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Verfügbare Informationen zu "IISDEM SACRIS ADDICTUS"

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dark_angel - 14.04.2006, 21:29
IISDEM SACRIS ADDICTUS
ja ich und sierra haben uns wieder eine neue story einfallen lassen. einen thriller. es geht um manni, den exorzisten. (nähere infos dazu findet ihr unter "klatsch & tratsch" beim "ultimativen lästerthread"
viel spaß

P.S.: Hier bitte keine Kommentare posten! dafür gibt es einen extrathread. man soll die geschichte flüssig runterlesen können, ohne irgendwelche zwischenaussagen.
SierraLeon - 15.04.2006, 14:35

Ich machs ja schon. Immer diese Hektik :D :D
Also ich fang mal mit der Biofgrafie an :
Es war der 12. Septemper 1995 als ich eingeschult wurde. Mein Name ist übrigens Richard Nordak. Ich gehe mit Manfred in eine Klasse, seit der 7. Klasse Gymnasium. Von daher traue ich mir zu, etwas über ihn zu erzählen und auch von meinen Erfahrung von ihm Berichten zu können. Ich bin nun 17 Jahre alt, habe lange Haare und höre Metal. Das geht für mich über alles. Naja mehr fällt mir jetzt gar nicht ein, was ich über mich schreiben könnte.

Machts gut
Richard


So hier meine Bio.

MfG sierra
dark_angel - 15.04.2006, 14:46

dann kommt hier meine biografie:

Ich bin Samantha Sanchéz, eine 17-jährige Halbspanierin. Zuhause nennt man mich Sammy aber meine Freunde nennen mich Kobra. Warum das so ist, werde ich mal wann anders erzählen. Meine Erfahrungen mit Manfred gehen in eine etwas andere Richtung als die meines Erzfeindes Richard. Ich bin sehr gläubig und treffe Manfred deshalb oft in der Kirche. Meistens ist er auch dort, wenn er alleine ist. Man sollte vielleicht erwähnen, dass mein 23-jähriger Bruder Enrique Pfarrer ist. Deshalb pflege ich auch den Friedhof und putze ab und an die Kirche. Ich bin eigentlich das totale Gegenteil von Richard. Ich höre lieber Popmusik. Aber auch sehr gern Gospel. Meine näheren Erfahrungen werdet ihr noch miterleben.

gezeichnet
Sammy
SierraLeon - 15.04.2006, 18:08

Nachdem sich meine Erzfeindin nun auch vorgestellt hat, fang ich doch einfach mal mit meiner Geschichte an.
Ich war noch nie sehr groß. Das hat seine Nachteile ( so ziemlich jeder kennt das : man wird von den Größeren herumgeschubst, sie denken sie könnten mit einem machen was sie wollen etc. ), aber es bringt auch einige Vorteile ( man wird leicht unterschätzt ).
Noch in der 8. Klasse war ich nur circa 1,65 Meter groß und verdammt schmächtig. Eine Personenbeschreibung von mir damals hätte vielleicht so aussehen können:
Junge, 13 Jahre alt, ca. 1,65 Meter groß, schmächtig, viele Pickel im Gesicht, wirkt etwas kränklich.
Naja ... ich war mit Manfred in der Klasse und liebte damals schon Metal, vor allem Gothic, Heavy, Power und Trash, aber auch ab und an Death und Black. Zu Deutsch ich war ( jedenfalls in Mannis Augen ) ein Heide, betete den Teufel an und war von eben jenem besessen.
Also eigentlich nicht übermäßig verwunderlich, dass ich sein Opfer wurde. Er folgte mir wohin ich auch ging, sogar zum Teil nach der Schule.
Er folgte mir ... ich wusste es. Ich weiß nicht woher aber irgendwie hab ichs gewusst. Vielleicht weil ich ihn sehr oft hinter mir sah oder er mich häufig anstarrte. Sagen wirs einfach wie es war. Ich konnte froh sein, dass er mir nicht aufs Klo gefolgt ist.
Das ging so locker ein bis zwei Monate so. Ich bekam Angst davor in die Schule zu gehen aber meine Mutter kannte , es war ja nicht anders zu erwarten, keine Gnade und shcickte mich jeden Morgen hinein. Ich hatte mich nicht getraut, dass ich ihr die ganze Sache erzähle, im Nachhinein denke ich mir, hätte ich es sicher tun sollen, aber man ist in diesem Alter verdammt komisch drum hab ichs nicht getan.

den Rest erzähl ich euch ein ander mal, wenn ichmal wieder Zeit und Lust habe.

