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torax breakout-supporter/in

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.08.2006 Beiträge: 1387 Wohnort: Linz
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Verfasst am: 17.04.2008, 10:12 Titel: Venezuela verbietet Simpsons? |
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Endlich greift Venezuela durch!:
Rundfunkbehörde Venezuelas gegen Simpsons
Ralf Streck 10.04.2008
In einem peinlichen Vorgang wird gegen die beliebte Zeichentrickserie vorgegangen
Schlechte Nachrichten gibt es für alle Fans der Zeichentrickfamilie The Simpsons in Venezuela. Die Rundfunkbehörde Conatel hat ein Sanktionsverfahren gegen den Privatsender Televen eingeleitet, weil die Serie nicht kindgerecht sein könnte.
Die Verantwortlichen von Hugo Chavéz' Rundfunkbehörde haben offensichtlich Probleme mit Satire und Humor. Anders ist es kaum zu verstehen, dass ausgerechnet die Zeichentrickserie Simpsons angegriffen wird, die den Lebensstil der Erzfeinde im Norden satirisch und bissig auf den Arm nimmt. Auch der US-Präsident oder der Sender Fox Network mit dessen konservativem Boss und Medienzar Rupert Murdoch wird nicht verschont, der die Serie produziert. Es ist zudem die am längsten laufende US-Zeichentrickserie, von der es nun schon mehr als 400 Episoden gibt.
In einer nur kurzen Conatel-Erklärung heißt es: "In Beachtung der eingegangenen Klagen von Zuschauern, wird ein Sanktionsverfahren gegen den Fernsehsender Televen eingeleitet." Die Behörde kritisiert, die Simpsons würden um 11 Uhr ausgestrahlt. Das "verstößt möglicherweise gegen das Verbot", in der Zeit, in der alle Altersgruppen Zugang zum Fernsehen hätten, Inhalte auszustrahlen, die schädlich für Kinder und Jugendliche seien. Sicher ist man sich der Kritik nicht, wie schon die Formulierung zeigt.
Weder sagt die Behörde, worin der Schaden liegen soll, den sich Kinder durch Simpson-Konsum zuziehen könnten, noch wird aus Klagen der Zuschauer zitiert. Allerdings wird Televen die Möglichkeit eingeräumt, innerhalb von 10 Tagen Ein- oder Widerspruch einzulegen. Es kann also (noch) nicht davon gesprochen werden, die Serie sei zensiert, abgesetzt oder verbannt worden, wie allseits berichtet wird. Vielmehr war es zunächst die Entscheidung von Televen, die bissigen und intelligenten Simpsons nun durch die Verdummungsserie "Baywatch" zu ersetzen. _________________ www.infoladen-wels.at |
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Verfasst am: 17.04.2008, 10:12 Titel: Anzeige |
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Angelfire breakout-supporter/in

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 17.08.2006 Beiträge: 439 Wohnort: a quien le importa?
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Verfasst am: 17.04.2008, 12:17 Titel: re |
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in meine augen ist venzuela nicht besser als eine diktatur!!!
das vorgehen Chavéz hat nichts mehr mit demokratie zu tun!
und das besieht ich nicht nur auf das aktuelle geschehen, es gibt viele punkte die nicht in ordnung sind! _________________ el que vive es el que es! |
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torax breakout-supporter/in

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.08.2006 Beiträge: 1387 Wohnort: Linz
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Verfasst am: 17.04.2008, 13:52 Titel: |
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Hier noch ein Artikel aus der FAZ über die Simpsons in Arabien, weils grad dazu passt:
Die synchronisierten Simpsons
Ganz ohne politischen Bezug, aber dennoch nicht ganz ohne Risiko ist ein Vorhaben des Senders MBC. Ausgerechnet die uramerikanische Kleinbürgersatire „Die Simpsons“ hat der in Dubai ansässige Sender synchronisiert und dem muslimischen Markt angepaßt. Homer heißt jetzt zum Beispiel Omar, woran man sich vielleicht noch gewöhnen könnte. Schlimmer ist, daß Omar mit Homer nicht mehr allzuviel gemein hat. So muß er in der arabischen Version sein Lieblingsbier „Duff“ gegen eine alkoholfreie Limonade eintauschen, er ißt statt schweinefleischhaltiger Hot dogs ordentliche Halal-Rinderwürstchen und kann vor seiner nervtötenden Familie nicht einmal mehr in „Moe's Bar“ flüchten - die wurde gleich ganz abgeschafft.
Auch den Familienpastor „Reverend Lovejoy“ sucht man in „Al Shamshun“ - wie die Serie auf arabisch heißt - vergebens, und Krusty der Clown hat anscheinend dem Judentum abgeschworen und einen arabischen Namen angenommen. Immerhin lebt die Familie unverändert in Springfield, Homer alias Omar arbeitet - wenn es sich denn gar nicht vermeiden läßt - im örtlichen Atomkraftwerk, das auch in der arabischen Version vom unsympathischen Ausbeuter Mr. Burns geleitet wird. In den dreißig adaptierten Folgen geht es dann auch vornehmlich um universale familiäre und soziale Konflikte, die allerdings nicht an Sex, Alkohol, Gott und andere muslimische Tabus rühren dürfen. Immer wieder scheint dabei ein erhobener moralischer Zeigefinger durch, der Liebhabern der Originalversion ziemlich auf die Nerven gehen kann _________________ www.infoladen-wels.at |
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