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leben oder sterben


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lost soul
Gast







BeitragVerfasst am: 26.02.2005, 23:01    Titel: leben oder sterben Antworten mit Zitat

ich schreibe jetzt einfach mal hier rein denn in der realen welt finde ich einfach keine hilfe...von niemandem..keiner will mir wirklich zuhören..
..und ich hoffe ihr sagt mir nacher nicht, dass ich zum psychologen muss denn ich habe einen hass gegen diese leute..tut mir leid aber ist so...
zumindest gegen die die ich kenne..außerdem kommt hinzu, dass ich einfach nicht mit mir vremden leuten offen reden kann (insbesondere nicht wenn ich weiß, dass es für die ein job ist mit dem sie ihr geld verdienen)...ich werde nie mehr zu sojemandem persönlich hingehen..
ich erzähl jetzt mal so was mich bedrückt..einfach ums mir von der seele zu schreiben...
hilft einfach manchmal zu wissen, dass dadraußen leute sind, denen es nicht völlig egal ist was man zu sagen hat..

manchmal scheint das leben ungerecht zu sein...manchmal frag ich mich ob ich nicht an allem was um mich herum geschieht schuld bin..
es gibt schlimme dinge in meinem leben, die passiert sind...
und vor mir liegen auch noch eine ganze menge Weinen
könnte echt den ganzen tag heulen..und wieder und wieder und wieder..
ich war schon immer ein depressiver mensch...schon immer unglücklich seit ich mich erinnern kann..
angefangen hat das ganze als ich klein war...zur kindergartenzeit..mit 4jahren..
bei mir wurde eine schwere entzündung im knie festgestellt..der albtraum meines lebens begann..
ich wurde aus meinem leben herausgerissen und kam ins krankenhaus...500km von zuhaus entfernt..
dort verbrachte ich dann ganz genau drei jahre...ich frage mich bis heute warum ich dort solange bleiben musste..
naja...gab auch ein par böse geschichten im krankenhaus..aber das ist letztendlich nebensächlich zu der tatsache, dass ich quasi fast drei jahre völig allein dastand...als kleines kind..
ich habe meine mutter nur am we gesehn weil sie ja gearbeitet hat und 500km ist eine unendliche entfernung..
jedenfalls habe ich mich dadurch völlig in mich zurückgezogen in meine eigene welt, ich habe mich völlig von meiner mutter, von meiner familie distanziert...ich war einfach enttäuscht..
ich konte nicht verstehen warum man mich in einem krankenhaus absetzt so ganz allein... Weinen
mir kommen schon wieder die tränen...
oh man..
naja...ich kam also dann nach der ganzen zeit zurück...zwischedurch wurde mein bruder geboren den ich nun auch kenenlernte...
naja...ich wusste nicht mehr wirklich was eine familie ist..
aber nun war ich wieder da und alles verhielten sich wie immer und ich stand da...verwirrt, ängstlich, eingeschüchtert
naja..langsam integrierte ich mich wieder..die grundschulzeit war auch ganz ok soweit...
aber desto älter man wird, desto mehr wird man sich auch selbst bewusst...über sich selbst..
ich hatte zwar freunde und spielte nach außern hin den fröhlichen menschen vor...(was ich noch immer tu auch wenn es mir immer schlechter gelingt)
natürlich hatte ich seitdem ein gestörtes verhältnis zu ärzten, krankenhäuser...und ich dachte schon mit 12 an selbstmord..
mit 13 war es dann soweit...ich hatte depressionen, fühltw mich nicht gebraucht,nicht geliebt..und ich sah keinen sinn im leben..
also unternahm ich meinen ersten suizidversuch (der leider misslang..aus unwissenheit weil ich ja erst 13 war)
naja...ich schlug die jahre irgendwie rum...ich baute ein gewisses selbstvertrauen auf, suchte mir neue freunde nachdem vieler meiner alten weggezogen waren und führte ein "normales" leben..
ich kümmerte mich tag und nacht um meinen bruder weil meine ma arbeitete oder einfach zu müde war um sich um ihn zu kümmern...
natürlich war es sehr schwer für mich...ich war ja selbst noch kind..aber es hat mich auch schnell erwchsen werden lassen..
ich hatte eine verantwortung auch wenn ich dadurch nicht für mich sondern nur für andere gelebt habe...
es war ok....auch wenn hart war und ih dadurch wieder eine gewisse isolation erreichte..
naja..dann (letztes jahr) brach meine ma auf arbeit zusammen (völlig unerwartet)..
sie kam sofort ins kranikenhaus...künstliches koma...gehirnblutung..
es ging bergab...nach ca. zwei wochen und vielen ärztelügen kam dann die nachricht....meine ma ist gestorben Weinen Weinen Weinen
der völlige weltzusammenbruch für mich...denn ich hatte sie endlich als mutter kennenglernt und als mutter geliebt...bei allen schwerigkeiten in unsere familie und nach der schweren zeit nach dem krankenhaus waren wir zu einer familie geworden wo man sich doch sehr geborgen fühlte..
und nun war alles vorbei...
zudem kam hinzu, dassmein bruder in eine pflegefamilie musste (ich war grade achtzehn)
tja...spätestens seit dem zeitpunkt ist mein leben beendet...seitdem bin ich gedanklich tot..
das leben macht für mich keinen sinn mehr...wenn man wirklich drüber nachdenkt kann man sehen, dass das leben wirklich keinen sinn hat...
denn was wäre, wenn ich nie geboren wäre?? was wäre dann? es würde die welt nicht ändern...es wäre wohl besse gewesen so..
aber ich wurde ja leider geboren...
nungut...ich plante meinen tod nun konsequent...zog eine vertrauensperson hinzu, der ich alles sagte, was zu tun ist wenn ich tot bin mit meinem geld, mit meinem hab und gut, und die organisation meiner beerdigung...
in dieser zeit surfte ich auch dauernd auf suizid-seiten und chats rum...naja...nach kurzer zeit lernte ich jemanden kennen...
er hatte auch mit seinem leben abgeschlossen...es gab bei uns beiden nichts mehr zu retten...jedoch versprachen wir uns, solange kontakt zu halten, bis es soweit ist und alle planungen abgeschlossn wären..
er erzählte mir von seinem plan...und dieser war noch besser als meiner...also fragte ich, b wir uns nicht zusammen umbringen wollen mit der selben methode...
die medis aus fernost wurden also doppelt bestellt und kamen nach vier woche auch endlich an...
doch mittlerweile hatten wir sehr viel geredet...und uns ineinander verliebt...
ist echt eine sehr komische geschichte mit sovielen zufällen..
jedoch waren wir beide einer meinung...selsbt die größte liebe würd uns nicht mehr glücklich machen...
wir wollten usn aber wenisgtens einmal vor unserm tod treffen...was wir auch taten...
es war seltsam und komisch zugleich einen menschen kennenzulernen, der eigentlich fremd und doch so vertraut war...
wir hatten uns alles erzählt, mehr als irgendein ein anderer von uns wusste..
naja..jedoch zweifelte er nun an dem plan...er war in mich verliebt und sah in mir den sinn zu leben..wir versuchten es also...
auch wenn wir uns nicht oft sehen können....wegen der entfernung..
wir liebten uns und wurden ein paar..es ging uns auch besser...auch mir...ich fühlte glück und zufriedenheit in seiner nähe..
wir sind noch heute zusammen...
jedoch ist er nun bald mit seiner ausbildung fertig...und ich wollte gerne auch in die stadt ziehen wo er wohnt denn es ist eine schöne stadt und ich habe auch seine freunde dort liebgewonnen..
ich fange nun bald eine ausbildung an...weil ich mich dort in der stadt beworben habe..
jedoch kam nun der schock...das arbeitsamt hat ihm gesagt, dass er sich wenn es in seiner stadt nichts fü ihn gibt er sich auch anderswo bewerben will...
er hat mittlerweile acuh wieder ein stabiles leben aufgebaut...und kann mit seinen problemen besser umgehen nun..
ich jedoch nicht...ich habe immernoch den wunsch zu sterben...und wenn er geht dann...
ich hätte es wohl schon damals tun sollen...nun leide ich zum zweiten mal...
ich bin völlig am ende...
er wird dann soweit weg ziehen, dass ich nicht mit dorthin ziehen kann...ich möchte auch nicht dort leben in der gegend und in der stadt...
ich habe in der stadt wo er momentan wohnt meinen wunschort gefunden und ich weiß auch, dass r auch gern dort bleiben würde...aber das tolle arbeitsamt...
nebenbei bemerkt..ich habe immernoch extreme psychische störungen...denken sehr viel an den tod...
an die bedeutung des lebens..
ich sehe wirklich keinen sind darin weiterzuleben...
ich habe keinen antrieb, keine lust auf ausbildung, keine lust wieder rückschläge einzustecken..
ich bin einfach müde geworden...müde durch das leben..
wen ich morgens aufstehe habe ich angst vor dem tag und was passieren wird..
ivh gebe mir sehr viel mühe mich mit dem leben zuu arangieren..
aber das schicksaal spielt immer wieder gegen mich..es entzieht mir immer wieder die menschen die ich liebe, die ich brauche...es entzieht mir jegliches glück..

