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Uwe Gerber - 11.04.2006, 22:31
Elektronische Gesundheitskarte
Informatiker protestieren gegen den "ePersonalausweis"
...Die Gesellschaft für Informatik protestierte am Dienstag in Bonn gegen angebliche Pläne des Bundesinnenministeriums, Daten an die Wirtschaft zu verkaufen, um die Einführung des mit einem Chip ausgestatteten Ausweises zu finanzieren...
...In einer aktuellen Pressemitteilung zum Thema spezifiziert der Informatikerverband seine Befürchtungen: "Der ePersonalausweis wird neben Unterschrift, Fingerabdrücken und Gesichtsbild auch andere biometrische Daten enthalten. Biometrische Daten wie Fingerabdruck, Iris und Gendaten lassen Aussagen erwarten über die aktuelle Gesundheit, über Anlagen zu Süchten und Erbkrankheiten bis hin zu Aussagen über die relative Lebenserwartung und über die sexuelle Orientierung von Männern."...
-Auszug- aus
:arrow: Spiegel Online, 11.04.2006
Weiterführend:
:arrow: Gesellschaft für Informatik / GI
:arrow: Pressemitteilung GI vom 11.04.2006
Uwe Gerber - 18.04.2006, 22:22
Patient zahlt alles
Schon bald halten sie fast alle Bürger in Händen: Die elektronische Gesundheitskarte. Im Hintergrund des Mammut-Projekts tobt ein Kampf ums Milliardengeschäft. Wo bleiben die Rechte der Versicherten?
Ausführliche Querschnitsbetrachtung in
:arrow: Die Zeit, 12.04.2006
Uwe Gerber - 21.04.2006, 20:25
Elektronische Gesundheitskarte - Tests werden ausgeweitet
Die Erprobung der elektronischen Gesundheitskarte wird in der Modellregion Trier deutlich ausgeweitet. Bis Herbst sollen etwa 10.000 Versicherte mit der Karte ausgestattet sein, teilte das Sozialministerium in Mainz mit....
...Die Region Trier ist eine von insgesamt acht Testregionen in Deutschland. Ein konkretes Datum für die flächendeckende Einführung der eGK in Deutschland ist bislang offen. Ursprünglich war 2006 genannt worden.
-Auszug- Quelle
:arrow: zm-Online, 21.04.2006
Uwe Gerber - 25.04.2006, 17:13
Datenschutzbeauftragter kritisiert Pläne der Bundesregierung
Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, meint, das von der Bundesregierung heute
beschlossene :arrow: Mittelstands-Entlastungs-Gesetz enthalte "gravierende Änderungen beim Datenschutz". Für kleine Unternehmen und Selbständige solle laut dem Gesetzentwurf die Pflicht zur Bestellung interner oder externer Datenschutzbeauftragter und die Meldepflicht bei der Aufsichtsbehörde wegfallen....
...Der Einsatz von Kundenkarten und künftig auch der elektronischen Gesundheitskarte und elektronischer Ausweise müssen stattdessen mit einem verbesserten Datenschutz einhergehen", fordert Schaar....
...Schaar hat sich zudem heute in einem Interview im Deutschlandfunk zum Thema "Einsicht in biometrische Daten" geäußert....
-Auszug- Quelle
:arrow: Heise, 25.04.2006
Uwe Gerber - 03.05.2006, 17:13
Elektronische Gesundheitskarte:
Die Testregionen stellen sich vor
In acht Bundesländern werden Feldtests mit der elektronischen Gesundheitskarte durchgeführt. Wir stellen Ihnen die Testregionen und ihre wichtigsten Telematikprojekte vor:
:arrow: Bundesministerium für Gesundheit, 03.05.2006
-Auszug-
Seit Januar 2006 stehen die Testregionen fest - jene Regionen, in denen die elektronische Gesundheitskarte und die für den Betrieb der Karte notwendigen Komponenten erstmalig unter Praxisbedingungen zum Einsatz kommen. Die beteiligten Länder und ihre Regionen sind:
Bochum-Essen (Nordrhein-Westfalen),
Beteiligt u. a.
Zahnärztekammer Westfalen-Lippe
Bremen (Bremen),
keine zahnärztliche Körperschaft
Flensburg (Schleswig-Holstein),
keine zahnärztliche Körperschaft
Heilbronn (Baden-Württemberg),
Beteiligt u.a.
Kassenzahnärztliche Vereinigung Baden-Württemberg
Landeszahnärztekammer Baden Württemberg
Ingolstadt (Bayern),
keine zahnärztliche Körperschaft
Löbau-Zittau (Sachsen),
Kassenzahnärztliche Vereinigung Sachsen
Sächsische Landeszahnärztekammer
Trier (Rheinland-Pfalz) und
Beteiligt u.a .
Landeszahnärztekammer Rheinland-Pfalz
Wolfsburg (Niedersachsen)
Beteiligt u.a.
keine zahnärztliche Körperschaft
Uwe Gerber - 17.05.2006, 15:30
Portal zur Gesundheitskarte
vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG)
www.die-gesundheitskarte.de
Uwe Gerber - 26.06.2006, 19:40
SOFTWAREFLOP
Gesundheitskarte mit Handicap
Nach dem Maut-Desaster droht nun das nächste große Softwareprojekt des Bundes zu scheitern. Frühestens im zweiten Quartal 2007 soll der erste umfassende Probelauf der Gesundheitskarte gestartet werden – fast ein Jahr später als geplant. Die Beteiligten schieben sich gegenseitig die Schuld zu........
Artikel in
Manager Magazin, 26.06.2006
Uwe Gerber - 18.09.2006, 08:58
Gesundheitskarte kommt erst 2009
newsclick.de, 18.09.2006 hat folgendes geschrieben:
..noch immer sind viele Fragen ungeklärt:
"Die Anpassung der verschiedenen Computer-Programme in den Praxen und Apotheken ist nach wie vor ein Problem",....
Außerdem müssten die Ärzte mit entsprechender Software ausgerüstet werden, mit Lesegeräten und abgestimmten Computer-Systemen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) rechnet mit Kosten von mindestens 3000 Euro pro Praxis. Unklar ist, wer sie übernehmen wird.
...die GEZ-Gebühren für jeden internetfähigen Computer einzuführen. Wenn die Gesundheitskarte kommt, sei der Online-Anschluss einer Arztpraxis unerlässlich,...
Uwe Gerber - 19.09.2006, 08:12
«Schauermärchen»:
Kostenexplosion bei Einführung der elektronischen Gesundheitskarte
Die Welt, 18.09.2006 hat folgendes geschrieben: Das Bundesgesundheitsministerium wies eine Studie über eine sich abzeichnende Kostenexplosion bei Einführung der elektronischen Gesundheitskarte als «Schauermärchen» zurück. Die Berechnungen seien unvollständig und fehlerhaft, sagte der Sprecher des Ministeriums, Klaus Vater. Nach einem Zeitungsbericht kommt eine Studie zu dem Ergebnis, dass die Einführung der Karte statt der vom Ministerium veranschlagten 1,4 Milliarden Euro 3,9 Milliarden Euro, im ungünstigsten Fall sogar 7 Milliarden Euro koste. Laut Vater bleibt es beim geschätzten Kostenrahmen.
