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willi1 Weltmeisterschaft

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.03.2006 Beiträge: 1669 Wohnort: Essen
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Verfasst am: 19.04.2008, 00:20 Titel: Heimspiel gegen Berlin |
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Füchse haben sich durchgebissen
Handball, 18.04.2008, SABINE HANNEN
HANDBALL-BUNDESLIGA. Hanning glaubt noch an den Tusem. Gastgeschenke wird der Mitaufsteiger aber nicht verteilen.
Die "Füchse" kommen. Der Mitaufsteiger aus Berlin hat den Klassenerhalt bereits sicher in der Tasche und kann in Ruhe für die kommende Saison im Oberhaus planen. Davon ist der Tusem noch weit entfernt. Für die Essener ist ein Sieg morgen (15 Uhr, am Hallo) Pflicht. Doch die Frage ist, wie die Mannschaft auf das Debakel von Lemgo und der anschließenden Krisensitzung reagiert. Vor dem Gastspiel der Berliner, die sich in der Sportschule Kaiserau vorbereiten, sprach die NRZ mit Berlins Manager Bob Hanning (40).
NRZ: Zunächst einmal Glückwunsch zum Klassenerhalt. Für einen Aufsteiger ist das nicht unbedingt selbstverständlich, wie man aus Essener Sicht sagen muss...
Hanning: Danke. Wir sind froh, dass wir unseren Drei-Jahresplan vorzeitig erfüllt haben. In unserem ersten Jahr ging es um den Klassenerhalt in der Zweiten Bundesliga. Im Jahr drauf hatten wir uns den Aufstieg zum Ziel gesetzt und im dritten Jahr den Klassenverbleib in der Bundesliga.
NRZ: Als gebürtiger Essener verfolgen Sie sicher den Tusem. Was ist noch drin für die Truppe von der Margarethenhöhe?
Hanning: Ich drücke dem Tusem alle Daumen, dass es reicht. Noch ist es möglich. Aber dann müssen sie uns am Sonntag unbedingt schlagen. Wenn das schief geht, muss man ehrlicherweise sagen, ist der Zug wohl abgefahren. Dann haben sie in der Bundesliga nichts zu suchen, wenn sie in eigener Halle nicht wenigstens die Mannschaften aus dem unteren Mittelfeld schlagen.
NRZ: Das Debakel des Tusem in Lemgo war sicher keine Empfehlung für das Spiel am Sonntag...
Hanning: Ich sehe die Mannschaft nicht so schlecht, wie sie jetzt gerade gemacht wird. Klar, ist das Torverhältnis auch entscheidend. Aber es gibt diese Spiele immer wieder. Mir ist das in der Bundesliga mal mit Willstätt so ergangen. Zur Halbzeit lagen wir mit zehn Toren hinten und es war nichts mehr zu retten. Als Trainer kannst du dann nicht mehr gegensteuern. Aber natürlich kann ich Kristof Szargiej auch gut verstehen, dass er Theater gemacht hat. Das muss er einfach tun. Eigentlich müssten die Essener aber dennoch in der Lage sein, uns zu schlagen.
NRZ: Wer Sie und Ihren Trainer Jörn-Uwe Lommel kennt, weiß, dass Berlin keine Geschenke an Essen verteilt?
Hanning: Das sicher nicht. Zumal es unseren Jungs völlig egal ist, ob wir als ehemalige Essener am Tusem hängen und an seinem Schicksal sehr interessiert sind.
NRZ: Welches war das Knackspiel für die Füchse?
Hanning: Unser Sieg gegen Wilhelsmhaven. Damit waren wir durch.
NRZ: Wie wichtig war es, dass Sie in der Winterpause personell noch einmal nachgelegt haben?
Hanning: Das war unglaublich wichtig. Aber das war nur möglich, weil es finanziell bei uns gepasst hat. Ich muss da immer wieder Klaus Schorn zitieren, der den Satz geprägt hat: Man darf den Blick für das Machbare nicht verlieren. Da ist echt viel dran. Die drei Spieler, die wir noch geholt haben, haben für mehr Breite und Qualität gesorgt.