ich glaube ich bin einfach zu dumm dazu..
es wird mir letztendlich auch nichts nützen in dieses forum zu schreiben..es wird nichts ändern..
irgednwie wartet man immer darauf, dass sich entwas zum positiven ändert aber das kann doch nicht ein leben lang dauern??
irgendwann fehlt einem die kraft..
woher soll man auch die kraft nehmen wenn man nichts hat..
eigentlich schreit man die ganze zeit um hilfe und doch ist man so stumm wie ein stein..

meine situation ist aussichtslos...leider..
man sollte einfach nciht olange warten mit dem umbringen sondern es einfach tun...dann hat man da leben endlich hinter sich..
und wer weiß..vielleicht kommt ja nach dem tod mal was schönes

danke für euer offenes ohr..
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BeitragVerfasst am: 26.02.2005, 23:01    Titel: Anzeige

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Amanda
Moderatoren-Team
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Anmeldungsdatum: 31.01.2005
Beiträge: 411
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet

BeitragVerfasst am: 26.02.2005, 23:40    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Seele, (das "lost" lasse ich jetzt mal bewußt weg)

auf so eine lange Geschichte zu antworten ist immer sehr schwierig, wenn man sie nicht völlig zerpflücken will?

Ich würde gern mit Dir in einen Dialog treten, wenn ich darf. Das könnte aber etwas länger dauern, vielleicht sogar kontinuierlich über ein paar Tage. Und ich muß wissen, ob Du bereit dazu bist, Dich auf diesen Dialog einzulassen.

Er kann bei Dir starke Ängste auslösen und ich kann Dir hier über das Internet keine Betreuung geben, die Dir andere Menschen im realen Leben geben könnten. z.B. Dich mal in den Arm nehmen, Deine Tränen trocken oder Dir einfach die Hand streicheln. Ich kann das nur verbal tun, aber dazu brauche ich Deine Bereitschaft, dabei zu bleiben.

Du mußt wissen, daß auch im Internet, so wie Du es selbst erlebt hast, sehr schnell innige Gefühle entstehen. Und ich möchte mir nicht immer wieder Sorgen machen müssen, wenn ich dann tagelang nichts von Dir höre. Können wir uns darauf einigen, ja?

Ich werde das mit Dir in Form eines Frage- und Antwortspiels machen, also bitte fasse meine Fragerei nicht als Desinteresse oder so auf, es ist genau das Gegenteil.

Wie darf ich Dich denn nennen?

Liebe Grüße
Amanda
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Jessica
Administrator




Anmeldungsdatum: 30.01.2005
Beiträge: 323

BeitragVerfasst am: 26.02.2005, 23:57    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber lost soul,

was mir auffällt ist deine Einstellung zu den Dingen: Für Dich gibt es nur schwarz-weiß. Das ist sehr schade. (Bzw: Es gibt eigentlich nur Schwarz für Dich).
Dass du alle Psychologen hasst, ist harter Tobak für diejenigen, die es sind (also auch für mich). Also besonders für die Psychologen, die nicht so sind wie die, wegen derer Du diese Einstellung hast. Du solltest an dieser Stelle überdenken, ob die Kategorisierung nicht ein wenig überzogen ist.

Du siehst Dich und Dein Leid. Dich und auf der anderen Seite alles andere.

Aber das ist jetzt im Moment erst einmal egal.

Mich würde interessieren, was Du Dir hier erhoffst. Willst Du
über die Suizidgedanken wegkommen?
Weißt Du - es ist unerträglich schwer für andere Menschen, solche (Suizid-)Absichten mitgeteilt zu bekommen. Es bringt sie in eine Situation, die ziemlich beklemmend und auch verantwortungsvoll ist.

Also möchte ich Dich bitten, Deine Absichten hier zu formulieren. Möchtest Du Hilfe um zu leben, oder soziale Unterstützung, um Deine Absichten möglichst "angenehm" umsetzen zu wollen?

Sicher klingt das nun hart - aber bedenke bitte, dass die Mitteilung einer Suizidabsicht für alle Leser hier auch hart ist.

Liebe Grüße,

Jessica

P.S.: Ich werde diesen Beirag später in das Forum "Psychische Probleme und Leiden" verschieben - da ist es besser aufgehoben.
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lost soul
Gast







BeitragVerfasst am: 27.02.2005, 00:15    Titel: .. Antworten mit Zitat

also...so genau weiß ich auch noch nicht was ich mir hiervon erhoffe..
ja sicher bin ich bereit zu reden..nur leider fehlt mir immer die zeit...
aber ich versuche mich hier regelmäßig zu melden...
am liebsten wäre es mir ab donnerstag oder so...
weil ich vorher eine menge stress habe...
ja und irgendwie ist es vielleicht meine absicht wegzukommen von meinen gedanken...ich habs ja auch schon allein probiert aber irgendwie...mhhh..
irgendwie lächelt mich der tod an und das leben zeigt mir, dass es mich hasst...
mag sein, dass ich alles schwarz sehe...aber wie soll ich es auch anders...es gab nie einen grund (außer meinem freund) alles als bunt zu betrachten..
und wenn euch der name nicht so sehr gefällt....also ich heiße Jenny..
dann nehmt den richtigen namen...ok? Mit den Augen rollen

ja aber mal die frage, wie denn soein dialog aussehen soll?? müsste ich erstmal wissen...

ich merke jetzt schon, dass dies forum anders ist als die anderen die ich so kenne...
familiärer...freundlicher..
also schonmal danke an euch...(auch wenn ich wohl ein schwerer fall bin)
habs mir ja net ausgesucht..
also liebe grüße an euch, Jenny

PS:ich weiß, dass es auch psychologen gibt, die anders sind..die wirklich helfen können....aber solche gibt es hier nicht...also net böse sein über meine äußerung.
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Jessica
Administrator




Anmeldungsdatum: 30.01.2005
Beiträge: 323

BeitragVerfasst am: 27.02.2005, 00:25    Titel: Antworten mit Zitat

naja, wenn Du der Meinung bist, dass es "sowas" hier nicht gibt, dann ist das die falsche Einstellung. Was willst Du dann von uns? Wenn Du uns das entgegen bringst, dann brauchst Du Dich nicht wundern, wenn sich lieber keiner an Dich ran wagst.

