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Susanne Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2010 Beiträge: 2069 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 18.07.2012, 14:16 Titel: Fast-Tägliche Bibellese - neu! :) |
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Liebe Leser,
hier gibt es ab jetzt eine tägliche Bibellese - die kurz und prägnant ein Licht im Alltag sein möchte.
Die Erlaubnis, sie hier zu veröffentlichen in diesem Forum, haben wir vom Herausgeber bekommen und ich wünsche uns nun viel Freude, auch den einen oder anderen guten Gedanken beim Lesen und beim Beten,
einen ruhigen Moment zum Verschnaufen und beim Nachsinnen über die Texte!
Viel Segen!!
Alles Liebe und Gute!
Susanne
Zuletzt bearbeitet von Susanne am 05.09.2012, 10:34, insgesamt einmal bearbeitet |
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Verfasst am: 18.07.2012, 14:16 Titel: Anzeige |
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Susanne Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2010 Beiträge: 2069 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 18.07.2012, 14:25 Titel: Thema heute: Das Wichtigste unseres Lebens |
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Liebe Leser,
heute geht es in der Bibellese um das 1. Gebot Gottes an uns Menschen. Und darin wird uns bereits eine wunderbare Eigenschaft Gottes nahegebracht: Die göttliche Fürsorge, die uns befreien will von allem, was uns belastet.
Und der Bibeltext zur ganz unten in den letzten Zeilen angegebenen Bibellese - Jesaja 40,12-31 - steht in der "Einheitsübersetzung" auf Seite 844. Es ist ein sehr erhabener und ermutigender Text, in dem es auch darum geht, dass der Müde Kraft bekommt von Gott, dass die Kraftlosen gestärkt werden von dem Gott, dem sie vertrauen.
Viel Freude beim Lesen und Sinnieren,
Susanne
Mittwoch, 18. Juli 2012
Leitvers
1. Gebot: Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich ... aus dem Sklavenhaus herausgeführt habe. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
5. Mose 5,6.7
Das Wichtigste unseres Lebens
Das muss der Mensch zuallererst erkennen und anerkennen: Da ist ein unbeschränkt Mächtiger, Ewiger, Allwissender über mir, den wir gemeinhin Gott nennen. Er ist der Schöpfer aller sichtbaren und unsichtbaren Dinge und auch meiner Person. Schon deshalb sollten wir ihn achten und ihm für unsere Erhaltung danken.
Das aber ist gerade die Ursünde vieler Menschen, dass sie an Gott achtlos, »gottlos« vorbeileben und nur, wenn sie Leid erfahren, dem bisher Unbeachteten Vorwürfe machen, wie er denn so schreckliche Dinge zulassen könne. Gott liebt jedoch seine Geschöpfe und hat deshalb durch Jesus Christus eine Möglichkeit geschaffen, dass der Mensch aus der Gottlosigkeit zu Gott zurückkehren kann, weil er an Jesus Christus die Schuld unseres bisherigen gottlosen Lebens am Kreuz gerichtet hat. Es ist die Befreiung aus dem im Gebot genannten »Sklavenhaus« der Sünde unserer Gottlosigkeit und aller daraus folgenden zwischenmenschlichen Sünden.
Dass wir neben Gott keine anderen Götter haben sollen, ist nicht die hemmungslose Eifersucht eines Egomanen, sondern die göttliche Fürsorge, uns zu befreien von der Sucht, viele Dinge dieser Welt zu begehren und wichtiger zu nehmen, als sie wirklich sind, weil sie uns von dem Wichtigsten unseres Lebens, Gott zu ehren und zu lieben, abhalten.
Deshalb hat uns Jesus Christus an die Hauptsache unseres Lebens erinnert: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben, aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstand und aus deiner ganzen Kraft« (Markus 12,30).
Gerhard Jordy
Frage
Wie wichtig war Ihnen Gott in Ihrem bisherigen Leben?
Tipp
Sie sollten ihm die erste Stelle einräumen!
Bibellese
Jesaja 40,12-31 und hier dazu der link zum Lesen:
http://www.talk-about.org/leben-ist-mehr/bibel_html.asp?bcv=23_40_12-31#V12
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Susanne Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2010 Beiträge: 2069 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 19.07.2012, 11:58 Titel: Thema heute: Ohne Waffen, ohne Gewalt, ohne Hass! |
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Liebe Leser,
heute geht es um kein Gebot, heute geht es um einen Blick auf das Reich Gottes. Es geht auch darum, wie man das Reich Gottes unterscheiden kann vom Bösen.
Der Bibeltext zur ganz unten in den letzten Zeilen angegebenen Bibellese - Matthäus 12,22-30 - steht in der "Einheitsübersetzung" auf Seite 1102.
Dieser Text ist sehr vielfältig. Jesus versucht, die Herzen die Menschen zu erreichen, indem ER z.B. das Reich Gottes beschreibt und es in Gleichnissen erklärt.
Viel Freude!
Und einen lieben Gruß dazu.
Susanne
Donnerstag, 19. Juli 2012
Leitvers
Wie kann jemand in das Haus eines Starken eindringen und seinen gesamten Hausrat rauben?
Matthäus 12,29
»Ohne Waffen, ohne Gewalt, ohne Hass!«
Nizza. Montag, der 19. Juli 1976. Der Bankdirektor der Société Générale will wie jeden Morgen den Tresorraum öffnen, aber die schwere Stahltür klemmt. Also lässt er Handwerker kommen. In ein paar Minuten wird die Störung behoben sein. Aber die Verriegelung gibt nicht nach. Gegen Mittag rücken Spezialisten an, die den gesamten Tresorflügel aus den Angeln im Beton stemmen müssen. Ein teures Unterfangen. Als sie Stunden später ins Innere des Tresors blicken können, stellen sie entsetzt fest: Ihnen ist jemand zuvorgekommen. Der Direktor betritt atemlos die gepanzerte Kammer und bricht fast zusammen. Die Tresortür ist von innen zugeschweißt! Alle Schließfächer sind aufgebrochen! Alle Einlagen - Geldscheine, Juwelen, Goldbarren - sind weg! Auf Augenhöhe gähnt eine runde Öffnung im Beton - ein unterirdischer Tunnel. An der Wand hat jemand eine knappe Botschaft hinterlassen: »Ohne Waffen, ohne Gewalt, ohne Hass!«
Dieser Coup brachte dem Täter viel Bewunderung ein. Ohne Waffengewalt und ohne Blutvergießen, aber mit genialer Überlegenheit hatte er fette Beute gemacht. Außerdem besaß er noch die Nerven eine Bekenner-Inschrift zu verfassen ...
