http://www.lazaristen.at Vinzentinisches Forum

|
|
|
| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
Susanne Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2010 Beiträge: 2069 Wohnort: Deutschland
|
Verfasst am: 01.03.2014, 10:48 Titel: Thema heute: So sollte es überall sein! |
|
|
Liebe Leser,
heute habe ich die Gedanken zur Bibellese von morgen, Sonntag, dem Tag des HERRN, eingestellt und wünsche viel Freude beim Lesen!
Der Bibeltext zur ganz unten angegebenen Bibellese - Lukas 19, 1-10 - steht in der "Einheitsübersetzung" in der Ausgabe von 1980 auf Seite 1184.
Einen segensreichen Marien-Samstag und Sonntag!
Susanne
Sonntag, 02. März 2014
Leitvers
Und als er an den Ort kam, sah Jesus auf und erblickte ihn und sprach zu ihm: Zachäus, steige eilends herab, denn heute muss ich in deinem Haus bleiben. Und er stieg eilends herab und nahm ihn auf mit Freuden.
Lukas 19,5-6
So sollte es überall sein!
Eines Tages erzählte uns ein Vierjähriger ganz begeistert: »Wir haben gestern eine Bude gebaut, und ich pass da rein und meine Schwester auch, und Gott passt auch rein!« Nach allem, was er bisher von Gott gehört hatte, war es für ihn selbstverständlich, dass ein Haus ohne Gott höchst unvollständig ist.
Dabei blieb es für uns völlig offen, wie er sich dieses Wohnen Gottes in seiner Bude vorgestellt hat. Sicher hatte er sich keine klaren Vorstellungen gemacht, vielleicht nur so, wie es in einem alten Lied heißt: »O selig Haus, wo man dich aufgenommen, du wahrer Seelenfreund, Herr Jesus Christ ...« Jedenfalls war die Notwendigkeit, Gott mit von der Partie sein zu lassen, für ihn selbstverständlich. Und für uns?
Der Kleine hat uns schon wiederholt mit seinen religiösen Statements überrascht, so auch hier wieder. Wie schön wäre es doch, wenn Gott in unseren Häusern und Wohnungen auch seinen Platz hätte, wenn wir ihm erlaubten, überall gegenwärtig und dabei zu sein! Aber dürfte er wirklich alle unsere Räume betreten? Dürfte er alle Filme sehen, die wir uns abends im Wohnzimmer ansehen? Dürfte er dabei sein, wenn wir in der Küche für eine große Party rüsten? Dürfte er immer im Schlafzimmer sein? Und in unserem Büro? Dürfte er uns immer über die Schulter blicken, oder müssten wir allerlei vor ihm verbergen?
Wer bei all diesen Fragen nicht mit einem ehrlichen »Ja« antworten kann, der muss sich gesagt sein lassen, dass Gott in Wirklichkeit alles weiß und überall dabei ist. Er sitzt neben uns auf dem Sofa, einerlei, wie abgründig der Film gerade ist, und er kennt auch unsere geschönten Steuererklärungen. Aber er vergibt uns alles, wenn wir ihn darum bitten.
Anna Schulz
Frage
Inwieweit lassen Sie Gott in Ihrem Leben zuschauen?
Tipp
Er guckt auch ohne Ihre Genehmigung!
Bibellese
Lukas 19,1-10
und hier ist der link dazu:
http://www.talk-about.org/leben-ist-mehr/bibel_html.asp?bcv=42_19_1-10#V1
© by CLV Bielefeld
und CV Dillenburg cb-buchshop.de |
|
| Nach oben |
|
 |
Anzeige
|
Verfasst am: 01.03.2014, 10:48 Titel: Anzeige |
|
|
|
|
| Nach oben |
|
 |
Susanne Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2010 Beiträge: 2069 Wohnort: Deutschland
|
Verfasst am: 03.03.2014, 10:07 Titel: Thema heute: Er sieht und hört |
|
|
Liebe Leser,
GOTT hört eine jede und einen jeden von uns. Ob wir uns laut oder leise an GOTT wenden, wir dürfen sicher sein, dass wir bei IHM nicht untergehen in einem großen Stimmengewirr, ER hört uns!
Der Bibeltext zur ganz unten angegebenen Bibellese - Markus 5, 21-43 - steht in der "Einheitsübersetzung" in der Ausgabe von 1980 auf Seite 1135.
Einen gesegneten Tag!
Susanne
Montag, 03. März 2014
Leitvers
Siehe, das Auge des Herrn ruht auf denen, die ihn fürchten, die auf seine Güte harren.
Psalm 33,18
Er sieht und hört
Die Glocke schellt – der Schultag ist zu Ende. Hunderte von Schülern drängen sich durch die weiten Türen der Städtischen Grundschule. Draußen im Hof stehen die Eltern, um ihre Kinder abzuholen. Ich beobachte besonders einen Vater. Aufmerksam richtet er seine Augen auf den Ausgang, durch den ein nicht enden wollender Strom von Kindern quillt. Doch er interessiert sich nur für den Einen, für den er gekommen ist: seinen Sohn. Als er ihn endlich in der Menge entdeckt, eilt er ihm freudig entgegen und schließt ihn in seine Arme!
Ähnlich wie dieser Vater nach seinem Kind Ausschau hält, sucht der Herr Jesus Menschen, die ihm vertrauen. In Markus 5,21-43 bahnt sich ein verzweifelter Vater aus Sorge um seine sterbende Tochter einen Weg durch die »große Volksmenge«, die sich um den Messias schart. Als er schließlich vor ihm steht, »fällt er ihm zu Füßen und bittet ihn sehr und sagt: Mein Töchterchen liegt in den letzten Zügen. Komm und lege ihr die Hände auf, damit sie gerettet wird und lebt!« Der Herr weist ihn nicht ab. Er folgt dem verzweifelten Vater und macht die inzwischen gestorbene Zwölfjährige sogar wieder lebendig.
Während ich diese Zeilen schreibe, leben auf unserem Planeten ca. sieben Milliarden Menschen. Doch wenn Sie sich im Glauben nach Jesus Christus ausstrecken, wird er aus der Menge all dieser Menschen heraus Ihre Stimme hören! Er hört, und er erhört. Nicht immer so, wie Sie es erwarten, aber immer so, wie Sie es tun würden, wenn Sie seine Macht, Weisheit und Liebe hätten.