Aber trotzdem auf Deinem Weg noch alles Gute.

LG
Jessica
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Lucia
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Anmeldungsdatum: 30.01.2005
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BeitragVerfasst am: 27.02.2005, 00:25    Titel: Antworten mit Zitat

Sorry, ich muss sogar lachen über deine Äußerung über die Psychologen, aber glaube mir, die können helfen, soweit es über das Internet möglich ist. Und das wirst du selber wissen, es ist sehr eingeschränkt, also die Möglichkeiten hier im Internet...

Ich hatte so viel im Kopf, was ich schreiben könne, aber ich bekomme es in Worten leider nicht zusammen und ich bin keine vom Fach.

Aber ich kenne das was du da schreibst, es ist komisch das du gerade jetzt kommst, komisch und vor allem macht es mich nachdenklich.
Für mich selber, hoffe ich dass du den Weg aus deinem Irrgarten schaffst. Auch wenn deine Vergangenheit schwer war und vielleicht auch noch sehr steinige Wege auf dich zukommen.

Wir können ja alle ein Stück mit dir gemeinsam gehen, wenn du es magst und wenn du es zulassen willst.

Liebe Grüße von
Lucia
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***to be, or not to be: that is the question.***
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lost soul
Gast







BeitragVerfasst am: 27.02.2005, 00:41    Titel: sorry Antworten mit Zitat

tschuldige jessica..also mit "hier" meinte ich nicht das forum sondern das hier bei mir...in meiner umgebung...
sorry wenn ich das bisl falsch ausgedrückt hab..
Gruß, Jenny
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Jessica
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Anmeldungsdatum: 30.01.2005
Beiträge: 323

BeitragVerfasst am: 27.02.2005, 00:47    Titel: Antworten mit Zitat

Achso, na dann Winken

Aber ich wundere mich schon: Kennst Du die etwa alle ??? Geschockt
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Amanda
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Anmeldungsdatum: 31.01.2005
Beiträge: 411
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet

BeitragVerfasst am: 27.02.2005, 00:50    Titel: Re: .. Antworten mit Zitat

lost soul hat folgendes geschrieben:
also...so genau weiß ich auch noch nicht was ich mir hiervon erhoffe..
ja sicher bin ich bereit zu reden..nur leider fehlt mir immer die zeit...
aber ich versuche mich hier regelmäßig zu melden...
am liebsten wäre es mir ab donnerstag oder so...
weil ich vorher eine menge stress habe...
ja und irgendwie ist es vielleicht meine absicht wegzukommen von meinen gedanken...ich habs ja auch schon allein probiert aber irgendwie...mhhh..
irgendwie lächelt mich der tod an und das leben zeigt mir, dass es mich hasst...
mag sein, dass ich alles schwarz sehe...aber wie soll ich es auch anders...es gab nie einen grund (außer meinem freund) alles als bunt zu betrachten..
und wenn euch der name nicht so sehr gefällt....also ich heiße Jenny..
dann nehmt den richtigen namen...ok? Mit den Augen rollen

ja aber mal die frage, wie denn soein dialog aussehen soll?? müsste ich erstmal wissen...

ich merke jetzt schon, dass dies forum anders ist als die anderen die ich so kenne...
familiärer...freundlicher..
also schonmal danke an euch...(auch wenn ich wohl ein schwerer fall bin)
habs mir ja net ausgesucht..
also liebe grüße an euch, Jenny

PS:ich weiß, dass es auch psychologen gibt, die anders sind..die wirklich helfen können....aber solche gibt es hier nicht...also net böse sein über meine äußerung.


Hallo Jenny,

also ich bin (leider) auch eine Psychologin, darf ich Dir deswegen auch nicht helfen?? Winken

Warum hast Du Dir denn dann ausgerechnet ein Psychologie-Forum ausgesucht?

So ein schwerer Fall bist Du übrigens gar nicht. Ob Du es glaubst, oder nicht, so etwas haben wir hier öfter.

So, wenn Du erlaubst, werde ich Dir jetzt mal die erste Frage stellen:

Wenn Dich ein kleines Kind fragt, wie sich Liebe anfühlt, wie würdest Du ihm das beschreiben?

Liebe Grüße
Amanda
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lost soul
Gast







BeitragVerfasst am: 27.02.2005, 01:30    Titel: Antworten mit Zitat

"Wenn Dich ein kleines Kind fragt, wie sich Liebe anfühlt, wie würdest Du ihm das beschreiben?"

mhhh...also...nem kleinen kind..
ich würde wohl sagen, dass es das ist was es fühlt, wenn es von mama oder papa in den arm genommen wird..
das es etwas ganz doll schönes ist was spaß macht..
und wenn man jemanden lieb hat, dann freut man sich ganz doll auf ihn...so wie man sich darauf freut endlich mit seinen freunden spielen zu können...eigentlich ist das noch viel schöner als mit seinem besten freund zu spielen
oder ich würde das kleine kind einfach mal auf den arm nehmen und ganz lieb drücken und nen schmatzer geben...und dann sagen, dass das ein kleines bisschen liebe war...
und manchmal merkt man, wenn man jemanden liebt, ein ganz dolles kribbeln im bauch..

ja so würd ich einem kind das gefühl von liebe wohl versuchen näher zu bringen..

PS: ich möchte nochmal betonen, dass ich nichts gegen euch hier habe...wäre ja unsinn wenn ich hier posten würde wenn ich euch und eure arbeit nicht zu schätzen wüsste...aber ich kenne einige psycholgen, die leider nicht für den job geeignet sind.
ich bin auch niemand, der andere vorverurteilt...das wäre ja völlig ungerecht..
ich bin also froh über ein bisschen hilfe... Winken

lieben nachtgruß euch allen, Jenny
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Amanda
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Anmeldungsdatum: 31.01.2005
Beiträge: 411
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet

BeitragVerfasst am: 27.02.2005, 01:32    Titel: Antworten mit Zitat

lost soul hat folgendes geschrieben:
"Wenn Dich ein kleines Kind fragt, wie sich Liebe anfühlt, wie würdest Du ihm das beschreiben?"

mhhh...also...nem kleinen kind..
ich würde wohl sagen, dass es das ist was es fühlt, wenn es von mama oder papa in den arm genommen wird..
das es etwas ganz doll schönes ist was spaß macht..
und wenn man jemanden lieb hat, dann freut man sich ganz doll auf ihn...so wie man sich darauf freut endlich mit seinen freunden spielen zu können...eigentlich ist das noch viel schöner als mit seinem besten freund zu spielen
oder ich würde das kleine kind einfach mal auf den arm nehmen und ganz lieb drücken und nen schmatzer geben...und dann sagen, dass das ein kleines bisschen liebe war...
und manchmal merkt man, wenn man jemanden liebt, ein ganz dolles kribbeln im bauch..

ja so würd ich einem kind das gefühl von liebe wohl versuchen näher zu bringen..