Uwe Gerber - 04.11.2006, 10:08
ÄrzteZeitung, 03.11.2006 -Auszug-
hat folgendes geschrieben:
Die KV Bremen und die Bremer Ärztekammer kündigen das Modellprojekt zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte fristlos.
Mehr:
Elektronische Gesundheitskarte: Testphasenstart mit Hindernissen
Heise, 03.11.2006
Uwe Gerber - 30.11.2006, 01:17
CCC - Chaos Computer Club,
Pressemitteilung 24.11.2006 hat folgendes geschrieben:
Befreites Dokument: Kosten-Nutzen-Analyse zur Gesundheitskarte
Der CCC-Abteilung Dokumentenbefreiung ist eine interne Kosten-Nutzen-Analyse zur elektronischen Gesundheitskarte zugespielt worden. Erstellt wurde die Analyse von Booz-Allen-Hamilton im Auftrag der Firma gematik, die das Projekt durchführen wird.
In bester Tradition staatlicher Software-Großprojekte wird hier sehenden Auges ein weiteres extrem kostenträchtiges Prestigeprojekt angegangen, dessen Nutzen in keinem sinnvollen Verhältnis zu den Risiken und absehbaren Problemen steht. Eine erste Sichtung der Daten deutet auf eine massive Kostenexplosion bei der Einführung der Gesundheitskarte und ein weiteres Technologie-Desaster hin.
Die Sicherheits- und Zuverlässigkeitsauslegung der Software-Architektur der elektronischen Gesundheitskarte genügen den Anforderungen an ein bundesweit ganztägig im Einsatz befindliches System in keiner Weise. Im Ernstfall droht ein Totalausfall des Systems zu kritischen Zeiten, wie z. B. im Fall einer Grippeepidemie.
Das Dokument:
http://www.ccc.de/crd/whistleblowerdocs/20060731-Gesundheitstelematik.pdf
Uwe Gerber - 12.12.2006, 00:02
Heise, 11.12.2006
hat folgendes geschrieben:
Am heutigen Montag startete in Schleswig-Holstein der erste Testabschnitt zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK). Außerdem ist im sächsischen Löbau-Zittau die zweite Testregion an den Start gegangen.....
Uwe Gerber - 13.12.2006, 00:25
Heise, 12.12.2005 hat folgendes geschrieben:
Elektronische Gesundheitskarte: Ärzte finden Kosten unerträglich
Nur einen Tag nach dem Start der Testreihen für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) hat der Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe Nachverhandlungen zur Finanzierung des eGK-Projektes gefordert. Gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung erklärte Hoppe in einem Interview,.......
Andernfalls würden die Ärzte das Projekt "wegen unerträglicher Kostenbelastungen boykottieren.".....
Uwe Gerber - 28.01.2007, 22:48
Focus, 28.01.2007 hat folgendes geschrieben:
FOCUS: Elektronische Gesundheitskarte startet schleppend...
Fehlende Passbilder sind nach Angaben des Leiters des Projektes in Schleswig-Holstein, Jan Meincke, eine Ursache für die Verzögerung.
Uwe Gerber - 07.02.2007, 18:11
NAV-Virchow-Bund, Pressemitteilung 07.02.2007 hat folgendes geschrieben:
ENDE DER GEFÄLLIGKEITEN: ÄRZTE BOYKOTTIEREN DIE E-CARD
eur Berlin, 7. Februar 2007 – Der NAV-Virchow-Bund lehnt eine Zusammenarbeit der niedergelassenen Ärzte bei der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte ab. Daher ruft er alle Mitglieder und niedergelassenen Ärzte in den bestehenden und zukünftigen Testregionen zum Boykott des Einführungstests auf. Dazu erklärt der Bundesvorsitzende, Dr. Klaus Bittmann:
„Weder die unkalkulierbare Kostenentwicklung noch die fehlende Datensicherheit erlauben es den Ärzten, ruhigen Gewissens an der Einführung dieser Form einer elektronischen Gesundheitskarte teilzunehmen. Das zu Grunde liegende Konzept zur zentralen Speicherung von Patientendaten können die Ärzte nicht widerstandslos hinnehmen.“
Die elektronische Gesundheitskarte sei ein reines Prestigeprojekt für die Industrie, das jedoch drohe, zum Milliardengrab zu werden. Der vermeintliche Exportschlager werde in der vorliegenden Konzeption momentan durch die Ärzteschaft und Versichertenbeiträge subventioniert, solle aber den Industrie-Partnern satte Gewinne verschaffen. Dabei rückten Datensicherheit und der verantwortungsvolle Umgang mit hochsensiblen Patientendaten erst an zweite Stelle.
„Im Mittelpunkt einer telematischen Lösung muss aber das Prinzip der Datenhoheit durch den Patienten stehen. Jeder Patient muss wissen, was über ihn wo gespeichert ist und er muss frei entscheiden können, was mit diesen Daten geschieht. Zudem ist das vertrauensvolle Arzt-Patienten-Verhältnis zentraler Mittelpunkt ärztlichen Handelns und durch das Grundgesetz ge-schützt. Ist beides nicht mehr gewährleistet, bedeutet dies nicht nur einen gezielt beabsichtigten Verfassungsbruch, sondern auch ein gefährliches Spiel mit der Würde des Patienten“, be-merkt Dr. Bittmann.
Der NAV-Virchow-Bund erkenne durchaus die Chancen und Möglichkeiten der Telematik und wolle deshalb solche Projekte unterstützen, die alternative Modelle zur elektronischen Gesund-heitskarte entwickeln. „In einigen Praxis-Netzen oder regionalen Versorgungsmodellen werden bereits lokale Telematik-Lösungen entwickelt, die zunächst ausgewertet und schließlich in andere Gebiete getragen werden müssen“, fordert der Bundesvorsitzende.
Mit dem Boykott der elektronischen Gesundheitskarte in den Testregionen solle jedoch ein weiteres Zeichen gesetzt werden: „Zu lange hat die Politik auf das gefällige Entgegenkommen der Ärzte gesetzt. Jetzt ist Schluss mit dieser selbstlosen Dienstwilligkeit“, sagt Dr. Bittmann.
