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Ferach - 20.04.2006, 10:09
a new project
wenn ich mir das so überlege, glaube ich sogar, dass ich die geschie so nenen werde^^ imo gillt es auf jeden fall auch doppeldeutig für eine neue idee :))
gestern beim lesen meiner allleer liebstens lieblingslektüre in sachen magazine ist mir nämlich ein neues 'projekt' eingefallen. irgendwie sollte ich nciht mehr lesen und stattdessen den anderen kram weitermachen XD *husta* aber da ich mein 'ursprüngliches buch' jetzt für immer und ewig auf eis gelegt habe, kann da ja was nachrücken^^ mal davon abgesehen dass ich grundsätzlich immer zu viele ideen für grundlegende bücher habe^^'''' die ich aber wegen fehlenden wissens meist nie umsetztennkann. (aber gelcihzeitig reizt es mich unheimlich mal zu einem roman richtig recherchieren zu müssen :) *da an ihre 'abenteuer-expeditions-reise-per-landi' denk* XD) und diese ideen haben auch meistens nen sinn. ehrlich XD
das problem hierbei ist so ein wenig, dass ich noch keinen wirklichen roten faden habe o.o kunststück, wenn das gestern alles erstmal vorläufig im kopf im bett liegend lesend enstanden ist XD (das wichtigste ist: alles gleichzeitig bitte XD)
und ich habe irgendwie das gefühl, dass die storry schon ziemlich ausgelatscht ist, oder zu viel mit meinem zweiten ich gemein hat^^'' aber das will ich nicht o.o (aber, wieder, jeder autor steckt ja meist irgendwas von sich selbst in seine geschichten, und sei es nur die haarfarbe XD)
ein wenig von meinem plott will ich euch verraten. damit IHR mir dann sagt, ob es ausgelatscht ist, oder nciht XD so ähnlich habe ich mir schon rat von meiner besten freundin (die hat heute gebuuuurtstaggg XDDD Happpy burzeltag süße!!! *in eigener sache mal XD*) für das ende eines fantasyromans eingeholt^^ mal sehen, wie es diesmal klappt
es soll diesmal (ihr werdet lachen und sagen, dass ich keine ideen hab) um eine auftragskillerIN gehen, die ein doppelleben lebt (sehr interessant, ich weiß -.-) ihr 'normals' leben soll wahrscheinlich unialltag sein. oder auch normaler job schon. *grad an was journalistisches denk* also ich hab das alter erstmal knapp irgendwas zwischen 19/20 und 22 gelegt. (auf jeden fall noch jung) irgend normales leben. nicht wirklich auffällig aber auch nicht der volle loser. freunde normal. bissi verquer vll^^ manchmal seltsame stimmungen oder so.
und das andere soll eben meine kleine geliebte killerin sein^^ die etwas seltame methoden hat ihre aufträge zu erfüllen. ich denk da bissi an die waffenwahl, wie sie mit ihren opfern umgeht usw. ich weiß ncoh nicht, wie ich das mit den auftraggebern machen soll. entweder ein halbwegs fester kreis (oder eine person mit beziehungen), die aufträge von anderen an sie verteilt. oder dass sie ganz frei ist und immee wieder verschiedene leute an sie herantreten.
wie ihr merkt, und das war der rote faden, fehlt mir noch ein konflikt. und dass sie irgendwann gewissensbisse bekommt ist wirklich absolut abgedroschen. also fliegt das schon mal raus o.o''' aber ich dachte da eher an eine frau, oder auch mann, bei der sie innerhalb ihrer arbeit zwischen bewunderung und konkurenz/feindschaft schwankt. das könnte evtl ne interessante schiene werden. und vll eine andere, diesmal wohl ein mann, den sie iirgendwann auch umlegen soll, aber das aus sonst was fü gründen nicht kann. ich will da nicht wirklich ne liebesgeschichte draus machen^^''' sry *z.z. keine lust dazu* aber irgendwie, dass er ihr wahnsinnig was bedeutet, wegen.... "irgendwas". oder so^^'''' evtl so eine art 'arbeitskollege'?
vll verbinde ich frau und mann auch und dass erstere ihn umbringen soll und unsere protagonstin das nun natürlich verhindern will... *spekulier*oder halt so ähnlich XD
wie man sieht ist das waaahnsinnig schwammig *hust* aber je mehr ich drüber nachdenke, desdo mehr form nimmt es irgenwie an. und diesmal hätte ich damit auch einen gegenwartsroman^^ *lach* das reizt mich auch, weil ich dann auch so technikzeug ab und zu mal mit einbauen könnte^^'''' nja... mal sehen *husta*
sagt ihr erst mal was ihr dazu sagt, bis jetzt *angst* o.o
Auge - 20.04.2006, 20:30
Fang doch einfach mal mit einem Teil deiner Vorstellung an. Dann entwickelt sich die Geschichte eigentlich von alleine. Die Reihenfolge am Anfang kannst du dann immer noch festlegen. Auch wenn du einen Teil deiner Geschichte aus der "Mitte" zuerst schreibst.
So geht es mir zumindest, wenn ich einen Erlebnisbericht schreibe. Dann mache ich mir erst ein paar Stichpunkte, erweitere und schreibe sie auf. Die Reihenfolge setze ich dann ganz zum Schluß zusammen, weil meine Gedanken oft springen. Das liest sich aber nicht so dolle.^^
lieben Gruß
Auge
R´shiel - 21.04.2006, 10:11
Also, ich finde die Idee an sich nicht schlecht.
Nur, dass mit dem Mann und so, erinnert mich sehr an den Film "Mr.&Mrs. Smith" Ist ja auch so ähnlich. Du darfst es halt nicht in so ein bestimmtes vorgefertigtes Klischee reinpacken. Ansonsten, finde ich die Idee wirklich nicht schlecht.
Ferach - 21.04.2006, 19:30
ach stimmt. an den film dachte ich gar nicht. aber danke für den hinweis, r'shiel!
mja ich werde wohl wirklic h einfach mal anfangen müssen. vll ist mir bis dahin auch noch ein wenig mehr zeug eingefallen
Delphy StarDragon - 21.04.2006, 19:52
ich weiß auch nicht, ob unsere ideen dir nun unbedingt weiterhelfen würden. meist ist es der autor selbst, der seine speziellen ideen in die geschichte einbringt und seltenst von jemanden inhalt mit einbauen kann. oft kommt es ja während des schreibens sowieso ganz anders als gedacht und die geschichte entwickelt ein eigenleben.
ich weiß jetzt nämlich auch nicht, was ich dir empfehlen könnte, da es ja deine geschichte sein wird und nicht meine. ich mag es zum beispiel lieber, wenn mir kritik dargebracht wird, wenn ich bereits was geschrieben habe und mir nicht bereits davor meine story beschrieben wird. du verstehst hoffentlich, was ich meine. - zu viele köche verderben den brei XD
fang erst einmal an zu schreiben. unsere fragen, hinweise und tipps kommen noch früh genug *g*
Ferach - 23.04.2006, 16:13
okay. ich habe gestern das erste stück geschrieben^^''' es wollte nciht so flüssig, wie ich, deswegen sind es imo auch erst zwei seiten. *davor noch recherche-marathon gemacht*
okay^^ das auto werded ihr noch bald näher kennen lernen XD ich habe mir so zwei sachen ausgedacht, zum einen das auto eben, die ein hauptteil der story mittragen werden. wer mich kennt (und meine geschies überblicksweise), wird sich den anderen teil denken können XD der dann etwas später noch in die story folgt^^
naja. da ich nciht so äußerst kreativ war ist das hier auch nciht so wirklich spitze^^'''''' unterster durchschnitt, würde ich sage o.o und meine charas sind irgendwie auch noch recht unausgegohren. hoffe die bekommen noch mehr form^^'''
achja: als hiweis, denn darauf leg ich großen wert XD (warum eigentlich? Oo): christian ist basketball-fan XD *husta*
okay: also hier der anfang^^' Have fun!
- a new project –
Megan Hunter
One – Red Moon
Ein roter Mond war es diesmal, der die Stadt in ihrem tiefen Dunst zu erleuchten suchte. Doch eigentlich war es genau dieser Dunst und der Staub, den er mit sich trug, und natürlich die Lichter der Stadt, die den Mond rot erscheinen ließen.
Für den Eigenglanz des Schwertes jedoch war es die perfekte Erleuchtung. Der Stahl schimmerte fast fuchsfarben und wechselte mit jeder Bewegung von Kupfer zu Schwarz, zu Rot und wieder zurück zu Kupfer. Wie ein ewig sich verändernder, anders farbiger Regenbogen.
Nachdem jedoch das dunkle Blut, was in der Dunkelheit nahezu kohlrabenschwarz war, die Klinge befleckt hatte, konnte das Farbenspiel nicht mehr getanzt werden. Denn immer wenn eine leuchtende Sichel auf einen Blutstropfen traf, zerschnitt er das kunstvolle Werk und alles war nur noch legendenhafte Geschichte.
Dem Opfer, das in dieser Nacht aus purer Rachsucht ausgelöscht wurde, war dieses Kunstwerk natürlich vollkommen gleich. Es hatte nicht einmal eine einzige Sekunde in die fuchsfarbene Klinge gesehen.
»Ich frag mich jeden Tag, wovon du dir diesen Wagen leisten konntest!«
»Bestimmt nicht vom Rumstehen«, schnaubte sie und drängte ihn mit der sich öffnenden Tür zur Seite.
»Ja aber bei deinem Gehalt! Wo hattest du den bitte die Hunderttausende her, Isa?« Die junge Frau hob eine Augenbraue und verschloss den Wagen mit einem Knopf auf der Fernbedienung.
»Ich weiß wirklich nicht, was dich das angehen sollte, Christian! Wirklich. Also lass mich jetzt bitte in Ruhe meine Arbeit machen. Und außerdem waren es nicht mehr als zweihunderttausend. Also keine Tausende!« Ein wenig sah er aus wie ein gekränktes Lamm, als er schließlich hinter ihr herhechtete und mit ihr zusammen in das zehnstöckige Gebäude lief, das eher Ähnlichkeit mit einem Schuhkarton hatte, als mit einem Haus. Isa Joans, Journalistin beim ‚Chronical’, wusste ihrerseits bis heute nicht, warum sie sich immer mit diesem Menschen abgab. Sie waren werde irgendwann einmal zusammen gewesen, oder würden es je sein, noch waren sie die besten Freunde. Doch irgendwie mochte Isa ihn trotzdem. Warum auch immer.
»Hast du den Artikel gestern wenigstens noch bearbeiten können, den ich dir gegeben habe? So müde wie du aussahst! Mr Larsen wird toben, wenn dem nicht so ist!« Um der Dringlichkeit noch mehr Boden zu verleihen, drehte Isa auf dem Absatz um und machte sich so groß vor Christian, wie es nur ging. Auch wenn er trotzdem immer noch mindestens einen Kopf größer war. »Hast du?«
»Hab’ ich?« Christian sah irgendwie dümmlich aus, wie er da stand, tief in Gedanken versunken und dabei seinen Rucksack auf der einen Schulter hängend. Die Leute, die hinter ihm in das Gebäude wollten, waren dementsprechend recht aufgebracht, was so ein großer, dicker Mann kurz hinter dem Eingang sinnlos in der Weltgeschichte rum stand. Natürlich war er gar nicht so dick, aber angesichts der Hecktick unter den meisten konnte dieses kleine, aber feine Detail schon mal untergehen.
Seine runden, blauen Augen leuchteten. »Keine Angst Isa! Der Artikel lag noch gestern Abend auf dem Tisch des Chefs!«
»Das hoffe ich für dein Leben, Chris«, grummelte sie zynisch und setzte sich wieder in Bewegung. Ihr Büro lag mit dem von Chris auf einem Gang. Nebeneinander. Und gegenüber war das einer Frau, bei der sich Isa in diesem Moment absolut sicher war, dass sie nur noch zehn Sekunden vor einer Begegnung mit ihr stand. Es waren immer genau zehn Sekunden zwischen Eingang und ihr. Man konnte die Uhr nach ihr stellen.
