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Der One Earth Blog (Gedanken, Gesammeltes, Begegnungen)
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Maraiah



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BeitragVerfasst am: 11.02.2007, 22:28    Titel: Der One Earth Blog (Gedanken, Gesammeltes, Begegnungen) Antworten mit Zitat



Sonntag, 23. Juli 2006

Mal was anderes ...

Im Grunde hätte ich das genauso gut auf meiner HP machen können - einen Blog.

Im Grunde hab ich sowas ähnliches ja auch schon, hier reizt mich die Möglichkeit des Feedbacks ... außerdem ist die Bearbeitung viel einfacher.

Also ein Blog. OneEarth hat jetzt einen Blog.


Have A Nice Day ...

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~ lg Maraiah ~


Zuletzt bearbeitet von Maraiah am 12.06.2007, 12:41, insgesamt 4-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 11.02.2007, 22:28    Titel: Anzeige

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Maraiah



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Anmeldungsdatum: 16.02.2006
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BeitragVerfasst am: 11.02.2007, 22:32    Titel: Antworten mit Zitat



Sonntag, 23. Juli 2006


Das Wunder des Lebens ...

Heute beschäftigt meine Gedanken das Wunder des Lebens und das Drumherum, also alles was so damit einhergeht: Schmerz, Veränderungen, Opfer, Gewichtszunahme, Schwangerschaftsstreifen ... oft Krankheiten und sogar der Tod.
Es gehört also zum Leben dazu, Schmerz auf uns zu nehmen - damit andere leben können, ins Leben kommen.
Jeder von uns kommt aus dem Körper einer Frau, für jeden Menschen also hat eine Frau diese Dinge auf sich genommen - sehr wahrscheinlich nicht immer so bewußt und ohne sich der letztendlichen Konsequenzen klar zu sein. Trotzdem tun es viele Frauen nicht nur einmal, sondern sie tun es immer wieder. Akzeptiere ich als Frau den Schmerz im Leben vielleicht deshalb leichter ?

Jeder kommt aus einer Frau - aber nur Frauen lernen selbst diesen Prozeß kennen, der sich Kinderkriegen nennt. Der Körper einer Frau geht oft an seine Grenzen ... Jeden Monat verlieren Frauen Blut, in der Schwangerschaft geben sie alles für das werdende Leben in sich. Die eine freudiger, die andere weniger :-)) ...

Haben Frauen daher ganz natürlich eine andere Einstellung zum Leben, zum Tod, zum Leiden, zum Schmerz ? Ich habe oft erzählt bekommen, dass Männer sich bei der Geburt eines Kindes fast schon ohnmächtig und auf jeden Fall schuldig fühlen, wegen des Schmerzes der Frau. Die Frau trägt das Kind des Mannes aus. Sie tut es für ihn - er kann es nicht selbst tun. Es ist ein völlig natürlicher Vorgang, dass wir uns Schmerz zufügen - allein hier zu sein bedeutet schon Schmerz.

Ich glaube, Männern fällt das zu akzeptieren viel schwerer als Frauen ... und ich glaube auch, dass nicht viele Männer diese Bereitschaft wirklich zu würdigen wissen. Die Liebe der Frau ergibt sich ganz natürlich für das, was sie unter Schmerzen ins Leben gebracht hat. Für den Mann ist es eine Herausforderung, vielleicht eine gedankliche Schwangerschaft und Geburt und seine schmerzlichen Einschnitte muss er "freiwillig" einbringen.

In einer funktionierenden Partnerschaft gibt es viele dieser schmerzlichen Prozesse und die Geburt am Ende - jedesmal - ist die Liebe, ist Vertrauen. Wir müssen bereit sein, Schmerz zu ertragen, aber auch Schmerz zuzufügen. Der Schmerz gehört zur Geburt einfach dazu, ansonsten werden wir den Wert nicht erkennen, ansonsten werden wir nicht würdigen können, was wir haben. Somit ist nichts was "leicht" ist, von Dauer oder von Tiefe.

Im Schmerz liegt viel Potential: Liebe, Vertrauen, Verzeihen und Hingabe.

Das sind heute so meine Gedanken zum heiligen Sonntag.

