Aventurien.de Die Geschichte eines Kontinents
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Nodaran di Trequona Geliebter der Goettin

Anmeldungsdatum: 14.06.2008 Beiträge: 37
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Verfasst am: 14.06.2008, 16:20 Titel: |
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Nodaran sah, dass die kleine Gruppe angehalten hatte und er schnalzte leise mit der Zunge. Gemeinsam mit den beiden Kavalieren schlossen sie auf und blickte der Mann freundlich von einem der Reisenden zum anderen.
"Rahja zum Gruße." sagte er mit seiner kultivierten und sehr freundlichen Stimme. "Nodaran von Belhanka. Mit wem habe ich denn das Vergnügen?"
Einer von beiden, der dunkelhaarige Mann stellte sich als Rhithan ibn Chalibah und darüber hinaus Rahjakavalier vor. Der Name des anderen, Ciaran Adajano, trug eine leicht zahorische Note in sich und wenn er dem jungen Mann in die alten Augen sah, konnte er nicht abstreiten, dass etwas Geheimnisvolles in ihnen lag.
Miguel und Alessandro veneigten sich ebenfalls und so setzte sich die kleine Gruppe erneut in Bewegung.
Nodaran hob den Blick, als eine kleine Katze aus der Luft auf Ciaran zugeflogen kam und sich bei ihm niederließ. Greifkatzen waren hin und wieder Haustiere reicher Stadtbewohner, doch meistens stutzte man ihnen dann die Flügel.
Auf hoefliches Nachfragen hin, erfuhr er, dass die Herren nach Chorhop unterwegs waren und nickte.
"Dann werden wir, so Rahja will, eine Weile zusammen verbringen. Das freut mich persoenlich sehr. Ich mag Gesellschaft." sagte er und lächelte offen.
Ciaran betrachtete den Mann vorsichtig. Er war erstaunlich, wenn nicht gar überderisch schoen und schien von innen heraus zu leuchten. In seinen Augen glitzerte es und er schien sehr ruhig und entspannt zu sein, obwohl er erhaben und würdevoll, aber auch sehr anziehend wirkte. Ciaran hatte bereits eine Menge auf seinen Reisen gesehen, aber dieser Typ war schon ein Phänomen.
Er war so etwas wie... der Kopf aller Nachtschoenen. Gut, so etwas gab es nicht, aber wenn es das geben würde, dann wäre er so etwas ähnliches wie ein Hochgeweihter. Das bedeutete, dass dieser Mann sehr, sehr wichtig war. Ciaran würde sich das merken. Wichtige Personen zu kennen war immer gut.
Der Hexer nickte sanft. "Mir geht es ebenso."
Außerdem schien die Umgebung um den Mann herum ein wenig heller und freundlicher zu sein, als außerhalb des Umkreises... und das mochte Cir. _________________ Sweet desert rose
This memory of hidden hearts and souls
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Verfasst am: 14.06.2008, 16:20 Titel: Anzeige |
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Rhithan ibn Chalibah Kavalier der Rahja

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.05.2008 Beiträge: 49
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Verfasst am: 14.06.2008, 16:40 Titel: |
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Rhithan betrachtete den Hochgeweihten.
Er hatte ihn natürlich schon häufiger gesehen, immerhin war er auch nicht so leicht zu übersehen, aber richtig mit ihm zu tun gehabt hatte er bislang nicht.
Obwohl er sich häufig im Tempel aufhielt, traf er dort zwar oft auf Geweihte, aber eben nicht auf den Hochgeweihten.
Den sah er zumeist nur bei offiziellen Anlässen.
Nun, jetzt würde sich das wahrscheinlich ändern.
Immerhin hatte er hier das Oberhaupt der Rahjakirche vor sich, und ihre Reise würde einige Zeit in Anspruch nehmen.
"Was genau führt Euch nach Mirham, wenn Ihr mir diese Frage gestattet?" Hakte er höflich nach, und sah den Hochgeweihten freundlich an.
Es war mehr als nur ungewöhnlich, dass er auch noch eine so weite Reise unternahm, also musste es sich um eine Angelegenheit handeln, die zumindest ihm sehr wichtig war.
Was konnte das wohl sein?! _________________ Weine nur, Weine, bis du keine Tränen mehr vergießen kannst. Morgen aber Lache!
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Nodaran di Trequona Geliebter der Goettin