Kommen Sie und setzen Sie Ihr Vertrauen auf Ihn! »Dann wirst du rufen, und der Herr wird antworten. Du wirst um Hilfe schreien, und er wird sagen: Hier bin ich!« (Jesaja 58,9).
Peter Güthler
Frage
Wann haben Sie schon einmal Gottes Stimme deutlich vernommen?
Tipp
Er redet vor allem in der Stille.
Bibellese
Markus 5,21-43
und hier ist der link dahin:
http://www.talk-about.org/leben-ist-mehr/bibel_html.asp?bcv=41_5_21-43#V21
© by CLV Bielefeld
und CV Dillenburg cb-buchshop.de |
|
| Nach oben |
|
 |
Susanne Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2010 Beiträge: 2069 Wohnort: Deutschland
|
Verfasst am: 05.03.2014, 10:01 Titel: Thema heute: Nur von außen fromm? |
|
|
Liebe Leser,
heute geht es um die Motivation mit der wir fasten, wenn wir fasten!
Der Bibeltext zur ganz unten angegebenen Bibellese - Markus 2, 15-22 - steht in der "Einheitsübersetzung" in der Ausgabe von 1980 auf Seite 1131.
Einen gesegneten Aschermittwoch!
Susanne
Mittwoch, 05. März 2014
Leitvers
Wenn ihr aber fastet, so seht nicht düster aus wie die Heuchler!
Matthäus 6,16
Nur von außen fromm?
Heute beginnt die Fastenzeit. Haben Sie sich auch vorgenommen, in den nächsten Wochen auf bestimmte Dinge zu verzichten? Vielleicht, denn in unserer Zeit erlebt das Fasten ja einen regelrechten Aufschwung. Viele Menschen fasten, weil sie sich davon gesundheitliche Vorteile oder gezielteren Genuss versprechen, andere suchen zweifelhafte »mystische Erfahrungen«. Die meisten aber möchten vermutlich nur ihr Körpergewicht wieder auf ein Normalmaß reduzieren!
In dem obigen Bibelvers ist diese Art von Fasten aber nicht gemeint, denn in biblischer Zeit galt Körperfülle als Zeichen des Wohlstandes. Gefastet wurde aus anderen Gründen, zum Beispiel beim Tod eines nahen Angehörigen oder als Zeichen echter Demütigung vor Gott. Wer fastete, wollte sich nicht durchs Essen ablenken lassen, sondern sich bewusst Zeit zum Gebet nehmen. Oft wurde diese innere Haltung auch durch äußere Zeichen zum Ausdruck gebracht: Der Fastende trug Sackkleider, unterließ die Körperpflege und streute sich Asche auf den Kopf.
Doch manche Leute versuchten, mit diesen Mitteln ihre eigene Frömmigkeit zur Schau zu stellen, ohne dabei wirklich zu fasten oder überhaupt an einer Beziehung zu Gott interessiert zu sein. »Seht nur, wie fromm der ist!«, staunten die Leute dann. »Er fastet und betet schon wieder!« Jesus Christus aber bezeichnet so ein aufgesetztes Verhalten, das sich an Menschen und nicht an Gott orientiert, als Heuchelei.
Ja, Gott lässt sich durch keine äußere Show beeindrucken, so fromm sie auch sein mag. Er schaut hinter die Fassade. Wird vielleicht mancher, der hier von anderen für seine äußere Frömmigkeit bewundert wurde, einmal von Gott als Heuchler bezeichnet werden?
Günter Seibert
Frage
Warum versuchen Menschen, fromm zu erscheinen?
Tipp
Gott sieht tiefer!
Bibellese
Markus 2,15-22
und hier ist der link dazu:
http://www.talk-about.org/leben-ist-mehr/bibel_html.asp?bcv=41_2_15-22#V15
© by CLV Bielefeld
und CV Dillenburg cb-buchshop.de |
|
| Nach oben |
|
 |
Susanne Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2010 Beiträge: 2069 Wohnort: Deutschland
|
Verfasst am: 06.03.2014, 13:03 Titel: Thema heute: Wahre Nächstenliebe |
|
|
Liebe Leser,
wie reden wir über andere - und was für Auswirkungen kann das haben? Dieser Frage gehen heute die Gedanken zur Bibellese nach von Hermann Grabe.
Der Bibeltext zur ganz unten angegebenen Bibellese - 2. Samuel 16,1-4; 19,25-31 - steht in der "Einheitsübersetzung" in der Ausgabe von 1980 auf Seite 319 und 323.
Lieben Gruß dazu,
Susanne
Donnerstag, 06. März 2014
Leitvers
Du sollst kein falsches Zeugnis ablegen gegen deinen Nächsten!
2. Mose 20,16
Wahre Nächstenliebe
»Während das Gerücht schon um die ganze Welt gelaufen ist, schnürt sich die Wahrheit noch die Stiefel«, sagte einmal der Prediger Spurgeon. Wie kommt es, dass sich Gerüchte, also Lügen oder Halbwahrheiten, so viel schneller verbreiten als die Wahrheit? Sollten wir Menschen gar nicht so ehrlich und wahrheitsliebend sein, wie wir meinen?
Ich fürchte, dass es so ist; denn bei unseren zwischenmenschlichen Beziehungen geht es uns meistens darum, uns vorteilhaft von unseren Mitmenschen abzuheben. Das geht am einfachsten und kostet die wenigsten Anstrengungen, wenn man sie schlechtmacht oder wenigstens Vermutungen äußert, die das nahelegen. »Stell dir vor …!« – »Hättest du das gedacht?« – »Sie tun wie Unschuldslämmer; aber wenn man hinter die Kulissen blickt …« Mit solchen Bemerkungen kann man den allergrößten Schaden anrichten, ja, Rufmord begehen, weil die Zuhörer ein ähnlich schlechtes Herz haben wie man selbst.
Die Geschichte ist voller Beispiele, dass eine solche Propaganda Einzelne, Familien, ja, sogar ganze Volksgruppen in die Isolation getrieben hat. Und dann ist es bis zu Pogromen nicht weit, wie uns das Schicksal der Juden beinahe überall in der Welt in beschämender Weise vor Augen führt.
Unser Tagesvers gehört zu den Zehn Geboten, die eigentlich das Grundgerüst für unsere Beziehung zu unserem Schöpfer und für unser mitmenschliches Verhalten sein sollten. Er gehört also zum geistlichen Grundgesetz für alle, die Gottes Willen tun möchten.