Du hast Dir gerade selbst den ersten Grund am Leben zu bleiben selbst beschrieben Winken

Wie oft warst Du schon verliebt?

LG
Amanda
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lost soul
Gast







BeitragVerfasst am: 27.02.2005, 12:37    Titel: ja die liebe Antworten mit Zitat

naja...
also so würde ich es einem kleinen kind beschreiben..
aber ich denke es gibt noch einen andern satz der die liebe besser beschreibt, den aber ein kleines kind noch nicht verstehen kann.
und zwar : die liebe ist ein wildes tier
davon bin ich absolut überzeugt...
insbesondere auf mich trifft das zu..
die liebe...sie macht mir angst..
denn wenn ich liebe dann mit allem was ich habe, mit allem was ich geben kann...ich erdrücke nahezu die person mit meiner liebe..
ja ich war schon verliebt...
wobei ich noch einen unterschied machen möchte zwischen "verliebt sein" und "lieben"
verliebt sein beschreibt mehr die anfangsphase auf dem weg zur letztendlichen liebe.
ich war insgesamt 5mal richtig verliebt...dreimal davon hatte ich aber keine chance (das war mir klar)
zweimal hatte ich also einen freund..
nach meinem ersten freund wollte ich mich nie wieder verlieben..
ich war enttäuscht...jedoch ist mir bewusst geworden, dass ich ihn nicht geliebt habe sondern nur in ihn verliebt war..
jedoch liebe ich jetzt....ich liebe so sehr, dass ich für meinen jetzigen freund sterben würde und ohne ihn nicht mehr möchte..
nur durch die liebe zu ihm habe ich weitergelebt..und ich denke es war ein fehler.
liebe ist etwas gefährliches jedoch braucht wohl jeder die liebe (egal woher)
ich habe aber auch eine zwischenmenschliche liebe zwischen mir und meiner mutter und zwischen mir und meinem bruder aufgebaut..
familäre liebe ist etwas sehr sehr schönes...jedoch wurde diese mir ja auch genommen Weinen
verstehst du amanda? alle menschen zu denen ich wahre liebe aufgebaut habe werden bzw. wurden mir entrissen.
ich kann nicht mehr...genau die liebe ist wohl der grund dafür, dass ich nicht mehr leben will..denn sie fehlt mir durch und durch, tag und nacht, in jeder minute, jeder sekunde..
ich bin liebessüchtig!! ohne liebe kann ich nicht..
es ist mir völlig klar, dass liebe ein grund ist zu leben..
jedoch ist liebe ständig mit enttäuschung verbunden...man geht durch die liebe einen schritt nach vorne, verliert man sie fällt man (ich) in ein tiefes loch und dadurch werde ich weit zurückgeworfen..
ich denke, das ist ein psychische störung bei mir, das ich mit liebe nicht richtig umgehen kann.
es gibt leute, denen es nichts ausmacht, wenn ihre partnerschaft vorbeigeht.mir macht es jedoch was aus...sehr viel sogar.
ich bin kein typ dafür mir ständig einen neuen partner zu suchen..ich kann doch nicht einfach aufhören jemanden zu liebe und dann einfach jemand anders lieben...
mir ist soein sprung nicht möglich.

wenn man mein leben betrachtet, dann ging es mir grundsätzlich immer dann schlecht, wenn mir die liebe gefehlt hat (was wohl vielen so geht) jedoch ging es mir so schlecht, dass ich eben todunglücklich war bzw. es auch jetzt bin wo die gefahr besteht, dass mir die liebe schon wieder genommen wird. ich falle in ein tiefes loch, alles um mich herum scheint mir völlig fremd...ich gerate in meine eigene schlimme welt..meine eigenen dunklen gedanken. ich bin einfach nicht in der lage dazu, das positive an meinem leben zu sehen...alles sehe ich persimistisch.
ich kann nicht anders...auch wenn ich es versuche.
hinzu kommt, dass eben sehr viel liebe brauche, fordere die mir keiner geben konnte, kann.

ich glaube, ich habe das nun etwas durcheinander geschrieben aber es ist schwer zu erklären...
ich hoffe du kannst meine gedankengänge nachvollziehen liebe amanda.

die liebe ist und bleibt für mich ein wildes tier, dass mich glücklich und traurig zugleich macht...

liebe grüße, Jenny
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Amanda
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Anmeldungsdatum: 31.01.2005
Beiträge: 411
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet

BeitragVerfasst am: 27.02.2005, 13:49    Titel: Re: ja die liebe Antworten mit Zitat

lost soul hat folgendes geschrieben:
naja...
also so würde ich es einem kleinen kind beschreiben..


Liebe Jenny,

Du hast hier aber mit der Erklärung an ein Kind etwas ganz entscheidendes getan: Du hast ihm nämlich genau die richtige Erklärung gegeben. Kinder sind noch unbedarf. Sie beurteilen noch nicht so wie wir und verurteilen noch nicht so wie wir. Ich weiß nicht, ob Du ein gläubiger Mensch bist, Jenny. Aber Jesus hat mal gesagt: "Selig sind die Kinder, denn sie werden das Himmelreich erben" und "Werdet wie die Kinder, dann werdet ihr Gott sehen". Das beinhaltet etwas von "wieder etwas Un-schuldiger" werden.

Ich beschäftige mich schon länger rein Interesse halber mit den sogenannten Nahtod-Erfahrungen und es gibt eine sehr berühmte Forscherin und Autorin auf diesem Gebiet. Sie heißt Dr. Elisabeth Kübler-Ross. Sie war eigentlich eine der ersten, die dieses Phänomen weltweit untersucht hat. Im Laufe ihrer jahrzehntelangen Arbeit hat sie auch in vielen Sterbe-Hospizen und auf den Krebsstationen der Kinderkrankenhäuser gearbeitet. Dabei hat sie herausgefunden, daß komischerweise gerade die Kinder viel ungezwungener mit einem menschlichen Verlust umgehen. Sie lieben viel intensiver als Erwachsene und doch können sie Verluste besser verkraften, auch den des eigenen Lebens und der eigenen Lebensqualität. Woran liegt das? Frau Dr.Ross hat herausgefunden, daß die meisten Kinder einen ganz natürlichen Mechanismus haben, der so einfach und lächerlich ist, das er schon wieder logisch ist: sie denken einfach an etwas anderes und trainieren ihr Unterbewußtsein so einfach um !!!

lost soul hat folgendes geschrieben:
aber ich denke es gibt noch einen andern satz der die liebe besser beschreibt, den aber ein kleines kind noch nicht verstehen kann.
und zwar : die liebe ist ein wildes tier


Ja, aber es gibt doch sehr sehr liebe wilde Tiere: z.B. Wölfe, sie sind die sozialsten Familientiere, die es gibt. Genauso wie die Löwen. Aber wilde Tiere haben auch Instinkte, die Ihnen sagen, daß sie töten müssen, um am leben zu bleiben und die vor Angst weglaufen, wenn etwas bedrohliches passiert.

