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Frühling, Sommer, Herbst & Winter... |
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Verfasst am: 12.07.2007, 23:24 |
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| ~ Kirschenkind ~ |
| Co-Administrator |

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| Anmeldungsdatum: 28.06.2007 |
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| Wohnort: ~ Nimmerland ~ |
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Spiegelbild
Der Junge gegenüber von mir blickt traurig.
Seine Augen sind leer,
früher konnte man das Glück in seinen Augen sehen.
Seine Haut wirkt blass.
Er presst seine Lippen aufeinander,
er will schreien,
er fängt an zu zittern,
hat Angst.
Er schaut mich an,
und plötzlich rollt eine Träne über sein Gesicht.
Ich strecke meine Hand nach ihm aus,
will den Jungen streicheln.
Doch das einzige,
was ich berühre,
ist der kalte Spiegel gegenüber von mir!
© Thomas Hermann ...irgendwann, und immer wieder mal
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_________________ ~ Ich bin wie ich bin, sagte das Pferd und kotzte sich über die Schulter ~
O-Ton Thomas Hermann |
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Verfasst am: 12.07.2007, 23:24 |
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Verfasst am: 12.07.2007, 23:28 |
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| kleines Flauschi |
| Neuling |


Geschlecht:  |
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| Anmeldungsdatum: 12.07.2007 |
| Beiträge: 18 |
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Schön & traurig. |
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*untitled* |
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Verfasst am: 12.07.2007, 23:28 |
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| ~ Kirschenkind ~ |
| Co-Administrator |

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| Anmeldungsdatum: 28.06.2007 |
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Wenn ich in deine Augen sehe kommt ein kalter Blick zurück,
wenn ich dein Gesicht berühre ist es bitterkalt ,
wenn ich dich ansehe bist du kalt und bewegungslos,
wenn ich dich etwas frage gibst du mir keine Antwort,
wenn ich mit dir reden will sagst du nichts,
wenn ich vor dir weine tröstest du mich nicht,
wenn ich im Zimmer sitze ist Leere da, und auch du bleibst stumm,
ich kann es nicht mehr ertragen...
Warum hab ich NUR ein Foto von dir
und nicht DICH in meinen Armen ?!
© Thomas Hermann |
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_________________ ~ Ich bin wie ich bin, sagte das Pferd und kotzte sich über die Schulter ~
O-Ton Thomas Hermann |
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Ich brauche... |
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Verfasst am: 12.07.2007, 23:32 |
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| ~ Kirschenkind ~ |
| Co-Administrator |

