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Max1 Weltmeisterschaft
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.03.2006 Beiträge: 3702 Wohnort: Essen
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Verfasst am: 08.10.2007, 22:34 Titel: Auswärtsspiel in Nettelstedt |
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Kljaic bot seinen Rücktritt an - Nach Gespräch mit Gauselmann und Kölling umgestimmt
Velimir Kljaic
Foto: hok
Reisende soll man nicht aufhalten, besagt ein altes Sprichwort. Beim TuS N-Lübbecke aber sieht man das anders. Dort will man unbedingt am Reise willigen Velimir Kljaic festhalten, obwohl der am Wochenende seinen sofortigen Rücktritt anbot. Erst ein 90-minütiges Gespräch mit Armin Gauselmann und Uwe Kölling veranlasste der Coach dazu, die Brocken doch nicht hinzuwerfen und das schlingernde TuS-Schiff doch noch auf Kurs zu bringen. Damit dies gelingt kündigte Kljaic einen "knallharten Kurs" an.
Velco Kljaic war mit seinem (unendlichen) Latein sichtbar am Ende. Ratlos und frustriert schimpfte er im Kabinentrakt der Meirotelshalle über den Auftritt seiner Schützlinge. "Sie glauben nicht an den Sieg. Das macht mich verrückt. Bei Melsungen waren zwei wichtige Spieler verletzt und wir nutzen das nicht aus. Wo sollen wir denn gewinnen, wenn nicht hier? Ich habe alles versucht und nichts hilft! Von der anderen Seite kommt nichts zurück", gab er resigniert von sich und wirkte, als wolle er die Brocken hinschmeißen.
Dann trat Geschäftsführer Uwe Kölling hinzu, zog Kljaic um die Ecke, um ungestört mit ihm und Zlatko Feric über die Situation reden zu können. Im Anschluss an die Pressekonferenz antwortete Kljaic dann auf die Frage, ob nun eine halbe Stunde nach dem Spiel sein Kampfgeist wieder erwacht sei: "Ich habe langsam keine Lust mehr. Ich muss mich und die Mannschaft zu jedem Training neu motivieren. Ich habe noch nie so ein Team gehabt", polterte er. So ratlos wirkte Kljaic zuletzt nur nach der Rekord-Heimniederlage gegen Kronau im März, nach der er spontan seinen Rücktritt angeboten hatte.
Erst ein eineinhalbstündiges Gespräch mit Armin Gauselmann und Uwe Kölling (Kljaic: "Ein sehr gutes Gespräch") veranlasste den Kroaten, seinen "aus der ersten Emotion heraus gefassten Beschluss" wieder rückgängig zu machen. "Ich kann einfach nicht mehr geben, als ich gegeben habe. Aber von den Spielern muss was zurück kommen. Ich habe kein Problem damit, als Trainer ein Team aus dem Keller zu betreuen. Aber einigen Spielern scheint es völlig egal, was hier passiert." Daher werde jetzt auch ein knallharter Kurs gefahren.
Erste Maßnahme: Kljaic "lud" seine Schützlinge gestern um 7 Uhr in der Früh zum Training! "Es geht hier nicht um gut oder schlecht; es geht hier einzig um den Willen. Ich fordere doch nicht viel. Hinten müssen alle ihr Maximum geben und vorn diszipliniert spielen, statt zu zocken. Ich fühle mich wie in einem Auto, wo ich nach links und rechts fahren will, aber kein Lenkrad habe." Man benötige dringend zwei neue Spieler auf den Problempositionen Mitte und Kreis. "Aber es ist fraglich, ob wir sie finden. Wir können frühestens tätig werden, wenn erste Teams aus dem Europapokal ausscheiden", hofft Kljaic.
Immer und immer wieder betont der TuS-Coach, dass er sich wahnsinnig schämen würde. "Weil ich für die Mannschaft verantwortlich bin. Ich verstehe die Spieler nicht. Drei, vier ziehen voll mit, der Rest weiß gar nicht, wie leicht er sein Geld verdient. Und dann diese Einstellung. Mit einem Team, das will, kann man Berge versetzen." Kljaic schloss allerdings nicht aus, dass er seinen Schritt vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt machen würde. "Man muss die Arbeit auch in Ergebnissen sehen. Nur im Bett zu liegen und sich die Haare zu kratzen läuft nicht mehr. Stehst Du vor einem Orchester und keiner bringt einen Ton raus, siehst Du als Dirigent wie ein Hampelmann aus! Ich habe schwer Zucker und will nicht für Leute, die nicht wollen, auf der Bank sterben!"
