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T.H. breakout-supporter/in

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.08.2006 Beiträge: 1016 Wohnort: Wels
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Verfasst am: 02.12.2008, 22:30 Titel: Sieben Jahre von Familie getrennt: |
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| Zitat: | Sieben Jahre von Familie getrennt: Welser prangert Asylgesetze an
WELS. Ihre Familien haben drei Eisenbieger aus Mazedonien seit sieben Jahren nicht mehr zu Gesicht bekommen. Das Asylgesetz versperrt ihnen jede Möglichkeit dazu. „Ein großes Unrecht“, empört sich deren Quartiergeber Gunter Köberl.
Von Erik Famler
Ismet R. (47), Halimi I. (43) und Junuz I. (43) sind in Wels keine Einzelfälle. Alle drei wollten weg von zu Hause, um im Ausland Arbeit zu finden. Dafür zahlten sie einen hohen Preis. Ismet R. hat seine Kinder 2002 zum letzten Mal gesehen. Sieben Jahre wuchsen die beiden ohne Vater auf. Als Eisenbieger am Bau verdient er 1300 Euro im Monat. „Wenn in der Familie jemand krank wird, müssen sie den vollen Betrag nach Hause schicken. Die Spitäler behandeln dort nur gegen Bares“, sagt Asyl-Wirt Gunter Köberl, der Ismet und seinen Kollegen preiswerte Unterkünfte gewährt.
Alle drei gehen einer geregelten Arbeit nach und sind dennoch Asylwerber. Diese Menschen verlieren das Recht auf den Besuch der Heimat. Es dürfen auch keine Frauen oder Kinder einreisen, um Ehemänner bzw. Väter wiederzusehen.
Derartige Hindernisse empfindet Gunter Köberl als schreiendes Unrecht, gegen das er heftig ankämpft. „Die Asylanten aus Ex-Jugoslawien sind keiner Verfolgung mehr ausgesetzt. Jene, die bei uns legal arbeiten, sollten eine Arbeitsbewilligung bekommen. Dann hört sich endlich die Verlogenheit in den Asylverfahren auf und die Behörde wäre entlastet.“ Als kommende EU-Bürger würde ihnen Köberl einen eigenen Status einräumen: „Man soll diesen Leuten wenigstens die Chance geben, daheim bei ihren Familie den Urlaub zu verbringen.“ Seiner Einschätzung nach würde jeder dritte eines Tages daheim bleiben wollen: „Das wäre ein weiterer Grund für ein Besuchsrecht.“
Schon einmal wurde Köberl aus humanitären Motiven zum „Menschenschmuggler“. In seinem Kofferraum chauffierte er vor zwei Jahren einen jungen Albaner zum Begräbnis seines Vaters. Dem Asylanten war die Ausreise verweigert worden.
Ismet R. würde in den Weihnachtsferien zu gerne seine Familie besuchen. Stattdessen schickt er mit dem Bus Geschenke für die beiden Kinder, Lebensmittel und Hygieneartikel in die Heimat. www.nachrichten.at |
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Verfasst am: 02.12.2008, 22:30 Titel: Anzeige |
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