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Neuanfang in Spanien



 
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paramedico
Administrator



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 01.09.2006
Beiträge: 6
Wohnort: Roquetas de Mar (Spain)

BeitragVerfasst am: 02.09.2006, 11:27    Titel: Neuanfang in Spanien Antworten mit Zitat

Sie denken darüber nach, aus Deutschland auszuwandern?
Sie wissen nicht, wie es realisiert werden kann?
Arbeitslos? Kein Problem! Sie können sich hier ummelden und von spanischen Staat Arbeitslosengeld bekommen, während Sie sich hier einen Job suchen.
Schreiben Sie hier Ihre Gedanken, Zweifel etc. zu diesem Thema.


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paramedico
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BeitragVerfasst am: 02.09.2006, 11:27    Titel: Anzeige

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Peter
Gast







BeitragVerfasst am: 26.09.2006, 23:19    Titel: Als PDL und Krankenpfleger arbeitslos in Deutschland! Antworten mit Zitat

Hallo Leute,

es ist schon beschäment, als exam.Krankenpfleger und PDL für ambulante Dienste in Deutschland arbeitslos zu sein.

Eine permanente Unterversorgung der Senioren,wegen fehlender Gelder!
Das Pflegegeld und Rente der Oma/des Opas sind in vielen Familien im Ruhrgebiet die einzigen Einnahmequellen.

Und ich sitze als 52 jähriger Mann zu Hause und drehe Däumchen.
Zu alt, ist selbst die Erklärung der Agentur für Arbeit.

In den letzten 13-14 Jahren war ich als PDL für zwei Dienste in Essen tätig.
Erst starb mein Geschäftspartner an Lungenkrebs,jedoch lief dieses Sterben
sehr langsam und grausam über 15 Monate.

Da wir privat versichert waren, ging viel Geld zusätzlich drauf für Eigenanteil etc.

Ich konnte meinen Partner nicht mit seinen Problemen im Regen stehen lassen, auch wenn er es durch seinen Tod letztendlich mit mir tat.
Schicksal!

Es zeigt nur, das ich als Kaufmann wohl nicht tauge.

Nach der Übergabe der Station an einen anderen Mitanbieter mußte ich auch nach 17 Monaten gehen.Mobbing durch den Chef....wer will schon den Inhaber einer übernommenen Firma unnötig lange im eigenen Betrieb?

Durch die Bundewehr kam ich als Reservist in einen Ausland Einsatz zur
EUFOR nach Bosnien. Sechs Monate Dienst im Feldlazarett Rajlovac bei Sarajevo.

Doch dieser Einsatz ging zu Ende und ein Folgeeinsatz in Afanistan ISAF war schon geplant und genehmigt. Es mußte ja weiter gehen.
Dann wie es bei Militär so geht, wurde die Genehmigung wegen neuer Erlässe des BMVG wiederrufen.

Damit war ich raus! Ziemlich blauäugig von mir auf soetwas zu bauen, sagten alle Bekannten zu mir.
Womit sie warscheinlich recht haben.

Alle Bewerbungen blieben bisher erfolglos!

So habe ich versucht als Security Officer/Medic in Kriesengebieten zu arbeiten. Entsprechende Bewebungen liefen weltweit.

In diesem Gewerbe haben wir Deutschen wohl wegen fehlender Beteiligung am Golfkrieg kaum reelle Chancen.
Positives verhalten, negative Auswirkungen!

So habe ich eine Ausbildung der DBS Dortmund zur Fachkraft für Sicherheit und Ordnung mit IHK Prüfung absolviert.

Zur FIFA WM war ich dann bei der Bundeswehr im Einsatzlagezentrum in Düsseldorf als Schicht Feldwebel tätig.
Die BW unterstützte wegen Anschlaggefahr durch Terroristen oder Naturereignisse die FIFA WM mit Personal,Material,KFZ aller Art sowie Helikopter.

Diese Menge an Material und Manpower wurde im Background durch das ELZ des VBK 31 in Düsseldort geregelt und geleitet.

Nun sind seid Mai 2005 mehr als 16 Monate ohne feste berufliche Tätigkeit vergangen, und eine Perspektive für mich hier in Deutschland sehe ich nicht.

Trotz oder wegen der verschiedenen Einsätze in den letzten 13 Jahren scheine ich für einen Arbeitgeber so etwas wie ein bunter Hund zu sein.

Bunte Vita, bunter Hund.

1991 DRK Kurdenhilfe in Ostanatolien,1993 UN Einsatz Somalia, 1999 SFOR Einsatz Bosnien und zuletzt von 11/2004 bis 05/2005 EUFOR in Bosnien.

