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Unfälle


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Chris_76
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BeitragVerfasst am: 18.07.2006, 18:13    Titel: Unfälle Antworten mit Zitat

Weinen Motorradfahrer hat es nicht überlebt.

Eine Kreuzung, alles wirklich sehr gut überblickbar. Motorrad hatte Vorfahrt und dem ist wohl ein 17jähriger mit Papas Mercedes-Kombi vorhergezogen und das Mopped in die hintere Tür rein.
Papa saß daneben. 24 war der Motorradfahrer. Und das nur ein paar hundert Meter von meiner Haustür.

Bin 20min nach dem Unfall aus Zufall vorbeigefahren, lauter schaulustige die mir noch beinahe ins Auto gelaufen sind, da bin ich ausgerastet hab gehupt und durchs offene Fenster geschrien das wenn sie eine Sensation sehen wollen das Tuch hochheben sollen und demjenigen in die Augen gucken , dann hätten sie wenigstens was davon. War ich geladen diese Geier, ein Grün-weißes Männchen kam auf mich zu und meinte das ich ruhig bleiben soll und mit einem Augenzwinkern "aber recht haben Sie"

17 jähriger mit Führerschein ein Erwachsener muss daneben sitzen. DIESE IDIOTEN glauben ernsthaft das die Aufsichtsperson Fehler von dem Fahrer dann korregieren kann.
Wie ist die Rechtslage wenn mir so ein Depp ins Auto scheppern würde?
Zahlt die Aufsichtsperson oder kann ich die Aufsichtsperson dranbekommen oder direkt den 17jährigen?

Danke fürs lesen
Chris
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BeitragVerfasst am: 18.07.2006, 18:13    Titel: Anzeige

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merlin61
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BeitragVerfasst am: 18.07.2006, 22:37    Titel: Antworten mit Zitat

Es reicht wohl nicht, dass an "fast" 3/4 aller Unfälle von Motorradfahrern die Autofahrer-in schuld sind ... jetzt schießen einen schon Minderjährige ab Böse

Ich fahre schon ein paar Jahrzehnte Motorrad ... und hatte auch schon ein paar fast-Abflüge wegen manch ignoranten oder blinden Autofahrer-innen!
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loop
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BeitragVerfasst am: 19.07.2006, 08:56    Titel: Antworten mit Zitat

Das Thema Motorrad- und Autofahrer wird wohl ein ewiges Streitthema bleiben. Aus meiner persönlichen Erfahrung gibt es auf beiden Seiten Leute, die vernünftig fahren und Rücksicht nehmen, aber auch Leute, die auf der Autobahn bei 180 dem Vordermann bis auf 2m auf die Pelle rücken, rechts gefährlich überholen, etc. Mit ein wenig mehr gegenseitigem Respekt und Rücksicht können wir alle Unfälle vermeiden helfen.

Zum Thema Führerschein mit 17: Ich denke, dass kommt immer auf die einzelne Person an. Manchen Jugendlichen traue ich den Lappen mit 17 durchaus zu, da sie genug Verantwortungsbewusstsein haben, andere fahren mit 30 noch wie der schlimmste Fahranfänger. Aber die erwachsene Begleitperson kann in Falle eines Falles meiner Meinung nach überhaupt nix ausrichten! Solange der Fahrer noch nicht 18 ist, haben doch die Eltern die Aufsichtspflicht, oder??

Ich könnte mich auch immer tierisch über Schaulustige aufregen! Unfall auf der Autobahn und der Stau ist in der Gegenrichtung länger als auf der Seite, auf der der Unfall passiert ist! Nur weil alle meinen, sie bekommen "was spannendes" zu sehen.... Böse
Chris, Respekt vor Deiner Reaktion! Wenn die Leute was sehen wollen, sollen sie sich den nächstbesten Splatter-Film ausleihen.
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MB2sport
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BeitragVerfasst am: 19.07.2006, 14:05    Titel: Antworten mit Zitat

oh wasss... Böse
mir is gestern beinahe auch was passiert: bin auf landstraße drauf und vor mir ein silberner smart..dort sind 100 erlaubt..der fährt mit ner 70..ich will den überholen und der zeiht mit 100 prozentiger absicht nach links der WIC*SER!!! Böse Böse Böse ich bin trotzdem durch..war sehr knapp..danach an der ampel hab ich das fenster runtergemacht und den penner gefragt: du brauchst mal ordentlich in die fresse, oder wie? und der is bei rot schon losgefahren bei dem spruch.. Lachen Lachen ich war aber auch aufgedreht..nach so einer aktion verstehe ich kein spaß.. Böse Böse
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Chris_76
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BeitragVerfasst am: 19.07.2006, 14:36    Titel: Antworten mit Zitat

Sind wirklich die Eltern dran?

Bei uns meinte ein Fahrlehrer in der Zeitung das die 17jährigen vernünftiger Fahren weil dort eine Aufsichtsperson daneben sitzt.
Ja, kann sein aber wenn die fahren dürfen dann bitte auch mit ALLEN Rechten und Pflichten auch wenn es denen an den Kragen geht.