Doch heute kam sie zu spät. »Wo bleibt eigentlich Soey? Es vergeht doch sonst kein Tag, an dem sie nicht eher im Büro ist, als wir!« Isa sah sich suchend um, doch weit und breit keine Spur. Christian blieb hinter ihr stehen und sah über ihren Kopf hinweg. »Vielleicht ein Unfall.«
»Ich bitte dich! Soey doch nicht! Nie im Leben. Ich wette mit dir um fünfzig Dollar, dass es nicht so ist.«
»Aha!«, sagte er, als hätte er gerade die Relativitätstheorie verstanden. Isa seufzte.
»Aha was?«, hakte sie nach.
»Mit so etwas hast du dir also das ganze Geld ‚zusammengespart’! Mit Halsabschneiderwetten!« Sein Grinsen ging dabei von einem Ohr zum nächsten und man sah ihm den Sieg förmlich an der Nasenspitze an. Die junge Frau hob wieder eine Braue.
»Ich lach mich kaputt. Haha.« Ironie triefte von ihrer Stimme, wie Wasser von einem Schwamm. Sie drehte sich wieder um und schlug Christian so ihren dunkelbraunen, hohen Zopf ins Gesicht. Doch ehe sie wirklich weitergehen konnte, wurde sie von einer Stimme aufgehalten.
»Soey«, sprachen sie und Christan nahezu im Chor.
»Leute!«, schrie sie hinter ihnen, während sie immer näher kam. »Wartet bitte auf mich! Ich muss euch was erzählen!« Synchron drehten sich die beiden Angesprochenen um. Mit erhobener Hand, die eine flatternde Zeitung hielt, kam sie mit roten Wangen auf sie zu, was bei ihrer hellen Haut wunderbar auffiel.
»Ihr werdet es nicht glauben!«, hechelte sie, als sie endlich vor den beiden stehen blieb. »Er hat wieder zugeschlagen!«
»Was? Schon wieder…?«, sagte Isa entsetzt und riss Soey die Zeitung aus der Hand. ‚Mountain Time’. »So ein Mist! Sie haben uns schon wieder die Titelstory weggeschnappt!«
Geschockt sahen und Soey und Christian sie an. Letzterer fand zuerst die Sprache wieder: »Also manchmal kannst du es auch übertreiben mit deiner Leidenschaft für deinen Job und unsere Zeitung!«
»Quatsch Christian!«, versetzte sie ihn, während sie angestrengt die Titelstory las. »So eine Story können wir uns nicht jedes Mal entgehen lassen! Das ist jetzt schon das zweite Mal und ich lass das nicht mehr lang auf mir sitzen! Der Boss wird das sicher auch nicht gern sehen!«
»Und vor allem wird er es nicht gern sehen, wenn wir hier auf dem Gang reden, ohne unseren Job zu machen«, meldete Soey sich leise. Demnach setzten sie sich wieder in Bewegung. Im Fahrstuhl schnappte sich Christian die Zeitung von Isa weg und las sie seinerseits.
»Das ist ja wirklich irre. Dieser Killer hat schon wieder jemanden angegriffen. Diesmal mit…«, er las kurz, »mit eine… ‚Wakizashi’? Was zur Hölle ist das denn?« Er ließ die Zeitung sinken, sodass Soey sie wieder an sich nehmen konnte.
»Das ist ein Kurzschwert aus Japan, wenn ich mich nicht irre, das irgendwo mal gelesen zu haben«, erklärte Isa langsam. »Kann aber auch sein, dass es ein normales Schwert ist, ich weiß es wirklich nicht.«
»Liest wohl doch zu wenig, was?¬«, stichelte Christian. Während sie weiterhin stur in die Zeitung in Soeys Händen sah, trat sie ihm gezielt auf den Fuß und sagte dann: »Diesmal wohl wieder im Park.«
»Genau«, bestätigte Soey und warf sich dabei eine Strähne blonden Haares über die Schulter. »Die Polizei hat gesagt, dass diesmal jedoch kein Spruch bei der Leiche lag, sondern nur das Schwert.«
Chrisian schnalzte. »Er wird doch nicht etwa nachlässig werden!«
»Nein, das denke ich nicht«, wandte Isa ein. »Vielleicht soll einfach diesmal dieses Schwert für sich sprechen, und nicht wie immer der Spruch.«
»Woher willst du das wissen?«, fragte Christian skeptisch. Doch Isa zuckte nur mit den Schultern. »Journalistischer Spürsinn. Irgendein Grund muss es ja haben, dass diesmal die Waffe am Tatort blieb und nicht wie sonst ein Spruch.« Er dachte kurz darüber nach, schob seine Tasche wieder auf ihren angestammten Platz und seufzte dann. »Von mir aus. Wenn du meinst. Aber wetten tu ich nicht mit dir!«
»Sollst du auch nicht! Den Wagen habe ich schließlich schon seit eineinhalb Jahren!«, lachte Isa amüsiert.
Der Fahrstuhl war im achten Stock angekommen.
Delphy StarDragon - 24.04.2006, 20:45
(nur mal zur info: deinen text hab ich nicht vergessen, aber ich bin entgegen meiner sonstigen gewohnheit noch nicht zum lesen gekommen. ich lösche den post später, sobald ich einen gescheiten kommentar abgeben kann ^^ also musst nicht hier antworten. gilt nur als beruhing von mir und eventuell dir ;) )
R´shiel - 25.04.2006, 10:12
Also, ich finde die Geschichte bis jetzt echt gut, gefällt mir. Allerdings wird Hektik nicht mit ck geschrieben. ;)
Ferach - 25.04.2006, 17:50
sicher? hat word meines wissens aber net beanstandet Oo nuja^^'' danke für den hinweis!
und danke auch für das lob^^ nja, viel kann man ja hier auch noch nicht wirklich sagen *husta*
naja, mal sehen .)
und ich hab's registriert del 8)
Delphy StarDragon - 25.04.2006, 21:37
*lach* ich kann dir auch sagen, warum dein word das wort "Hecktick" nicht beanstandet hat... das ist eine zusamensetzung aus "Heck" (von meinetwegen einem auto) und "Tick" (oder auch macke wegen einer leidenschaft oder dergleichen zu bezeichnen). hat in dem falle aber nichts mit "Hektik" zu tun, was in deiner geschichte richtiger ist ^^
um gleich die kurve zu kriegen: ich find den anfang bis jetzt ganz toll! sehr mysteriös, aber doch alltäglich genug, um keine fantasiegeschichte draus zu machen.
siehst du, nach deiner inhaltsangabe weiter oben klang das ganze viel trockener. deshalb wollte ic einen ansatz lesen, wie du formulieren willst. und es gefällt *nick*
Ferach - 06.08.2006, 17:25
huch... oo also ich hatte schon länger was neues. aber nach dem teil, den ich wohl vergessen hatte, hier einzustellen, hatte ich nichts geschrieben.
also bekommt ihr den alten und den neuen teil sozusagen nun zusammen .) (deswegen ist es jetzt auch bissi was lang. sry)
ich hoffe, man kann es lesen. vorhin beim drüberlesen nach laanger zeit klang es eigentlich recht okay.
trotzdem hab' ich irgendwie das gefühl, dass das ganze vollkommen begedroschen und vollkommen bescheuert ist -.-'''''' das sieht alles so aus wie in 'ner billiger soup *hust*
nja, ich würde mir wünschen, dass ihr mir ganz ehrlich sagt, ob es so ist, oder nicht. *anfleh*
kay. ^^ den titel vom zweiten kapitel gibts als boni mit dazu XD *rof*
so: have (hoffentlich oo') fun!
Isa Joans Büro war eine Mischung aus kleinem Betonblock und gemütlichem Wohnzimmer. Ersteres kam nur noch an den Stellen durch, die sie nicht hatte mit Dekoration oder Bildern verstecken können. Und letzteres kam auch nur an der Stelle mit dem Sofa durch. Für den kleinen Mittagsschlaf gegen Eins jeden Tag.
Die langen Nachtstunden, die sie fast täglich einzulegen hatte, zwangen sie fast dazu, irgendwann im Laufe des Tages eine solche Pause einzulegen. Ansonsten würde sie dieses Pensum nur zwei Wochen durchhalten und dann irgendwann mit Burn-Out-Syndrom im Krankenhaus landen.
Erschöpft lies sie sich auf ihren schwarzen, rollenden Lehnstuhl sinken. Sie war gestern – Nacht musste sie hinzufügen – wieder erst kurz nach zwei Uhr ins Bett gekommen. Sie freute sich schon jetzt auf die Mittagspause.
Während sie sich verstolen einen Schokoriegel aus einer Schreibtischschublade griff, erschien eine der bezaubernsten Personen der gesamten Redaktion in ihrer Tür.
»Schon mal was von Anklopfen gehört?«, murmelte Isa. Doch die dunkelhaarige Schönheit gab keine Antwort sondern stolzierte geradewegs auf Isas Tisch zu.
»Ach weist du, Isaaa«, antwortete sie schließlich und zog dabei wie so oft das A bis ins Unendliche lang. »Türen sind doch nur Barrieren in dieser globalen Welt, die man einreißen soll!«
Isa Joans stütze den Kopf auf eine Hand und sah ihr Gegenüber von unten herauf mit halb geschlossenen Augen an. »Das Wort zum Sonntag«, brummte sie. »Hey Cara! Vielleicht solltest du dich auf das Präsidentenamt bewerben. Die brauchen dort doch immer solche Philosophen.«
Cara Beth verstand nicht. Oder wollte nicht. Dann grinste sie breit und stütze sich mit einer Hand auf die Tischplatte, während sie Isa fixierte. »Ja weist du, Joans, wenigstens habe ich so was.«
»Du Arme! Manche Leute sind dafür gehängt worden. Sei lieber vorsichtig und höre auf den Rat einer ‚Freundin’!«
Cara lachte. Und irgendwie klang es wie bei einem weiblichen Bösewicht aus einem Disneyfilm. »Joans bevor wir Freunde sind muss schon mindest Afrika im Meer versinken!« Damit drehte sie auf dem Absatz um und stolzierte aus dem Zimmer ohne noch etwas hinterher zu setzten.
Dabei wäre sie fast mit Christian zusammengestoßen, doch angesichts seiner Größe im Vergleich zu der ihrigen, hätte sie nur minus machen können. Sie war rechtszeitig zur Seite gesprungen und fluchend den Gang hinunter abgezogen. Christian sah ihr verwirrt hinterher und zuckte dann zweifelnd mit den Schultern, während er sich Isa zuwandte. Die sah inzwischen aus wie fünf Tage Schlafentzug und deren Kopf auch schon mit der Stirn nach unten auf der Tischplatte lag.
»Du bist dir schon bewusst, dass dir Larsen keine Überstunden bezahlt, nicht wahr?« Zwischen Haaren, Holz und Haut erklang ein klägliches Ja. »Warum also arbeitest du ständig so lang und lässt dich dann nicht mal sehen?«
Sie hob schwach den Kopf und sah ihn an. »Weil ich das zu Hause tu, du Genie!« Postwendend schlug sie wieder mit der Stirn auf dem Tisch auf und schlang die Arme um ihren Kopf. »Chris, wie spät ist es?«
Er musste sich anstrengen, aber er verstand. Er sah auf seine Uhr und lächelte dann, wovon sie natürlich nichts mitbekam. »Acht Uhr dreiundzwanzig, Isa. Also noch lang Zeit bis zur Mittagspause.«
»Ich will Heim…«, erklang es quengelnd aus den Stoffschichten der Jacke. Christian hatte den Tisch umrundet und tätschelte ihr nun freundschaftlich die Schulter. »Komm schon, versprich mir heute einfach mal nicht so lang zu machen egal was Larsen sagt!« Ein aufgebendes ‚Na gut’ ließ sich vernehmen. »Fein. Also dann tu’ jetzt aber was!« Dabei schob er ihr eine Diskette zwischen Arm und Kopf und ging wieder Richtung Tür. »Bitte gegenlesen und dann zu den Layoutern schicken, danke!« Er lachte fröhlich und war damit verschwunden.