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Zuletzt bearbeitet von Maraiah am 11.02.2007, 22:49, insgesamt einmal bearbeitet
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Maraiah



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BeitragVerfasst am: 11.02.2007, 22:36    Titel: Antworten mit Zitat



Sonntag, 23. Juli 2006


Frei Schnauze ... das wär mal wieder schön !

Ich vermisse meine Kaltschnäuzigkeit. Heute las ich viel bei Lilith und irgendwo stand: "Versuch nicht spirituell, freundlich oder höflich zu sein." Das hat mich sehr angesprochen ...

Wieso kann ich nicht damit aufhören. Ich fühle Kraft in mir, wenn ich sage, was ich denke, fühle. Wenn ich meiner Wut Raum gebe. Da ist Leben. Aber immer wieder sacke ich in mich zusammen und bin wieder lieb, brav, ruhig und fühle mich so furchtbar tot dabei. Die Wahrheit das weiß ich, das fühle ich, ist nicht da wo ich brav und lieb bin, sondern da wo ich frech bin, authentisch, direkt, spontan. Da wo ich versuche spirituell, freundlich und höflich zu sein, da ist nur Illusion, Unsicherheit und ein "Wollen", dass nicht gesund ist und unfrei macht.

Doch jeden Morgen bin ich in diese Liebe gebadet, einer Liebe, die mir Flügel verleiht und danach schwebe ich engelsgleich durch den Tag. Sind es wohlmöglich Vorstellungen die ich habe, die diese Liebe mit Freundlichsein, spirituell sein und Höflichkeit gleichsetzen. Glaube ich wohlmöglich diese Liebe nur "halten" zu können, wenn ich mich runterfahre ? Ist es wohlmöglich gar nicht so, dass ich diesen Zustand "halten" muss, sondern es gibt einfach eine Zeit für dies und eine Zeit für jenes ? Also wieder nicht "entweder/oder, sondern sowohl als auch" ?

Ich bin unzufrieden. Das steht fest. Ich vermisse meine Klarheit und meine innere Sicherheit. Die geht zeitgleich flöten mit diesem "Hach-sind-wir-wieder-nett"-Gedönse... Ich werde unsicher, wo ich mich nicht authentisch fließen lasse, wo ich nicht rausgehe und alles was in mir steckenbleibt, modert da irgendwo vor sich hinne. Weiß nicht wo und das macht mir Kummer. Wo mag sich diese Jauche verbergen ??? Oder sind eben genau das diese Wutanfälle, ist das die runtergedrückte Energie, die sich gewaltsam Raum schafft ?

"Loslassen" kommt mir in den Sinn. Nichts festhalten wollen - alles gehen lassen, kommen lassen - wie es will. Was nicht freiwillig zu dir kommt gehört dir eh nie. Leicht gesagt - aber ich will nun mal bestimmte Dinge, dass sie kommen *grins* ... verdammt noch einmal. Da ist es doch wieder, dieses Spirituelle Getue. Wenn man ein Meister ist, kann man meisterlich handeln, wenn nicht, dann nicht. Punkt. Ende.

Ich will und ich brauche. Nochmal Punkt. Ende.

Wenn ich nicht mehr will, DANN will ich nicht mehr. Wenn ich nicht mehr brauche, dann brauche ich nicht mehr.

Aber irgendwie bin ich schon so weit fortgeschritten in diesem "so tun als ob" - das ich nicht weiß, wie wieder rausfinden ...

http://www.lilith-kartenlegen.de

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BeitragVerfasst am: 11.02.2007, 22:39    Titel: Antworten mit Zitat




Montag, 24. Juli 2006



Bienensterben

Anläßlich eines Ausflugs auf den Drachenfels, kamen wir auf unserem Weg zurück ins Tal am Honighäuschen vorbei. Die originellen Bienenstände zogen uns magisch an und der Besitzer des Honighäuschen war gerne bereit uns alles zu zeigen und zu erklären.

In diesem informativen Gespräch erfuhr ich auch erstmalig vom Bienensterben. "bienenungefährlich" heißt danach auf Pflanzenschutzmitteln und Unkrautvernichtungsmitteln nur, dass an diesem Mittel innerhalb von 3 Tagen nicht mehr als 50% des getesteten Bienenbestandes gestorben sind, wenn nach 6 Tagen dann alle Bienen tot waren, interessierte das für die Bezeichnung "bienenverträglich" bzw. "bienenungefährlich" kein Mensch mehr...