NRZ: Wie sieht es aus mit den Planungen für die kommende Spielzeit?
Hanning: Gerade war unser Trainer zu einem Gespräch über die kommende Spielzeit hier. Wir wollen noch zwei weitere Spieler verpflichten. Auf jeden Fall noch einen echten Abwehrstrategen. Unsere Deckung gleicht manchmal doch eher einem Hühnerhaufen.
NRZ: Gibt es einen neuen Drei-Jahres-Plan?
Hanning: Wir haben uns neue Ziele gesetzt und sie definiert. Wir wollen uns im besseren Mittelfeld etablieren. Wir wollen unserem "Fuchsbau" in der Max-Schmeling-Halle treu bleiben und unseren Zuschauerschnitt nochmals verbessern. Wir sind jetzt mit einem Schnitt von 6000 auf Platz vier in der Liga und das als Neuling. Da sind wir schon stolz drauf. Und wir wollen uns weiter berlinalisieren.
NRZ: Und das soll heißen?
Hanning: Wir sind jetzt in die Eliteschule des Sports hier in Berlin groß eingestiegen. Mit einem eigenen Trainerstab. Unsere Trainer betreuen die Talente von der 7. bis zur 13. Klasse. Wir arbeiten mit Leichtathletiktrainern, Fitnessexperten und Turntrainern ganz eng zusammen. Wir werden sicher einmal einen Berliner Spieler bis in die Bundesliga bringen.
NRZ: Sie selbst sind auch noch als Trainer aktiv. Macht der Job noch Spaß?
Hanning: Auf jeden Fall. Ich trainiere die A-Jugend und stehe mit ihr im DM-Halbfinale gegen Flensburg am Samstag. Ich möchte gerne noch einmal einen Deutschen Titel holen wie mit dem Tusem 1994. Danach ist dann aber Schluss.
Schön die Favoritenrolle an die Heimmannschaft abgeben und den TuSEM schon als Sieger darstellen  _________________ EHF-Pokalsieger 2005 TuSEM Essen
1. Liga , wir waren wieder zu Hause(Aufstieg 2007/Abstieg 2008/2009 durch Insolvenz)
Ohne Edelpleitemeier hätten wir eine Chance |
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Verfasst am: 19.04.2008, 00:20 Titel: Anzeige |
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willi1 Weltmeisterschaft

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.03.2006 Beiträge: 1669 Wohnort: Essen
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Verfasst am: 19.04.2008, 00:27 Titel: |
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Handball, 1. Bundesliga
"Ich hoffe, der Tusem bleibt drin"
Essen, 18.04.2008, Thomas Richter
Bob Hanning ist ein Essener Junge. Deshalb pochen in der Burst des Füchse-Managers auch zwei Herzen. Der Tusem muss das Heimspiel am Sonntag gegen Berlin unbedingt gewinnen.
Bob Hanning ist ein Mensch, der problemlos ohne Punkt und Komma reden kann. Und wer den Begriff „Tusem” erwähnt, der kann sich auf eine Wort-Lawine von mitreißendstem Unterhaltungswert gefasst machen. Das beweist, wie sehr dem Manager und Geschäftsführer der Füchse Berlin sein Ex-Klub noch immer am Herzen liegt. Und diese Zuneigung gipfelt vor dem Bundesligaduell am Sonntag (15 Uhr, Hallo) zwischen Essen und den Hauptstädtern in dem Satz: „Ich hoffe, der Tusem bleibt drin!”