Da ist der Mensch eine herausragende Ausnahme: denn uns ist zusätzlich der Verstand gegeben. Wir können verstandesmäßig beurteilen, ob der Instinkt gerade recht hat (der stammt nämlich noch aus Evolutionszeiten der Steinzeitmenschen) oder ob wir gemäß unseren neuzeitlichen Erfahrungen unseren Instinkt anders leiten können.

lost soul hat folgendes geschrieben:
davon bin ich absolut überzeugt...
insbesondere auf mich trifft das zu..


Dann bist Du (bitte sei jetzt nicht böse) quasi auf dem geistigen Stand der Steinzeitmenschen: Du handelst nach Deinen Gefühlen und gibst ihnen die komplette Kontrolle über Dein Leben. Du vergißt aber, daß Du mit Deinem Verstand und durch Dein Lernen eigentlich auch Dein Unterbewußtsein mit trainieren kannst. Und genau diese Fähigkeit nutzt du derzeit nicht.

lost soul hat folgendes geschrieben:
die liebe...sie macht mir angst..
denn wenn ich liebe dann mit allem was ich habe, mit allem was ich geben kann


Sprich, Du bist bereit Dich aufzugeben. Aber wer will denn schon einen Partner, der sich selbst so wenig wertschätzt, daß er sich aufgibt????
Um nochmal auf die Bibel zurückzukommen: Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst! Das beinhaltet nicht, wie es so viele denken, daß man sich für seinen Nächsten bis zur Selbstaufgabe aufopfert, sondern man soll ihn lieben "wie sich selbst". Das heißt, daß man sich erstmal selber richtig lieben können muß, bevor man aus ehrlichem, reinen Herzen einen anderen lieben kann.

Selbst-Wertschätzung ist hier das Zauberwort.

lost soul hat folgendes geschrieben:
...ich erdrücke nahezu die person mit meiner liebe..


Eben, siehe oben. Versuche Dich doch mal selber mit Deiner Eigen-Liebe zu erdrücken Winken

lost soul hat folgendes geschrieben:
ich war insgesamt 5mal richtig verliebt...dreimal davon hatte ich aber keine chance (das war mir klar)
zweimal hatte ich also einen freund..


Nun, dann könnten wir doch mal rein theoretisch festhalten, daß Du die Erfahrung gemacht hast, daß man sich immer wieder verlieben kann. Richtig?
Und das das Verliebtsein jedesmal neu ist?
Und jedesmal kann es wieder genauso intensiv oder sogar intensiver sein?

Und könnte man dan vielleicht sagen, daß die Chance besteht, daß Du Dich in Zukunft noch öfter verlieben wirst?
du hast diese Erfahrung ja bisher so gemacht.

lost soul hat folgendes geschrieben:
nach meinem ersten freund wollte ich mich nie wieder verlieben..
ich war enttäuscht...jedoch ist mir bewusst geworden, dass ich ihn nicht geliebt habe sondern nur in ihn verliebt war..
jedoch liebe ich jetzt....ich liebe so sehr, dass ich für meinen jetzigen freund sterben würde und ohne ihn nicht mehr möchte..


Ja, siehst Du, das meine ich: Du verfügst eigentlich selbst schon über alle Stärken, um Dir selbst wieder neuen Lebensmut zu geben:

Selbst als die Situation schon fast ausweglos war, in Deinem tiefsten Punkt, hast Du einen Menschen gefunden, den Du lieben konntest, richtig?
Und der Dich zurück geliebt hat.
Und das in Eurer schlimmsten Zeit.

Also kannst Du für Dich festhalten, daß es der Wahrheit entspricht, daß das Leben immer und immer wieder, selbst in den schlimmsten Situationen Chancen auf eine neue Liebe, und damit Freude und Spaß bereithält.

Was aber soll denn Dein Freund damit anfangen, daß Du für ihn sterben würdest??????
Du würdest also zulassen, daß Du sein Leben, das gerade wieder beginnt farbig zu werden, wieder grau, trist und eintönig werden läßt?
Du würdest ihn mit Absicht leiden und trauern lassen?
Du würdest ihm mit Absicht die größten Schmerzen zufügen, die ein Menschen empfindet, den Verlust eines geliebten Menschen????
Was für eine Art Liebe ist das denn?????

Für mich persönlich klingt das nach einer sehr egoistischen Form von Liebe.
Was heißt denn, einen Menschen zu lieben?
Im Prinzip doch nichts anderes, als daß ich ihm das allerbeste und schönste Glück der Welt wünsche.
Und zwar unabhängig von meinem eigenen.
Sonst reduziert man die Liebe auf eine gegenseitige Bedürfnisbefriedigung, die mit tiefer Zuneigung einhergeht.
Das hat aber nichts mit Liebe zu tun.

Du müßtest doch glücklich sein, wenn er es geschafft hat, wieder die bunten Farben des Lebens zu erkennen, Chancen für sich in der Zukunft sieht, auch wenn das vielleicht eine vorübergehende räumliche Distanz bedeutet.

Denn nichts mehr ist das, was Euch bevorsteht: eine eventuelle, keinesfalls sichere räumliche Trennung. Und es liegt doch an Euch, wie ihr diese Trennung ausgestaltet. Es gibt doch 150.000 Alternativen. Streng Dich an und werde kreativ, dann wirst Du die Alternativen auch erkennen.

lost soul hat folgendes geschrieben:
nur durch die liebe zu ihm habe ich weitergelebt..und ich denke es war ein fehler.
liebe ist etwas gefährliches jedoch braucht wohl jeder die liebe (egal woher)


Wie würde er das beschreiben? Versetze Dich mal in seine jetzige Lage.

lost soul hat folgendes geschrieben:
ich habe aber auch eine zwischenmenschliche liebe zwischen mir und meiner mutter und zwischen mir und meinem bruder aufgebaut..
familäre liebe ist etwas sehr sehr schönes...jedoch wurde diese mir ja auch genommen Weinen


Wieso wurde sie Dir genommen?
Wer hat Dir die Liebe weggenommen?
Das kannst nur Du selber tun!!!
Also ich liebe meinen Großvater, den ich richtig vergöttert habe, heute noch.
Auch wenn er schon seit 18 Jahren tod ist.
Manchmal rede ich sogar noch mit ihm und ich bin mir sicher, daß er mich hört.
Und ich weiß hundertprozentig, daß er eines ganz sicher nicht für mich wollte: daß ich seinetwegen meine Lust am Leben verliere.
Die Menschen sind nicht dazu gemacht, ewig zu leben.
Das ist nunmal die menschliche Natur.
Und nciht nur die der Menschen.
Alles auf der Erde hat seine Zeit.
Und zu jeder Zeit, in der ein mensch stirbt, wird wieder ein neuer geboren.
Das ist der Kreislauf des Lebens.

