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Malur


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Vesirian von Falkengrund
Genialer Anatom und neugieriger Adliger




Anmeldungsdatum: 21.02.2009
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 09.07.2009, 09:44    Titel: Antworten mit Zitat

Vesirian sah, wie sich die Frau, die zuvor am Tisch gesessen hatte, erhob und ihre Waffe zog. Huch? Hatte sie etwas was bemerkt, das ihm entgangen war? Möglich war es ja schon, denn Vesirian wusste, dass er nicht immer unbedingt der aufmerksamste war. Und im Kampf verlor er ohnehin meist den Überblick, gut dass er jetzt eigentlich gar nicht zum Kämpfen da war.

In diesem Moment wurde auch schon ein lautes Krachen vernehmbar, und die Türe des Gasthauses ging in Flammen auf. Huch?
"Nicht verbrennen lassen, das gibt Narben!" Rief Vesirian ein wenig verblüfft und sah, wie ihm einer der Männer einen seltsamen Blick zuwarf.
Ja, er hatte das ernst gemeint. Er konnte Wunden zwar behandeln, auch Brandwunden, aber da blieben eben trotzdem hässliche Narben zurück.

Als ein weiterer Feuerball durch die Türe geschossen kam, und über Vesirians Kopf hinweg in die Wand hinter der Theke einschlug, entschied er sich, dass er vorerst genug gesehen hatte.
Er verharrte also am Boden, und lauschte den Kampfgeräuschen, anstatt sich erneut über die Theke zu beugen, um nachzuschauen, was denn so los war.

"Wir müssen den Magier ausschalten."
Murmelte Andaryn und Jeanne nickte leicht. Das war unverkennbar. Andaryns Blick wanderte zu einem der Fenster, die sie vorsorglich verriegelt hatten. "Ich kümmere mich darum." Sagte er schließlich, packte seine Säbel weg und ging auf das Fenster zu. Er löste die Verbarrikadierung und winkte einem Gardisten, das Fenster wieder zu verbarrikadieren, sobald er nach draußen geschlüpft war.
Ohne Aufmerksamkeit zu erreigen, glitt er durch das Fenster hinaus, und er hörte, wie der Gardist von innen genau das tat, was er ihm aufgetragen hatte. Andaryn zog seine Säbel erneut, und schlich sich an der Hauswand entlang durch die Nacht. Er sah ein Feuer aufleuchten und lächelte grimmig. Der Magier hatte seinen Standort verraten. Und er würde ihn nun ausschalten.
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BeitragVerfasst am: 09.07.2009, 09:44    Titel: Anzeige

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Ragnar Faenwulfsson
Lebenserfahrener Skalde Thorwals




Anmeldungsdatum: 24.05.2008
Beiträge: 57

BeitragVerfasst am: 09.07.2009, 10:25    Titel: Antworten mit Zitat

Es war dunkel und damit sicherlich nicht Ragnars Lieblingskampfhelligkeit... Er versuchte sich dennoch an dem Gemurmel zu orientieren, das er zu vernehmen glaubte. Mit Paktierern hatte er schon einige Male zu tun gehabt, daher wusste er, dass die richtig gefährlich wurden, wenn man ihnen Zeit ließ.

Er zog nahezu lautlos sein Breitschwert und bemerkte, dass links von ihm der Typ stand, der die Flammenlanzen warf. Darum würde er sich wenn dann später kümmern. Der Kreis singender Vollidioten war irgendwie wichtiger.

Ragnar machte einen Satz nach vorne und wollte auf den Kreis zutreten, als ihn ein vermummter Typ mit Säbel entgegen trat, der mindestens einen Kopf kleiner war, als er.
"Mach Platz, Kleiner." knurrte Ragnar und hob sein Schwert. Der Mann vor ihm griff blitzschnell an und Ragnar bemerkte die kleine Parierwaffe in seiner Hand.
Mh.
Sie tauschten ein paar nichtssagende Schläge miteinander aus, aber eigentlich wollte der Thorwaler zu den Singtypen.
Der Mann vor ihm versuchte ihm die Füße wegzufegen und Ragnar hüpfte überrascht in die Höhe.
Was war denn das?!
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Tot ist nur, wer in den Sagas nicht weiterlebt!
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Rhithan ibn Chalibah
Kavalier der Rahja



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 04.05.2008
Beiträge: 49

BeitragVerfasst am: 09.07.2009, 22:16    Titel: Antworten mit Zitat

"Ciaran?" Rhithan sah in ihr Zimmer hinein, und sah Ciaran dort auf dem Bett sitzen. Er schien ein wenig abgelenkt, und es dauerte einige Sekunden, ehe sein Freund ihn gewahrte.
"Sie sind wieder da." Murmelte Rhithan nur. Die Kavaliere waren bereits organisiert und verteidigungsbereit, Argan befand sich bei Nodaran, und obwohl Rhithan's Priorität ebenfalls dort liegen sollte, fühlte er doch, dass sein Platz an Ciarans Seite war. Er presste seine Lippen aufeinander und schritt in den Raum hinein. Er wollte bei ihm sein, weil er nicht riskieren wollte, ihn zu verlieren. Nach allem was sie bereits gemeinsam erlebt hatten, konnte man zwar meinen, dass er sich darum wirklich keine Sorgen mehr machen brauchte, aber Rhithan kannte seinen Freund, dessen Stärken und Schwächen.

