Jordyn
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"Hey, du musst jetzt wirklich aufstehen, Schatz! Und vergiss bitte nicht, dass ich heute Abend einen Tisch bestellt habe. 20.00Uhr! Ich hol dich pünktlich um halb ab, also sei bitte fertig.", maßregelte mich Marten um halb sieben am Morgen. "Ja, ja, is schon gut.", entgegnete ich genervt. Die letzten zwei Tage waren wirklich ereignisreich, vor allem das mit Fabi und Peter...
Ich stand widerwillig auf und ging hinter Marten her die Treppe runter in die Küche. "So, ich muss jetzt los. Ich werde Emily, Kimba und die Welpen heute mitnehmen." Er ging aus der Tür, gefolgt von sieben Hunden. Nach zwei Minuten kam er wieder rein. "Hätte ich fast vergessen.", sagte er leise. Er beugte sich über den Küchentisch zu mir und gab mir einen Kuss "Ich liebe dich! Bis heute Abend!" und weg war er.
Nachdem ich etwas gegessen hatte und meinen Kaffee geschlürft hatte( der war ja so nötig heute), zog ich mich an. Es war mittlerweile eisigkalt, es hatte gestern tierisch geschneit und alles war weiß. Ich überlegte mir, was ich heute mit meinen Pferden machen könnte, aber ich entschied, es spontan zu entscheiden. Ich schnappte mir Teddy und Flummi und nahm mir noch einen Sack voll mit altem Brot mit und dann gings ab in den Stall.
Dort angekommen begrüßte ich erstmal alle. Miri kam auf mich zugelaufen. "Hey Jordyn. Ich wollte mal fragen, ob ich Jasper jetzt irgendwann demnächst zu mir holen kann?" - "Klar, Miri! Er ist jetzt fast 12 Wochen alt, das sollte kein Problem mehr sein. Bella geht auch bald zu Fabi!", antwortete ich. - "Super, dann würde ich ihn am nächsten Wochenende abholen, damit ihr Weihnachten noch zusammen feiern könnt", sagte Miri lächelnd. Ich nickte. Wir verabschiedeten uns vorerst und ich machte mich auf zum Hängerplatz. Ich machte den Hänger startklar, bevor ich das Auto ranfuhr. "Na, was hast du denn vor?"; sagte plötzlich eine Stimme hinter mir. - "Franzi, hast du mich erschreckt. Ich bringe heute Dahlia und Eagle weg.", antwortete ich. "Ach, ist es heute soweit. Gut. Komm ich helfe dir!" Dankbar nahm ich ihre Hilfe an und zu zweit ging es auch viel schneller alles zu verbinden. Als wir fertig waren, bedankte ich mich und ging zur Box von meiner hübschen Dahlia. Sie war ein wunderschönes Pferdchen geworden, aber druchaus geegnet fürs Englisch-Reiten. Deshalb entschied ich mich, mit Fabis Zustimmung, sie auf den Zuchthof zu stellen, wo wir Pfleger und Bereiter haben, die sie weiter fördern können. Es war schon etwas traurig, aber im Moment war ich sogar dankbar, denn der Zuchthof nahm viel Zeit in Anspruch und meine Hunde&Pferde wollten ja auch versorgt werden...und auch Marten und ich brauchten Zeit für uns. Ich streichelte meine schöne Stute und machte ihr ein Halfter auf. Ich holte sie aus der Box und brachte sie zum Putzplatz. Als sie dort angebunden war, holte ich auch noch ihren Halbbruder Black Eagle dazu. Eagle war ein sehr vielversprechender Hengst, zur Zucht wurde er aber bisher noch nicht eingesetzt. Auch das sollte sich auf dem Zuchthof dann ändern. Als meine beiden also draußen waren, holte ich alle ihre Sachen aus der Sattelkammer. Ihre Sättel und Zäume, Putzkisten, Decken(so viele Decken...) und Pads und Gamschen und Bandagen und...ach alles eben. Als die Spinde leer waren, verfrachtete ich dann meine Pferde in den Hänger. Eagle zuerst, dann Dahlia. Ich band sie an, machte alles startklar und fuhr dann los.