Wer sich danach richten und Gott wohlgefallen will, muss alles schädliche Reden über seinen Nächsten unterlassen und ihn vielmehr entschuldigen und bereit sein, alles Gehörte zu seinem Besten auszulegen.
Hermann Grabe
Frage
Wie gehen Sie mit diesem göttlichen Gebot um?
Tipp
Gott steht immer auf der Seite der Entrechteten.
Bibellese
2. Samuel 16,1-4; 19,25-31
und hier sind die 2 links dazu:
http://www.talk-about.org/leben-ist-mehr/bibel_html.asp?bcv=10_16_1-4#V1
und
http://www.talk-about.org/leben-ist-mehr/bibel_html.asp?bcv=10_19_25-31#V25
© by CLV Bielefeld
und CV Dillenburg cb-buchshop.de |
|
| Nach oben |
|
 |
Susanne Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2010 Beiträge: 2069 Wohnort: Deutschland
|
Verfasst am: 07.03.2014, 13:38 Titel: Thema heute: Wenn Gebete scheinbar unerhört bleiben |
|
|
Liebe Leser,
auf Gebetserhörungen muss man so manchesmal warten - auch lange warten. Dennoch heißt es deswegen nicht gleich, dass GOTT unser Gebet ignoriert hat oder dass ER uns nicht helfen will. GOTT schaut nur von einer ganz anderen Perspektive auf das Geschehen, auf unsere Situation - daher ist Sein Handeln auch für uns oft so "anders".
Der Bibeltext zur ganz unten angegebenen Bibellese - Lukas 1, 5-25 - steht in der "Einheitsübersetzung" in der Ausgabe von 1980 auf den Seiten 1154-1155.
Lieben Gruß dazu,
eine segensreiche Fastenzeit!
Susanne
Freitag, 07. März 2014
Leitvers
Doch der Engel sagte zu ihm: »Fürchte dich nicht, Zacharias! Gott hat dein Gebet erhört. Deine Frau Elisabeth wird dir einen Sohn schenken, und den sollst du Johannes nennen.«
Lukas 1,13
Wenn Gebete scheinbar unerhört bleiben
Wir leben in einer Zeit der schnellen Lösungen. Das Internet liefert uns in kürzester Zeit Antworten auf ein eingegebenes Suchwort. Der Versandhandel sagt uns die Zusendung der bestellten Ware innerhalb von 24 Stunden zu. Gerne würden manche bei ihren Gebeten erleben, dass ihre Bitten so schnell erfüllt werden.
Doch Gebet ist etwas anderes als die Eingabe eines Suchbefehls im Internet. Es ist auch keine Bestellung aus einem himmlischen Warenhaus. Gebet ist eine Bitte an Gott, den Herrn über Himmel und Erde. Schon die Tatsache, dass er seinen Geschöpfen zuhört, ist ein unverdientes Geschenk. Noch erstaunlicher ist es, dass Gott auf das Gebet von Menschen reagiert. Doch es bleibt allein Gottes Entscheidung, wie er auf eine Bitte antwortet. In vielen Fällen ist unsere Geduld gefragt – und das Vertrauen, dass Gott einen guten Plan verfolgt.
So hat es Zacharias erlebt: Seine Frau Elisabeth und er hatten keine Kinder bekommen, obwohl sie Gott darum gebeten hatten. Sie waren bereits in einem weit fortgeschrittenen Alter, als dem Zacharias plötzlich ein Engel erschien. Zu diesem Zeitpunkt hatte Zacharias längst nicht mehr mit der Erhörung seiner Gebete um ein Kind gerechnet. Als der Engel die Geburt eines Sohnes zusagte, zweifelte er sogar daran, dass dies noch möglich sein könnte. Doch Gott hatte von Anfang an mehr mit Elisabeth und Zacharias vor, als beide sich vorstellen konnten. Sie sollten die Eltern desjenigen sein, der das öffentliche Auftreten von Jesus Christus in Israel vorbereiten würde.
An dieser Begebenheit dürfen wir erkennen: Es lohnt sich, Gott zu vertrauen – auch dann, wenn wir lange Zeit keine Antwort auf ein Gebet erhalten.
Andreas Droese
Frage
Wie nutzen Sie das Vorrecht, mit Gott reden zu dürfen?
Tipp
Wie ein Kind zu seinem liebevollen Vater dürfen Christen mit allen Anliegen zu Gott kommen.
Bibellese
Lukas 1,5-25
und hier ist der link dahin:
http://www.talk-about.org/leben-ist-mehr/bibel_html.asp?bcv=42_1_5-25#V5
© by CLV Bielefeld
und CV Dillenburg cb-buchshop.de |
|
| Nach oben |
|
 |
Susanne Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2010 Beiträge: 2069 Wohnort: Deutschland
|
Verfasst am: 08.03.2014, 13:01 Titel: Thema heute: Das ignorierte Drehbuch |
|
|
Liebe Leser,
heute lesen wir in den Gedanken zur Bibellese für Sonntag von einer tiefen inneren Erschütterung, die ein Menschenherz treffen kann, wenn es sich auf das Wort GOTTES wirklich einläßt...
Der Bibeltext zur ganz unten angegebenen Bibellese - Daniel 3, 13-27 - steht in der "Einheitsübersetzung" in der Ausgabe von 1980 auf Seite 1006.
Einen segensreichen Samstag und 1. Fastensonntag!
Susanne
Sonntag, 09. März 2014
Leitvers
Das Wort Gottes ist lebendig und wirksam.
Hebräer 4,12
Das ignorierte Drehbuch
Das Moskauer Staatstheater brachte die Uraufführung der Posse »Christus im Frack«. Folgende Szene hat sich nach Augenzeugenberichten abgespielt: Auf der Bühne stand ein Altar. Er glich eher einer Bar. Wein- und Schnapsflaschen waren in Form eines Kreuzes aufeinandergeschichtet.
