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JohnArbucle - 16.04.2008, 14:17
Flucht nach vorne - Möglicher Umgang mit OdB's ?
Hallo,
im Anschluss an die Umfrage zu den Zahl der OdB möchte ich mich in diesem Thread einmal mit dem Thema "Flucht nach vorne - Ausweg oder Chance bei OdB's" austauschen.
Bei mir war es so, dass ich es bei ca der Hälfte (müssten so 10 sein) fertig gebracht habe, klar zum Ausdruck zu bringen, dass ich von denen mehr als nur Kumpeline wollte, als nicht allein durch Anzeichen, sondern ich habe es konkret angesprochen, ob sie nicht meine Freundin werden wolle, was mich einiges an Überwindung gekostet hat.
Bei anderen hatte sich das zum Teil dadurch geklärt, dass es sich herausstellte, sie sind in einer festen Beziehung und andere sind mir einfach nicht mehr begegnet.
Die Reaktionen waren sehr unterschiedlich. Es handelte sich dabei fast ausnahmslos um Frauen, die ich von der Freizeit auch schon recht gut und teils länger kannte, wir wussten bereits viel übereinander-also keine Wildfremden.
Aber ich weiß nicht, ob das einfach nur plump war von mir?
Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht, Jungs?
Und wie würde das auf euch wirken, Mädels, würdet ihr "zu" machen, oder würdet ihr das Pflänzchen gießen?
Auf der anderen Seite, wenn man einige Körbe eingesammelt hat, hebt dass natürlich auch nicht gerade das Selbstbewusstsein (dafür mache ich es ja auch nicht, aber man braucht dieses trotzdem).
Für mich war dann erst mal einige Monate Pause angesagt, das "Schwert musste erstmal überholt werden". Man quält sich ja nicht absichtlich selbst.
Strubbel - 16.04.2008, 15:11
Re: Flucht nach vorne - Möglicher Umgang mit OdB's ?
JohnArbucle hat folgendes geschrieben: Und wie würde das auf euch wirken, Mädels, würdet ihr "zu" machen, oder würdet ihr das Pflänzchen gießen? Das hinge natürlich von meiner eigenen Gefühlslage ab. Empfände ich genauso, wäre ich hocherfreut und zudem erleichtert, weil *er* den Mut hatte, es auszusprechen. Würde ich den Mann als Freund schätzen, ohne dass sich weiter was in mir regt, hätte ich noch immer großen Respekt vor seinem Mut, würde ihm deutlich sagen, dass keine Hoffnung besteht, und versuchen, die Freundschaft wieder geradezubiegen, vorausgesetzt, er möchte das auch und es tut ihm nicht furchtbar weh.
Was ich nicht täte, wäre "das Pflänzchen gießen" - zumindest in dem Sinne, dass ich keine klare Aussage mache, aber seine Hoffnungen nähre. Das fände ich unfair, und das würde ich niemandem antun, schon gar nicht, wenn ich ihn mag.
Übrigens, hast Du wirklich so gefragt? "Willst Du meine Freundin sein?" ich hake nach, weil zwischen einem "Willst Du meine Freundin sein?" und einem "Ich empfinde sehr viel für Dich und wäre gern mehr als nur ein Kumpel für Dich." ja durchaus ein Unterschied besteht.
ohnename - 16.04.2008, 15:44
Ich habe es mir nach einiger Zeit getraut (ok, der Sekt hat auch die Zunge gelockert), es meinen OdB zu sagen. Gab dann aber eine direkte Ansage (sprich einen Korb). Aber sind heute immer noch gut befreundet und sie hat das auch nicht gegenüber den anderen Leuten im gemeinsamen Bekanntenkreis weitererzählt.
Trotzdem bin ich der Meinung, das das so ziemlich das blödeste war, was ich je gemacht habe. Weil danach hat sich der Umgang miteinander schon was verändert. Anderseits wäre ich so nie auf das Forum gestossen. Vorher hatte ich mir ehrlich gesagt nie wirklich Gedanken gemacht, warum ich mit damals 25 noch nie was mit einer Frau hatte.