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| Anmeldungsdatum: 28.06.2007 |
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...Dich
Unten im Tal der Falter und Eisvögel,
inmitten rauchiger Landschaft,
steigen Nebelfetzen auf,
aus wässrigen Ritzen,
schleichen gleich dunkeläugigen Faunen,
über bizarren, moosüberwucherten Steinen,
durchbricht Licht verfilztes Geäst.
Klart es auf,
treiben unten im Tal entwurzelte Bäume,
atmet Lunge,
ausgewaschene Luft, ertrinkt im sich,
auflösenden Nebelmeer der Mond:
hast dem Traum die Dämonen geschickt des Nachts,
die geistige Nahrung den Schlafenden.
Bewegungen der Tagträume, im verwilderten Park,
zwischen verwitterten Steinplatten,
alten efeubehängten Bäumen, meterhoch wucherndem Flieder,
wildem Wein,
der abblätternden Farbe
und Fenster überwächst.
Ungedeutete Zeichen.
Wurzeln, Sprünge, die sich von Rand zu Rand
durchs Glas, Schildkrötenwege,
die sich durchs unbeschreibliche Grün ziehen.
Vom Sommergeruch durchzogene Tage.
Gemütliche Faulheit. Warme Nacktheit. Und du.
Im Rest des Sommers du...
© Thomas Hermann anno März 2007
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_________________ ~ Ich bin wie ich bin, sagte das Pferd und kotzte sich über die Schulter ~
O-Ton Thomas Hermann |
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Tränen... |
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Verfasst am: 12.07.2007, 23:38 |
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| ~ Kirschenkind ~ |
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| Anmeldungsdatum: 28.06.2007 |
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Tränen
Tränen voller Kraft,
Tränen gefüllt mit Leidenschaft,
Tränen die sagen,
Tränen die leise klagen,
Tränen die nicht mehr weiter wissen,
Tränen die jemand besondren vermissen,
Trännen wegen vergangenen ,wunderschönen Stunden,
Tränen wegen unheilbar tiefen Wunden,
Tränen die die Trauer berichten,
Tränen die das Licht der Hoffnung vernichten und wieder aufrichten,
All das sind Tränen von mir...
Tränen wegen dir!
...du fehlst mir hier
© Thomas Hermann 15.03.2007
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Zuletzt bearbeitet von ~ Kirschenkind ~ am 13.07.2007, 00:05, insgesamt 2-mal bearbeitet _________________ ~ Ich bin wie ich bin, sagte das Pferd und kotzte sich über die Schulter ~
O-Ton Thomas Hermann |
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...kleies Flüstern |
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Verfasst am: 12.07.2007, 23:42 |
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| ~ Kirschenkind ~ |
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| Anmeldungsdatum: 28.06.2007 |
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...kleines Flüstern
Sonnenstrahlen dich mich wärmen,
Gedanken die meine Seele durchschwärmen,
Worte, die mich Gänshäutig machen,
und von dir ein leises lachen
eine Geste,
große Wirkung,
liebe Worte,
Herzenswärme...
all das sind so Kleinigkeiten,
die so klein auch gar nicht sind,
die mich lachen und mich freuen lassen,
mein Herz freut sich nun wie ein Kind...
und all das machst du mit mir,
...ich danke dir dafür drücken
© Thomas Hermann 22.02.2007
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_________________ ~ Ich bin wie ich bin, sagte das Pferd und kotzte sich über die Schulter ~
O-Ton Thomas Hermann |
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Das Blümelein... |
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Verfasst am: 13.07.2007, 00:01 |
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| ~ Kirschenkind ~ |
| Co-Administrator |