Mit den Erfahrungen aus den letzten 12 Monate, als die Politik alles Ansinnen und alle berechtigten Forderungen der Ärzte als „Lobbyistengeschrei“ abgetan habe und den Ärzten vorwarf, Patienten mit ihren Protesten „in Geiselhaft zu nehmen“, steht für Dr. Bittmann fest: „Das Ende der Gefälligkeiten ist gekommen. – Wir machen nicht mehr bei allem bereitwillig mit. Erst recht dann nicht, wenn wir davon überzeugt sind, dass es das Falsche ist.“
Der NAV-Virchow-Bund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt.
NAV-Virchow-Bund, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands
Leiter der Pressestelle: Klaus Greppmeir
Bundesgeschäftsstelle Berlin
Chausseestraße 119b, 10115 Berlin
Telefon (030) 28 87 74-0, Fax (030) 28 87 74-15,
Email: presse@nav-virchowbund.de
NAV-Virchow-Bund im Internet: http://www.nav-virchowbund.de
Uwe Gerber - 19.03.2007, 16:17
KBV: E-Card muss sich stärker am Nutzen orientieren
DAK geht mit der Gesundheitskarte online
Uwe Gerber - 23.03.2007, 21:51
Elektronische Gesundheitskarte: Unzufriedene Ärzte - Zufriedenheit im Ministerium,
Heise 23.03.2007
Uwe Gerber - 26.03.2007, 19:46
Freie Ärzteschaft, Pressemitteilung 23.03.2007 hat folgendes geschrieben:
Offener Brief an die Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel : Ärzte warnen vor der elektronischen Gesundheitskarte: "Inhaltsleere Marketingversprechen der IT-Industrie"
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
mit dem Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung wurde 2003 die Einführung einer elektronischen "Gesundheitskarte" vorgeschrieben. Der § 291a SGB V regelt die verpflichtende Einführung dieser Karte und ihren Funktionsumfang.
Mit diesem offenen Brief möchten wir Sie über die fatalen Risiken und Nebenwirkungen der damaligen Entscheidung informieren. Wir sind überzeugt, dass unsere Argumente einerseits einer naturwissenschaftlichen Betrachtungsweise standhalten, andererseits soziale Aspekte aus der täglichen Begegnung mit unseren Patientinnen und Patienten einbeziehen. Diese Aspekte sind für die Erhaltung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung unserer Gesellschaft von elementarer Bedeutung.
Wir reden nicht in erster Linie von den Kosten.
Als Ärzte wissen wir, dass es sich oft lohnt, in zukunftsweisende Technologien zu investieren. Übersteigen aber die Kosten einer Innovation mittel- und langfristig ihren Nutzen, so, wie es bei der "Gesundheitskarte" der Fall ist, dann nehmen wir von weiteren Investitionen Abstand. Das gebietet allein der betriebs- und volkswirtschaftliche Sachverstand.
Wir reden auch nicht in erster Linie von technischen Aspekten.
Als Ärzte wissen wir mit technischen Schwierigkeiten konstruktiv umzugehen und effektive, effiziente und individuelle Lösungsstrategien zu erarbeiten. Die "Gesundheitskarte" versperrt diesen Weg, da sie in erster Linie auf die Bedürfnisse von Verwaltungsangestellten, aber nicht auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten zugeschnitten ist.
Wir reden ebenfalls nicht in erster Linie von Datenschutz und Datensicherheit.
Die "Gesundheitskarte" selbst kann aus physikalischen Gründen nur rudimentäre Daten speichern, so dass Datensammlung und Datenpflege zentralisiert erfolgen sollen. Der Schutz dieser Daten vor unberechtigten Zugriffen ist nur begrenzt möglich, so dass aus dem scheinbaren Vorteil der informationellen Selbstbestimmung schnell der Nachteil der informationellen Fremdbestimmung wird.
Wir machen Sie aber als Ärzte darauf aufmerksam, dass die Einführung der "Gesundheitskarte" keinen medizinischen Vorteil bietet. Die vermeintlichen Vorteile der Karte entpuppen sich bei näherer Betrachtung als inhaltsleere Marketingversprechungen einer Industrie mit Interesse an Milliardengewinnen.
Die Karte wird zunächst nur Personalien, Versicherungsstammdaten, Foto und elektronische Rezepte enthalten. Sie bietet damit keinen Vorteil gegenüber den bisher gebräuchlichen Versichertenkarten.
Auch die oft zitierten "Notfalldaten" bieten keinen Vorteil. In echten Notsituationen sind schnelle, symptombezogene Untersuchungen und Entscheidungen lebenswichtig - dazu ist die Karte überflüssig. Bestimmte Notfalldaten, etwa die Blutgruppenzugehörigkeit, müssen ohnehin immer neu verifiziert werden.
Es liegen keine validen Daten über Umfang, Ausmaß und Bedeutung von Doppeluntersuchungen vor. Die behaupteten Effizienzreserven lassen sich derzeit nicht belegen.
Die "Gesundheitskarte" erlaubt dem Arzt keineswegs einen schnellen, umfassenden und sicheren Überblick über die Krankengeschichte des Patienten. Weil der Patient der Eintragung von Daten widersprechen oder diese sperren kann, lassen die eingetragenen Informationen keinerlei diagnostische Sicherheit zu. Die Diagnosesicherheit von Verdachts- oder Akutdiagnosen ist ebenfalls fraglich, das diagnostische Vorgehen kann dadurch in die Irre geleitet werden. Die Validität von Eintragungen ist unsicher, wichtige Informationen sind im Datenwust leicht zu übersehen.
Kommunikation und Kooperation sind auch ohne Einsatz einer "Gesundheitskarte" möglich. Ärzte sind nicht zukunftsfeindlich: für eine bundesweite, fach- und sektorübergreifende Vernetzung gibt es jedoch keinen medizinischen Grund.
Moderne Praxisverwaltungssysteme prüfen Verordnungen bereits heute auf Wechselwirkungen und Risiken bei der Behandlung mit Arzneimitteln. Der mit dem elektronischen Rezept einhergehende Effizienzgewinn allein für die Verwaltung und die lange Haltbarkeit und die Auswertbarkeit der Daten haben keinerlei medizinischen Nutzen.
Das elektronische Rezept behindert die Abläufe und steigert den Zeitaufwand in den Praxen enorm. Patienten erhalten in Wirklichkeit einen zweiten Körper: einen Datenkörper. Dieser Datenkörper wird von Verwaltungsangestellten und Technikern "gepflegt" und ausgewertet. Die Patienten werden dadurch entmündigt und zu Objekten der Verwaltung.
Es gibt keine medizinische Notwendigkeit für die bundesweite Zwangsdatensammlung mit Hilfe einer "Gesundheitskarte".
Alternative Kommunikations- und Kooperationsformen lassen sich zwanglos auch ohne Karte verwirklichen.
Die zentrale Verarbeitung intimer Daten durch Institutionen (Kassen, Arbeitgeber, Versicherungen) ist medizinisch nicht notwendig. Medizin ist Heilkunst, kein Verwaltungsakt. Der individuelle Datenbedarf muss im Einvernehmen zwischen Arzt und Patient definiert werden.