Den ganzen Wirbel um den angebotenen Rücktritt von Velimir Kljaic versteht Armin Gauselmannnicht nicht so recht: "So einfach geht das nicht mit dem Rücktritt. Den hätte ich auf gar keinen Fall angenommen. Schließlich ist Velko Kljaic mit verantwortlich für die Zusammenstellung dieser Mannschaft, hat maßgeblich daran mitgewirkt. Jetzt müssen eben alle an einem Strang ziehen. Trainer und Mannschaft." Dass es doch geht, glaubt Gauselmann aus den von ihm besuchten Trainingseinheiten erkannt zu haben. "Da spielen die doch auch richtigen Handball. Was aber fehlt, ist offensichtlich das Übertragen vom Training auf das Spiel. Dabei brauchen die doch nur eins zu machen. Das, was sie gelernt haben: Handball spielen."
Andererseits weiß auch er, dass im Team noch zwei Spieler fehlen. Ein Mittelmann mit Format, ein Kreisläufer mit Torinstinkt. "Wir beobachten natürlich den Markt. Aber zurzeit gibt es da nichts. In Deutschland jedenfalls. Vielleicht wird sich was ergeben, wenn das eine oder andere Topteam aus den internationalen Wettbewerben raus ist und Geld braucht."
Quelle: handball-world _________________ Die Männer würden den Frauen gerne das letzte
Wort lassen, wenn sie sicher sein könnten, dass
es wirklich das letzte ist.
( Sir Peter Ustinov )
Wenn kleine Leute mit großen Leuten spielen wollen, dann müssen sie mit Konsequenzen rechnen.
" Wenn die Abwehr steht, ist die Mannschaft in der Lage auch auswärts dreißig Tore zu werfen " |
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Verfasst am: 08.10.2007, 22:34 Titel: Anzeige |
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lisa Europameisterschaft

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.03.2006 Beiträge: 917 Wohnort: Essen
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Verfasst am: 09.10.2007, 13:34 Titel: |
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und wer sieht sich das spiel an?? ich wollte ja, aber ich hab 2 andere wichtige termine von dem ich eins auf keinen fall absagen kann bzw. will und das andere könnte ich verschieben, macht dann aber keinen sinn mehr! also kurz: ich kann leider nicht mit!
aber ich bin sicher, ihr unterstützt die jungs auch ohne mich super und die holen dann endlich ihre ersten auswärtspunkte, denn alles andere fänd ich nicht gut und so langsam darf das auch nicht mehr sein!  _________________ http://img113.imageshack.us/img113/7378/lisasips5ri.jpg
-->das ist der Ips! |
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daene Weltmeisterschaft

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.03.2006 Beiträge: 3157 Wohnort: Essen
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Verfasst am: 09.10.2007, 13:58 Titel: |
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| lisa hat folgendes geschrieben: | und wer sieht sich das spiel an?? ich wollte ja, aber ich hab 2 andere wichtige termine von dem ich eins auf keinen fall absagen kann bzw. will und das andere könnte ich verschieben, macht dann aber keinen sinn mehr! also kurz: ich kann leider nicht mit!