Richie
dark_angel - 15.04.2006, 18:45

um mich Richard anzuschließen tu ich es ihm nach:

es war wieder einer jener samstagabende. mein bruder schrieb in der sakristei an seiner sonntagspredigt und ich füllte die weihwasserbecken neu auf. die kirche war um diese uhrzeit leer. nur manfred saß in der ersten reihe und betete stumm vor sich hin. es störte ihn scheinbar überhaupt nicht, als ich vor seinen augen mit dem putzlappen vorbeikam. als wäre ich gar nicht da. es war unheimlich still in der kirche. man hörte keinen atemzug. wie gebannt starrte manfred plötzlich auf das große kreuz, das überm altar hing. absolut besessen fixierte er es. mir wurde es langsam unheimlich und ich beeilte mich fertig zu werden. allerdings sollte ich die kirche hinter mir zu sperren, aber ich konnte ihn ja schlecht einsperren, also sprach ich ihn nach getaner arbeit an.
Ich: Äh... *räusper*, du müsstest jetzt gehen. ich muss abschließen.
Manfred: Was störst du meine verbindung zum heiligen geist? ich werde dich zum richtigen glauben führen...
Ich: bitte geh jetzt! du kannst gerne morgen wieder kommen.
mit murren stand er letzten endes doch auf und verließ die kirche. ich schloss ab und rannte schnell nach hause. der kerl machte mir fürchterlich angst.

Sammy
SierraLeon - 16.04.2006, 18:37

Also nachdem Samantha einen Teil ihrer Geschichte erzählt hat, fahre ich mit meiner fort.

Nachdem mich Manfred über 2 Monate beobachtet hatte, hatte er anscheinend genug über mich rausgefunden. Jedenfalls besuchte er eine Woche lang die Schule nicht mehr.
Danach sollte für mich die Hölle losbrechen ... oder eher der Himmel ( nicht das es schön gewesen wäre... eher im Gegenteil ... aber Manfred begann mich zum wahren Glauben zu bekehren. )
Der erste Tag an dem Manni wieder da war,passierte noch gar nichts. Ich war froh... er hatte aufgehört mir überall hin zu folgen und auch mich anzustarren und ähnliches. Zu Deutsch: Ich konnte mich wieder etwas wohler in der Schule fühlen. Richtig gut gelaunt ging ich nach Hause, nichts ahnend, dass es morgen anfangen sollte.
Ich ging wie immer morgens in die Schule und hoffte, dass mich Manfred nun vollends in Ruhe lassen würde.
Als ich das Klassenzimmer betrat, stand er auf. Sofort wusste ich, dass meine Hoffnung vergebens war. Ich setzte mich an meinen Platz und begann die Lateinvokabeln zu lernen, als Manfred sich einen Stuhl heranzog und sich mir gegenübersetzte. Er sagte erst mal nichts ( das sollte aber noch kommen ), sondern schaute mich nur an. Ich fragte ihn, was er wil, aber er antwortete nicht.
Mir wurde verdammt unwohl. Also meinte ich zu ihm :" Hey Manni hau ab! Lass mich einfach in Ruhe." Er verzog keine Miene.
Nach weiteren 3 Minuten wurde es mir zu dumm :" Du elender Pisser stier deine Augen woanders aus !!" Als er dann immer noch nicht aufgehört hatte, stand ich auf und gesellte mich zu den andern. Aber Manfred gab nicht auf. Er stellte sich zu uns und schaute mich weiterhin an ohne irgendwas zu sagen.
Das wir mir nach 10 Minuten wirklich zu viel. Stellt euch vor ihr werdet 15 Minuten von einem Kerl einfach nur angestarrt. Er sagt nichts, er blinzelt nicht. Das ist wirklich abnormal. Und man wird leicht verrückt dabei.
Ich hatte ihn gewarnt. Ich fragte leise mein Kumpels ob es jemandem was ausmacht wenn ich ihm eine reinhau. Keiner hatte was dagegen... im Gegenteil.
Ich sagte noch einmal was zu Manfred, dass er michnicht so scheiße anschauen sollte. Als keine Reaktion kam, machte ich wohl einen dummen Fehler.
Ich machte unvermittelt einen schnellen Schritt nach vorne, hohlt mit der Rechten aus und drosch ihm die flache Hand voll auf die Backe.


Weiter gehts wann anders ...
Richie
dark_angel - 17.04.2006, 15:52

Auch ich fahre mit meiner Geschichte fort:

unter der woche sah ich manfred sehr oft. er war jeden tag in der kirche. leider nicht nur dort... die geschichte fing damit an, dass manfred - wie richie schon erwähnt hat - alles und jeden ausspionierte. er hatte seine ohren überall. es war nicht zum aushalten. man hatte den eindruck er lauschte jedem gespräch und war in der lage, jedes wort zu zitieren. jedenfalls hatte er sich informationen beschafft, die streng vertraulich waren und es wäre selbst für ihn besser gewesen, wenn er seine nase nicht in diese angelegenheit gesteckt hätte. er hätte sich viel ärger erspart. manfred war auf menschen gestoßen, mit denen ich nie in kontakt treten wollte und dürfen hätte. doch es kam, wie es kommen musste. er muss auf eine äußerst geschickte art und weise - ich weiß nicht wie - an informationen über geheime treffen gekommen sein, geheime treffen von satanisten. das war ja noch lange nicht das problem. die lage war noch viel verzwickter... doch um euch das verständlich zu machen, muss ich einige jahre zurückblicken:
ich war damals sieben jahre alt. meine oma lag im sterben. sie verteilte ihre besitztümer an uns. abgesehen von geld, das vater auf mein sparbuch buchen ließ, schenkte sie mir eine kette. doch die kette war keine gewöhnliche. an der kette hing ein rosafarbener libellenanhänger, der aber ein geheimnis in sich trug. ich werde es erst später verraten um die ganze sache nicht noch mehr ausweiten zu müssen. jedenfalls trug ich seit diesem tag die kette. damals verstand ich nicht den wert dieser kette, aber er wurde mir an jenem tag bewusst...

