gwd-schorse Moderator


Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 14.07.2006 Beiträge: 1004 Wohnort: Minden
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Verfasst am: 04.12.2006, 10:15 Titel: Zwei Ehemalige |
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Einige von euch kennen ihn sicherlich noch: unseren damaligen Torwart der Zweiten, Andreas Dörries. Er heißt inzwischen Andreas Dörries-Sobczak und spielt für den Nord-Regionalligisten Horneburg. Dorthin gewandert ist (leider) auch unser letztjähriger A-Jugendspieler
Rene Brumpreuksch.
Hier ein aktueller Bericht über das letzte Spiel der Horneburger:
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Handball Heimstarker Aufsteiger punktet weiter in der Regionalliga
Horneburger Torwart hält einfach alles
VfL Horneburg besiegt auch dank Andreas Dörries-Sobczak die TSG Hatten-Sandkrug mit 26:25.
Von Miriam Fehlbus
Horneburg -
Eigentlich war es gar nicht sein Tag. "Ich habe gleich dem Kollegen gesagt, geh' du heute ins Tor, bei mir läuft es nicht", sagt Andreas Dörries-Sobczak. Aber mit dieser Selbsteinschätzung sollte der Torhüter der Regionalliga-Handballer des VfL Horneburg völlig falsch liegen. Es wurde sein Spiel und am Ende auch irgendwie sein 26:25-Sieg gegen die TSG Hatten-Sandkrug.
Dörries-Sobczak steigerte sich nach der Einwechslung (14. Minute, für Florian Meier) bis zum 13:13-Halbzeitstand. Nach der Pause schien es keinen Ball mehr zu geben, den er an diesem Tag nicht halten könnte. Der 28 Jahre alte Polizeibeamte, der seit drei Jahren im Horneburger Tor steht, ließ die Statistik der Gäste auf 34 Fehlwürfe ansteigen. "So kann man ein Spiel nicht gewinnen", sagte TSG-Sportdirektor Klaus Kröger, "obwohl es ja fast noch mit einem Punkt geklappt hat, aber ich muss ehrlich sagen, das wäre nicht gerecht gewesen."
In der 40. Minute führte der Aufsteiger aus Horneburg erstmals mit drei Toren gegen den Favoriten, verwaltete den Vorsprung vom 18:15 bis 26:23 mit seiner starken Abwehr, in der besonders Andreas Del und Christoph Hagedorn überzeugten. Im Angriff fiel Frank Cordes mit fünf Toren und gelungenen Anspielen auf, von denen auch Haupttorschütze Christoph Stukenbrock (6 Tore) auf Linksaußen profitierte. VfL-Trainer Stefan Hagedorn wollte seinem Team eigentlich ein Geschenk machen, entschied sich eine Minute und 18 Sekunden vor Schluss für eine Auszeit. "Meine Spieler sollten es einmal in Ruhe genießen können, so einen Sieg gegen Hatten-Sandkrug in eigener Halle nach Hause zu bringen, aber das ist fast in die Hose gegangen", so der Coach. Statt zu genießen, waren die Gastgeber plötzlich von der Rolle, warfen den Ball teilweise direkt in die Arme des Gegners. Mit schnellen Kontern stand Hatten-Sandkrug dreimal frei vor dem Tor von Dörries-Sobczak. Den letzten Wurf hielt er - Sekunden vor Schluss. Der Gast hatte einmal mehr gegen Horneburg verloren. 2004 vermasselte der VfL der als Oberliga-Meister feststehenden TSG die Stimmung bei der Aufstiegsfeier. Am letzten Spieltag gewann Horneburg da mit 29:28 in Sandkrug. Es war damals die erste Saison für den von GWD Minden gekommenen Dörries-Sobczak beim VfL.
Die Tore: Christoph Stukenbrock (6), Rene Brumpreuksch (6/3), Frank Cordes (5), Christoph Hagedorn (4), Björn Tschritter (2), Andreas Del, Jens Westphal, Fabian Hesslein (je 1)
erschienen am 4. Dezember 2006
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Quelle:http://www.abendblatt.de/daten/2006/12/04/647948.html _________________ Die Massenmedien im eigentlichen Sinn haben im wesentlichen die Funktion, die Leute von Wichtigerem fernzuhalten.
Noam Chomsky
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