In Matthäus 12,29 fragt uns Jesus: »Wie kann jemand in das Haus eines Starken eindringen und seinen gesamten Hausrat rauben?« - Es muss ein Stärkerer kommen - ein Genialerer, ein Mächtigerer. Und er selbst kam und nahm dem Teufel die Macht des Todes (Hebräer 2,14). Er raubte ihm seine Beute - und befreite seine Geknechteten aus dem Gewahrsam - ohne Waffen, ohne Gewalt, ohne Hass!
Mit der Macht der Liebe brach er den Kerker, denn er ist stärker! Johannes der Täufer wusste es im Voraus: »Nach mir kommt, der stärker ist als ich.«
Andreas Fett
Frage
Was ist der Unterschied zwischen der Tat des Räubers und der von Jesus Christus?
Tipp
Dem einen ging es nur ums Geld, dem Sohn Gottes ging es um die Befreiung von uns Menschen.
Bibellese
Matthäus 12,22-30
hier ist der link zum Lesen des Bibel-Textes:
http://www.talk-about.org/leben-ist-mehr/bibel_html.asp?bcv=40_12_22-30#V22
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Susanne Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2010 Beiträge: 2069 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 20.07.2012, 12:54 Titel: Thema heute: Eine völlig überflüssige Ermahnung? |
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Liebe Leser,
heute werden die 10 Gebote Gottes wieder aufgenommen in der Bibellese. Es geht heute also um das 2. Gebot und wie sehr darum in der Kirchengeschichte hier und da schon gerungen wurde.
Die Sache mit dem "sich ein Bild machen" - wie schnell können unsere Bilder und Vorstellungen, die wir uns von etwas machen, schief werden? Wie sehr kann uns aber genau und gerade das beeinflußen, was wir uns vorstellen? Daher ist es immer wichtig, so meine ich - und gerade auch in Bezug auf Gott - zu schauen, ob das, was in unseren Vorstellungen wächst und uns beeinflußt, im gewissen Sinne recht und richtig ist.
Der Bibeltext zur ganz unten in den letzten Zeilen angegebenen Bibellese - Jesaja 44,9-20 - steht in der "Einheitsübersetzung" auf Seite 849-850. Darin wird ausführlich, ja richtig bildlich beschrieben, wie vollkommen unsinnig, weil selbst-betrügerisch es ist, sich seinen eigenen Gott zu basteln, oder für viel Geld sich einen eigenen Gott bauen zu lassen, wieviel verlorene Zeit, und wie sehr betrügt man damit sich selber...
Eine gute Lese-Zeit wünsche ich uns!
Und einen lieben Gruß dazu.
Susanne
Freitag, 20. Juli 2012
Leitvers
2. Gebot: Du sollst dir kein Götterbild machen!
5. Mose 5,8
Eine völlig überflüssige Ermahnung?
So werden viele nicht fragen, sondern kühn behaupten: »Wir sind doch als moderne Menschen keine Götzendiener, die Götzenbilder anbeten!«
Dieser Meinung war schon der Kirchenvater Augustinus (354-430) und ließ deshalb bei der Aufzählung der Gebote das zweite einfach weg. Martin Luther ist ihm in seinem Katechismus darin gefolgt, während Orthodoxe, Anglikaner und reformierte Kirchen (in Deutschland der Heidelberger Katechismus) dem Bibeltext den Vorrang gegeben haben.
Nicht ohne Grund! Denn göttliche Weisungen haben nicht nur zeitgeschichtliche Bedeutung. Wie viele Leute machen sich schon von ihren Mitmenschen ein bestimmtes Bild, z.B. vom zukünftigen Ehepartner, und sind später enttäuscht, dass der Betreffende dem nicht entspricht! Deshalb mahnte der Schweizer Schriftsteller Max Frisch (1911-1991) einmal: »Du sollst dir kein Bildnis machen«, womit er das 2. Gebot ganz allgemein für unsere Zeit wieder aufnahm.
Denn viele Menschen machen sich auch ihr Gottesbild zurecht, zwar nicht handgreiflich wie im Altertum, aber gedanklich und glaubensmäßig. Am beliebtesten ist da das Bild vom »lieben Gott«, der nur dazu da ist, dass es uns gut geht. Weil das aber nicht immer der Fall ist und wir auch Böses erleben, ist man enttäuscht, spricht Gott die Allmacht und schließlich auch die Existenz ab.
Unser Gottesbild sollen wir uns nicht aus Tradition und religiösem Gefühl selbst bilden, sondern wir sollen auf Gottes Wort hören. Dort, in der Bibel, finden wir das allein richtige Gottesbild, besonders wenn wir Jesus Christus als unseren Retter und Herrn kennenlernen. »Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen« (Johannes 14,9).
Gerhard Jordy
Frage
Worauf gründet sich Ihr Gottesbild?
Tipp
Man sollte beachten, was Gott selbst in der Bibel über sich sagt.
Bibellese
Jesaja 44,9-20
und hier der link zum Bibel-Text:
http://www.talk-about.org/leben-ist-mehr/bibel_html.asp?bcv=23_44_9-20#V9
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Susanne Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2010 Beiträge: 2069 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 21.07.2012, 11:09 Titel: Thema heute: Gottesfürchtiges Reden |
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Liebe Leser,
heute geht es um das 3. Gebot, das im Buch Deuteronomium steht. Und es wird uns in diesem Zusammenhang an's Herz gelegt auf unser Reden zu achten.
Der Bibeltext zur ganz unten angegebenen Bibellese - Matthäus 6,5-15 - steht in der "Einheitsübersetzung" auf Seite 1093-1094. In diesem Text der Heiligen Schrift wird uns ebenfalls gesagt und angeraten, dass wir im Gebet nicht viele Worte machen sollen, und nicht gedankenlos "plappern" sollen und es wird uns das erhabene Vater-unser-Gebet vorgestellt und nahegelegt.
Ein reich gesegnetes Wochenende wünsche ich!