Vorsichtig hob Isa den Kopf und sah müde auf das Stück Plastik. Dann auf den Flachbildschirm auf ihrem Schreibtisch, Sinnbild für den Computer darunter. Kurz dachte sie nach. Schließlich ließ sie den Kopf mit einem tiefen Seufzen wieder sinken und grub ihn nur noch tiefer in ihre Arme hinein. »Kann das nicht wer anders machen…? Chrisss…«
»Wie hat sie es eigentlich bis hier her geschafft?« erkundigte sich Soey in der Mittagspause vorsichtig bei Christian, als sie sich mit Tablett bewaffnet zu den beiden setzte. In ihren Augen genoss Isa nur noch die Hautfarbe einer Untoten.
»Ich weiß es nicht. Aber nach zwei Stunden, da sie den Artikel zum Korrekturlesen bekommen hatte, habe ich von einem Kollegen erfahren, dass sie es geschafft hatte. Zwei Stunden! Stell dir das mal vor bei eineinhalb Seiten Text.«
»Lasst mich bloß in Ruhe«, fauchte Isa kaum überzeugend, während sie mutlos in ihrer Suppe rumstocherte.
»Wenigstens hat sie mir versprochen, heute mal eher schlafen zu gehen«, triumphierte Christian.
»Und du meinst, dass sie das einhalten wird?« Soey hob eine Braue und sah Christian zweifelnd und vielsagend an.
Kurz dachte er nach, hielt dabei seine Gabel an die Lippen und ließ sie dann schließlich mutlos auf den Teller sinken. Er seufzte und aß weiter, als wäre nichts gewesen. »Natürlich glaube ich das nicht. Das wäre, als würde sie endlich diesen Kaffeewahnsinn aufgeben. Es ist unmöglich!«
Soey sah hinunter zu ihrem Salat und pflichtete ihm nickend bei. Isa sah sich mit müden Augen das Schauspiel an und ließ dann wieder ihren Kopf sinken. »Jetzt fallt ihr mir auch noch in den Rücken«, seufzte sie wie ein Kleinkind.
Die beiden zuckten mit den Schultern.
Wie sie es Christian versprochen hatte, würde sie eher ins Bett gehen, das hatte sie sich ganz fest vorgenommen. Und die erste Handlung, die sie darauf einstimmen sollte, war das frühere Aufhören in der Redaktion. Es war kurz nach fünf Uhr nachmittags und für ihre Verhältnisse doch recht zeitig, als sie sich ihre siebe Sachen zusammensuchte, kurz bei Christian und Soey vorbei sah, sich dort verabschiedete und dann nach unten trabte. Absolut darauf bedacht, dass sie nicht von ihrem Chef gesehen wurde. Folglich sah es so aus, als wäre sie eine Hobbyagentin, die gerade ihrem ersten Einsatz nachging.
Der 6er Bmw stand direkt vor der Tür – und wie immer im Halteverbot. So langsam fragte sie sich, warum sie das jeden Tag tat. Nur weil sie jeden morgen zu faul war einmal um den Block zu fahren um auf der gegenüberliegenden Seite zu parken.
Sie sah sich das schwarze Coupé liebevoll an, die Neunzehnzöller. Da lächelte sie sanft, trat an es heran und strich mit der Hand vorsichtig über das Dach, wohl wissend, das da unter der Haut Karbon lag. Sie zog einen leichten Schmollmund, zupfte den Strafzettel unter dem Scheibenwischer weg und grinste dann.
»Naaa… Wenn ich dich nicht hier stehen hätte, würde ich dich ja nicht im Blick haben.« Kichernd stieg sie ein und entlockte dem Auto vorläufig ‚nur’ vierhundert PS auf dem Nachhauseweg.
Autofahren entspannte sie. Isa lag dabei schon allein von der Bauart des Wagens recht tief. Und das erinnerte sie immer ein wenig an eine Sonnenliege. Den dumpfen Klang der elektronischen Pferdchen im Ohr schoss sie über den Highway hinweg über zwei Stadtteile, vier Brücken und achtundfünfzig Kreuzungen in den Stadtteil Firin Park. Sie besaß ein kleines, geräumiges Zweizimmerapartment in einer recht ruhigen Gegend wo vornehmlich Familien mit Kindern lebten. So störte sie keiner und sie konnte, wenn sie denn Zeit hatte, wenigstens ein wenig abschalten und sich entspannen. Das Mehrfamilienhaus besaß eine Terrasse oben auf dem Dach, wo man der Welt um sich herum fast gänzlich entrinnen konnte. Doch man müsste nur wieder die Augen öffnen, sich hinstellen und schon sah man die Hochhäuser des Geschäftsviertels. Es war wirklich ein ernüchternder Anblick.
Doch Isa Joans genoss das Stadtleben. Hier war immer etwas los, es wurde nie langweilig. Und hier war die Chancen auch größer, dass man Arbeit bekam und behalten durfte.
Als sie vor der Haustür aus dem 6er stieg, klopfte sie bedauernd auf sein Karbondach und sah ihn betrübt an. »Es ist viel zu schade dich stehen zu lassen. Du gehörst auf die Straße, und nirgendwo anders hin.« Isa besaß den BMW seit vier Monaten und war wirklich überaus glücklich mit ihm. Erleichterte er ihr doch alles nur Erdenkliche. Solang einem die Polizei nicht in die Quere kam, war sogar das Zuspätkommen nicht mehr so tragisch.
Bevor sie nach oben in ihre Wohnung lief, klopfte sie bei einer Familie, die unten im Erdgeschoss wohnte, an. Als sie die Hand von der Tür nahm, vernahm sie bereits das aufgeregte Bellen eines Hundes von drinnen. Die Frau, die ihr aufmachte, lächelte freundlich.
»Hallo Ms Joans! Sie kommen heute aber früh zurück! Ich hatte sie noch gar nicht erwartet. Und erst recht die Kinder.“
Isa Joans lächelte und nickte beipflichtend.
»Ein Freund von mir sagte, ich solle heute mal eher Schluss machen, sonst überlebe ich die Arbeit nicht!¬« Sie zwinkerte.
»Oh das war aber sehr zuvorkommend von Ihrem Freund! Nun…« Die Frau machte eine Pause und drehte sich leicht um.
»Ich hoffe sie lassen ihn gehen, wenn ich ihn ihnen heute schon so früh entreißen will. Aber das bleibt eine Ausnahme.«
»Nein, nein! Sie bekommen ihn natürlich wie jeden Tag!« Die Frau lächelte und rief in die Wohnung hinein: »Max! Lisa! Ms Joans will Mahtar abholen.« Isa merkte, wie Stöhnen aufkam. Sie lächelte wieder.
Nach wenigen Augenblicken kamen die zwei Kinder angerannt, begrüßten Isa und übergaben ihr stolz die Leine von Mahtar. Der schwarze Mischling mit dem langen Fell wedelte aufgeregt mit dem Schwanz, als er sein Frauchen erspähte. Sofort begann er mit einer Pfote an ihrem Hosenbein zu kratzen, als wollte er sagen, dass er schon die ganze Zeit ungeduldig auf einen Spaziergang warte.
Isa bedankte sich bei ihrer Nachbarin, dass sie wieder auf den Hund aufgepasst hatte und lief nun nach oben in den zweiten Stock, Mahtar immer vorauseilend. In ihrer Wohnung war es angenehm kühl und frisch. Es sollte vielleicht wirklich ein angenehm ruhiger Abend werden, in dem sie mal nichts zu tun hatte. Nicht einmal Arbeit von der Redaktion hatte sie bei sich.
Zunächst gab sie dem Vierbeiner etwas zu Fressen und machte sich dann auch selbst etwas zurecht - gebratene Nudeln in der Pfanne. Genüsslich warf Isa sich auf die Couch im Wohnzimmer, was auch gleichzeitig ihr Arbeitszimmer darstellte, und begann ein wenig Fern zu sehen. Sie erlaubte Mahtar heute sogar, dass er sich auf ihre Beine auf dem Sofa legte. Der große Mischling, der nach etlichen, unterschiedlichen Rassen aussah, legte genussvoll seine Vorderpfoten auf ihre Knöchel, den Kopf darauf und gab ein zufriedenes Winseln von sich. Lächelnd tätschelte Isa ihm den großen Kopf, während sie mit der anderen Hand den Teller mit den Nudeln und Stäbchen balancierte.
Im Fernsehen kam wie so oft nichts, was man sich wirklich ansehen konnte, deswegen hörte Isa Joans nur mit halbem Ohr zu, währenddessen sie Mahtar kraulte. Jetzt, wo sie endlich einmal Zeit hatte irgendetwas zu tun, zu dem sie normalerweise nicht kam, wusste sie nicht, was sie mit sich und der Zeit anfangen sollte.
Zunächst versuchte sie zu lesen, doch sie konnte sich nicht auf die Geschichte konzentrieren, da ihr viel zu viele andere Dinge im Kopf rumschwirrten. Daher versuchte sie sich mit ein paar Spielen am Laptop abzulenken, doch das hatte genau den gleichen Effekt, wie das Fernsehen – sie konnte sich einfach nicht konzentrieren. Also legte sie sich wieder auf die Couch und begann sich irgendeine Quizshow anzusehen. Doch es ermüdete sie bald, als sie feststellte, dass sie keine einzige Frage von den Gestellten beantworten konnte.
Isa sah zu dem dösenden Hund und seufzte. Dann blickte sie auf die Uhr. »Es ist viel zu früh. Aber ich denke, ich werde einfach mal Chris’ Wunsch erfüllen.« Vorsichtig zog sie die Füße unter des Hundes Kopf hervor, streichelte ihn entschuldigend und setzte sich auf. Verwirt und verschlafen sah er sie mit großen Augen an, legte den Kopf schief und winselte.
»Na entweder du kommst mit und legst dich auf den Teppich vor dem Bett oder du gehst in dein Körbchen!« Mahtar bellte einmal – doch Isa hatte absolut keine Ahnung was das nun bedeuten sollte. Somit erhob sie sich, um in ihr Schlafzimmer zu schlurfen, und tatsächlich, auch der Hund rappelte sich auf.
Doch als sie aus der Tür in den Flur treten wollte, klingelte neben ihr das Telefon. Schnell blickte sie auf das Display, auf der die Telefonnummer des Anrufers stand. Sie seufzte schwer, nahm das Mobilteil aus der Ladestation und trat zurück zur Couch. Es klingelte weiter unablässig.
Als sie sich endlich gesetzt hatte, nahm sie ab.
»Was wollen Sie, Onón?« Ihre Stimme klang plötzlich sehr fest und kalt. Fast drohend.
Ihr Gesprächspartner lachte leicht, als hatte er schon geahnt, wie er begrüßt würde. »Es freut mich Sie zu hören, Ms Joans!«, sprach er mit süßlicher, leicht akzentuierter Stimme – geborener Japaner. Es schien wirklich, als wolle er die düstere Stimmung ganz schnell loswerden.
»Mich auch. Sie glauben gar nicht, wie sehr.«
»Oh natürlich, Ms Joans. Ich kann es mir denken! Jeder freut sich doch, wenn wer mit mir spricht!«
Isa seufzte resigniert. »Ihr Wort in Gottes Ohren, Mr Onón! Also sagen sie schon, was haben sie diesmal.«
Zuerst herrschte Stille und man hörte, wie er wohl in Papier blätterte und etwas suchte. Geduldig wartete Isa Joans ab und zog sich derweil von der kleinen Kommode einen Notizblock und Kuli. Dann hörte man einen erfreuten Ausruf. Mr Onón hatte gefunden.
»Sagen Sie bitte, dass es diesmal etwas interessanter ist, als das letzte Mal.« Isas Stimme, trotz dem sie so kalt und reserviert war, klang leicht flehend.
»Ja natürlich! Das mit letztem Mal tut mir auch immer noch so Leid. Ich sagte Ihnen ja, das war ein Versehen. Man hatte die Akten vertauscht.« Wieder seufzte Isa schwer. Die Leidtragende war dann doch immer sie.