Am Zuchthof angekommen, kam mir Fabi entgegen. "Schön, dass sie jetzt hier sind", sagte sie und ging wieder. Sie war noch immer tief traurig über die ganzen Geschehnisse mit Peter...Ich ließ ihr ihren Freiraum.
Ich holte meine Süßen aus dem Hänger und brachte sie nacheinander in extra für sie vorbereitete Boxen. Jasmin, eine unserer Pflegerinnen kam vorbei und half mir ausladen. Als auch die Spinde in der Zuchthof-Sattelkammer gefüllt waren, und mein Auto wieder leer war^^, gab ich meinen Beiden noch etwas hartes Brot. Jasmin war noch da. "Du, Jordyn, sag mal, hier läuft ab und zu so ein Mädchen rum, kennst du das?", fragte sie mich. "Meinst du Paula, Fabis Tochter?" - "Nein, Paula kenne ich ja. Sie ist relativ groß, hat dunkelbraune Haare und meistens eine Jeans und eine dunkelgrüne Winterjacke an. Ich kenne sie nicht. Aber wenn sie hier ist, geht sie sehr oft zu Blaze und neuerdings zu den Fohlen..."(Anm.: Blaze ist eine meiner Paint-Stuten auf dem ZH). Irgendwie beunruhigte mich das. "Schließ ab jetzt bitte die Türen ab, wenn du gehst, Fabi und ich haben Schlüssel, aber sonst sollte niemand zu unseren Pferden. Sollte das nochmal passieren, sag mir bitte Bescheid." - "Alles klar!"
ich überlegte, wer das wohl gewesen sein könnte, aber mir viel keiner ein. Ich sah auf die Uhr. "Schon so spät? Mist",dachte ich und machte mich schnell auf den Weg zurück zum Stall.
-->geht gleich weiter. Fabi, hier kannst du leider noch nicht mitschreiben, aber ab dem nächsten schon.Bloß die Veränderungen müsst ihr alle erstmal kennen^^ _________________ Tu aus das Licht und dann; tu aus das Licht.
Doch hab ich Dein Licht ausgetan,
Nie find ich den Prometeusfunken wieder,
Dein Licht zu zünden.
William Shakespeare - Othello |
19.12.2009, 12:11 |
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19.12.2009, 12:11 |
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Jordyn
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Im Stall angekommen, führte mich mein Weg erstmal zu Leyla. Ich holte sie aus ihrer Box und barchte sie auf die Weide, gefolgt von Texas, Peak und Caletto. Als meine Vier draußen waren, wollte ich zu Blacklake. Vor seiner Box, stand ein Mädchen, ich schätzte sie auf 15 oder 16, in Jeans und dunkelgrüner Jacke. Hatte Jasmin vorhin von diesem Mädchen gesprochen? ich ging näher, gefolgt von meinen Hunden. "er ist sehr schön, nicht wahr?", sagte ich, als ich fast an der Box war. Erschrocken schaute mich das Mädchen an. Sie sagte nichts. "Er ist einer meiner besten Pferde. Und einer meiner drei Hengste. Er heißt Blacklake.", sagte ich ruhig. Einen Moment lang schwiegen wir uns an. "Darf ich dich fragen, was du hier machst?" - "Sie sind Jordyn, oder?" - "Ja, das bin ich. Und wer bist du?" - "Ich heiße Karina. ich hab sie neulich auf einem Turnier gesehen. Sie waren mit mehreren Pferden da, nicht wahr?" - "Ja, mit Eigenen und ein paar vom Zuchthof." - "Er war auch dabei." - "Ja, Blacklake muss auf jedes Cow Horse Turnier", sagte ich mit einem Lächeln. "Er liebt es." - "Und diese Stute war auch da..." - "Blaze?", fragte ich. - "JA, die vom anderen Hof. Und dann war da noch ein Quarter bei. " - "Ja, das war Peak. Und Caletto