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Max1 Weltmeisterschaft
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.03.2006 Beiträge: 3702 Wohnort: Essen
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Verfasst am: 20.06.2008, 15:46 Titel: |
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Großes Ganovenstück
Essen, 19.06.2008, Von Stefan Wette,
Tusem-"Retter" zu vier Jahren Haft wegen Betruges verurteilt. Gericht spricht von "gesteigerter krimineller Energie". Der Club habe es dem vermeintlichen Großsponsor aber auch leicht gemacht
Den Betrug räumte Georg Weiner ( 58 ) am Donnerstag ein und gestand, dem Handball-Bundesligisten Tusem Essen als vermeintlicher Sponsor fälschlich Millionen versprochen zu haben. Vier Jahre Haft bekam der Oberhausener für diesen Betrug.
Kurz ging Richter Edgar Loch, Vorsitzender der I. Strafkammer, in der Urteilsbegründung am Donnerstag auch mit dem Tusem und dem ehemaligen Geschäftsführer Klaus Schorn ins Gericht. Dem Angeklagten sei es nicht besonders schwer gemacht worden. Loch erinnerte daran, dass Georg Weiner für Verein und Schorn eine "völlig unbekannte Person" gewesen sei, mit der Verträge abgeschlossen wurden. Sponsorenverträge also, von denen die Existenz des Clubs abhingen. Als sie platzten, nachdem über ein Jahr lang kein Cent eingegangen war, verlor der Tusem die Lizenz, musste Insolvenz anmelden und in die Regionalliga absteigen.
Mit angeblichen technischen Problemen hatte Weiner oft erklärt, warum die über zwei Millionen Euro Sponsorengelder nicht von einer Bank in Südafrika überwiesen werden konnten. Mehrfach hatte Schorn "Transfergebühren" bezahlt, um das Geld loszueisen. Vergeblich. Es gab kein Geld. Immerhin verpflichtete Georg Weiner sich jetzt, Schorn 29 000 Euro aus einer Lebensversicherung zu geben. Ansprüche hat der ehemalige Edeka-Chef über 31 000 Euro. Schorn versicherte, er sei "nicht blauäugig" gewesen. Aber solche Sponsorenbeziehungen entstünden "auf Grundlage enormen Vertrauens". Er habe sich auch die "hochgeachtete Familie" Weiners angeschaut, so arbeite die Frau "in der Vorstandsetage".
Staatsanwalt Marc Blomenkämper nannte Weiners Betrug ein "großes Ganovenstück, eine Nummer, die an Dreistigkeit ihresgleichen sucht". Verteidiger Stefan Kixmöller betonte dagegen, dass sein Mandant ursprünglich nur das Beste gewollt habe. Immerhin habe er das Leben des finanziell maroden Vereins "um Monate verlängert".
Quelle: www.derwesten.de _________________ Die Männer würden den Frauen gerne das letzte
Wort lassen, wenn sie sicher sein könnten, dass
es wirklich das letzte ist.
( Sir Peter Ustinov )
Wenn kleine Leute mit großen Leuten spielen wollen, dann müssen sie mit Konsequenzen rechnen.
" Wenn die Abwehr steht, ist die Mannschaft in der Lage auch auswärts dreißig Tore zu werfen " |
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Verfasst am: 20.06.2008, 15:46 Titel: Anzeige |
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