Anmeldungsdatum: 14.06.2008 Beiträge: 37
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Verfasst am: 14.06.2008, 16:50 Titel: |
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Nodaran richtete seinen Blick auf Rhithan und sah ihn freundlich und offen an. "Ich reise nach Mirham, weil einige Berichte eingetroffen sind, die mich sehr beunruhigen." erklärte er freundlich, aber auch ernst. Nichtsdestotrotz war er schoen und ganz gleich, was er tat, ob er lächelte, nickte oder den Kopf schüttelte, es blieb so.
"Es soll sich angeblich ein Priester am Hofe des Koenigs aufhalten... allerdings nicht in der Funktion eines Geweihten, sondern in der eines Sklaven. Ich moechte nun herausfinden, was es damit auf sich hat."
Ciaran sah den Mann von der Seite her an.
"Ihr, als Hochgeweihter? Dieser Priester muss sehr wichtig sein, Eure Eminenz."
Langsam drehte Nodaran den Kopf und sah ihn an. Der Hexer fühlte sich, als ob der Mann bis in seine Seele blickte.
"Ihr habt mich ertappt, Ciaran Adajano." sagte er sanft lächelnd. "Ich füge zu meinen Ausführungen hinzu, dass ich mich gerne persoenlich darum kümmern moechte, weil ich lange nicht mehr unterwegs gewesen bin, das aber früher durchaus zu meinen Vorlieben gehoert hat."
Außerdem waren da seltsame Visionen, die in ihm ein Gefühl von Unruhe geschürt hatten- und das hatte jetzt, da er aufgebrochen war, aufgehoert, worüber der Hohepriester sehr glücklich war.
"Ud was bringt Euch nach Chorhop?" erkundigte er sich freundlich. _________________ Sweet desert rose
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Rhithan ibn Chalibah Kavalier der Rahja

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.05.2008 Beiträge: 49
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Verfasst am: 14.06.2008, 17:02 Titel: |
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Rhithan lauschte aufmerksam dem, was der Hochgeweihte von sich gab und lächelte ein klein wenig.
Er kannte das Gefühl gut.
Der Tempel war zwar sein Zuhause, aber hin und wieder erlag er dennoch dem Ruf der Freiheit, der ihn von dort wegtrieb.
Er war schon immer sehr neugierig gewesen, und das war seinen Aufgaben als Kavalier gelegen gekommen.
Gerne hatte die Welt an der Seite der Geweihten bereist und erforscht.
Und daher konnte er nachvollziehen, dass auch ein Hochgeweihter sich hin und wieder nach Abwechslung sehnte.
"Ciaran vermisst einen guten Freund." Erwiderte er anschließend offen, ohne jedoch darauf einzugehen, was für ein Freund das war.
War ohnehin unwichtig, würde viel zu lange dauern, es zu erklären, und höchstwahrscheinlich würde der Geweihte es ohnehin bereits wissen - oder wenigstens ahnen.
"Das letzte, was uns von ihm bekannt ist, ist dass er sich in Chorhop aufhielt. Dort werden wir unsere Suche beginnen." Er lächelte und seine braunen Augen leuchteten.
Er mochte nicht im Namen Rahjas unterwegs sein, aber er war und blieb doch einer ihrer Anhänger, und wenn man es ganz genau nahm, dann folgte er auch jetzt ihrem Willen, denn er half Ciaran.
"Aber bis Chorhop ist es noch weit. Ich nehme an, Ihr habt Euch Eure eigene Route zurecht gelegt?"
Und weswegen hatten sie sich für eine Reise zu Pferd entschieden, da es mit einem Schiff doch sehr viel schneller sein würde? Natürlich, um nach Mirham zu gelangen, würden die Herrschaften an irgendeiner Stelle das Regengebirge überqueren zu müssen... aber das hieß ja nicht, dass man das nicht von einer der großen Hafenstädte aus tun konnte? _________________ Weine nur, Weine, bis du keine Tränen mehr vergießen kannst. Morgen aber Lache!
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Nodaran di Trequona Geliebter der Goettin