Wenn Du heute die Möglichkeit hättest, mit Deiner Mutter zu sprechen, und sie hätte Dein Post hier gelesen, was würde sie Dir sagen?

lost soul hat folgendes geschrieben:
verstehst du amanda? alle menschen zu denen ich wahre liebe aufgebaut habe werden bzw. wurden mir entrissen.


Nein, Du hast sie aus Deinem Herzen gerissen.
Wahre Liebe besteht auch über den Tod hinaus weiter.
Was Dir fehlt ist das Zusammensein mit diesem Menschen, aber nicht seine Liebe, denn die kannst Du im herzen auch weiterhin fühlen, wenn Du es zuläßt.

Du allein bist dafür verantwortlich, daß Du den menschlichen Verlust der Person mit dem Verlust der Liebe gleichsetzt.
Das hat niemand anderes für Dich getan.
Nur du allein.

Und Du allein bist auch dafür verantwortlich, daß Du die Mauer um Dich herum so hoch ziehst, daß Du keine neuen Menschen, die eventuell auch wieder eine Liebe, vielleicht eine andere Art, z.B. eine freundschaftliche, in dir wecken könnten, an Dich heranläßt. Du selbst läßt eine neue Liebe nicht zu. Dafür darfst Du niemand anderem, schon gar nicht dem leben selbst die Schuld geben. Denn damit würdest Du Dich selbst belügen.

lost soul hat folgendes geschrieben:
ich kann nicht mehr...genau die liebe ist wohl der grund dafür, dass ich nicht mehr leben will..denn sie fehlt mir durch und durch, tag und nacht, in jeder minute, jeder sekunde..
ich bin liebessüchtig!! ohne liebe kann ich nicht..


Nein, wenn Du wirklich Liebe empfinden würdest, dann wäre auch die Liebe zum Leben da. Das eine geht nicht ohne das andere.
Was Du empfindest ist Angst und Verlust, aber nicht die Liebe.

Und eines der wichtigsten Eigenschaften der Liebe ist das Loslassen. Erst im Loslassen können wir überhaupt und wahrhaft lieben. Alles andere hat mit Besitzdenken, Angst vor dem Verlassenwerden, Angst vor dem Alleinsein, Zurückweisung etc. zu tun, aber ganz und gar nichts mit der Liebe.

Und wenn Du Dir diesen Unterschied einmal bewußt machst, dann weißt Du auch, woran Du arbeiten kannst: entdecke den wahren Wert der Liebe wieder und die wahre Eigenschaft von Liebe, dann wirst du auch die Liebe zum Leben wiederentdecken.

lost soul hat folgendes geschrieben:
es ist mir völlig klar, dass liebe ein grund ist zu leben..
jedoch ist liebe ständig mit enttäuschung verbunden...man geht durch die liebe einen schritt nach vorne, verliert man sie fällt man (ich) in ein tiefes loch und dadurch werde ich weit zurückgeworfen..


Nein, Liebe ist nicht ständig mit Enttäuschung verbunden.
Die Enttäuschung machen wir uns nur selbst, weil wir uns selbst über uns "getäuscht" haben.
Es sind unsere Erwartungen an die Bedürfnisbefriedigung, die enttäuscht werden kann, aber niemals die Liebe selbst.
Es ist unser Anspruch an andere Menschen, der enttäuscht werden kann, aber niemals die Liebe.
Liebe fängt auf, Liebe gibt, Liebe macht froh und Liebe heilt.
Alles andere sind selbstgemachte Ängste und ein "Nicht-Zulassen" von Liebe, die uns Enttäuschungen bescheren, sowie eigene Interpretationen, unsere eigene Weltsicht.

Dafür gibt es ein schönes Beispiel, das ich immer wieder gern verwende:

Stell Dir einen Sonnenuntergang vor. Irgendwo am Meer. So wie man ihn von kitschigen Postkarten her kennt. Einfach perfekt.

Nun stell Dir den selben Sonnenuntergang in drei verschiedenen Situationen vor:

a) Du sitzt allein am Strand und beobachtest den Sonnenuntergang. Du wurdest gerade von Deiner großen Liebe verlassen. Du sitzt da und weinst. Wie siehst Du den Sonnenuntergang?

b) Du sitzt allein am Strand und beobachtest den Sonnenuntergang. Du wartest auf den Abend, weil Du am Tag vorher einen total süßen Typen kennengelernt hast, den Du heute abend wiedersehen wirst. Dein Bauch kribbelt total. Wie siehst Du den Sonnenuntergang?

c) Du sitzt allein am Stand und beobachtest den Sonnenuntergang. Dein Schatz hat Dir gerade am Telefon einen Heiratsantrag gemacht, weil er leider nicht persönlich da sein kann. Du strömst schier über vor Glück. Wie siehst Du den Sonnenuntergang?

Wenn Du ehrlich bist, wirst Du den Sonnenuntergang jedesmal anders erleben. Aber im Prinzip ist es ein und dergleiche Sonnenuntergang. Nur du selbst, Deine Empfindungen in dieser Situation bestimmen, wie Du ihn siehst. Und genauso ist es mit allen anderen Situationen im Leben auch. Du bestimmst Deine Sicht der Welt.

Die Realität an sich gibt es nciht.

lost soul hat folgendes geschrieben:
ich denke, das ist ein psychische störung bei mir, das ich mit liebe nicht richtig umgehen kann.


Ja, das würde ich auch so sehen. Und ich finde es unglaublich schade, daß Du bisher keinen Psychologen gefunden hast, den Du für geeignet hälst. Das ist sehr sehr schade.

Aber vielleicht schaffst Du das auch ganz alleine, wenn Du dir in jeder Situation klarmachst, daß etwas nicht so ist, wie es ist, sondern das Du allein es dazu machst. Du allein bestimmst mit Deiner Sicht der Welt, wie Du sie empfinden willst.

lost soul hat folgendes geschrieben:
es gibt leute, denen es nichts ausmacht, wenn ihre partnerschaft vorbeigeht.mir macht es jedoch was aus...sehr viel sogar.
ich bin kein typ dafür mir ständig einen neuen partner zu suchen..ich kann doch nicht einfach aufhören jemanden zu liebe und dann einfach jemand anders lieben...
mir ist soein sprung nicht möglich.


Ohhhh, also ich kenne sehr sehr viele Menschen, diie schon Trennungen hinter sich haben. Ich selbst gehöre auch dazu. Und ich kann Dir versichern, es gibt niemanden auf der Welt, dem das nichts ausmacht. Aber es gibt tausend unterschiedliche Arten auf eine Trennung zu reagieren, das stimmt.

Und wer sagt denn, das Du aufhören sollst, jemanden zu lieben????
Ist das Bedingung bei einer Trennung? Ich glaube nicht. Wäre mir neu.
Aber ich kann meine Liebe dann eben nicht mehr so ausleben, wie ich es erwartet habe. Mein Anspruch daran, wie ich diese Liebe leben wollte, hat sich nicht erfüllt. Das ist richtig. Aber lieben kann und darf ich diesen Menschen auch weiterhin. Auch wenn er mich verlassen hat. Ihn nicht mehr um mich zu haben, tut weh. Aber lieben darf ich ihn weiterhin. Und ich darf in meinem Leben auch wieder mal lieben. Jemand anderen. Vielleicht auf eine andere Art und Weise, aber eben auch lieben. Vielleicht sogar intensiver als diesen Menschen, der mich verlassen hat. Diese Chance gibt es. Du hast es ja selbst schon erlebt.

lost soul hat folgendes geschrieben:
wenn man mein leben betrachtet, dann ging es mir grundsätzlich immer dann schlecht, wenn mir die liebe gefehlt hat (was wohl vielen so geht) jedoch ging es mir so schlecht, dass ich eben todunglücklich war bzw. es auch jetzt bin wo die gefahr besteht, dass mir die liebe schon wieder genommen wird. ich falle in ein tiefes loch, alles um mich herum scheint mir völlig fremd...ich gerate in meine eigene schlimme welt..meine eigenen dunklen gedanken. ich bin einfach nicht in der lage dazu, das positive an meinem leben zu sehen...alles sehe ich persimistisch.