Der Besitzer sagte uns, dass er selbst in den letzten Jahren jedes Jahr 30 bis 90% seiner Bienenvölker verliert.

Ein anderes Thema ist der Anbau von genmanipuliertem Raps und Mais, um dessen Blüten die Bienen leider keinen Bogen machen und dort genauso ihre Pollen sammeln wie anderenorts. Kein Imker kann demnach mehr guten Gewissens behaupten, dass sein Honig nicht genmanipuliert ist.

Weitere Infos und eine Aktion gegen diese Mißstände hier:

http://www.bienensterben.info/
http://www.honighaeuschen.de

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BeitragVerfasst am: 11.02.2007, 22:42    Titel: Antworten mit Zitat



Dienstag, 25. Juli 2006


Begegnung ...

Diese Geschichte wurde mir gestern zugetragen. Ein Bekannter von uns wurde vor ein paar Wochen ins Krankenhaus eingeliefert. Erst wußte keiner, wo er geblieben war, er hatte keine Angehörigen mehr, es gab nur einen Verwalter, der nach ihm sah und seine Vermieter, für die er seit 20 Jahren gearbeitet hatte. Nach einigen Recherchen fand man ihn dann im Hospiz des Krankenhauses und da alle aus diesem Aufenthaltsort doch schlossen, dass es nun bald mit ihm zu ende gehen würde, befragte man ihn noch einmal gründlicher nach Verwandten oder Freunden und er sagte, es gäbe nur einen Bruder, aber den hätte er seit 20 Jahren nicht mehr gesehen und gehört und dabei solle es auch bleiben.

Irgendwann so erzählte dann der Verwalter, sei einer der Pfleger mit dem besagten Herrn im Rollstuhl im gemeinsamen Park des Hospizes und des Krankenhauses spazierengefahren. Ihnen entgegen kam ein anderer Pfleger, der ebenfalls einen Rollstuhl schob, in dem ein Mann sass, dem man gerade ein Bein amputiert hatte. Die Rollstühle kamen näher, waren auf gleicher Höhe und der eine Mann sah den anderen an und sagte: "Paul, bist du das?" und Paul sagte: "Karl-Heinz, bist du das?"

Paul starb gestern morgen, aber sein Bruder Karl-Heinz war noch 2 mal bei ihm am Krankenbett bevor es soweit war ...

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BeitragVerfasst am: 11.02.2007, 22:43    Titel: Antworten mit Zitat



Dienstag, 25. Juli 2006

Teufel & Tapete ...


In meinem Forum schrieb Lonny heute:


"Wer den Teufel an die Wand malt, spart die Tapete."



Tränenlach lool Tränenlach

+++
++
+

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BeitragVerfasst am: 11.02.2007, 22:47    Titel: Antworten mit Zitat



Mittwoch, 26. Juli 2006


Noch´n Spruch ...


Grad im Internet gefunden:

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"Hab Geduld in allen Dingen,
vor allem aber mit dir selbst."

(Frany von Sales)


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BeitragVerfasst am: 11.02.2007, 22:53    Titel: Antworten mit Zitat



Mittwoch, 26. Juli 2006

*

Zufriedenheit ...

*

Ich habe zu dem Begriff gegoogelt und habe einen Text gefunden, der mich überraschte:

http://www.buchegger.de/zufriedenheit.html

Ich hätte spontan gesagt: Zufriedenheit ist immer gut. Doch es stimmt, Zufriedenheit läßt uns den ganzen Tag im Liegestuhl verbringen, vor uns hinlächelnd, träge und faul. Unzufriedenheit bringt einen auf die Beine, läßt einen Aktiv werden.

Ich halte allerdings nicht viel von Künstlichkeit. Mir ist das Echte wichtiger: Bin ich mit etwas zufrieden, werde ich den Teufel tun, es mir auszureden. Bin ich unzufrieden, werde ich es nicht hinnehmen, sondern schauen, ob ich etwas an der Situation, dem Gefühl, verändern kann. Ich weiß den Wortlaut nicht mehr genau, aber sinngemäß heißt es doch, dass es eine Gnade ist, wenn man weiß, wann man was ändern kann und wann man etwas hinnehmen muss.

