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Nord Korea


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pendragon
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BeitragVerfasst am: 10.10.2006, 02:15    Titel: Nord Korea Antworten mit Zitat

nun ist es soweit, Nordkorea hats auch geschafft in die Länder mit Atomtests sich eintureihen.

Pfeil http://de.news.yahoo.com/09102006/3/nordkorea-schockt-weltgemeinschaft.html
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Nam-Myoho-Renge-Kyo
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BeitragVerfasst am: 10.10.2006, 02:15    Titel: Anzeige

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Querdenker
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BeitragVerfasst am: 10.10.2006, 08:53    Titel: Antworten mit Zitat

Wobei das ja noch ein kleines A-Bömbchen war. Das Regime dort ist echt Menschenverachtend. Da verhungert das eigene Volk aber trotzdem baut man Bomben. Böse
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pendragon
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BeitragVerfasst am: 11.10.2006, 19:10    Titel: Antworten mit Zitat

alles für den diktator und dem staat, nur das das volk der staat ist vergessen sie allzuleicht.
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Nam-Myoho-Renge-Kyo
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jesse_james
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BeitragVerfasst am: 13.10.2006, 18:40    Titel: Antworten mit Zitat

Dass das Volk dort hungert hat doch noch nie jemanden gestört oder wieso liefert die Staatengeminschaft seit einer Ewigkeit schon Lebensmittel und andere Güter in diesen Land ?

Würde es irgendwen stören hätte man das Regime dort doch längst abgesetzt.


Außerdem ist NK nicht im Atomwaffensperrvertrag vertreten folglich haben sie alle Rechte diese Bombe zu entwickeln und zu bauen und auch zu testen !



Den Menschen ist doch nur eines ein Dorn im Auge und zwar das ein ihnen nicht bekannter Staat eine alles vernichtende Waffe besitzt, ein Staat über den die Medien nur Schlimmes und Grausames berichten.


Das dort Menschen Hunger leiden und daran krepieren tagtäglich, das wird doch nur als Grund vorgeschoben damit irgendwer dort einmaschiert und dem Machthaber die A-Bombe wegnimmt.


Würde das hungernde Volk der Ausschlag sein, hätte man längt viel früher reagiert.

Das aber ein hungerleidendes Volk niemals ausschlaggebend ist, sieht man daran wie die Weltgemeinschaft mit dem Hungerproblem in der Welt umgeht.

Denn es sterben täglich tausende, zehntausende Menschen, vor allem Kinder an Unterernährung !

Und das stört bis heute kaum einen Menschen.
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pendragon
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BeitragVerfasst am: 15.10.2006, 02:00    Titel: Antworten mit Zitat

kaum einen menschen...ausser vielleicht uns und ein paar anderen.
wie war das doch mit elementaren bedürfnissen? sie werden halbweges im eigenen land verfolgt, aber ausserhalb scheint sowas direkt gültigkeit zu verlieren.

das grundrecht auf nahrung gilt wohl nur für eine begrenzte anzahl von menschen, also ist dieses gesetz ohne ideologie entstanden, keine überzeugung stekct dahinter, nur ein alibi paragraph der die demokratie schöner erscheinen läßt.


jetzt wird aber noch lustiger.

asien hat nordkorea auf radioaktive partikel getestet und in der nähe des angeblichen atomversuchorts keinerlei partikel aufspüren können.
heute aber behaptet die usa dort spuren gefunden zu haben...nanu, böse ist wer hierbei eine erneute verschwörung verumutet.
bin mal gespannt wie sich das entwickelt.
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Nam-Myoho-Renge-Kyo
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jesse_james
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BeitragVerfasst am: 15.10.2006, 02:20    Titel: Antworten mit Zitat

Na was wird wohl passieren ?!

Die USA werden so lange darauf drängen das NordKorea bestraft werden muss, bis keiner mehr bereit ist den USA zu folgen und diese es dann selbst umsetzen werden.

Der neue UN-Generalsekretär ist leider nicht bekannt genug um ihn richtig einschätzen zu können, aber da er SÜDKOREANER ist, kann er entweder parteiisch sein, was er als UN-Generalsekretär nicht sein darf oder aber er geht seiner Arbeit nach und könnte somit den Amis irgendwann ein Dorn im Auge sein.