Chris

Achja jetzt ermitteln Sie weil der Motorradfahrer ja zu schnell gewesen sein könnte. Dem Autofahrer könnte man keine Fahrlässigkeit unterstellen. DAS IST EINE OFFENE KREUZUNG MIT GENÜGEND SICHT IN ALLE RICHTUNGEN!!!!!
Selbst wenn der Moppedfahrer zu schnell war hätte er ihn sehen MÜSSEN.
Genug davon denke ich, wenn es jemanden interessiert werde ich den Ausgang der in der Zeitung geschrieben wird hier nochmal posten ansonsten war es das jetzt zu diesem Thema.

Chris
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merlin61
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BeitragVerfasst am: 19.07.2006, 16:12    Titel: Antworten mit Zitat

loop hat folgendes geschrieben:
Das Thema Motorrad- und Autofahrer wird wohl ein ewiges Streitthema bleiben. Aus meiner persönlichen Erfahrung gibt es auf beiden Seiten Leute, die vernünftig fahren und Rücksicht nehmen, aber auch Leute, die auf der Autobahn bei 180 dem Vordermann bis auf 2m auf die Pelle rücken, rechts gefährlich überholen, etc. Mit ein wenig mehr gegenseitigem Respekt und Rücksicht können wir alle Unfälle vermeiden helfen.

Das ganze Thema war ist und wird wohl nur für denjenigen ein Streitthema, der selbst ganz sicher noch nie mit einem Zweirad gefahren ist.
Ein Theoretiker in Reinkultur. Stunden- / Seiten-lang Weisheiten verbreiten über ein Thema, von dem man in der Praxis keine Ahnung hat!


Tatsache ist, dass ein Zweirad(= hier Motorrad) einer der schutzlosesten Verkehrsteilnehmer überhaupt ist - gleich nach dem Fußgänger.
Wer wird denn beispielsweise gefährdet, wenn ein Motorrad auf 2 Meter bei 180 km/h auffährt oder rechts überholt - etwa der Autofahrer ?

Wenn ein Motorrad auch nur eine kurze Berührung bekommt, fliegt es mit dem darauf sitzenden sofort völlig unkontrolliert durch die Landschaft Geschockt
Da gibt es keinen Sicherheitsgurt, einen Airbag oder gar Überrollbügel - sondern nur Leitplanken, ein Baum ... oder u.U. auch noch andere Autos.
=> Die Knautschzone eines Zweiradfahrers ist immer sein eigener Körper!
Wie WENIG dieser aushält, wenn er auf einen festen Gegenstand prallt, das kann man sich mit ein wenig Fantasie sicher auch selbst ausrechnen.


Frage: WER wird denn nun genau von wem gefährdet, wenn ein(e) "Dosen"-Fahrer-in z.B. die Überholspur absichtlich blockiert ... oder einfach pennt ?
Womöglich hat der Lack des Autos danach sogar einen Kratzer oder eine Beule - der Zweiradfahrer sitzt aber u.U. wegen ihm deshalb im Rollstuhl,
oder liegt im schlimmsten Fall auf dem Friedhof! Eine wirklich super Einstellung, Zweiradfahrern "danach" noch Rücksichtslosigkeit zu unterstellen Böse

---

Ein zusätzlicher Gefahrenpunkt ist der, dass die meisten Autofahrer-innen das Tempo von Zweirädern oft völlig unterschätzen oder jene übersehen.
Beispielsweise beschleunigt ein 50PS-"Möppie" von 0 - 100 km/h in knapp über 5(!) Sekunden - dies entspricht etwa einem Porsche Turbo mit 250PS!
Es hat dafür eine Bremsauflagefläche von ein paar Briefmarken und ist in der Mehrzahl noch ohne ABS unterwegs - und "natürlich" auch ohne Stützräder.

=> Kann man hierbei etwa von gleichen Verhältnisse reden, wenn manch einer hier eben mal von "gegenseitige" Rücksichtsnahme daher redet ?
Ich denke nicht.

Merke: "Motorradfahrer töten NICHT - sie werden getötet!"


loop hat folgendes geschrieben:
Zum Thema Führerschein mit 17: Ich denke, dass kommt immer auf die einzelne Person an. Manchen Jugendlichen traue ich den Lappen mit 17 durchaus zu, da sie genug Verantwortungsbewusstsein haben, andere fahren mit 30 noch wie der schlimmste Fahranfänger. Aber die erwachsene Begleitperson kann in Falle eines Falles meiner Meinung nach überhaupt nix ausrichten! Solange der Fahrer noch nicht 18 ist, haben doch die Eltern die Aufsichtspflicht, oder??

Richtig. Ausnahmen bestätigen die Regel - das war schon immer so.
Nuur, mit welcher Begründung soll ein 17jähriger schon ein Auto im Straßenverkehr bewegen und alle anderen Verkehrsteilnehmer spielen die "Test-Dummies" ?
Reicht es nicht aus, wenn jener auf dem Verkehrsübungsplatz oder einem Privatgrundstück seine Runden dreht ?
Ist jeder Erwachsene etwa NOCH qualifizierter als ein Fahrlehrer (er hat ja schließlich kein Bremspedal auf der Beifahrerseite wie ein Fahrschulauto), um in
jeder Gefahrensituation
rechtzeitig eingreifen zu können bevor etwas Schlimmes passiert ? (siehe der oben beschriebene Unfall mit dem getöteten Motorradfahrer)



Vielleicht denkt manch einer auch mal über die von mir oben angeführten Punkte einmal nach ... und kommt danach evtl. zu einer "etwas anderen" Sichtweise Mit den Augen rollen
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loop
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BeitragVerfasst am: 19.07.2006, 16:24    Titel: Antworten mit Zitat

Ich gebe zu, ich bin noch nie Motorrad gefahren... Verlegen
Mir ist durchaus bewusst, das im Falle eines Unfalles der Motorradfahrer aufgrund der von Dir genannten Punkte IMMER im Nachteil ist, auch wenn er "vorsichtig" fährt. Ich wollte nur sagen, dass es auf beiden Seiten Idioten gibt und wir alle etwas mehr Rücksicht aufeinander nehmen sollten.