Anmeldungsdatum: 14.06.2008 Beiträge: 37
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Verfasst am: 14.06.2008, 17:15 Titel: |
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"Erst einmal reisen wir an der Küste entlang." sagte Rahjadon freundlich und unaufdringlich. "Ich bin allerdings schon sehr gespannt auf das Regengebirge."
Nodaran sah ihn an und lächelte ihm hoeflich zu. Rahjadon wurde ein wenig rot, als er begriff, dass er ihm ins Wort gefallen war.
"Entschuldigung..." sagte der junge Mann und der Hohepriester lachte leise. "Kein Problem, junger Mann." Er sah Rhithan wieder an. "Wir nehmen die Küstenroute... ich muss gestehen, dass mir das Reisen zu Schiff nicht besonders gut gefällt. Es ist jedes Mal eine Überwindung für mich, auf die Seestute zu gehen."
Bei der Seestute handelte es sich um eines der Prunkschiffe der Rahja-Kirche, das Schiffsreisen ganz im Sinne der Goettin gestalten konnte...
"Dennoch ist Mirham eine sehr gefährliche Stadt, Eure Eminenz, ein wahrer... Schmelztiegel moechte ich sagen." sagte Ciaran leise und Nodaran nickte ernst.
"Ich weiß. Es gibt nicht einmal einen Tempel der Rahja. Dafür ist der Herr Boron vertreten. Aber ich stelle für niemanden eine Bedrohung dar... darüber hinaus habe ich gute und kompetente Begleiter an meiner Seite."
Ciaran schwieg. Er sah das ein wenig anders.
Wenn Nodaran sich für irgendeinen Priester einsetzte, konnte das schon zu Problemen führen... und Mirham war nach Mengbilla die Stadt der vielseitig einsetzbaren Substanzen... _________________ Sweet desert rose
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Rhithan ibn Chalibah Kavalier der Rahja

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.05.2008 Beiträge: 49
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Verfasst am: 14.06.2008, 17:30 Titel: |
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Rhithan lächelte.
Der Hochgeweihte schien tatsächlich ein ausgesprochen mildes und freundliches Wesen zu haben, was ihn aber nicht wunderte, immerhin war ein weiterer Aspekt Rahjas die Hamonie, und einen ausgeglicheneren Mensch als Nadoran hatte er bislang noch nicht getroffen.
Dass er Schiffe nicht mochte, konnte er gut verstehen... er bevorzugte ebenfalls den Landweg und Ciaran wurde regelmäßig schlecht wenn er den Fuß an Bord eines Schiffes setzte.
Mirham eine gefährliche Stadt?
Das mochte wohl stimmen... aber wann war Ciaran in Mirham?
Musste deutlich vor seiner Zeit gewesen sein.
Er selbst war noch nicht da gewesen, hatte aber das ein oder andere über die Städte des Südens gehört.
Immerhin war er in Al'Anfa - Stadt schon einmal gewesen - und hatte sich beeilt, dort wieder wegzukommen.
Obgleich warm, sonnig und angenehm, gab es schönere Orte als den tiefen Süden.
Aranien zum Beispiel.
Rhithan lächelte ein wenig beim Gedanken an seine Heimat, verwarf den Gedanken dann allerdings wieder, nahm sich aber vor in nächster Zeit dem Zorganer Rahjatempel einen Besuch abzustatten.
"Nun, bei allem was man über den Süden sagen mag, bleiben die Menschen dort dennoch zivilisiert." Sagte er, da er bemerkte, dass Ciaran unzufrieden war mit der Antwort des Geweihten.
Immerhin gab es auch hier Gespräche und Politische Verhandlungen. Wenngleich die Kirche der Rahja hier deutlich weniger Einfluss haben mochte, wie in den anderen Südreichen...
Und wenn er ehrlich war, hielt er Chorhop für ein wesentlich gefährlicheres Pflaster als Mirham. Und das war immerhin ihr Ziel.
Andererseits war er auch kein Rahjahochgeweihter, und Ciaran und er wahrscheinlich kaum wichtig, um jemandem ein Dorn im Auge zu sein. _________________ Weine nur, Weine, bis du keine Tränen mehr vergießen kannst. Morgen aber Lache!
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Nodaran di Trequona Geliebter der Goettin