Die Rückkehr in die alte Heimat, sie ist etwas Besonderes. Auch für Bob Hanning. In Essen wurde er vor 40 Jahren geboren. Hier liegen seine familiären Wurzeln, hier hat er sich einen Freundeskreis aufgebaut. „Was soll ich groß herumerzählen: Am Sonntag schlagen definitiv zwei Herzen in meiner Brust.” Mit dem Unterschied, dass sein Berliner „Motor” in einem deutlich entspannteren Takt pochen kann. Denn der Neuling ist quasi schon auf der sicheren Seite, obwohl er noch sechs Partien zu absolvieren hat. Doch die 21 gesammelten Pluspunkte beseitigen bereits jetzt jeglichen Zweifel am Erhalt der Erstliga-Zugehörigkeit.
Anders der Tusem: Der steht nach der Klatsche von Lemgo am Mittwoch nach wie vor auf Tabellenrang 17 – also einem direkten Abstiegsplatz. Das morgige Match zählt zu denjenigen, die gewonnen werden müssen. Denn es nützt auf Dauer nichts, immer nur auf die Patzer der Konkurrenten zu warten. Irgendwann müssen auch mal wieder eigene Erfolgserlebnisse her. Das weiß auch Bob Hanning. Der hat im Duo mit Trainer Jörn-Uwe Lommel das primäre Saisonziel des Aufsteigers in spielerischer Leichtigkeit erreicht: den Klassenerhalt. Und was sind die Gründe dafür? „Wir hatten absolute Ruhe im Verein. Und personell haben wir nie den Blick für das Machbare verloren”, zählt Hanning auf. Weil Sponsoren „frisches” Geld investierten und zudem die Zuschauerzahlen bei Heimspielen erfreulich in die Höhe schnellten, konnte der Kader während der Saison nochmals verstärkt werden. „Quasi als Dividende für unsere Fans”, so Hanning. Und diese Neuen wie Rückraum-Ass Caillat hätten allesamt eingeschlagen.
Der Manager Hanning kann mit seiner Berliner Bilanz bislang zufrieden. Der Verein wird zum Saisonende wirtschaftlich eine schwarze Null schreiben. „Das haben wir trotz eines ständig steigenden Etats nun zum dritten Mal geschafft”, berichtet der 1,69-m-Mann voller Stolz. Auch die sportliche Entwicklung der Füchse verlaufe wunschgemäß. Nach dem Aufstieg in die Elite-Klasse sollte der Klassenerhalt gelingen. Geschafft! Im neuen Jahr visieren die Hauptstädter die Plätze acht bis zwölf an. Und zudem achtet Hanning darauf, dass genügend Talente aus der Stadt selbst im Kader stehen. „Berlinalisierung” nennt er das. Und weiß um die Zugkraft von Lokalkolorit beim Publikum.
Und welche Tipps gibt er dem Tusem? „Gegen uns Tore zu werfen, ist nicht allzu schwer, weil unsere Deckung nicht immer gut steht. Aber im Angriff sind wir nur schwer aufzuhalten”, so Hanning. Deshalb empfiehlt er seinem Ex-Klub, sich über leidenschaftliche Abwerharbeit ins Spiel zu kämpfen – und es so zu gewinnen.
Da pocht das Tusem-Herz. _________________ EHF-Pokalsieger 2005 TuSEM Essen
1. Liga , wir waren wieder zu Hause(Aufstieg 2007/Abstieg 2008/2009 durch Insolvenz)
Ohne Edelpleitemeier hätten wir eine Chance |
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daene Weltmeisterschaft

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.03.2006 Beiträge: 3157 Wohnort: Essen
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Verfasst am: 19.04.2008, 11:11 Titel: |
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Er ist und bleibt ein Fuchs. Glaube ihm ja schon, dass er den Klassenerhalt für den Tusem wünscht aber gleichzeitig setzt er die Mannschaft ganz schön unter Druck,
Ich vertraue da mal ganz auf Krystzof, dass er die Mannschaft richtig hinkriegt.  _________________ Zufriedenheit lähmt den Fortschritt
Hvo intet vover, intet vinder
Honi soi qui mal y pense |
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Nord-Elch Regionalliga

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.05.2006 Beiträge: 564 Wohnort: Kiel
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Verfasst am: 20.04.2008, 08:31 Titel: |
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Leider kann ich heute nicht einmal am Ticker sein...... , aber ich bin "bei Euch" und der Mannschaft!!!!