Ich verbreite nicht stunden- / seitenlang Weisheiten, sondern schreibe hier meine Meinung.
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merlin61
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BeitragVerfasst am: 19.07.2006, 17:05    Titel: Antworten mit Zitat

loop hat folgendes geschrieben:
Ich gebe zu, ich bin noch nie Motorrad gefahren... Verlegen
Mir ist durchaus bewusst, das im Falle eines Unfalles der Motorradfahrer aufgrund der von Dir genannten Punkte IMMER im Nachteil ist, auch wenn er "vorsichtig" fährt. Ich wollte nur sagen, dass es auf beiden Seiten Idioten gibt und wir alle etwas mehr Rücksicht aufeinander nehmen sollten.

Ich verbreite nicht stunden- / seitenlang Weisheiten, sondern schreibe hier meine Meinung.

Ich hab ja auch nicht dich persönlich angesprochen - ausser du fühlst dich als solcher - sondern "nur" die Personen,
die über die Theorie Stunden- / Seitenlang plappern können, von der Praxis selbst aber überhaupt keine Ahnung haben.


Und deine Meinung: "... das es auf beiden Seiten Idioten gibt und wir alle etwas mehr Rücksicht aufeinander nehmen sollten",
taugt überhaupt nichts, da das Wichtigste immer noch ist, das man auf die Schwächsten ZUERST Rücksicht nehmen sollte.

Bei "gleichstarken" Verkehrsteilnehmern ist eine gegenseitige Rücksichtnahme aber sicher ebenfalls wichtig bzw. kein Fehler.

Dies hast du womöglich auch so gemeint ...
Durch deine fehlende Zweiraderfahrung im Straßenverkehr kannst du dies aber auch wohl "nur" aus der "Dosen"-Sicht verstehen Neutral
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loop
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BeitragVerfasst am: 20.07.2006, 09:07    Titel: Antworten mit Zitat

merlin61 hat folgendes geschrieben:
Bei "gleichstarken" Verkehrsteilnehmern ist eine gegenseitige Rücksichtnahme aber sicher ebenfalls wichtig bzw. kein Fehler.

Dies hast du womöglich auch so gemeint ...
Durch deine fehlende Zweiraderfahrung im Straßenverkehr kannst du dies aber auch wohl "nur" aus der "Dosen"-Sicht verstehen Neutral


Jepp, so habe ich es gemeint und mir ist auch klar, dass ich auf die schwächsten Verkehrsteilnehmer am meisten Rücksicht nehme! Winken

Wie gesagt, als Autofahrer bzw. passionierter Radler habe ich keinen ausreichenden Erfahrungsschatz...
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Chris_76
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BeitragVerfasst am: 20.07.2006, 12:05    Titel: Antworten mit Zitat

merlin61 hat folgendes geschrieben:


Und deine Meinung: "... das es auf beiden Seiten Idioten gibt und wir alle etwas mehr Rücksicht aufeinander nehmen sollten",
taugt überhaupt nichts, da das Wichtigste immer noch ist, das man auf die Schwächsten ZUERST Rücksicht nehmen sollte.



Nichts gegen Deine Meinung, aber ich denke das man egal welcher Verkehrsteilnehmer man auch ist Rücksicht auf jeden nehmen sollte. Egal ob Fußgänger, Motorradfahrer, Autofahrer oder LKW-Fahrer.

Und es gibt auf beiden Seiten Idioten. Bin mit meiner Freundin und ihrem Shopper auf ner Moppedtour gewesen und da konnte ich Dir etliche Motorradfahrer aufzeigen die gefahren sind wie die wilden, besonders wenn Sie in der Gruppe unterwegs waren. Aber lange nicht so viele Autofahrer, warum?

(Mit wild meine ich das sie zb an unübersichtlichen Stellen überholt haben und das kann ich jedes schöne Wochenende beobachten hier in der Gegend. Hohensyburg oder Möhnesee sind nur zwei Orte.)

Jeder sollte auf jeden Rücksicht nehmen nicht gemessen an seiner stärke oder Verwundbarkeit im Straßenverkehr. Ich denke dann würde vieles relaxter laufen und es auch weniger Unfälle geben.

Chris
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Chris_76
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BeitragVerfasst am: 20.07.2006, 12:17    Titel: Antworten mit Zitat

merlin61 hat folgendes geschrieben:
Tatsache ist, dass ein Zweirad(= hier Motorrad) einer der schutzlosesten Verkehrsteilnehmer überhaupt ist - gleich nach dem Fußgänger.
Wer wird denn beispielsweise gefährdet, wenn ein Motorrad auf 2 Meter bei 180 km/h auffährt oder rechts überholt - etwa der Autofahrer ?