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| Anmeldungsdatum: 28.06.2007 |
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Das Blümelein
Still steh ich am Wegesrand,
vor der gleisenden Sonne
heb ich schützend meine Hand.
Und lasse meinen Blick
langsam schleifen...
... genieße den wundervollen Augenblick.
Mit verklebten Augenliedern,
blinzle ich die Tränen fort,
welche grad noch mein Gesicht benetzten,
spür den feuchten Film,
noch auf den Wangen
denke an dein letztes Wort.
Energisch wisch die letzte Träne ich hinfort,
spür den warmen Strahl der Sonne,
und wünsch mir,
das die Sonne auch für dich nun scheint.
Ich dreh mir eine letzte Kippe,
bevor ich meinen Weg fortführ.
Ich setze meinen Weg nun fort,
in Gedanken fest bei dir.
Da seh ich es,
am Wegesrand,
klein und verletzlich,
fast unerkannt,
zwischen hohen Bäumen,
verdortem Graß,
und vergesenem Müll, den jemand hier liegen laß...
Ich bücke mich,
geh in die Hocke,
betracht das kleine Blümelein.
Das verdeckt und unerkannt,
fristet hier sein Dasein.
Ich leg es frei,
zupf aus das Graß,
entfern den Müll, den jemand hier liegen laß
und richt das kleine Blümelein,
in seiner ganzen Schönheit auf.
Ich seh in dieser zarten Pflanze,
dein Anlitz,
deinen Charme und Witz.
Ich sehe dich, und denke mir,
das Blümelein,
schickte der Himmel mir...
Erkennend um die neue Freiheit,
richtet es seinen kleinen Kopf empor,
streckt mir sein Blütenkleid entgegen
und kämpft sich aus dem Schatten hervor.
Ich seh wie es an Kraft gewinnt,
und seinen Kopf im Winde schwingt,
ich seh`s mit feuchten Augen an,
und erfreue mich daran.
Das Blümelein,
es reckt den Kopf,
und schüttelt sich an seinem Platz,
zartgelber Blütenstaub erhebt sich in der Luft,
und legt sich zärtlich auf mich nieder.
Und Tränen fließen bei mir wieder...
Erkannt hab ich die Kostbarkeit,
des kleinen Blümeleins,
allsgleich,
und ich merke die wohlge Wärme,
und mein Herz das wird ganz weich.
Ich beug mich über das zarte Pflänzlein,
und bedecke es,
mit meinen salzigen Tränen,
um ihm Kraft und Feuchtigkeit zu geben.
Aus Angst, das es in dieser Welt,
in der großen Hitze zusammen fällt,
möcht ich das meine Tränen nie versiegen,
und von mir Kraft zum Leben erhält.
Ich knie bis die Sonne langsam am Horizont versinkt,
vor dem zarten Blümelein,
und seh ihm zu wie es von meiner Kraft trinkt,
als sein Durst gestillt,
lege ich mich leis neben das Blümelein,
und schlafe wachend neben dieser kleinen Gottesgabe ein...
...am nächsten Tag erwach ich gähnend,
strecke mich im staubgen Graß,
mein Blick fällt auf das Blümelein,
neben dem ich die Nacht hier saß.
Es erstrahlt in vollem Glanze,
und breitet seine Blüten aus,
die Sonne spiegelt sich in ihrem Blütenkelch
und haucht mir alle Sorgen aus.
Ich stehe auf, klopf aus den Staub,
aus meinen Kleidern,
und den Haaren,
ich seh dem Blümelein beim aufwachen zu,
und freue mich gar immerzu,
das ich durft,
die Schönheit dieser kleinen Pflanze erfahren...
...und in meinem Herzen bewahren.
Zum blühen ist sie hier geboren,
drum brech ich sie nicht, und nehm sie nicht mit.
Ich gehe langsam meinen Weg,
und freue mich das es aufwärts geht.
Am nächsten Tag,
und vielen andern,
werd ich zu dem Blümelein wandern,
es besuchen,
und leis küssen,
und leg ihm jeden Tag aufs neue,
meine ganze Welt zu Füßen...
© Thomas Hermann 15.02.2007
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_________________ ~ Ich bin wie ich bin, sagte das Pferd und kotzte sich über die Schulter ~
O-Ton Thomas Hermann |
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Abschied... |
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Verfasst am: 13.07.2007, 00:08 |
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| ~ Kirschenkind ~ |
| Co-Administrator |

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| Anmeldungsdatum: 28.06.2007 |
| Beiträge: 98 |
| Wohnort: ~ Nimmerland ~ |
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Abschied...
...ist nur ein kleines Wort !
Ich stehe hier und sehe dir nach,
du hast dich umgedreht und noch ein leises
*bis dann*
gehaucht, als du gegangen bist...
Als du um die Ecke biegst,
sehe ich dir ein letztes mal nach.
Werden wir uns wieder sehen?
Ich drehe mich um,
gehe langsam meinen Weg,
das Bild von dir,
immer noch in meinem Kopf.
Deine letzten Worte,
die mich berührten,
immer noch in meinem Ohr,
und ein sanfter Hauch
deiner Anwesenheit,
noch in meiner Gegenwart.
In meinem Herzen,
und meiner Seele,
wirst du immer bleiben...
...auch wenn du jetzt gehst.
Ich vergesse dich nicht!
Du hast gesagt,
du vergißt mich auch nicht,
und ich freue mich,
darauf, und auf den Tag,
an dem wir uns wieder sehen...
Trauer spüre ich nicht,
in meinem Herzen,
vielmehr schiebe ich sie von mir,
und mache Platz in meinem Herzen,
für das schöne Gefühl der Wärme
das mich erfüllt,
wenn ich an dich denke.
Ein Abschied ist dies nur auf Zeit.
Auch diese wird vorbei gehen,
ist sie doch nur ein kleiner Abschnitt,
in der großen Zeitspanne unseres Lebens,
der auch an uns vorüber geht.
Ich wünsche dir ein Feld voll Sonnenblumen,
das die warmen Strahlen der Sonne einfängt,
und sie bündelt,
und dir zuschickt wann immer du sie brauchst...
Ich hab dich lieb !
© Thomas Hermann 13.02.2007
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_________________ ~ Ich bin wie ich bin, sagte das Pferd und kotzte sich über die Schulter ~
O-Ton Thomas Hermann |
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Morgentau... |
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Verfasst am: 13.07.2007, 00:21 |
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| ~ Kirschenkind ~ |
| Co-Administrator |

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| Anmeldungsdatum: 28.06.2007 |
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Morgentau
Ich blinzle,
und kneife die Augen zusammen,
wende den Blick aber nicht ab.
Ich genieße die wohlige Wärme
der Sonnenstrahlen,
die auf meinen Armen
und in meinem Gesicht tanzen.
Ich schließe die Augen,
und stelle mir vor
in das wärmende
und beruhigende Licht,
der Sonne einzutauchen.
Ich sitze im Schneidersitz,
im feuchten Graß,
und streiche mit den Fingern
über die Graßhalme.
Ich spüre die kleinen, feuchten Tropfen,
des Morgentaus,
wische sie von den kleinen Gräßern,
und sehe zu wie sie an ihnen
entlang kullern
und im trockenen Erdboden versinken.
Sie spenden ihm Feuchtigkeit,
bestätig,
und kontinuierlich.
Sie ernähren ihn,
und geben ihm was er braucht.
So wie es die Sonne mit meiner Seele macht,
und meine Seele unaufhörlich und sanft,
mit jedem einzelnem Strahl streichelt...
© Thomas Hermann 12.02.2007
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_________________ ~ Ich bin wie ich bin, sagte das Pferd und kotzte sich über die Schulter ~
O-Ton Thomas Hermann |
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das Salz der Perlen auf meinen Wangen... |
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Verfasst am: 13.07.2007, 00:25 |
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| ~ Kirschenkind ~ |
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Salzperlen
Der Fluß der Tränen,
der unaufhaltsam über meine Wangen fließt,
scheint nicht versiegen zu wollen,
und bahnt sich seinen Weg über mein Gesicht.
Über die Wangen,
am Hals entlang,
um dann im Kragen meines Hemdes
zu versickern,
und dort zu sterben.
Der Weg meiner Tränen
ist nicht sehr lang,
ihre Entstehung dafür um so länger.
Warum ich weine?
Ich allein weiß es...
ich wische mir die feuchten Wangen ab,
und mache Platz für neue Tränen,
die über die Wangen rollen.
Kann ich jemals wieder aufhören,
die salzigen Perlen,
meiner Traurigkeit zu vergießen?
Kann ich es?
© Thomas Hermann 10.02.2007
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Stilles Maiglöckchen im Schrebergarten des Lebens |
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Verfasst am: 13.07.2007, 00:27 |
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| ~ Kirschenkind ~ |
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| Anmeldungsdatum: 28.06.2007 |
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Stilles Maiglöckchen im Schrebergarten des Lebens
Still sitz ich da,
gehöre nicht hier und nicht dort hin,
schaue mich um,
sehe nur leere Gesichter,
die mich ausdrucksloß ansehen
und meine eigene leere Seele wieder spiegeln.
Ich sitze hier in meiner Badewanne,
sehe dem Wasserhahn zu,
wie er das warme Wasser
in einem stetigen Fluß ausspeit
und die Wanne füllt.
Das warme Wasser umspült meine geschundenen Glieder,
schwappt über meine Knie
und benetzt mein feuchtes Haar.
Ich fahre mit meiner Hand über die spiegelnde Wasseroberfläche
lasse das Wasser zwischen meinen Fingern perlen,
und erzeuge so kleine Wellen,
die meinen Körper umspielen.
Um mich herum ist alles still,
ich habe den Wasserhahn abgestellt
damit die Wanne nicht überläuft.
Ich tauche unter und spüre das warme Wasser
an meinem Körper,
an meinem Kopf und dem Gesicht.
Ich halte die Luft an,
und bleibe unter Wasser bis ich nicht mehr kann
und prustend wieder an die Oberfläche komme.
Ich huste und schnappe nach Luft,
spucke Wasser aus und wische mir,
meine salzigen Tränen aus dem Gesicht.
Warum weine ich?
Was bedrückt mich?
Was läßt mein Herz so langsam und schwer schlagen?
Und was meine Seele verkümmern?
Ich lehne mich zurück,
und lege meinen Kopf an den Wannenrand.
Ich denke nach,
komme auf keinen grünen Zweig,
und zu keiner Antwort.
Was will ich?
Ich weiß es nicht...
Ich starre an meine Decke
und zähle die Punkte an der Tapete,
doch es lenkt mich nicht ab.
Wieder fahre ich mit meiner Hand durch das Wasser
und erzeuge kleine Wellen.
Ich wünsche mir,
ich wäre am Meer,
gestrandet in einer fremden Welt,
fernab all meiner Probleme
und meiner Sorgen und Ängste.
Das Wasser ist noch warm,
und ich schaue sehnsüchtig,
auf den Badewannenrand,
auf dem klein und verlockend,
meine Rasierklinge liegt...
das Wasser ist noch warm...
© Thomas Hermann 09.02.2007
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_________________ ~ Ich bin wie ich bin, sagte das Pferd und kotzte sich über die Schulter ~
O-Ton Thomas Hermann |
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...die Dorfmatratze :D |
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Verfasst am: 13.07.2007, 00:29 |
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| ~ Kirschenkind ~ |
| Co-Administrator |

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| Anmeldungsdatum: 28.06.2007 |
| Beiträge: 98 |
| Wohnort: ~ Nimmerland ~ |
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Die Dorfmatratze
Engelsblondes weiches Haar,
blaue Haut,
wie wunderbar,
ein Lächeln süß,
wie hundert Zimtstangen
weckt sie all der Schlumpf Verlangen...
Ist sie doch das einzge Weibe,
in dem blauen Waldgetreibe.
Munter wuseln all die Schlümpfe
um das kleine Fräulein rum,
stelln ihr nach, machen Geschenke,
werben um die Gunst des Fräuleins,
wollen alle erster sein,
wer bekommt ihn woll als erster rein?
Tagtäglich brennt ein Wettgebären
jeder will die Braut entehren,
will der Bräutigam ihr sein,
weil alle Schlumpfine sie begehren.
Denkt ein jeder das sie ehrhaft,
unberührt und flecklos sei,
und sollt es dazu kommen,
ein jeder hier der erste sei...
Doch wissen all die kleinen blauen,
nichts von dem Verhalten,
diesem schlauen...
denn von jedem Schlumpf das hat`se
ihn schon eingeführt bekommen...
...ist sie doch die Dorfmatratze !
© Thomas Hermann 14.02.2007
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_________________ ~ Ich bin wie ich bin, sagte das Pferd und kotzte sich über die Schulter ~
O-Ton Thomas Hermann |
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Engelsflüstern... |
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Verfasst am: 13.07.2007, 00:32 |
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| ~ Kirschenkind ~ |
| Co-Administrator |

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| Anmeldungsdatum: 28.06.2007 |
| Beiträge: 98 |
| Wohnort: ~ Nimmerland ~ |
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Engelsflüstern
Sanft bin ich gestern dem Tag entschlafen,
ein leises Atmen in meinem Ohr,
wie ein Engel kam es mir vor,
ließ mich all meine Sorgen vergessen,
die so gern an meiner Seele fressen,
ließ mich friedlich in den Schlaf,
ohne Sorgen, ganz gemach.
Ich deckte mich mit Mondenschein,
in meinem weichen Bette ein,
vergaß den Kummer um mich rum,
und lauschte in mir...
mein Herz und meine Seele wurden stumm.
Doch war es eine Stille,
die mit Wärme mich bedeckte,
in diesem wundervollen Augenblick,
kein Schmerz, kein Leid,
sich hatte angeschickt,
um neuerlich an mir zu nagen,
um mein Herz und meine Seele
mit all den Zweifeln endlos zu plagen.
Friedlich erwartend auf den Schlaf,
schlummerte ich ganz gemach,
in wundervollem Traume ein,
kein schwarzer Nebel hüllte mich ein,
nichts das mein Herz erschrecken ließ,
oder Flammenschwerter in meine Seele stieß,
ich spürte wohl`ge Wärme steigen,
und lauschte auf des Engels wundervolles Schweigen...
© Thomas Hermann 08.02.2007
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_________________ ~ Ich bin wie ich bin, sagte das Pferd und kotzte sich über die Schulter ~
O-Ton Thomas Hermann |
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Bluttränen |
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Verfasst am: 13.07.2007, 00:37 |
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| ~ Kirschenkind ~ |
| Co-Administrator |