JohnArbucle - 16.04.2008, 18:01
Re: Flucht nach vorne - Möglicher Umgang mit OdB's ?
Strubbel hat folgendes geschrieben: JohnArbucle hat folgendes geschrieben: Und wie würde das auf euch wirken, Mädels, würdet ihr "zu" machen, oder würdet ihr das Pflänzchen gießen? Das hinge natürlich von meiner eigenen Gefühlslage ab. Empfände ich genauso, wäre ich hocherfreut und zudem erleichtert, weil *er* den Mut hatte, es auszusprechen. Würde ich den Mann als Freund schätzen, ohne dass sich weiter was in mir regt, hätte ich noch immer großen Respekt vor seinem Mut, würde ihm deutlich sagen, dass keine Hoffnung besteht, und versuchen, die Freundschaft wieder gerade zubiegen, vorausgesetzt, er möchte das auch und es tut ihm nicht furchtbar weh.
Na, das macht ja Mut, dass es nicht ganz verkehrt war. An die genauen Worte kann ich mich nicht mehr erinnern, aber es war eindeutig, vielleicht habe ich auch gesagt:"Ich möchte gerne mit dir zusammen sein". Also so, dass es jede erkennt, wie es gemeint ist.
Allerdings, was die "Freundschaft danach" angeht, muss ich sagen, dass es in diesem Fall wirklich auf beiden Seiten sehr positiv ausging, und das ist bis heute so. Auch wenn wir uns sehr selten sehen (Sie ist inzwischen längst verheiratet und wohnt in einer anderen Stadt). Also der Satz "Wir können ja Freunde bleiben" war nicht einfach nur so daher gesagt von ihr, wobei man in den ersten Wochen danach schon geschaut hat, etwas auf (Respekt) Abstand zu gehen.
Natürlich wird es sich keiner von uns geben als drittes Rad am Waagen neben einem frisch verliebten Pärchen, von denen der eine Teil der OdB grad einem den Korb gegeben hat, zu stehen oder mit denen zusammen was unternehmen zu wollen, das ist klar, das würde ich mir auch nicht antun, nur mit entsprechendem genügend zeitlichem Abstand.
Das gießen finde ich in soweit noch in Ordnung, wenn Sie eben noch nicht soweit ist, aber auch keine andere Pflänzchen gießt-sowas verstehe ich ja grad als HC+AB sehr gut. In letzterem Falle (mit vielen Männen hinhalten) wäre es dann wirklich fies, ein Vamp quasi.
Viele Grüße - und die Signature nicht so ernst nehmen ;)
Cindy - 16.04.2008, 18:40
Re: Flucht nach vorne - Möglicher Umgang mit OdB's ?
Strubbel hat folgendes geschrieben: JohnArbucle hat folgendes geschrieben: Und wie würde das auf euch wirken, Mädels, würdet ihr "zu" machen, oder würdet ihr das Pflänzchen gießen? Das hinge natürlich von meiner eigenen Gefühlslage ab. Empfände ich genauso, wäre ich hocherfreut und zudem erleichtert, weil *er* den Mut hatte, es auszusprechen. Würde ich den Mann als Freund schätzen, ohne dass sich weiter was in mir regt, hätte ich noch immer großen Respekt vor seinem Mut, würde ihm deutlich sagen, dass keine Hoffnung besteht, und versuchen, die Freundschaft wieder geradezubiegen, vorausgesetzt, er möchte das auch und es tut ihm nicht furchtbar weh.
Was ich nicht täte, wäre "das Pflänzchen gießen" - zumindest in dem Sinne, dass ich keine klare Aussage mache, aber seine Hoffnungen nähre. Das fände ich unfair, und das würde ich niemandem antun, schon gar nicht, wenn ich ihn mag.
Das hast du sehr schön formuliert! :daumen:
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