»Nun gut. Ich vertraue einfach einmal wieder in ihr Urteilsvermögen.«
Mr Onón lachte. Einstudiertes Lachen. »Nun gut«, sprach er in geschäftlich trockenem Tonfall. »Unser Klient wünscht, dass der Auftrag so schnell wie möglich über die Bühne geht. Er sei ein viel beschäftigter Mann – welcher sehr gut zahlt – der sich bis nächste Woche mit seinen Partnern geeinigt haben muss, sonst geht seine Firma unter. Und das einzige Problem sei nun derjenige, um den Sie sich bitte kümmern, Ms Joans.«
Isa Joans hatte sich ruhig konzentriert alles notiert, was Mr Onón erklärt hatte. Nun sah sie wieder von ihrem Zettel auf und wartete. »Sowohl schnell als auch unkompliziert arbeite ich, das wissen Sie.«
Mr Onón nickte, was Isa nicht sehen konnte. »Sicher, Ms Joans. Deswegen übertrage ich ja gerade Ihnen diesen Auftrag.«
Isa lächelte leicht. »Okay. Wer ist es?«
»Greg Parker. Er ist Bankier bei der Western Union und arbeitet nebenbei als Berater für die Börse. Er hat in den letzten Jahren initiiert, dass seine Bank sechs andere aufgekauft hat, drei Firmenfusionen finanzierte und ist, glaube ich, für zwei Insolvenzen verantwortlich. Im Moment steht die Firma unseres Klienten jedoch in den Verhandlungen mit einer weiteren Firma betreffs einer groß angelegten Fusion. Doch Mr Parker steht unserem Klienten dabei im Weg. Er versucht die andere Seite auf sich zu ziehen und sie somit seinen Bossen einzuverleiben.«
»Ich verstehe nicht wirklich, warum unser Klient es nicht anders schafft mit diesem Parker klar zu kommen, aber na gut.«
»Sie sind ja auch nicht hier um Fragen zu stellen, sondern um Ihre Arbeit zu tun. Der Mnesch ist eben verzweifelt und sieht keinen andere Ausweg.¬« Mr Onón klang ein wenig gereizt. Er blätterte noch einmal.
»Selbstverständlich, Sir.«
»Sie bekommen per Fax die Adresse und die Beschreibung von Parker – wie immer also. Und bitte, Ms Joans: Trödeln sie nicht länger als bis morgen Nacht. Schließlich hat unsere Firma einen Ruf zu verlieren.«
»Und ich bin schließlich ihre beste Mitarbeiterin.«
»Hören Sie, Ms Joans! Ich mache keine Witze!.« Es klang endgültig. Doch Isa Joans kannte seine Ansprachen schon gut genug.
»Natürlich Mr Onón. Sie können sich auf mich verlassen. Morgen früh wird sich Mr Parker wünschen, nie ins Finanzgeschäft eingestiegen zu sein.«
Mr Onón atmete hörbar aus. Ungesehen lächelte er zufrieden. »Sehr gut, Ms Joans. Dafür verehre ich sie!«
Isa verengte die Augen und lächelte kalt. »Ich weiß.«
Damit war die Leitung sofortig getrennt.
Isa sah sich den Zettel mit den Notizen an. Sie genügten vollkommen für ein reibungsloses Vorgehen. Und mit dem Fax, das jede Minute durch das Kombigerät surren musste, würde sie in wenigen Minuten aufbrechen können. Neuerlich sah sie auf ihre Armbanduhr und sah dann nach draußen. Die Sonne war schon untergegangen, doch der Himmel war eher noch tief dunkelblau. Es war also eigentlich noch zu früh.
Piepgeräusche erfüllten das Wohnzimmer und ein Knistern folgte. Ruhig erhob Isa sich und trat zum Faxgerät. Pünktlich wie ein Uhrwerk, dachte sie und sah sich die bedruckten Bögen an, die das Gerät ausspuckte.
»Norrington. Das sind ja fast zehn Meilen.« Wieder fiel ihr Blick aus dem Fenster in den langsam sternenbehangenen Himmel. »Na bis dahin ist das so Dunkel wie im All.«
Two – Bloodrain
Delphy StarDragon - 06.08.2006, 19:38
herrlich, hab ich jetzt gelacht. so ziemlich am anfang, als Isa ein "ich will heim" nuschelte. da hätte ich schwören können, dass ich das war XDD du musst das mal erleben, wenn ich mit Thia unsere (fast immer) morgendliche e-mail austausche. gleich nach dem "morschn" kommt immer irgendwie so was wie "ich bin müdeeeee *heim wüll*". scheint also normal zu sein, wenn sich das sogar in deiner geschichte wiederfindet :lol:
ich kann dem kapitel weder was von abgedroschen noch von billig oder gar bescheuert entnehmen. ich weiß gar nicht, was du hast. bleib doch bitte bei deiner ersten meinung, dass du es recht ok findest. ich persönlich finde es schon ein wenig mehr wie nur recht ok ;)
ich wüsste wirklich nicht, was sich hieran noch verbessern ließe. auch die story wirkt auf mich bisher sehr gut. bin wirklich gespannt, wie es weiter geht und was das nun genau für ein auftrag ist, was sie zu erledigen hat ^^
Ferach - 06.08.2006, 20:30
ohhh das ist aber schön^^ ich jmag es total, wenn man über meine story lacht (also da, wo es angebracht ist^^'''), denn dann scheine ich irgendwas richtig gemacht zu haben .)
nja, von meiner seite aus war es so eine art 'schulimpression' ;) *g* so ähnliche sachen kommen bei uns nämlich auch manchmal vor *lach* irgendwie vertändlich.
^^ kann ich mir gut vorstellen, wie irh das macht *smilez*
naja, was ich zb meine sind die beiden nebencharas chris und soey.. ich weiß nciht Oo die sind so ausgegoren, so stereotyp.. irgendwie langweilg. *seufzt* nja, vll kommt mir das auch nur so vor *mal so hoff*
aber ich finde es sehr schön, dass es dir gefällt -^.^- *sich da ganz doll froi*
aha? du hast noch nciht ganz verstanden, was sie tun soll? wui^^ das ist ja sogar noch besser. da habe ich nicht aalllzzu viel vorweg genommen. aber ich glaube auch nur, weil ich ein wort nicht benutzt habe, was ich eigentlich wollte. irgendwie voll vergessen, deswegen kommt es jetzt evtl noch nicht soo rüber.
aber nichtsdetotrotz geb ich hier hinweise am laufenden band XD man müsste aber zu dem einen ein elbisches wörtbuch haben *rof* aber sonst zum beispiel sind es die titel. bei denen denk ich mir ausnahmsweise ja mal wieder etwas. die geben dem ganzen so bissi einen rahmen. aber ich denke das müsste ich ausführlicher erklären. (also wennu magst, sprich mich im zoo drauf an ;) )
Delphy StarDragon - 06.08.2006, 20:51
gerade das find ich doch gut, dass die beiden so völlig normal sind (oder zumindest bisher so normal scheinen). es müssen doch nicht alle in einer story irgendetwas besonderes und anderes sein. das wird dann meist auch zu viel auf einmal. also ich mag die beiden so wie du sie bisher vorgestellt hast ^^
und bei dem auftrag kann ich mir schon so in etwa denken, was sie zu erledigen hat, aber ich mag da noch nichts hinein interpretieren. ich warte da viel lieber auf deine fortsetzung und lass mich gerne überraschen. bei so was gewichtigem mach ich mir mit absicht keine gedanken drüber, was passieren könnte *g*
Moria - 06.08.2006, 21:05
Wollte eigentlich noch warten mit dem Lesen...bis es dunkel ist und ich mich im Garten gemütlich unter eine Decke im Stuhl kuschel kann...aber ihr kennt ja meine Gedult bei so was *hust*
Das ist eine Geschichte genau nach meinem Geschmack XD
und das heißt ich will mehr!! Sofort *muhahaaa*...*hust*...ich glaube jetzt wird es aufregent, oder?? Ich will mehr *schnüffel*
*an deinen klamotten zerr* FeMausi!! Biiitte!! Schnell o.o
Ferach - 07.08.2006, 16:23
*an ihr rumgezupft wird* jaaa, is ja guuut sis XDD
freut mich ja erst einmal ganz doll, dass es euch beiden gefällt .)
@del
mja. wenn ich die story so bröckchenhaft abliefere, kommt man aber wogl kaum vorbei ;) vorallem da, wo ich diesmal aufgehört habe XD aba nur, weil es gestern spät war. also soviel sage ich, dass ihr nicht enttäuscht seit: es geht dann mit einem absatz auf ihrer arbeit weiter *nick*
soo. also ich kam den wünschen des mehr doch gern nach .) und diesmal mag ich den teil auch viel mehr, als den davor *g* der ist, meiner meinung nach, recht ausgewogen und ich denke die wirkung, die ich erzeugen wollte, müsste rüberkommen. (ich schau aba zur zeit auch wieder zu viel anime XD mtv is' schuld! *g* aber das bringt mich in die richtige stimmung *nick*)
ich hoffe er gefällt euch auch^^
Two – Bloodrain
Der 6er BMW – eigentlich M6 - rauschte erstaunlich leise über den Highway. Der Verkehr um diese Uhrzeit hatte schon etwas nachgelassen, sodass Isa das Gaspedal schön weit nach unten treten konnte. Die zehn Zylinder taten zufrieden stellend ihren Dienst und zauberten der jungen Frau ein leichtes, stilles Lächeln auf die Lippen. Sie hatte nur eine Hand am Lenkrad, der andere Arm lehnte auf den Ellbogen gestützt am Fensterrahmen. Das Schalten konnte sie bequem mit zwei Fingern am Lenkrad abwickeln.
Bei fünfundachtzig Meilen die Stunde raste ein Schild mit einer schwarzen sechzig darauf an Isa vorbei. Ihr Lächeln, welches sowieso so seltsam kalt und eisig war, verstärkte sich und der rechte Fuß drückte das Pedal noch ein paar Millimeter tiefer gen Boden.
Mit dieser Durchschnittsgeschwindigkeit schaffte sie es nahezu in Rekordzeit bis zu ihrem Zielort. Der Stadtteil Norrington war recht ruhig. Bestand zum Großteil aus mehr oder minder luxuriösen Villen und Häusern mit großen Apartments. Isa parkte den M6 gegenüber des Hauses, in dem sie Mr Parker besuchen würde und stieg langsam aus. Zunächst besah sie sich das Haus einige Minuten lang, ohne, dass sie etwas tat. Dann trat sie über die Straße zur Eingangstür, die oben an einer Treppe lag. Der Wind strich etwas schärfer durch die Häuserschluchten und ließ ihren langen Mantel bauschen. Er war tief schwarz, nur vereinzelt mit hellen Verzierungen. Wie auch ihre übrige Kleidung. Sie trug ein dunkles, khakifarbenes Tanktop, einen schwarzen Minirock und ebensolche Stiefel. Und eine lange Kette, die sie sich dreimal um den Hals geschlungen hatte, da sie so lang war. Die Perlen waren unterschiedlich groß, im unregelmäßigen Wechsel von dunkelgrün, schwarz und nur vereinzelten Silber. Der Mond, der inzwischen aufgegangen war, spiegelte sich immer wieder unterschiedlich in ihnen und zauberte ein merkwürdiges Zwielicht.
Als Isa Joans oben an der Tür stand, sah sie, dass als einziger hier lebte. Und zum Glück war er noch wach. Sie klingelte und trat dann ein paar Schritte von der Tür weg. Ein wenig vom Wind genervt, nahm sie ihre wehenden Haare zusammen und band sie zu einem hohen Zopf. Das sie eigentlich kupferbraun waren, erahnte man im fahlen Mondschein nur ansatzweise in ihrem Glanz.
Wieder musste sie klingeln, da sich keiner an der Tür unten zeigen wollte. Hoffentlich hatte er keinen Haushälter oder ähnliches gerade im Haus. Sie wollte eigentlich unkompliziert und ohne Umwege auf ihn treffen. Doch immer noch schien es nicht so, als würde er dem Klingeln an seiner Tür nachgehen wollen, ob er es nun gehört hatte oder nicht.
Ein letztes Mal rang sie sich durch den goldenen Knopf durchzudrücken, als plötzlich mit unerkannter Heftigkeit die Tür aufflog. Ein grimmig blickender, allem Anschein nach gereizter, Mann stand in der Tür und sah sie erbost an.
»Was zum Teufel…? Wissen Sie eigentlich wie spät es ist?! Kann man nicht einmal seine Ruhe haben!« Isa sah bedeutungsvoll auf ihre Uhr und blickte ihn dann geradewegs an.