Wenn soetwas ein Motorradfahrer macht rechts überholt oder auf 2m auffährt dann habe ich wenn denen etwas passiert KEIN Mitleid Ausrufezeichen
Genausowenig wie bei einem Autofahrer (nur um das mal anzumerken)
Allgemein jeder Verkehrsteilnehmer kennt die Gefahr wenn er auf der AB zu dicht auffährt oder rechts überholt.

Gefährdet wird auch der Autofahrer! Nicht so stark wie ein Motorradfahrer das ist richtig.

    Wenn dieser einen Schreck bekommt und dann schlagartig ausweichen will weil er denkt der Motorradfahrer hängt ihm hinten drin wenn er nicht ausweicht.


    Wenn vor dem Autofahrer gebremst wird, was soll er tun mit einem 2m hinter ihm fahrenden Motorrad. Bremsen wäre ein fast 100% Zusammenstoß mit einem Motorrad.


    Wenn der Motorradfahrer rechts überholt und man in dem moment die linke Spur räumen will. (Selbst wenn der Fahrer des PKWs lange vorher hätte dies tun können, muß ich nicht von einem Motorradfahrer soviel Rücksicht erwarten das er abbremst und erstmal hinter dem Auto bleibt?)


Ein Motorradfahrer erwischt es von den Verletzungen her immer schwerer als den Autofahrer, aber wenn dies einem Motorradfahrer bewußt ist müsste er nicht dann DOPPELT so vorsichtig mit dem anderen Teilnehmer Auto umgehen?

Chris
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BeitragVerfasst am: 20.07.2006, 16:34    Titel: Antworten mit Zitat

@chris76
...müsste...
ja eig. schon..bloß bei den "meisten" motororradfahrern, besonders bei den anfängern ist noch zu wenig respekt vor der maschine da..bzw. es wird viel riskiert beim fahren, weil die maschine halt so gut beschleunigt usw. und das wollen sie allen demonstrieren..hat sich letztens erst einer bei uns in der nähe (hirschfeld) an einer wand zerklatscht..hat ein auto in der kurve!!! überholt und ist rausgeflogen und gegen eine wand..hatte schwein und hats überlebt..gleich hubschrauber gekommen usw..naja, hoffe, das war dem ne lehre...
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merlin61
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BeitragVerfasst am: 20.07.2006, 17:17    Titel: Antworten mit Zitat

@Chris_76

Das es unter den Motorradfahrern ähnlich viele Rücksichtslose und Idioten gibt habe ich sicher mit keinem Wort in Frage gestellt.
Dies ändert jedoch nichts an der Faktenlage, dass ein Zweiradfahrer damit weniger einen der Autofahrer gefährdet als sich selbst.

Einmal ein Motorradfahrer übersehen oder unterschätzt ... schickt jenen mindestens direkt ins Krankenhaus oder auf den Friedhof.
Wenn dann noch in den Medien ständig über Zweirad-Raser berichtet wird, wundert mich aber manch Einstellung auch nicht mehr.

Chris_76 hat folgendes geschrieben:
merlin61 hat folgendes geschrieben:
Tatsache ist, dass ein Zweirad(= hier Motorrad) einer der schutzlosesten Verkehrsteilnehmer überhaupt ist - gleich nach dem Fußgänger.
Wer wird denn beispielsweise gefährdet, wenn ein Motorrad auf 2 Meter bei 180 km/h auffährt oder rechts überholt - etwa der Autofahrer ?


Wenn soetwas ein Motorradfahrer macht rechts überholt oder auf 2m auffährt dann habe ich wenn denen etwas passiert KEIN Mitleid Ausrufezeichen
Genausowenig wie bei einem Autofahrer (nur um das mal anzumerken)
Allgemein jeder Verkehrsteilnehmer kennt die Gefahr wenn er auf der AB zu dicht auffährt oder rechts überholt.

Was verstehst du unter kein Mitleid für solch ein Motorradfahrer ?
Das es dir schei... egal ist, wenn jener von einem Autofahrer (oder sogar von dir selbst ?) deshalb abgedrängt wird ?
Aber hallo.
Und das von einem der selbst Motorrad fährt ... aber solch eine Erfahrung wohl noch nicht oft genug selbst gemacht hat Überrascht

Richtig ist, dass sich die meisten Motorradfahrer der Gefahr bewusst sind in die diese sich im Straßenverkehr begeben.
Dem sogenannten "Racer" wahrscheinlich noch mehr und tagtäglich, als jedem Touren- oder auch Gelegenheitsfahrer-in.

Demjenigen Zweiradler, der in unübersichtlichen Kurven überholt, gehört schlichtweg seehr lange die Pappe abgenommen.
Ein Autofahrer der eine unübersichtliche Kurve schneidet, oder mit 60 km/h über die Landstraße zuckelt aber ebenso lang.

Von Vorfahrt nehmen auf der Landstraße / in der Stadt, oder bei hohem Tempo auf die Überholspur mit Tempo 100 km/ ziehen ...
Nun ja, über solche "Helden des Straßenverkehrs" brauche ich wohl nichts mehr zu sagen - über die hat sich jeder schon geärgert.
Manch Motorradfahrer-in aber mehr als oft nur noch das erste und letzte Mal - wenn Er / Sie es überhaupt noch mitbekommen hat.
=> Der Fall den du Eingangs beschrieben hast spricht ja wohl für sich selbst - ob 17- oder 70-Jähriger ist dabei eigentlich völlig unwichtig.

