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Elisa - 09.04.2008, 18:43
Gespräche mit Männern führen (vor allem an die Männer hier)
Liebe Forianer,
ich versuche seit einiger Zeit, meinen Bekanntenkreis zu vergrößern. Sollte dabei eine Partnerschaft herausspringen, gut; wenn sich "nur" normale Freundschaften ergeben, auch gut. Ich habe mich also mit einigen Männern (die ich auf new-in-town angeschrieben habe) in einem Cafe getroffen. Mir ist aufgefallen, dass es mir bei einigen Männern sehr schwer gefallen ist, das Gespräch aufrechtzuerhalten. Wenn ich z. B auf ihre Hobbys oder was sie so in ihrer Freizeit machen / in letzter Zeit gemacht haben zu sprechen kam, hatten sie z. B. nur 1-2 Sportarten (z. B. Rennradfahren) als Freizeitbeschäftigung. (Selbst wenn im Profil auch andere Hobbys angegeben waren: z. B. "Hobby kochen" = "hab schon mal Nudeln gemacht"). Ich habe auch mal versucht, das Gespräch auf den Beruf zu lenken, das wurde aber auch abgeblockt. Andererseits wurde noch was zu trinken nachbestellt, so dass es auch nicht möglich war, das Treffen zu beenden. Ich bin etwas ratlos; mache ich was falsch? Wer kann mir noch Tipps geben, worüber man bei einem solchen Treffen noch reden kann oder worauf ich achten sollte. Vielen Dank.
Liebe Grüße
Elisa
dem33 - 09.04.2008, 18:54
Ich weiß nicht, ob das überhaupt geschlechtsspezifisch ist. Geht mir mit manchen Frauen genau so. Es ist eben die Frage, ob man gemeinsame Interessen und Gesprächsthemen hat.
Keine sehr aussagekräftige Antwort, ich weiß, aber:
Wahrscheinlich machst Du gar nichts falsch, Deine Gesprächspartner auch nicht, sondern - mit manchen geht's eben, mit anderen nicht.
Anonymous - 09.04.2008, 18:56
Hi, versuche die Männer nicht irgendwie zu durchleuchten mit der nachfragerei. Ich denke das kommt für die dann so vor als würdest du sie erstmal bewerten wollen.
Fabian - 09.04.2008, 18:57
Wow, normalerweise heißt es doch, dass der Mann die Frau "unterhalten" muss. Auf jeden Fall habe ich auch öffters Probleme ein Gespräch am laufen zu halten.
Der erste Schritt hin zur Besserung war der, dass mir klar wurde, dass ich nicht dafür da bin, um mein Gegenüber zu unterhalten. Der/die andere soll gefälligst auch etwas beitragen. Ich lasse mir auch gerne was erzählen über Dinge, über die ich sonst keine Ahnug habe.
Als zweites habe ich gelernt Gesprächspausen nicht zwangsweise als unangenehm zu empfinden. Wenn ich etwas Zeit brauche, um ein neues Thema zu finden, dann ist das eben so Wie gesagt, der andere soll doch auch was beitragen und wenn ihm nichts einfällt, dann musst du dich auch selber nicht schämen. Schlimmtenfalls sage ich meinem Gegenüber:"So, jetzt fällt mir gerade nichts ein." und lächle dabei. Wenn man vielleicht gerade am Spazierengehen ist, dann kann man ja einfach schweigen nebeneinander herlaufen, das macht ja nichts.
Drittens nehme ich mir inzwischen das Recht mich aus dem Gespräch kurzzeitig auszuklinken. Mich meinen Gedanken hinzugeben und den anderen zumindest kurzzeitig zu vergessen. Durch sowas fällt mir dann auch leichter ein, was ich noch sagen könnte. Ich könnte mein Gegenüber z.B. an meinen Gedankengängen teilhaben lassen, auch wenn das neue Thema ohne "Vorwarnung" angeschnitten wird.
Alles in allem darf man nicht krampfhaft versuchen zu plappern.
Oliver - 09.04.2008, 19:28
Ich kann nur bestätigen, was schon geschrieben wurde: Jeder der Gesprächspartner ist zu 50 Prozent für das Gespräch zuständig. Im positiven wie im negativen Sinne, und ganz besonders wenn man sich noch nicht oder kaum kennt.
marwie - 09.04.2008, 19:32
Hi Elisa,
Das Problem kenne ich umgekehrt auch; es fällt mir oft recht schwer, mit einer Frau ein Gespräch am laufen zu halten.
