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torax breakout-supporter/in

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.08.2006 Beiträge: 1387 Wohnort: Linz
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Verfasst am: 16.10.2006, 15:32 Titel: Prozess gegen Braunauer Bulldogs |
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derstandard.at
Zitat:
Oberösterreichische Fußballfans nach Hitlergruß vor Gericht
Wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung - Hauptverhandlung am 15. November
Linz - Fünf Mitglieder eines oberösterreichischen Fußball-Fanclubs müssen sich am 15. November wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung vor dem Landesgericht Ried verantworten. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Montag auf APA-Anfrage mit. Die Beschuldigten sollen - unter anderem vor der KZ-Gedenkstätte Mauthausen - die Hand zum Hitlergruß gehoben haben.
Die Anklage gegen die fünf umfasst mehrere derartige Zwischenfälle. Zwei Mitgliedern des Vereins wird vorgeworfen, im Jahr 2004 in einem Lokal im Bezirk Linz-Land die gestreckte Rechte erhoben zu haben. Vier der Beklagten sollen das - ebenfalls 2004 - vor der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagern Mauthausen getan haben. Ein Fußball-Fan habe im Juni 2005 in einem Kinosaal in Braunau "Heil Hitler" gerufen, so die Anklage.
Weiters wirft die Staatsanwaltschaft zwei Beschuldigten vor, diese Vorfälle fotografiert und auf der Homepage des Fanclubs veröffentlicht zu haben. Die Bilder im Internet haben die Affäre Anfang des Jahres ins Rollen gebracht und für zahlreiche Reaktionen gesorgt. (APA) |
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Verfasst am: 16.10.2006, 15:32 Titel: Anzeige |
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breakout Administrator

Anmeldungsdatum: 17.08.2006 Beiträge: 1351
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Verfasst am: 17.10.2006, 09:45 Titel: Re: Prozess gegen Braunauer Bulldogs |
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| torax hat folgendes geschrieben: | derstandard.at
Zitat:
Oberösterreichische Fußballfans nach Hitlergruß vor Gericht
Wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung - Hauptverhandlung am 15. November
Linz - Fünf Mitglieder eines oberösterreichischen Fußball-Fanclubs müssen sich am 15. November wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung vor dem Landesgericht Ried verantworten. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Montag auf APA-Anfrage mit. Die Beschuldigten sollen - unter anderem vor der KZ-Gedenkstätte Mauthausen - die Hand zum Hitlergruß gehoben haben.
Die Anklage gegen die fünf umfasst mehrere derartige Zwischenfälle. Zwei Mitgliedern des Vereins wird vorgeworfen, im Jahr 2004 in einem Lokal im Bezirk Linz-Land die gestreckte Rechte erhoben zu haben. Vier der Beklagten sollen das - ebenfalls 2004 - vor der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagern Mauthausen getan haben. Ein Fußball-Fan habe im Juni 2005 in einem Kinosaal in Braunau "Heil Hitler" gerufen, so die Anklage.
Weiters wirft die Staatsanwaltschaft zwei Beschuldigten vor, diese Vorfälle fotografiert und auf der Homepage des Fanclubs veröffentlicht zu haben. Die Bilder im Internet haben die Affäre Anfang des Jahres ins Rollen gebracht und für zahlreiche Reaktionen gesorgt. (APA) |
oho... ich hab mir schon gedacht, dieser akt wird wieder einmal in einem rundordner abgelegt... |
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torax breakout-supporter/in

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.08.2006 Beiträge: 1387 Wohnort: Linz
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Verfasst am: 17.10.2006, 10:28 Titel: |
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| Hihi, ich dachte mir auch schon die Anzeige wäre nur auf einer unsichtbaren Schreibmaschine getippt - aber offenbar war der mediale Ärger wohl etwas zu groß um das unter den Tisch fallen zu lassen; ich nehm mal an das die Burschen auch relativ harte Strafen bekommen. |
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breakout Administrator

Anmeldungsdatum: 17.08.2006 Beiträge: 1351
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Verfasst am: 17.10.2006, 11:22 Titel: |
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| torax hat folgendes geschrieben: | | Hihi, ich dachte mir auch schon die Anzeige wäre nur auf einer unsichtbaren Schreibmaschine getippt - aber offenbar war der mediale Ärger wohl etwas zu groß um das unter den Tisch fallen zu lassen; ich nehm mal an das die Burschen auch relativ harte Strafen bekommen. |
tja die justiz und exekutive nehmen sich nur zu oft ein beispiel an der präzision dieses herrn.
man denke etwa an diverse justizskandale wie jenen um franz fuchs. |
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torax breakout-supporter/in