hast du bestimmt auch gesehen. Du warst schonmal beim Zuchthof, oder?" - "Ja, es sind so viele schöne Pferde dort. Vor allem Blaze.", sagte da sfremde Mädchen. - "Du interessierst dich fürs Westernreiten?" - "Ja, sehr. Es war das erste Turnier, das ich je gesehen habe und es war toll." - "Reitest du auch selber?" - "Ja, früher. Aber kein Western. Ich habe weder Geld, noch ein Pferd, geschweigedenn eine Trainerin. Aber als ich sie gesehen hab und rausfand, dass sie gar nicht weit weg wohnen, musste ich einfach herkommen." Mir war etwas mulmig zumute. Ich fühlte mich ja geschmeichelt, aber andererseits auch etwas verfolgt. "Und was genau machst du hier?", fragte ich. Die Frage schien sie absolut zu verwirren. Sie sah mich entgeistert an und blieb stumm. Ich öffnete Blacklakes Boxentür. "Tut mir Leid, aber ich muss jetzt meine Pferde versorgen. Das Betreten des Zuchthofs ist übrigens nur Mitarbeitern und Züchtern erlaubt und natürlich Käufern, also bitte...", ich konnte den Satz nicht beenden. Karinas Augen waren tränengefüllt. Tja, da stand ich nun und wusste nicht, was ich machen sollte. "Wo wohnst du?", fragte ich sie. - "Überall. Und Nirgendwo.", sagte sie. Sie unterdrückte ihre Tränen beim Sprechen, aber ihre Stimme zitterte. Franzi und Miri kamen gerade um die Ecke, ich war erleichtert. "Oh, wer ist das denn?", fragte Miri sofort. "Sie heißt Karina und scheint eine Vorliebe fürs Westernreiten zu haben.", antwortete ich. Sie sah mich an. "Franzi, hast du kurz Zeit?" - "Klar." - "Karina,würdest du bitte kurz warten?" Sie nickte leicht. ich ging von meinen Hunden gefolgt mit Franzi aus dem Stall und erzählte ihr von dem komischen Gespräch. "ich werde mal bei der Polizei anrufen, ob es irgendwo ein vermisstes Kind gibt. Ansonsten, wenn sie keinen Wohnsitz hat, muss ich das Jugendamt informieren.", sagte Franzi. - "Das Jugendamt? Muss das sein?" - "wo soll sie denn sonst bleiben? Es ist arschkalt und im Stall gehen nachts die Heizungen in den Sattelkammer und Reiterstuben aus." Franzi hatte recht. Sie ließ mich stehen und zückte ihr Handy. Ich ging zurück zu meinem Hengst. "Danke fürs Aufpassen,Miri", flüsterte ich meiner Freundin im Vorbeigehen zu. Sie zwinkerte. "So, da du schonmal hier bist, aknnst du mir auch helfen." Karina schaute mich an. "Ihr ruft die Polizei, nicht wahr? Ist ok, ne Vermisstenanzeige gibts sowieso nicht, das läuft übers Jugendamt, wenn ein Waise ausm Heim wegläuft.", sagte sie. Das kam unerwartet. Ich wollte ihr ja nicht zu Nahe treten... "Das tut mir Leid.", sagte ich. "Du hast jetzt zwei Möglichkeiten, würde ich sagen. Entweder du haust ab und sie finden dich hier nicht, oder du bleibst und hilfst mir. Zugegeben eine leichte Entscheidung, aber um es schmackhaft zu machen: Eine Reitstunden auf Blaze mit Unterricht von mir erteilt, wenn du bleibst!" Sie schaute mich an. Fast gequält dachte sie darüber nach. Ich dachte, sie würde trotzdem gehen, aber ich unterschätzte ihren Wunsch sehr! "Wie soll ich helfen?", fragte sie schließlich, halb traurig, halb fröhlich. "Schnapp dir die Karre und eine Forke und hilf mir beim Misten. Neun Boxen, kriegst du das hin?" Sie nickte nur. "Gut, dann fangen wir an."