aber ich bin sicher, ihr unterstützt die jungs auch ohne mich super und die holen dann endlich ihre ersten auswärtspunkte, denn alles andere fänd ich nicht gut und so langsam darf das auch nicht mehr sein!  |
unterstützen werden all diejenigen, für die das an diesem Nachmittag das wichtigste ist und die dafür alle anderen Termine verschieben. _________________ Zufriedenheit lähmt den Fortschritt
Hvo intet vover, intet vinder
Honi soi qui mal y pense |
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lisa Europameisterschaft

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.03.2006 Beiträge: 917 Wohnort: Essen
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Verfasst am: 09.10.2007, 17:53 Titel: |
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ich kann nicht! ich hab verpflichtungen! ich hab ein volleyballspiel und bei uns geht es auch um was: wir wollen aufsteigen, und ich war beim letzten spiel schon nicht da! handball ist mir zwar mega wichtig, aber ich lass dafür doch nicht meine eigene mannschaft wo ich auch verantwortung habe sitzen, das versteht sich doch wohl von selbst, oder etwa nicht??? _________________ http://img113.imageshack.us/img113/7378/lisasips5ri.jpg
-->das ist der Ips! |
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Känguruh Verbandsliga

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 27.04.2006 Beiträge: 312 Wohnort: Essen
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Verfasst am: 10.10.2007, 15:20 Titel: |
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"Krieg gibt es nicht auf dem Sportplatz"- Jens Pfänder im Gespräch
Im Kampf um den Klasenerhalt kommt es am Samstag zu einer enorm wichtigen Partie sowohl für Gastgeber TuS N-Lübbecke, wie auch dem Aufsteiger TUSEM Essen.. Mit Mark Dragunski, Torsten Friedrich und Oliver Tesch waren bereits drei Spieler schon für beide Mannschaften aktiv und auch die beiden Trainer trugen schon mal die Verantwortung beim nächsten Gegner. Handball-World.com-Redakteur Christian Stein sprach im Vorfeld der Partie mit Essens Trainer Jens Pfänder
Herr Pfänder, am Samstag geht es gegen ihren vorherigen Verein, den TuS N-Lübbecke. Welche Bedeutung hat dieses Spiel für Sie persönlich?
Für mich ist es kein normales Spiel. Ich hatte fast vier Jahre lang eine schöne Zeit in Nettelstedt und da sind mir einige ans Herz gewachsen.
Nach der Partie in Balingen beklagten sie die fehlende Erfahrung im Abstiegskampf. Ist der TuS als letztjähriger Relegationsteilnehmer ihnen in diesem Gebiet voraus?
Ich hoffe, dass wir die Erfahrung in den letzten Spielen sammeln konnten. Wir haben noch einmal die Videos studiert und unsere Fehler analysiert. Ich hoffe und bin zuversichtlich, dass wir die richtigen Schlüsse daraus ziehen konnten.
Im Vorfeld des letzten Nettelstedter Heimspiels gegen Balingen wurde auch von 60 Minuten Krieg gesprochen. Muss man mit solch einer Einstellung in diese existentiell wichtigen Partien gehen?
Das sind Vokabeln, die ich ablehne. Man muss mit der nötigen Aggressivität und Härte reingehen, aber dabei nicht unfair werden. Krieg gibt es überall auf der Welt, aber nicht auf dem Sportplatz. Ich hoffe, dass die Schiedsrichter die Partie gut leiten und wir so eine kampfbetonte, aber nicht unfaire Partie, wie von uns in Balingen sehen können.
Beide Mannschaften sind direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Worauf kommt es am Samstag an?
Wir müssen gut in der Abwehr stehen und mutig nach vorne spielen. In den entscheidenden Phasen müssen wir vor allem einen kühlen Kopf bewahren.
Velimir Kljaic ließ die Mannschaft morgens um 7 Uhr ein Straftraining absolvieren. Wie bereiten sie ihr Team auf das wichtige Spiel vor?
Wir haben viel gruppentaktisch trainiert und vor allem daran gearbeitet unser Zweikampfverhalten zu verbessern.
Der TUSEM wird zu diesem Auswärtsspiel einen Fanbus einsetzen. Wie wichtig ist gerade auswärts die Unterstützung durch die eigenen Fans?
Ich hoffe, dass möglichst viele Fans aus Essen nach Nettelstedt mitkommen. Der Weg ist nicht ganz so weit und die Anwurfzeit am Samstag Nachmittag auch nicht ungünstig. Ich denke, dass wir die Unterstützung in der Kreissporthalle sehr gut gebrauchen können.
Vielen Dank für das Gespräch
Quelle. handball-word.com |
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daene Weltmeisterschaft

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.03.2006 Beiträge: 3157 Wohnort: Essen
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Verfasst am: 10.10.2007, 19:02 Titel: |
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Na ja, wenn es auf die Menge der Fans ankommt, dann kann er ja in Nettelstedt zufriedener sein.
