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breakout Administrator

Anmeldungsdatum: 17.08.2006 Beiträge: 1351
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Verfasst am: 25.11.2006, 13:03 Titel: misshandelter schwarzer verurteilt |
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| Zitat: | "Schwarzafrikaner alle schwarz"
Nach Prügelvorwüfen gegen Linzer Polizei: Asylwerberwegen Verleumdung und Widerstand gegen die Staatsgewalt verurteilt
Linz – Die Chancen, dass ihm geglaubt werde, seien „mehr als gering“, zeigte sich Yusuf K. bereits vor Prozessbeginn wenig optimistisch. Und er sollte Recht behalten. Der junge Mann aus Burundi musste sich am Freitag am Landesgericht Linz vor Richterin Xenia Hultsch wegen Verleumdung und Widerstand gegen die Staatsgewalt verantworten.
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Der Anklage gingen massive Prügelvorwürfe, die Yusuf K. gegen zwei Beamte der Drogenfahndung erhoben hatte, voraus. Der Vorfall ereignete sich bereits im Juli. Der 30-Jährige ist Gast in dem Linzer Lokal „Little Africa“, als er plötzlich ins Visier der Drogenfahnder gerät. Ab diesem Zeitpunkt scheiden sich die Geister. Yusuf K. gibt vor Gericht an, von den Beamten „ohne sich auszuweisen zu Boden gerissen worden zu sein“, man habe ihn geschlagen und getreten, ein Beamter sei sogar „mit dem Fuß auf meinem Kopf gestanden“. Die Beamten wiesen bereits in einem ersten Prozess alle Vorwürfe von sich.
Quetschungen und Blutergüsse
Faktum ist, dass der 30-Jährige am Tag nach der Verhaftung ärztlich diagnostizierte Quetschungen, Blutergüsse an Kopf, Schulter und Brustkorb aufwies. Faktum ist auch, dass Yusuf K. offensichtlich verwechselt worden ist. „Die Beamten haben während der amtsärztlichen Untersuchung nach der Verhaftung gesagt, sie hätten den Falschen erwischt. Aber Schwarzafrikaner seien halt alle schwarz“, erzählt ein Polizeiarzt vor Gericht.
Die Einvernahme der Zeugen verlief trotz Dolmetscherin mitunter schwierig. Staatsanwalt Alfred Schaumüller ortete „massive Widersprüche“ und tat dies mit „rubbish“ (engl. „Mist“) kund. Angeklagter Yusuf K.: „Warum sprichst du so?“ Schaumüller: „Wir sind sicher nicht per Du, wir sind doch nicht in Afrika. So was Präpotentes habe ich noch nie erlebt.“ Urteil: 360 Euro unbedingt, sechs Monate bedingt. Yusuf K. wird berufen. (Markus Rohrhofer, DER STANDARD Printausgabe, 25./26.11.2006) |
wieder mal ein wunderbares beispiel, wie die justiz in österreich funktioniert. bullen treten einen schwarzen, der schwarze bekommt dafür auch noch ne strafe. gab in letzter zeit genügend beispiele für diese vorgehensweise. |
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Verfasst am: 25.11.2006, 13:03 Titel: Anzeige |
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