Als wir alle Boxen gemistet hatten, war es schon 16.00Uhr. "Verdammt!", rief ich. Tja, mit Training sieht das Heute schlecht aus, stellte ich fest. In diesem Moment kam Franzi zu mir. "Jordyn?", rief sie und ich ging zu ihr. "Sie ist aus einem Heim abgehauen, vor knapp zwei Wochen. Die Heimleiterin und eine vom Jugendamt können Montag hier sein, wir sollen sie solange zur Polizei bringen." "Ist das deren Ernst?" - "Anscheinend schon, tut mir Leid!" - "Nein, Danke für deine Hilfe Franzi!" Ich überlegte und überlegte. Als ich zu Karina kam, saß sie auf einer Ecke der Karre und streichelte Teddy. "Na, wann kommen sie, um mich zu holen?", fragte sie. `- "Montag.", antwortete ich. "Bis dahin bin ich weg." - "Wir sollen dich aber zur Polizei bringen...", das schockierte sie. Sie konnte gar nix mehr sagen. "warte kurz.", sagte ich. Ich nahm mein Handy und rief Marten an. "Schatz, ich brauche deine Hilfe, sofort!" Ich erzählte ihm von Karina und allem, was so passiert war und was ich beim Misten über sie in Erfahrung bringen konnte. Er wusste sofort, worauf ich hinauswollte. "Du kannst sie doch nicht einfach zu uns nach Hause mitnehmen!", sagte Marten. "Aber wir haben doch ein Gästezimmer. Zwei Nächte, Schatz. BITTE!" - "und heute Abend? Unser Tisch? Alleine lassen können wir sie ja schlecht." - "Dann gehen wir halt nächste Woche essen." - Marten war still, dann seufzte er enttäuscht. "Ok, bring sie mit.", gab er schließlich auf. "Ich danke dir , Schatz, du bist der Beste, ich liebe dich!" ich legte auf und erzählte zunächst Franzi von meinem Vorhaben. Sie war einverstanden und rief beim Jugendamt an, um auch denen Bescheid zu sagen. Und zuletzt erfuhr es auch Karina, die absolut glücklich war - auch wenn sie es nicht zeigen konnte. Sie brachte lediglich ein gehauchtes "Danke!" heraus.
Nach dieser Aufregung entschied ich heute auf kein Pferd zu steigen, das wäre eher kontraproduktiv. Ich holte meine Pferde wieder rein in ihre Boxen, Karina durfte helfen. Dann fuhr ich mit ihr zum Zuchthof. "Du darfst Blaze morgen reiten, heute müssen wir uns erstmal um anderes kümmern." Karina schaute mich verwirrt an. Am Zuchthof musste ich noch etwas Papierkram erledigen. Währenddessen durfte sie Blaze putzen. Und natürlich auch Phönix(Anm. ihr Fohlen!). Sie kam in mein Büro. "Sie haben mich ganz schön verarscht", sagte sie leise. Ihr Fohlen ist ja höchstens ein paar Monate alt, da kann ich sie noch nicht reiten." - "Tut mir Leid, ich musste dich ja irgendwie überzeugen", verteidigte ich mich. "Aber du kriegst deine Reitstunde. Such dir ein Pferd aus, es gibt ne Menge Westernpferde hier." Sie schaute mich prüfend an und machte sich auf, ein Pferd auszusuchen. Ich war jetzt fertig mit dem Papierkram und wollte nur noch nach Hause. "und welches Pferd soll es ein?", fragte ich am Auto. "Black Dahlia.", entgegnete sie mir. Ich hielt inne. "Du weißt, dass das meine Stute ist, oder?" - "Sie haben gesat jedes Pferd wäre ok." - "Ja, das hab ich. Ok, dann Dahlia, aber streng dich bloß an!", ermahnte ich sie. Auf dem Rückweg hielt ich noch am Einkaufszentrum. "Komm", rief ich sie.