Auf jeden Fall freuen wir uns auf ein hoffentlich schönes spannendes Spiel und ein Wiedersehen mit Olli und Velko. _________________ Zufriedenheit lähmt den Fortschritt
Hvo intet vover, intet vinder
Honi soi qui mal y pense |
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Max1 Weltmeisterschaft
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.03.2006 Beiträge: 3702 Wohnort: Essen
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Verfasst am: 10.10.2007, 19:48 Titel: |
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| daene hat folgendes geschrieben: | Na ja, wenn es auf die Menge der Fans ankommt, dann kann er ja in Nettelstedt zufriedener sein.
Auf jeden Fall freuen wir uns auf ein hoffentlich schönes spannendes Spiel und ein Wiedersehen mit Olli und Velko. |
Kein Wunder, wenn er die Fans in Balingen Übersieht !!! _________________ Die Männer würden den Frauen gerne das letzte
Wort lassen, wenn sie sicher sein könnten, dass
es wirklich das letzte ist.
( Sir Peter Ustinov )
Wenn kleine Leute mit großen Leuten spielen wollen, dann müssen sie mit Konsequenzen rechnen.
" Wenn die Abwehr steht, ist die Mannschaft in der Lage auch auswärts dreißig Tore zu werfen " |
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Max1 Weltmeisterschaft
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.03.2006 Beiträge: 3702 Wohnort: Essen
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Verfasst am: 12.10.2007, 20:34 Titel: |
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12.10.2007 - Helge-Olaf Käding
Nettelstedter Schicksalsspiel gegen Ex-Trainer
Essens Torsten Friedrich sorgte letzte Saison mit seinen Paraden im Relegationsspiel für den Klassenerhalt des TuS N-Lübbecke
Foto: sportseye.de
„Für uns ist es ein Schicksalsspiel. Wenn wir es verlieren sollten, stehen wir mit einem Fuß in der zweiten Liga“, beschreibt Velco Kljaic, Trainer des TuS Nettelstedt-Lübbecke, die bedrohliche Ausgangslage vor dem samstäglichen Heimspiel (15 Uhr) gegen den TuSEM Essen. Aber auch für den Aufsteiger und Altmeister aus dem Ruhrgebiet geht es um einiges: Angesichts des schweren Spielplans, der dem TuSEM die Heimspiele gegen die unmittelbaren Mitkonkurrenten im Abstiegskampf erst in der Rückrunde beschert, müssen bis zum Jahreswechsel Auswärtspunkte gewonnen werden, will man sich nicht dauerhaft im Tabellenkeller festsetzen.
Jens Pfänder hat gute Erinnerungen an seine Zeit beim TuS
Foto: Andreas Tesch
Als sei die Ausgangslage nicht brisant genug, kommt es auch zu dem Aufeinandertreffen von Essens Trainer Jens Pfänder und seinem Nettelstedter Nachfolger Velco Kljaic. Ausgerechnet Pfänder, der im Februar in Lübbecke beurlaubt worden ist, könnte mit seiner Mannschaft seinem ehemaligen Klub das Tor zur zweiten Liga weit aufstoßen: „Sicher ist das für mich ein besonderes Spiel. Ich habe knapp vier schöne Jahre in Lübbecke verbracht und mir sind einige Leute dort sehr ans Herz gewachsen. Je näher das Spiel rückt, desto ungewöhnlicher wird die Situation für mich“, meint Pfänder, der aber verspricht „während der 60 Minuten Spielzeit alles andere auszuschalten.“
Beim TuS schwappten nach der indiskutablen Leistung bei der 24:32-Niederlage in Melsungen die Wogen hoch. Trainer Kljaic bot noch unter dem Eindruck des Spiel „aus der ersten Emotion heraus“ seinen Rücktritt an, ließ sich aber nach einem „guten Gespräch“ dem Sponsorenvertreter Armin Gauselmann und Geschäftsführer Uwe Kölling umstimmen. Ein Szenario, das sich bereits im März nach der Nettelstedter Rekord-Heimniederlage gegen Kronau/Östringen so abgespielt hatte.
Der Olympiasieger von 1996 sah sich unter der Woche einiger Kritik ausgesetzt. Ihm wurde hauptsächlich im Internetforum des Nettelstedter Fanclub „Red Devils“ vorgeworfen, zu hart zu sein und die Spieler zu sehr unter Druck zu setzen, so dass sie vor Angst verunsichert seien. In der Presse wurde ihm – nachdem er die Mannschaft nach dem Debakel in Melsungen von Sonntag bis Dienstag früh um 7 Uhr zum Straftraining bestellt hatte – eine stete Wiederholung seiner Maßnahmen vorgeworfen.