Die strafrechtlich geschützte, ärztliche Schweigepflicht darf nicht ausgehöhlt werden - Patienten und Ärzte müssen gemeinsam die Hoheit über ihre Daten behalten.
Ärzte heilen. Daten allein heilen nicht.
Mit der geplanten "Gesundheitskarte" wird eine Struktur geschaffen, die ausschließlich den Verwaltern von Daten Nutzen bringen wird, während das vertrauensvolle Arzt-Patienten-Verhältnis durch dirigistische Einflussnahme untergraben werden wird.
Die Informationen über ihren Gesundheitszustand liegen seit Jahrhunderten in der Hoheit der Patienten selber. Sie werden im Zuge ärztlicher Maßnahmen in Treuhand der Ärzte gegeben. Außer von Patienten und deren Ärzte dürfen diese Informationen nirgendwo gespeichert und missbraucht werden.
Die geplante Struktur wäre ein Dammbruch in dieser Tradition, die ein vertrauensvolles Arzt-Patienten-Verhältnis überhaupt ermöglicht.
Wir fordern Sie daher auf, das kostenintensive Akzeptanzmarketing des Gesundheitsministeriums, der gesetzlichen Krankenkassen und der Industrie zu stoppen und die geplante "Gesundheitskarte" zu verhindern. Wir fordern Sie auf, den Blick auf die Menschen zu richten, die in diesem Lande leben und darauf vertrauen, daß ihr Leben und ihre Gesundheit einen höheren Stellenwert haben, als Milliardengewinne einer sogenannten Gesundheitsindustrie.
Die Menschen wollen keine zentrale Datenverarbeitung intimer Daten.
Machen Sie das menschliche und gesundheitliche Wohl der Menschen zu Ihrer Chefsache.
Mit freundlichen Grüßen
Martin Grauduszus Dr. Ewald Proll
Präsident der FÄ Vorstand der FÄ
Uwe Gerber - 26.03.2007, 21:03
Pressemitteilung zum offenen Brief an die Bundeskanzlerin, 23.03.2007
Die Freie Ärzteschaft bietet zum Thema auch eine eigene Website:
:arrow: www.diekrankheitskarte.de
Uwe Gerber - 16.05.2007, 00:21
FVDZ, Pressemitteilung 15.05.2007
hat folgendes geschrieben:
Milliardenprojekt ohne Nutzen
Zahnärzte lehnen elektronische Gesundheitskarte ab
Berlin (15. Mai 2007). Der Freie Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) ist strikt gegen die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK). Der Bundesvorstand hat am Wochenende in Berlin die Ablehnung der eGK beschlossen. „Die Initiatoren dieses Mammutprojektes versprechen alles, bleiben jedoch jeden Nachweis über den Nutzen schuldig“, erklärt der Bundesvorsitzende Dr. Karl-Heinz Sundmacher. Die eGK werde keine Kosteneinsparungen für das GKV-System bringen, sondern Einführungs- und Betriebskosten in Milliardenhöhe verursachen. Die Datensicherheit könne nicht garantiert und ein Missbrauch nicht verhindert werden, warnt Sundmacher. Aus diesen Gründen fordert der FVDZ die zahnärztlichen Körperschaften auf, sich aus allen Initiativen, die der Förderung der eGK dienen, zu verabschieden und stattdessen deren Gefahren offensiv nach innen und außen darzustellen. Außerdem solle sich die Kollegenschaft an Testeinführungen nicht beteiligen.
Uwe Gerber - 18.05.2007, 22:30
Bundesärztekammer e. V., Pressemitteilung 18.05.2007
hat folgendes geschrieben:
Ärztetag fordert neues Konzept zur Gesundheitskarte
Münster, 18.05.2007 – Der 110. Deutsche Ärztetag in Münster hat heute die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte in der bisher vorgestellten Form abgelehnt. Die Delegierten warnten davor, dass das Patient-Arzt-Verhältnis durch die Speicherung sensibler Patientendaten auf zentralen Rechnern schwer beschädigt werde.
„Der Zugriff auf die Daten und deren Missbrauch durch Dritte sind nicht sicher zu verhindern“, heißt es in dem Beschluss des Ärztetages. Zudem werde die Handhabung der Praxisabläufe durch die elektronische Gesundheitskarte erheblich behindert. Schließlich würden die Kosten dieser milliardenschweren Entwicklung auf Patienten und Ärzte abgewälzt.
Die Delegierten stellten klar, dass es den Ärztinnen und Ärzten bei ihrem Widerstand gegen die Einführung der Gesundheitskarte nicht um materielle Interessen gehe, sondern um die Sicherung ihres ärztlichen Entscheidens und Handelns in einem von Vertrauen geprägten Verhältnis zu ihren Patientinnen und Patienten.
Auf dem nächsten Deutschen Ärztetag in Ulm sollen die Einflüsse der Telematik auf die ärztliche Berufstätigkeit in einem eigenen Tagesordnungspunkt eingehend geprüft werden.
Uwe Gerber - 23.05.2007, 21:12
Kassenärztliche Bundesvereinigung, Pressemitteilung 23.05.2007
hat folgendes geschrieben:
„Gesundheitskarte ist besser als ihr Ruf“
Berlin, 23. Mai 2007 – „Wir nehmen die Sorgen von Ärzten und Patienten ernst. Die Nutzer müssen beim Projekt der elektronischen Gesundheitskarte noch stärker in den Fokus rücken. Unsere Aufgabe ist es daher, Praxistauglichkeit und Datenschutz stärker in den Vordergrund zu rücken“, erklärte heute Ulrich Weigeldt, Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und zugleich Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH (gematik).
Er führte weiter aus: „Die Telematik soll Abläufe in der Praxis verbessern, sie schneller und effizienter machen. Das Projekt der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) ist im Übrigen besser als ihr Ruf. Wir sollten die Ergebnisse der derzeit laufenden Testphasen abwarten. Ein genereller Stopp ist jedenfalls zum jetzigen Zeitpunkt nicht erforderlich.“
Der Nutzen der eGK für die Anwender liegt aus Sicht der KBV in der Vernetzung und Kommunikation, da es zunehmend erforderlich ist, dass Ärzte zeitnah und schnell Daten übersenden und erhalten. „Unsere Überzeugung ist, dass man relativ rasch zu den entsprechenden Anwendungen kommen muss, etwa der elektronischen Patientenakte. Arzt und Patient müssen merken, dass sie davon profitieren“, betonte Weigeldt. Genauso müsste gewährleistet sein, dass nur der Patient und der von ihm autorisierte Arzt den Zugang zu den gesicherten Informationen haben. Nur so bleibe das unabdingbare Vertrauensverhältnis bestehen.
