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Rassistische Türkontrollen in Wels/Sattledt



 
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breakout
Administrator



Anmeldungsdatum: 17.08.2006
Beiträge: 1351

BeitragVerfasst am: 23.11.2006, 11:31    Titel: Rassistische Türkontrollen in Wels/Sattledt Antworten mit Zitat

Das Nachtleben im Welser Land: Ausländern wird Zutritt verweigert
WELS. Ein Test von Anti-Rassismus-Organisationen in Szene-Lokalen zeigt: Ausländer werden von Türstehern eher abgewiesen als Österreicher.

Die Welser Initiative gegen Faschismus (Antifa), das Internationale Kultur- und Freizeitforum (DIDF), der Alevitische Kulturverein und der infoladen Wels untersuchten in neun verschiedenen Szenelokalen mit jeweils einer Gruppe Türken und Österreichern, ob Ausländern der Zutritt eher verweigert wird. Die österreichische Clique hatte in allen Lokalen kein Problem hineinzukommen. Die Türken scheiterten in drei Fällen.

Im "Kreuzbeisl" auf dem Stadtplatz wurde zwei Türken der Zutritt mit dem Satz "Heute nur für Stammgäste" verweigert. Einer hatte das Glück, dass er den Türsteher kannte und eintreten durfte. Als das verwiesene Duo meinte, doch auch gerne Stammgäste werden zu wollen, lehnte der Mann an der Tür ab.

Ähnlich die Situation im "Magic Night" im Welser Industriegebiet. Der Türsteher wies die Türken ebenfalls mit dem Stammgast-Argument zurück. Die Österreicher, die auch noch nie dort waren, hatten sofort Zutritt. Im "Empire" in Sattledt verlangte man von der türkischen Gruppe die Ausweise. Als die jungen Männer diese vorzeigten, kamen sie trotzdem nicht hinein.

Trotz mehrmaligen Bemühungen um eine Stellungnahme der Lokalbetreiber konnte gestern bis Redaktionsschluss niemand erreicht werden.

Bereits 2005 getestet

Schon vergangenes Jahr war ein Test durchgeführt worden - mit ähnlichem Ergebnis. Der Welser Bürgermeister Peter Koits möchte nun mit den Besitzern der drei Lokale sprechen. "Wenn jemand weiß, wie man sich benimmt, sollten Lokale für diese Menschen zugänglich sein", sagt er.

Sollte das Gespräch nichts bringen, müssen die Lokalbesitzer mit Anzeigen (Höchststrafe 1090 Euro) und Protestaktionen der Anti-Rassismus-Organisationen rechnen.

OÖnachrichten vom 22.11.2006
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BeitragVerfasst am: 23.11.2006, 11:31    Titel: Anzeige

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breakout
Administrator



Anmeldungsdatum: 17.08.2006
Beiträge: 1351

BeitragVerfasst am: 23.11.2006, 14:52    Titel: Antworten mit Zitat

siehe auch hier: http://www.tips.at/pdf/gif/TIW_47_TIW_03v64.gif
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T.H.
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Anmeldungsdatum: 19.08.2006
Beiträge: 1016
Wohnort: Wels

BeitragVerfasst am: 24.11.2006, 18:06    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Gastwirte-Innung und Kammer:

"Haben ständige Alleingänge satt"

WELS. Angebliche Ausländerfeindlichkeit in Lokalen löst bei Wirtschaftskammer und Wirte-Innung eine Welle der Empörung aus. "Die Antifa hat ein Versprechen gebrochen", schimpft Manfred Spiesberger von der Wirtschaftskammer.

Wie Land&Leute berichtete, überprüften diverse Anti-Rassismus-Organisationen mit einer Gruppe Österreicher und Türken, ob es Ausländer schwerer haben, Zutritt in Discos und Bars zu bekommen.

"Als der Test vergangenes Jahr ohne unser Wissen durchgeführt wurde, haben wir Robert Eiter von Antifa gebeten, beim nächsten Mal jemanden von uns mitzunehmen. Er hat diesem Vorschlag zugestimmt", sagt Spiesberger. Doch als vor Kurzem der Check wieder durchgeführt wurde, erfuhr weder Wirtschaftskammer noch Wirte-Innung von dem Vorhaben. "Ich habe aus der Zeitung davon erfahren", ärgert sich Spiesberger.

Robert Eiter von Antifa: "Wir haben nichts versprochen. Es wurde gefragt, ob jemand dabei sein könnte. Aber konkret ausgesprochen wurde nichts."

Spiesberger sieht außerdem wichtigere Probleme, als die Integration von Ausländern im Welser Nachtleben. "Es wäre einmal toll, wenn diese Anti-Rassismus-Organisationen uns helfen würden, für Ausländer einen Arbeitsplatz oder WIFI-Kurs-Plätze zu finden. Doch in der Hinsicht kommt nichts von Antifa und Ähnlichem", sagt der Mitarbeiter der Kammer.

Wirte-Innung ist enttäuscht

Auch August Oberndorfer von der Wirte-Innung hat die ständigen Alleingänge der Organisationen satt. "Ich habe um eine Test-Ankündigung gebeten. Das wurde nicht eingehalten. Deshalb unternehme ich in dieser Richtung überhaupt nichts mehr", sagt er.

OÖN vom 23.11.2006


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Angelfire
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Beiträge: 439
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BeitragVerfasst am: 25.11.2006, 11:54    Titel: re Antworten mit Zitat

naja das ist ja auch nichts neues, die politik hat immer wieder versprochen mit den jeweiligen lokal betreiber zu sprechen, aber da hat sich auch nie was getan leider!!
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breakout
Administrator



Anmeldungsdatum: 17.08.2006
Beiträge: 1351

BeitragVerfasst am: 25.11.2006, 12:49    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Als der Test vergangenes Jahr ohne unser Wissen durchgeführt wurde, haben wir Robert Eiter von Antifa gebeten, beim nächsten Mal jemanden von uns mitzunehmen.


na und die wirteinnung/wirtschaftskammer würde die wirte dann natürlich nicht vorwarnen... Mit den Augen rollen

das wär fast genauso als würde die polizei eine razzia vorher bekanntgeben, was ja auch nicht grade ne seltenheit ist.
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Angelfire
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Beiträge: 439
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BeitragVerfasst am: 25.11.2006, 12:50    Titel: re Antworten mit Zitat

ein generelles boykott wäre doch sicher nicht schlecht denk ich!
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