Tatsache ist, dass in der Mehrzahl der Fälle ein(e) Autofahrer-in zu 100% die Schuld trägt wenn es zu einem Crash kommt.
DAFÜR kann sich aber sicher kein Zweiradfahrer etwas kaufen, wenn er den Rest seines Lebens im Rollstuhl verbringen darf.
... oder wie im Beitragseröffner-Fall, deshalb direkt auf dem Friedhof gleichmal "entsorgt" wurde!

Immer noch kein Mitleid ... mit ihm, seinen Angehörigen oder Verwandten ?
Dann arbeitest du wohl in einem Krankenhaus, wo "Motorradfahrer" für dich wohl eher hinpassen als in den Straßenverkehr!


Chris_76 hat folgendes geschrieben:
Gefährdet wird auch der Autofahrer! Nicht so stark wie ein Motorradfahrer das ist richtig.

    Wenn dieser einen Schreck bekommt und dann schlagartig ausweichen will weil er denkt der Motorradfahrer hängt ihm hinten drin wenn er nicht ausweicht.


    Wenn vor dem Autofahrer gebremst wird, was soll er tun mit einem 2m hinter ihm fahrenden Motorrad. Bremsen wäre ein fast 100% Zusammenstoß mit einem Motorrad.


[...]
Chris

Wenn du so schreckhaft bist, dass du z.B. bei Tempo 180 km/h in die Eisen gehst weil dir jemand (zu?) dicht auffährt,
warum fährst du dann selbst überhaupt so schnell, wenn du dich und dein Fahrzeug dann nicht mehr unter Kontrolle hast ?
Was für eine lächerliche Argumentation, die mich an die Frau erinnert, die die Überholspur mit 120 km/ h blockiert hat -
2 Spuren neben ihr wären frei gewesen - von hinten kam einer mit Tempo 200 km/ h daher ... und Sie bekam einen Schreck.

Ein Tip: BEVOR VOR einem Autofahrer gebremst wird erkennt ein routinierter Motorradfahrer die Situation schon lange vorher,
da jener in jedem Fall höher als fast alle Autofahrer sitzt und damit auch den Verkehr weiter vorne viel besser einschätzen kann.

Aber selbst wenn dieser Autofahrer voll in die Eisen gehen muss ... was sollte dessen Insassen danach genau passieren ?
Wenn dieser Zweiradfahrer nicht mehr rechtzeitig zum Stehen kommen sollte gibt es maximal eine Beule in der Stoßstange.
Oder der / die Fahrer-in fliegt dem Auto über das Dach - im schlimmsten Fall bleibt er bei einem Van hinten in der Tür hängen.

Glaubst du etwa, dass ein Motorrad ein Auto in zwei Teile "spalten" kann, wenn jener womöglich ungebremst hinten auffährt ?
=> Falls ihm dies überhaupt passiert - woran ich bei einem routinierten Motorradfahrer in jedem Fall ernsthafte Zweifel habe.
Ein Zweiradfahrer findet "oft" eine Lücke durch die er einen Aufprall verhindern kann - falls er nicht rechtzeitig zum Stehen kommt.

Wenn ihn allerdings ein Autofahrer bei hohem Tempo beim Spurwechsel übersieht ... was kann er sich dann noch dafür kaufen ?
Stimmt, der Autofahrer ist "natürlich" nicht schuld, weil der Motorradfahrer in jedem Fall zu schnell gefahren ist - welch eine Logik Böse
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Chris_76
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BeitragVerfasst am: 20.07.2006, 18:32    Titel: Antworten mit Zitat

merlin61 hat folgendes geschrieben:

Was verstehst du unter kein Mitleid für solch ein Motorradfahrer ?
Das es dir schei... egal ist, wenn jener von einem Autofahrer (oder sogar von dir selbst ?) deshalb abgedrängt wird ?
Aber hallo.
Und das von einem der selbst Motorrad fährt ... aber solch eine Erfahrung wohl noch nicht oft genug selbst gemacht hat Überrascht


Nein es ist mir nicht egal! Ich würde eher zurückziehen als jemanden zu gefährden der sich nicht an die STVO hält.

Ich will damit nur ausdrücken wenn sich jemand nicht an die STVO hält dann muß er mit den Konsequenzen leben können! Und nicht das es hinterher heißt hätte der andere doch aufgepasst. Solche Leute die Gesetze übertreten und dabei passiert denen was, für diejenigen habe ich kein Mitleid über.