Susanne
Samstag, 21. Juli 2012
Leitvers
3. Gebot: Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht zu Nichtigem aussprechen!
5. Mose 5,11
Gottesfürchtiges Reden
»Gott ist im Himmel, und du bist auf der Erde, darum seien deiner Worte wenige« (Prediger 5,2), heißt es in der Bibel. Der Schweizer Theologe Karl Barth (1886-1968) sprach deshalb vom »unendlich quantitativen und qualitativen Unterschied« zwischen Gott und Mensch. Wir sollten uns dieses Unterschiedes auch in unserem Reden bewusst sein.
Gewiss, Gott will durch Jesus Christus unser liebender Vater sein, dem wir alles, was uns bewegt, sagen dürfen. Aber wie wir schon Vorgesetzten und höher gestellten Personen gegenüber nicht wagen, ihnen unehrerbietig die Ohren vollzuschwatzen, so sollte auch unser Reden von und zu Gott die notwendige Gottesfurcht nicht vermissen lassen.
Bei all seiner Liebe zu uns bleibt Gott immer der allein Ewige, Allmächtige und Heilige, der Richter unserer Gedanken, Worte und Taten. Und für alles, was seiner Heiligkeit nicht entspricht, kurz Sünde genannt, musste Jesus Christus sterben, damit uns Gott als Richter nicht verdammen muss.
Da ist kein Platz für witzelnden und gedankenlosen Umgang mit dem Namen Gottes, auch nicht für vermeintlich fromme Inanspruchnahme Gottes zur Durchsetzung eigener Wünsche; auch nicht für Flüche, die dem Menschen sowieso nicht anstehen. Wissen die Leute, denen ein »Gottverdammich« locker von der Zunge geht, eigentlich, was sie da fordern?
Der Anfang aller Weisheit ist nach der Bibel die Gottesfurcht (Sprüche 1,7), und die zeigt sich nicht zuletzt in unserem Reden von Gott. Geben wir doch unserem Schöpfer die Ehre, und zwar jederzeit, gerade auch in der Art unseres Sprechens!
Gerhard Jordy
Frage
Welche Rolle spielt der Name Gottes in Ihrem Reden?
Tipp
Unser ehrfürchtiges Verhältnis zu Gott, das von Liebe geprägt ist, sollte in unserem Reden erkennbar sein.
Bibellese
Matthäus 6,5-15
hier der link zum online lesen des Bibel-Textes:
http://www.talk-about.org/leben-ist-mehr/bibel_html.asp?bcv=40_6_5-15#V5
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Susanne Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2010 Beiträge: 2069 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 23.07.2012, 15:19 Titel: Thema heute: Der Liebesbrief Gottes |
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Liebe Leser,
heute geht es um die Bibel, die Heilige Schrift, das Wort Gottes.
Nehmen wir es an als eine Liebes-Gabe Gottes an uns? Können wir uns von Herzen daran erfreuen? Oder finden wir keinen Zugang dazu? Steht die Bibel vielleicht im Bücherregal und staubt langsam zu? Gott hat uns die Bibel aber gerade dazu gegeben, um uns zu beschenken und um uns zu erzählen von IHM und von Seiner Liebe, und davon was IHN bewegt. Aus Seiner Liebe heraus, weil Gott sich uns mitteilen möchte, um uns zu Sich hin-zu-retten, damit wir auf unserem Lebensweg nicht verloren gehen. Gott eilt uns auch auf diese Weise entgegen - und durch das Lesen der Bibel eilen wir Ihm entgegen.
Wie ein Liebespaar!
Der Bibeltext zur ganz unten angegebenen Bibellese - Psalm 119, 1-8 - steht in der "Einheitsübersetzung" auf Seite 677-678.
Ein Lobgesang auf Gottes Wort lesen wir hier. Wie wichtig ist es hier dem Schreiber des Psalms die Nähe Gottes zu suchen, Seine Weisungen als Halt und Hilfe zu sehen. Und wie rein ist sein Dank an Seinen Gott und Schöpfer!
Lieben Gruß und einen guten Start in die Woche wünsche ich!
Susanne
Montag, 23. Juli 2012
Leitvers
Er kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht an; so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.
Johannes 1,11-12
Der Liebesbrief Gottes
Im Sommer hatte ich eine Viruserkrankung aufgeschnappt und musste zur Behandlung zwei Wochen im Krankenhaus zubringen. Mein Bettnachbar hatte mir bei einem Gespräch erklärt, dass er keine Bibel und auch kein wirkliches Interesse an deren Inhalt habe. »Das sind doch alles Märchen, die da erzählt werden«, meinte er. »Wollen Sie die Geschichte des Liebesbriefs hören?«, war meine Frage.
So erzählte ich ihm von einem jungen Mann, der ein Mädchen kennengelernt hatte, doch nach kurzer Zeit für ein Vierteljahr zur weiteren Berufsausbildung nach Übersee gehen musste. »Wirst du mir treu bleiben?«, war seine bange Frage. »Natürlich!«, beruhigte sie ihn. Gleich nach seiner Ankunft im fernen Land hatte er ihr einen langen Brief geschrieben und ihr seine Liebe beteuert. Die 90 Tage Abwesenheit kamen ihm wie Jahre vor. Doch schließlich nahte der Tag der Rückkehr. Sein erster Weg führte ihn zu seiner Freundin. Er hatte ihr so vieles zu erzählen. Aber was er vermisste, war ein Wort von ihr zu seinem Brief an sie. Schließlich fragte er sie, ob sie seinen Brief bekommen habe. »Ach ja, der liegt irgendwo hinter dem Fernseher« sagte sie, suchte, fand und holte ihn und brachte ihn zu ihm; er war ungeöffnet.
Wie der junge Mann auf diese Enttäuschung reagiert hat, wissen wir nicht. Aber auch Gott hat uns einen Brief geschrieben, in dem er uns von seiner Liebe zu uns Menschen berichtet. Doch viele interessieren sich gar nicht für seinen Inhalt, machen ihn nicht auf, wie die Freundin ihren Brief.
Gott hat seinen Sohn Jesus Christus an unserer Stelle das Gericht über unsere Lebensschuld tragen lassen. Wenn das keine Liebe ist!
Eberhard Liebald
Frage
Was bedeutet es Ihnen, wenn der große Gott seinen Menschen eine Botschaft zukommen ließ?