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.08.2006 Beiträge: 1387 Wohnort: Linz
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Verfasst am: 17.10.2006, 14:42 Titel: |
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| ...und den praktischen Umstand, daß sich Einzeltäter in Österreich immer umbringen... |
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breakout Administrator

Anmeldungsdatum: 17.08.2006 Beiträge: 1351
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Verfasst am: 17.10.2006, 14:51 Titel: |
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| torax hat folgendes geschrieben: | | ...und den praktischen Umstand, daß sich Einzeltäter in Österreich immer umbringen... |
unpolitische einzeltäter ja... |
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torax breakout-supporter/in

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.08.2006 Beiträge: 1387 Wohnort: Linz
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Verfasst am: 17.10.2006, 16:01 Titel: |
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| Ja, wobei in den Fällen Franz Fuchs und Markus Wiedner der (rassistisch motivierte) politische Zusammenhang ja nicht mehr geleugnet werden konnte. Aber ausgerechnet diese beiden Mörder waren angeblich Einzeltäter, wobei Rechsextremisten sonsten ihre Straftaten nahezu ausnahmslos in Gruppen/Zusammenhängen verüben, Schreibtischtäter wie Irving vielleicht ausgenommen. |
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VivaStPauli Gast
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Verfasst am: 18.10.2006, 14:13 Titel: |
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| wobei ja franz fuchs noch eine große karriere als zirkusartist vor sich gehabt hätte. sich nämlich ohne die dazu erforderlichen gliedmaßen aufzuhängen schafft nicht jeder. |
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torax breakout-supporter/in

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.08.2006 Beiträge: 1387 Wohnort: Linz
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Verfasst am: 18.10.2006, 15:49 Titel: |
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| Vielleicht wars ja nicht Absicht und er wollte nur ne neue Nummer eintrainieren. |
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Angelfire breakout-supporter/in

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 17.08.2006 Beiträge: 439 Wohnort: a quien le importa?
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Verfasst am: 18.10.2006, 17:02 Titel: re |
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bis wann wird eigentlich das urteil erwartet? _________________ el que vive es el que es! |
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breakout Administrator

Anmeldungsdatum: 17.08.2006 Beiträge: 1351
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Verfasst am: 20.10.2006, 16:35 Titel: Re: re |
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| Angelfire hat folgendes geschrieben: | | bis wann wird eigentlich das urteil erwartet? |
naja der prozess ist am 15.11. und das urteil wird wahrscheinlich an dem tag feststehen, wenn nicht die bubis oder der staatsanwalt berufung einlegen. |
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breakout Administrator

Anmeldungsdatum: 17.08.2006 Beiträge: 1351
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Verfasst am: 11.11.2006, 14:16 Titel: |
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| Zitat: | Linker Pressedienst - Herausgegeben vom KPÖ-Landesvorstand Oberösterreich, Melicharstraße 8, 4020 Linz, Telefon (0732) 65 21 56,
Mail ooe@kpoe.at – Web www.kpoe.at/ooe - Ausgabe vom 8. November 2006
Wachsamkeit gegen Rechtsextremismus in Parlamenten und auf der Straße
KPÖ kritisiert Verschleppung der Anklage gegen „Bulldogs“-Neonazis
Fünf Mitglieder des Fußball-Fanclubs „Braunauer Bulldogs“ – ein Fanclub des Landesligisten FC Braunau – müssen sich ab 15. November
2006 wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung vor dem Landesgericht Ried verantworten. Die Beschuldigten hatten - unter
anderem vor der KZ-Gedenkstätte Mauthausen - die Hand zum Hitlergruß gehoben.
Die Anklage gegen die fünf Neonazis umfasst mehrere derartige Zwischenfälle. So hat einer von ihnen im Juni 2005 in einem Braunauer
Kinosaal „Heil Hitler“ gerufen. Weiters wirft die Staatsanwaltschaft zwei Beschuldigten vor, den Auftritt ausgerechnet im
„Gedenkjahr 2005“ vor der KZ-Gedenkstätte fotografiert und auf der Website des Fanclubs veröffentlicht zu haben.
Ebenfalls mit Hitler-Gruß agierten „Bulldogs“ mit Freunden des in der Nähe zum Rechtsextremismus agierenden „Rapid Club Wels“ nach
einem Match beim „Pizza-Mann“ in Pasching. In Anklang an Konzentrationslager bezeichneten die „Bulldogs“ ihre Vorstandsmitglieder
als „Kapos“
Aufgedeckt wurden diese neofaschistischen Aktivitäten zu Jahresbeginn 2006 von der KPÖ-Oberösterreich in Kooperation mit dem
Infoladen Wels. Erst diese Veröffentlichung brachte die Ermittlungen des Verfassungsschutzes und der Justiz ins Rollen und löste
zahlreiche Reaktionen in österreichischen und internationalen Medien aus.
Die KPÖ kritisiert in diesem Zusammenhang die Verschleppung des Verfahrens durch die Justiz: „Es ist unverständlich, dass es bei
einer völlig eindeutigen Faktenlage fast ein Jahr dauert, bis die Neonazis aus dem Umfeld der ´Bulldogs´ vor Gericht gestellt
werden“, meint KPÖ-Landessekretär Leo Furtlehner. Wesentlich rascher reagierten nach Bekanntwerden der Neonazi-Aktivitäten der
Braunauer Bürgermeister Gerhard Skiba und der FC Braunau und dessen Präsidenten Gerhard Holzinger mit Konsequenzen im ihrem
Wirkungsbereich.
So wie auch in der Auseinandersetzung mit dem neofaschistischen Bund Freier Jugend (BFJ) – der laut einem Rechtsgutachten des
Verfassungsrechtlers Heinz Mayer eindeutig gegen das NS-Verbotsgesetz verstößt – braucht es offenbar eines massiven Drucks aller
antifaschistischen Kräfte, um die Behörden zum Handeln zu bewegen.
„Ergänzt dadurch, dass durch die Immunität geschützte Politiker wie der FPÖ-Abgeordnete Wolfgang Zanger oder der BZÖ-Mandatar Veit
Schalle schönfärberische Lobeshymnen über das NS-Regime verbreiten dürfen statt mit einem nassen Fetzen davongejagt zu werden ist
das eine alarmierende Entwicklung“ meint KPÖ-Landessekretär Leo Furtlehner abschließend und fordert zu verstärkter Wachsamkeit gegen
rechtsextreme Entwicklungen sowohl in Parlamenten als auch auf der Straße auf.
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breakout Administrator