Er wusste, wie gefährlich Ciarans magische Angriff werden konnten, wusste aber auch, wie schlecht seine Chancen im Nahkampf standen, oder im Kampf mit mehreren Gegnern. Und deswegen war er hier. Er trat auf das Fenster zu, und sah nach draußen. Obwohl die Nacht still und leise vor ihnen lag, konnte Rhithan den kühlen Wind auf seiner Haut spüren. Es frischte auf, und Kälte kroch in seine Glieder. Unheil braute sich ganz in der Nähe zusammen und er konnte es mit jeder Faser seines Körpers spüren. Die Nacht hüllte sie ein mit ihrer Dunkelheit, der Mond schien fahl, und die Leichtigkeit und Sicherheit des Tages war längst dahin. Hier regierte die Finsternis und ihre Angreifer schienen im Vorteil.
Immer wieder zuckten Lichtblitze und Feuerbälle durch die düstere Nacht und erhellten das Territorium soweit, dass Rhithan von seinem Standpunkt aus Schemen und Umrisse von Gestalten wahrnehmen konnte. Genaue Positionen auszumachen jedoch, vermochte er nicht.

Ein Rascheln hinter ihm verkündete, dass Ciaran sich erhoben hatte.
Rhithan wandte ihm den Kopf zu, und sah, wie sein Freund sich vorbereitete. Darauf hatte Rhithan im Grunde nur gewartet. Er trat vom Fenster zurück und griff nach Ciarans Hand, als dieser auf ihn zutrat. Er wünschte, sich ihm nahe sein zu können, gerade jetzt, wo sich alles so kalt und falsch anfühlte, aber dafür hatten sie nun keine Zeit. So umarmte Rhithan ihn nur kurz, ließ ihn dann wieder los und wandte sich zur Türe um.

"Let me be your hope
let me be your shield
In greatest danger let me be
the sword you will yield."