Anmeldungsdatum: 14.06.2008 Beiträge: 37
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Verfasst am: 14.06.2008, 17:45 Titel: |
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Nodaran nickte sanft. "So sehe ich das auch. Mirham ist vielleicht nicht Belhanka oder Gareth, aber auch da laufen die Leute nicht als Berserker oder Meuchler durch die Gegend."
Ciaran nickte sachte. "Ich meinte auch nicht, dass Ihr Euch Eures Lebens fürchten müsst... ich war einfach nur überrascht darüber, Euch auf der Reise zu sehen."
Nodaran sah den Mann nachdenklich an. Sein Gedankengang war nachzuvollziehn und Jenasha hatte ziemlich genau dasselbe gesagt. Sie war sehr unzufrieden gewesen, ihn gehen zu lassen. Er war nur erstaunt darüber, ihn von dem Fremden zu vernehmen.
"Unabhängig davon wie die Bewohner mich empfangen werden, bin ich ziemlich gespannt auf die Stadt selber. Sie liegt mitten im Dschungel und man erzählt sich von alten echsischen Ruinen. Ich finde das sehr interessant. Außerdem gibt es dort Kakao..." Nodarans Lächeln sprach unendlich viele verführerische Bände, als er fortfuhr, obwohl er das wahrscheinlich gar nicht beabsichtigte: "Und ich liebe Schokolade!" _________________ Sweet desert rose
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Rhithan ibn Chalibah Kavalier der Rahja

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.05.2008 Beiträge: 49
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Verfasst am: 14.06.2008, 18:29 Titel: |
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Rhithan konnte es sich nicht erklären, doch als er den Mann reden hörte, wünschte er sich tatsächlich für einen Moment, die Schokolade zu sein, die von ihm geliebt und zum Schmelzen gebracht würde...!
Er schüttelte schnell den Kopf und löste sich von dem Gedanken, wischte ihn fort mit aller Kraft.
"Mirham soll ja sogar auf einer alten Echsenstätte erbaut worden sein." Setzte er hinzu und er lächelte ein wenig.
"Außerdem soll der Königspalast beachtlich sein, und sogar mit der Neuen Residenz Gareths gleichziehen können... keine Stadt mit Palast, sondern ein Palast mit Stadt..." Er gestattete sich ein kurzes Grinsen.
Eigentlich war allein das ja schon recht sehenswert...!
Und für einen Augenblick hatte er fast vergessen, dass ihr Weg sie gar nicht dorthin führte, sondern sie mit Chorhop ihr vorübergehendes Ziel erreicht haben würden.
Trotzdem war er nicht traurig darüber, und so zierte auch weiterhin ein Lächeln seine Lippen.
Ciaran schien der ganzen Sache eher misstrauisch gegenüber zu stehen, und Rhithan fragte sich unwillkürlich, woran das liegen mochte.
Was er im Süden bereits erlebt hatte, dass er so vorsichtig geworden war. _________________ Weine nur, Weine, bis du keine Tränen mehr vergießen kannst. Morgen aber Lache!
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Nodaran di Trequona Geliebter der Goettin