Somit eine Zufriedenheit mit der Unzufriedenheit.

Somit bin ich mit bewußt darüber, dass ich mit meiner Situation nicht zufrieden bin, dass ich sie gerne verändern möchte, ich leite die Möglichkeiten ein, die zu einer Veränderung führen könnten und bleibe aufmerksam.

Mehr kann ich nicht tun: Möglichkeiten schaffen. Zwingen läßt sich nichts - alles hat seinen Zeitpunkt.

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BeitragVerfasst am: 11.02.2007, 22:56    Titel: Antworten mit Zitat




Freitag, 28. Juli 2006

*

Ungeduld ...

*

Heute beschäftigt mich meine Ungeduld, sie hat eine eigene Energie, Wut ist mit dabei ... Ich habe gegoogelt, aber nur negativ besetztes dazu gefunden. Schade eigentlich ...

Ungeduld ist doch sicher auch für was gut ???

Die Energie in mir, die durch diese Ungeduld freigesetzt wird, hat allerdings Fluchtcharakter. Das merke ich selbst. Ich schmiede Pläne, die aber alle in eine andere Richtung gehen, als das, was ich wirklich will. Aber manchmal ist der Weg zum Ziel nicht so klar ersichtlich und nicht unbedingt der, der hell erleuchtet vor einem liegt *ggg* ...

Meine Vorstellung von der Verwirklichung meiner Träume muss ja nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluß sein. Der Verstand ist ein begrenztes Ding, stelle ich mal wieder fest und so denke ich, ist es nicht verkehrt, sich von der Energie meiner Ungeduld einfach mal wegtragen zu lassen.

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BeitragVerfasst am: 11.02.2007, 23:04    Titel: Antworten mit Zitat





Samstag, 29. Juli 2006

~

Bon Jovi - I wanna be loved ...

Ich höre die letzten Tage viel Bon Jovi, weil ich mir die neue CD bei meiner Freundin geliehen habe :-)


Der Titel "I wanna be loved" hat mir die Frage entlockt:

Und ?

Ist es nicht genau das, was wir alle wollen. Nur das ? Nichts anderes. Ist es nicht das, worum sich alles dreht ? Die ganze Welt, dreht sie sich um irgendwas anderes, als um diesen einen Satz ?

Ich möchte geliebt werden.



Bon Jovi - I want to be loved

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BeitragVerfasst am: 11.02.2007, 23:08    Titel: Antworten mit Zitat




Samstag, 29. Juli 2006

*

Leistung ? Terminisiertes Leben ? Ansprüche ? ...


*

Wir waren gestern abend noch schnell am Stall, weil ich gesehen habe, dass niemand sich in den vergangenen Tagen um den Paddock gekümmert hat. Er sah erbärmlich aus ...

Ich kam darüber mit der Besitzerin des Stalls ins Gespräch und sie erzählte - wie ich fand - ziemlich niedergeschlagen, von ihren Erfahrungen mit dem Ponyhof und den vielen Kindern, die dort Reitstunden nehmen. Sie sagt, die Kinder leisten nur ihre Pflichtstunden ab, hätten die Pferde am liebsten schon fertig gesattelt und gestriegelt aufsitzbereit dastehen und seien auch nicht dazu zubewegen an Turnieren oder Veranstaltungen teilzunehmen. Das Angebot gegen Mithilfe zusätzliche Freistunden zu bekommen, mehrere Pferde reiten zu dürfen, verhallt ungenutzt.

Angebotene Lehrgänge werden hinterfragt mit: "Was haben die Kinder davon, wenn sie fertig sind." Spaß ist kein Argument mehr. Viele Kinder werden direkt nach der Stunde abgeholt, weil sie schon zum nächsten Event müssen. Mehr als einmal die Woche ist nicht machbar, weil die Kinder schon etliche andere Termine haben. Die Wochenende sind tabu, da wird zuhause auf Familie gemacht. Die Veranstaltungen sind so eher schlecht besucht und es ist schwierig eine Gruppe überhaupt zu motivieren.

Im Erwachsenensport funktioniert das besser, aber da gibt es ja auch Trophäen, Pokale, Ehrungen, Qualifikationen.