Wir gingen in die Klamottenabteilung, wo sie sich eine Hose und zwei Sweatshirts und zusätzlich ein paar Schlafsachen aussuchen konnte. Widerwillig nahm sie meine Geschenke an. dann kamen noch Zahnbürste und andere Pflegemittel dazu und letztlich holten wir noch was zu Essen. "Ich mag Ananas", gab sie leise zu. "Ich auch!", sagte ich unterstützedn und nahm eine mit. "So, sieht gut aus.", sagte ich. An der Kasse bezahlte ich alles. Karina fand das glaub ich nicht so toll, sie schien ein schlechtes Gewissen zu haben. "Packst du kurz weiter aus? ich hab noch was vergessen!", sagte ich. Sie nickte und räumte brav die Sachen aufs Band. Ich schnappte einen Rucksack und ging zurück zur Kasse. "Der auch noch bitte." Nach dem Bezahlen packten wir dann alles ins Auto. Teddy und Flummi kamen auf die Rückbank. "So, jetzt nach Hause."
Zuhause angekommen brachten wir den Einkauf rein und packten aus. Ich warf Karinas Sachen in die Waschmaschine, damit sie sie danach gleich anziehen konnte, aber bis dahin bekam sie Sachen von mir. "Hier, das ist das Gästezimmer. Du hast ein kleines Bad dran und Fernseher ist auch da." Sie war sehr zurückhaltend, bedankte sich und ging duschen. in der Zeit kochte ich Abendessen. Ich machte Steaks, um Marten zu beschwichtigen wegen unseres missglückten Dinners. Als Karina fertig war, gab ich ihr schon was zu essen. Sie schlang es runter, hatte wohl länger nichts warmes gegessen. "Wenn es ok ist, eghe ich jetzt schlafen." - "Klar", sagte ich. "Wenn du was brauchst, sag Bescheid." - "Nein, sie haben mir schon genug geholfen. Danke." Sie lächelte und verschwand im Gästezimmer. Draußen ging das Licht an. Aber von Marten war nix zu hören. ich stell das Essen warm und ging auch erstmal duschen. Danach machte ich das Fressen für die hunde fertig, bis ich plötzlich ein Flackern aus unserem Garten sah. Ich zog mir schnell meinen Mantel an und dicke Stiefel und ging raus, um nachzusehen.
...Rest kommt sofort. _________________ Tu aus das Licht und dann; tu aus das Licht.
Doch hab ich Dein Licht ausgetan,
Nie find ich den Prometeusfunken wieder,
Dein Licht zu zünden.
William Shakespeare - Othello |
19.12.2009, 13:13 |
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Jordyn
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Es war kalt, aber alles war weiß. Und da war noch was. Irgendwas lag da uf dem Schnee. Dunkelrot...ich sah genauer hin. Ein Rosenblatt? Im Winter? Wie kommt das denn hierher, dachte ich, bis ich sah, dass es nicht nur eines war. Auf dem Schnee lagen auf einem Streifen Rosenblätter, sie führten um das Haus rum. Ich folgte ihnen gespannt...
Als ich um die Ecke bog, konnte ich meinen Augen nicht trauen. Überall Rosenblätter auf dem Schnee und in Herzform! Daneben standen unzählige Kerzen(so viel zum Flackern^^) und im Schnee eine Flasche. In dem Herz lag eine Decke und auf der saß Marten. ich war total geschockt, konnte nix sagen.
Er stand auf und kam zu mir. "Da du mir ja keine andere Möglichkeit lässt," sagte er, "musste ich mir was einfallen lassen."
"Marten, das ist wunderschön!"