gematik
Gesellschaft für Telematikanwendungen
der Gesundheitskarte mbH
Friedrichstraße 136
10117 Berlin
Liste der Gesellschafter:
http://www.gematik.de/(S(lmuvhd45wujqfj55rxky4y45))/Gesellschafter.Gematik
(Hinweis: Auch die Bundeszahnärztekammer e. V. ist Gesellschafter,
hier vertreten von Herrn Jürgen Herbert)
Uwe Gerber - 14.06.2007, 10:33
Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung, Pressemitteilung 13.06.2007
hat folgendes geschrieben:
Vertragszahnärzte lehnen elektronische Gesundheitskarte ab
Köln, 13. Juni 2007 - Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) hat heute auf ihrer Vertreterversammlung in Köln beschlossen, die „Einführung der elektronischen Gesundheitskarte in der bisher vorgestellten Form“ abzulehnen. Das Zahnärzteparlament, das die 56.000 Vertragszahnärzte in Deutschland vertritt, erklärte in einer mit großer Mehrheit beschlossenen Resolution, dass das Projekt das informationelle Selbstbestimmungsrecht der Patienten gefährde, das Vertrauensverhältnis zu ihrem Arzt belaste und für die Praxen keinen erkennbaren Nutzen bringe. Entsprechend solle auch keine Teilnahme von Zahnärzten an den geplanten Testmaßnahmen erfolgen.
Der Gesetzgeber wird mit dem Beschluss aufgefordert, realistische Zeitpläne für die Schaffung einer sicheren und anwenderfreundlichen Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen festzulegen. Die Vertraulichkeit medizinischer Daten müsse auch in Zukunft gewährleistet werden, und missbrauchsanfällige zentrale Datensammlungen seien abzulehnen. Darüber hinaus seien die Telematikanwendungen anwenderfreundlicher zu gestalten, damit sie die Betriebs- und Behandlungsabläufe in der Zahnarztpraxis nicht behinderten.
Resolution im Wortlaut:
Ablehnung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK)
Die Vertreterversammlung der KZBV lehnt die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte in der bisher vorgestellten Form ab, da
- das Vertrauensverhältnis zwischen Zahnarzt und Patient und das informationelle Selbstbestimmungsrecht des Patienten gefährdet werden,
- der Nutzen für das Gesundheitswesen in keinem Verhältnis zu den Kosten steht,
- für Zahnärzte kein Nutzen entsteht, weder aus den geplanten Pflichtanwendungen, noch aus den freiwilligen Anwendungen, wie ein Gutachten von Booz Allen Hamilton belegt.
Die Vertreterversammlung der KZBV lehnt die Teilnahme von Zahnärzten an den Testmaßnahmen zur eGK explizit ab, da aufgrund der vergleichbaren organisatorischen Abläufe in Arzt- und Zahnarztpraxen nicht mit einem erweiterten Erkenntnisgewinn zu rechnen ist.
Die Vertreterversammlung der KZBV fordert die Bundesregierung auf, vor der bundesweiten Einführung der eGK die Schaffung einer sicheren und anwenderfreundlichen Telematik-Infrastruktur nicht weiterhin durch unrealistische Zeitvorgaben zu behindern, sondern angemessene Konzeptions-, Erprobungs- und Einführungsphasen zu ermöglichen.
Hält die Bundesregierung an der Einführung der eGK fest, so beauftragt die Vertreterversammlung den Vorstand im Interesse von Zahnärzten und Patienten darauf hinzuwirken, dass
- Sicherheit und Vertraulichkeit medizinischer Daten weiterhin gewährleistet sind, und keine zentralen Datensammlungen entstehen, die als weitere Kontrollinstrumente in der medizinischen Versorgung missbraucht werden können,
- alle den Zahnärzten durch die Einführung der eGK entstehenden Investitions- und Betriebskosten refinanziert und die damit verbundenen Aufwände angemessen vergütet werden,
- die neuen Telematik-Anwendungen anwenderfreundlich gestaltet werden und die Betriebs- und Behandlungsabläufe in den Zahnarztpraxen nicht behindern.
Für Rückfragen:
Dr. Reiner Kern, Tel. 0173 - 2603167
BZF - 18.06.2007, 23:42
Bundestagsfarktion Die Linke, Pressemitteilung 17.06.207
hat folgendes geschrieben:
Petra Pau
Gefährlicher Irrweg: elektronische Gesundheitskarte
Der Marburger Bund warnt vor Datenmissbrauch durch die elektronische Gesundheitskarte, die derzeit erprobt wird. Dazu erklärt Petra Pau, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. und Mitglied im Innenausschuss:
Die Befürchtungen der Ärztegewerkschaft sind begründet. Die geplante elektronische Gesundheitskarte enthält höchst sensible Daten. Sie sind mitnichten so geschützt, wie bislang behauptet wird, und sie wird mehr Interessenten finden, als bisher erlaubt wurde.
Wir kennen das Spiel vom Mautsystem. Erst ging es nur um Lkw-Gebühren, dann sollten Verbrecher gejagt werden, am Ende steht der gläserne Verkehrsteilnehmer.
Ein ähnlicher Irrweg ist auch für die elektronische Gesundheitskarte denkbar. Anfangs geht es „nur“ um moderne Kommunikation zwischen Ärzten, Apotheken und Kassen. Am Ende droht der gläserne Patient, höchst interessant und aufschlussreich für Arbeitgeber, Versicherungen und Banken.
Uwe Gerber - 10.07.2007, 20:25
Heise, 10.07.2007:
Elektronische Gesundheitskarte: Erste Aufträge der Krankenkassen vergeben
BZF - 11.07.2007, 00:25
ÄK Berlin, Pressemitteilung 06.07.207
hat folgendes geschrieben:
Ärztekammer Berlin lehnt elektronische Gesundheitskarte in jetziger Form ab
Delegierte beschließen Resolution gegen eine überhastete Einführung
Die Delegiertenversammlung der Ärztekammer Berlin lehnt die elektronische Gesundheitskarte in der aktuell geplanten Form ab. Die Berliner Delegierten schließen sich damit den Beschlüssen des 110. Deutschen Ärztetages in Münster an. Das Ärzteparlament betont, dass eine Einführung der elektronischen Gesundheitskarte und der damit notwendige elektronische Arztausweis nicht zu Lasten des Arzt-Patienten-Verhältnisses gehen dürfe. Es müsse vor jeder Entscheidung eine klare rechtliche Bewertung sowie eine belastbare transparente Kostenrechnung für die Ärzte vorliegen. Die Delegierten hoben zugleich hervor, dass sich die Berliner Ärzteschaft neuen Technologien nicht verschließe. "Dennoch, es sind die Bedürfnisse der Patienten und Ärzte, um die es geht, (Weiter-) entwicklungen sind unabdingbar, aber sie müssen auf täglichen Erfahrungen in Klinik und Praxis aufbauen“, heißt es in der Resolution weiter und: "Von oben verordneter, überhastet durchgedrückter so genannter Fortschritt hilft nicht, schadet nur.“ Auf dem Deutschen Ärztetag hatten die Delegierten festgestellt, dass das Arzt-Patienten-Verhältnis durch die Speicherung hoch sensibler Daten auf zentralen Rechner schwer beschädigt werde. Der Zugriff auf diese Daten und der Missbrauch durch Dritte könne nicht sicher verhindert werden. Zudem gibt es nach Ansicht der Ärzteschaft keinen belegbaren medizinischen Nutzen und die Praxisabläufe würden erheblich behindert. Darüber hinaus warnen sie davor, die Kosten für diese milliardenschwere Entwicklung auf Patienten und Ärzte abzuwälzen. Die elektronische Gesundheitskarte wird auch eines der Hauptthemen auf dem 111. Deutschen Ärztetag 2008 in Ulm sein.