Ich denke, so ist es nunmal jetzt. Man kann sich nur auf die paar wenigen konzentrieren, die eben noch anders sind, denken und den Rest so verschleißen wie er ist, auch wenn die Motivation und der Idealismus sehr darunter leiden. Gerade auf dem Hof da oben wird viel für Kinder getan, kindgerecht gedacht. Man kann nur hoffen, dass sich nicht auch die letzten dieser Bastionen entmutigen lassen ...

Die Reitgruppen fangen schon bei 4jährigen an. Auch im Schwimmbad habe ich beobachtet, wie 3jährige Kinder Schwimmen lernen und immer wieder sehe ich Eltern, die mit ihren Kindern nichts anderes tun, als Bahn um Bahn zu drehen, sie zu akuratem Schwimmen anhaltend ... Leistung, Leistung, Leistung.

Mein Sohn hat sich das Schwimmen selbst beigebracht und auch den Zeitpunkt selbst bestimmt, wann er sein erstes Abzeichen macht. Diese Erfahrung von Selbstgefühl, Selbstachtung, Selbsterkenntnis geht völlig verloren in dieser nur noch auf Leistung - so früh wie irgend möglich - geprägten Gesellschaft.

Schade.

Das Wissen um den rechten Zeitpunkt, um die eigenen Grenzen, aber auch die eigenen Fähigkeiten, Möglichkeiten geht völlig unter.
Was entstehen da für Menschen ? Die Kinder sind schließlich unsere Zukunft ... Ojeoje ...

Überall sind im Moment wieder die Weizenfelder abgeerntet und frei. Ich schaue immer wieder wehmütig über die weiten Felder und erinnere mich an die vielen Gallopaden, die ich mit meinen Pferden auf diesen Feldern absolviert habe. In rasendem Tempo, so schnell die Beine trugen, tief über das Tier gebeugt und ihm anspornende Worte in die Ohren geflüstert. Die Ohren des Pferdes spielten hin und her und es gab alles und rannte so schnell es konnte.

Wo sind all die Reiter heute ? Ich vermute auf den Reitplätzen, in den Hallen.
Wenn ich bedenke, in welchem Maße gerade hier in unserem Gebiet die Anzahl der Reitställe und damit auch der Reittiere gestiegen ist und wenn ich dann vergleiche, was ich im Gelände an Reitern treffe, schwandt mir Fürchterliches.

Dabei heißt es, wir seien eine Spaßgesellschaft, aber angesichts dieser Gedanken, bezweifele ich das doch eher *lach

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BeitragVerfasst am: 11.02.2007, 23:11    Titel: Antworten mit Zitat



Donnerstag, 17. August 2006

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Von Idealen und deren Umsetzung Auf den Arm nehmen


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Ich bin nicht in der Kirche. Ich bin ausgetreten, vor 14 Jahren und habe damit nur sehr gute Erfahrungen gemacht. Folglich habe ich auch mein Kind nicht taufen lassen ... das war selbstredend. Ich habe jedoch immer betont, dass er, wenn er alt genug ist, selbst entscheiden kann, ob oder ob nicht.

In der Grundschule ist jetzt ab den 3. Schuljahr jeden Donnerstag Gottesdienst. Ich halte das ja für völlig antiquiert, aber okay. Die Kinder, die keiner Konfession angehören "dürfen" die Messe nicht besuchen. Völlig normal - das ist ja eben ein Grund, warum ich nicht in der Kirche bin - wer nicht bezahlt fliegt raus *lool* ... - Heute morgen sagt mein Sohn, dass er ja gerne mit in die Kirche ginge und das zog eine halbstündige Predigt nach sich *doppellooool* ...

Soviel zu dem, was man gerne sein würde und was man dann tatsächlich ist !

Wir haben uns aber nun darauf geeinigt, dass er erst einmal mit mir im September, wenn Oma in Rente ist ein paarmal den Gottesdienst besucht, bzw. ich werde nächste Woche mit der Klassenlehrerin reden und schauen, ob er nicht "versuchsweise" den Unterricht und die Messe besuchen darf und dann ein Gespräch mit dem evangelischen Pfarrer führen und mich erkundigen, wie so eine späte Taufe von statten geht.

Die Tatsache, dass er dann allerdings 2 Stunden mehr die Woche hat und zusätzliche Hausaufgaben hat ihn aber schon einlenken lassen.