Ich wünsche natürlich, dass die Mannschaft die erforderlichen 2 Punkte einfährt und Euch allen viel Spaß!
Vielleicht tickert mir jemand den Halbzeit und Endstand zu, denn ich kann nicht mal an den PC!
Toi, toi, toi vom Nord-Elch _________________ einmal TuSEM, immer TuSEM
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH
zum Aufstieg in die 1. Handball-Bundesliga 2012 |
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willi1 Weltmeisterschaft

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.03.2006 Beiträge: 1669 Wohnort: Essen
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Verfasst am: 20.04.2008, 12:11 Titel: |
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Ich möchte mir ja nicht die @nord-berlinerin zum Feind machen aber ich hoffe trotz des Mittwochsspiel auf einen Heimsieg gegen Berlin
Andernfalls sollte man sonst schon mit der Planung für die zweiten Liga anfangen
Im moment aber bin ich noch zuversichtlich das die Punkte in Essen bleiben  _________________ EHF-Pokalsieger 2005 TuSEM Essen
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Nord-Berlinerin Bambinis

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.03.2008 Beiträge: 66 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 20.04.2008, 17:06 Titel: Spiel gegen die Füchse |
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GRATULIERE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! GEWONNEN!!!!!!!!!!!!
Auch wenn ich in Berlin wohne, bin ich schon ein TuSEM Fan....
Und gratuliere ganz herzlich zum Sieg. Ich konnte es leider nur am Ticker verfolgen
Habe meine Freude gleich per SMS weiter gegeben....
Nun wünsche ich aber noch einmal für Mittwoch viel Glück... Da werde ich in Bergleitung mit dabei sein können und dürfen..
Ick freue mir schon.... Also bis bald.....
TOI TOI TOI!!!!!
Den Spruch habe ich schon gehört.:
einmal TuSEM, immer TuSEM:
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Gast
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Verfasst am: 20.04.2008, 17:58 Titel: |
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daene Weltmeisterschaft

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.03.2006 Beiträge: 3157 Wohnort: Essen
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Verfasst am: 20.04.2008, 19:19 Titel: |
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Bei den Fotos www.foto-tesch.de merkt man, das Jörn-Uwe Lommel doch wohl nicht ganz zufrieden war  _________________ Zufriedenheit lähmt den Fortschritt
Hvo intet vover, intet vinder
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lucky_gb Bambinis

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.05.2006 Beiträge: 91 Wohnort: Stahltown
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Verfasst am: 20.04.2008, 20:27 Titel: Gratulation |
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Gratulation an die Mannschaft, das waren ganz wichtige Punkte !
Nur so kann es was werden - zumindest mit der Relegation. Schade nur, dass Minden heute auch wieder punkten konnte.
Die nächsten beiden Spiele, gegen Kiel und Nordhorn, nun bitte nicht wieder solche Klatschen wie gegen Lemgo und der Entscheidungs-MAI kann kommen !  |
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Max1 Weltmeisterschaft
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.03.2006 Beiträge: 3702 Wohnort: Essen
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Verfasst am: 20.04.2008, 21:03 Titel: |
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20.04.2008 - Christian Stein - handball-world.com
Essen mit Lebenszeichen im Abstiegskampf
David Katzirz erzielte neun Treffer
Foto: sportseye.de
Der TUSEM hat im Kampf um den Klassenerhalt einen wichtigen Heimerfolg feiern können. Gegen Mitaufsteiger Füchse Berlin setzten sich die Essener am Ende einer knappen und ausgeglichenen Partie mit 31:30 (15:14) durch. Für den TUSEM trafen David Katzirz (9) und Mark Schmetz (7/1) am häufigsten. Berlin hatte in Kjetil Strand und Konrad Wilczynski (je 6) seine erfolgreichsten Werfer.