Hierzu bezog Kljaic am Donnerstag Stellung: „Es geht nur mit Druck! Immer dann, wenn ich Druck gemacht habe, haben wir erfolgreich gespielt. Das war so in der letzten Saison vor dem wichtigen Heimspiel gegen Göppingen, das wir gewonnen haben und das war jetzt so vor dem erfolgreichen Spiel gegen Balingen.“ Vor dieser Begegnung habe er allen Spielern, die nicht kämpfen angedroht, einen Monat lang morgens um 6 Uhr laufen zu müssen. „Mit Erfolg“, sagt Kljaic und verweist auf die schlechten Auftritte der Mannschaft gegen Gummersbach, in Göppingen und zuletzt in Melsungen „wo ich nur nett und ruhig war. Das Ergebnis haben wir gesehen.“
Kljaic: „Ich verlange doch nur Kampf! Vorne kann es mit einer völlig neu zusammengestellten Mannschaft nicht besser laufen. Das kommt mit der Zeit. Aber zurücklaufen und in der Abwehr kämpfen kann jeder.“ Die Mannschaft sei mehrfach „rasiert“ worden, weil „wir nur Tempogegenstöße kassiert haben, ohne zurückzulaufen“.
Velco Kljaic ist aber auch sauer auf sich selbst: „Ich bin ein Idiot, dass ich auf diejenigen gehört habe, die mir erzählten, die Mannschaft habe Angst vor mir. Ich war dann nett und das hat uns letztlich zurückgeworfen.“
Kljaic machte klare Ansagen, wie das Spiel gegen den Aufsteiger erfolgreich gestaltet werden kann: „Wir müssen die schnelle Mitte und die Gegenstöße verhindern und eine starke Abwehr spielen. Wir dürfen nur 22 bis 24 Tore kassieren. Die Abwehr ist Garant für den Sieg. Ich hoffe, dass Nickola Blazicko an seine starken Leistungen anknüpfen kann.“
Vor dem Gegner aus Essen hat Kljaic Respekt. „Der TuSEM hat gegen Kronau und Flensburg sehr gut gespielt und drei Punkte geholt. Das ist sehr beachtlich. Dabei haben sie von einer sehr starken Torhüterleistung profitiert. Ich hoffe, dass meine Spieler den Essener Torwart nichts ins Spiel bringen. Essen hat sicherlich auch von der zu großen Lässigkeit der Gegner profitiert. Das wird uns hoffentlich nicht passieren.“
Beim TuSEM herrscht indes eine ruhigere Stimmung. „Wir haben viel gruppentaktisch trainiert und vor allem daran gearbeitet unser Zweikampfverhalten zu verbessern“, gibt Jens Pfänder einen Einblick in die Spielvorbereitung. Der Bundeslehrwart erwartet ein „von Emotionen, Aggressivität und körperlicher Härte“ geprägtes Spiel „Ich hoffe, dass die Schiedsrichterinnen die Partie gut leiten und wir so eine kampfbetonte, aber nicht unfaire Partie, wie von uns in Balingen sehen können.“
Zur Kriegsmetaphorik, die vor dem Spiel des TuS gegen Balingen in Lübbecke verbreitet wurde, äußerte sich Pfänder am Mittwoch auf Handball-World: Das sind Vokabeln, die ich ablehne. Man muss mit der nötigen Aggressivität und Härte reingehen, aber dabei nicht unfair werden. Krieg gibt es überall auf der Welt, aber nicht auf dem Sportplatz.“
Hiergegen verwehrte sich Velco Kljaic: „Wenn ich das so lese, muss man ja glauben, wir sind eine Schlägertruppe. Wir sind keine Schlägertruppe! Die Hälfte unserer Zeitstrafen gab es wegen Trikotzupfen, Meckern, Missachtung des Abstandes oder ähnlichem. Alles andere ist normaler Kampf. Anderen ist er erlaubt, uns offenbar nicht.“ Aus dieser Betrachtung nahm er lediglich die ungeahndete Tätlichkeit von Sergo Datukashvili gegen den Balinger Frank Ettwein aus.
Personell können beider Trainer nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich der Nettelstedter Jakub Szymanski (Fingerbruch) wird nicht mitwirken können.