Denn ich denke nicht das dieser eine militärische Aktion beführworten würde die sich in unmittelbarer Nähe zu seiner Heimat abspielen täte !

Denn man bedenke einmal das man NordKorea nur von 2 Seiten aus betreten kann, von Südkorea aus oder von der Meeresseite.

Von China aus wird das den Amis wohl kaum möglich sein.

Von der Meeresseite aus müssten die Amis sehr viel Kriegsgerät in Form von Seestreitkräften in die dortigen Gewässer verlegen und CHINA wird das nicht toll finden wenn plötzlich dutzende US-Kriegsschiffe in ihren Hoheitsgewässern oder in unmittelbarer Nähe dazu verweilen werden.

Also gibt es nur eine Option und die heißt Südkorea !

Und das würde eindeutig die Heimat des jetzigen UN-Generalsekretärs in einen Krieg mit NordKorea stürzen.


Aber davon einmal abgesehen würde ein US-Angriff auf NordKorea egal ob von der Seeseite her, von SüdKorea aus oder auch nur per Luftschlag, den Militärapparat in China in kürzester Zeit auf Hochtouren bringen UND DAS wieder zu beruhigen dürfte schwieriger sein als NordKorea mit friedlichen Mitteln zu reformieren !


PS:
Zu der ganzen heutigen Politik bezüglich Atomwaffen sollte man wohl mal in Erwägung ziehen wieder Bunker zu bauen für die Zukunft und zwar ABC-sichere-Bunker !
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pendragon
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BeitragVerfasst am: 17.10.2006, 16:11    Titel: Antworten mit Zitat

komisch ist das man frankreich nie mit sanktionen gedroht hat, als die atomtests weiterhin durchführten, auch gegen den protest aller länder.

nun kommt nordkorea und plötzlich sind alle dabei, sanktionen einzuleiten, sollte ein 2ter test erfolgen. man kann es nicht einem land durchgehen lassen ohne konsequenzen und bei anderen plötzlich mit sanktionen anfangen.

alle menschen sind gleich, nur manche sind gleicher...wir sehen es alle mal wieder bestätigt.
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tr0p1kk
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BeitragVerfasst am: 19.10.2006, 14:39    Titel: Antworten mit Zitat

Oh ja. Das sieht man schön daran, leider nicht zum ersten mal.

Genauso wie immer auf das böse Deutschland rumgehackt wird und wir alles tun müsen und annehmen damit wir nicht wieder als Rechts dargestellt werden könnten.

Versteht mich nicht falsch, ich hasse Hitler und seine Nazi Brut, aber bei USA schreit keiner hinterher, dabei waren die vor 50 jahren erst in Vietnam und kommen bis heute nicht mit anderen in ihrem Land klar.
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Auch wenn die Liebenden verloren sind, wird die Liebe nicht verloren sein.

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pendragon
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BeitragVerfasst am: 20.10.2006, 14:40    Titel: Antworten mit Zitat

es ist auch fakt das nazis in anderen ländern leben und dort aktiver sind und zahlreicher wie skandinavien oder auch in den usa und in ganz russland usw.

nur leider findet bei der jetzigen politik die rechte szene auch wieder guten zulauf, was in ostdeutschland leider nur zu gut zu beobachten ist.
aber da andere themen wichtiger sind wird es kaum mehr in den medien behandelt.
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Nam-Myoho-Renge-Kyo
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Bossi
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BeitragVerfasst am: 07.11.2006, 00:43    Titel: Antworten mit Zitat

Um wieder zum eigentlichen Threadthema was zu sagen Winken

NK ist ein echtes Überbleibsel aus dem Kalten Krieg. Und ein Beispiel, dass eine vernünftig formulierte Doktrin noch lange keinen guten Staat abgibt.
Kim Ill Sung hatte eine Idee einer autarken wirtschaftlichen Entwicklung propagiert. In der Theorie hörte sich die sehr vernünftig an: Man behindert Importe und versucht so die vorher eingeführten Waren im Land selber herzustellen, um so von der Rolle des Rohstofflieferanten für die Industriestaaten loszukommen (extrem kurz gefasst hatte er diese Theorie propagiert, die übrigens schon 19.Jh u.a. von Deutschland erfolgreich durchgeführt wurde).
So weit, so gut – was daraus geworden ist, sollte ja bekannt sein…
Personenkult und Indoktrination par exellance!

