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Verfügbare Informationen zu "Kordon, Klaus - Die Zeit ist kaputt (Erich Kästner)"

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marilu - 24.04.2006, 13:09
Kordon, Klaus - Die Zeit ist kaputt (Erich Kästner)
Inhalt:

Klappentext

Erich Kästner (1899-1974) ist einer der vielseitigsten deutschen Autoren unseres Jahrhunderts. In Dresden geboren und im wilhelminischen Deutschland aufgewachsen, ging er Ende der 20er Jahre nach Berlin, dem geistigen Mittelpunkt der Weimarer Republik. Als politischer Publizist war er Mitarbeiter der "Weltbühne", als Schriftsteller machten ihn Gedichte bekannt, die er selbst als Gebrauchslyrik bezeichnete. Es folgten Kinderbücher, der Roman "Fabian", Theaterstücke und Filme. Die Nazis verbrannten seine Bücher, als er auf der Höhe seines Ruhms stand. Kästner jedoch blieb in Deutschland, als hellwacher Beobachter der Zeit, der sich nie scheute, politisch und literarisch Partei zu ergreifen.

Meine Meinung:

Klaus Kordon schreibt über Erich Kästner. Eine vielversprechende Kombination.

Diese Biografie aus dem Beltz & Gelberg-Verlag wendet sich eigentlich an Jugendliche, ist meiner Meinung nach aber für jeden empfehlenswert, der sich für die Person Erich Kästner und sein Werk interessiert.

Kordon verflicht eine gut erzählte Geschichte mit Zitaten von Erich Kästner und seinen Zeitgenossen. So erhält man als Leser sowohl authentisches Material als auch eine bewegende Lebensgeschichte. Aber es ist nicht nur das: man erhält einen Eindruck der jeweiligen Zeit. So spürt man die Aufbruchsstimmung der 20er Jahre, in denen es in der Hauptstadt heiß hergeht. Wenig später erlebt man die Bedrückung und Repressalien der 30er und 40er Jahre.
Nach Kriegsende erlebt man mit, welche Hoffnungen er auf einen Neubeginn setzte.

Ich habe das Buch für die Vorbereitung auf meine mündliche Buchhandelsprüfung gelesen und war damals über die Fülle an Fakten begeistert. Wer sich ernsthaft mit Erich Kästner auseinandersetzen möchte, sollte weitere Bücher lesen. Aber als Einstieg ist die Biografie hervorragend geeignet. :!:

Klaus Kordon: Die Zeit ist kaputt
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