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T.H. breakout-supporter/in

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.08.2006 Beiträge: 1016 Wohnort: Wels
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Verfasst am: 24.11.2006, 19:49 Titel: Tschetschenien: ORF-Journalistin Scholl festgenommen |
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| Zitat: | Tschetschenien: ORF-Journalistin Scholl festgenommen
zurückSusanne Scholl, Moskau-Korrespondentin des ORF, ist bei Dreharbeiten in der russischen Kaukasusrepublik Tschetschenien vorübergehend festgenommen worden - gemeinsam mit ihrem Kameramann und ihrem Tontechniker.
Inzwischen ist Scholl, deren Dreharbeiten offiziell genehmigt waren, wieder auf freiem Fuß. Ihr Bildmaterial wurde aber zurückbehalten. Österreichs Außenministerium hat den russischen Behörden eine verbale Protestnote übermittelt. Der ORF kündigte einen Protest bei der russischen Botschaft an.
Botschaft intervenierte in Moskau
In Moskau intervenierte die österreichische Botschaft. Wie die Sprecherin des Außenministeriums, Astrid Harz, bestätigte, nahm die Botschaft mit dem russischen Außenministerium Kontakt auf. Es sei mitgeteilt worden, "dass es nicht sein kann", dass Scholl und ihr Team bei genehmigten Dreharbeiten festgenommen und das Material beschlagnahmt werde.
Die russischen Behörden stellten die Festnahme der Journalistin als Eigenmächtigkeit der tschetschenischen Polizisten dar, so Harz. Scholl sei nach der Intervention der Botschaft freigelassen worden. |
Mit der Meinungs- und Pressefreiheit nimmt man es in Rußland wohl nicht mehr so genau, wenigstens darf sie am Leben bleiben.
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Verfasst am: 24.11.2006, 19:49 Titel: Anzeige |
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Angelfire breakout-supporter/in

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 17.08.2006 Beiträge: 439 Wohnort: a quien le importa?
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Verfasst am: 25.11.2006, 11:57 Titel: re |
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naja sie hat glück, das sie nicht ein vergiftetes essen danach reviert bekommt russland und die menschenrechte wird unter einer solchen puting regierung keine veränderung finden. im kreml wird ja auch kein ton dazu gesagt! _________________ el que vive es el que es! |
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breakout Administrator