Quelle: handball-world _________________ Die Männer würden den Frauen gerne das letzte
Wort lassen, wenn sie sicher sein könnten, dass
es wirklich das letzte ist.
( Sir Peter Ustinov )
Wenn kleine Leute mit großen Leuten spielen wollen, dann müssen sie mit Konsequenzen rechnen.
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artmai Bambinis
Anmeldungsdatum: 22.12.2006 Beiträge: 80
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Verfasst am: 13.10.2007, 07:15 Titel: |
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Hellwach sein für ersten Auswärtssieg
HANDBALL-BUNDESLIGA. Tusem hat es heute in einem weiteren "Vier-Punkte-Spiel" mit TuS Nettelstedt-Lübbecke zu tun.
Von den Gastspielen in Minden, Wilhelmshaven und zuletzt Balingen, mit "den Gegnern auf Augenhöhe", wie sie Trainer Jens Pfänder gern bezeichnet, kehrte Handball-Bundesligist Tusem mit leeren Händen zurück. Heute Nachmittag um 15 Uhr gibt´s bereits das vierte dieser Kellerduelle für die Essener. Der Aufsteiger ist in der Kreissporthalle zu Gast beim TuS Nettelstedt-Lübbecke.
Mit 3:13 weisen beide Teams die gleiche Punktzahl auf, lediglich GWD Minden ist mit 2:14-Zählern noch schlechter gestartet.
"Keine Frage, es wird höchste Zeit, dass wir auch auswärts endlich mal etwas Zählbares mitnehmen. Im Gegensatz zum Spiel in Balingen, in dem wir eine kurze, aber entscheidende Schwächephase hatten, müssen wir gegen Nettelstedt 60 Minuten lang hellwach sein", fordert Jens Pfänder.
Für den Tusem-Trainer ist dieses "Vier-Punkte-Spiel" eine besonders brisante Partie. Denn fast vier Jahre lang stand er als Coach der Ostwestfalen an der Seitenlinie, ehe er in der vergangenen Saison von Nettelstedt die "Rote Karte" erhielt und er wenig später das Angebot aus Essen bekam und annahm.
Keinerlei Rache-Gelüste
Rache-Gelüste in Richtung TuS Nettelstedt-Lübbecke? Keine Spur! "Ich habe zu TuS und seinem Umfeld nach wie vor ein gutes Verhältnis", betont der Tusem-Trainer. Es gehe allein darum, eminent wichtige Punkte im Abstiegskampf zu holen.
Nicht nur Jens Pfänder, auch Schlussmann Torsten Friedrich wird heute in der Kreissporthalle auf viele alte Bekannte treffen. Schließlich stand er in der letzten Saison für Nettelstedt zwischen den Pfosten und hatte maßgeblichen Anteil am Klassenerhalt. In der Relegation gegen Bayer Dormagen bewahrten vor allem seine Paraden die Ostwestfalen vor dem Sturz in die Zweitklassigkeit.
Für die wichtige Partie kann der Tusem heute personell aus dem Vollen schöpfen. Alle sind fit und brennen darauf, das Auswärtskonto endlich nicht mehr jungfräulich dastehen zu lassen. (tom)
12.10.2007 NRZ |
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Max1 Weltmeisterschaft
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.03.2006 Beiträge: 3702 Wohnort: Essen
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Verfasst am: 13.10.2007, 15:57 Titel: |
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SPIELVERLAUF nach den ersten 30 min.