»Es ist viertel vor elf, Sir. Es tut mit leid, dass ich Sie so spät stören muss, doch ich habe einen Auftrag zu erfüllen.« Die Erklärung stellte ihn nicht wirklich zufrieden. Es war vielmehr so, dass er dadurch noch eher zu explodieren schien. Er war sichtlich ein ungeduldiger Zeitgenosse. Was Isa selbst reizte.
»Das ist mir doch egal! Deswegen muss man nicht mitten in der Nacht bei wildfremden Leuten klingeln und sie stören!!«
¬»In diesem Fall schon, Mr Parker«, sprach Isa ruhig. »Ich muss Sie bitten mit mir zu kommen.«
Nun war das Maß voll. Greg Parker schrie sie unverwandt an, ohne darauf zu achten, dass man sie hören konnte oder dass er damit jemanden wecken könnte. »Was glaube sie eigentlich wer Sie sind?!!! So was muss ich mir nicht von irgendjemandem anhören! Ich werde nirgendwo hingehen! Und Sie verschwinden jetzt urplötzlich von meinem Grundstück, sonst rufe ich sofort die Polizei und die wird Ihnen schon zeigen, was Ruhestörung heißt!!!«
Er setzte schon damit an die Tür wieder zuzuknallen, doch Isa reagierte blitzschnell, zog einen schmalen Gegenstand hervor und steckte ihn zwischen Tür und Rahmen. Aus der fast geschlossenen Tür ertönten Mr Parkers Entsetzensschreie, als er sah, was sie da zwischen die Tür und den Rahmen gesteckt hatte. Isa drückte auf das Ende, welches auf sie zuragte und ‚hebelte’ so die Tür wieder auf. Bevor er es noch einmal versuchen konnte, stellte sie vorerst einen Fuß auf die Schwelle und hielt die Tür mit der rechten Hand fest.
»Ich bitte Sie noch einmal in aller Form mir zu folgen. Sie würden uns beiden damit einiges Erleichtern. Mein Vorgesetzter würde sicher nicht erfreut sein, wenn ich meinen Auftrag nicht erfüllen kann.«
Unsicher sah Mr Parker hinab auf den Dolch in Isas Hand, den sie lässig in ihrer Linken, in seine Richtung zeigend, hielt. Verwirrt und ein wenig ängstlich, da er nicht wusste, wie er diese Frau einzuschätzen hatte, sah er zwischen der Klinge und Isa hin und her. »Um was, zum Geier, geht es? Schulde ich jemandem Geld?«
Ungerührt schüttelte Isa mit dem Kopf. »Nein. Aber in die finanzielle Richtung geht der Sinn unseres Klienten schon.«
»Klienten? Wer soll das sein?« So langsam sah man, dass er nicht mehr mitkam. Allmählich geriet er in Panik, was nicht zuletzt an Isas so trügerischer Ruhe lag, dass es ihm schwer fiel, einen richtigen Satz zu formen.
Isa nannte ihm einen Namen und plötzlich gefroren ihm sämtliche Gesichtszüge und er lief aschfahl an. Fast hatte sie die Angst gehabt, er würde auf der Stelle bewusstlos umkippen.
»Sind Sie nun bereit mich zu begleiten, Mr Parker?«
Kurz sah er hinunter zu seinen Füßen und blickte dann wieder auf. »Selbstverständlich. - Lassen Sie mich nur noch bitte meinen Mantel holen.« Seine Stimme war nur noch ein unsicheres, leises Hauchen, klang dabei aber sehr ernst. Isa nickte zustimmend und trat demonstrativ in den Flur, während er kurz in einem Zimmer verschwand. Selbst wenn er jetzt irgendwohin flüchten würde, was sie nicht glaubte, da er nicht wusste, was ihn erwartete – es konnte ja auch nur der besagte Klient mit einem Scheck sein -, würde sie ihn schnell gefunden haben. So unübersichtlich war diese Gegend nicht, dass er so ohne weiteres untertauchen konnte. So geschah es, dass er nach knapp einer halben Minute wieder zurückkehrte und Isa aus dem Haus folgte.
Diese überquerte die Straße und hielt schnurstracks auf ihren Wagen zu. Sie öffnete ihn mit der Zentralverriegelung und wies Mr Parker bestimmt an auf dem Beifahrersitz Platz zu nehmen. Er wunderte sich sichtlich, dass die junge Frau solch ein teures, schnittiges Auto fuhr. Doch dies trug nur noch zu seiner Unsicherheit bei.
Isa lenkte den M6 schnell auf die Hauptstrasse zurück, von der sie gekommen war, in Richtung Highway, der quer durch die Stadt verlief.
»Mr Parker, ich habe Anweisung von meinem Vorgesetzten bekommen, mich sofortig um sie zu kümmern«, begann sie später, als sie auf die linke Spur rübergezogen war, kurz an den Schaltwippen getippt hatte und nun im sechsten Gang über den Highway schoss. Der siebte würde in wenigen Minuten fallen.
Mit stirngerunzeltem Ausdruck und zusammengezogenen Brauen drehte er den Kopf zu ihr, während Isa unentwegt nach vorn sah. Im Head-up-Display näherte sich der Tachometer den neunzig Meilen pro Stunde.
»Was soll das bedeuten? Was haben Sie vor?«
Isa stieß das Gaspedal ein wenig tiefer und antworte ruhig, konzentriert, dabei aber mit diesem seltsamen emotionslosen Unterton: »Das bedeutet zunächst, dass wir einen kleinen Spaziergang im Park unternehmen werden.« Mr Parkers Verwirrung stieg und stieg.
»Ich versteh’ nicht…«, stammelte er.
»Ich werde es ihnen erklären«, erklärte sie bereitwillig. »Der Mann, dessen Namen ich ihnen zuvor genannte habe, hat sich vor wenigen Tagen an unsere Firma gewandt; mit einem Problem, dass ihre Person betrifft. Dabei solle das Geschäft so schnell wie möglich über die Bühne gehen, da er geschäftlich in arger Bedrängnis ist. Das Problem, von dem ich spreche, steht seiner Firma im weg und duldet keine Aufschiebung.«
»Wieso erzählen Sie mir das alles? Was habe ich mit den Problemen dieses Menschen zu schaffen? Wozu also sollte ich mit ihnen gehen? Das Problem hat doch dieser Mann, nicht ich.« Diesen Tonfall kannte sie gut. Es war erstaunlich, dass alle Menschen in solchen Situationen, da sie sich auf solche Weise zu verteidigen suchten – oder gar zu retten -, immer denselben Tonfall annahmen, wie es Mr Parker ebenfalls tat. Als würde da in ihnen ein Schalter umgelegt werden, der den Selbsterhaltungstrieb aktivierte. In Isas Ohren klang das alles, was er aussprach, durchaus logisch. Zumindest, wenn er nicht die ganze Gesichte kannte.
»Genauer gesagt, Mr Parker, sind Sie das Problem, dass unser Klient gern aus der Welt geschafft haben möchte.«
»…‚gern aus der Welt geschafft haben möchte’?«, wiederholte Parker mit erstickter Stimme, ihren einfachen Tonfall vollkommen missachtend. Doch er schaffte es nicht seine ‚Frage’ noch zu präzisieren.
»So ist es«, nickte Isa ruhig. Mit verzogenem Gesicht, die Hände in die hellen Ledersitz gekrallt, wandte er wieder den Blick nach vorn auf die Strasse. Auf dem Asphalt huschten die kleinen Lichtpunkte der Straßenlaternen entlang und bildeten bei dem Tempo fast einen durchgezogenen Strich. Mr Parker sagte nun nichts mehr. Oder er konnte es wohl auch nicht. In seinem Kopf rotierte und brodelte es und er wünschte sich, er hätte die Tür an diesem Abend gar nicht erst aufgemacht und währe am besten im Bett geblieben. Er wusste absolut nicht, was er hier tat und was da auf ihn zukam. Doch tief in ihm schlich sich eine Ahnung an seinen Geist an, die ihm gar nicht gefiel. Er schluckte schwer und versuchte sich dabei irgendwie zu beruhigen. – Und vor allem diesen Ahnungsschauer abzuschütteln.
Noch einmal atmete er tief durch und beschloss, zunächst abzuwarten. Solang sie auf dem Highway waren, schien ihm keine Gefahr zu drohen. Unschlüssig blickte er sich im Auto um, dabei bedacht, die Frau neben ihm nicht mit einem einzigen Blick zu streifen. Man wusste nie. Als er den Kopf nach links und rechts drehte, fiel ihm plötzlich im Augenwinkel auf der Rückbank etwas auf. Er wusste nicht wieso, denn es glänzte nicht, bewegte sich nicht und tat auch sonst nichts, was seine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hätte. Wenn das Licht der Straßenlaternen auf es fiel, schluckte es das Licht sogar und wurde somit kaum erhellt. Es lag quer zur Rückbank an der hellen Lehne. Vielleicht war es ihm deswegen aufgefallen. Parker versuchte zu erkennen, was es war, ohne den Kopf nach hinten zu drehen. Doch er sah kaum etwas. Da blickte er in den Innenspiegel und sah den langen Gegenstand auf der Rückbank. Doch vielmehr sah er eigentlich nur dunkle Stoffbahnen, die etwas einzuwickeln schienen. Sie waren tief weinrot. Der Gegenstand war in große Falten in den dicken Stoff gewickelt, sodass man die Form nicht wirklich erkennen konnte. Nur, dass es lang war, fast eineinhalb Meter wohl, und mit einer Ausbuchtung an einer Stelle.
Unschlüssig sah Mr Parker wieder auf die Straße. Verwirrt und mit steigender Panik knetete er seine Hände gegenseitig durch um sich irgendwie klar zu werden. Er war nervös, absolut nervös, und wusste nicht, was er tun sollte. Hier im Wagen konnte er auch keine Hilfe rufen. Somit war er schutzlos dem ausgeliefert, was da kommen sollte.
»Ist was mit Ihnen? Ist Ihnen schlecht?«
Isas Stimme weckte ihn aus seinen Gedanken. Erschrocken schüttelte er mit dem Kopf. »Nein, nein. Alles okay! Mir geht es gut – denke ich.«
Isa Joans nickte. »Gut. Ich dachte schon meine Fahrweise würde ihnen Magenschmerzen bereiten.«
»Nein, nein. Sicher nicht.« Er sah auf seine Hände hinab. Dann hob er doch wieder den Kopf und blickte zu seiner Begleiterin.
»Darf ich Sie etwas fragen?¬«
Isa zog den M6 scharf rechts und zog ihn auf die Abbiegespur, die zur Ausfahrt hinführte. Kurz blickte sie zu ihm herüber. Seine Augen waren plötzlich seltsam fest, als hätte er sich mit seiner derzeitigen Lage und seinem unbekannten Schicksal abgefunden.
»Sicher dürfen Sie.« Sie nickte bestätigend.
¬»Gut«, sprach er etwas zu leise und mit leicht brechender Stimme. »Wohin bringen Sie mich?¬«
Isa wunderte sich über diese Frage. Doch sie antwortete ihm trotzdem bereitwillig. Es war ja nicht sie, die ein Problem mit ihm hatte.
»In den Park am Conference Centre, Mr Parker. Das sagte ich bereits.¬« Erst wusste erst nicht, wovon sie sprach. Dann nickte er eifrig. »Oh, natürlich. Sicher, das sagten sie…«
…
Moria - 07.08.2006, 20:57
Muhaha...muss es da aufhören? OO
Was bringt mir eine Fortsetzung die an spannenden Stelle aughört???
