Nachdem ich heut mit Cid Dressur geprobt hatte, ging ich zu Tino. Der Kleine war auf der Koppel. Darum musste ich ihn einmal von da holen.
Beim Gehen fiel mir plötzlich ein :,, Hey ! Ich könnte ja heute mit Tino so ne Art Spaziergang mit Sattel und Zaumzeug machen !" Sofort brachte ich Caretino in den Stall und putzte ihn. Dann sattelte ich den Hengst vorsichtig auf. Das lies er sich schon gefallen, da ich es ja geübt hatte. Dann legte ich ihm auch noch das Zaumzeug an. Gegen dies sträubte er sich ein bisschen, doch nach einer Herumprobierzeit lies er sich auch das gefallen. So ging ich dann mit dem kleinen Hengsti von Veri hinaus.
Als er und ich durch den Schnee stapften, fing Tino, trotz des ganzen Zeuges, an im Schnee herum zu springen. Das sah lustig aus, denn irgendwie glaubte man, der Kleine wäre ein schwer zu bändigendes Wildpferd. Ich lachte über meine Gedanken und pfiff den Deutschen Sportpferdehengst zurück. Er horchte schon brav auf mich und hörte auf. Fröhlich durchstreiften wir den Wald und gingen über ein Feld. Dort trabte ich ein bisschen mit ihm. Ich brauchte große Ausdauer um mit dem stämmigen Springpferd mit zuhalten. Aber Gott sei Dank hatten wir die in der Schule trainiert. Nach einer halben Stunde kamen wir daheim wieder an. Nun war ich mir sicher, dass er an Sattel und Zaumzeug gewöhnt hatte, denn Care hatte sich nicht ein einziges Mal dagegen gewehrt. Ich war stolz auf ihn.
Im Stall sattelte und zäumte ich ihn dann ab und kratzte auch die Hufe aus. Dann fuhr ich heim.
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Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde !