Hanfhaus-Forum

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hanfhaus Hausmeister

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.09.2006 Beiträge: 139 Wohnort: NL
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Verfasst am: 01.12.2006, 13:29 Titel: Wenn Cannabis zur Sucht wird |
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Berlin (dpa) - Manche rauchen schon morgens ihre erste "Tüte", um sich überhaupt zur Schule aufzuraffen. Manche brauchen sie jeden Abend, um in den Schlaf zu finden. Die einen glauben, damit Hemmungen überwinden zu können, andere ihre Depressionen.
So unterschiedlich die Gründe für Cannabiskonsum bei jungen Leuten ausfallen, eines steht fest: Er nimmt in ganz Westeuropa seit Jahren zu. Und neben den zahlreichen Jugendlichen, die ab und zu mit Freunden kiffen, wächst die Zahl derer, die schlicht abhängig sind - und massive soziale, familiäre oder schulische Probleme bekommen. In Berlin fiel jetzt der Startschuss für die Behandlungsstudie INCANT, die Jugendlichen helfen will, von ihrer Sucht loszukommen.
"Wir richten uns an diejenigen zwischen 13 und 18 Jahren, die mindestens zwei bis drei Mal pro Woche Cannabis konsumieren, aber eigentlich davon loskommen wollen", sagt Andreas Gantner, Projektleiter beim Berliner "Therapieladen", wo die Studie als einzigem Standort in Deutschland durchgeführt wird. Auch Belgien, Frankreich, die Niederlande und die Schweiz haben sich entschlossen, nach dem US-Modell INCANT (International Cannabis Need of Treatment) einen neuartigen Therapieansatz zu erproben.
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, bestätigt: "Immer mehr Jugendliche haben große Probleme mit ihrem Cannabiskonsum. Mit INCANT fördern wir eine frühzeitige und wirksame Therapie, bevor es zu einer Verfestigung der Sucht und massiven psychischen Erkrankungen kommt." Wissenschaftlich betreut und ausgewertet wird das Projekt von der delphi-Gesellschaft (Berlin).
"Die Sache hat sich in den USA bewährt", sagt Gantner. Im Unterschied zu dem bisherigen - auch im "Therapieladen" seit 20 Jahren angebotenen - Ansatz, den Jugendlichen selbst ins Zentrum der Therapie zu stellen, setzt INCANT auf "multidimensionale Familientherapie". Im Klartext heißt das, dass alle Bezugspersonen des Teenagers intensiv einbezogen werden - in Gruppen- und Einzelsitzungen. "Das ganze soziale Umfeld des Abhängigen soll sich bewusst werden, dass es im Kampf gegen die Sucht wichtig ist", erläutert der Psychologe. Dazu gehörten Eltern, Lehrer, aber auch Betreuer oder Gerichtshelfer.
"Dabei ist es oft ganz wichtig, das zerstörte Vertrauen zwischen Eltern und Kindern wieder herzustellen", sagt Gantner. "Zahlen aus den USA sagen, dass rund zwei Drittel der Eltern bereits resigniert und ihre Kinder quasi aufgegeben hatten. Die Ergebnisse zeigen aber: Es ist keinesfalls so, dass die Eltern keinen Einfluss mehr haben." Hier gebe es auf vielen Ebenen Aha- und Lerneffekte.
"Oft kommen die Jugendlichen aus einem Haushalt mit sozialen Problemen, manchmal stehen Gewalt- oder sogar Missbrauchserfahrungen im Hintergrund, manchmal Suchterfahrungen der Eltern", sagt Gantner. Hier könnten nun auch Eltern von der multidimensionalen Therapie profitieren. "Vielleicht, indem sie endlich ihr Alkoholproblem anpacken."
Im Zentrum der Therapie steht für die Teenager, sich über eigene Beweggründe für Drogenkonsum, aber auch über eigene Wünsche klar zu werden. Und zu sehen, dass man letztere auch ohne "Tüte" - und dann möglicherweise sogar effektiver - verwirklichen kann. Nein sagen zu lernen, etwa der Kifferclique gegenüber, sei für viele schon ein wichtiger erster Schritt, wissen die Berater vom "Therapieladen". Kleine Erfolge zählen deshalb: nicht die absolute Abstinenz sofort, sondern auch schon die Verringerung des Konsums.
Um die Effektivität der multidimensionalen Therapie im Rahmen von INCANT wissenschaftlich nachzuweisen, wird die vier- bis fünfmonatige Behandlung der rund 60 Jugendlichen verglichen mit der herkömmlichen Therapie einer 60-köpfigen Kontrollgruppe. Interessenten aus dem Großraum Berlin können sich noch um eine Teilnahme bewerben.
Quelle _________________ ~~openSUSE_10.2~~ |
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Verfasst am: 01.12.2006, 13:29 Titel: Anzeige |
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Bongo User

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.08.2006 Beiträge: 33
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Verfasst am: 02.12.2006, 09:12 Titel: macht Euch kiffen probleme ? |
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was meint ihr ? macht kiffen abhängig ? braucht man das grüne zeug wirklich täglich oder haltet ihr es auch wochenlang ohne etwas zu kiffen aus. was ist wenn ihr nichts kifft, fühlt ihr euch anders ? schreib deine meinung !
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Bitte Forensuche benutzen !!!
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Ganja-Teufel Moderator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.09.2006 Beiträge: 91 Wohnort: Paderborn
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Verfasst am: 02.12.2006, 19:27 Titel: |
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So einen Theard haben wir schon unter "Umfragen --> macht kiffen abhängig" ! Also bitte auf Bongo´s Fragen dort anworten ! Sonst muss ich die Antworten verschieben und bin gezwungen Bongo´s Text/Fragen zu löschen !
MFG
Ganja-Teufel _________________ I don´t like the drugs, but the drugs like me Marilyn Manson |
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