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gunilla - 17.04.2006, 17:45
Michael Schumacher
Schumis Zukunft: Bald fällt die Entscheidung

16.04.2006


Immer wieder wurde über Michael Schumachers Zukunft bei Ferrari spekuliert. Jetzt soll laut Ross Brawn bald eine Entscheidung fallen.


Schumi: Bleibt er? (dpa)


Der Technische Direktor rechnet damit, dass Michael Schumacher dem italienischen Formel-1-Team "bis Mai oder Juni" über seine Zukunftspläne Bescheid geben wird. "Zur Zeit finden Gespräche statt. Es liegt an Schumacher, sich zu entscheiden", sagte Brawn in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Wir haben ihm keine Fristen gesetzt." Der siebenmalige Weltmeister aus Kerpen hat mehrfach mitgeteilt, zur Saisonmitte bekannt zu geben, ob er auch 2007 Rennen fahren werde.

Anders als manche frühere Grand-Prix-Piloten sieht Brawn für Schumacher keinen Grund zum Aufhören: "Michael ist so motiviert wie eh und je." Es liege an Ferrari, ihm fürs Gewinnen das entsprechende Auto zu liefern.

Für den Großen Preis von San Marino am kommenden Wochenende in Imola hat die Scuderia den 248 F1 weiterentwickelt. "Wir sind gut gerüstet", versicherte Brawn und verwies auf das neue Aerodynamikpaket und die überarbeitete Hinterradaufhängung. Die vier besten Teams lägen eng zusammen. "Renault hat vielleicht einen kleinen Vorteil", räumte der Engländer ein.

Nach bislang drei Übersee-Grand-Prix führt Titelverteidiger Fernando Alonso die WM-Wertung souverän mit 28 Punkten an. Schumacher (11) weist als Gesamtvierter vor dem Ferrari-Heimrennen bereits 17 Punkte Rückstand auf den Spanier auf. Giancarlo Fisichella (Italien) im zweiten Renault und McLaren-Mercedes-Mann Kimi Räikkönen (Finnland) belegen punktgleich (beide 14) den zweiten Platz.


Sport Bild
gunilla - 17.04.2006, 17:47

Schumacher fährt auch 2007 weiterhin Rennen

09.04.2006


Vom Karriere-Ende will er nichts wissen. Ein Mitglied aus dem Ferrari-Team berichtete, dass Michael Schumacher auch 2007 wieder in seinen Formel 1-Boliden steigen wird.


Michael Schumacher hat noch viel vor (Imago)


In der Welt am Sonntag wurde der Ferrari-Angestellte mit den Worten "Michael macht weiter" zitiert. Der Rekordweltmeister hatte im vergangenen Jahr angekündigt, erst Mitte der Saison die Entscheidung über seine Zukunft bekannt zu geben.

Laut Welt am Sonntag sagte ein Schumacher-Vertrauter ferner: "Michael kann die Frage, ob er weiterfährt oder aufhört, nicht mehr hören. Es ist anscheinend noch niemandem aufgefallen, dass er sich ein Leben ohne Rennfahren nicht vorstellen kann." Ein Abschied ist nach Ansicht des Vertrauten unwahrscheinlich: "Wer jeden Tag vier Stunden Krafttraining macht und sich wie ein Besessener fit hält, denkt nicht an die Rente. Michael will und muss Rennen fahren."

Auch Weltmeister Fernando Alonso, der Schumacher in der vergangenen Saison entthronte und vor dem Europa-Auftakt in Imola in zwei Wochen als WM-Spitzenreiter bereits 17 Punkte Vorsprung hat, rechnet nicht mit einem Ende der Laufbahn seines Rivalen. "Ich glaube, er wird weiter machen", hatte der spanische Renault-Pilot kürzlich in Interview der italienischen Zeitung Gazzetta dello Sport gesagt. Schumacher sei immer noch sehr schnell und werde in dieser Saison noch oft siegen, sobald es auf Kurse gehe, die Bridgestone und Ferrari besser liegen.