Dann betritt der Schauspieler Alexander Rostowzew in der Rolle des Jesus Christus die Bühne. In der Hand hält er die Bibel. Aus ihr soll er die ersten zwei Seligpreisungen der Bergpredigt vorlesen, dann das Buch wegschleudern und ausrufen: »Reicht mir Frack und Zylinder.«
Aber es kommt anders. Rostowzew liest würdig und laut: »Selig sind die Armen im Geist, denn ihrer ist das Himmelreich. Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden.«
Hielte er sich an seine Rolle, müsste er jetzt das Buch wegwerfen. Stattdessen liest er weiter: »Selig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Erdreich besitzen.«
Rostowzew schweigt plötzlich. Das Publikum spürt eine tiefe Bewegung in ihm, die sicher nicht seiner Rolle entspricht. Jeder hält den Atem an. Grabesstille herrscht im Haus. Nach einer unheimlichen Spannung liest der Schauspieler weiter: »Selig sind, die da hungern und dürsten nach Gerechtigkeit, denn sie sollen satt werden.« Voller Ergiffenheit liest er schließlich von jenen, die selig sind, weil sie um des Namens Jesu willen Verfolgung erleiden.
Im großen Saal des Moskauer Staatstheaters herrscht atemlose Stille. Niemand protestiert. Alle horchen gespannt und warten, was nun wohl geschehen würde. Das Ende der Szene ist ebenso überraschend wie ihr Beginn: Rostowzew bricht in den erschütternden Ruf aus: »Herr, gedenke meiner, wenn du in deinem Reich sein wirst.«
Wolfgang Arenz
Frage
Warum könnte der Schauspieler den Bibeltext weitergelesen haben?
Tipp
Gottes Wort kann Menschen überwältigen!
Bibellese
Daniel 3,13-27
und hier ist der link dazu:
http://www.talk-about.org/leben-ist-mehr/bibel_html.asp?bcv=27_3_13-27#V13
© by CLV Bielefeld
und CV Dillenburg cb-buchshop.de |
|
| Nach oben |
|
 |
Susanne Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2010 Beiträge: 2069 Wohnort: Deutschland
|
Verfasst am: 10.03.2014, 09:42 Titel: Thema heute: Wer steht dahinter? |
|
|
Liebe Leser,
die Bibel geht weiter - über die Naturgesetze hinaus - dafür müssen wir jedoch unser Herz öffnen!
Eine gute Zeit mit den heutigen Gedanken zur Bibellese!
Der Bibeltext zur ganz unten angegebenen Bibellese - Hiob 38, 22-41 - steht in der "Einheitsübersetzung" in der Ausgabe von 1980 auf den Seiten 610-611.
Einen gesegneten Tag!
Susanne
Montag, 10. März 2014
Leitvers
... er (Jesus Christus), der alle Dinge durch das Wort seiner Macht trägt ...
Hebräer 1,3
Wer steht dahinter?
Naturgesetze bestimmen die Ordnung der Natur, die Struktur der Welt und den Aufbau des Kosmos. Seit Menschengedenken erforscht man diese Naturgesetze. Besonders beeindruckend finde ich die Feinabstimmung der Gesetze im Universum. Es scheint alles wie maßgeschneidert für das Leben zu sein. Denn wären die Eigenschaften der Elementarteilchen der Materie und die Stärke der Kräfte im Universum nur ein klein wenig anders, als sie es sind, gäbe es keine Sterne, keine Planeten und damit auch keine Lebewesen. Physikalische Gesetze und Naturkonstanten passen aufs Genaueste zusammen. Forscher fragen: Kann das Zufall sein? Oder steht ein Plan dahinter?
Hier erreicht die Wissenschaft eine Grenze. Die Naturgesetze sind das, was wir beobachten und erforschen können. Das ist die eine Seite. Der Glaube jedoch sieht noch eine andere Seite. Die Bibel macht den Vorhang auf. Sie lässt gewissermaßen hinter die Kulissen blicken, in eine für uns sonst nicht wahrnehmbare Dimension. Das, was nicht erforschbar ist, wird offenbar gemacht. Wir beobachten die Naturgesetze und ahnen, dass dahinter eine Macht steht. In der Bibel lesen wir dann, dass Jesus Christus, der Sohn Gottes, alle Dinge durch das Wort seiner Macht trägt. Er ist also der Baumeister, der diese Welt installiert hat. Dass sie bestehen und funktionieren kann, dafür sorgt er.
Jesus trägt alle Dinge! Wenn das stimmt, gehöre auch ich mit meinem Leben dazu. Das finde ich gewaltig! Mein Leben schwebt also nicht planlos im luftleeren Raum. Es ist mir geschenkt und ich werde gehalten von dem, der alles geschaffen hat und alles am Bestehen hält. Und dabei ist es tröstlich zu wissen, dass der Planer nicht nur den Anfang, sondern auch das Ende für mich bestimmt hat!
Manfred Herbst
Frage
Wo hat die Wissenschaft ihre Grenze?
Tipp
Die Bibel offenbart das Unerforschbare!
Bibellese
Hiob 38,22-41
und hier ist der link dazu:
http://www.talk-about.org/leben-ist-mehr/bibel_html.asp?bcv=18_38_22-41#V22
© by CLV Bielefeld
und CV Dillenburg cb-buchshop.de |
|
| Nach oben |
|
 |
Susanne Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2010 Beiträge: 2069 Wohnort: Deutschland
|
Verfasst am: 11.03.2014, 12:14 Titel: Thema heute: Das stinkt zum Himmel |
|
|
Liebe Leser,
was wäre, wenn andere meine Sünden riechen könnten? Diese Frage wird heute gestellt - und die finde ich auffallend gut formuliert.
Der Bibeltext zur ganz unten angegebenen Bibellese - Genesis / 1. Mose 8, 20-22 - steht in der "Einheitsübersetzung" in der Ausgabe von 1980 auf Seite 12.
Einen gesegneten Tag!
Susanne
Dienstag, 11. März 2014
Leitvers
Wohl dem, dessen Übertretungen vergeben, dessen Sünde zugedeckt ist!
Psalm 32,1
Das stinkt zum Himmel
Wenn im Frühjahr die Böden wieder auftauen, fängt das ganze Land an zu stinken. Nicht, weil im Frost konservierte Gerüche frei werden, sondern weil die Bauern Gülle auf ihre Äcker fahren. Das macht Sinn, denn die Pflanzen brauchen nach dem langen Winter dringend Nährstoffe, um gut wachsen zu können. Was der Natur guttut, lässt uns schon mal die Nase rümpfen.