Nein, Dir ging es nicht dann schlecht, wenn Dir die Liebe gefehlt hat, sondern wenn Du sie selbst nicht mehr in Dein Leben gelassen hast.
Wenn Du zugelassen hast, daß andere Gefühle als das der Liebe die Oberhand gewonnen haben, dann erging es Dir schlecht. Wenn Du Dir selbst den Blick auf Glück, Liebe, Freude und Schönheit verstellt hast, dann ging es Dir schlecht.

Denk daran: niemand nimmt Dir die Liebe, außer Du Dir selbst.

Und überhaupt: Wie wahrscheinlich ist es denn, daß Dein Schatz in eine andere Stadt muß?
Und warum gehst Du dann nicht einfach mit? Wo ist das Problem?
Öffne Dir selbst wieder den Weg zu Deiner Kreativität und damit zu dem Weg Dir Alternativen zu suchen. Nichts ist so, wie es zu sein scheint. Es liegt ganz allein an Dir aus einer Situation etwas zu machen. Du bist erwachsen und kannst für Dich alleine einstehen und bestimmen. Schränke Dich selbst mit Deinen Gedanken nicht zu sehr ein.

Liebe Grüße
Amanda

lost soul hat folgendes geschrieben:
ich kann nicht anders...auch wenn ich es versuche.
hinzu kommt, dass eben sehr viel liebe brauche, fordere die mir keiner geben konnte, kann.


lost soul hat folgendes geschrieben:
ich glaube, ich habe das nun etwas durcheinander geschrieben aber es ist schwer zu erklären...
ich hoffe du kannst meine gedankengänge nachvollziehen liebe amanda.


lost soul hat folgendes geschrieben:
die liebe ist und bleibt für mich ein wildes tier, dass mich glücklich und traurig zugleich macht...


liebe grüße, Jenny[/quote]
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Amanda
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BeitragVerfasst am: 27.02.2005, 17:01    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hatte im obigen Post die Autorin Elisabeth Kübler-Ross erwähnt.
Sie ist inzwischen gestorben, hat aber bis zuletzt noch Bücher geschrieben und anderen Menschen halt gegeben.
Ich möchte hier mal einen Abschnitt aus Ihrem Buch "Geborgen im Leben" zitieren:

"Das Glück hängt nicht davon ab, was geschieht, sondern wie wir mit dem Geschehen umgehen. Unser Glück wird davon bestimmt, wie wir das, was geschieht, interpretieren, wahrnehmen und in unseren Gemütszustand integrieren. Und auf welche Weise wir die Dinge wahrnehmen, das wird von unserem Engagement bestimmt.
Hier spielt Gleichgewicht eine Rolle, wie wir unsere Lektionen lernen und ob wir uns an das erinnern, was wir wahrhaft sind. Wollen wir das Schlechteste in den Menschen in einer gegebenen Situation sehen, oder das Beste?
Das, worauf wir uns einstellen, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, nimmt zu. Daher nimmt auch das Beste oder das Schlechteste in unseren Interpretationen und in uns selbst zu. Wenn wir die Vergangenheit in einem schlechten Licht, als zwecklos und sinnlos betrachten, legen wir die Keime der Saat, aus der eine ähnliche Zukunft hervorgehen wird. Daher bezeichnen wir die Vergangenheit als Ballast - etwas Schweres, das wir mit uns herumschleppen. Wie immer wir es nennen, es ist der Teil von uns, der uns weiterhin nach unten zieht und unseren Fortschritt zum Glück behindert.
Glück ist unser natürlicher Zustand, aber wir haben verlernt, wie man glücklich ist, weil wir uns in Vorstellungen verstrickt haben, wie die Dinge sein sollten.
Denken wir an den Ratschlag, den wir alle schon einmal gehört haben: "Bemühe Dich doch, glücklich zu sein"
Das Bemühen steht dem Fühlen im Weg. Wir werden nach und nach glücklich, NICHT indem wir bestimmte Techniken erlernen oder eine Veranstaltung "zur Erzeugung von Glück" besuchen. Glück kommt daher, daß man glückliche Augenblicke erlebt - hoffentlich immer mehr. Eines Tages bemerken sie, daß sie fünf Minuten des Glücksverbracht haben, dann einen Abend und später einen ganzen Tag.

Vergleiche anzustellen ist vermutlich der kürzeste Weg, um unglücklich zu werden. Wir können nie glücklich sein, wenn wir uns mit anderen vergleichen. Egal was wir tun, was wir besitzen oder können, es wird auf die eine oder andere Weise immer hinter einem anderen zurückbleiben. Der reichste Mensch der Welt ist nicht der, der am besten aussieht. Wer am besten aussieht, hat nicht die stärksen Muskeln. Der mit den stärksten Muskeln hat nicht die beste Ehefrau. Der mann der besten Ehefrau hat keinen Nobelpreis und so fort. Wenn wir solche Vergleiche anstellen, könne wir uns problemlos ins Elend manövrieren. Für diese selbstzerstörerischen Vergleiche brauchen wir nicht einmal andere Menschen. Wir erreichen dasselbe, wenn wir uns mit unserer Vergangenheit oder Zukunft vergleiche. glück kommt daher, daß wir uns selbst in Ordnung finden, wie wir sind, ohne uns mit anderen zu vergleichen, ohne uns darauf zu beziehen, wie wir einmal waren oder wie wir fürchten, dereinst zu werden.

durch dieses Gefühl "Warum ich?" das daher kommt, daß wir uns als Opfer der Umstände betrachten, bleiben wir im Unglück stecken, weil es uns nahelegt, alles als persönliche Kränkung zu empfinden. Das Gefühl, Opfer zu sein, kommt daher, daß wir meinen, alles geschehe uns persönlich. Es gibt ein Verlieren und ein Wiederfinden, Regen und Sonnenschein - das richtet sich nicht gegen uns persönlich. Auch wenn uns jemand verletzt, geht es oft gar nicht um uns. Wenn wir das einsehen, können wir uns leichter von der Opferhaltung lösen. Denken Sie daran, daß Ihre Emotionen und Ihre Wirklichkeit von Ihren Gedanken bestimmt werden, nicht umgekehrt. Sie sind kein Opfer dieser Welt".
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lost soul
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BeitragVerfasst am: 27.02.2005, 23:00    Titel: mhhh Antworten mit Zitat