Anmeldungsdatum: 14.06.2008 Beiträge: 37
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Verfasst am: 14.06.2008, 18:38 Titel: |
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"Oh wirklich?" fragte der Hochgeweihte fasziniert. "Auf den Ruinen alter Echsenstädte? Wie interessant! Vielleicht kann man die eine oder andere ja noch angucken..."
Ciaran konnte nicht anders als kurz zu lächeln.
"Ja, von dem Weißen Palast habe ich bereits gehoert. Ich kann es mir noch nicht so recht vorstellen, wenn ich ehrlich sein soll. Ich kenne Gareth natürlich und auch die Neue und Alte Residenz... aber Mirham soll etwas anderes sein... weitläufiger. Man kann sogar in den Palastanlagen jagen gehen, so groß sind sie." Nodarans blaue Augen funkelten fasziniert.
Der Hexer lächelte noch immer, als sie die Stadt verließen und in der Gesellschaft dieses seltsamen Mannes fühlte er sich Rhithan näher als zuvor. Konnte es wirklich sein, dass allein seine Ausstrahlung daür sorgte, dass Leidenschaft sich festigte und Vertrauen wuchs? Im Moment wr Cir nur allzu bereit das zu glauben... _________________ Sweet desert rose
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Rhithan ibn Chalibah Kavalier der Rahja

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.05.2008 Beiträge: 49
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Verfasst am: 14.06.2008, 19:10 Titel: |
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"Wenn das wirklich stimmt, muss Mirham tatsächlich ein sehr faszinierender Ort sein...!" Antwortete Rhithan, und auch seine Augen leuchteten.
Umso unverständlicher, dass die Stadt soviel von ihrem Glanz und ihrem Einfluss verloren hatte.
Manchmal waren die Fügungen des Schicksals schon seltsam.
Sein Blick streifte Ciaran, und er sah, wie dessen grüne Augen ihn liebevoll anblickten.
Er lächelte ihm zu, sah, wie der Hexer die Hand nach ihm ausstreckte, und legte seine schließlich hinein, um sie kurz zu drücken.
Er fühlte sich frei, im Moment, als wäre die Last sämtlicher Entscheidungen von seinen Schultern genommen, und nur noch der Augenblick wichtig.
Seine Zweifel waren unwichtig geworden, die Frage der Weihe nebensächlich, denn er spürte ganz deutlich, das Nodaran genau das war, was ein jeder Rahjagläubige anstrebte und verehrte.
Wen wunderte es da, dass die Göttin ihn auserwählt hatte?
Nodaran war toll!
Ohne Zweifel, und in seiner Gegenwart fühlte man sich, als wäre man von der Göttin selbst beseelt.
War das etwa Dauerzustand bei den Geweihten?
"Vielleicht lädt man Euch ja sogar zur Jagd ein, Nodaran. Wie auch immer sich die Dinge entwickeln mögen, ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir später davon berichten würdet." _________________ Weine nur, Weine, bis du keine Tränen mehr vergießen kannst. Morgen aber Lache!
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Nodaran di Trequona Geliebter der Goettin

Anmeldungsdatum: 14.06.2008 Beiträge: 37
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Verfasst am: 14.06.2008, 19:26 Titel: |
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"Oh, das koennen wir gerne machen, Rhithan. Wir werden uns ja sicherlich in Belhanka wieder treffen, wenn unsere Aufträge erledigt sind. Allerdings bin ich kein guter Jäger... ich kann einfach nicht auf Tiere schießen. Aber ich würde Euch gerne erzählen, wie es da so war... Ich hoffe nur, dem Priester geht es gut." Nodaran wirkte ein wenig betrübt, aber nicht wirklich traurig. Es schien so, als koenne er gar nicht wirklich verzweifelt sein.
"Und Ihr seid Gefährten?" fragte er hoeflich, was Ciaran bejahte.
"Sind wir, Eure Eminenz, schon seit einer ganzen Weile... aber keine Sorge, wir kriegen nie genug voneinander."
Nodaran sah ihn zuerst mit großen Augen an und begann dann perlend und froehlich zu lachen. "Fühlt Euch bitte nicht auf den Arm genommen, wenn ich Euch sage... meinen Segen habt Ihr!"
"Ah ja? Immer und überall?"
Noradan lachte erneut auf.
"Immer und überall!"
Nodaran sah Ciaran und Rhithan freundlich und offen an. Er mochte die Offenheit der beiden und meinte durchaus ernst, was er sagte. Und sein Segen konnte einiges bewirken...
Im nächsten Moment hatten sie Belhanka verlassen.
tbc: Reiseroute _________________ Sweet desert rose
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