Resolution der Delegiertenversammlung der Ärztekammer Berlin
Die Delegiertenversammlung der Ärztekammer Berlin hat am 4. Juli 2007 folgende Resolution beschlossen: Die Delegiertenversammlung der Ärztekammer Berlin begrüßt die Beschlüsse des 110. Deutschen Ärztetages 2007 in Münster zur "Elektronischen Gesundheitskarte“. Sie bestätigt ausdrücklich auch die Position der Ärztekammer Berlin wie sie aus diversen Stellungnahmen u. a. in der Kammerzeitschrift Berliner Ärzte hervorgeht. Begründung: Schon weit vor der jetzt in vielen Landesärztekammern und Kassenärztlichen Vereinigungen geäußerten Kritik und Ablehnung zur Einführung der e-Card hatte die Berliner Ärzteschaft auf die eigentlichen Kernpunkte hingewiesen. Eine Einführung der elektronischen Gesundheitskarte und der damit notwenige elektronische Arztausweis darf nicht zu Lasten des Arzt-Patientenverhältnisses gehen. Es muss vor jeder Entscheidung eine klare rechtliche Bewertung sowie eine belastbare transparente Kostenrechnung für die Ärzte vorliegen. Die Berliner Ärzteschaft verschließt sich nicht neuen Technologien. Dennoch, es sind die Bedürfnisse der Patienten und Ärzte um die es geht, (Weiter-) entwicklungen sind unabdingbar, aber sie müssen aufbauen auf täglichen Erfahrungen in Klinik und Praxis. Dort müssen Ziele definiert und Wege aufgezeigt und auch neue gegangen werden. Von oben verordneter, überhastet durchgedrückter so genannter Fortschritt hilft nicht, schadet nur. Eine Weiterentwicklung unter Berücksichtigung der genannten Resolutionen und Stellungnahmen findet durchaus die grundsätzliche Zustimmung der Berliner Ärzteschaft.
ÄRZTEKAMMER BERLIN
- Pressestelle -
Sascha Rudat
Tel. 030 40 80 6-4100/-4001
Fax: 030 40 80 6-4199
E-Mail: presse@aekb.de
BZF - 09.08.2007, 21:00
Deutsches Ärzteblatt, 09.08.2007
hat folgendes geschrieben:
KBV-Vorstand Müller ist neuer Vorsitzender der gematik
Berlin – Carl-Heinz Müller ist neuer Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH (gematik). Das Gremium wählte den Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) am Donnerstag an seine Spitze....
gematik
Gesellschaft für Telematikanwendungen
der Gesundheitskarte mbH
Friedrichstraße 136
10117 Berlin
Liste der Gesellschafter:
http://www.gematik.de/(S(lmuvhd45wujqfj55rxky4y45))/Gesellschafter.Gematik
(Hinweis: Auch die Bundeszahnärztekammer e. V. ist Gesellschafter,
hier vertreten von Herrn Jürgen Herbert)
BZF - 23.08.2007, 17:13
NAV Virchow-Bund, 23.08.2007
hat folgendes geschrieben:
OFFENER BRIEF AN DIE VORSTÄNDE DER KBV UND BÄK:
LEGEN SIE DIE ARBEIT IN DER GEMATIK NIEDER!
eur Berlin, 23. August 2007 – Offener Brief an die Vorstände von KBV und Bundesärztekammer, Dr. Andreas Köhler und Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe: Die Vorsitzenden von MEDI Deutschland, dem Bundesverband der Ärztegenossenschaften Deutschlands und dem NAV-Virchow-Bund, Verband er niedergelassenen Ärzte Deutschlands fordern die Niederlegung sämtlicher Mitarbeit an der Betreibergesellschaft gematik.
Hier der Brief im Wortlaut:
Sehr geehrter Herr Kollege,
der Staatssekretär Dr. Klaus Theo Schröder lässt für das BMG verlautbaren, dass ab 01.04.08 das Rollout der elektronischen Gesundheitskarte erfolgen soll.
Deutscher Ärztetag in Münster und nahezu alle ärztlichen Verbände haben Bedingungen an die Einführung der eCard gestellt, die bisher nicht erfüllt sind. Die Informationen aus den Testregionen mit einer noch „dummen Karte“, die auch mit Lichtbild nicht intelligenter wird, sind keineswegs beglückend. Onlinebetrieb und Form der Datenverarbeitung bzw. Speicherung stehen offen, dennoch werden die Hunderttausendertests für entbehrlich erklärt.
Die Absicht des Bundesgesundheitsministeriums ist skandalös, die deutsche Ärzteschaft muss sich zur Wehr setzen, darf und wird diese Arroganz der Macht in Fortsetzung der GKV/WSG Gesetzgebung nicht hinnehmen! Im Namen unserer Verbände und unseres Berufsstandes fordere ich Sie auf: Verweigern Sie sich einer weiteren Mitwirkung an diesem eCard-Diktat! Legen Sie Ihre Mitarbeit in der gematik nieder, zumindest bis die Bedingungen der Ärzteschaft erfüllt sind! Beteiligen Sie sich nicht an einem Geschäft, das wir alle unseren Patienten gegenüber nicht verantworten können!
Bad Segeberg, Berlin und Stuttgart, den 23.08.2007
Dr. Klaus Bittmann
Bundesverband der Ärztegenossenschaften &
NAV-Virchow-Bund, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands
Dr. Werner Baumgärtner
MEDI Verbund Deutschland
BZF - 08.09.2007, 14:49
Denn längst gilt das Vorhaben als unaufhaltbar...
Heise, 07.09.2007
hat folgendes geschrieben:
Elektronische Gesundheitskarte: Schneller einführen oder neu anfangen?
Auf der IT-Trends Medizin referierten die wichtigsten Akteure über den Stand der Dinge bei der elektronischen Gesundheitskarte. Kritiker des Milliardenprojektes kamen zu Wort, wurden aber nicht gehört. Denn längst gilt das Vorhaben als unaufhaltbar.........