also zunächst einmal danke für deine umfassende antwort liebe amanda thumbleft
es geht mir gefühlstechnisch heute einigermaßen gut..
aber das liegt wohl auch daran, dass mein bruder heute mal hier war und das ich außerdem noch durch das erledigen von schulsachen beschäftigt war.
ja...die liebe ist wirklich soeine sache für sich bei mir..
ich weiß, dass es bei mir so wie es ist nicht normal ist..
und nochmal zu dem ausspruch, dass ich für meinen freund sterben würde..es heißt nicht, dass ich ihn durch meinen tod verletzen will.es heißt eher, dass ich alles für ihn tun würde was in meiner macht steht um ihn glücklich zu machen.
jedoch ist dies sehr schwierig denn auch hinter ihm liegt ein leidensweg wie ich ja schon erwähnt hatte.
zum thema eigenliebe und selbstwertschätzung...das ist bei mir nicht so ausgeprägt wie man ja schnell merken kann. ich habe mich in meinem leben noch nie auf mich selbst konzentriert...immer habe ich versucht für andere da zu sein.zum einen die ganzen jahren für meinen kleinen bruder, und jetzt für meinen opa, bei dem ich noch mit im haus lebe.
ich opfere mich gerne für andere auf um zu sehen, dass es ihnen hilft, ich kämpfe darum, dass mein opa nicht jeden tag unglücklich ist denn er hat in seinem leben auch schon vieles hinter sich bringen müssen.
und nach dem tod seiner tochter (also meiner ma) ist er nun auch tief gefallen, er hat nichts mehr vom leben..
und nun muss ich schon wieder weinen Weinen ..
es ist so schwer zu sehen wie es anderen schlecht geht. und mich zieht es auch noch mit hinunter wo es mir an sich auch nicht gut geht. immer wenn es ein stück bergauf geht dann kommt wieder etwas aus heiterem himmel..
mein opa hat nun begonnen zu trinken, er ist zum alkoholiker geworden und meine ma wäre ganz sicher darüber enttäuscht ihn so zu sehen und zu sehen, dass ich ihm nicht wirklich helfen kann.
wie ich schon erwähnt hatte möchte ich um einen weg aus meiner momentanen lebenssituation heraus zu finden und ein eigenes leben anzufangen umziehen, wegziehen aus meiner heimatstadt...und hier ist schon das nächste problem was mich tag und nacht verfolgt...mein opa.
nachdem ich ihm davon erzählt habe war er erstmal völlig fertig, er hat mehr getrunken, setzt mich unter druck, droht mir damit, dass er sich umbringt..
und er weiß nicht wie sehr mir sowas wehtut...es zerreißt mir das herz..
ich komme mir vor wie ein versager..
wenn ich umziehe lasse ich ihn damit im stich...er möchte keinesfalls in eine pflegeeinrichtung jedoch ist er nicht mehr in der lage selbstständig zu leben.
auch meine restlichen verwandten haben, seitdem sie wissen, dass ich hier nicht mehr bleiben möchte, sich von mir mehr und mehr abgewendet...einige setzen mich ebenfalls unter druck...sie drängen mich in diese zwickmühle. sie geben mir ebenfalls das gefühl ein stück dreck zu sein, sagen teilweise auch anmerkungen in diese richtung..nach dem motto, wie ich meinen opa einfach so links liegen lassen.
niemand von denen hat auch nur die geringste ahnung davon, wieviel gedanken ich mir um ihn mache und wie mein herz bei dem gedanken schmerzt zu gehn...
aber letztendlich kann ich hier so nicht weiterleben...außerdem gibt es hier keinerlei zukunftsmöglichkeiten für schulabgänger..und somit keine zukunft.

um nun nochmal auf meinen freund zurückzukommen..
diese "räumliche trennung" wird, wenn sie eintreffen sollte eine entgültige trennung...darin bin ich mir recht sicher...
er hat es geschafft, er ist über den punkt hinaus, sich umbringen zu wollen, sein leben hat wieder eine stabilität erreicht.
es würde nicht mehr länger auf der basis dieser räumlichen trennung gehen. das letzte jahr war schon hart, wirklich hart...und außerdem ist zu sagen, dass ich dort nicht hinziehen kann...das hat andere gründe auf die ich nicht näher hier eingehen möchte...aber ich bin mir sicher, dass ich dort nicht hinziehe.
es wäre eine trennung auf ewig...sicher würden wir noch in kontakt bleiben...eben übers internet oder ähnliches...aber eine fernbeziehung ist nicht das, was eine beziehung wirklich ausmacht...(ich habe esja nun ein jahr lang mitgemacht und war sehr froh darüber, dieses jahr in seine nähe zu ziehen)
es gibt jedoch einen winzigen lichtblick...und zwar wenn er doch noch etwas in seinem jetzigen ort finden würde...ich setze all meine hoffnung dorthinein..
ich weiß es nicht aber vielleicht sollte ich jetzt erstmal gedanklich abstand von dem gedanken nehmen, dass er dort eine arbeit findet....bzw. abstand von dem gedanken, dass wir zudammenbleiben.
aber das ist leichter gesagt als getan...oder wäre das der falsche weg??

zum thema, warum ich sagte, dass mir die liebe genommen wurde...ja gut, die liebe an sich ist noch da...meine ma wird immer in meinem herzen weiterleben..auf immer und ewig..
und so wie du rede ich auch mit meiner ma..
mir fehlt eben das spüren dieser liebe, z.b. durch liebe worte, durch die gegenwart dieses menschen, ein kuss, ein gute nacht,ein guten morgen, die geräusche, die ich mit ihr verbinde..alles

ich denke schon, dass ich weiß was liebe ist...ich habe die liebe in meinem leben nur anders definiert...
ja und du hast ja gesagt, dass man durch wahre liebe auch die liebe zum leben wiederentdeckt...das habe ich auch getan nachdem ich meinen freund gefunden habe...

in deinen aussagen hört es sich so an als ob wahre liebe auch möglich ist ohne den anderen jemals bei sich zu haben...denkst du das wirklich??
dann würde ja fast die gesamte weltbevölkerung nicht wahr lieben...
ich würde es so sehen, dass liebe, ohne den andern je bei sich zu haben mehr in richtung tiefe freundschaft tendiert..
jedoch liebe zu einem partner erst wahr wird, wenn man ihn mit dem geist/verstand und auch körperlich liebt.
vielleicht kannst du mir deine meinung dazu nochmal genauer erklären.

ich weiß auch, dass ich meine Sicht der Welt ändern muss..ich darf einfach nicht nur das negative an mich heranlassen, ich darf mich nicht nur auf das schlechte konzentrieren sondern muss auch versuchen die wenigen positiven dinge intensiver zu nutzen und zu erleben..
aber da liegt einfach das problem, ich weiß nicht wie ich das anstellen soll crybaby
es ist wirklich unglaublich schwer seine gedanken zu kontrollieren, ich bekome es einfach nicht hin
aber es muss sich endlich etwas ändern sonst komme ich aus diesem teufelskreis nicht raus

ach man...amanda, in der theorie scheint immer alles so einfach, es gibt soviele schöne bücher(wo du ja auch schon jemanden erwähntest, E. Kübler-Ross ), soviele liebe leute, die einem sagen was man ändern kann das letztendlich sicher helfen würde..
aber es scheitert doch hauptsächlich an der umsetzung.

mal schaun was der tag morgen bringt Mit den Augen rollen
LG, Jenny
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