28:03 (16:13) Tor durch 17 Datukasvili, Sergo (TuS N-Lübbecke)
27:40 (15:13) Tor durch 13 Kaluzinski, Eryk (TUSEM Essen)
27:25 (15:12) Tor nach 7 Meter durch 85 Remer, Tim (TuS N-Lübbecke)
26:57 (14:12) 2 Minuten Strafe 28 Dietrich, Gunnar (TUSEM Essen)
26:25 (14:12) Tor durch 17 Datukasvili, Sergo (TuS N-Lübbecke)
25:54 (13:12) Tor durch 14 Klesniks, Evars (TUSEM Essen)
25:25 (13:11) Tor durch 85 Remer, Tim (TuS N-Lübbecke)
24:48 (12:11) Tor durch 14 Klesniks, Evars (TUSEM Essen)
24:25 (12:10) Tor durch 17 Datukasvili, Sergo (TuS N-Lübbecke)
24:08 (11:10) Team-Timeout (TUSEM Essen)
23:59 (11:10) Tor durch 33 Skatar, Michele (TuS N-Lübbecke)
23:18 (10:10) Tor durch 17 Datukasvili, Sergo (TuS N-Lübbecke)
21:51 (9: 10) 7-Meter-Versuch für 85 Remer, Tim (TuS N-Lübbecke)
21:35 (9: 10) (TUSEM Essen)
21:35 (9: 10) 2 Minuten Strafe 33 Skatar, Michele (TuS N-Lübbecke)
21:05 (9: 10) 2 Minuten Strafe 22 Siniak, Andrei (TUSEM Essen)
20:37 (9: 10) Tor durch 19 Tesch, Oliver (TuS N-Lübbecke)
20:02 (8: 10) Tor durch 28 Dietrich, Gunnar (TUSEM Essen)
19:18 (8:9) Tor durch 23 Schmidt, Aljoscha (TUSEM Essen)
18:11 (8: 8 ) Tor durch 7 Schmetz, Mark (TUSEM Essen)
17:54 (8:7) 2 Minuten Strafe 19 Tesch, Oliver (TuS N-Lübbecke)
17:41 (8:7) 2 Minuten Strafe 22 Siniak, Andrei (TUSEM Essen)
17:35 (8:7) Verwarnung für 19 Tesch, Oliver (TuS N-Lübbecke)
17:03 (8:7) Tor durch 19 Tesch, Oliver (TuS N-Lübbecke)
15:26 (7:7) Verwarnung für 14 Klesniks, Evars (TUSEM Essen)
15:19 (7:7) Tor durch 19 Tesch, Oliver (TuS N-Lübbecke)
14:30 (6:7) Tor durch 33 Skatar, Michele (TuS N-Lübbecke)
13:38 (5:7) Tor durch 18 Katzirz, David (TUSEM Essen)
13:22 (5:6) Verwarnung für 18 Katzirz, David (TUSEM Essen)
12:09 (5:6) Verwarnung für 85 Remer, Tim (TuS N-Lübbecke)
11:01 (5:6) Tor durch 14 Klesniks, Evars (TUSEM Essen)
9:32 (5:5) Tor durch 10 Kokir, Branko (TuS N-Lübbecke)
8:47 (4:5) Tor durch 7 Schmetz, Mark (TUSEM Essen)
8:15 (4:4) Tor durch 17 Datukasvili, Sergo (TuS N-Lübbecke)
7:48 (3:4) Tor durch 7 Schmetz, Mark (TUSEM Essen)
6:55 (3:3) Tor durch 24 Olafsson, Thorir (TuS N-Lübbecke)
6:19 (2:3) Tor durch 17 Datukasvili, Sergo (TuS N-Lübbecke)
5:24 (1:3) Tor durch 23 Schmidt, Aljoscha (TUSEM Essen)
4:27 (1:2) Tor durch 14 Klesniks, Evars (TUSEM Essen)
4:02 (1:1) Verwarnung für 24 Olafsson, Thorir (TuS N-Lübbecke)
3:15 (1:1) Tor durch 23 Schmidt, Aljoscha (TUSEM Essen)
2:16 (1:0) Tor durch 33 Skatar, Michele (TuS N-Lübbecke)
1:15 (0:0) 7-Meter-Versuch für 22 Anclais, Danny (TuS N-Lübbecke)
0:47 (0:0) Verwarnung für 7 Schmetz, Mark (TUSEM Essen)
Quelle: Liveticker HBL
- 2 dumme und zurechte ( ! ) 2 min. strafen für Siniak
- Tusem fing mit Gerrie im Tor an, nach 25 min. kam Fichte ( keiner weis warum...)
- kampf,kampf, kampf... _________________ Die Männer würden den Frauen gerne das letzte
Wort lassen, wenn sie sicher sein könnten, dass
es wirklich das letzte ist.
( Sir Peter Ustinov )
Wenn kleine Leute mit großen Leuten spielen wollen, dann müssen sie mit Konsequenzen rechnen.
" Wenn die Abwehr steht, ist die Mannschaft in der Lage auch auswärts dreißig Tore zu werfen " |
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