Tipp
Diesen Liebesbrief Gottes an uns zu lesen ist nicht nur interessant, er zeigt uns den sicheren Weg aus der Verlorenheit zur ewigen Rettung.
Bibellese
Psalm 119,1-8
Und hier der link zu dem Bibel-Text:
http://www.talk-about.org/leben-ist-mehr/bibel_html.asp?bcv=19_119_1-8#V1
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Susanne Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2010 Beiträge: 2069 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 24.07.2012, 12:57 Titel: Thema heute: Wer die Eltern ehrt, ehrt Gott |
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Liebe Leser,
heute geht es weiter mit den 10 Geboten Gottes an uns Menschen. Ein wichtiger Gedanke ist für mich heute: Das gerade auch das 5. Gebot ein Gebot für Erwachsene ist. Nicht an kleine Kinder ist es gerichtet - sondern wie die anderen Gebote auch: Es ist in 1. Linie ein Gebot für die Heranwachsenden und für die Erwachsenen.
Der Bibeltext zur ganz unten angegebenen Bibellese - Matthäus 15, 1-9 - steht in der "Einheitsübersetzung" auf Seite 1106. Dieser Text sagt aus meiner Sicht ganz eindrücklich: Keine Hinterhältigkeiten! Keine Gemeinheiten! Lebt gerecht! Und sorgt dafür, dass andere - in diesem Fall die eigenen Eltern - leben können.
Lieben Gruß und einen gesegneten Dienstag wünsche ich uns allen!
Susanne
Dienstag, 24. Juli 2012
Leitvers
5. Gebot: Ehre deinen Vater und deine Mutter, wie der HERR, dein Gott, es dir geboten hat, damit deine Tage lange währen.
5. Mose 5,16
Wer die Eltern ehrt, ehrt Gott
Dass wir hier das letzte Gebot der ersten Tafel vor uns haben, wird manchen verwundern. Geht es hier nicht um rein menschliche Beziehungen? Gehört dieses Gebot nicht deshalb auf die zweite Tafel? Aber ganz davon abgesehen, dass Gott das Thema der Gottesbeziehung sicherlich nicht sparsamer ausgestattet hat als das des Verhältnisses zum Mitmenschen, sollten wir beachten, dass es auch bei diesem Gebot um unser Verhalten gegenüber Gott geht.
Denn wer seine Eltern achtet, ehrt Gott, hat Gott doch sie nach seinem Willen an der Erschaffung neuen Lebens beteiligt und sie an seiner statt für das junge Leben als Autorität eingesetzt, wie denn überhaupt von Gott »jede Vaterschaft in dem Himmel und auf Erden benannt wird« (Epheser 3,15). Dies verleiht dem fünften Gebot seine hohe, gottbezogene Qualität, das als einziges mit göttlicher Zusage für eine segensreiche Zukunft verbunden ist.
Es ist kein spezielles Gebot für Kinder, um sie zum Gehorsam anzuhalten. Die »Zehn Gebote« richten sich an Erwachsene, mag es auch schon für Jugendliche heilsam sein, wenn sie es bei allem Widerspruchsgeist nicht an der notwendigen Achtung gegenüber den Eltern fehlen lassen. Aber gerade der in familiäre und berufliche Verpflichtungen eingebundene Mensch sollte nie vergessen, dass respektvoller Umgang und später auch liebevolle Fürsorge für alte, schwache und kranke Eltern die Wahrung des fünften Gebotes bedeutet. Gott auf diese Weise auch in den Eltern zu ehren, ist die Grundlage für die soziale Wärme des Generationenvertrages und in jedem Einzelfall die gesunde Urzelle eines Volkes.
Gerhard Jordy
Frage
Wie denken Sie heute über die Erziehungsfehler Ihrer Eltern?
Tipp
Man sollte dabei seine eigenen (Erziehungs-)Fehler nie vergessen!
Bibellese
Matthäus 15,1-9
und hier der link zum Bibel-Text:
http://www.talk-about.org/leben-ist-mehr/bibel_html.asp?bcv=40_15_1-9#V1
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Susanne Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2010 Beiträge: 2069 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 25.07.2012, 14:23 Titel: Thema heute: Wer ist der Herr über Leben und Tod? |
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Liebe Leser,
von den 10 Geboten Gottes wird heute das 5. Gebot aufgenommen und angedacht. Dabei wird auch wieder deutlich, dass mit diesem klaren Gebot das Böse aufgehalten werden soll. Denn der böse Feind, der Teufel, ist ein Mörder von Anfang an.
Der Bibeltext zur ganz unten angegebenen Bibellese - Matthäus 5, 21-26 - steht in der "Einheitsübersetzung" auf Seite 1092.
Hier wird das Töten viel feinschichtiger betrachtet. Jesus sagt hier, dass wir auch in Gedanken nicht töten sollen, und auch keine bösen Gedanken gegenüber unserem Nächsten hegen sollen. Dem Frieden und der Versöhnung sollen wir alle nachjagen so gut es geht - uns selbst zum Heil.
Einen lieben Segens-Gruß und einen gelingenden Tag uns,
Susanne
Mittwoch, 25. Juli 2012
Leitvers
6. Gebot: Du sollst nicht töten!
5. Mose 5,17
Wer ist der Herr über Leben und Tod?
Die zweite Tafel der »Zehn Gebote« wendet sich gegen fünf Vergehen, die grundlegend sind für das Leid, das sich die Menschheit selbst antut: Mord - Ehebruch - Diebstahl - Lüge - Neid, und es beginnt mit der auch nach menschlichem Urteil schlimmsten aller bösen Taten, mit dem Griff nach dem Leben des Mitmenschen. Alles Leben geht letztlich aus der Schöpferhand Gottes hervor, und deshalb hat auch nur er allein das Verfügungsrecht über jedes Menschenleben. Da ist kein Mensch befugt, Gott vorzugreifen und seinem Nächsten das Leben zu nehmen. Gott allein ist Herr über Leben und Tod.
Aber die Jahrtausende der Weltgeschichte haben gezeigt, wie skrupellos der Mensch mit dem Leben umgeht, und auch unsere Gegenwart beweist von Despotenwillkür und Terrorismus bis hin zur Tötung ungeborenen Lebens, dass es mit der Achtung vor dem allein Gott gehörenden Leben schlecht bestellt ist. Auch das noch politisch umstrittene Recht auf Hilfe zum selbstbestimmten Sterben zeigt, wie man versucht, die Herrschaft über das Leben Gott aus der Hand zu nehmen.
