Jordyn
Super-Mitglied

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Anmeldungsdatum: 15.04.2009
Beiträge: 299
Wohnort: i-wo in Deutschland^^ |
| Training mit Blacklake, Ausritt mit Peak(Schicksal!) |
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"Jordyn? Jordyn! JORDYN!", rief Karina von unten aus der Küche. "Ich komme schon.", entgegnete ich etwas überdreht. Ich band schnell noch meine Haare zusammen und lief dann runter. Unten gabs lecker FRühstück mit Eiern und Bacon und Toast. Wir aßen eine Kleinigkeit und ich trank einen Tee...mein Kaffee wurde mir verboten...zu viel Koffein...nicht gut fürs Baby. Ich gab Marten einen Kuss, schnappte mir Kimba und Emily und fuhr mit Karina erstmal zum Zuchthof. Dort machte ich mich an den Papierkram...wir mussten unsere Pferde komplett umstellen und das machte uns so große Probleme, dass wir den Hof für Käufer vorerst geschlossen haben. Karina lief zu Dahlia, wie immer.
Nach fast einer Stunde, holte ich Karina und wir fuhren zum Stall. Sie sollte Break heute longieren. Am Stall angekommen, machte sie sich auch gleich auf, den Hengst von seiner Weide zu holen. Ich holte Blacklake dazu. Meine Hengste vertragen sich zum Glück sehr gut, so dass sie auch nebeneinander stehen können, ohne rumzuspinnen. Nach dem Turnier am vergangenen Wochenende, hatte ich gemerkt, wie sehr er diese intensive Arbeit vermisst hatte. Er war wirklich zu kurz gekommen. Also nahm ich mir ein intensives Training vor, damit er mal wieder zeigen konnte, was er alles kann^^. Wir putzten beide Hengste gründlich und holten aus der Sattelkammer die Sachen für sie. Ich gab Karina Breaks Longiergurt, den Kappzaum und eine Longe, dazu Ausbinder, die ich mir von Fabi geliehen hatte und eine Peitsche. Zusätzlich Bandagen. Dann nahm ich mir Blacklakes Trainingspad(es ist schwarz), seinen schönen schwarzen Ledersattel, seinen Halsring und seine Gamaschen. Für mich meine Chaps, meine Sporen und meinen Hut. Zurück bei Blacklake sattelte ich ihn auf. nachdem er gegurtete war, half ich Karina bei Break, er ist manchmal etwas hippelig, wenn es ums Longieren geht. Nachdem Break soweit fertig war, bandagierte Karina ihn noch, während ich Blacklake die Gamaschen anmachte und mir emine Sachen anzog. Zu guter Letzt kam noch der Halsring und schon konnte es losgehen.
Da das Wetter schön war und Karina mit Break auf den Longierplatz wollte, beschloss ich auf den großen Dressurplatz zu gehen. So hatte ich Break im Blick und konnte im Notfall ein paar Instruktionen geben. Auf dem Platz hielt ich Blacklake an und saß auf. Beim Turnier war ich ihn zum ersten Mal mit Halsring geritten und er hat gewonnen! Ich war wirklich stolz und wollte das Reiten mit Halsring weiter ausbauen.
Ich schritt meinen Hengst an und ließ ihn erstmal etwas ganze Bahn gehen. Nach ein paar Runden ritt ich verschiedene Hufschlagfiguren, danach Wendungen. Ich versuchte ihn, so gut es ging, zu stellen, nur mit meinen Beinen, das war gar nicht so leicht! Als ich ihn dann endlich gestellt hatte, trabte ich an und ließ ihn in einem knackigen Arbeitsjog loslaufen. Ich ritt jetzt etwas Schenkelweichen, das klappte schon recht gut. danach kamen weitere Wendungen und vermischte Übungen zum Stellen, bis ich sicher war, dass Blacklake sich auf jeder Hand gut stellen ließ. Nach dieser Aufwärmphase fing ich an ein paar Spins zu reiten. Spins leben von korrekter Stellung, also war es wirklich eine Herausforderung! Die Spins klappten zunächst weniger gut udn so musste ich viele Wiederholungen reiten, bis alles so funktionierte, wie sonst. Nach den Spins ließ ich Blacklake ein wenig Pleasuren, damit er sich wieder beruhigt. Er heizt sich immer so schnell auf bei Reining...komisch. Er blieb im langsamsten Walk der Erde, auch sein Jog war sehr ruhig und sogar beim Lope(Galopp) blieb er schön versammelt und wurde nicht schneller. Ich klopfte meinem Hengst den Hlas und parierte ihn durch. Nun ritt ich verschiedene Tempi-Übergänge. Vor allem Schritt-Galopp und Stand-Galopp und umgekehrt. Er fiel immer zuerst in Kreuzgalopp und somit gab es auch hier endlose Wiederholungen. Aber auch die Übergänge klappten nach einiger Zeit und ich merkte, dass Blacklake ganz schön ins Schwitzen gekommen war. Ich galoppierte ihn an und ließ ihn schneller werden. Dann drehte ich in der Mitte der kurzen Seite auf die Mittellinie ab und beschleunigte ihn auf volles Tempo. Dann ließ ich ihn stoppen. Ein astreiner Sliding Stop, doch nun drehte ich mein Pferd und ließ ihn sofort wieder galoppieren. Ein einwandfreier Roll Back, vergleichbar mit einer Hinterhandwendung im Englischen, die in Galopp endet. ich war sehr zufrieden mit meinem Hengst und beschloss, das Training für heute zu beenden. er hatte sehr gut mitgearbeitet. Ich ritt ihn noch etwas Schritt und ging dann vom Platz. Am Stall nahm ich ihm sein Sattelzeug ab und putzte ihn nochmals. danach kam er zurück auf seine Weide, wo er noch eine Karotte bekam.