Der 37 Jahre alte Schumacher hatte als wichtigste Voraussetzung für einen Verbleib in der Formel 1 einen konkurrenzfähigen Wagen genannt. Nach drei Rennen rangiert er in der Fahrerwertung an vierter Stelle. Beim Grand Prix in Melbourne vor einer Woche war der siebenmalige Weltmeister nach einem selbst verschuldeten Unfall ausgeschieden. In der kommenden Woche wird Schumacher

Sport Bild
gunilla - 07.05.2006, 12:08

Schumi mischt wieder ganz vorne mit

05.05.2006


Michael Schumacher hat beim Großen Preis von Europa seinen Aufwärtstrend fortgesetzt. Zur schnellsten Runde reichte es im freien Training für ihn zwar nicht, aber am Ende stand die Erkenntnis, wieder mit den besten mithalten zu können.


Michael Schumacher war mit der Performance zufrieden (dpa)


Schnellster auf dem Nürburgring war Williams-Testfahrer Alexander Wurz, der allerdings nur am sportlich bedeutungslosen Freitag antreten darf. "Ich bin sehr zufrieden", sagte Schumacher nach seinem dritten Rang hinter Fernando Alonso. "Wir sind vorne dabei." Enthusiastisch von Tausenden von Schumi-Fans angefeuert, deutete der viermalige Nürburgring-Sieger an, am Sonntag ein ernsthaftes Wort um den Sieg mitreden zu können.

"Es sieht so aus, dass wir konkurrenzfähig sind", kommentierte der 37 Jahre alte Kerpener seine schnellste Runde in 1:32,619 Minuten. "Wenn wir alles hundertprozentig richtig machen, haben wir eine Siegchance." Alonso lobte seine gute Geschwindigkeit dank eines neuen Motors. "Jetzt müssen wir nur ein klareres Bild bekommen, wer unsere Hauptrivalen sind."

Schumachers satte 0,944 Sekunden Rückstand auf Wurz besagen nichts, da der Österreicher mit fast leerem Tank fuhr und seine souveräne Bestzeit von 1:32,675 Minuten deshalb ohne Vergleichswert für das unter Rennbedingungen trainierende Stammpersonal war. Die 4/100 Sekunden Verlust auf Alonso beunruhigten den siebenmaligen Champion kaum. Viel stärker bewegte Schumacher, dass kein Helfer in Sicht ist: "Ich würde mir wünschen, dass andere schnell genug wären, um Fernando Punkte weg zu nehmen. Danach sieht es im Moment leider nicht aus."

Ralf Schumacher kann sich nach seinem sechsten Platz nach dem letzten Rückschlag beim Großen Preis von San Marino berechtigte Hoffnungen auf ein gutes Resultat machen. Der Toyota-Pilot wies 1,208 Sekunden Rückstand auf Wurz auf. Nico Rosberg (Wiesbaden) belegte im Williams-Cosworth den elften Platz.

BMW-Vertreter Nick Heidfeld (Mönchengladbach) wurde 20, sein kanadischer Teamkollege Jacques Villeneuve 24. "Nick und Jacques waren mit ihrer Abstimmung nicht zufrieden", sagte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen und kündigte Änderungen am Set up an.

"Unsere Zeiten im Renntrimm waren okay", kommentierte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug die Ränge 13 und 17 der beiden Silberpfeil-Piloten Kimi Räikkönen und Juan Pablo Montoya. Michael Schumacher fand das Abschneiden "von McLaren-Mercedes im Moment ein bisschen überraschend". Adrian Sutil (Gräfelfing) schlug sich bei seinem Debüt als Freitagsfahrer des Midland-Teams als Zehnter beachtlich.