Und wie oft ist schon der unversöhnliche Hass in Wahrheit ein gedanklicher Mord, wie es Jesus Christus uns gesagt hat (Matthäus 5,22).
Dabei hat Gott alles getan, um unsere bis in die Ewigkeit reichende Selbstzerstörung aufzuhalten. Er will uns nicht um unserer Gottlosigkeit und Sünden willen verdammen, sondern hat die uns zustehende Todesstrafe an Jesus Christus am Kreuz vollzogen, damit wir nicht nur auf Erden, sondern in alle Ewigkeit leben können, und das in Gemeinschaft mit ihm. Akzeptieren wir doch im Glauben an Jesus Christus sein Liebes- und Lebensangebot!
Gerhard Jordy
Frage
Gibt es jemanden in Ihrem Umfeld, bei dem Ihnen Hassgefühle hochkommen?
Tipp
Das beste Mittel dagegen ist, für diese Person zu beten.
Bibellese
Matthäus 5,21-26
hier ist der link dahin:
http://www.talk-about.org/leben-ist-mehr/bibel_html.asp?bcv=40_5_21-26#V21
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Susanne Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2010 Beiträge: 2069 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 26.07.2012, 15:32 Titel: |
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Liebe Leser,
heute gibt es keine Bibellese - da ich dem heutigen Text aus zweierlei Gründen nicht zustimmen kann, und wenn man etwas nicht gutheißt, sollte man die Finger davon lassen, nicht wahr?
Lieben Gruß!
Und einen gelingenden Donnerstag!
Susanne
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Susanne Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2010 Beiträge: 2069 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 27.07.2012, 12:10 Titel: Thema heute: Die Geißel der Habgier |
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Liebe Leser,
heute geht es in der Bibellese um das 8. Gebot. Wir sollen nicht stehlen, wird uns da gesagt. Wo wir uns aber hemmungslos bereichern dürfen ist in der Beziehung zu Gott, im Gebet, im Tun des Guten aus einem reinen Herzen heraus - wir dürfen uns ein Konto anlegen im Reich Gottes. Auch wenn wir all das Gute nur tun können, weil GOTT uns selbst dazu befähigt und alles vorbereitet hat - mit Maria, auch mit den Engeln und Heiligen.
Der Bibeltext zur ganz unten angegebenen Bibellese - Matthäus 6, 24-34 - steht in der "Einheitsübersetzung" auf Seite 1094.
Es ist ein sehr ergiebiger Text, in dem auch um die Versorgung Gottes geht, und den es sich wirklich im Gebet zu Lesen lohnt.
Ein gesegnetes Wochenende wünsche ich uns,
wenn möglich - zum Erholen!
Susanne
Freitag, 27. Juli 2012
Leitvers
8. Gebot: Du sollst nicht stehlen.
5. Mose 5,19 (Deuteronomium)
Die Geißel der Habgier
In unserer Gesellschaft ist die Kriminalität im Steigen begriffen. Die Zahl der Eigentumsdelikte hat derartig zugenommen, dass Politiker schon gefordert haben, zur Entlastung der Gerichte kleinere Vergehen, z.B. Ladendiebstähle, nicht mehr zu verfolgen.
Weil aber Diebstahl immer mehr mit Gewaltausübung verbunden wird, was die Juristen Raub nennen, hat sich ein Gefühl der Unsicherheit in der Gesellschaft verbreitet.
Doch auch scheinbar ehrsame Bürger beteiligen sich am Wettlauf um die Aneignung fremden Eigentums, wenn sie mittels Steuerhinterziehung die Volksgemeinschaft bestehlen, und es sind oft gerade die Wohlhabenden, die sich auf diese Weise schuldig machen und den »Ehrlichen den Dummen« sein lassen. Die Gier der Sparer, die bei hohem Risiko große Gewinne machen wollten, und die Bank- und Börsenleute, die viele Sparer um ihr Guthaben brachten, waren die Ursache für die größte Wirtschaftskrise der letzten Jahrzehnte. Diebstahl auf hohem und niedrigem Niveau beherrscht anscheinend die Welt.
Wie angenehm lebte es sich dagegen, wenn es nur ehrliche Menschen gäbe, wenn wir nichts von Taschendieben, Einbrechern und Wirtschaftskriminellen wüssten! Gott hat uns in seinem achten Gebot angeboten, so zu leben, aber da ist die teuflische Besitzgier, die den Menschen umtreibt und Täter wie Opfer in Unruhe versetzt.
Es lohnt sich wirklich, auf Gott zu hören und seinem Rat zu folgen, sich zuerst um die Frage zu kümmern, wie wir die Ewigkeit zubringen werden, und nicht um vergängliche Güter. In Jesus Christus hat er uns die Möglichkeit geschenkt, ein ewig-dauerhaftes Herrlichkeits-Guthaben bei ihm im Himmel anzulegen.
Gerhard Jordy
Frage
Haben Sie sich schon um ein Guthaben bei Gott bemüht?
Tipp
Jesus Christus ist der Weg zum ewigen Leben.
Bibellese
Matthäus 6,24-34
und hier der link zur online-Bibellese:
http://www.talk-about.org/leben-ist-mehr/bibel_html.asp?bcv=40_6_24-34#V24
© by CLV Bielefeld
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Susanne Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2010 Beiträge: 2069 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 30.07.2012, 15:35 Titel: Thema heute: Inschallah! - so Gott will! |
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Liebe Leser,
in der heutigen Bibellese geht es darum, unsere Zeit ganz bewusst Gott anzuvertrauen und in Seine Hände zu legen, wo sie am sichersten und am besten aufgehoben ist.
Der Bibeltext zur ganz unten angegebenen Bibellese - Jakobus 4, 13-17 - steht in der "Einheitsübersetzung" auf Seite 1369.
Unsere Zeit in Gottes Händen und in Seiner Allmacht zu wissen bewahrt uns vor Übermut und vor zu großer Selbstsicherheit und eigenen Planungen.
Einen guten Tag wünsche ich uns,
möge er uns ein guter Tag sein.
Gottes Segen dazu!