Anmeldungsdatum: 17.08.2006 Beiträge: 1351
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Verfasst am: 15.11.2006, 19:14 Titel: |
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| Zitat: | Milde Urteile für Braunauer Fußballfans
Fünf Fußballfans, die unter anderem vor der KZ-Gedenkstätte Mauthausen die Hand zum Hitlergruß erhoben haben sollen, sind in einem Prozess wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung mit milden Urteilen davongekommen.
Zwei Freisprüche
Das Gericht fällte zwei Freisprüche und drei Schuldsprüche mit bedingten Freiheitsstrafen.
Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig.
Hitlergruß vor Konzentrationslager
Im Juli 2004 fuhren die fünf Angeklagten als Mitglieder eines Fußball-Fanclubs zur Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Mauthausen. Vor der Gedenkstätte stellten sie sich auf, erhoben die Hand zum Hitler-Gruß und hielten das auch noch auf einem Gruppenfoto fest.
Hausdurchsuchungen
Die zwei Hauptangeklagten - Jahrgang 1984 und 1977 -, bei denen später bei Hausdurchsuchungen auch einschlägiges rechtsradikales Material sichergestellt wurde, stellten das Foto auf die Homepage des Fanclubs.
"Heil Hitler" im Kinosaal
Ein "Unrechtsempfinden" hatten sie dabei offenbar schon, denn sie schwärzten die Gesichter der Abgebildeten. Dieses Foto blieb auch bis Dezember 2005 im Internet.
An dieser Aktion waren alle fünf Angeklagten beteiligt. Zwei von ihnen sollen außerdem in einem Lokal im Bezirk Linz-Land die gestreckte Rechte erhoben haben. Weiters habe einer laut Anklage in einem Kinosaal in Braunau "Heil Hitler" gerufen.
Rechtsradikale Gesinnung geleugnet
Im Prozess gaben alle ihre Taten zu, leugneten aber eine rechtsradikale Gesinnung. Ihre Verteidiger erklärten, das Ganze sei nur durch übermäßigen Alkoholkonsum erklärbar und als "Spaß" gedacht gewesen.
"Ein schwerer Fehler"
Ihre Mandanten würden aber einsehen, dass das insgesamt "ein schwerer Fehler" gewesen sei. Deren Club bestehe nicht mehr, von der rechten Szene hätten sie sich distanziert.
Mitläufer
Drei der Angeklagten bezeichneten sich als "Mitläufer", die nur aus Gruppenzwang mitgemacht hätten. Der Anwalt eines zur Tatzeit 15-Jährigen beantragte den Ausschluss der Öffentlichkeit , weil dessen künftiges Fortkommen gefährdet sei. Das aber lehnte der vorsitzende Richter ab, weil gerade in diesem Fall das öffentliche Interesse überwiege.
"Sensible Orte"
Er verwies auch darauf, dass Braunau und Mauthausen "sensible Orte" seien.
Bedingte Freiheitsstrafen
Die Urteile: Freisprüche für zwei der "Mitläufer". Ein weiterer wurde zur 18 Monaten bedingt auf drei Jahre verurteilt. Er nahm die Strafe an. Die beiden mutmaßlichen Haupttäter fassten Strafen von jeweils zwei Jahren bedingt auf drei Jahre aus. Sie erbaten sich Bedenkzeit.
Noch nicht rechtskräftig
Die Staatsanwaltschaft gab keine Erklärung ab. Somit sind die Urteile noch nicht rechtskräftig. | http://ooe.orf.at/stories/150898/
hier noch'n artikel ausm standard:
| Zitat: | Braune Stürmer am Fußballplatz
Mit dem Hitlergruß posierten FC Braunau-Fans vor dem ehemaligen KZ Mauthausen für ein Foto - Am Mittwoch ist Prozessbeginn