Aber was kann man gegen einen Staat unternehmen, dem in der Bevölkerung kaum Widerstand entgegen schlägt? Und dem ist nun mal leider so…
Wenn man das Beispiel Irak nimmt, wo es definitiv Widerstand gegen das Regime gab, sieht man schnell, dass ein schneller militärischer Sieg gegen das Regime und eine „Bekehrung“ zur Demokratie nicht so einfach durchzusetzen ist. Das Beispiel Deutschland nach WW2 ist längst überholt – man kann mittels Kriege keine Demokratien mehr errichten.

Das NK die A-Bombe hat – sie hatten übrigens nach meinem Wissen schon länger Atomwaffen, hatten es bloß nicht offiziell zugegeben – war auch der Grund, weshalb die USA überhaupt Erdöl und andere Güter dorthin geliefert hat. NK hat, diplomatisch, schlicht das erpresst.
Der groß bekannt gemachte Test war nur eine Weiterführung dieser Politik – welche Regierung ein Staat hat, ist im Prinzip doch der UN relativ egal, siehe nur die ganzen Diktaturen in Afrika (Zentralafrkanische Republik zB.).
NK ist nur deshalb so präsent auf der Tagesordnung, weil es zum Einen offensiv nach außen seine Interessen durchsetzen will und, neben einem 1-Million-Mann-Heer (!), schlicht auch ein paar A-Bomben sein Eigen nennt und zum Anderen nicht wie die Diktaturen in Afrika nur menschenverachtende Gewalt im Inneren anwendet und ansonsten schön brav seine Rohstoffe dem internationalen Markt zur Verfügung stellt (und brav die Industrieprodukte abnimmt).

Das das Regime besser gestern als heute dort abgesetzt werden sollte, will ich nicht in Frage stellen – jedoch: Wer soll die Richtlinien für eine „gute“ oder „schlechte“ Regierung festlegen? Wo sollen die Grenzen liegen? Und die wichtigste Frage: Wer soll das durchsetzten und wie?

Das die Demokratie als Staatsform die Ultima Ratio ist, scheint im Moment die einzige Lösung für all solche Probleme. Böse Staaten sind immer undemokratisch – jedoch: wer sagt, dass demokratische Staaten besser sind?
Die USA zB. ist auf der einen Seite die älteste Demokratie der Welt, war ausschlaggebend für die Demokratisierung der Welt, hat die Menschrechte und Meinungsfreiheit in ihrer Verfassung garantiert. Auf der anderen Seite stehen altbekannte Stichworte wie Rassendiskriminierung, eine aggressive Außenpolitik (ich meine nicht nur Kriege, sondern auch die Einflussnahme auf Regierungen und die Unterstützung genehmer Diktatoren).

Um zu einem Schluss zu kommen und nicht allzu sehr in Labbern zu verfallen:
Ich denke, dass NK mindestens mittelfristig in der Hand des Herrscherclans bleiben wird.
Krieg von außen als Mittel zum Umsturz scheidet wegen der Stärke des Regimes, sowohl militärisch als, wie ich glaube, auch innenpolitisch, aus.
Und ein Umsturz von innen, selbst bei Unterstützung von außen, ist wegen einer fehlenden, genügend starken Opposition auch nicht zu erwarten…
Klingt sehr pessimistisch – ich weiß…
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pendragon
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BeitragVerfasst am: 09.11.2006, 13:49    Titel: Antworten mit Zitat

pessimistisch...hmm...oder objektiv? ich glaube auch, das es sehr schwer werden wird, dort was zu erreichen.

und das die diversen "schein" demokratien auch nicht immer so toll sind, wissen wir alle. in ihrer idealform klingt ja demokratie ganz verlockend, aber sobald wirtschatfliche nteressen dazukommen, wird die demokratie schlichtweg oft verleugnet.

ergo...demokratie ist nicht die ultimative form, da sie zum heutigen zeitpunkt nicht wirklich angewandt werden kann. geld ist oft wichtiger, als politische ideale.

wie das zu beheben ist, tja...darüber können wir wohl noch lange nachdenken und nach lösungen suchen.

aber solange die welt nicht geeint ist, wird es problematisch bleiben, egal welcher regierungsform man angehört.
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Bossi
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BeitragVerfasst am: 09.11.2006, 15:03    Titel: Antworten mit Zitat

die heutigen Demokratien (jetzt WIRKLICHE und nicht wie Weißrussland o.ä.) sind schon gar nicht so schlecht...