Und nun nichts zu tun, ist schon echt hart! Selbst für die besser bezahlten
Sicherheits Jobs bin ich laut Ausschreibungen (Altersgrenze) zu alt.
Was soll man daran ändern?

Ich will unbedingt, besser Gestern als Heute arbeiten! Wieder Verantwortung tragen und selbst etwas bewegen.
Je länger ich hier rumsitze, um so weniger Chancen sehe ich wieder in den Arbeitsprozess integriert zu werden.

Dafür sorgen schon die Vorurteile gegen "Langzeitarbeitslose" !!!

Wenn mich dieses Land nicht braucht, muß ich mein Auskommen wo anders suchen!
Leider gibt es bei einigen Ländern auch da wegen der Altersgrenze Probleme!
Australien will für eine Einwanderung als über 45 Jähriger kein Arbeitsvisa
erteilen!
Canada druckst auch rum,liefert keine klaren Antworten.
USA, dort gilt das deutsche Examen nicht mehr als wie ein Schwesternhelfer Kurs in Deutschland.

So ist meine Frage, gibt es schon genug deutsche Pflegeinrichtungen in Spanien? Stationär und oder Ambulant?

Ich spreche nur Deutsch und Englisch, leider kein Spanisch!

Vieleicht kann man ja zweigleisig fahren. Krankenpflege und Sicherheitsdienst!

So müßte man doch mit zwei Jobs über die Runden kommen!?!

Gibts dazu vieleicht Anregungen von euch dort in Spanien?

Bin für jeden ernstgemeinten Typ dankbar!

So,nun habe ich lange genug den Krankenpfleger Blues gesungen und will mal genug sein lassen.

Werde meinem neuen "Wochenend Job" als Detektiv in Bahnhofsgeschäften nachgehen.
Lieber Gott jetzt hänge ich schon am Bahnhof rum, werden wohl der eine oder ander Bekannte von mir denken!

Schei.. drauf,es ist ja 'n Job!

Ein leicht bis mittelschwer geknickter 52er.

Peter V. SF d.R.
Exam.Krankenpfleger u.PdL
amb.Dienste.
Sicherheitsfachkraft IHK § 34a
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paramedico
Administrator



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 01.09.2006
Beiträge: 6
Wohnort: Roquetas de Mar (Spain)

BeitragVerfasst am: 23.11.2006, 19:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Peter,

an erster Stelle will ich mich bei dir entschuldigen, dass du so lange auf eine Anwort wartest. Leider ist unsere Firma erst im Aufbau (4 Arbeitstätige). Hierzulande ist der Bereich der Pflege nicht so gut geregelt. Eigentlich kann das jeder machen, der es gut macht. Alles ist privat. Es gibt noch keine Pflegeversicherung in Spanien. Und Deutsche, die hier leben kriegen nur Pflegegeld, womit sie ja machen können, was sie wollen.
Der freie Markt entscheidet, ob man überlebt. Gute Pflege = gute Werbung = mehr Patienten.

So ist meine Frage, gibt es schon genug deutsche Pflegeinrichtungen in Spanien? Stationär und oder Ambulant?


Es gibt ein paar deutsche Pflegeeinrichtungen: das bedeutet, es handelt sich um hiesige Pflegeeirichtungen, in denen (auch) deutsch gesprochen wird, oder die von einem oder mehren Deutschen geleitet werden.

Ich spreche nur Deutsch und Englisch, leider kein Spanisch!


Spanisch ist hier leider unumgänglich! Der Spanier an sich, vor allem in Andalusien spricht nur Spanisch. Es ist hier nicht wie in D., wo jeder Taxifahrer wenigstens ein bisschen englisch kann.
Ich stelle grundsätzlich nur Leute ein, die drei Sprachen sprechen. spanisch (fliessend bis perfekt), englisch und deutsch (beides sehr gut bis fliessend).

Vieleicht kann man ja zweigleisig fahren. Krankenpflege und Sicherheitsdienst!


Das ist eine Möglichkeit beim Thema: Hausnotruf für ausländische Residenten an der Küste.


Peter V. SF d.R.
Exam.Krankenpfleger u.PdL
amb.Dienste.
Sicherheitsfachkraft IHK § 34a


Mit all diesen Ausbildungen wärst du für Spanien überqualifiziert.

Tipp: vergiss all diese Bezeichnungen und Ausbildungen. Konzentriere dich auf das, was du weisst und kannst. danach fängst du an zu verkaufen! Dich selbst und so teuer wie möglich!

Nichts destotrotz kannst du dich noch einmal melden. Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, wie wir zusammen arbeiten oder kooperieren könnten. Schliesslich hast du ja noch knapp 15 Jahre bis zur Rente.

Bei Interesse schreib einfach nochmal ins Forum oder per Email an seefried@medicall.es



MfG Winken
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paramedico
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