Susanne
Montag, 30. Juli 2012
Leitvers
Stattdessen solltet ihr sagen: Wenn der Herr will und wir leben, wollen wir dies oder das tun.
Jakobus 4,15
Inschallah!
Diesen Ausruf bekommt man im muslimischen Senegal, wo ich etwa ein Jahr gearbeitet habe, des Öfteren zu hören. Er bedeutet so viel wie »So Gott will«. Wer eine unliebsame Bitte freundlich abweisen will, erwidert mit einem vagen »Inschallah!« Die Sache wird morgen, übermorgen oder irgendwann später bearbeitet - wenn Gott will. Nicht selten ist die Redewendung als Synonym für ein (unangenehmes) »Nein« zu verstehen. »Wollen wir Schwiegermutter besuchen?« - »Inschallah ...«
Auch in der Bibel wird uns dazu geraten, eine Redewendung im Sinne von »So Gott will« zu benutzen und diese auch ernst zu nehmen. »Wenn der Herr will und wir leben, wollen wir dieses oder jenes tun.« Damit wird unsere Abhängigkeit zum Erhalter des Lebens und eine Einsicht über die Vergänglichkeit des Lebens ausgedrückt.
Wir Deutschen neigen manchmal dazu, langfristige Pläne aufzustellen und weit vorauszudenken. Wir wissen schon, welche Karrierewege wir mal einschlagen möchten, welcher Urlaubsort es sein mag und welche Träume wir im Alter ausleben möchten. Auch wenn eine weitsichtige Planung weise und sinnvoll ist, so müssen wir uns doch eingestehen, dass die Zukunft ungewiss ist.
Wer weiß in dieser unbeständigen Welt schon, wie lange wir noch zu leben haben und wie sich die Umstände entwickeln werden? Eigentlich können wir noch nicht mal garantieren, dass wir morgen aufwachen. Nur Gott kennt die Zukunft, und letztlich liegt es in seiner Hand, ob und wie sich unsere Pläne erfüllen.
Es lohnt sich also, seine Zukunftsgestaltung mit ihm abzusprechen! Das heißt nicht, Gott werde uns dann seinerseits sagen, was demnächst geschehen wird; aber wir können wissen, dass unsere Zukunft in den sichersten Händen liegt.
Sebastian Lüling
Frage
Was haben Sie noch für Pläne?
Tipp
Legen Sie Ihre Zeit bewusst in Gottes Hand!
Bibellese
Jakobus 4,13-17
hier der link dazu:
http://www.talk-about.org/leben-ist-mehr/bibel_html.asp?bcv=59_4_13-17#V13
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Susanne Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2010 Beiträge: 2069 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 31.07.2012, 09:53 Titel: Thema heute: Ist doch normal! |
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Liebe Leser,
wie selbstverständlich nehmen wir denn so die tägliche Bewahrung im Straßenverkehr? Und wie sehr schreiben wir jede gute Fahrt uns selber zu? Das ist eine der Fragen, die uns die heutige Bibellese stellt und die uns zum Nachdenken bringen möchte.
Der Bibeltext zur ganz unten angegebenen Bibellese - Psalm 107, 23-32 - steht in der "Einheitsübersetzung" auf Seite 672-673. Auch dort steht wunderschön anschaulich, dass wir Gott für jede gute Reise rühmen und danken dürfen. Danken macht fröhlich und entspannt.
Alles Liebe und Gute!
Susanne
Dienstag, 31. Juli 2012
Leitvers
Sagt allezeit für alles dem Gott und Vater Dank im Namen unseres Herrn Jesus Christus!
Epheser 5,20
Ist doch normal!
»Na, mein Junge, war es schön im Zoo?«, fragte die Mama. »Doch, es war schön dort. Aber unterwegs haben wir noch eine ganze Menge andere Tiere gesehen.« Die Mutter fragt: »Welche anderen Tiere und wo?« - »Na, auf der Straße! Vier Rindviecher, fünf Affen, einige blöde Hunde und ein paar dumme Gänse.«
Kennen wir das auch? Wir sind mit dem Auto unterwegs, und alle anderen fahren unvorsichtig, rücksichtslos und verkehrsgefährdend. Der einzige gute und sichere Autofahrer sind wir! Klar doch, daran gibt es keinen Zweifel, oder doch? Kommen wir in brenzlige Situationen, sind immer die anderen schuld. Die haben nicht aufgepasst, waren rücksichtslos oder gar rüpelhaft.
»Hätte ich jetzt nicht aufgepasst hätte es gekracht.« Solche und ähnliche Aussagen kennt jeder Autofahrer. »Man muss immer mit der Dummheit anderer Leute rechnen«, sagt man. Dabei vergessen wir aber allzu oft, dass wir selbst auch schon gefährliche Situationen verursacht haben.
Vielleicht sogar, ohne es zu merken. Manchmal kann man sich nur den Schweiß von der Stirne wischen und dankbar sein, dass es eben noch einmal gut gegangen ist.
Beruflich bin ich viel unterwegs. Da haben sich schon manche brenzlige Situationen ergeben. Wie oft habe ich dann meinem himmlischen Vater »Danke!« gesagt, weil ich wieder einmal vor einem Unfall bewahrt wurde.
Es ist ja nicht meine Tüchtigkeit, die mich bewahrt hat, sondern die gnädige Führung Gottes. Leider ist uns das oft nicht deutlich genug bewusst, und die oben angeführte Anekdote zeigt humorvoll, wie vordergründig und einseitig wir oft die Dinge des Alltags betrachten.
Wenn wir uns aber bemühen, etwas tiefer zu blicken, werden wir nicht nur dankbar, sondern beurteilen auch andere etwas zurückhaltender.
Joschi Frühstück
Frage
Wie schätzen Sie sich als Fahrer ein?
Tipp
Fangen Sie an, Gott für die Bewahrungen im Alltag zu danken!
Bibellese
Psalm 107,23-32
und hier ist der link zum Bibel-Text:
http://www.talk-about.org/leben-ist-mehr/bibel_html.asp?bcv=19_107_23-32#V23
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Susanne Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2010 Beiträge: 2069 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 01.08.2012, 17:35 Titel: Thema heute: Das Drehkreuz |
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Liebe Leser,
die Bibellese beschreibt heute sehr bildhaft, wie wir hier auf Erden und spätestens im Himmel einmal alles am Kreuz Jesu abgeben müssen und dürfen. Sogar unsere guten Werke gehören in Gottes Hand und unter Seinen Segen. Es gibt nichts, was wir ohne Gott fertig bringen, es gibt nichts, was wir ohne Gott schaffen oder leisten müssen. Warum also nicht für all das Gute, für all das, was unser Leben an Aktivität begleitet hat, dankbar sein?