Uwe Gerber - 20.09.2007, 08:27
Ärzte Zeitung, 20.09.2007 -Auszug-
hat folgendes geschrieben:
"Freiheit statt Angst" - Ärzte demonstrieren gegen die E-Card
Ärztliche Organisationen wie Medi, NAV-Virchow-Bund, die Freie Ärzteschaft und der Marburger Bund rufen ihre Mitglieder dazu auf, an der Demonstration "Freiheit statt Angst - stoppt den Überwachungswahn" an diesem Samstag in Berlin teilzunehmen. Die vom "Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung" veranstaltete Kundgebung richtet sich unter anderem gegen die E-Card und Online-Durchsuchungen von Computern.
Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung
hat folgendes geschrieben:
Aufruf zur Demo "Freiheit statt Angst"
Aufruf zur Demo in Berlin am Samstag, den 22. September ab 14.30 Uhr
Bürgerrechtler rufen bundesweit zur Teilnahme an einer Demonstration gegen die ausufernde Überwachung durch Wirtschaft und Staat auf. Am Samstag, den 22. September 2007 werden besorgte Bürgerinnen und Bürger in Berlin unter dem Motto "Freiheit statt Angst - Stoppt den Überwachungswahn!" auf die Straße gehen. Treffpunkt ist der Pariser Platz (Brandenburger Tor) um 14.30 Uhr.
Der Überwachungswahn greift um sich. Staat und Unternehmen registrieren, überwachen und kontrollieren uns immer vollständiger. Egal, was wir tun, mit wem wir sprechen oder telefonieren, wohin wir uns bewegen oder fahren, mit wem wir befreundet sind, wofür wir uns interessieren, in welchen Gruppen wir engagiert sind - der "große Bruder" Staat und die "kleinen Brüder" aus der Wirtschaft wissen es immer genauer.
Mit der Vorratsspeicherung der Telekommunikation und Online-Durchsuchungen von Computern stehen weiter verschärfte Sicherheits- und Überwachungsbefugnisse auf der unersättlichen politischen Agenda. Dabei bewirkt die zunehmende elektronische Erfassung und Überwachung der gesamten Bevölkerung keinen verbesserten Schutz vor Kriminalität, kostet Millionen von Euro und gefährdet die Privatsphäre Unschuldiger. Wo Angst und Aktionismus regieren, bleiben gezielte und nachhaltige Maßnahmen zur Stärkung der Sicherheit ebenso auf der Strecke wie ein Angehen der wirklichen, alltäglichen Probleme der Menschen (z.B. Arbeitslosigkeit und Armut).
Hinzu kommt: Wer sich ständig überwacht und beobachtet fühlt, kann sich nicht mehr unbefangen und mutig für seine Rechte und eine gerechte Gesellschaft einsetzen. Es entsteht allmählich eine unkritische Konsumgesellschaft von Menschen, die "nichts zu verbergen" haben und dem Staat gegenüber - zur vermeintlichen Gewährleistung totaler Sicherheit - ihre Freiheitsrechte aufgeben. Eine solche Gesellschaft wollen wir nicht!
Um gegen Sicherheitswahn und die ausufernde Überwachung zu protestieren, gehen wir am Samstag, den 22. September 2007 in Berlin unter dem Motto "Freiheit statt Angst - Stoppt den Überwachungswahn!" auf die Straße. Treffpunkt ist der Pariser Platz (Brandenburger Tor) um 14.30 Uhr. Der Protestmarsch durch die Stadt wird unter anderem über den Alexanderplatz führen, bevor er mit einer großen Abschlusskundgebung vor dem Brandenburger Tor enden wird.
Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, an der Demo teilzunehmen. Die Politiker sollen sehen, dass die Bürger für ihre Freiheiten wieder auf die Straße gehen! Auf der Demo-Homepage (http://www.FreiheitstattAngst.de) finden sich jeweils die neuesten Infos zur Demo, zu Anreisemöglichkeiten und zu Möglichkeiten, mitzuhelfen.
Unsere Forderungen
1. Weniger Überwachung
Wir fordern
- keine Totalprotokollierung von Telefon, Handy und Internet (Vorratsdatenspeicherung),
- keine geheime Durchsuchung von Computern,
- Stopp der Videoüberwachung des öffentlichen Raums, keine automatische Gesichtskontrolle,
- Stopp von Biometrie und RFID-Chips in Ausweisen und Pässen,
- keine Vorratsspeicherung von Flugpassagierdaten,
- kein automatischer Kfz-Kennzeichenabgleich auf öffentlichen Straßen.
2. Bestehende Überwachungsgesetze auf den Prüfstand stellen
Wir fordern eine unabhängige Überprüfung aller seit 1968 beschlossenen Überwachungsgesetze auf ihre Wirksamkeit und schädlichen Nebenwirkungen.
3. Stopp für neue Überwachungsgesetze
Nach der inneren Aufrüstung der letzten Jahre fordern wir einen sofortigen Stopp neuer Gesetzesvorhaben auf dem Gebiet der inneren Sicherheit, wenn sie mit weiteren Grundrechtseingriffen verbunden sind.
Unterstützer
Arbeitsgemeinschaft der MEDI Verbünde in Deutschland, MEDI Deutschland
attac Deutschland
Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V.
Berufsverband unabhängiger Handwerkerinnen und Handwerker e.V.
Bündnis 90/Die Grünen
Bündnis aktiver Fußballfans (BAFF)
Bündnis für Politik- und Meinungsfreiheit e.V.
Bundesverband Frauennotrufe und Frauenberatungsstellen (bff)
Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
Campusgrün
Chaos Computer Club e.V.
Deutsche Vereinigung für Datenschutz e.V.
DFJV Deutscher Fachjournalisten-Verband AG
Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di
DIE LINKE
DIE LINKE.SDS
Evangelische Konferenz für Telefonseelsorge und Offene Tür e.V.
FDP-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus
FDP-Landesverband in Berlin
Förderverein für eine Freie Informationelle Infrastruktur e.V. (FFII Deutschland)
Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V.
Forum Menschenrechte
FoeBuD e.V.
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus
Free Software Foundation Europe
Freie Ärzteschaft e.V.
freier zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs)
Grüne Jugend
Gustav Heinemann-Initiative e.V.
Hedonistische Internationale
Humanistische Union e.V.
IALANA (Juristen gegen Atomwaffen)
Internationale Liga für Menschenrechte
IPPNW - Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.
JungdemokratInnen/Junge Linke Bundesverband
Junge Liberale e.V.
Jusos in der SPD (Bundesverband)
Labournet.de e.V.
Leipziger Kamera
Lesben- und Schwulenverband in Deutschland e.V.
NAV Virchow-Bund - Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands
Netzwerk freies Wissen
Netzwerk Neue Medien e.V.