Braunau – Als Erinnerung an ihren Ausflug zum ehemaligen KZ Mauthausen machten Fußball-Fans ein Foto vor dem Eingang des Konzentrationslagers. Fünf Burschen reckten für die Aufnahme ihre Rechte zum Hitlergruß in die Kamera. Oder: Nach einem Spiel feierten sie in einem Lokal, und wieder wurden Arme in die Höhe gerissen. Oder: Während eines Kinobesuchs brüllte einer der Fans "Heil Hitler" in den Saal. Wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung müssen sich fünf Mitglieder der "Braunauer Bulldogs" am Mittwoch vor dem Landesgericht in Ried verantworten.
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Die KPÖ war Anfang des Jahres auf besagte Erinnerungsfotos auf der Homepage der Bulldogs gestoßen. Zu dem Zeitpunkt hatte das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DÖW) bereits das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) informiert. Auch das DÖW hatte beim "Surfen durch den Neonazi-Untergrund im Internet" die Gruß-Fotos entdeckt. Das LVT hat dann die Anzeige gegen die Braunauer Bulldogs erstattet.
Rekrutierungspool
Nicht selten seien Fanclubs Nährboden nationalsozialistischen Gedankengutes, beobachtet das Archiv seit Jahren. Dazu gehöre auch der "Rapid Club Wels", mit dem die Bulldogs freundschaftlich verbunden sind. „Der Fußballplatz ist die Einstiegsdroge“, davon ist auch der LVT-Leiter Michael Tischlinger überzeugt. Das wisse auch der harte Kern der Neonazis und betrachte die Fanclubs als "Rekrutierungs-Pool".
Generell dürfte Oberösterreich ein guter Nährboden für braune Recken sein. "Man muss zwischen drei Bereichen unterscheiden: In Oberösterreich gibt es einen ausgeprägten Stammtischfaschismus, also jene, die im Bierdunst antisemitische Rülpser loslassen. Dann existiert ein etablierter Rechtsextremismus und letztlich ein harter Neonazi-Kern von rund 40 Personen", erläutert Robert Eiter, Sprecher des Oberösterreichischen Netzwerks gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Diesen Kern beziffert Tischlinger mit nur zwölf Personen.
Außer Streit steht, wer zu den "Fädenziehern" (Tischlinger) gehört: der "Bund freier Jugend" (BFJ) mit Sitz in Marchtrenk. "Da gibt es enge Kontakte zu zweifelhaften Größen der deutschen Neonazi-Szene", warnt Eiter.
Enttäuscht zeigt sich der Experte vom Vorgehen der Exekutive. „Polizei und Justiz müssten noch viel schärfer durchgreifen, da passiert noch viel zu viel Schönfärberei“, so Eiter. Seit einem halben Jahr liege etwa eine Anzeige gegen den BFJ bei der Staatsanwaltschaft Wels. "Passiert ist bis dato nichts. Das ist beschämend. Wenn heute jemand einen Schlecker fladert, gibt es nach kurzer Zeit eine Verhandlung", ärgert sich Eiter. (Markus Rohrhofer, Kerstin Scheller, DER STANDARD Printausgabe, 15.11.2006) |
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Angelfire breakout-supporter/in

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 17.08.2006 Beiträge: 439 Wohnort: a quien le importa?
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Verfasst am: 16.11.2006, 14:51 Titel: re |
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alles in einem finde ich, das es eine reine verarschung des wiederbetätigungsgesetz, für was gibt es das denn, wenn es nur wieder solche leichten strafen werden! das ist echt peinlich für österreich finde ich! _________________ el que vive es el que es! |
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