Um Dich nochmal zu zitieren "Wer wird denn beispielsweise gefährdet, wenn ein Motorrad auf 2 Meter bei 180 km/h auffährt "
Für soeinen Motorradfahrer hätte ich kein Mitleid, weil der mit 180 km/h 2m hinter mir nix zu suchen hätte.

merlin61 hat folgendes geschrieben:

Tatsache ist, dass in der Mehrzahl der Fälle ein(e) Autofahrer-in zu 100% die Schuld trägt wenn es zu einem Crash kommt.
DAFÜR kann sich aber sicher kein Zweiradfahrer etwas kaufen, wenn er den Rest seines Lebens im Rollstuhl verbringen darf.
... oder wie im Beitragseröffner-Fall, deshalb direkt auf dem Friedhof gleichmal "entsorgt" wurde!
Immer noch kein Mitleid ... mit ihm, seinen Angehörigen oder Verwandten ?
Dann arbeitest du wohl in einem Krankenhaus, wo "Motorradfahrer" für dich wohl eher hinpassen als in den Straßenverkehr!


Es ist mir schon klar das bei den meisten Motorradunfällen ein Autofahrer schuld ist und in diesen Fällen habe ich Mitleid mit den Angehörigen, mit dem Motorradfahrer. Vorrausgesetzt dieser (der Motorradfahrer hat sich an die STVO gehalten, siehe oben)

merlin61 hat folgendes geschrieben:

Wenn du so schreckhaft bist, dass du z.B. bei Tempo 180 km/h in die Eisen gehst weil dir jemand (zu?) dicht auffährt,
warum fährst du dann selbst überhaupt so schnell, wenn du dich und dein Fahrzeug dann nicht mehr unter Kontrolle hast ?
Was für eine lächerliche Argumentation, die mich an die Frau erinnert, die die Überholspur mit 120 km/ h blockiert hat -
2 Spuren neben ihr wären frei gewesen - von hinten kam einer mit Tempo 200 km/ h daher ... und Sie bekam einen Schreck.


Ich sprach von Ausweichen NICHT von bremsen. Ich habe es schon oft gesehen das wenn jemand von hinten schnell ankam und die Lichthupe betätigt hat das der vorausfahrende beinahe in den Nebenmann gesemmelt wäre weil er schnell rüber wollte um den Hintermann platz zu machen. Der Effekt verstärkt sich drastisch wenn Du knapp hinter einem bist.

merlin61 hat folgendes geschrieben:

Ein Tip: BEVOR VOR einem Autofahrer gebremst wird erkennt ein routinierter Motorradfahrer die Situation schon lange vorher,
da jener in jedem Fall höher als fast alle Autofahrer sitzt und damit auch den Verkehr weiter vorne viel besser einschätzen kann.


Das sollte so sein, habe ich auch nicht bestritten. Hier ging es um die Aussage 2m bei 180 hinter jemandem herzufahren.

merlin61 hat folgendes geschrieben:

Aber selbst wenn dieser Autofahrer voll in die Eisen gehen muss ... was sollte dessen Insassen danach genau passieren ?
Wenn dieser Zweiradfahrer nicht mehr rechtzeitig zum Stehen kommen sollte gibt es maximal eine Beule in der Stoßstange.
Oder der / die Fahrer-in fliegt dem Auto über das Dach - im schlimmsten Fall bleibt er bei einem Van hinten in der Tür hängen.


Die Insassen stehen unter Schock je nach schwere des Unfalls wenn Sie erste Hilfe bei dem Motorradfahrer leisten müssen. Daran denken dann die wenigsten, körperlich passiert ihnen nichts das ist richtig aber geistig möchte ich mit manchen nicht tauschen.

merlin61 hat folgendes geschrieben:

Wenn ihn allerdings ein Autofahrer bei hohem Tempo beim Spurwechsel übersieht ... was kann er sich dann noch dafür kaufen ?
Stimmt, der Autofahrer ist "natürlich" nicht schuld, weil der Motorradfahrer in jedem Fall zu schnell gefahren ist - welch eine Logik Böse


In dem Falle wird der Motorradfahrer Tod sein. Und schuld ist der Autofahrer oder er bekommt eine Teilschuld wenn der Motorradfahrer zu schnell gefahren ist, aber in dem Falle sage ich selbst schuld Motorradfahrer.

Chris

Ich zitiere mich mal selber :
"Ein Motorradfahrer erwischt es von den Verletzungen her immer schwerer als den Autofahrer, aber wenn dies einem Motorradfahrer bewußt ist müsste er nicht dann DOPPELT so vorsichtig mit dem anderen Teilnehmer Auto umgehen?"

Ergo sich an die STVO halten, in Kreuzungsbereichen oder auf der AB langsamer fahren als erlaubt sodass ER reagieren kann!
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merlin61
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Geschlecht: Geschlecht:männlich
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Beiträge: 662
Wohnort: Ludwigsburg

BeitragVerfasst am: 21.07.2006, 00:03    Titel: Antworten mit Zitat

Chris_76 hat folgendes geschrieben:
merlin61 hat folgendes geschrieben:

Was verstehst du unter kein Mitleid für solch ein Motorradfahrer ?
Das es dir schei... egal ist, wenn jener von einem Autofahrer (oder sogar von dir selbst ?) deshalb abgedrängt wird ?
Aber hallo.
Und das von einem der selbst Motorrad fährt ... aber solch eine Erfahrung wohl noch nicht oft genug selbst gemacht hat Überrascht


Nein es ist mir nicht egal! Ich würde eher zurückziehen als jemanden zu gefährden der sich nicht an die STVO hält.

Ich will damit nur ausdrücken wenn sich jemand nicht an die STVO hält dann muß er mit den Konsequenzen leben können! Und nicht das es hinterher heißt hätte der andere doch aufgepasst. Solche Leute die Gesetze übertreten und dabei passiert denen was, für diejenigen habe ich kein Mitleid über.