Aber gut geschrieben! Auch wenn ich jetzt mehr wissen will oo
Mehr! Also schnell weiter schreiben *nick nick*
*dich überhauuupt nicht drängel*
Ferach - 08.08.2006, 13:17
ja, musste sie.
rofl* ahm, ja, tschuldig XDD werd es nie wieder machen. nja, vll ist das ja jetzt auch eine besserer schluss^^ zumindest beim lesen. ist dann auch das ende des zweiten kapitels.
ihr bekommt das jetzt 'un-korogelesen', also wenn da ein paar fehler drin sind, sry^^''''' *jetzt erstmal in schlecker will und scho bissi spät drna+
und daaanke danke moli *knuffl* freut mich immer total, wenn meine geschies ankommen .)
hier das neue: ps.: ich hab wieder das gefühl, dass teile davon total bescheuert sind >< *grmml* sich selbst tadel*
PPS.: interlude bedeutet zwischenspiel^^
»Wie spät war es diesmal?«
Isa dachte kurz nach, sah dabei auf ihre Uhr und sah ihn dann müde an. »Wenn ich mich nicht irre, dann war es elf.«
Christian klopfte ihr auf die Schulter und lachte. »Na für deine Verhältnisse ist das doch wunderbar! Nur wieso bist du dann trotzdem so erschöpft?«
Isa schürzte die Lippen, stellte ihren Kopf auf ihre Arme auf und starrte die Gegenüberliegende Wand an. Fast dachte Chris, dass sie auf der Stelle einschlafen würde. Aus diesem Grund hob er die Hand und bewegte sie flach vor ihrem Gesicht auf und ab.
»Na ja, mir war langweilig… und so habe ich ein wenig Work-out gemacht«, erklärte sie leise.
»Wie lang, Ms Joans?«, hakte er mit eindringlichem Ton nach.
Doch Isa ließ plötzlich die Stütze ihres Kopfes wegfallen und fing ihn auf den verschränkten Armen auf der Tischplatte wieder auf. »Zwei Stunden«, antwortete sie murmelnd.
Christian hatte gar keine Lust mehr sie noch weiter zu bekehren, warf ihr nur ein ‚und dich wundert’s?’ zu und verschwand aus der Tür. Bei Isa kamen diese Worte kaum an. Sie sah nur sehnsuchtsvoll auf ihre Uhr und begann die Minuten rückwärts zu zählen.
Bis plötzlich ihr Handy klingelte. Doch anstatt ranzugehen vergrub sie den Kopf, und vor allem dir Ohren, noch tiefer in den Stoffschichten ihrer Ärmel und versuchte so schnell wie möglich einzuschlafen um dieses penetrante Klingeln loszuwerden. Aber, wie sie insgeheim schon erwartet hatte, verschwand es natürlich nicht.
Genervt zog sie eine Schupplade rechts neben sich auf, während ihr Kopf auf der linken Schläfe weiter auf dem Tisch lag, und sah auf das Display. Sofort drehte sie ihr Gesicht zurück gen Tischplatte und seufzte so tief und schwer, dass man denken musste, sie hätte soeben all ihre Ersparnisse beim Pferdewetten verloren.
»Das darf doch alles nicht wahr sein…!«, grummelte sie gen Buchenholz und hob sich das kleine schwarze Ding ans Ohr.
»Onón! Was zum Teufel erlauben Sie sich, mich auf Arbeit anzurufen?!« Sie fauchte dabei zwar wie eine Katze, jedoch durch eine Stimme, der man den Schlafmangel sogar anroch. Zudem kam es, dass ihre Stirn immer noch auf dem Tisch ruhte. Und es sah auch nicht so aus, als würde sich das bald ändern.
Der Herr an der anderen Leitung klang teils aufgeregt und dringend, aber auch vollkommen glücklich mit sich und der Welt.
»Oh Ms Joans!!!«
In dem Moment zweifelte Isa nicht nur am heliozentrischen Weltbild, sondern auch daran, ob das alles um sie herum nicht doch alles Simulation einer Matrix war – auf jeden Fall ein guter Traum.
»Mr Onón nun kommen sie mal zu Potte!«, grummelte sie, den Blick wieder einmal auf der Armbanduhr. »Manche Leute arbeiten um diese Uhrzeit.«
Ein herzliches Lachen erklang. »Nun lassen Sie mich Sie doch auch mal loben! Ich bin wirklich absolut zufrieden mit ihrer letzten Arbeit! Sie sind wirklich die Beste, die unsere Firma je angestellt hat!«
»Freut mich…«, nuschelte sie schon im leichten Dämmerzustand.
Man vernahm das Rascheln von Papier, dann drang Mr Onóns aufgeregte Stimme wieder durch. »Sie haben es doch tatsächlich bei drei Zeitungen auf den Titel geschafft!«
»Nur nicht bei meiner eigenen«, seufzte sie tief gekrängt.
Wieder raschelte es. Dann war für fünf Sekunden stille. »Oh… stimmt. Ms Joans, das tut mir aber Leid. Wenn sie wollen, kann ich bei ihrem nächsten Auftrag gern etwas in die Wege leiten, dass auch mal der ‚Chronical’ etwas abbekommt.«
»Tun sie das…«, meinte Isa kaum überzeugt. Es dauerte eine halbe Minute, dann war sie plötzlich wieder hell wach. Überrascht hob sie den Kopf.
»Warten Sie – nächsten Auftrag?! Schon wieder?!«
»Oh, ja. Na wissen Sie: Sie sind nun einmal das Beste, was wir haben, deswegen kann ich niemanden anderem diesen Auftrag übergeben.« Seine Stimme klang überaus süßlich und schmeichelnd, als würde er sie wegen ihres neuen Kleides loben wollen. Die pure Überzeugungskraft.
»Das sagte sie gestern auch schon. – Langsam habe ich das Gefühl, sie schmieren mir nur ständig Honig ums Maul um mich bei der Stange zu halten. Auf das ich auch ja bei keinem Auftrag einmal ‚nein’ sage.« Er schwieg. Und grinste wahrscheinlich von einem Ohr zum anderen.
»Die Bezahlung ist klasse«, sprach er, als würde er ihr einen Goldbarren anbieten wollen, der im Sonderangebot war. Isa Joans seufzte tief. Ja – das war ja alles richtig. Und ohne diese gute Bezahlung könnte sie sich wohl auch kaum das Auto und ihre Wohnung leisten, doch sie hatte schließlich noch einen richtigen Job, der recht zeitintensiv war.
»Könnten Sie mir nicht wenigstens bis heute Abend eine Pause gönnen, bis sie wieder auf mich zu rennen?«
»Natürlich, meine Liebe!«, sagte er überschwänglich und trennte damit auch sogleich die Verbindung. Verwirrt sah sich Isa das Display des Klapphandys an. Manchmal wurde sie wirklich nicht schlau aus diesem Menschen. Mr Onón hatte nicht nur zwei Gesichter, sondern mindestens acht. Jedoch ging es Isa ja nicht anders. Schon allein wenn man den nächsten Auftrag mit ihrem normalen Job verglich.
Neuerlich blickte sie auf die Uhr. Zwei Stunden auf die Sekunde bis zur Mittagspause. Ohhh… das Leben ist ein solcher Fluch…
Es lag ein Stapel von fünf Zeitungen auf dem Tisch in der Cafeteria, um den Isa, Christian und Soey saßen – der ‚Tribun’ ganz oben. Ab und zu griff sich einer der drei eine der Zeitungen um sich die Storys der Konkurrenz anzusehen und zu erkennen, was sie alles verpasst hatten. Die Stadt wurde von drei Tageszeitungen dominiert. Ganz oben stand der ‚Mountain’, wie jeder die Mountain Times nannte, weil sie so ein Schwergewicht auf dem Markt war. Danach der Tribun und erst an dritter Stelle der ‚Chronical’, was brisante und aktuellste Nachrichten anging. Den anderen beiden Zeitungen gelang es fast am laufenden Band Brisantes aufzudecken – doch dem Chronical nur in unregelmäßigen Abständen.
»Langsam ist es wirklich frustrierend. Da müsste man doch denken, wir schlafen die ganze Zeit, dass wir bei den Schlagzeilen ständig so hinterher hängen.« Christian schon sich ein Stück Fleisch in den Mund und schmiss den Tribun wieder auf den Stapel zurück.
Soey nach ihn sich sogleich und sah sich die Titelstory an: „Massaker im Stadtpark“. »Aber schau mal: Wenn du dir die Tatzeit ansiehst, merkst du, dass unsere Ausgabe da schon lang im Druck war. Selbst wenn jemand von uns den Polizeifunk abgehört hätte, wie die Leute vom Tribune es immer tun, dann hätten wir sowieso nichts ändern können.«
Isa nickte. Den Kopf auf den Händen aufgestützt linste sie mit in die Zeitung in Soeys Händen. »Was heißt das für uns? Polizeifunk abhören, mit dem Chef wegen einer Verlegung des Redaktionsschlusses reden und den Killer suchen.«
Verwirrt wandte Christian ihr den Kopf zu. »Willst du jetzt unter die Hobbydetektive gehen?«
»Nein«, erklärte sie lächelnd, »aber ich denke so ein Exklusivinterview würde sich gut machen.« Verständnislose Blicke brandeten ihr entgegen. Doch gleich wurden sie wieder ins die Zeitungen gesteckt.
»Isa du spinnst! Als würde uns ein skrupelloser Massenmörder ein Interview geben!« Isa grinste Christian an und zupfte sich dann den Tribun hervor.
»Na ja, vielleicht ist er ja ganz nett?«, sinnierte sie unbekümmert weiter.
»Träum weiter!«, kam es synchron von den anderen beiden.
»Und überhaupt«, sprach Chris weiter und hielt ihr dabei den ‚Guardian’ vor die Nase, auf dem ein Foto des Tatortes abgebildet war, »willst du das etwas als nett bezeichnen?!« Drauf war Polizeiband um ein Paar Bäume gewickelt, sodass halbwegs ein Quadrat um eine Parkbank entstand, auf der ein Mann in Anzug und Mantel lag. Ein Teil seines Körpers hatte man großzügig verfremdet, sodass nicht jeder sogleich einen Brechreiz erlitt, wenn er das Bild sah. Doch trotzdem sagte es unmissverständlich, und erst recht, wenn man die Bildunterschrift gelesen hatte: Seht her was Grausames wieder geschah in unserer schönen, friedlichen Stadt!
Angewidert schmiss Isa die Zeitung wieder weg und sah mit blinzelnden Augen Christian an.
»Bekomm’ ich die mal?«, fragte sie süßlich und tippte dabei auf den Mountain in seinen Händen. Verständnislos sah er sie an, gab ihr die Zeitung dann aber doch.
Wieder sah sich Isa die Titelstory an, die erschreckende Ähnlichkeit mit der zuvor hatte. Doch diesmal war das Foto aus einer anderen Perspektive geschossen worden. Aus ein paar Metern Entfernung zeigte es den Toten auf der Parkbank sozusagen von vorn.
»Wo kriegen die nur immer diese Fotos so schnell her?«, murmelte Isa grübelnd, während sie die Zeitung vor ihren Augen leicht nach rechts und links drehte.
»Polizeifunk, Süße, Polizeifunk!« Mehr als das Wort bekam sie nicht. Es sollte als Erklärung wohl ausreichen. Doch natürlich spielte Chris dabei auf die Abhörtechniken ihrer Kollegen an.
Mein Gott… irgendwann werden die mir noch mal direkt bei der Arbeit zusehen!, dachte Isa nun langsam doch geschockt von der Schnelligkeit der anderen Zeitungen. Das Foto auf dem Mountain war weniger verfremdet, doch aus der Entfernung, scheinbar ohne gutes Teleobjektiv, erkannte man jedoch sowieso nicht so viel. Der Mann, den die Polizei als Bankier Greg Parker identifiziert hatte, lag leicht schräg auf der Bank, ein Arm auf der Lehne. Seine Kehle war auf der Vorderseite von einer Linie des rechten zum linken Ohr aufgeschlitzt worden, sodass die Luftröhre durchtrennt worden war. Die offensichtliche Tatwaffe, ein chinesischer Dolch, steckte im Handrücken der linken Hand auf der Sitzfläche der Bank bis hinunter ins Holz gestoßen. Neben ihm stand auf dem Holz der Lehne ein mit Blut geschriebenes Dollarzeichen. Doch Gesicht, den Hals und die Hand hatte man natürlich überpixelt.
Dass wieder die Tatwaffe am Tatort zurückgeblieben war, war natürlich ein ebensolches Fressen für die Polizei, wie für die Journalisten gewesen. Wieder etwas, über das man Tagelang spekuliere konnte, was es denn bedeute – und das einem damit die Auflage sicherte.
