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PsychoStorm Mesmer

Anmeldungsdatum: 07.06.2007 Beiträge: 3803
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Verfasst am: 23.04.2021, 17:55 Titel: |
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Ein unregulierter Markt hat dummerweise das Grundproblem, dass er extrem kurzsichtig ist.
Langfristige Folgen kurzfristigen Profits werden von ihm nicht beachtet.
Wenn ich jetzt mit minimalen Kosten und maximalem Umweltschaden maximalen Profit erreichen kann, gewinne ich damit bei einem freien Markt - die Schäden betreffen mich dann kaum, da ich bereits einen hohen Gewinn abgeschöpft habe.
Deshalb muss ein Markt reguliert werden, um die zukünftigen Auswirkungen heutigen Handelns auch heute einzupreisen.
Das EEG ist maximal ein schwacher Trost für den Irrsinn der Fossisubventionen. _________________ -.(ò.Ó).-
R.I.PPenguin Terrorism [Tux]
Jede Staatsform ist zum Scheitern verurteilt, nur bei Demokratie merkt keiner, wenn sie gescheitert ist. |
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Verfasst am: 23.04.2021, 17:55 Titel: Anzeige |
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Vamp

Anmeldungsdatum: 21.09.2007 Beiträge: 3582
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Verfasst am: 12.05.2021, 11:35 Titel: |
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| das EEG ist keine marktregulierung, sondern geldschenken an energieunternehmen. die frage an einer echten marktregulierung ist, wie du die herstellung weiter erzwingen willst. denn väterchen staat schafft das halt nicht. |
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PsychoStorm Mesmer

Anmeldungsdatum: 07.06.2007 Beiträge: 3803
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Verfasst am: 12.05.2021, 16:26 Titel: |
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Das ursprüngliche EEG war sehr wohl eine Marktregulierung - auch Subventionen sind eine Marktregulierung.
Vor allem war es eine Regulierung weg von zentralistischen Großversorgern - weshalb es ja so dermaßen bescheuert geändert wurde, dass nur noch Großerzeuger wirklich profitieren.
Es ist völlig marktunabhängig notwendig, auf EE umzusteigen, dementsprechend muss der Markt so beeinflusst werden, dass das möglichst schnell geschieht und außerdem am Ende nicht die Verbraucher dafür mehrfach zahlen und es auch nicht die sozialschwächsten am meisten belastet. _________________ -.(ò.Ó).-
R.I.PPenguin Terrorism [Tux]
Jede Staatsform ist zum Scheitern verurteilt, nur bei Demokratie merkt keiner, wenn sie gescheitert ist. |
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Vamp

Anmeldungsdatum: 21.09.2007 Beiträge: 3582
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Verfasst am: 13.07.2021, 11:35 Titel: |
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regulierung? du meinst eingriff. und zwar ein besonders asozialer, der häuslebauern dick in die taschen geschoben hat, während mieter dumm guckten.
wie sollte der markt dafür deiner meinung nach beeinflusst werden? |
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PsychoStorm Mesmer

