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Vamp




Anmeldungsdatum: 21.09.2007
Beiträge: 3582

BeitragVerfasst am: 07.01.2020, 11:23    Titel: Antworten mit Zitat

volle zustimmung zu dem, was du zur bildung sagst. ich denke, wir nähern uns dem problem nur insofern anders, als dass ich denke, dass ein staat keine bessere bildung anbieten kann.

dass ich als beamter diese meinung vertrete, ist mein anspruch an mich selbst. ich verdiene meine brötchen, aber deshalb bleibe ich doch mündiger bürger und hoffentlich fähig zur objektivierung. ich habe schon auf mehreren stellen gearbeitet, die ich abschaffen würde.

das problem an einem statischen arbeitsmarkt ist seine mangelnde durchlässigkeit, denn er beschränkt sozialen aufstieg. außerdem führt er zu weniger gesamtwohlfahrt, der kuchen wird kleiner.
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BeitragVerfasst am: 07.01.2020, 11:23    Titel: Anzeige

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PsychoStorm
Mesmer



Anmeldungsdatum: 07.06.2007
Beiträge: 3803

BeitragVerfasst am: 07.04.2020, 15:41    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke, das ist grundfalsch.
Was sollte denn ein privater Bildungsträger anders machen, was ein Staat nicht könnte?

Ich denke, ein weiterer großer Faktor bei unseren Bildungsproblemen ist, dass das Schulsystem einfach nicht mehr in die weniger durchdisziplinierte Zeit passt - eine Lernmotivation findet einfach nicht statt und die wäre bitter nötig.

@Statischer Arbeitsmarkt:
Inwiefern ist der weniger durchlässig und inwiefern führt das zu einer Beschränkung des sozialen Aufstiegs?
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Jede Staatsform ist zum Scheitern verurteilt, nur bei Demokratie merkt keiner, wenn sie gescheitert ist.
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Vamp




Anmeldungsdatum: 21.09.2007
Beiträge: 3582

BeitragVerfasst am: 18.04.2020, 21:12    Titel: Antworten mit Zitat

heterogenität, mehr angebot, so fängt es schon an. andere kinder, andere bedürfnisse, auf die der staat erfahrungsgemäß nicht eingeht. faktisch haben wir sowieso ein privatsystem, nur dass evangelische und katho träger das geld einfach so reingeschoben bekommen, ohne eigenleistung.
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PsychoStorm
Mesmer



Anmeldungsdatum: 07.06.2007
Beiträge: 3803

BeitragVerfasst am: 19.04.2020, 19:29    Titel: Antworten mit Zitat

Dass Markt und Wettbewerb zu (immer) besseren Ergebnissen führen, ist ein weit verbreiteter Irrglaube.

Warum schaffen es denn sehr viele andere Staaten, ein besseres staatliches Bildungssystem auf die Beine zu stellen?
Liegt's vielleicht daran, dass das Bildungssystem der einzige Bereich ist, wo die Länder frei sparen können?
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Vamp




Anmeldungsdatum: 21.09.2007
Beiträge: 3582

BeitragVerfasst am: 26.06.2020, 23:06    Titel: Antworten mit Zitat

welche anderen staaten sind das denn? die OECD-tests haben massive flaws, das ist uns bestimmt beiden bewusst. an was mache ich das also fest, dass es in anderen staaten angeblich besser sei?

ist es übrigens nicht, die polizei ist der bereich, wo man völlig frei sparen kann. die schülermenge kann man ja nicht beeinflussen, somit hat man zumindest eine variable außer kontrolle.
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PsychoStorm
Mesmer



Anmeldungsdatum: 07.06.2007
Beiträge: 3803

BeitragVerfasst am: 19.08.2020, 16:15    Titel: Antworten mit Zitat

Finnland, Schweden, Norwegen ...
Ich würde es auch nicht rein an Tests festmachen. Ein Indikator wäre der Anteil an finanziell benachteiligten Schülern mit hohen Bildungsabschlüssen bzw. allgemeiner, die Rate an Schülern, die einen höheren Bildungsabschluss erreicht als ihre Eltern.

Pff, in einigen Bundesländern ist es Usus, von der Zahl der Schüler ganz dolle überrascht zu sein - nicht, dass man das nicht zumindest grob 6 Jahre im Voraus weiß ...
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Vamp




Anmeldungsdatum: 21.09.2007
Beiträge: 3582

BeitragVerfasst am: 27.08.2020, 13:20    Titel: Antworten mit Zitat

ich bin ja selber so einer, den punkte verstehe ich. ich bin nicht zur gänze davon überzeugt, dass das der entscheidende indikator sein sollte- gerade in skandinavien wird er mMn zurecht als unfaire förderung von immigrantenkindern wahrgenommen- aber tauglich ist er an sich, ja. ich stimme dir auch zu, da ich denke, dass du meinst, dass der unterschied die schulausstattung ist und nicht die gesellschaftliche einstellung zum lernen, an der migranten wiederum ja auch nicht partizipieren würden. aber die mittel, die wir bräuchten, um da hin zu kommen- und nicht zu vergessen unser schulsystem auch zu entkompetitisieren (was ich nicht schlecht fände), denn die guten noten fußen auch auf druck der schulverwaltungen auf lehrer, arme schüler besser zu machen, was sich durch direkte benotung am einfachsten regeln lässt- wären gewaltig und würden die länder überfordern. ich stimme dir zu, dass die steuerliche beinfreiheit der länder (und erst recht der kommunen!) zu gering ist. andererseits trifft das in DEU für ein land nicht zu: berlin, dank der hauptstadtzulage. und was machen die damit? nur kokolores.
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PsychoStorm
Mesmer



Anmeldungsdatum: 07.06.2007
Beiträge: 3803

BeitragVerfasst am: 05.09.2020, 13:03    Titel: Antworten mit Zitat

Der einzige Punkt natürlich nicht, das ist vollkommen klar. Ohnehin ist das auch eher ein Indikator für die Fairness des Bildungssystems.
Generell sollte das Ziel sein, dass Einkommen und Bildungsstand so unabhängig wie möglich vom Schulabschluss ff. der Kinder sind.