Wenn ich jedoch weiter so mache, dann habe ich irgendwann keine Waffen zu Hause – Ich kann doch nicht ständig alles liegenlassen und dann immer neues Kaufen. Das geht vielleicht ins Geld…, grummelte Isa genervt. Sie würde Onón wohl bald um etwas mehr Geld bitten. Schließlich war sie doch ‚das Beste, was der Firma je widerfahren ist’ – oder nicht?
Three – Interlude
…
Delphy StarDragon - 08.08.2006, 18:02
hey gut, dass ich gestern nicht mehr zum lesen des vorletten teisl gekommen bin. so braucht ich nicht einen ganzen tag warten auf die fortsetzung *g*
hatte ich doch aber den richtigen gedanken, was für auftrag Isa hatte. dass er mit ihm kein picknick im mondschein verantstaltet, war mir klar *lach*
meine güte und jetzt doch bitte, bitte damit auf, irgendwelche stellen aus deiner geschichte als bescheuert anzusehen! *fleh* danke ^_^
ich find die wahrlich sehr, sehr gut gelungen - immer noch :))
Moria - 08.08.2006, 18:07
Übersprungen...die Bluttat hast du übersprungen, ich glaub das ist auch für mich besser *hust*lach*
Was ist doch gut geschrieben, und nichts bescheuertes zu finden!
Zum Glück musste ich nicht so lang auf Fortsetzung warten XD
R´shiel - 09.08.2006, 10:42
Also, Fe, die Geschichte ist fabelhaft. Wirklich, ich finde sie sehr sehr fesselnd, udn wirklich gut. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Ich freu mich schon.
Ferach - 22.09.2006, 17:32
jaaa, man mag es kaum glauben. ich lebe noch und ich schreibe sogar weiter XD
es passiert icht viel, sry oo wegen dem namen der waffe muss ich nochmal genau schauen, wie es geschrieben wird- falls es jemand weiß: her damit XD
äh... supie -.-'''' jetzt hab ich nicht mal was zu sagen dazu *hust* sry oo ist freitag.
Three – Interlude
Mit einem leichten Schlag der Hacken gegen die sandfarbenen Flanken setzten sich die fast zweitausend Pfund mit einer unerwarteten Eleganz betreffs der enormen Masse bebend in Bewegung. Schnaubend riss die Stute den großen, filigranen Kopf nach links und beschrieb eine enge Wendung, als sie jäh schon wieder aufgehalten wurde, weiter zutraben. Verwirrt und unzufrieden mit dem unerwarteten Stopp begann sie mit den schweren Hufen zu scharren und auf der Stelle zu tänzeln.
»Ach nein wie ist das niedlich. Dein Wal versucht wieder Araber zu spielen!« Schallendes Gelächter erklang und schon setzte eine überschaubare Gruppe von Reitern mit fliegenden Mähnen davon. Die dunklen Augen, die von einem kleinen Hof schwarzen Fells umrahmt waren, sahen der Frau auf dem Schimmel erbost hinterher, die sich einmal wieder über sie lustig gemacht hatte.
»Lass sie reden.«
Die Stute spitze die Ohren und merkte, wie ihre Reitern selbst über diese Äußerung fluchte. Offensichtlich war auch an ihr die Attacke nicht vollkommen vorbeigegangen. Doch sie beruhigte sich schnell und versuchte die Stute auf andere Gedanken zu bringen.
»Na dann lass uns anfangen, kleines Mädchen!« Man hörte den Percheronmix fast lachen, als sie wieder angetrieben wurde und auf einen sandigen, viereckigen Platz zutrabte. Isa Joans lächelte, als sie merkte, dass ihre Stute langsam vergaß. Wenn jemand je zu ihr sagen würde, Pferde würde nicht mitdenken, würde sie ihnen immer ihr ‚kleines Baby’ vorführen.
Die sandfarbene Stute, mit dem schwarzen Langhaar, Beinen bis hinauf zum Karpalgelenk, Schnauze und eben den Ringen um die Augen, trug unverkennbar ihre Herkunft zur Schau, auch wenn sie nicht reinrassig dem französischen Kaltblut entsprach. Was da noch alles für Blut hineinspielte, wusste selbst ihre Besitzerin nicht. Nur, dass es irgendetwas aus dem schwereren Warmblutsektor war. Und leider gab es Personen in diesem Reitstall, die nur auf reinrassiges, feuriges Blut wirklich hinab sahen. Andere Tiere übersahen sie schlechthin.
Gerade der andere Blutteil jedoch machte sie noch ein ganzes Stück mehr eleganter und leichtfüßiger in ihren Bewegungen, als es ihrer Rasse, anders als andere Kaltblutrassen, schon angeboren war. Doch wahrscheinlich wäre auch ohne diesen Cocktail etwas so scheinbar Leichtfüßiges angesichts ihres Gewichtes und der Statur herausgekommen. Einfach, weil die Stute einen unglaublich starken Charakter und Willen hatte.
Wahrscheinlich war es das gewesen, was Isa Joans damals so angezogen hatte, als diese ihr das erste mal als dreijähriger Jungspund über den Weg gelaufen war. Mit einem Stockmaß von circa fünfeinhalb Fuß, kräftigen Gliedmaßen, einem langen, dicken und dabei aber schön gebogenen Hals, und stark bemuskelter Hinterhand war sie wirklich ein imposanter Anblick. Doch wenn man sie erst einmal in Bewegung sah, war man nur umso mehr beeindruckt. Und das versuchte Isa so gut wie möglich auszunutzen und hervorzuheben. Es waren kräftige, bebende Gänge, die nur so vor Energie sprühten. Genau das, was viele einfach übersahen, oder übersehen wollten.
Nachdem Isa ihr Standartprogramm durchgegangen war, ritt sie zurück auf den Hof und von dort weiter in Richtung der Koppeln des Stalles, in dem sie die Stute in einer gepachteten Box untergestellt hatte. Als sie diese ebenfalls hinter sich gelassen hatte, ließ sie die Stute laufen.
Es war wirklich, als würde die Erde unter den dröhnenden Schlägen der schweren Hufe erzittern. Der Waldboden gab ein merkwürdig hohles, klopfendes Geräusch von sich, sodass es Isa noch mehr Spaß machte, den Percheronmix loszulassen. Die Stute blühte sichtlich auf, als sie mit unerwartet hoher Geschwindigkeit quer durch den Wald galoppierte, während hinter ihr Dreckbatzen durch die Luft flogen.
Nach einer Meile versammelte Isa die Stute wieder und sie trotteten langsam entlang einer Allee, die neben weiten Rapsfelder sich bis hinunter zum Hof schlängelte. Dieser lag weit außerhalb der Stadt, in der Isa lebte und arbeitete, und so brauchte sie unheimlich lang bis dorthin, wenn sie vorschriftsmäßig den Highway benutzte. – Doch das geschah selten. –
Lächelnd ließ sie das Tier wieder antraben und sah auf die Felder neben sich. Sie waren schon lang abgemäht und es wuchsen nur noch grüne, krautige Reste der Ernte. Vorsichtig drehte sie sich ein wenig im Sattel, um hinter sich den Verlauf der Allee zu beobachten, doch die Stute trabte zufrieden weiter. Der war es scheinbar vollkommen egal, was ihre Reiterin in diesem Moment auf ihrem Rücken trieb. Die Allee von großen Platanen beschrieb hier einen großen, weitläufigen Bogen, sodass man sehr schön sah, von wo man kam.
Doch plötzlich zog Isa die Brauen zusammen und versuchte den staubigen Punkt am Anfang der Biegung auszumachen, der mit hoher Geschwindigkeit auf sie zukam. Unwillkürlich griff sie einer Hand an ihre rechte Wade. Warum sie das tat, wusste sie selbst nicht, aber irgendwie war sie trotzdem erleichtert, als sie den harten Widerstand unter ihrer Hose spürte. Sogleich schlug sie ihre Fersen, wohl etwas zu fest, in die Flanken der Stute, sodass diese mit hochgerissenem Kopf schier explodierte. Mit abschätzendem Blick sah sie wieder hinter sich. Sie bekam nicht wirklich Distanz zwischen sich und demjenigen, der ihr da in aberwitzigem Tempo folgte, auch wenn die Stute immer schneller und schneller wurde. Isa versuchte sich so klein und leicht wie möglich auf dem Sattel zu machen und das Risiko, dass die Stute gleich über einen Ast stolperte und sie neben der Böschung lagen, so klein wie möglich zu halten.
Der nächste Blick nach hinten verriet ihr, dass man sie immer mehr einholte. Und was sie eigentlich am meisten störte, war, dass sie nicht sah, wer es war, der ihr da folgte. - Oder ein dummes Rennen mit ihr veranstaltete. – Die Stute versuchte alles aus sich herauszuholen, doch man merkte ihr deutlich ihr Gewicht an. Sie war nun mal kein Vollblut – wohl im Gegensatz zu ihrem Jäger.
Mit hämmernden Hufschlägen wechselte Isa plötzlich den Weg - zurück in den Wald. Es war ein Trampelpfad, den die Reiter angelegt hatten und der von der Allee über ein kleines Stück Wiese wieder im Wald verschwand. Mit einem enormen Satz sprang die Stute über einen Baumstamm und war zurück auf dem Hauptweg. »So! Jetzt haben wir diesen Dieletanten aber abgehängt!«, rief Isa über den bebenden Hals der Stute und sah sich lachend um.
Erschrocken biss sie die Zähne zusammen und schluckte den Fluch noch hinunter. Mit hoch getragenem, fliegenden Schweif kam ihr ein kleiner Fuchs immer näher. Der Reiter grinste sie entschlossen an und trieb das zierliche Tier zu fast so unerwarteten Dingen an, wie man es von ihrer Stute glauben musste. Doch dieses Tier war für eine solche Geschwindigkeit ausgelegt. Rassetypisch, von der Statur, der Vererbung und – vor allem – vom Gewicht.
So geschah es, dass ihr Verfolger nur wenige Galoppsprünge später neben ihr war. Mit einer komischen Handbewegung salutierte er ihr und überholte sie dann ganz. Mit gekräuselter Stirn ließ Isa die Stute sofort stoppen, dass es fast einem Sliding-Stopp gleich kam, und sah ihm kopfschüttelnd hinterher. Schnaubend schlug die Stute mit dem Schweif und riss den Kopf hinauf, als würde sie ihrer Besitzerin in ihrer Entrüstung zustimmen.
Doch der Reiter verschwand nicht etwa weiter, sondern verhielt sein Pferd ebenfalls sofort, als er bemerkte, dass Isa ihm nicht folgte. Verwirrt ließ Isa ihn nicht aus den Augen, als er zurückkam. Kurz bewegte sie den rechten Fuß im Steigbügel, um die Spannung der Schnallen um ihre Wade zu spüren. Warum nur war er ihr bis hierhin gefolgt? Nur um ein Rennen zu veranstalten?
Abschätzig reckte sie das Kinn ein wenig und sah hinab zu dem kleinen Fuchs. Im Gegensatz zu der Stute mit dem Percheronblut war er wirklich klein. Zwanzig Zentimeter saß sein Reiter insgesamt tiefer als sie selbst. Isa gefiel es sichtlich, wie sie auf ihn, sprichwörtlich, hinab sehen konnte. Noch dazu war der Fuchs sehr schlank und grazil und wirkte so fast wie ein Spiegelbild zu ihrer Stute.
»So was hab’ ich echt nicht nötig«, seufzte Isa leise und wendete ihr Stute zurück zur Allee. Die Stute schnaubte geräuschvoll, schlug mit dem Schweif und ließ lässig den Kopf hängen. Doch das Scharren der Hufe hinter ihr ließ nicht nach. Resigniert erneut seufzend zweifelte Isa am Verstand ihres Verfolgers. Wortlos kam er wieder hinter ihr näher.
»Was soll das?«, rief sie nun, für ihn hörbar. »Ist die Hinterhand meiner Stute so fesselnd, dass man sie sich mehrmals näher ansehen muss?!« Sie klang bereits jetzt gereizt. Isa hatte in diesem Moment arg mit sich zu kämpfen, dass sie dieses eine verführerische Bild in ihrem Kopf nicht in die Tat umsetzte. Man würde ihr nur Anklagen wegen versuchter Körperverletzung entgegen schmeißen. Doch dieses Bild schlich immer mehr auf sie zu und buhlte mit all seinen Reizen. In dem Moment verwünschte sie die Schnallung um ihre Wade, die ebenfalls immer näher in ihr Bewusstsein rückte.