Sie stehen immerhin einer Tendenz zur Machtkonzentration in einer Person entgegen.
Wie leicht sowas passieren kann, wenn die Demokratie als Staatsform nicht in der Gesellschaft integriert ist, läßt sich leicht an Beispielen wie Rußland (schleichend) oder Spanien in den 30er (gewaltsam) sehen. Und da sind die unzähligen anderen Beispiele aus Gegenwart und Vergangenheit in Afrika, Asien und (Süd-)Amerika noch garnicht erwähnt (sie haben vom großen Teil auch äußere Gründe).
Eine heutige palamentarische Demokratie hat schlicht einfach nicht die hohen Ideale einer wirklichen Regierung durch das Volk und für das Volk. Vielmehr fällt sie unter: "Nicht ideal, aber was besseres gibts im Moment nicht".
Schon in den grundlegenden Demokratietheorien aus dem 19.Jh wird in erster Linie die Praktabilität und Wahrung von Bürgerrechten in den Vordergrund geschoben - wenn mal von Rousseau absieht.

Momentane Alternativen gibts ja genug, aber wirklich gut ist keine - auch die Herrschaft des Geldes würde ich dabei als Staatsform ansehen.
Ich denke, noch ist das Kapital nicht der grundlegende Faktor in unser Staatsform und wird auf absehbare Zeit auch nicht der entscheidende werden.
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jesse_james
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BeitragVerfasst am: 10.11.2006, 02:14    Titel: Antworten mit Zitat

@Bossi

Das der UNO im Grunde die afrikanischen Staaten egal sind kann man auch von einem anderen Standpunkt aus sehen.

Man bedenke einmal wie das Antlitz der Erde im wirtschaftlichen und vom Wohlstand geprägten Sinne aussehen würde, wenn alle Staaten auf der Erde zum einen demokratisch wären und zum anderen alle einen gleichhohen Lebensstandard aufweisen würden, bzw. aufweisen müssten.

3/5-4/5 der Welt leben in Armut, geführt oder beherrscht und geprägt wird die Welt von den angeblich demokratisch orientierten Staaten die die Wohlstandsnationen wiederspiegeln.

Was würde es bedeuten für uns wenn wir uns um die dritte, vierte und fünfte Welt RICHTIG kümmern würden.
Also nicht so wie es die UNO oder andere westliche Staaten tun, so wie es reiche Eltern mit ihren Nachkommen machen um die sie sich nicht kümmern und denen sie dann Geld zu stecken um damit den Verlust an menschlicher Zuneigung zu kompensieren.


Darüber hinaus, wie würde die Lage der Rohstoffversorgung aussehen, der Nahrungsversorgung, usw. wenn alle 6 Milliarden Menschen denselben Wohlstand benötigen würden ?!

Natürlich haben alle Menschen ein Recht darauf diesen Wohlstand zu bekommen und ihn zu erleben, aber es wäre unmöglich alle 6 Mrd. auf den gleichen Stand zu bringen entsprechend dem was wir heute haben.

Das zu ermöglichen würde einschnitte bei uns allen bedeuten und das ist mit einer der Gründe warum wir den halben Globus in Armut versinken lassen.
Schwache, arme, unterdrückte und ausgebeutete Menschen denen man zusätzlich Wissen vorenthält kann man ohne größere Probleme kontrollieren.
Und welche westliche Nation, bzw. ähnlich geprägtes System gibt schon gerne ihre Vormachtsstellung auf ?!
USA ? Frankreich ? England ? Deutschland ? Japan ? China ? wohl kaum ...


Ohne die jeweiligen "Gegner" wie Iran, Irak, Syrien, NordKorea, usw. würde die Legitimation für das bestehende Verhalten der Militärmächte des Westens wegfallen.
Oder wer verhält sich in einer friedlichen Welt so wie es die USA oder Russland derzeit tun ?

