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master - 13.04.2006, 22:23
"Wie der Flug in einem Kampfjet - nur ohne Dach"
Die Sommer sind nicht mehr das, was sie einmal waren. Offenfahrer müssen heutzutage fix sein, um die Wolkenlöcher zu erreichen, ehe sie wieder zuziehen. Idealgerät dafür ist der neue Lamborghini Gallardo Spyder. Zehn Zylinder und 520 PS helfen beim Sonnenstrahl-Hopping. Sportliche Besserverdiener sollten allmählich die Rennfahrerschuhe hervorkramen, die Sonnenbrille zurechtlegen und Hautcreme mit dem richtigen Lichtschutzfaktor besorgen. Denn rechtzeitig zum Beginn der Open-Air-Saison fährt Lamborghini den Gallardo als Spyder in die Pole Position der Cabrio-Neuheiten. Für einen Aufpreis von rund 25.000 Euro, für die es anderswo schon allein ein hübsches Cabrio gibt, entfernt die extreme Audi-Tochter mit scharfen Schnitten das Dach des Coupés und zieht ihm eine schlanke Stoffmütze über.
Dach schließt in 20 Sekunden
Die nimmt der Gallardo als erster Lamborghini auf Knopfdruck automatisch ab und faltet sie in einem schönen Mechanik-Schauspiel binnen 20 Sekunden in das winzige Fach zwischen Sitzlehnen und Motor. Vorher jedoch muss die Hydraulik die riesige Motorhaube aus Carbon anheben, die sich später bündig herabsenkt und sich perfekt in die keilförmige Silhouette der 1,90 Meter breiten, aber nicht einmal 1,20 Meter hohen Flunder einfügt.
Das Cabrio ist um 130 Kilo schwerer
Zum neuen Dach gibt es ein paar zusätzliche Streben
Im Aluminium-Spaceframe, die den Wagen bei ersten Testfahrten ausgesprochen steif und solide wirken lassen. Außerdem haben die Techniker den Rahmen der Frontscheibe verstärkt und unsichtbar hinter den Rücksitzen zwei Überrollbügel versteckt, die im Falle eines Falles herausschießen und auch bei einem Überschlag ausreichend Kopffreiheit garantieren sollen. Außerdem bekommt der Spyder eine unabhängig vom Verdeck versenkbare Heckscheibe, die auch als Windschott eingesetzt werden kann. Es wurde also kräftig in die Struktur eingegriffen, was das Gewicht des Spyder um 130 Kilo anhebt. Trotz Leichtbaukarosserie aus Aluminium bringt der Allrad-Sportroadster nun stolze 1500 Kilogramm auf die Waage - ohne Fahrer und ohne Sprit im Tank.
Quelle T-Online
King - 29.04.2006, 09:41
fliuegen is ohnehin geil
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