Torsten Dauenheimer Wormser
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.08.2006 Beiträge: 70 Wohnort: Worms
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Verfasst am: 26.11.2006, 19:11 Titel: SC Dahn-Worms1 |
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Heute stand unser 3. Mannschaftskampf in Dahn auf dem Programm, wir waren frohen Mutes, da wir auch zum erstem Mal Großmeister Petar Genov einsetzen konnten.
Wir kamen leider etwa 10 Minuten später an, aber Dahn war so freundlich nicht volley um 10 Uhr die Uhren zu drücken.
Dahn war sehr ersatzgeschwächt und trat nur mit 3 Spielern der Startacht an, dass merkte man dann auch in den ersten 20 Minuten.
Petar bekam als weißer d4 d5 c4 Le6?! gereicht um nach 6 weiteren Zügen eine Figur zu gewinnen und das 1:0 klar zu machen, nach Aussage seines Gegners war er nach 2. c4 out of book.
Gregors Gegner fraß einen vergifteten Bauern in der Eröffnung, woraufhin das klassische Läuferopfer auf h7 kam, gefolgt von Dh5 und Th3 mit undeckbaren Matt auf h8. Nicht neu das Motiv, aber es funktioniert ja scheinbar immer noch 2:0
Patrick Völbel überspielte seinen Gegner im Sizilianer klar, konnte Bauern gewinnen und später die Dame. 3:0
Unser Präsi gewann im Spanier relativ früh einen Bauern und ward danach nur noch das Tauschwunder genannt, am Ende konnte er sich einen Freibauern bilden und sich eine Dame holen 4:0
Matjaz kam sehr gut mit Schwarz aus der Eröffnung, konnte schnell die f-Linie öffnen und hatte einen fetten Läufer auf h3, da die Königsstellung mit g3 geschwächt war. Er gewann 2 Figuren und landete im Endspiel mit Mehrturm 5:0.
Bei Atanas lief die Eröffnung eigentlich ganz ok, aber danach ging irgendetwas schief, da der Gegner im Mittelspiel einigen Vorteil bekam, vielleicht sogar mehr. Anstatt seinen Vorteil weiter auszubauen, holte sein Gegner die Axt raus und opferte einen Turm, aber Atanas konnte sich irgendwie verteidigen und die Partie drehen. 6:0
Ich kam mit leichten Vorteil aus der Eröffnung, war aber nicht wirklich viel los, bis mein Gegner 2 unnötige Springerzüge spielte. Danach hatte ich die Chance auf Schönheitsspreis zu spielen, der Zwischenstand und ein gutes Gefühl ließen mich dann 2 Figuren opfern. Hab scheinbar mal richtig gerechnet und der Angriff ging relativ schnell durch, ich befürchte Fritz findet sicher eine Verteidigung, aber egal. 7:0
Roland wirkte nach der Deutschen Ländermeisterschaft müde und kam nicht wirklich gut aus der Eröffnung, waren irgendwie gefühlte 15 Springerzüge in den ersten 20 Zügen. Nach und nach konnte er die Stellung etwa ausgleichen, das ganze Spiel lief über den Königsflügel wo keiner weiter kam. Sein Gegner konnte dann überraschend am Damenflügel eine 2. Front eröffnen und entscheideten Vorteil gegen Rolands Königs erreichen, da kam ein gegnerisches Remisangebot das sofort angenommen wurde 7,5:0,5
Insgesamt fiel der Sieg etwas zu hoch aus, aber wirklich Spannung kam nicht auf, da bei Dahn zuviel Stammspieler nicht am Start waren.
Nochmal herzlichen Dank an unseren Geschäftsführer Klaus, der kurzfristig als Fahrer einsprang, da bei uns ein Auto ausfiel.
Gruß Torsten
_________________ Klack,klack,klack und wieder dreht sich das Glücksrad, willkommen in der Zeitnotphase!
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