Wir erschaffen diese Gegner selbst, damit unsere Existenzberechtigung nicht abläuft !
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pendragon
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BeitragVerfasst am: 13.11.2006, 15:40    Titel: Antworten mit Zitat

richtig richtig...schon immer war ein gener nötig, damit notwendige einschnitte bei der eigenen bevölkerung auf zustimmung stoßen.

dennoch ist es nicht umöglich alle personen zu ernähren. was uns daran hindert? das firmen auf gewinnmaximierung aus sind und nicht kostendeckung. der punkt ist...wir könnten helfen, aber die firmenbosse, die aktionäre und vorstandsmitglieder wollen das garnicht, denn sie verdienen schließlich sehr gut daran.
wer will das schon aufgeben. im moment ist sich jeder mensch sich selbst der nächste und will nichts abgeben. das wird sich in zukunft auch kaum ändern.
kaum einer wird freiwillig seinen wohlstand abgeben, den er mit legalen oder illegalen wegen erworben hat.

schließlich kauft man sich lieber eine villa für den sommeraufenthalt, als damit vielleicht vielen menschen das leben zu retten. geld kommt vor menschenleben...das ist leider traurige tatsache in unserer heutigen zeit...es hat sich damit in der ganzen geschichte der menschheit nichts verbessert.

solange die menschen an der macht sind, die auch so denken, kann sich auch nichts ändern und sie werden einen teufel tun und ihren platz und besitz freiwillig aufgeben.
die welt in der wir leben ist immer noch materialistisch...dort liegt das problem.
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BeitragVerfasst am: 13.11.2006, 16:23    Titel: Antworten mit Zitat

Einen schnellen Umschwung in den Peripherie-Staaten kann es nicht geben, ich denke, da sind wir einer Meinung. Funktionierende Wirtschaftssysteme müssen sich selber aufbauen, das haben die Entwicklungsgroßprojekte der 70er gezeigt.
Eine ausreichende Nahrungsmittelversorgung kann übrigens (hab einen Bericht über eine solche UNO-Studie gelesen) locker für heutige Welt geleistet werden - wenn halt die im Moment genutzten Flächen richtig genutzt würden und Überschüsse sich besser verteilen würden - würden halt...! Winken
Auch die Rohstoffversorgung und CashCropsversorgung kann schlicht besser geregelt werden. Nichts wiederspricht dem, dass auch ein entwickeltes Land ohne Probleme CashCrops und Rohstoffe exportieren kann.

Allerdings sieht das momentane Bild halt anders aus, leider...
Die Entwicklungsländer sind praktisch zu CashCrop- und Rohstoffprozenten verkommen. Wobei ihre Bedeutung auch nicht überragend ist (von einigen Ausnahmen wie Platin usw mal abgesehen) - fast alles, was von dort geliefert wird, wird auch in Industrieländern selbst produziert.
Nur führt eine Ausrichtung eines Staates auf den Export von CashCrops oder sonstigen Rohstoffen in Regel zu einem mehr als einseitigen Wirtschaftssystem, dass sich auch noch selber stabilisiert.
Von den Entwicklungsländern, die es in letzten 50 Jahren geschafft haben eine Industrie aufzubauen, hatten nur Brasilien und China reiche Rohstoffreserven. Südkorea (Nordkorea zB hat reiche Kohle und Erzvorkommen!), Malaysia, Singapur oder auch Irland (hat sich wirklich grundlegend geändert) hatten nur geringe CashCropsanteile und fast keine verwertbare sonstige Rohstoffe. Sie waren also den stbilisierenden Effekten einer spezialisierten Rohstoff-Export-Wirtschaft nicht ausgesetzt und konnten erfolgreich eine eigene Industrie aufbauen.
Brasilien und China sind beides Sonderfälle. Beide Staaten sind riesige Flächenstaaten mit einen großen Innenmarkt (alleine die Oberschicht in Brasilien ist größer als die Einwohnzahl Schwedens...) und waren außerdem, wenn auch lokale, Großmächte. Sie waren daher dem Griff internationaler Konzerne nicht so ausgeliefert wie Mauretanien, Honduras usw.

Ich denke, die globale Armut ist primär ein Problem aus dem Zusammenspiel von falscher Politik (bzw die Fortsetzung der falschen Politik aus der Zeit der direkten Kolonisierung), schwacher Staaten im Gegensatz zu starken Konzernen und dem Unwillen, etwas zu ändern (die Herrschaftseliten der Entwicklungsländer leben ja schließlich NIE in Armut...)
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