Anmeldungsdatum: 07.06.2007 Beiträge: 3803
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Verfasst am: 15.08.2021, 13:57 Titel: |
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Ach komm, durch Wiederholen wird diese irrsinnige Begründung nicht besser.
Die Union/FDP handeln im Interesse der großen Energieversorger, die durch Solar- und Windförderung die Gefahr einer dezentralisierten Energieversorgung gesehen haben, bei der sie wesentlich weniger verdient hätten.
Außerdem wäre es doch wesentlich leichter, um diese vorgespielte Ungerechtigkeit auszuräumen, wenn man Vermietern unkompliziert ermöglicht, als Proxy-Energieanbieter gegenüber den Mietern aufzutreten, meinst du nicht?
Beim Wind war das auch klasse, da hat man einfach verhindert, dass Dorfgemeinschaften sich genossenschaftlich Windparks aufbauen können und zusätzlich noch ein wenig Infraschallpropaganda verbreitet und schon sank die Akzeptanz für Windkraft und die bekloppte 10H-Regel konnte eingeführt werden - oder die [12]000m-Regel (NRW/Bayern).
Oder warum muss man selbst verbrauchten Solarstrom versteuern? Soll ich demnächst den Oregano aus meinem Kräutergarten versteuern?
Warum gibt es kein _simples_ vorwärt-rückwärts-System bei Stromzählern wie in den Niederlanden?
Warum wird Privatleuten die Nutzung einer 600W-Solaranlage mit der Begründung "Stadtbild" untersagt?
Die Physik interessiert sich nicht für irgendeine Marktreligion, die in der Geschichte der Menschheit bei wirklich entscheidenden Fragen immer komplett versagt hat. Dazu kommt, dass irgendwie jeder Marktapostel eben diesen Markt am härtesten zur allgemeinen Ungunst und zu eigenem Profit hart manipuliert.
Erfolg am Markt hat absolut nichts mit Qualität eines Produkts, Nutzen für die ganze Menschheit, unseren Lebensraum oder gar Nutzen für den Einzelnen (im Bezug aufs Produkt) zu tun, sondern einzig mit Marketing und Manipulation.
Ich habe nicht prinzipiell etwas gegen Marktwirtschaft, aber man muss realistisch sehen, dass Märkte nur in kleinen Dimensionen funktionieren und zur Lösung globaler Probleme nicht geeignet sind und selbst wenn sie es wären, viel zu leicht manipulierbar sind und zu viel oft manipuliert werden.
Wie der Markt beeinflusst werden sollte?
Nun, zunächst müssen sämtliche Manipulationen ausgeschlossen werden. Dann müssen Folgekosten von Produkten auf das Produkt umgelegt werden (z.B. Kohle-/Atomkraft, Tabak, Verbrennungsmotoren, Intensivlandwirtschaft etc.). Es ist ja schließlich relativ wenig marktwirtschaftlich, wenn Verluste und Folgekosten vergesellschaftet werden, während Gewinne privat bleiben.
Außerdem müssen Schadenersatzforderungen von Anbietern soweit erschwert werden, dass so irrsinnige Entschädigungszahlungen an Kohle- und Atomkraftbetreiber ausgeschlossen sind.
Naturwissenschaftliche Erkenntnisse und daraus entstehende gesellschaftliche Interessen müssen eindeutig über marktwirtschaftlichen Interessen (meist einzelner) stehen. _________________ -.(ò.Ó).-
R.I.PPenguin Terrorism [Tux]
Jede Staatsform ist zum Scheitern verurteilt, nur bei Demokratie merkt keiner, wenn sie gescheitert ist. |
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Vamp

Anmeldungsdatum: 21.09.2007 Beiträge: 3582
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Verfasst am: 04.09.2021, 16:54 Titel: |
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dezentrale energieversorgung, so weit sind wir technisch längst nicht. wo gibt es die denn?
Oder warum muss man selbst verbrauchten Solarstrom versteuern? Soll ich demnächst den Oregano aus meinem Kräutergarten versteuern? weil bonzen und unternehmen sich sonst vom markt entsolidarisieren
Warum gibt es kein _simples_ vorwärt-rückwärts-System bei Stromzählern wie in den Niederlanden?
Warum wird Privatleuten die Nutzung einer 600W-Solaranlage mit der Begründung "Stadtbild" untersagt?
zustimmung, aber das ist halt technisch.
Erfolg am Markt hat absolut nichts mit Qualität eines Produkts, Nutzen für die ganze Menschheit, unseren Lebensraum oder gar Nutzen für den Einzelnen (im Bezug aufs Produkt) zu tun, sondern einzig mit Marketing und Manipulation.
lies das nochmal, du steigerst dich rein, hörst dich an wie eine ex von mir, "einzig", "absolut nichts".
Außerdem müssen Schadenersatzforderungen von Anbietern soweit erschwert werden, dass so irrsinnige Entschädigungszahlungen an Kohle- und Atomkraftbetreiber ausgeschlossen sind.
du alter marxist denkst immer nur ökonomisch, viel zu wenig staatsrechtlich. du kannst das eigentum schon ficken, dann hat es sich aber mit dem staat. |
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Vamp