"Du hast jetzt Sendepause, Schatz. Jetzt bin ich dran!", sagte er. Er kniete sich vor mich.
"Jordyn, ich weiß, wir sind erst 1 1/2 Jahre zusammen und wohnen erst drei Monate zusammen, aber ich bin mir absolut sicher, dass du die Liebe meines Lebens bist. DU bist immer da, wenn ich dich brauche und bringst mich immer wieder zum Lachen, wenn ich traurig bin. Mit dir zusammen zu sein, bedeutet mir unglaublich viel. Ich liebe dich von ganzem Herzen. Jordyn, willst du mich heiraten?"
Ich musste weinen. Niemals hätte ich sowas erwartet. Ich war total hinüber. Ich stand da, im Schnee, und war sprachlos.
"Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, etwas zu sagen!", erinnerte mich Marten, der immer noch vor mir kniete.
"Marten, ich weiß nicht, was ich sagen soll.", gab ich zu.
"Also, ein JA würde mir schon reichen!", sagte er lächelns und stand auf.
Ich realisierte jetzt erst, was er mich gefragt hatte.
"Meinst du das ernst?", fragte ich ihn.
"Was glaubst du denn", sagte er lächelnd und legte seine Arme um mich.
Ich musste überlegen, aber dann dachte ich, warum überhaupt???Wozu überlegen. Ich liebte ihn. Und ich wusste, dass ich für immer mit ihm zusammen bleiben wollte. Und da kamen die zwei Buchstaben, auf die Marten gewartet hatte.
"Ja, ich will dich heiraten!"
Marten nahm mich in den Arm und hob mich hoch, er wirbelte mich im Kreis und küsste mich. Und dann steckte er mir den Ring an. Weißgold mit einem kleinen Diamanten. Einfach wunderschön.
Was für ein TAG! dachte ich bei mir. Wir setzten uns auf die Decke im Schnee und tranken ein Glas Sekt (so viel zu der Flasche im Schnee^^). Die agnze Zeit hielt er mich im Arm und ließ mich nicht los. Wir saßen noch eine ganze Weile so da, bis es einfach zu kalt wurde. Dann gingen wir rein.
Wir aßen gemeinsam und gingen danach ins Wohnzimmer, wo ich vorm Fernseher in den Armen meines Verlobten einschlief.
Hoffe es gefällt euch^^
Jordyn _________________ Tu aus das Licht und dann; tu aus das Licht.
Doch hab ich Dein Licht ausgetan,
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William Shakespeare - Othello |
19.12.2009, 13:30 |
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Fabienne
Super-Mitglied

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Anmeldungsdatum: 20.09.2008
Beiträge: 660
Wohnort: Luzern ( Schweiz) |
WOW JORDYN!!! ALLES ALLES GUTE!!!
Man freue mich total für euch beide!!! Auf Rosental läuft ja einiges ab in Sachen Liebe usw. Und stell mir Karina bad wie möglich vor, will auch wissen wer da so herumspaziert
Falls du Lust hast kannst du noch mal bei meinem Bericht mitschreiben, dann ist definitives Ende:)
ALLES GUTE!!! freu mich hdl _________________ So wilde Freude nimmt ein wildes Ende und stirbt im höchsten Sieg....
Wie Feuer und Pulver im Kusse sich verzehrt...
( Romo und Julia - William Shakespeare ) |
19.12.2009, 20:57 |
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Miriam
Super-Mitglied

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Anmeldungsdatum: 30.12.2007
Beiträge: 1176
Wohnort: i-wo in NurRheinländerWohnenhier |
oh wunderbar...ich kann dir verraten, wer alles bei den rosen mithelfen musste...aber nee...das wär dann nicht Marten fair gegenüberXD _________________ Alizée..................veni vidi vici |
21.12.2009, 17:50 |
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Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde. Aktuelles Datum und Uhrzeit: 09.04.2023, 09:31
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