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BeitragVerfasst am: 11.02.2007, 23:14    Titel: Antworten mit Zitat



Donnerstag, 24. August 2006

*

heute gefunden ...

*

" Eine Liebeserklärung an einen ganz besonderen Menschen:

Ich möchte immer bei dir sein ...
Ich bin ein Gefangener deines Herzens.
Gib mir lebenslänglich!


Quelle: Weltbild Katalog 9/2006

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BeitragVerfasst am: 11.02.2007, 23:17    Titel: Antworten mit Zitat




Mittwoch, 6. September 2006

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Man erntet, was man säht ...

So kann man natürlich nicht erwarten, edle Rosen zu ernten, wenn man Gänseblümchen säht. Die sind sicher nicht zu verachten, doch ist eben die Frage, was man ursprünglich eben ernten WOLLTE.

Wenn ich eine Rose will, nehme ich kein Gänseblümchen. Will ich die Taube, reicht eben nicht der Spatz in der Hand ...

Ich war mir nicht klar darüber, wie schwer es tatsächlich ist, zu bekommen, was man wirklich will. Und es beginnt ja schon mal damit, dass man überhaupt rausfinden muss: Was will ich überhaupt und gibt es einen Kompromiss ? Nein. Wie kriege ich dann - wie realisiere ich dann meine Träume, meine Vorstellungen.

Es gehört viel Kraft dazu, viel Glaube und Vertrauen auch in sich selbst, vor allen Dingen aber viel Klarheit, um zu verwirklichen, was in einem als Energie ist, was in einem wirkt und uns voran gehen läßt. Nicht aufgeben läßt ...

Illusionen führen jedenfalls nirgendwo hin, dass ich mir jetzt klargeworden, wenn auch äußerst schmerzhaft. Mit Illusionen schaffen wir nur Leid und Ent-täuschung - zwangsläufig. Eine Illusion kann nie Wirk-lichkeit sein und werden. Nur Wahrheit wirkt und ist realisierbar, bzw. so formbar, dass ich daraus Realität schaffen kann. Eine Lüge wird niemals wahr - egal wie sehr ich mir das auch wünsche.

Eine Lüge bleibt eine Lüge. Mit der Wahrheit kann ich arbeiten und schaffen. Vorwärtsgehen und mein Leben so gestalten, wie ich es WILL.

Hugh!

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BeitragVerfasst am: 11.02.2007, 23:23    Titel: Antworten mit Zitat



Mittwoch, 6. September 2006

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Rezession ...

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Zitat:
"Für alle Menschen, die einen anderen oder sich selbst schon einmal unendlich verletzt haben und sich danach mit Vorwürfen quälten, wird dieses Buch eine Erlösung sein. Es macht in Form wunderschöner Gedichte deutlich, daß jeder eigene, individuelle Rechte hat, Rechte, die sogar so weit gehen, andere zu verletzen. Erst mit Hilfe dieses Buches erkennt man, daß man, um sich entwickeln zu können, Freunde, Geliebte oder die Eltern verlassen und auch verletzen muß. Dabei versucht das Buch keine Ausredenliste aufzustellen, mit der man alles rechtfertigen könnte, sondern spendet Hilfe und Trost in Momenten, in denen man sich für sein Handeln haßt, obwohl man weiß, daß es der einzig richtige Weg war. Mir hat dieses Buch schon oft Trost gespendet und wird es wohl auch noch oft tun müssen. Es ist schön, daß es so etwas gibt."


Das ist die Rezession zu einem Band von U. Schaffer, die ich bei amazon gefunden habe und die ich mir hier gerne aufheben möchte zum Wiederlesen irgendwann.

Es ist so ähnlich wie in dem Text den Laith al Deen vertont hat: "Ich will nur wissen, ob du mit dem Scheitern, meinem oder deinem, leben kannst, dass du den Vorwurf des Verrats erträgst und deine eigene Seele nicht verrätst."

Und was sich so leicht liest, ist so schwer zu ertragen und zu leben ... ich bewundere Menschen, die das können und tun. Das Leid auf sich nehmen und den Schmerz, um sich selber treu zu bleiben ...

Quelle:Ulrich Schaffer - Grundrechte, ein Manifest

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