Um Dich nochmal zu zitieren "Wer wird denn beispielsweise gefährdet, wenn ein Motorrad auf 2 Meter bei 180 km/h auffährt "
Für soeinen Motorradfahrer hätte ich kein Mitleid, weil der mit 180 km/h 2m hinter mir nix zu suchen hätte.

Als ob du dich in der Vergangenheit (und heute schon zukünftig wissend) "immer" an die STVO gehalten hast - LACHHAFT!!!

Falls irgend-wo ein tödlicher Unfall passiert ist, dann sollte deiner Meinung nach also zuerst ganz genau überprüft werden,
ob derjenige "schuldig" oder "unschuldig" dabei verstorben ist ... damit DU für das Opfer überhaupt Mitleid empfinden kannst.


Sorry ... aber kannst du das mit deiner Überheblichkeit für irgend-welche Unfallopfer eigentlich noch steigern Böse

Überleg dir besser zuerst mal, was du da in deinem jugendlichen Leichtsinn für einen *sry* Schwachsinn hier ablässt.
Unglaublich!


Chris_76 hat folgendes geschrieben:
merlin61 hat folgendes geschrieben:

Tatsache ist, dass in der Mehrzahl der Fälle ein(e) Autofahrer-in zu 100% die Schuld trägt wenn es zu einem Crash kommt.
DAFÜR kann sich aber sicher kein Zweiradfahrer etwas kaufen, wenn er den Rest seines Lebens im Rollstuhl verbringen darf.
... oder wie im Beitragseröffner-Fall, deshalb direkt auf dem Friedhof gleichmal "entsorgt" wurde!
Immer noch kein Mitleid ... mit ihm, seinen Angehörigen oder Verwandten ?
Dann arbeitest du wohl in einem Krankenhaus, wo "Motorradfahrer" für dich wohl eher hinpassen als in den Straßenverkehr!


Es ist mir schon klar das bei den meisten Motorradunfällen ein Autofahrer schuld ist und in diesen Fällen habe ich Mitleid mit den Angehörigen, mit dem Motorradfahrer. Vorrausgesetzt dieser (der Motorradfahrer hat sich an die STVO gehalten, siehe oben)

Dito. der selbe Mist, den du oben schon als dein "eingeschränktes" STVO-Mitleids-Argument verwendet hast.


Chris_76 hat folgendes geschrieben:
merlin61 hat folgendes geschrieben:

Wenn du so schreckhaft bist, dass du z.B. bei Tempo 180 km/h in die Eisen gehst weil dir jemand (zu?) dicht auffährt,
warum fährst du dann selbst überhaupt so schnell, wenn du dich und dein Fahrzeug dann nicht mehr unter Kontrolle hast ?
Was für eine lächerliche Argumentation, die mich an die Frau erinnert, die die Überholspur mit 120 km/ h blockiert hat -
2 Spuren neben ihr wären frei gewesen - von hinten kam einer mit Tempo 200 km/ h daher ... und Sie bekam einen Schreck.


Ich sprach von Ausweichen NICHT von bremsen. Ich habe es schon oft gesehen das wenn jemand von hinten schnell ankam und die Lichthupe betätigt hat das der vorausfahrende beinahe in den Nebenmann gesemmelt wäre weil er schnell rüber wollte um den Hintermann platz zu machen. Der Effekt verstärkt sich drastisch wenn Du knapp hinter einem bist.

ICH habe auch geschrieben Zitat:
"Wenn du so schreckhaft bist, dass du z.B. bei Tempo 180 km/h in die Eisen gehst weil dir jemand (zu?) dicht auffährt,
warum fährst du dann selbst überhaupt so schnell, wenn du dich und dein Fahrzeug dann nicht mehr unter Kontrolle hast ?"


=> Ersetze in meinem Text einfach "in die Eisen gehen" mit "ausweichen" - das macht deinen Kommentar aber auch nicht besser.

Dies erklärt übrigens auch NICHT, wovor sich ein "routinierter" Autofahrer eigentlich genau fürchtet,
wenn ihm ein Motorrad bei hohem Tempo (hier 180 km/h) einmal "zu dicht" Hinten auffahren sollte.

Geschichten über "andere Autofahrer" gehören hier aber nicht her - es geht nur um Motorradfahrer.


Chris_76 hat folgendes geschrieben:
merlin61 hat folgendes geschrieben:

Ein Tip: BEVOR VOR einem Autofahrer gebremst wird erkennt ein routinierter Motorradfahrer die Situation schon lange vorher,
da jener in jedem Fall höher als fast alle Autofahrer sitzt und damit auch den Verkehr weiter vorne viel besser einschätzen kann.


Das sollte so sein, habe ich auch nicht bestritten. Hier ging es um die Aussage 2m bei 180 hinter jemandem herzufahren.

Siehe meine vorherige Antwort.

Ich habe zumindest noch NIE erlebt, dass ein Motorrad ein Auto zur Seite gedrängt,
oder jenes - ausser es kam von Vorne auf ihn zu - jemals auch nur gefährdet hätte.
Umgekehrt habe ich dies aber schon zig mal selbst erlebt - auch bei hohem Tempo.
=> Kannst du dir vielleicht vorstellen wie man sich auf einem Motorrad dabei fühlt ?
Weißt du wie sich Todesangst bemerkbar macht ... danach weißt du es ganz sicher!

