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tkoester Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.11.2006 Beiträge: 48
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Verfasst am: 22.11.2006, 16:28 Titel: These 2 |
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| 2) Obwohl der Zeitaufwand seitens der Lehrenden bei der Einbindung neuer Medien in den Geschichtsunterricht in keinem Verhältnis zu den zu erwartenden Ergebnissen steht, werden über kurz oder lang Neue Medien die Schulbücher sowie klassische Quellenformen im Geschichtsunterricht ersetzen. |
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Verfasst am: 22.11.2006, 16:28 Titel: Anzeige |
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Gast
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Verfasst am: 05.12.2006, 15:47 Titel: |
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| Das dürfte von der Tendenz her stimmen. Es wird durch Medien möglich den Geschichtsunterricht begreifbarer und spannender zu machen. Durch die Medien haben die Lehrenden die Möglichkeit verschiedene Zugänge zu einem Themenkomplex zu ermöglichen und somit möglichst alle Schüler anzusprechen. |
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tkoester Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.11.2006 Beiträge: 48
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Verfasst am: 10.12.2006, 18:45 Titel: |
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| Anonymous hat folgendes geschrieben: | | Das dürfte von der Tendenz her stimmen. Es wird durch Medien möglich den Geschichtsunterricht begreifbarer und spannender zu machen. Durch die Medien haben die Lehrenden die Möglichkeit verschiedene Zugänge zu einem Themenkomplex zu ermöglichen und somit möglichst alle Schüler anzusprechen. |
Würde das also bedeuten, dass künftig nicht zuletzt aus Kosten- und Aktualitätsgründen von der Anschaffung klassischer Schulbücher, Quellensammlungen und Wandkarten abgesehen werden sollte?
Um diesen Gedanken fortzuführen: Wäre nicht auch ein sich selbst aktualisierendes eBook-Konto für jeden Schüler eine Alternative, welches ihn von Schule und Bezirksregierung aus mit einem gewissen Grundstock an Material versorgt, welches dann durch die einzelne Lehrkraft durch eigene Vorschläge erweitert werden kann? In den USA gibt es seit längerem so genannte "Laptop-Klassen" in denen das Buch schon lange der Vergangenheit angehört. Ist darin ein Fortschritt oder ein Schritt in die falsche Richtung zu sehen? |
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Joscha
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.11.2006 Beiträge: 16
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Verfasst am: 11.12.2006, 18:08 Titel: |
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| Solche Klassen gibt es auch schon in Bielefeld z.B.! Allerdings stellt sich hier die Frage, ob das alleinige Arbeiten mit neuen Medien nicht alte Medien wie z.B. Bücher zu weit in den Hintergrund schiebt. Kann es schnell zu einem unvermögen im Umgang mit Druckmedien kommen? |
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Max Müller Gast
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Verfasst am: 12.12.2006, 15:14 Titel: |
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| Ich denke es gibt auch noch weitere Probleme durch den Medieneinsatz als Ersatz für Bücher: Gesundheitliche Probleme durch das Arbeiten am Bildschirm verstärkt. Schule sollte hier auch Alternativen aufzeigen zu einer absoluten Technikabhängigkeit. Auch sollten Kulturtechniken wie das Lesen eines Buches in der Schule gefördert werden. Die meisten Kinder werden den Unterrichtsstoff im Leben nicht brauchen. Als Lehrerinnen und Lehrer sollten wir darauf achten, dass die Schülerinnen und Schüler Kompetenzen im GU lernen, die sie in ihrem Leben brauchen. |
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dsiewert
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 16.11.2006 Beiträge: 4
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Verfasst am: 14.12.2006, 18:41 Titel: |
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| Ich denke, dass die alten Medien wie Bücher oder Karten nie ganz aus dem GU verschwinden werden. Da Quellenarbeit gerade in der Obertsufe sewhr wichtig ist, soltten die Printmedien doch immer im Gu behaftet sein, dennn es vermittelt den Schülern ein anderes Gefühl, ob sie eine Quelle vor sich liegen haben oder sie von einem Bildschirm ablesen. |
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tkoester Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.11.2006 Beiträge: 48
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Verfasst am: 16.12.2006, 17:55 Titel: |