Sport Bild
gunilla - 07.05.2006, 12:11

Schumacher lockt die Massen

02.05.2006


Nach seinem ersten Saisonsieg beim Großen Preis von San Marino in Imola zieht Michael Schumacher die Massen auf den Nürburgring. Der Veranstalter erwartet am Rennwochenende 300.000 Zuschauer.


Michael Schumacher will auch auf dem Nürburgring jubeln (imago)


Der Große Preis von Europa bringt die Wirtschaft in dieser eher strukturschwachen Region gewaltig auf Touren. "Der Gesamtumsatz wird um die 60 Millionen Euro betragen und der Gewinn dürfte bei etwa 10 Millionen liegen", sagte Walter Kafitz, der Geschäftsführer der Nürburgring GmbH, vor dem fünften Formel-1-Lauf.

Die fetten Jahre sind allerdings auch im Milliarden schweren Motorsport-Top-Event vorbei. Zweistellige Wachstumsraten im Windschatten des von WM-Titel zu WM-Titel rasenden Rekord-Champions wie noch vor wenigen Jahren gehören der Vergangenheit an. "Es gibt keinen Boom mehr, aber einen positiven Trend mit einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr", versicherte Kafitz. So ist er sich angesichts der nach dem Schumacher-Sieg sprunghaft um 30 Prozent gestiegenen Ticketnachfrage sicher, dass dieses Mal insgesamt mehr Besucher an die Eifel strömen als die 290.000 im Vorjahr.

Die Wirtschaft profitiert vom erneut ausgebrochenen Schumi-Fieber. Etwa 3000 überwiegend kleine Unternehmen, Geschäfte, Hotels und Privatpensionen mit etwa 15.000 Beschäftigten rund um den Ring partizipieren am Konsum der Grand-Prix-Kundschaft. "Seit die Formel 1 1995 hierher zurückgekehrt ist, gab es etwa zwei Millionen Übernachtungen und die Gastronomie verzeichnete einen Umsatz von 50 Millionen", verwies Kafitz auf Untersuchungen. An das Land Rheinland-Pfalz, das den Grand Prix gerechten Umbau der einstigen Traditionsstrecke mit mehreren Millionen Euro unterstützt hat, flossen laut Kafitz "über 50 Millionen Mehrwertsteuereinnahmen" zurück.

Kein Wunder, dass der Nürburgring-Geschäftsführer momentan kein Interesse hat, im Wechsel nur noch einen WM-Lauf in Deutschland zu veranstalten. Wegen der Finanzkrise der den Großen Preis von Deutschland austragenden Hockenheimring GmbH hatten verschiedene Seiten, darunter Formel-1-Boss Bernie Ecclestone, diese Variante vorgeschlagen. "Unser Vertrag gilt bis 2009 - und so lange wollen wir den Grand Prix auch jährlich veranstalten", sagte Kafitz. "Mittel- und langfristig erscheint es aber wegen der weltweit großen Konkurrenz schwierig, zwei Rennen in Deutschland zu haben." Deshalb sei ein späterer Wechsel zwischen Nürburgring und Hockenheimring eigentlich einleuchtend. "Aber das ist Zukunftsmusik", meinte er.

Schumacher will seine sportliche Zukunft zwar erst "zur Saisonmitte" bekannt geben. Aber vieles spricht dafür, dass der Super-Star zwei weitere Jahre bei Ferrari dranhängt und somit dem deutschen Markt das wichtigste Zugpferd bis Ende 2008 erhalten bleibt. "Michael ist der größte Held der Formel 1. Seinen Wert kann man nicht beziffern", sagte Kafitz. Ein Rücktritt des siebenmaligen Weltmeister aus dem nur 70 Kilometer entfernten Kerpen würde jedoch "keinen so großen Negativeffekt haben wie bei Boris Becker oder Steffi Graf". Er hoffe, dass Schumacher weiter fahre. "Aber es kommen Neue nach, etwa Nico Rosberg", wies der Manager auf potenzielle künftige Publikumslieblinge hin.

Sport Bild
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