Anmeldungsdatum: 21.09.2007 Beiträge: 3582
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Verfasst am: 04.09.2021, 16:54 Titel: |
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dezentrale energieversorgung, so weit sind wir technisch längst nicht. wo gibt es die denn?
Oder warum muss man selbst verbrauchten Solarstrom versteuern? Soll ich demnächst den Oregano aus meinem Kräutergarten versteuern? weil bonzen und unternehmen sich sonst vom markt entsolidarisieren
Warum gibt es kein _simples_ vorwärt-rückwärts-System bei Stromzählern wie in den Niederlanden?
Warum wird Privatleuten die Nutzung einer 600W-Solaranlage mit der Begründung "Stadtbild" untersagt?
zustimmung, aber das ist halt technisch.
Erfolg am Markt hat absolut nichts mit Qualität eines Produkts, Nutzen für die ganze Menschheit, unseren Lebensraum oder gar Nutzen für den Einzelnen (im Bezug aufs Produkt) zu tun, sondern einzig mit Marketing und Manipulation.
lies das nochmal, du steigerst dich rein, hörst dich an wie eine ex von mir, "einzig", "absolut nichts".
Außerdem müssen Schadenersatzforderungen von Anbietern soweit erschwert werden, dass so irrsinnige Entschädigungszahlungen an Kohle- und Atomkraftbetreiber ausgeschlossen sind.
du alter marxist denkst immer nur ökonomisch, viel zu wenig staatsrechtlich. du kannst das eigentum schon ficken, dann hat es sich aber mit dem staat. |
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PsychoStorm Mesmer

Anmeldungsdatum: 07.06.2007 Beiträge: 3803
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Verfasst am: 05.09.2021, 13:51 Titel: |
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dezentrale energieversorgung, so weit sind wir technisch längst nicht. wo gibt es die denn?
Dezentrale Energieversorgung ist jetzt nicht so das Problem.
Es interessiert das Stromnetz herzlich wenig, wo der Strom eingespeist wird.
Außerdem wird ja auch jegliche Entwicklung in die Richtung blockiert, also ist es auch kein Wunder ...
weil bonzen und unternehmen sich sonst vom markt entsolidarisieren
Häh?
Erst von "freier Markt über alles" faseln und dann "Marktsolidarität" fordern? Was auch immer das sein soll.
Wenn es für einen Bonzen oder ein Unternehmen günstiger ist, seinen Strom mit seiner Dachfläche selbst zu produzieren, ist das doch völlig iO? Das ist doch der Inbegriff von Marktwirtschaft, sich einen wirtschaftlichen Vorteil durch effizienteres Arbeiten zu verschaffen ...
Die Solarmodule haben einen Anschaffungspreis, sind in der Anschaffung zu versteuern, Grundsteuern existieren, Gewerbesteuern existieren ...
zustimmung, aber das ist halt technisch.
Nein, Blockadepolitik. Dass es technisch problemlos geht, beweisen die Niederlande ja bereits.
lies das nochmal, du steigerst dich rein, hörst dich an wie eine ex von mir, "einzig", "absolut nichts".
Wenn ich mich reinsteigere, dann kneifst du mindestens 5 Augen zu.
du alter marxist denkst immer nur ökonomisch, viel zu wenig staatsrechtlich. du kannst das eigentum schon ficken, dann hat es sich aber mit dem staat.
Das Eigentum ficken?
Das, was ungerecht wenig versteuert wird, das, was den Bewohnern der abgebaggerten Dörfer ohne technische, ökonomische oder gesellschaftliche Notwendingkeit weggenommen wird, das, was in Zukunft durch Scheißpolitik nichts mehr wert ist?
Für die Kohleentschädigungen gibt es vor allem für ihre Höhe keine rechtliche Grundlage.
Marxist in seiner Urform (nicht Kommunist und auch nicht "Volksrepublikaner") sehe ich übrigens als Kompliment, danke dafür.
Dem Rest stimmst du zu? _________________ -.(ò.Ó).-
R.I.PPenguin Terrorism [Tux]
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