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Weine nur, Weine, bis du keine Tränen mehr vergießen kannst. Morgen aber Lache!

~~~

Ciaran, seid Ihr in Ordnung?
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Das Schicksal
Administrator




Anmeldungsdatum: 08.09.2006
Beiträge: 359

BeitragVerfasst am: 10.07.2009, 08:20    Titel: Antworten mit Zitat

Ciaran wusste, dass er im Nahkampf zwar tausendmal besser war, als noch vor einigen Jahren, seine Stärken aber doch in subtileren Bereichen lagen. Es hatte schon eine ganze Weile gedauert, bis er seine Tuchrüstung gegen das Iryanleder ausgetauscht hatte, das er nun trug.

Der Hexer blickte noch einmal aus dem Fenster und dann zu Rhithan.
Er hatte Angst.
Vor einigen Jahren hatte er mit den Dämonen jener Domäne einen persönlichen Zweikampf gefochten und er wusste instinktiv, dass sie sich an ihn erinnerten. Sie kannten seinen Namen-jenen Namen, der selbst ihm verborgen war. Ja, Ciaran hatte Angst vor den Schatten, die da draußen harrten und das war sehr untypisch für ihn.

Dann schlug etwas in das Haus ein und hinter Ciaran begann auf einmal die Wand sich aufzulösen. Das rote Haar des Hexers wehte im Wind der Zerstörung und er wirbelte herum.
Gegner waren keine zu sehen, aber das Haus war geöffnet worden und das Loch glich einer riesigen klaffenden Wunde.
Wenn die Gegner nun durchbrachen, hatten sie eine weitere nicht verschließbare Öffnung, die sie zum Einsteigen nutzen konnten.

Ciaran legte eine Hand an das Holz und spürte den, wenn auch schwachen, Geist des Humus in ihm.
Seine Lippen bewegten sich ein wenig und innerhalb weniger Minuten war das riesige Loch mit einer Wand aus Dornen übersäht, die sacht im Mondlicht schimmerte.

Dann wandte er sich um und rannte mit seinem Freund in Richtung Kampfgeschehen.
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Rhithan ibn Chalibah
Kavalier der Rahja



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 04.05.2008
Beiträge: 49

BeitragVerfasst am: 17.07.2009, 10:15    Titel: Antworten mit Zitat

Drinnen war es weitgehend ruhig, allerdings vermochte Rhithan Kampfgeräusche aus der Schankstube zu vernehmen. Er blickte zurück, sah über die Schulter zu Ciaran und stellte fest, dass dieser ihm folgte. Er war blass, doch auf seinen Zügen lag ein verbissener Ausdruck. Irgendwie erschreckte Rhithan das ein wenig, aber sie hatten bereits so viel miteinander durchgestanden, so viel grausames überlebt, so viel Schmerz ertragen und sie waren immer noch hier, beide.
Und sie würden auch das überstehen und diesen dämlichen Paktierern ordentlich auf's Maul geben. Sie betraten den Schankraum, und kam trat Rhithan ein, da flog ihm auch schon ein Mann entgegen. Er wich aus, zog beide Schwerter, und stürzte wortlos voran.

Vesirian lugte hinter seiner Theke hervor und warf einen Blick auf den Mann, der eben Bekanntschaft mit der Wand neben der Türe gemacht hatte. Er sah sich kurz um, krabbelte dann hinter der Theke hervor, packte den Mann unter den Armen und zog ihn mit sich hinter die Theke. Er war wohl von einem Feuerball getroffen worden, jedenfalls zeichneten Verbrennungen seine Brust und der Kleidung nach zur Urteilen gehörte er zur tapferen Panthergarde. Vesirian öffnete also das Hemd des verwundeten, und griff nach einem kleinen Fläschchen dessen Inhalt er auf die Wunde träufelte. Es zischte kurz, und dampfte kurz, aber dann begann die Wunde sich zu verändern ein wenig immerhin und Vesirian atmete erleichtert aus. Er presste ein Stück Stoff auf die Wunde, als er plötzlich etwas kaltes an seiner Kehle spürte und ebenso verwirrt wie überrascht sah er auf, nur um festzustellen, dass er sich einem schwarzgewandeten Mann gegenüber sah, der ihm eine Schwertklinge an die Kehle hielt. Ubs?

Andaryn war derweil an sein Ziel nahe genug herangekommen, um einen Angriff zu starten. Der Mann hatte ihn noch nicht bemerkt, und Andaryn hob den Rechten Arm, holte aus, und hieb dem Mann mit dem stumpfen Ende seines Schwergriffes ins Genick. Ohne ein weiteres Geräusch brach der Magier - Paktierer - was auch immer zusammen.
Der Agent ließ seinen Blick über die Umgebung schweifen, fand etwas, dass sich als Seil gebrauchen ließ, und fesselte den Kerl an einen Baum.
Dann schlug er sich weiter durch die nächtliche Umgebung, um einen Gegner nach dem anderen auszuschalten.
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Das Schicksal
Administrator




Anmeldungsdatum: 08.09.2006
Beiträge: 359

BeitragVerfasst am: 17.07.2009, 10:32    Titel: Antworten mit Zitat

Ragnar war ein erfahrener und vorsichtiger Kämpfer, aber dieser lebende Gummiball vor ihm machte ihm keinen Spaß. In Gedanken sandte er ein Stoßgebet an Swafnir (wie auch immer Er hier helfen sollte) und griff mit neuer Verbissenheit an. Die gekrümmte Klinge seines Gegners parierte ihn ohne Probleme, Funken stoben während die beiden Waffen aneinander vorbei glitten.

Ragnars Augen weiteten sich ein wenig, als er begriff, dass der Mann seine Parierwaffe auch zum Angreifen nutzte. Die Klinge war gewellt und verfügte über die typischen Stangen eines Parierdolches. Der Thorwaler sprang zurück und musste sich vom Gegner lösen. Ein zweiter schlang mit einem Mal einen Arm um seinen Hals und versuchte ihn zu fixieren. Der Thorwaler kämpfte verbissen und versuchte sich aus dem Griff zu winden, während der andere Gegner langsam näher kam.

Ciaran mochte keine Nahkämpfe. Er mochte auch keine engen Räume als Kampfplatz. Eigentlich mochte er im Moment überhaupt nichts.
Der Hexer suchte sich einen der gegnerischen Soldaten aus, machte einen Satz auf ihn zu und haute ihm einen Blitz um die Ohren, so dass der andere orientierungslos durch die Stube taumelte. Dann schlug er zu. Einmal. Zweimal. Dreimal. Stäbe waren finstere Waffen. Man prügelte den Gegner zu Tode. Einfach so.
Schließlich ging der Mann gurgelnd zu Boden und Cir hatte kurz Zeit sich umzusehen.
Eanna hatte sich bereits ein eigenes Ziel gesucht und war einem Mann ins gesicht gesprungen, der einem anderen- heiler?- eine Klinge an die Kehle gehalten hatte.
Ciaran stieß sich ab und eilte seinem Vertrautentier an die Seite. Das flog in diesem Moment auch schon gegen die wand und blieb ein wenig benommen und mit abgeknicktem Flügel liegen. Wütend zückte Cir seinen Dolch und im nächsten Moment war der Söldner Vergangenheit. Der Hexer nahm sich nicht einmal die Zeit zuzusehen wie der Blick brach, sondern sprang schon auf den nächsten Gegner zu.
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