Heute noch nicht, weil du NICHT genug praktische Erfahrung damit hast, sondern ständig nur über die STVO plapperst.
... welche jene Autofahrer aber in dem Moment komplett und offensichtlich völlig am Ar... vorbei gegangen ist!

Wenn mich einer dieser Dosen-Rowdies "abgeschossen" hätte, hätte sich evtl. im Nachhinein sogar ein Zeuge dafür gefunden.
Nuur leider hätte mich dessen Aussage danach sicher auch nicht vor der Intensivstation oder sogar dem Friedhof bewahrt.
Womöglich käme jener u.U. sogar noch Straffrei davon - je nachdem wie glaubhaft dessen Anwalt die Geschichte darstellt.
Ich hätte danach sicher auch seehr lange keine Aussage darüber machen können - wenn überhaupt noch.

"Aber was solls, ein Motorrad-Raser weniger (zum abschießen!) auf Deutschlands Straßen - dann passt ja wieder alles!"


Chris_76 hat folgendes geschrieben:
merlin61 hat folgendes geschrieben:

Aber selbst wenn dieser Autofahrer voll in die Eisen gehen muss ... was sollte dessen Insassen danach genau passieren ?
Wenn dieser Zweiradfahrer nicht mehr rechtzeitig zum Stehen kommen sollte gibt es maximal eine Beule in der Stoßstange.
Oder der / die Fahrer-in fliegt dem Auto über das Dach - im schlimmsten Fall bleibt er bei einem Van hinten in der Tür hängen.


Die Insassen stehen unter Schock je nach schwere des Unfalls wenn Sie erste Hilfe bei dem Motorradfahrer leisten müssen. Daran denken dann die wenigsten, körperlich passiert ihnen nichts das ist richtig aber geistig möchte ich mit manchen nicht tauschen.

Schei... auf den Schock von irgend-welchen Insassen, wenn deren Fahrer ein Menschenleben auf dem Gewissen hat.

Wenn die Einzelteile eines Motorradfahrers auf der Straße verstreut liegen, interessiert der Gemütszustand und
womöglich noch eine unterlassene Hilfeleistung der daran Beteiligten sicher niemand - ab in den Knast damit!

Dort können sie dann (hoffentlich lang!) darüber nachdenken, ob ihr Gemütszustand wichtiger als ein Menschenleben war!


Chris_76 hat folgendes geschrieben:
merlin61 hat folgendes geschrieben:

Wenn ihn allerdings ein Autofahrer bei hohem Tempo beim Spurwechsel übersieht ... was kann er sich dann noch dafür kaufen ?
Stimmt, der Autofahrer ist "natürlich" nicht schuld, weil der Motorradfahrer in jedem Fall zu schnell gefahren ist - welch eine Logik Böse


In dem Falle wird der Motorradfahrer Tod sein. Und schuld ist der Autofahrer oder er bekommt eine Teilschuld wenn der Motorradfahrer zu schnell gefahren ist, aber in dem Falle sage ich selbst schuld Motorradfahrer.

Chris

Ich zitiere mich mal selber :
"Ein Motorradfahrer erwischt es von den Verletzungen her immer schwerer als den Autofahrer, aber wenn dies einem Motorradfahrer bewußt ist müsste er nicht dann DOPPELT so vorsichtig mit dem anderen Teilnehmer Auto umgehen?"

Ergo sich an die STVO halten, in Kreuzungsbereichen oder auf der AB langsamer fahren als erlaubt sodass [b]ER reagieren kann![/b]

Siehe meine erste Antwort an dich bezüglich der STVO.

Lass dich doch einfach mal in voller Fahrt vom Fahrrad fallen - frag dich danach mal, "wie langsam" ein Motorrad fahren soll ?
... im Kreuzungsbereich, auf der BAB oder laut STVO zu fahren, um NICHT von einem Auto "abgeschossen" zu werden!
=> Eine Unfallsituation einzig auf das Tempo der Motorradfahrer zu beschränken ist einfach nur völlig realitätsfremder Blödsinn!


Und mein nochmaliger Hinweis, das Zweiradfahrer an ca. 3/4 aller Unfälle nichts dafür können
... und beim Zweiradfahrer "der Körper seine Knautschzone ist" - beginnend gleich AB 0 km/h.


---


Mehr fällt mir dazu wirklich nicht mehr ein, ohne (noch?) ausfälliger bei dem Thema zu werden.
Sorry Chris, aber ich ärger mich schon zu lange über so viel Arroganz auf der Straße auf.
Fahr mal so lange und auch die Kilometer die ich schon mit dem Motorrad unterwegs bin.

Da sich die Rücksichtslosigkeit in den letzten Jahren noch gesteigert hat, braucht es bei dir wohl gar nicht mal so lange.
Die Opfer waren allerdings größtenteils die Schwächsten im Verkehr - pass auf, das du dann nicht das Nächste wirst.
... und sich das Mitleid von anderen für dich u.U. in Grenzen hält, weil du dich evtl. "nicht ganz" an die STVO gehalten hast Überrascht
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