Die Gäste aus Berlin fanden den besseren Start in die Partie. Während der TUSEM sich im Angriff zwei Fehlwürfe vom linken Flügel leistete, traf der ehemalige Essener Christian Caillat zum 1:0 (3.). Vor allem der aggressiv gegen Evars Klesniks verteidigende Kjetil Strand sollte für die Essener Angreifer zum Problem werden. Nach einem von Mark Schmetz verworfenen Strafwurf ging Berlin durch El Fakharany erstmals mit zwei Toren in Führung, doch der TUSEM blieb auf Tuchfühlung.
In Unterzahl gelang dem TUSEM nach Toren von Dietrich und Katzirz der Ausgleich, der Schmetz nach seiner Rückkehr von der Strafbank gleich vom rechten Flügel die erste Essener Führung folgen ließ. Vor allem dem in der Anfangsphase gut aufgelegten Torhüters Gerrie Eijlers war es zu verdanken, dass die Füchse nicht mehr führten. Jörn-Uwe Lommel wechselte frühzeitig und brachte mit Jaszka und Bult zwei neue Kräfte für den Rückraum.
Die Partie verlief nun ausgeglichen, der TUSEM legte stets vor, doch Berlin konnte stets den Spielstand ausgleichen. So stand zehn Minuten vor der Pause ein 9:9 auf der Anzeigetafel. Nach einem ersten Treffer von Klesniks konnte Vaclav Vrany den ersten Gegenstoß zu einer zwei Tore Führung nutzen.
Füchse-Coach Lommel nahm sechs Minuten vor der Pause noch einmal eine Auszeit, um seine Mannschaft gegen die immer stärker werdende Essener Deckung neu einzustellen. Bult traf zum Anschluss und nachdem Katzirz sich einen Schrittfehler geleistet hatte, konnte Caillat zum 12:12 ausgleichen.
Ein Doppelpack von Schmetz stellte aber schnell den alten Vorsprung wieder. Der Niederländer vergab allerdings die Möglichkeit per Gegenstoß auf drei Tore zu erhöhen. Vortmann parierte den Wurf des Flügelspielers, der sich dabei verletzte. Da die Schiedsrichter nicht sofort das Spiel unterbrachen, sondern erst den nächsten Berliner Angriff abwarteten beschwerte sich der Nationalspieler und kassierte dafür eine Minute vor der Pause eine Zeitstrafe.
Kristof Szargiej nahm noch einmal eine Auszeit, um den letzten Angriff zu besprechen. Sergio Ruiz Casanova schloss jedoch zu früh ab, so dass den Füchsen noch fünfzehn Sekunden für einen letzten Angriff blieben. El Fakharany holte noch einen Strafwurf heraus, den Wilczynski mit Glück gegen Eijlers, der noch die Hand an den Ball bekam, verwandeln konnte. Der TUSEM versuchte noch einmal blitzschnell zu reagieren, doch Schmidts direkt ausgeführter Anwurf landete erst kurz nach der Halbzeitsirene im Berliner Tor, so dass der TUSEM nur mit einer minimalen 15:14 Führung in die Pause ging.
TUSEM sichert sich Sieg erst in den Schlusssekunden
Nach dem Seitenwechsel konnte El Fakharany vom Kreis den Spielstand wieder ausgleichen, während sich der TUSEM anfangs schwer tat. Erst nach der Rückkehr von Schmetz und einer Zeitstrafe gegen Bult fanden die Essener die Mittel, um Aljoscha Schmidt auf dem linken Flügel freizuspielen. Auch hinten stand der TUSEM nun kompakt und nach einer Parade vn Eijlers stellte Katzirz erneut den Vorsprung von zwei Toren (18:16) her.