Anmeldungsdatum: 17.08.2006 Beiträge: 1351
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Verfasst am: 25.11.2006, 12:47 Titel: Re: Tschetschenien: ORF-Journalistin Scholl festgenommen |
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| T.H. hat folgendes geschrieben: |
Mit der Meinungs- und Pressefreiheit nimmt man es in Rußland wohl nicht mehr so genau, |
hat man es damit jemals ernst genommen? putin lässt einfach alle töten oder einsperren, die ihm gefährlich werden könnten. heute ist wieder ein artikel im standard über einen, der ihn kritisiert hat - tot!
und der westen sieht zu!
| Zitat: | Vor seinem Tod beschuldigte Litwinenko Präsident Putin
In posthum veröffentlichten Schreiben - Die Briten zeigen sich skeptisch, die Regierung beschuldigt Moskau bisher mit keiner Silbe
Riesenauflauf vorm University College Hospital, einem Krankenhaus im Zentrum von London. Inmitten des Pulks steht ein kleiner Mann mit einem markanten Gesicht. Dutzende Reporter strecken ihm Mikrofone entgegen, denn Alex Goldfarb ist gekommen, um eine wichtige Erklärung zu verlesen. Zehn, zwölf Sätze, die ihm Alexander Litwinenko in den Block diktierte, als er noch bei Bewusstsein war.
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"Sie mögen Erfolg dabei haben, mich zum Schweigen zu bringen. Aber dieses Schweigen hat einen Preis", zitiert Goldfarb seinen Freund. Was folgt, ist eine flammende Anklage gegen Wladimir Putin, den russischen Präsidenten.
"Sie haben gezeigt, dass Sie genauso barbarisch und skrupellos sind, wie es die ärgsten Feinde unter Ihren Kritikern immer behaupten." Putin habe keinen Respekt für das Leben und die Freiheit, er sei seines Amtes nicht würdig. Als Goldfarb, ein russischer Dissident, der heute in New York lebt, den letzten Satz Litwinenkos verliest, ist der schon seit zwölf Stunden nicht mehr am Leben. Am Donnerstag um 21.21 Uhr tat er seinen letzten Atemzug. Die letzten Bilder aus der Intensivstation hatten ihn ohne Haare gezeigt, wie einen Krebskranken nach einer Chemotherapie. Am Mittwoch erlitt er eine Herzattacke, in der Nacht zum Freitag konnte ein Kliniksprecher nur noch seinen Tod verkünden.
"Die Schweine haben mich erwischt", vertraute Litwinenko vor seinem Tod einem weiteren Bekannten an, Andrej Nekrassow, einem Filmemacher. "Sascha war immer ein gut aussehender, starker, mutiger Mensch", erzählte Nekrassow der Times. "Aber der Mensch, der mich da im Spital begrüßte, sah aus, als hätte er ein Konzentrationslager der Nazis überlebt." "Ich glaube, das ist der Preis, den man zahlen muss, wenn man die Wahrheit sagt", soll Litwinenko dem Regisseur gesagt haben. Im Exil hatte der 43 Jahre alte Ex-Agent ein Buch geschrieben, in dem er den russischen Geheimdienst FSB beschuldigt, 1999 Bomben in Moskauer Wohnhäusern gezündet zu haben, um sie dann tschetschenischen Separatisten in die Schuhe zu schieben. So sollte der Ruf nach einem starken Mann laut werden.
Die Briten dagegen bleiben auf ihre bewährte Art skeptisch, wenn es darum geht, das Rätsel zu lösen. Scotland Yard ermittelt nicht explizit wegen Mordverdachts, Tony Blair hat Moskau bislang mit keiner Silbe beschuldigt.
Englische Zeitungen schließen nicht aus, dass die Spur zur Mafia oder "vereinzelten Schurken" im Agentennetz führt. Ebenso ungeklärt wie die Frage nach den Hintermännern ist die nach der Todesursache. Anfangs hieß es, dem Exilrussen sei Thallium in die Fischhäppchen einer Sushibar gemischt worden, Thallium, ein Schwermetall, das benutzt wird, um Rattengift herzustellen. Später tippten die Mediziner auf radioaktive Substanzen, aber auch diese These wurde verworfen. Putin wies am Rande des EU-Russland-Gipfels die Vorwürfe zurück. "Solche Spekulationen sind unbegründet", sagte er in Helsinki und bedauerte den Tod seines Kritikers. (Frank Herrmann aus London/DER STANDARD, Printausgabe, 25../26.11.2006) |
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torax breakout-supporter/in

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.08.2006 Beiträge: 1387 Wohnort: Linz
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Verfasst am: 25.11.2006, 19:26 Titel: Re: Tschetschenien: ORF-Journalistin Scholl festgenommen |
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"und der westen sieht zu!"
Der arme Westen kann einem schön langsam leid tun: Macht er was is es falsch, macht er nichts auch! Tja, seit die Amis den Irakkrieg in den Sand gesetzt haben scheisst sich eben keiner mehr was vor ihnen. Jedenfalls bin ich sehr gespannt obs bald mal ne Demo vor der russischen Botschaft gibt oder sowas. |
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breakout Administrator

Anmeldungsdatum: 17.08.2006 Beiträge: 1351
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Verfasst am: 26.11.2006, 15:04 Titel: Re: Tschetschenien: ORF-Journalistin Scholl festgenommen |
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| torax hat folgendes geschrieben: | "und der westen sieht zu!"
Der arme Westen kann einem schön langsam leid tun: Macht er was is es falsch, macht er nichts auch! Tja, seit die Amis den Irakkrieg in den Sand gesetzt haben scheisst sich eben keiner mehr was vor ihnen. Jedenfalls bin ich sehr gespannt obs bald mal ne Demo vor der russischen Botschaft gibt oder sowas. |
wär eh gut... bringt aber nix. kgb-leute wie putin und konsorten gehören abgelöst. |
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