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| Dem kann ich mich nur anschließen. Doch wie bereits die Anschaffungspraxis von Zeitschriften und anderen bislang gedruckten Medien hier in der Bibliothek zeigt, wird unter Nennung zahlreicher Vorteile von Online-Medien zuungunsten der Printmedien entschieden, sodass einige Zeitschriften und auch Lexika bzw. fortlaufende Bibliografien nur noch online zu beziehen sind. Neben den bereits angesprochenen gesundheitlichen Bedenken ergeben sich weitere Schwierigkeiten in der zeitlichen Beschränkung von Bezugsrechten durch die Verlage: Steht ein gedrucktes Werk etwa mit aller Wahrscheinlichkeit auf unbegrenzte Zeit in der UB, kann das Zugriffsrecht auf Online-Medien beispielsweise nach 5 Jahren entzogen bzw. nur gegen Nachzahlung erneuert werden. Der Geldmacherei sind da kaum Grenzen gesetzt. Wo ich jedoch drauf hinaus will: Diese Problematik kann sich für die Schule in ähnlicher Form ergeben und Kosten in die Höhe treiben. Es gilt jedoch zu bedenken, dass sicherlich in Schulbüchern, die sich online automatisch "updaten" ein nicht zu unterschätzendes Potential steckt. Ein ausgewogener Medienmix scheint mir hier ideal zu sein, um die Schülerinnen und Schüler auf die Nutzung multimedialer Quellen ebenso vorzubereiten wie auf die klassische Textlektüre mit "Papier und Bleistift". Interessant kann dabei auch ein analytisch-vergleichendes Vorgehen sein, bei dem die Lernenden quellenspezifische Merkmale herausarbeiten sollen. Wir sind darauf angewiesen wenn nicht dazu verpfichtet, ein möglichst großes Spektrum an Quellenformen und Zugangsmedien zu Quellen in den Geschichtsunterricht einzubeziehen. Somit darf auf auch für die Geschichtswissenschaft immer zentraler werdendere Medien wie Online-Datenkompendien, Netz-Bibliografien, Möglichkeiten des Online-Austausches u.v.m. keinesfalls verzichtet werden. Es ist jedoch die Maßgabe zu setzen, stets auf die Verhältnismäßigkeit des Medieneinsatzes zu achten: Der Geschichtsunterricht sollte sich nicht an dem Medium, sondern das Medium an den Anforderungen des Geschichtsunterrichtes orientieren. |
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tkoester Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.11.2006 Beiträge: 48
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Verfasst am: 14.01.2007, 16:04 Titel: |
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| dsiewert hat folgendes geschrieben: | | Ich denke, dass die alten Medien wie Bücher oder Karten nie ganz aus dem GU verschwinden werden. Da Quellenarbeit gerade in der Obertsufe sewhr wichtig ist, soltten die Printmedien doch immer im Gu behaftet sein, dennn es vermittelt den Schülern ein anderes Gefühl, ob sie eine Quelle vor sich liegen haben oder sie von einem Bildschirm ablesen. |
Vielleicht als kleine Literaturergänzung zum Thema:
„Auch wenn entdeckendes Lernen mithilfe der Neuen Medien prinzipiell mehrkanalige Formen der Vermittlung von historischen Inhalten eröffnet (visuell, textuell, auditiv), ist die Mediennutzung keine Alternative zu herkömmlichen Unterrichtsverfahren, sondern weist wie diese auf die eigentlichen Ziele des Faches zurück.“
„...es ist nur sinnvoll, sie (die Internetangebote) zu ausgewählten Aspekten einzusetzen.“
(Literaturangaben hierzu werden in der Präsentation folgen)
Inwiefern könnten uns diese Auszüge denn in Blick auf unsere These weiterbringen bzw. könnt Ihr dem Gesagten zustimmen? |
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j.hermann
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.11.2006 Beiträge: 15
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Verfasst am: 15.01.2007, 23:40 Titel: |
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| Aber was sind denn dann die s.g. Ziele des Unterrichts? Kann oder sollte es nicht zumindest auch ein Ziel sein, Schülern zur Medienkompetenz im Geschichtsunterricht zu verhelfen, um diesen dann wählen zu lassen, welche Informationsquelle ihm geeigneter erscheint, Buch oder Internet? Oder eben eine gepflegte Mischung aus beidem? |
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Joscha
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.11.2006 Beiträge: 16
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Verfasst am: 17.01.2007, 00:08 Titel: |
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| Eine gepflegte Mischung aus beiden ist zu begrüßen. Aber stelle mir nur einen Lehrer vor der das selber kann. Auch hier stellt sich die Frage ob die Ideen praktikabel sind. Das lernen mit neuen Medien kann nur ein zweiter Schritt sein, nachdem die Schüler gelernt haben durch Methoden und adäquaten Umgang mit Schriftquellen halbwegs wissenschaftlich zu arbeiten. Aber kann man das von Schülern erwarten? |
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D.Weidlich
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.11.2006 Beiträge: 3 Wohnort: Paderborn
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Verfasst am: 17.01.2007, 00:52 Titel: |
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| Ich kann mich dem nur anschließen, eine ausgewogene Mischung ist hier sicherlich notwendig. Zudem sollte man als Lehrkraft sicher im Umgang mit neuen Medien sein. Trotzdem möchte ich betonen, dass gerade die klassischen schriftlichen Fächer Geschichte und auch Deutsch, die Arbeit mit und an Texten vermitteln sollten. Ich habe nun schon häufiger erlebt, dass Schüler in der Sekundarstufe I, nicht in der Lage waren mit einem einfachen Nachschlagewerk umzugehen. Ihnen war nur die Eingabe des gesuchten Stichwortes in der CD-Rom Version vertraut. Der Einsatz neuer Medien sollte unterstützend sein, nicht aber ersetzend; so wie es manchmal wohl der Fall zu sein scheint. |
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