Empedokles Stammeskrieger

Anmeldungsdatum: 25.02.2011 Beiträge: 10
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Verfasst am: 24.03.2011, 18:03 Titel: Traianos |
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Stundenlang saß er noch auf dem baumstamm und blickte Gedankenverlohren in das Feuer, sollte er es wirklich tun, seine gesammte vergangenheit, all das was ihn so viele jahre ausmachte, all das was sein gesammtes Leben prägte, das alles beenden ?.
Er blickte traurig, nie kannte er etwas anderes, Jahrzehnte diente er in der Armee der Horde, hier hatte er seine Freunde, seine verpflichtungen.
Würden seine Männer ohne ihn auskommen?, würden sie ihn verstehen?
Alles was war, so sehr er sich auch anstrengte nie hat es ihn wirklich mit Freude erfüllt und jetzt ? Jetzt saß er da, Einsam vorm Feuer, all seine Freunde waren gefallen oder verwundet er war troz allem Allein.
wie schön waren doch die kurzen treffen mit den Sturmhufen, wie Frei und geborgen fühlte er sich jedesmal, und jedesmal wenn er zurück in seine Einheit kam traf es ihn schlimmer, niedergeschlagener, Offensichtlicher das was er tat, das war nicht im sinne der Erdenmutter, wenn er wirklich neu beginnen wolle, neu in seinem Stamm, dann müsse er sich jetzt entscheiden.
Er seuftzte, und stand auf
Es wird ein schwerer weg werden, ich hoffe ihn nicht allein beschreiten zu müssen, nein, ich werde ihn nicht alleine Beschreiten
Er trat näher an das Feuer herran
Höllschrei ist ein schlechter Kriegshäuptling, er führt die Horde in den Krieg, wie blind war er, er sich damals mit Crain erheben müssen
Noch näher,
Ich wünsche mir so sehr das die Ahnen wieder mit mir Sprechen, das ich vergebung bei der Erdenmutter finde.
Er stand nun direkt vorm Feuer,
Für die Erdenmutter
Er nahm seinen Waffenrock und warf ihn ins Feuer, die Kleidung die ihn seit mehr als 40 jahren als Teil der Armee der Horde kennzeichnete,
Seine kleidung in der er zichtausende Tötete,
Sein gesammtes bisheriges Leben in der Horde
all dies verbrannte mit einem Leisen Knistern, und ohne es verhindern zu können rannten tränen aus seinen Augen, sein leben wie er es kannte war vorbei. Es erwartete ihn neues, gutes?, ein Leben welches eines Tauren würdig war.
Er wandte sich ab und ging in richtung des Taurenvirtel wo ihn der Schamane bereits erwartete um ihn seine Erste Aufgabe als neuer Taure zu geben. |
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