Sammy
SierraLeon - 18.04.2006, 18:46

Und weiter gehts bei mir:

Nachdem ich ihn geschlagen hatte, war er erst kurz richtig benommen. Er hielt sich die Wange, an der ich ihn getroffen hatte und sah mich verwirrt und etwas unsicher an. Er hatte anscheinend nicht damit gerechnet, dass so ein Hämpfling wie ich solch eine Kraft entwickeln konnte. Meine Klassenkameraden jubelten und applaudierten.
Dann, nach etwa 15 Sekunden, änderte sich der Ausdruck in Manfreds Augen. Er wurde von starker Verwirrung zu einer Sicherheit, einer Überlegenheit und zu einem Abscheu, der mir verdammt Angst machte. Er sich mich weitere 5 Sekunden so an und hohlte dann mit der Linken aus.
Ich stellte gerade noch fest, dass er knapp einen halben Kopf größer als ich war und körperlich schon viel weiter entwickelt, dann donnerte seinen geballte Faust in meinen Magen. Er schrie etwas, er würde mir den Satan schon austreiben, aber das war mir eigentlich verdammt egal.
Seine Faust hob sich wieder aus meiner Magengrube und ich war kurz davor mich zu übergeben. Dann kam seine flache Recht auf mich zu und ohrfeigte mich. Dafür war ich Manfred eigentlich ganz dankbar, hätte er das nicht gemacht, hätte ich bestimmt brechen müssen. Mein Kopf wurde nach rechts geschleudert. Seinen nächsten Schlag blockte ich mit großer Mühe und unter höllischen Schmerzen, aber meine Situation war aussichtslos. Er würde mich richtig verkloppen.
Da kam ( nach 3 weiteren Schlägen ) Joachim, einer der größten und stärksten meiner Klasse, mit in die Prügelei, packte Manfred und drückte ihn mit dem Gesicht vorraus gegen die Wand und schrie ihm zu, er solle sich beruhigen und mich in Ruhe lassen. Manfred versuchte sich zu wehren, hatte aber gegen Joachim keine Chance.
Schließlich, als er der Meinung war, dass sich Manfred wieder soweit beruhigt hatte, ließ Joachim von ihm ab.
Manfred setzte sich etwas mitgenommen auf seinen Platz und zischelte mir noch zu: "Ich werd ihn dir schon noch austreiben, den Satan."

Weiter gehts bei mit wann anders ...

Richie
dark_angel - 24.04.2006, 15:13

the story goes on...

an jenem späten nachmittag hielt ich mich auf dem friedhof auf um zu gießen. zuerst ging ich an das grab meiner oma und betete kurz für sie, später kümmerte ich mich auch noch um die gräber der verstorbenen priester. eine kalte brise wehte mir plötzlich durchs haar und gänsehaut überzog meinen gesamten körper. ich beeilte mich um schnell nach hause zu kommen. zum glück war das pfarrhaus ja nicht allzuweit weg. ich stellte die gießkanne zurück zu den anderen und machte mich auf den heimweg. ich öffnete das eisentor und drehte mich noch einmal um, um mich zu vergewissern, dass der friedhof leer war, denn ich wollte abschließen. als ich mich wieder nach vorne wandte prallte ich plötzlich hart mit etwas zusammen und ging zu boden. ganz benommen strich ich mir die haarsträhnen aus dem gesicht um etwas zu sehen. war ich etwa gegen die hausmauer des leichenhauses gelaufen? nein, das konnte unmöglich passiert sein. die lag noch ein ganzes stück von mir entfernt. als ich mich aufraffen wollte erblickte ich plötzlich schuhe. ich ließ meine blicke die beine nach oben wandern bis zu gesicht. ich starrte in zwei grimmige augen. "mensch, pass doch auf, dummes gör!" markus. ich konnte ihn allein deshalb schon nicht ausstehen, weil er der totale antichrist war. aber er war auch nicht besonders nett zu mir. er lachte mich aus und beschimpfte mich immer. wie sonst auch trat er mich ein paar mal unsanft in die seite und änderte seine laufrichtung. bis ich mich vollends aufrichten konnte war er schon nicht mehr zu sehen. was hatte er nur auf dem friedhof gewollt? zum grabpflegen war er sicher nicht gekommen. doch ich sollte schon bald die antwort auf meine frage erfahren...
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