Es gibt da aber noch eine andere Sache, die buchstäblich zum Himmel stinkt: unsere Sünden! Sie sind für uns Menschen oftmals nicht so wahrnehmbar wie der üble Geruch im Frühjahr, denn vor unseren Mitmenschen sind wir Meister im Verbergen unserer Schattenseiten. Gott aber nimmt jede Sünde wahr. Unangenehme Gerüche verschwinden irgendwann, Sünde tut das nicht. Einmal begangen, können wir sie nie wieder ungeschehen machen.
Wie Gott unsere Sünden empfindet, können wir in Jesaja 65,5 lesen: »Solche (Sünder) sind ein Rauch in meiner Nase, ein Feuer, das den ganzen Tag brennt.« Kennen Sie das Gefühl, wenn beißender Rauch einem die Luft zum Atmen nimmt? Dann fangen die Augen an zu tränen und die Lungen schmerzen. Genauso steigen unsere Sünden beständig zum Himmel auf und reizen Gott.
Das muss aber nicht so bleiben! Es gibt einen »Rauchabzug«: Jesus Christus. Ihn hat Gott vom Himmel zu uns gesandt, um den üblen Gestank unserer Sünden ein für alle Mal zu vertreiben. Am Kreuz hat er für diejenigen die Sünden beglichen, die das im Glauben annehmen wollen. In Epheser 5,2 lesen wir: »... wie auch Christus uns geliebt und sich selbst für uns gegeben hat als Gabe und Opfer für Gott, zu einem lieblichen Geruch.« Dieser »liebliche Geruch« kann den Gestank der größten Sünde vertreiben!
Gerald Bott
Frage
Was wäre, wenn andere unsere Sünden riechen könnten?
Tipp
Lassen Sie sich von Jesus waschen, damit Sie für Gott zum Wohlgeruch werden (Johannes 13,1-11).
Bibellese
Genesis / 1. Mose 8,20-22
und hier ist der link dazu:
http://www.talk-about.org/leben-ist-mehr/bibel_html.asp?bcv=1_8_20-22#V20
© by CLV Bielefeld
und CV Dillenburg cb-buchshop.de |
|
| Nach oben |
|
 |
Susanne Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2010 Beiträge: 2069 Wohnort: Deutschland
|
Verfasst am: 14.03.2014, 12:52 Titel: Thema heute: 1. Ameisen |
|
|
Liebe Leser,
diese vierteilige Serie begann gestern am Donnerstag, und ich führe sie jetzt über die kommenden Tage hinweg fort.
Der Bibeltext zur ganz unten angegebenen Bibellese - Sprüche 30, 24-28 - steht in der "Einheitsübersetzung" in der Ausgabe von 1980 auf Seite 718.
Einen segensreichen Tag!
Susanne
Donnerstag, 13. März 2014
Leitvers
Vier sind die Kleinen der Erde, und doch sind sie mit Weisheit wohl versehen: die Ameisen, ein nicht starkes Volk, und doch bereiten sie im Sommer ihre Speise; ...
Sprüche 30,24-25
1. Ameisen
Es gibt rund 12 000 verschiedene Ameisenarten, die jede für sich auf geradezu atemberaubende Art intelligent zu handeln verstehen. Ich empfehle, bei Wikipedia nachzulesen! Von einer Artengruppe dieser Tiere ist in der Bibel die Rede, wie unser Tagesvers ausweist.
Wenn man an die Größe oder besser Kleinheit des Ameisengehirns denkt, muss es doch in höchstem Maß erstaunen, dass es neben allen anderen notwendigen Funktionen auch noch weiß, sinnvolle Vorsorge für den Winter zu betreiben. Dabei weiß es doch gar nichts von dessen Existenz und Beschaffenheit.
Ameisen wissen, dass man den Sommer nutzen muss, um den Winter überleben zu können. Da sind sie viel klüger als viele Menschen, die nie an Rücklagen für Notfälle denken und dadurch in äußerste Notsituationen geraten können. Außerdem werden wir z. B. aufgefordert, mit unseren Mitmenschen Frieden zu schließen, solange wir Gelegenheit dazu haben.
Aber die größte Notsituation tritt ein, wenn unser Leben zu Ende ist und wir für alles Rechenschaft ablegen müssen, was wir auf Erden getrieben haben. Wie gut wäre es dann, wenn man die vergönnte Zeit richtig genutzt und für die Ewigkeit vorgesorgt hätte. Das bedeutet für jeden von uns, dass wir den Kriegszustand mit unserem Schöpfer so schnell wie möglich beenden müssen, in dem wir uns alle von Geburt an befinden. Gott bietet uns Frieden an. Wir brauchen nur unseren Stolz zu überwinden und Gott Recht zu geben, dass wir uns an ihm vergangen haben. Dann vergibt er uns gern. Darauf wartet er schon so lange, und er sendet immer wieder seine Boten aus, die uns zur Umkehr rufen.
Wollen wir uns tatsächlich von den Ameisen etwas vormachen lassen?
Hermann Grabe
Frage
Wann halten Sie die richtige Zeit für gekommen?
Tipp
»Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet euer Herz nicht!« (Psalm 95,7-8.).
Bibellese
Sprüche 30,24-28
und hier ist der link dazu:
http://www.talk-about.org/leben-ist-mehr/bibel_html.asp?bcv=20_30_24-28#V24
© by CLV Bielefeld
und CV Dillenburg cb-buchshop.de |
|
| Nach oben |
|
 |
Susanne Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2010 Beiträge: 2069 Wohnort: Deutschland
|
Verfasst am: 15.03.2014, 11:17 Titel: Thema heute: 2. Klippendachse |
|
|
Liebe Leser,
heute geht die vierteilige Serie zu: "Vier sind die Kleinen der Erde..."weiter mit Teil 2.
Viel Freude daran!
Der Bibeltext zur ganz unten angegebenen Bibellese - Lukas 6, 46-49 - steht in der "Einheitsübersetzung" in der Ausgabe von 1980 auf Seite 1164.
Einen segensreichen Samstag und 2. Fastensonntag!
Susanne
Freitag, 14. März 2014
Leitvers
... die Klippendachse, ein nicht kräftiges Volk, und doch setzen sie ihr Haus auf den Felsen ...
Sprüche 30,26
2. Klippendachse
Klippendachse oder auch Klippschliefer sind etwa so groß und behaart wie Kaninchen und die beliebte Beute vieler Raubtiere der Steppe wie Schakale, Hyänen, Wiesel, Greifvögel und sogar Leoparden.