Das nächste, wäre die Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems und die Einführung früher individueller Spezialisierungen.
Auch muss viel mehr Energie in pädagogische und didaktische Forschung und Verbesserung von Lehrkonzepten gesteckt werden. Besonders in Mathe finde ich die Unterrichtsqualität an Gymnasien und auch Unis einfach skandalös beschissen.
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Vamp




Anmeldungsdatum: 21.09.2007
Beiträge: 3582

BeitragVerfasst am: 08.09.2020, 10:41    Titel: Antworten mit Zitat

zu früheren spezialisierungen: die sind dann auch schwieriger wieder aufzulösen bzw belohnen sie frühkindliche bildung, die noch stärker vom einkommen abhängig ist als spätere.
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PsychoStorm
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Anmeldungsdatum: 07.06.2007
Beiträge: 3803

BeitragVerfasst am: 15.12.2020, 20:47    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn du dich in der 6. Klasse einen Scheißdreck für Französisch interessierst, werden sich deine Noten darin nicht bessern, nur weil du rausgefunden hast, wofür es noch steht.
Gleichzeitig demotivieren Kackfächer jeden Schüler.

Was hat man davon, wenn jemand, der kacke in Religion, Kunst und Französisch ist, kein Ingenieur werden darf?
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Anmeldungsdatum: 21.09.2007
Beiträge: 3582

BeitragVerfasst am: 11.01.2021, 15:46    Titel: Antworten mit Zitat

ich sehe deinen punkt, aber da muss man dann eine möglichkeit finden, schwächen auch mit druck auszugleichen, ohne stärken zu schädigen. erstmal noten abschaffen jedenfalls.
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PsychoStorm
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Anmeldungsdatum: 07.06.2007
Beiträge: 3803

BeitragVerfasst am: 23.04.2021, 17:46    Titel: Antworten mit Zitat

Druck ist in dem Zusammenhang einfach Müll.
Es wäre wesentlich sinnvoller, die pädagogische Herangehensweise zu reformieren.
Auch einem Sechstklässler darf das "warum" erklärt werden - "darum, du lernst das jetzt" ist ziemlich dämlich.

Ich bin mir ehrlichgesagt unsicher, ob die Abschaffung von Noten wirklich so sinnvoll ist.
Jedoch wäre die Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems definitiv und dann eine fächergranulare Gliederung.
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Anmeldungsdatum: 21.09.2007
Beiträge: 3582

BeitragVerfasst am: 12.05.2021, 11:31    Titel: Antworten mit Zitat

aber qualitätsunterschiede existieren. ich bin auch dagegen, dass das so rigide ist, aber hautschule u gymnasium kannst du nicht zusammen unterrichten.

und die begründung ist schwierig. es ist in zeiten von google translate natürlich dumm, französisch zu lernen.
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PsychoStorm
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Anmeldungsdatum: 07.06.2007
Beiträge: 3803

BeitragVerfasst am: 12.05.2021, 16:20    Titel: Antworten mit Zitat

Das Bildungssystem von Finnland widerspricht deiner These sehr erfolgreich.

Es ist nicht dumm, Französisch zu lernen, aber es ist dumm, es jedem aufzuzwingen.
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Anmeldungsdatum: 21.09.2007
Beiträge: 3582

BeitragVerfasst am: 13.07.2021, 11:33    Titel: Antworten mit Zitat

tut es das, das beispiel finnland? dass dumme durch kluge klüger werden, bezweifle ich nicht. aber die erfolgreiche (lol!) finnische wirtschaft, einstmals ja tatsächlich unfassbar gut aufgestellt in sachen digitalisierung, spricht doch andere bände, o?
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PsychoStorm
Mesmer



Anmeldungsdatum: 07.06.2007
Beiträge: 3803

BeitragVerfasst am: 15.08.2021, 13:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hm, geht es der finnischen Wirtschaft wirklich so schlecht?
Das BIP/Kopf ist gleich im Vergleich zu Deutschland, der HDI ist minimalst geringer und der Gini-Koeffizient ist deutlich niedriger.
Außerder führt Finnland quasi in jeder Studie zu Lebensqualität und Zufriedenheit.
Ich sehe da nichts negatives.
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Anmeldungsdatum: 21.09.2007
Beiträge: 3582

BeitragVerfasst am: 04.09.2021, 16:49    Titel: Antworten mit Zitat

dieses völklein war an der absoluten front der digitalisierung, mit unternehmen, die billiarden wert sein könnten, mit hunderttausenden jobs. stattdessen gibt es diese unternehmen gar nicht mehr.
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PsychoStorm
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Anmeldungsdatum: 07.06.2007
Beiträge: 3803

BeitragVerfasst am: 05.09.2021, 13:32    Titel: Antworten mit Zitat

Welche Unternehmen sollen das sein?
Ich bin Informatiker und wüsste abseits von Nokia, das sich komplett aus eigenem Verschulden versenkt hat, kein einziges.
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