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| Anmeldungsdatum: 28.06.2007 |
| Beiträge: 98 |
| Wohnort: ~ Nimmerland ~ |
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Bluttränen
Dunkel ist die Nacht und einsam,
ganz verloren sitz ich hier.
Tränen fließen unaufhaltsam,
zu viel Schmerz fühl ich in mir.
Feuer brennt in meiner Seele,
Angst und Leid zerfressen mich.
Mit jedem neuen Atemzug
dringt in mein Herz ein kalter Stich.
Gefühle, die ich kaum ertrage,
ein Schrei in mir, der viel zu laut.
Erinnerungen, die mich quälen,
ein tiefer Schnitt auf meiner Haut.
Verlangen, das ich plötzlich spür,
es brennt in mir wie heiße Glut.
Des Messers Klinge, kalt und scharf,
ein leiser Schmerz, ein Meer aus Blut.
Wie erstarrt lieg ich am Boden,
Tränen fließen aus der Wunde.
Leid und Qual in meinem Herzen
steigern sich mit jeder Stunde.
Stumme Schreie aus der Seele,
dunkle Schatten an den Wänden.
Tote Augen, leere Blicke,
heißes Blut an meinen Händen.
Rosen, die vom Himmel fallen,
Dornen, die ich spür im Herz.
Mein Körper leidet Höllenqualen,
die Seele ist erfüllt von Schmerz.
Wie ein Vogel ohne Flügel,
einsam und das Herz in Ketten,
fühl ich tief in meiner Seele,
nichts und niemand kann mich retten.
Doch ich seh ein warmes Licht,
dort am Ende dieses Ganges,
spür wie Liebe mich erfüllt,
erkenne wer dort auf mich wartet
und meine Sehnsucht mit Liebe stillt.
Du bist es, mein Herz und Leben,
du die mich vom Boden holt,
glücklich spür ich deine Küsse
und merke wie sich mein Herz erholt...
Deine Liebe stärkt die Seele welche schon verloren schien,
denn nur du kannst es mir geben was mir erfüllt mein kleines Leben.
Dich !
© byThomas Hermann
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_________________ ~ Ich bin wie ich bin, sagte das Pferd und kotzte sich über die Schulter ~
O-Ton Thomas Hermann |
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Herzstolpern... |
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Verfasst am: 13.07.2007, 00:39 |
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| ~ Kirschenkind ~ |
| Co-Administrator |

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| Anmeldungsdatum: 28.06.2007 |
| Beiträge: 98 |
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Herzstolpern
Was stolpert über Stock und Stein?
Das kann mein eig´nes Herz nur sein
Was ist getroffen von Armors Pfeil?
Auf meiner Brust der linke Teil
Was hast Du mit mir angestellt?
Es ist wie in einer and´ren Welt
Was pumpt so wild, wenn ich Dich seh?
Mein Herz, weil ich auf Dich nur steh
Was rauscht in Strömen durch die Kammern?
Blut, an das sich Vampire klammern
Was ist nur los mit den Gefühlen?
Wer tut in meinem Herz da wühlen?
DU!!!
© byThomas Hermann
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_________________ ~ Ich bin wie ich bin, sagte das Pferd und kotzte sich über die Schulter ~
O-Ton Thomas Hermann |
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