Wegen ihrer eigenartigen Backenzähne und ihrer Füße mit angedeuteten Hufen rechnen die Zoologen sie nicht zu den Kaninchen, sondern eher zu den Elefanten, so seltsam das uns Durchschnittsmenschen auch erscheinen mag.
Dass es diese ziemlich wehrlosen Tiere überhaupt noch gibt, verdanken sie der Eigenart, »ihr Haus auf den Felsen zu setzen«. Das heißt, sie wohnen dort, wo zerklüftete Felsen sind, in die sie sich bei Gefahr zurückziehen. Damit das rechtzeitig geschieht, beobachtet immer ein Tier der Familie die Umgebung. Bei Gefahr stößt es ein eigenartiges Bellen aus, und wie der Blitz sind alle verschwunden.
Ihre Klugheit besteht also darin, nicht auf die eigene Wehrfähigkeit, auf ihre Zähne und kleinen Hufe, zu vertrauen, sondern auf die weit stärkeren Felsen. Dorthin können ihnen außer den Wieseln keine Räuber folgen, so sind sie da vor ihnen also sicher.
Ob es unserem Stolz auch noch so sehr gegen den Strich geht, es bleibt doch wahr, dass die Feinde unserer Seele weit stärker sind als wir. Da wäre es auch für uns klug, wenn wir einen sicheren Zufluchtsort hätten. Die Bibel sagt uns, dass Gott solch eine Sicherheit darstellt. So heißt es in Psalm 18,3: »Der HERR ist mein Fels und meine Burg und mein Retter; mein Gott, mein Schutz, zu ihm werde ich Zuflucht nehmen.«
Die zweite »Weisheit« der Klippendachse ist ihre ständige Wachsamkeit. Ohne sie würden sie ihre sichere Burg oftmals nicht erreichen. Sollten diese kleinen Tiere klüger sein als wir?
Hermann Grabe
Frage
Was machen Sie, wenn Versuchungen an Sie herantreten?
Tipp
In Gottes Nähe sind wir sicher.
Bibellese
Lukas 6,46-49
und hier ist der link dazu:
http://www.talk-about.org/leben-ist-mehr/bibel_html.asp?bcv=42_6_46-49#V46
© by CLV Bielefeld
und CV Dillenburg cb-buchshop.de |
|
| Nach oben |
|
 |
Susanne Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2010 Beiträge: 2069 Wohnort: Deutschland
|
Verfasst am: 17.03.2014, 16:51 Titel: Thema heute: 3. Heuschrecken |
|
|
Liebe Leser,
und heute kommt nun der Teil 3 von Samstag - mit lieben Grüßen!
Der Bibeltext zur ganz unten angegebenen Bibellese - Lukas 6, 46-49 - steht in der "Einheitsübersetzung" in der Ausgabe von 1980 auf Seite 1164.
Viel Segen!
Susanne
Samstag, 15. März 2014
Leitvers
... die Heuschrecken haben keinen König, und doch ziehen sie allesamt aus in geordneten Scharen ...
Sprüche 30,27
3. Heuschrecken
Hier ist nicht von einzelnen Grashüpfern die Rede, sondern von den gefürchteten Wanderheuschrecken warmer Regionen, die in wenigen Stunden ein fruchtbares Land in eine grausame Öde verwandeln können, weil sie vielfach zu Milliarden einfallen und während des Fluges oftmals stundenlang sogar die Sonne verdunkeln.
Davon ist allerdings in unserem Tagesvers nicht die Rede, sondern von der erstaunlichen Tatsache, dass sich so viele Tiere zusammentun, um in die gleiche Richtung zu fliegen. Heute weiß man, dass es Hormone sind, die unter besonderen Bedingungen das Schwärmen verursachen. Aber damit ist natürlich nur der Anlass dazu erklärt, nicht die Tatsache als solche. Es ist doch, als habe ein sehr machtvoller Herrscher den Marschbefehl und auch die Marschrichtung angeordnet.
Bei uns Menschen ziehen große Heerscharen fast immer nur »auf allerhöchsten Befehl« in einen Krieg. Alle Betroffenen tun das also gezwungenermaßen; denn bei Verweigerung haben sie mit dem Urteil des Kriegsgerichts zu rechnen. Darum leisten sie strikten Gehorsam.
Christen haben auch einen Oberbefehlshaber, der sie aber nicht zwingt, sondern ihren freiwilligen Dienst für ihn und für die Mitmenschen verlangt. Er selbst hat sich als großes Vorbild dargestellt. In selbstloser Liebe hat er den Menschen gedient und ist sogar am Kreuz gestorben, um für die Sünden aller Menschen zu bezahlen. Und jetzt ist er im Himmel, also unsichtbar; aber er will, dass sich seine Leute unter seinen Befehl stellen, damit die Menschen in der Welt über sie genauso staunen wie über das Heer der Heuschrecken, das »in geordneten Scharen« auszieht.
Aber wo findet man ein so gehorsames Volk?
Hermann Grabe
Frage
Wem folgen Sie?
Tipp
Christus hat für seine Leute bereits den Sieg errungen. Nun will er, dass wir den Menschen zeigen, dass wir das verstanden haben und ihm darum willig folgen.
Bibellese
Apostelgeschichte 2,37-47; 4,32-35
und hier ist der link dazu:
http://www.talk-about.org/leben-ist-mehr/bibel_html.asp?bcv=44_2_37-47#V37
und:
http://www.talk-about.org/leben-ist-mehr/bibel_html.asp?bcv=44_4_32-35#V32
© by CLV Bielefeld
und CV Dillenburg cb-buchshop.de |
|
| Nach oben |
|
 |
Susanne Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2010 Beiträge: 2069 Wohnort: Deutschland
|
Verfasst am: 18.03.2014, 11:12 Titel: Thema heute: 4. Spinnen (Eidechsen) |
|
|
Liebe Leser,
so, und heute sind wir doch tatsächlich schon beim 4. Teil, hier wird u.a. nach der Standfestigkeit unseres Glaubens gefragt.
Damit findet diese 4-teilige Serie nun einen guten Abschluss.
Der Bibeltext zur ganz unten angegebenen Bibellese - Ester 6, 1-7, 10 - steht in der "Einheitsübersetzung" in der Ausgabe von 1980 auf den Seiten 520-521.
Viel Segen!
