forumfrank Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.07.2006 Beiträge: 387 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 04.12.2006, 23:09 Titel: Drittes Treffen der AG ÖA am Dienstag, 12.12. 17h Onkel Pö |
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Drittes Treffen der AG ÖA am Dienstag, 12.12. 17h Onkel Pö
Zunächst nochmal:
Wie ist es zur AG ÖA gekommen?
Dazu der Schriftwechsel mit Detlef:
http://www.iphpbb.com/board/ftopic-20808035nx45323-120.html
Wir hatten zunächst gedacht,
die NutzerinnenHauptversammlung auch im Onkel Pö
zu machen,
aber so richtig realistisch war das nicht.
Dort können schlecht 20 Personen diskutieren,
dafür sind die Räume zu klein.
Der Versammlungsraum des OK stand bekannterweise
nicht zur Verfügung,
weil er als Lager
(vermutlich für E-TV)
gebraucht wird.
Ein regelmäßiges 'Haupttreffen'
erschien aber sinnvoll
und so entschieden wir uns,
Cordula, Peter, Detlef, Martin2, Hartmut, Herrmann und ich (Frank)
für einen 2monatigen Termin zu votieren,
der unabhängig vom Verhalten des OK
in der Nähe des OK stattfinden sollte.
Dieser Termin ist die
NutzerInnenenHauptVersammlung
und findt immer am ersten Mittwoch
jeden gradzahligen Monats
um 17:30 stattfinden,
sechsmal im Jahr also.
Daneben gibt es die
-ebenfalls für jeden offene-
Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit
Sie trifft sich 14-tägig im Onkel Pö,
jeden zweiten Dienstag um 17h.
Arbeitsfelder sind zwei 'Öffentlichkeiten':
Die erste 'Öffentlichkeit'
ist die eigene Kollegen Nutzerinnnen-Klientel.
Die Arbeit im Rahmen der 'ersten Öffentlichkeit'
besteht also aus der Mit-organisation
der Interessensvertretungstreffen
und der vorbereitenden Artikulation von Forderungen
und die Erörterung ihrer Durchsetzung.
Ferner ggf. die Mitorganisation nützlicher Infopools
wie Flyer, eine OK-Site, Programmtafeln, Programmpressekontakte usw,
die die Nutzerin in der Bewerbung ihrer Produktion
fördern soll.
Die andere, 'zweite Öffentlickeit' ist die geschädigte Zuschauerschaft,
diejenige,
die nicht weiß, daß das Partei-kriech-fernsehen
nach Herrn Linkes eigener Einlassung
nur aufgrund einer Erpressungslage zustandekommt.
(Oder der Behauptung einer Erpressung)
Jemand, der um die Ursachen für die Sendeplätze nicht weiß,
hält die durch den OK getroffene Auswahl der Beiträge
im Rahmen seines politischen Programms
für kritischen Journalismus
und erleidet durch die Täuschung Schaden.
Hier Vertrauen wiederzuerringen
und auf die Wiedererrichtung eines
Bürgerkanals auch außerhalb des
gegenwärtig wirklich winzigen
-und von Programminformationen fast völlig ausgesparten-
Bürger-fensterchens anzustreben,
ist die Aufgabe.
Aber auch die Parteispendeneinrichtungen selber
wollen den Schleimkanal garnicht bei sich haben.
Die Konrad-Adenauer-Stiftung z. B.
hat genausowenig einen Link
auf das von E-TV aufwendig abgefilmte Vortragsprogramm
wie die Naumann- oder die Ebert-Spendeneinrichtung.
Wozu auch?
Die Einrichtungen sind Stiftungen
und sollen bei Aquirieren von Parteispenden helfen.
Wer die Vorträge,
-die ja schliedßlich die Spendenquittungen legitimieren soillen-,
abfilmt, schadet der Einrichtung eher.
Wer im Schutz der Parteien auf dauerhafte Existenz hofft,
wird vermutlich scheitern.
Anlaß für diese Annahme ist
erstens die Feststellung,
daß das bisher immer gescheitert ist.
Zu sehr steht solch eine unheilige Verquickung
von Macht und Propaganda
im Blickpunkt der Öffentlichkeit.
Parteien haben keinen Bildungsauftrag.
Die Verquickung wird aber auch logisch scheitern,
weil ein Fernsehsender nur davon lebt,
ob ihm seine Zuschauerinnen glauben.
Und ein angeblicher Bürgerkanal,
der nur Kameras für seine Parteistiftungen hat,
ist höchstens unappetitlich.
Zu versuchen,
daß der Bürgerkanal wieder wird,
was ihn begründet,
dazu wollen wir Clips, Filme, Broschüren usw. machen.
Und zwar nicht anders als eine
themenorientierte Nuitzerinnenredaktion,
nur eben,
daß das Thema der OK selber ist.
Unnötig zu erwähnen, daß Interssentinnen willkommen sind.
Gruß, Frank |
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