Der Bibeltext zur ganz unten angegebenen Bibellese - Lukas 14, 25-35 - steht in der "Einheitsübersetzung" in der Ausgabe von 1980 auf den Seiten 1178-1179. Es geht dort um den Ernst der Nachfolge, es geht u.a. um die Frage: Will ich wirklich mit allen Konsequenzen mit Gott leben und zwar nach Seinen göttlichen Vorstellungen? Will ich damit die Prioritäten in meinem Leben von Gott ausrichten und evtl. neu bestimmen lassen? Darf Gott vor allem anderen in meinem Leben an 1. Stelle stehen?
Darf Er das wirklich?
Einen lieben sommerlichen Gruß,
Susanne
Mittwoch, 1. August 2012
Leitvers
Ringt danach, durch die enge Pforte einzugehen; denn viele, sage ich euch, werden einzugehen versuchen und werden es nicht können.
Lukas 13,24
Das Drehkreuz
Stellen Sie sich vor: Sie Glückspilz haben eine vierwöchige Weltreise gewonnen - inklusive der Flugkosten, 5-Sterne-Hotel-Unterbringung mit allem drum und dran. Hurra! Voller Vorfreude nehmen Sie Urlaub, packen Ihre Siebensachen und checken am Flughafen ein. Gleich werden Sie in fremde Welten abheben. Und das völlig kostenlos.
Aber dann stehen Sie am Abflug-Gate vor dem engen Drehkreuz der Sicherheits-Schleuse. Vor dem Durchgang verlangt man von Ihnen, dass Sie ihr gesamtes Gepäck abgeben und auf das Rollband legen. Sogar Ihren unverzichtbaren Gürtel müssen sie abziehen! Und dann auch noch den unangenehmen Körperscanner durchschreiten. Also doch lieber die Weltreise sein lassen? Es geht kein Weg daran vorbei: Sie müssen erst alles aufgeben und das Kreuz passieren. Es gibt keine Ausnahme.
Mit dem Eingang ins Reich Gottes ist es ähnlich. Man kommt nicht »einfach so« hinein. Wir müssen alle eigenen Dinge aufgeben - sie vor dem Kreuz ablegen. Vielen ist diese göttliche Zugangsbedingung zu eng. Aber so hat Gott es verlangt. Durchmogeln geht nicht!
Martin Luther schreibt: »Die enge Pforte ist der Glaube, der den Menschen klein, ja zunichte macht, dass er an allen seinen Werken verzagen und nur an Gottes Gnade haften und alle anderen Dinge darüber fahren lassen muss. Viele sammeln ihre guten Werke wie in großen Säcken, hängen sie um sich und wollen also hindurch. Aber sie werden ebenso wenig hindurchgehen, wie das Kameltier durchs Nadelöhr gehen mag.«
Unvergebene Sünden gehen nicht durch! Selbstgerechtigkeit und Stolz gehen nicht durch. Liebe zur Welt geht auch nicht durch. Denn »alles Hohe muss erniedrigt werden« (Jesaja 40,4.5).
Andreas Fett
Frage
Wie finden Sie den Sicherheits-Check am Flughafen?
Tipp
Glauben Sie, das Reiseziel ist alle Unannehmlichkeiten bei weitem wert!
Bibellese
Lukas 14,25-35
und hier der link dazu:
http://www.talk-about.org/leben-ist-mehr/bibel_html.asp?bcv=42_14_25-35#V25
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Susanne Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2010 Beiträge: 2069 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 02.08.2012, 10:32 Titel: Thema heute: Wer ist Gott? |
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Liebe Leser,
wer ist Gott? wird heute in der Bibellese gefragt. Diese Frage ist wesentlich für uns Menschen.
Dieselbe wesentliche Frage, die auch Jesus im Neuen Testament stellte: Für wen halten mich die Menschen? Diese Frage ist eine absolute Kern-Frage, deren Antwort unser ganzes Leben bestimmen kann.
Wer ist Gott denn für uns? Für manche Menschen schien es damals schon so zu sein und heute immer noch, dass Gott gesucht wird in schweren Zeiten wie Krankheit und nach der Genesung ist Gott auf einmal nicht mehr aktuell, dann schaffen wir unser Leben schon selber wieder. Tun wir das denn wirklich?
Also, wer ist Gott für uns? Ist Gott für uns ein "unbekannter Gott"? Den man hier und da 'mal um Hilfe bittet, wenn es gar nicht mehr anders geht. Oder suchen wir die Nähe Gottes so wie wir die Nähe eines Freundes, einer Freundin suchen? Denn dann ist uns Seine Nähe garantiert.
HERR! Wir bitten Dich um Glauben an Dich!
Hilf unserem Unglauben!
Wir möchten uns von Dir beschenken lassen mit Glauben
und Dir dafür von Herzen danken.
Amen.
Der Bibeltext zur ganz unten angegebenen Bibellese - Johannes 17 - steht in der "Einheitsübersetzung" in der Ausgabe von 1980 auf den Seiten 1218-1219. Hier lesen wir ein Gebet Jesu, in dem so sehr deutlich wird, was bzw. wer Ihm wichtig ist: Die Rettung der Menschen!
Einen lieben Gruß
und einen gesegneten Donnerstag!
Susanne
Donnerstag, 2. August 2012
Leitvers
Denn wir sind der Tempel des lebendigen Gottes; wie Gott gesagt hat: »Ich will unter ihnen wohnen und wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.
2. Korinther 6,16
Wer ist Gott?
Sommer 2010. Es ist um die Mittagszeit, das Thermometer zeigt eine Außentemperatur von ca. 38 Grad an. Eine christliche Gemeinde wagt sich mit dem Mobilen Treffpunkt, ein zum fahrenden Bistro umgebauter Info-Bus der Barmer Zeltmission, in die Fußgängerzone einer nordrhein-westfälischen Kleinstadt. Die Christen der örtlichen Gemeinde versuchen - der Hitze trotzend - mit Menschen über Gott und den Sinn des Lebens ins Gespräch zu kommen.