--> mit Peak gehts später weiter, muss erst zum Arzt^^ _________________ Tu aus das Licht und dann; tu aus das Licht.
Doch hab ich Dein Licht ausgetan,
Nie find ich den Prometeusfunken wieder,
Dein Licht zu zünden.
William Shakespeare - Othello |
02.06.2010, 10:27 |
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02.06.2010, 10:27 |
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Jordyn
Super-Mitglied

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Anmeldungsdatum: 15.04.2009
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Wohnort: i-wo in Deutschland^^ |
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Nachdem mein Hengst versorgt war, führte mich mein Weg zu Peak. In der letzten Zeit ahtten wir viel trainiert, vor allem fürs Turnier! Nun war es an der Zeit, dass sich mein Schatz mal etwas entspannen konnte und mit mir alleine war. Marten hatte sein OK gegeben, denn eigentlich lässt er mich gar nichts mehr alleine machen, dieser Kerl...^^. Ich nahm meinen schönen Wallach mit zum Stall und fing sofort an, ihn zu putzen. Er genoss es sichtlich und lockerte sich schon etwas. Nach dem Putzen erlaubte ich meinem Liebsten noch eine kurze Massage, bis ich schließlich seinen Sattel und sein Bosal holte. Nachdem ich ihn gesattelt und aufgezäumt hatte, saß ich auf und machte mich sofort runter vom Hof in Richtung See. Die Waldwege waren momentan einfach schön zu reiten. Jedes Mal entdeckte man wieder etwas Neues, der Frühling hatte den Wald geradezu verzaubert! Und jetzt, da der Sommer nicht mehr allzu fern war, genoss ich die Sonnenstrahlen, die durch das tiefe, satte Grün der Bäume fiel. Ich ließ die Zügel ganz lang und entspannte mich und auch Peak war total relaxed. Nach einer Weile trabten wir an. Ganz locker, leicht. Wir kamen an einer wunderschönen Lichtung vorbei, in der viele Blumen wuchsen. Sie erstrahlten ind en schönsten Farben, von zartem Gelb bis hin zu tiefstem Rot. Und in der Mitte der Lichtung war ein Baumstumpf, mossbedeckt und Efeuumrankt...einfach wunderschön. Es war idyllisch, ja, das war das richtige Wort. Ich parierte Peak durch und genoss die schöne Aussicht etwas und ich spürte wie mein Wallach sich mehr und mehr löste und ihn die ganze Anspannung der letzten Wochen langsam zu verlassen schien. ich klopfte seinen Hals. "Du bist ein ganz Braver, nicht wahr, Peak?", fragte ich meinen Wallach, der zufrieden schnaubte. Er war mein allererstes Pferd gewesen. Texas und Cal kamen erst danach. Und ich hatte schon soviel mit ihm erreicht. Unzählige Turniere und einfach schöne Erinnerungen und ich wusste, dass mein neunjähriger, bildschöner Wallach mich noch viele weitere Jahre begleiten würde. Dieses Gefühl machte mich sehr glücklich. ich sah es schon vor mir, wie ich Martens und meinem Kind später das Reiten auf Peak beibringe...ich war ganz in Träumen versunken. Nach einer weiteren Biegung auf unserem Weg, waren wir dann endlich am See. Er glitzterte silbrig. Die Bäume ragten über das Ufer bis in den See hinein, eine alte Weide war mit ihrer Baumkrone fast zur Hälfte im See. Ich saß ab und ließ Peak etwas Grasen, während ich mich ans Ufer setzte, meine Schuhe auszog und meine Füße etwas badete. "Peak, wie nennen wir es denn bloß?", fragte ich mein Pferd, während ich mir über den Bauch strich. Peak schnaubte ruhig und fraß weiter. Marten und ich hatten bereits angefangen zu überlegen, aber sicher waren wir uns noch nicht. Er wollte, dass das Kind, wenn es ein Mädchen wird, Emma heißt. Ich hätte nichts gegen den Namen, finde aber auch Lilly sehr schön. Beim Jungennamen sind wir absolut uneins. Er ist für David oder Noah, ich mag Alexander oder Patrick, vielleicht auch Felix oder Jasper?
Ich merkte gar nicht wie schnell die Zeit verging, doch plötzlich ging die Sonne unter. ich saß schnell auf und ritt zurück zum Stall. Auf dem Rückweg tarbten wir auch nochmal kurz, aber ansonsten ritten wir sehr entspannt udn ruhig umher.
Nach einer Weile, waren wir am Stall. ich sattelte und zäumte Peak ab und gab ihm ebenfalls eine Möhre, bis ich ihn abgeputzt in seine Box brachte. Auch meine anderen Pferde holte ich jetzt rein und gab ihnen ihr Futter. dann fuhr ich nach Hause.
--> sorry, etwas abgerissen, muss leider los! _________________ Tu aus das Licht und dann; tu aus das Licht.
Doch hab ich Dein Licht ausgetan,
Nie find ich den Prometeusfunken wieder,
Dein Licht zu zünden.
William Shakespeare - Othello |
02.06.2010, 19:01 |
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