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Angst - Nicht allein!



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Angst - Nicht allein!
BeitragVerfasst am: 19.11.2006, 18:12 Antworten mit Zitat
DeathRose
Administrator


Geschlecht: Geschlecht:weiblich
 
Anmeldungsdatum: 19.11.2006
Beiträge: 24




Autor: ich
Titel: Angst - Nicht allein!
Länge: Offiziell nur eine wordseite. hab zwar auch weitergeschrieben, aber die nachfolgenden teile werden immer schlechter. wenn jemand interessiert ist, kann ich es gerne per mail oder pm schicken
Warnungen: Angst
Rating: 12/14
Claimer/Disclaimer: Mir gehören alle Personen, die in dieser Geschichte vorkommen, ebenso die Idee und der Ort, jedoch verdiene ich kein Geld hier mit Traurig

Angst - Nicht allein!

Ich wachte auf. Es musste gegen 3 Uhr in der Nacht gewesen sein. Obwohl, wenn ich genauer nachdachte, war es wohl eher halb 2. Ich drehte mich wieder um und versuchte einzuschlafen, als mir plötzlich bewusst wurde, warum ich überhaupt wach geworden war: Irgendein Geräusch hatte die nächtliche Ruhe gestört. Ob dieses Geräusch von draußen, auf der Straße kam oder aus meinem Zimmer, wusste ich nicht.
Ich hörte etwas rascheln – und diesmal mit Sicherheit in meinem Zimmer. Mein Herzschlag wurde schneller, trotz des Gedanken, dass einfach nur ein Stift auf ein Blatt gerollt war, denn mein Inneres sagte mir: „Das war kein Stift.“ Vorsichtig sah ich mich im Raum um, doch wegen der Dunkelheit konnte ich kaum etwas erkennen. Nur dadurch, dass mir mein Zimmer bekannt war, nahm die Umgebung in meinem Kopf Gestalt an. Ich ließ meinen Blick von dort wandern, wo ich meinen Schrank wusste, bis hin zur Tür. War ich nicht allein in diesem Zimmer, in diesem mir normalerweise vertrautem Zimmer? War da noch jemand? Mir war, als hörte ich ein leises, hechelndes Atmen. Dann war es wieder still. Ängstlich zog ich die Decke über meinen Kopf. Wer oder was war da? War da überhaupt etwas? Oder hatte ich mich vielleicht getäuscht und meine Phantasie hatte mir einen Streich gespielt? Mein Herz begann noch schneller zu klopfen und ich dachte, dass wenn jemand dort stünde, es sicher hören müsste. Ich war müde, doch geichzeitig wollte ich nicht einschlafen, aus Angst, es könnte etwas geschehen. Langsam schloss ich die Augen und zählte in Gedanken bis 100.
Als ich fertig war schob ich ganz langsam den Kopf unter der Decke hervor. Mein Hände fühlten sich schweißnass und meinen Körper konnte ich vor Angst kaum bewegen. Wieder hörte ich etwas – das Ticken einer Uhr. Ich hatte einen Wecker auf meinem Nachttisch, aber einen Digitalwecker, die einzige Uhr in meinem Zimmer. Oder hatte ich meine Armbanduhr auf den Schreibtisch gelegt? Eigentlich tat ich es nicht, aber gestern abend, dachte ich zumindest, hatte ich die Uhr dort hingelegt. War es wirklich gestern abend, schoss es mir durch den Kopf? Nicht vorgestern? Ich konnte mich nicht festlegen.
Durch die kleinen Schlitze oben am Rollladen fiel etwas Licht. Woher kam es? Konnte es sein, dass die Sonne schon aufging? Eigentlich nicht. Es folgte ein Motorengeräusch, also musste es die Scheinwerfer eines Autos gewesen sein. Für diese 2 Sekunden, in denen Licht ins Zimmer fiel, war ich mir sicher ein Augenpaar, nahe des Schrankes gesehen zu haben. Ich wollte schreien, aber ich konnte nicht. Es steckte ein Kloß in meinem Hals.
Blitzschnell drehte ich mich auf den Bauch und vergrub mein Gesicht im Kissen. Als nächstes wurde mir schwarz vor den Augen. Meine Müdigkeit schien gesiegt zu haben.
Das nächste was ich hörte, war eine hohe Stimme und näher kommende Schritte – meine Mutter, nahm ich an, die mich wecken wollte. Die Türklinke wurde herunter gedrückt und sofort hörte ich meine Mutter: „Aufstehen! Los! Beeil dich, wir haben verschlafen!“ Und sie verschwand wieder.
War das ein Traum? Aber die Angst war so echt! Verschlafen rieb ich mir die Augen, stand auf und zog den Rollladen hoch. Mein erster Blick galt meinem Schrank, dort, wo ich eine Person vermutet hatte. Im Traum – oder in der Wirklichkeit. Der zweite Blick blieb an meinem Schreibtisch hängen und zu meinem Entsetzen entdeckte ich keine Uhr, aber beim näheren Hinsehen, bemerkte ich, dass sie unter dem Tisch lag. Doch was war das? Da lag noch etwas bei der Uhr, ein Zettel. Ich ging hin und las: Vielleicht nicht diese Nacht – vielleicht auch nicht nächste, doch ich komme wieder!

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BeitragVerfasst am: 19.11.2006, 18:12
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