Unter einem aufgespannten Sonnenschirm findet sich bei einem erfrischenden Glas Wasser eine Diskussionsrunde zusammen. Für den freundlichen Philosophiestudenten ist Gott ein höheres, in sich selber ruhendes, unbekanntes Wesen. Das erinnerte mich an den Reisebericht des Apostel Paulus. Als dieser nach Athen kam, fand er einen Altar vor mit der Inschrift: »Dem unbekannten Gott«.
Genau das ist die Situation der meisten Menschen. Sie kennen Gott nicht. Sie haben sich noch nie die Mühe gemacht, ihn zu suchen und kennenzulernen. Ja, an bestimmten Festtagen wird er gerne bemüht.
Doch wenn etwas schiefgeht, bei schwerer Krankheit oder im Todesfall, wird er auf die Anklagebank gesetzt: »Wie konnte er das zulassen?«
Doch Gott ist anders! Er zeigt sich in der Bibel als ein lebendiger Gott, der unser Leben verändern kann. Die Bibel erzählt davon, dass dieser Gott uns ganz nahe gekommen ist. Sie zeigt uns das Wunder, wie der Richter zum Retter wurde. In Jesus Christus begegnete Gott uns als Mensch unter Menschen und möchte sogar unter uns wohnen!
Ein kleines Mädchen beschrieb diese Nähe und Größe Gottes so: »Gott ist so klein, dass er in meinem Herzen Wohnung genommen hat. Aber er ist so groß, dass er in deinem Kopf keinen Platz hat.«
Joachim Boshard
Frage
Wie nahe ist Ihnen Gott bis jetzt gekommen?
Tipp
Wenn sich unsere Herzen ihm zuwenden, dann wird auch unser kritischer Verstand zur Ruhe kommen.
Bibellese
Johannes 17
hier der link zu dem Kapitel 17:
http://www.talk-about.org/leben-ist-mehr/bibel_html.asp?bcv=43_17_1-999#V1
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Susanne Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2010 Beiträge: 2069 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 03.08.2012, 11:35 Titel: Thema heute: Warum erfüllen sich die Vorhersagen? |
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Liebe Leser,
warum erfüllen sich die Vorhersagen? Das ist die Überschrift der heutigen Bibellese und spontan fällt mir ein Gedanke dazu ein, der mich sehr beruhigt: Weil Gott einen Plan mit uns Menschen, mit dieser Erde hat.
Wir sind nicht dem Zufall und dem Chaos ausgeliefert, sondern ein liebevoll-denkender Gott streckt uns Seine Hände entgegen, die uns helfen wollen. Wir brauchen sie im Gebet nur zu ergreifen und "Ja" zu Gott sagen.
Der Bibeltext zur ganz unten angegebenen Bibellese - Lukas 24, 36-49 - steht in der "Einheitsübersetzung" in der Ausgabe von 1980 auf Seite 1193.
Dort fragt Jesus: "Warum lasst Ihr in eurem Herzen solche Zweifel aufkommen?" Jesus erscheint höchstpersönlich, sichtbar nach Seinem Tode am Kreuz wie Er vorausgesagt hat, dass er auferstehen wird, und nun möchte Er von Seinen Jüngern Glauben sehen.
Wir brauchen uns nicht von Zweifeln überwältigen lassen, wir brauchen ihnen keinen Raum zu geben, der ihnen nicht zusteht, wir brauchen uns nicht verunsichern lassen - wir können alles Gott abgeben. Gott möchte uns Ruhe geben, Er möchte uns auch Verständnis schenken für die Heilige Schrift.
Einen lieben Gruß dazu!
Und einen reich gesegneten Herz-Jesu-Freitag!
Susanne
Freitag, 3. August 2012
Leitvers
Wie sollten denn die Schriften erfüllt werden, dass es so geschehen muss?
Matthäus 26,54
Warum erfüllen sich die Vorhersagen?
Fast vier Monate im Voraus nannte mir ein Sportmediziner mein voraussichtliches Marathonergebnis. 3:50 Stunden lautete seine Prognose nach einem Laufband-Test. Woran lag es, dass ich mit 3:50.39 Stunden genau in dieser Zeit über die Ziellinie gelaufen bin? War es eine sich selbst erfüllende Vorhersage, weil der Sportmediziner meinen ganzen Trainingsplan auf dieses Ergebnis ausgerichtet hatte? Eines war mir klar: Um das Ergebnis tatsächlich zu erzielen, hatte ich die 42 Kilometer erst einmal durchhalten müssen.
Viele Menschen staunen über die erfüllten Vorhersagen in der Bibel. So haben sich im Leben von Jesus Christus über 300 prophetische Aussagen aus dem Alten Testament bis in Details hinein erfüllt.
Seinen »Lebenslauf« konnte man angefangen von der Geburt in Bethlehem bis hin zu Einzelheiten seines Todes am Kreuz schon Jahrhunderte vor seinem Kommen in den Schriften der Propheten nachlesen. Die genaue Erfüllung der vielen Prophezeiungen belegen, dass Jesus der von Gott gesandte Retter ist.
Während viele Details eingetroffen sind, obwohl Jesus sie selbst gar nicht beeinflusst hat, hat er sein Leben in allem ganz bewusst nach dem Plan Gottes ausgerichtet.
Auch die oben zitierte Bibelstelle verdeutlicht, dass er die Vorhersagen über ihn erfüllen wollte. Mit diesen Worten antwortete Jesus seinem Jünger Petrus, der mit dem Schwert verhindern wollte, dass Jesus von seinen Feinden gefangen genommen wurde. Auch wenn es für ihn einen grausamen Hinrichtungstod bedeutete, wollte Jesus den Plan Gottes zur Erlösung von uns Menschen umsetzen. Darin ließ er sich durch nichts abbringen, bis er am Kreuz ausrufen konnte: »Es ist vollbracht!«
Andreas Droese
Frage
Wie ist es zu erklären, dass so viele Vorhersagen genau eingetroffen sind?
Tipp
Wer sein Leben Gott anvertraut, ist in den Händen dessen, der die Zukunft gestaltet.
Bibellese
Lukas 24,36-49
und hier der online-Text dazu:
http://www.talk-about.org/leben-ist-mehr/bibel_html.asp?bcv=42_24_36-49#V36
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