Susanne
Sonntag, 16. März 2014
Leitvers
... die Spinne (Eidechse) kannst du mit Händen fangen, und doch ist sie in den Palästen der Könige.
Sprüche 30,28
4. Spinnen (Eidechsen)
In den meisten Bibelübersetzungen wird das hebräische Wort mit »Eidechsen« wiedergegeben. Einerlei, beides sind gegen uns Menschen ziemlich wehrlose Tiere und beide möchte man eigentlich in königlichen Schlössern nicht haben und setzt darum alles daran, sie von dort zu vertreiben.
Die Bibel will uns sicher damit sagen, dass Gott oftmals selbst in den Hochburgen der Gottlosigkeit seine Leute hat; also da, wo Polizei, Geheimdienste und sogar das Militär überall auf der Lauer liegen, Christen zu fangen und ihre Untergrundgemeinden zu zerschlagen.
Denn Christen sind an vielen Orten der Erde unerwünscht. Man hasst und jagt sie, weil man die eigene Religion oder die herrschende Staatsphilosophie durch sie für bedroht hält. Eigentlich hasst man die Christen als solche gar nicht; denn sie sind ruhige Bürger und ehrliche Steuerzahler. Der Hass der Verfolger richtet sich in Wirklichkeit gegen Gott und seinen Sohn Jesus Christus. Und das kann sehr bedrohliche Formen annehmen. Und doch breitet sich das Christentum in solchen Ländern manchmal schneller aus als da, wo man die christlichen Gemeinden in Ruhe lässt.
An sich genauso wehrlos wie die Spinnen oder Eidechsen überzeugen diese Christen viele Menschen gerade durch ihre Friedfertigkeit und ihren beharrlichen Bekennermut von der Richtigkeit ihrer Lehre. Das bringt viele zum Nachdenken und zur Umkehr zu Gott. So gibt es heute in China Hunderttausende von »Untergrundkirchen«. Und oftmals dringen treue Christen bis in die Machtzentren ihrer Gegner vor wie die Spinnen oder Eidechsen in die Paläste der Könige. Dort versuchen sie dann so gut wie möglich ihren bedrängten Brüdern und Schwestern eine Hilfe zu sein.
Hermann Grabe
Frage
Wie viel Standfestigkeit hat Ihr Glaube?
Tipp
Nur Gott allein kann uns Standfestigkeit geben.
Bibellese
Ester 6,1-7,10
und hier ist der link dazu:
http://www.talk-about.org/leben-ist-mehr/bibel_html.asp?bcv=17_6,1-7,10#V1
© by CLV Bielefeld
und CV Dillenburg cb-buchshop.de |
|
| Nach oben |
|
 |
Susanne Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2010 Beiträge: 2069 Wohnort: Deutschland
|
Verfasst am: 21.03.2014, 11:40 Titel: Thema heute: Wie man Kinder erzieht, so hat man sie |
|
|
Liebe Leser,
heute geht es um Saat und Ernte im Guten wie im Schlechten.
Der Bibeltext zur ganz unten angegebenen Bibellese - 2. Timotheus 3, 1-17 - steht in der "Einheitsübersetzung" in der Ausgabe von 1980 auf Seite 1346.
Viel Segen - und ich verabschiede mich vorsichtshaber schon mal für etwas länger!
Susanne
Freitag, 21. März 2014
Leitvers
Ein gewalttätiger Mensch überredet seinen Nächsten und führt ihn einen Weg, der nicht gut ist.
Sprüche 16,29
Wie man Kinder erzieht, so hat man sie
Beim Lesen von Damaris Kofmehls Buch »Der Neonazi« wurde mir wieder einmal bewusst, wie stark eine frühkindliche Prägung sein kann.
Nico – so heißt der Held der Geschichte – hatte alles daran gesetzt, seinem Sohn das Gedankengut der Neonazis einzuimpfen. Dazu hatte er unter anderem Videokassetten besorgt, in denen an sich harmlose Geschichten im Sinne der Nazis verändert waren. Aber auch durch sein tägliches Verhalten wollte er sein Kind zu einem gewaltbereiten Leben erziehen. Allerdings kam er mit einer alten frommen Dame in Verbindung, die einen solchen Eindruck auf ihn machte, dass sie ihn zu dem Versprechen bringen konnte, sein Leben zu ändern und Gott gehorsam zu werden. Und was ein Mann von seinem Kaliber verspricht, das hält er auch.
Sein Sohn konnte es gar nicht fassen, dass sein Vater alles, was ihn an sein altes, gewaltbereites Leben erinnerte, seine gesamte Bücherei, seine Videos, seine Uniform und alles andere auf den Hof hinunterbrachte und verbrannte. Der Sohn wurde zornig, als sein Vater ihn aufforderte, ebenfalls alles wegzuwerfen, was an Gewalt und Fremdenfeindlichkeit erinnerte. »Ich will meinen alten Vater wiederhaben!«, schrie er. Nico war entsetzt, als er sah, was seine Erziehung bereits bewirkt hatte. Aber eigentlich hätte er damit rechnen müssen, ja, bis vor Kurzem hatte er sogar seine Hoffnung darauf gesetzt, einen Sohn heranzuziehen, der einmal in seine Fußstapfen treten würde.
Die heute üblichen Computerspiele erziehen unsere jungen Leute auch in eine Richtung, die niemals zu friedlichem Miteinander, sondern zur Gewaltanwendung anleitet. Soll das wirklich der Weg für unsere Kinder werden?
Anna Schulz
Frage
Wie sehen die »Lehrer« Ihrer Kinder aus?
Tipp
Frieden kommt nur, wenn Gott Frieden ins Herz gibt.
Bibellese
2. Timotheus 3,1-17
und hier ist der link dazu:
http://www.talk-about.org/leben-ist-mehr/bibel_html.asp?bcv=55_3_1-17#V1
© by CLV Bielefeld
und CV Dillenburg cb-buchshop.de |
|
| Nach oben |
|
 |
Susanne Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2010 Beiträge: 2069 Wohnort: Deutschland
|
Verfasst am: 22.03.2014, 11:16 Titel: Thema heute: »Papa, ich habe Durst!« |
|
|
Liebe Leser,
heute geht es um Durst - besonders um den Durst unserer Seele. Jesus bietet sich an, diesen Durst zu löschen - bis in Ewigkeit...