Neue Richtervereinigung e.V.
ödp
Piratenpartei
Rote Hilfe e.V.
Linksjugend ['solid] e.V.
STOP1984
Uebergebuehr e.V.
Verein Demokratischer Ärztinnen und Ärzte
Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen e.V.
Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)
82megaohm.de
Nazis und gewaltbereite Demonstranten sind unerwünscht.
http://www.FreiheitstattAngst.de
BZF - 08.10.2007, 18:12
Klaus Theo Schröder, Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit
in sz Online, 06.10.2007
hat folgendes geschrieben:
Ab nächsten April gibt es die neuen Gesundheitskarten
...
Wie es jetzt aussieht, kann die Ausgabe der notwendigen Lesegeräte für Ärzte und Apotheker ab dem zweiten Quartal des nächsten Jahres erfolgen. Darauf aufbauend können dann schrittweise die neuen Gesundheitskarten an die Versicherten ausgegeben werden.
BZF - 10.10.2007, 21:30
Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung
Pressemitteilung 09.10.2007
hat folgendes geschrieben:
Rollout der elektronischen Gesundheitskarte in 2008 nicht zu schaffen
Kassenzahnärzte widersprechen Bundesgesundheitsministerium
Berlin, 09.10.2007 – „Eine flächendeckende Einführung der elektronischen Gesundheitskarte ist vor 2009 aufgrund der technischen Schwierigkeiten des Projektes nicht zu machen.“ Mit dieser Aussage reagierte der stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung, Dr. Günther E. Buchholz, auf die jüngsten Behauptungen aus dem Bundesgesundheitsministerium, die eGK könne ab dem zweiten Quartal 2008 bundesweit eingeführt werden.
Laut Buchholz würden die Feldtests in den Testregionen schleppend verlaufen. Es zeigten sich massive Probleme bei der Beschaffung funktionierender bzw. autorisierter Kartenlesegeräte. Zudem sorgten neue Auflagen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik für weitere Zeitverzögerungen: “Die Karten, die für die Feldtests ausgegeben wurden, müssen wieder eingezogen werden, weil sie den neuen Sicherheitsanforderungen für die Datenverschlüsselung nicht mehr genügen. Das kostet noch einmal Zeit. Die Einführung der Karte in 2008 ist ein Wunschtraum. Wahr werden wird er nicht.“
Für Rückfragen:
Dr. Reiner Kern, Tel.: 030 – 28 01 79 27
BZF - 28.02.2008, 23:22
FVDZ, Pressemitteilung 28.02.2008
hat folgendes geschrieben:
Der Mensch ist schützenswerter als ein Computer!
Berlin (28. Februar 2008). Das historische Urteil zur Verfassungswidrigkeit von Online-Durchsuchungen führt die elektronische Gesundheitskarte (e-Card) ad absurdum. "Wenn laut Urteil Computer-Festplatten in die hochschützenswerte Privatsphäre fallen, dann sind doch die intimen Gesundheitsdaten des Patienten erst recht zu schützen." So reagiert Dr. Karl-Heinz Sundmacher, Bundesvorsitzender des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte, auf das Urteil der Karlsruher Richter, die ein neues Grundrecht auf Vertraulichkeit und Integrität zum Schutz von personenbezogenen Daten entwickelt haben.
Sundmacher: "Die geplante e-Card verstößt gegen dieses Grundrecht."
Der Freie Verband Deutscher Zahnärzte fordert deshalb, sämtliche Arbeiten zur elektronischen Gesundheitskarte sofort einzustellen. Sundmacher dazu: "Der Mensch ist doch schützenswerter als ein Computer! Dritte dürfen nicht an die unantastbaren Daten unserer Patienten gelangen. Diese Informationen gehören ausschließlich in die Hände des Patienten und des behandelnden Arztes. Alles andere gefährdet massiv die Privatsphäre der Patienten."
BZF - 29.02.2008, 08:19
Heise Online, 28.02.2008: Zahnärzte fordern Stopp der elektronischen Gesundheitskarte
BZF - 13.03.2008, 23:59
Heise, 13.03.2008:
Bundesregierung: Elektronische Gesundheitskarte ist im Plan
Deutscher Bundestag:
Kleine Anfrage
Antwort der Bundesregierung
BZF - 13.05.2008, 18:24
Berliner Ärztekammer:
Vorstand befasst sich erneut mit elektronischem Arztausweis
BZF - 14.05.2008, 19:26
[url=http://www.gematik.de/(S(3gbthj55esmwc2454kqf5h55))/Pressemitteilung___09_05_2008.Gematik]gematik, Pressemitteilung 09.05.2008[/url]
hat folgendes geschrieben:
09.05.2008 - Wie werden medizinische Daten in Zukunft geschützt?
gematik veröffentlicht Whitepaper zur Sicherheit der elektronischen Gesundheitskarte
Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) ist das erste Großprojekt weltweit, bei dem die Zugriffsrechte auf die vorhandenen Daten allein in den Händen der Nutzer liegen. Mit ihrem neuen Whitepaper informiert die gematik eine breitere Öffentlichkeit über diese Sicherheitsphilosophie und ihre technische Umsetzung in der Telematikinfrastruktur. Während die technischen Dokumente zur Sicherheit ca. 1.000 Seiten umfassen und für Laien schwer verständlich sind, wendet sich das Whitepaper auch an ein nicht-technisches Publikum.
Mit der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte betritt Deutschland Neuland. Erstmals ist ein bundesweites Gesundheitsnetzwerk in der Entstehung, mit dem Krankenhäuser, Krankenkassen und Ärzte den Patienten eine umfassende vernetzte Versorgung gewährleisten können. Die neuen technischen Möglichkeiten werfen auch neue Fragen auf, vor allem im Bereich der Datensicherheit. Wenn jährlich große Mengen Patientendaten in Computersystemen gespeichert und verarbeitet werden, wie lässt sich dann gewährleisten, dass man die ärztliche Schweigepflicht und das Bundesdatenschutzgesetz für jeden einzelnen dieser Datensätze einhalten kann? Eine klare Antwort auf diese Frage liefert das Whitepaper.
Auf knapp 30 Seiten beschreibt das Werk anschaulich mit erläuternden Grafiken die technische Umsetzung der hohen Sicherheitsanforderungen des Gesetzgebers. Das Whitepaper gibt Einblick in eine Infrastruktur, die von der Dateneingabe bis zur Langzeitspeicherung so angelegt ist, dass der Karteninhaber zu jeder Zeit bestimmen und kontrollieren kann, was mit den gespeicherten Informationen passiert.
Das Whitepaper Sicherheit kann hier heruntergeladen werden. Eine gedruckte Fassung kann auf Anfrage geliefert werden.
Ansprechpartner für die Presse:
Daniel Poeschkens (gematik), Tel. 030 / 400 41-231
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