Nach 38 Minuten beorderte Lommel nun Stammtorhüter Stochl zwischen die Pfosten, doch der Tscheche hatte zunächst bei einem Gegenstoß von Katzirz das Nachsehen, der zum 21:18 traf. Aus dem normalen Spiel heraus stimmte aber die Abstimmung mit dem Berliner Deckungsverband und ermöglichte mit seinen Paraden die Chance zum Ausgleich, doch die Berliner scheiterten ebenfalls mehrfach an Gerrie Eijlers.
Mannschaftskapitän Schmetz übernahm nun die Verantwortung und überwand Stochl zum 22:20. Der TUSEM konnte die Führung vor allem Dank David Katzirz behaupten, doch auf der Gegenseite übernahm Spielmacher Kjetil Strand die Verantwortung und hielt die Füchse im Spiel. Eine Parade von Eijlers ermöglichte dem TUSEM erneut mit drei Toren in Führung zu gehen und der Essener nutzte die Gelegenheit abgeklärt aus. Katzirz bediente Aljoscha Schmidt, der dann acht Minuten vor dem Ende per Kampatrick zum 29:26 traf.
Eine Vorentscheidung war jedoch noh lange nicht gefallen. Nachdem Stochl einen Strafurf vn Schmetz parierte stellte El Fakharany vom Kreis den Anschluss her, dem Wilczynski per Gegenstoß den Ausgleich folgen ließ. Essen kämpfte nun aber um den Heimerfolg. Zunächst tankte sich Sergio Ruiz Casanova durch die Füchse-Abwehr und anschließend konnte Schmetz per Gegenstoß auf 31:29 erhöhen. Die Chance auch nochden 32. Treffer zu erzielen ließen die Essener aber ungenutzt. Stattdessen verkürzte Schumann zweieinhalb Minuten vor dem Ende noch mal zum 31:30.
Es sollte der letzte Treffer sein, den die Zuschauer in der Arena Am Hallo zu sehen bekamen. Der TUSEM wollte nicht noch einmal wie im ersten Durchgang den letzten Angriff vorschnell abscließen und kurz vor dem Ende nahm Kristof Szargiej noch einmal eine Auszeit. Die Füchse eroberten sich aber dennoch noch einmal den Ball, den aber Vaclav Vrany nicht rechtzeitig freigab. Füchse Keeper Stochl stieß seinen Nationalmannschaftskollegen um. Die Schiedsrichter disqualifizierten daraufhin den Essener Kreisläufer, der für das Spiel beim THW Kiel nun gesperrt sein wird.
Stimmen zum Spiel:
Jörn-Uwe Lommel, Trainer Füchse Berlin:
Es war so wie ich es befürchtet habe, dass wir uns emotional nicht hochfahren konnten. TUSEM hat sehr gut agiert und unsere Schwachstellen gnadenlos ausgenutzt. Wir sind quasi nicht richtig ins Spiel gekommen. Von daher hat die Mannschaft gewonnen, die den größeren Willen hatte. Wir werden nun alles daran setzen um gegen Wilhelmshaven zu gewinnen.
Kristof Szargiej, Trainer TuSEM Essen:
Wir hoffen, dass Berlin gegen Wilhelmshaven gewinnt, aber wir dürfen uns nicht immer auf andere verlassen. Ein großes Kompliment an meine Mannschaft. Sie haben 60 Minuten gekämpft und immer an den Sieg geglaubt. Aber der Kampf ist noch lange nicht zu ende, wir brauchen noch viele Punkte.
Quelle: Handball-world _________________ Die Männer würden den Frauen gerne das letzte
Wort lassen, wenn sie sicher sein könnten, dass
es wirklich das letzte ist.
( Sir Peter Ustinov )
Wenn kleine Leute mit großen Leuten spielen wollen, dann müssen sie mit Konsequenzen rechnen.
" Wenn die Abwehr steht, ist die Mannschaft in der Lage auch auswärts dreißig Tore zu werfen " |
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