Der Bibeltext zur ganz unten angegebenen Bibellese - Johannes 4, 1-14 - steht in der "Einheitsübersetzung" in der Ausgabe von 1980 auf Seite 1199.
Einen gesegneten Samstag und 3. Fastensonntag!
Susanne
Samstag, 22. März 2014
Leitvers
... dann hättest du ihn gebeten, und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben.
Johannes 4,10
»Papa, ich habe Durst!«
Mit knallrotem Kopf steht er vor mir. Ausgelassen hat mein Sohn auf dem Spielplatz herumgetobt. Nun hilft nur noch eins: Trinken! Ganz selbstverständlich greift der Junge zu seiner Wasserflasche und trinkt – ohne groß darüber nachzudenken, mit welch einer wunderbaren Substanz sein Durst gerade gelöscht wird.
Ohne Wasser gibt es kein Leben. Wenn es fehlt, spüren wir Durst und verdursten letztendlich. Die Fruchtbarkeit unserer Erde und unser ganzes Klima beruhen auf dem Kreislauf des Wassers. Wasser, diese ganz einfache Substanz, ist die Voraussetzung für das Leben überhaupt. Und so passen auch seine Eigenschaften und unsere menschlichen Bedürfnisse wunderbar zusammen.
Durst ist für unser körperliches Überleben elementar. Doch auch unsere Seele hat Durst. Diese inneren Bedürfnisse können so dringend werden wie der Durst nach fünf Kilometer Jogging bei 30°C. Nur »lebendiges Wasser« kann ihn löschen, ein »Wasser«, das optimal an die Bedürfnisse der Seele angepasst ist.
An einem Brunnen begegnete Jesus einmal einer Frau, die gekommen war, um Wasser zu schöpfen. Doch sie hatte auch seelischen Durst. Ihr Leben war eine Katastrophe: voller Beziehungen, aber ohne Liebe. Voller Schuld, aber ohne Vergebung. Und gerade dieser Frau machte Jesus das Angebot vom »lebendigem Wasser«, von dem wir in unserem Tagesvers lesen.
Haben auch Sie Durst? Durst nach einem sinnerfüllten Leben? Nach einer Beziehung zu Gott? Nach Liebe und Vergebung? Jesus ist die Quelle des lebendigen Wassers. Er ruft immer noch: »Wenn jemand Durst hat, so komme er zu mir und trinke!« Wer an Jesus Christus glaubt, wird merken, dass der Durst seiner Seele gelöscht ist.
Herbert Laupichler
Frage
Wo versuchen Sie, den »Durst Ihrer Seele« zu stillen?
Tipp
Versuchen Sie, mehr über das »lebendige Wasser« herauszufinden!
Bibellese
Johannes 4,1-14
und hier ist der link dazu:
http://www.talk-about.org/leben-ist-mehr/bibel_html.asp?bcv=43_4_1-14#V1
© by CLV Bielefeld
und CV Dillenburg cb-buchshop.de |
|
| Nach oben |
|
 |
Susanne Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2010 Beiträge: 2069 Wohnort: Deutschland
|
Verfasst am: 29.04.2014, 11:05 Titel: Thema heute: Das Tor zum großen Frieden steht offen |
|
|
Liebe Leser,
heute geht es - versuchsweise - weiter hier mit der Bibellese. Schauen wir mal, wie es weitergeht!
Der Bibeltext zur ganz unten angegebenen Bibellese - Kolosser 3, 12-17 - steht in der "Einheitsübersetzung" in der Ausgabe von 1980 auf Seite 1329.
Einen lieben Gruß,
Susanne
Dienstag, 29. April 2014
Leitvers
Zieht nun an, als Auserwählte Gottes … herzliches Erbarmen, Güte, Demut, Sanftmut, Langmut, einander ertragend und euch gegenseitig vergebend, ... wie auch der Christus euch vergeben hat.
Kolosser 3,12-13
Das Tor zum großen Frieden steht offen
Oftmals sind es minimale Kleinigkeiten, die uns schrecklich aufregen können. Den Brummer, der uns stundenlang um den Kopf herumfliegt, können wir schließlich mit der Fliegenklatsche erledigen. Aber mit unseren lieben Hausgenossen dürfen wir nicht so verfahren, obwohl sie immer wieder die Tür offen stehen lassen, wo sie doch wissen, dass dann ein neuer Brummer hereinfliegen kann. Und dann fangen wir an zu schimpfen.
Sie werden sagen: »Na, das sind doch Lappalien!« Genau, das sind sie, und doch geraten sich die Menschen darum in die Haare, Menschen, von denen wir meinen, sie müssten einander liebhaben und daher alles daransetzen, dass es ihren »Lieben« auch wirklich gutgeht.
Und wie kommt es zu solchem Fehlverhalten? Die ernüchternde Antwort ist, dass wir Menschen von Natur ausgeprägte Egoisten sind, auch wenn wir das öffentlich weit von uns weisen würden. Und bei Egoisten ist immer nur für einen Platz – höchstens noch für ein paar Dienstboten. Das muss aber durchaus nicht so bleiben.
Unser Tagesvers hat da den richtigen Ton getroffen. Zuerst erinnert er die Glaubenden an ihre hohe Stellung. Wenn man die im Blick hat, sollte das Verlangen nach Erbarmen, Güte, Demut und Vergebungsbereitschaft keine Überforderung mehr darstellen.
Und wer sich noch nicht sicher ist, ob er zu den Auserwählten Gottes gehört, dem wird hier ein Angebot unterbreitet, das er doch unmöglich ausschlagen kann. Die Tür zu dieser so wundervoll Frieden stiftenden Haltung steht weit offen; denn Christus vergibt auch heute noch jedem, der ihn darum aufrichtig bittet. Und es kostet uns nichts als unseren elenden Stolz; denn Christus hat alles für uns bereits bezahlt.
Hermann Grabe
Frage
Wie gehen Sie mit Stress-Situationen in der Familie um?
Tipp
Jedem seinen Freiraum lassen!
Bibellese
Kolosser 3,12-17
und hier ist der link dazu:
http://www.talk-about.org/leben-ist-mehr/bibel_html.asp?bcv=51_3_12-17#V12
© by CLV Bielefeld
und CV Dillenburg cb-buchshop.de |
|
| Nach oben |
|
 |
|
|
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
|
Powered by phpBB 2.0.23 © 2001, 2002 phpBB Group
|