Der Reiter hatte es nicht nötig ihr Antwort zu geben, was Isa Joans nur noch mehr erzürnte. Da jagte er sie offensichtlich quer durch den Wald und dann, als er seinen Sieg erfährt, lässt er immer noch nicht von ihr ab. Und im Moment vermied er es peinlich genau in ihrem Augenwinkel zu erscheinen. Isa hörte nur das Scharren der Hufe seines Vollblutes und sah die stetige Bewegung ihrer Ohren der Stute, die immer ein Ohr nach ihm drehte. Irgendwie konnte Isa sich nicht des Eindrucks erwähren, dass er das bewusst tat, nicht wieder in ihr Sichtfeld zu laufen. Und dies taten nur Menschen, die in einem ganz anderen Metier wandelten. Denn man musste wirklich genau wissen, wie weit man vorgehen konnte, ohne nicht im Auenwinkel eines anderen zu erscheinen. Doch diese Linie zu kennen, die einem davon trennte, war äußerst wenigen bekannt.
Nicht aber Isa.
Sich geschlagen gebend folgte sie plötzlich doch dem Bild in ihrem Kopf, beugte sich so schnell hinunter, dass er nicht reagieren würde können, zog das rechte Hosenbein hoch und hielt ihm den Lauf der neuner Smith & Weshon direkt in Linie der Nasenwurzel entgegen. »Wissen Sie, ich trage dieses Baby eigentlich nur um mir Bären und Verrückte vom Leib zu halten. Wenn Sie also keines von dem Einen oder Anderen sein sollten, würde ich Ihnen raten schleunigst zu verschwinden.«
Doch ihr geschäftsmäßig kalter, entschlossener Blick schien ihn nicht abzuschrecken. Stattdessen grinste er sie, fast ebenso kalt an und schloss nun wieder mit ihr auf. »Also ich weiß nicht, was ein junge Frau, wie Sie, mit einem solchen Ding will, aber glauben Sie mir, dass Sie sie nicht benötigen.«
»Und das soll ich dem glauben, der mich verfolgt hat, um mir etwas zu beweisen?«
Gespielt blickte er verletzt auf den Nacken seinen Fuchses und biss sich auf die Unterlippe, als würde er da sein Vergehen erkennen.
»Von was träumen Sie eigentlich nachts, Miss, wenn Sie einen unschuldigen Reiter mit der Waffe bedrohen?« Seine leuchtend grünen Augen glänzten und das kalte Grinsen erschien wieder.
Na schön, dann spiel ich dein Spiel eben mit, dummer Junge!
Isa legte den Kopf schief und schürzte die Lippen, als wollte sie Mitleid erregen. »Von einer Gehaltserhöhung, wissen Sie? Mir gehen nämlich langsam die Waffen aus, weil jeder Klient wünscht, dass ich bei jedem Auftrag doch bitte ein wirkungsvolles Zeichen setze. Und die Idee mit den Waffen müssen sie wohl alle gerade als neue Mode entdeckt haben. Doch was tu’ ich? Ich muss zusehen, wo ich neue Waffen herbekomme, weil ich ohne ja schlecht meinen Job erledigen kann. Doch es will ja jeder heutzutage ein Blutbad sehen als Beweis dafür, dass das Ziel auch wirklich tot ist. Diese Stümper!«
Isa Joans Ehrlichkeit schien genau ihre Wirkung erzielt zu haben, die sie erwünscht hatte. Der junge Mann verzog die Stirn und sah sie verständnislos an. Er überlegte wohl, ob sie ihn nun wirklich auf den Arm nahm, oder doch vielleicht aufgrund ihres so tot ernsten, ehrlichen Tonfall die pure Wahrheit sprach. Isa lächelte kalt und diesmal verstärkte sich die Verwirrung des Mannes. Wirkungsvoll steckte sie die Waffe zurück in das Halfter an ihrer Wade und sah dann wieder zu ihm.
»Also verschwinden Sie nun? Ich böses Mädchen will Ihnen doch nichts tun.« Seiner wortlosen Entscheidung zunickend lief die Stute neuerlich im Schritt los und Isa wandte ihren Blick wieder nach vorn.
Ein paar Sekunden herrschte Stille, doch dann rief er plötzlich nach ihr. Isa drehte sich nicht um. »Wie Sie wollen! Doch wenn Sie das nächste Mal Angst und Schrecken erzeugen wollen, dann sollte Ihre Waffe aber auch geladen sein!«
»WAS?!!« Blitzartig riss Isa ihren Kopf und das Pferd herum, sah ihn erbost an. Doch der junge Mann ließ seinen Fuchs bereits aufbäumen und davon preschen. Er salutierte wieder auf diese seltsame, lockere Art und Weise und hatte ihr auch schon den Rücken zugewandt. Sie sah nur noch aufgewirbelten Staub und Waldboden und einen stolz getragenen, fuchsfarbenen Schweif.
Was denkt sich dieser Idiot eigentlich?! Meine Waffe IST geladen! Sonst würde ich sie ja kaum bei mir tragen! Wutentbrannt wendete Isa die Stute erneut und lies sie den Trampelpfad in Richtung Allee zurücklaufen. Verzweifelt versuchte sie diesen Menschen so schnell wie möglich zu vergessen, so erzürnte er sie. Sie verstand sowieso nicht, was dieses ‚Treffen’ soeben zu bedeuten hatte. Weder den Sinn, noch seinen Inhalt – wenn denn da überhaupt einer war.
Doch eines ließ sie nicht in Ruhe: die Sache mit der Pistole und der angeblich nichtvorhandenen Munition. Wieso denke ich überhaupt darüber nach?! Ich weiß genau, dass sie geladen ist. Sie ist immer geladen! Aber es wollte und wollte sie nicht in Ruhe lassen, bis sie sich schließlich fluchend doch hinunter beugte und die schwarze Waffe an ihrem Ledergriff aus dem Halfter nahm. Klickend fiel ihr das Magazin aus dem Griff in die linke Hand. Ungläubig weiteten sich ihre Augen. Verwirrt sah sie zurück zum Waldrand, den sie bereits hinter sich gelassen hatte. Wie konnte dieser Mensch das nur bemerkt haben, wenn sie selbst nicht einmal heute in der Eile darauf geachtet hatte? Sicher, sie merkte nun nach all den Jahren, wo sie die Neuner besaß, wie schwer sie mit und ohne Patronen war. Doch wie sollte ein Fremder ihr das ansehen, ob sie geladen war oder nicht? Einer, der sich hobbymäßig damit beschäftigte, sah, ob sie entsichert war oder nicht, also ob sie ihn in dem Moment wirklich töten konnte, oder nicht. Doch ob sie überhaupt mit Munition befüllt war, sah man ihr nicht an. Kein Normalbürger konnte das.
Schnell schob Isa die neunkalibrige Smith & Weshon wieder unter die Hose – der einzige Grund, warum sie beim Reiten normale Jeans, wohl als Einzige auf dem Hof und daher Spott erntend, trug. Sie versuchte sich nun das Bild des Mannes so gut wie möglich einzuprägen, von dem, was in ihrem Kopf überschattet von Wut und Verwirrung, übrig geblieben war. Doch das hervorstechendste Merkmal waren in diesem Moment komischerweise seine grünen Augen. Wie von einer Katze. Leuchtend und mit vielen Spiegelungen und Tiefen. Das andere rückte fast vollkommen in den Hintergrund, sodass da nur ein schwammiges Bild entstand. Es waren dunkle Haare gewesen, doch ob sie bei seichtem Rotbraun lagen, oder bei tiefem Schwarz, das konnte sie beim besten Willen nicht mehr sagen. Gleiches bei der Statur: Sie war ein wenig trainiert gewesen, oder auch nur normal schlank; fest stand nur, dass er nicht übergewichtig gewesen war.
Nur seine Augen hätte sie zeichnen können, so eindrücklich waren sie ihr.
…
Delphy StarDragon - 22.09.2006, 21:22
soll ich dir was sagen? dieses kapitel ist bisher der schönste! ok gut, ich bin vorgenommen, wegen meiner pferdeliebe *lach* aber das ist wirklich so wunderbar beschrieben, dass ich fast dahinschmelzen könnte. ich will auch so ein pferdchen haben *neidisch bin* ^^''
mit derartigen waffen kenn ich mich nicht aus. da kannst du mir sonst was erzählen. von daher finde ich den namen nicht schlimm, falls der nicht korrekt ist.
ich bin gespannt, was es mit dem fremden reiter auf sich hat. hört sich alles sehr mysteriös an.
Ferach - 23.09.2006, 15:07
ich bin auf meine beschreibung selbst neidisch XD *it so eins haben will* ich hab den tick, alles was ih nicht bekommen kann, in meinen geshcihten zu verwirklichen *lol* also sind das alles die utopischen wunschvorstellungen der kleinen raitschi, die sie selbst gern hätte, aber nie bekommen kann. (waii klingt das jetzt tragisch *löl*)
soo ich guck jetzt nach, nach der schreibweise XD kennst mich doch, bei mir sollte möglichst alles überprüfbar richitg sein *g*
aber danke danke dass es gefallts ^.^ jaja, der reiter... ihr habt ja aaallle keeeeine aaaahnung XDDD *mal bösewichtlachen ausprobier* XD
Delphy StarDragon - 24.09.2006, 20:05
Ferach (R.v.F.) hat folgendes geschrieben: ihr habt ja aaallle keeeeine aaaahnung XDDD *mal bösewichtlachen ausprobier* XD
öhm, auch wenn ich es ungern zugebe, aber damit hast du vollkommen recht ^^'''
ansonsten kann ich dir nur beipflichten mit deinen ideen. ich füg meist auch bei geschichten so etwas ein, was ich selbst haben will *g*
Ferach - 16.11.2007, 14:38
aarghh... warum ist die fortsetzung hier noch nicht drin?! ich brauch die grad >< *auf ihrem stick sie auch nicht drauf hat*
tretet mir am mittwoch mal bitte auf die füße, dass ich die folgen lasse.
Sharith - 25.02.2008, 21:48
Mh~
Sehr interessante Story bisher find ich...
*nick*
Doch gefällt mir gut, is mal was anderes...
Wär schön, wenn du sie weiter posten könntest ^^
(ich würd ja nen ausführlicheren Kommentar schreiben, aber mein Shcnupfen legt mein Hirn lahm-_-)
Ferach - 27.02.2008, 18:20
wah ich kenn das oO man fühlt sich wie erschlagen, ai?
ich würde ja gern posten u____u''' aber die fortsetzung ist wirklich verschwunden. ich habe nur ein kleines stück, ne knappe seite, was ich damals auf arbeit geschrieben habe. und ich muss erts mal schauen, ob ich das jetzt einfach dahinter setze oder so was ähnliches wie vorher noch mal schreib.
waaahhh *haare rauf* ich erinnere mich ja kaum noch, was das war O_O'' (nur, dass es ein schöner mord war ><''' in irgendnem hotel oder so. mit nem geschäftsmann... graahh--)
aber danke^^ das ist schön, dass sie dir gefällt *freu* ich hoffe ich kann sie so anders halten .)
Sharith - 27.02.2008, 19:05
Aw, das is schlecht...*seufz*
Ich kenn das, wenn was weg is, man es neu schreibt, aber genau weiß, dass es a) anders und b) schlechter als die erste Fassung war...
Aber ich drück dir die Daumen, dass es gut wird ^^
Delphy StarDragon - 27.02.2008, 19:59
das ist seltsam, dass da mitten im dokument was fehlt O,o kann ja dann eigentlich gar nicht an der neuinstallation liegen.
ich bin aber sicher, dass du wieder was 'nettes' zauberst. auch wenn es anders sein wird.
Ferach - 04.03.2008, 11:52
@sharith
genau so ist es -.-'' ich weiß noch, dass es nicht ganz so übel war und schön die storyline weiter knüpfte, nur jetzt wird das halt nicht mehr *hust*
naja, kann man nix machen, ai? muss ich halt iwi neu machen^^'
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