Liegt wohl unter anderem daran, dass ich mich va. über Sachthemen gut unterhalten kann, Smalltalk liegt mir eher nicht so. Aber auch wenn es gemeinsame Interessen gibt, betrachte ich die Dinge wohl ziemlich anders (meist halt aus einer technischen Perspektive) als die meisten Frauen, denn mit Männern kann ich mich oft problemlos unterhalten.
Tja, das Leben ist eigenartig :-)
Zitat: Wenn ich z. B auf ihre Hobbys oder was sie so in ihrer Freizeit machen / in letzter Zeit gemacht haben zu sprechen kam, hatten sie z. B. nur 1-2 Sportarten (z. B. Rennradfahren) als Freizeitbeschäftigung. (Selbst wenn im Profil auch andere Hobbys angegeben waren: z. B. "Hobby kochen" = "hab schon mal Nudeln gemacht").
Also ich könnte vieles über meine Freizeitbeschäftigungen erzählen, aber ob das eine Frau interessiert, wage ich zu bezweifeln :-)
Gruss
Marwie
jurt - 09.04.2008, 22:22
Ich kenne das Problem auch, ein Gespräch am laufen zu halten. Besonders mit Personen, die ich noch nicht gut kenne, fällt es mir sehr schwer.
Zitat: Zitat: Wenn ich z. B auf ihre Hobbys oder was sie so in ihrer Freizeit machen / in letzter Zeit gemacht haben zu sprechen kam, hatten sie z. B. nur 1-2 Sportarten (z. B. Rennradfahren) als Freizeitbeschäftigung. (Selbst wenn im Profil auch andere Hobbys angegeben waren: z. B. "Hobby kochen" = "hab schon mal Nudeln gemacht").
Also ich könnte vieles über meine Freizeitbeschäftigungen erzählen, aber ob das eine Frau interessiert, wage ich zu bezweifeln :-)
Fraglich ist ob man dann trotzdem davon erzählen sollte oder besser nicht. Ich glaube langsam, dass es gar nicht so empfehlenswert ist, immer krampfhaft ein Thema zu suchen das beide Gesprächspartner definitiv interessiert. Zu starkes Vorsortieren oder Filtern schafft meist Probleme. Andererseits sollte man aufpassen, dass man den anderen nicht die ganze Zeit mit Sachen vollquatscht, die ihn gar nicht interessieren. Das kann schwierig werden, wenn der andere keine Rückmeldung gibt. Jedenfalls könnte eine Möglichkeit sein, dass man verschiedene Themen mal "ausprobiert" auch wenn man sich nicht sicher ist, dass sie den anderen interessieren, und dann auf die Reaktion des Gegenübers achtet.
Und unter "Hobby: kochen" verstehe ich, dass man oft und gern kocht. Also zumindest Spaß daran hat, selbst wenn es nicht so anspruchsvolle Gerichte sind, die man zubereitet. :wink:
Ganta - 09.04.2008, 22:36
Männer sind im allgemeinen nicht sehr redefreudig. Wäre also nicht schlimm oder zu unnormal, wenn die Frau den größeren Zeitanteil über redet.
Wenn es mehr ein Zuhörer-Typ ist, der nicht viel redet, sich aber am Gesprächs-/ Monologverlauf nicht stört, dann darf Frau IMHO auch vermehrt über sich selbst reden. Auch wenn sowas verpönt wird und generell nicht empfohlen wird - andererseits ist Mann dann dankbar, daß ihm die "Arbeit" zu reden abgenommen wird.
Ansonsten dürfen es ruhig auch banalere Themen sein: "Was hast du den Tag über gemacht?" etc., oder die Standardthemen wie Urlaub.
karl.m - 10.04.2008, 19:53
ein freund hat mir mal gesagt, dass es vollkommen egal ist worüber man spricht.....und wenn es ein schwank aus der jugend ist. missgeschicke oder lustiges sind auch häufig gut, weil sie zeigen uns von unserer menschlichen seite.
viel wichtiger ist, dass man "die botschaft" vermittelt, dass man in diesem moment am leben des anderen "teilnimmt" und authentisch wirkt
Elisa - 11.04.2008, 20:40
Hallo,
erstmal danke für die vielen Antworten.
Abius hat folgendes geschrieben: Hi, versuche die Männer nicht irgendwie zu durchleuchten mit der nachfragerei. Ich denke das kommt für die dann so vor als würdest du sie erstmal bewerten wollen.
Ich habe mal darüber nachgedacht. Ich versuche manchmal, durch Nachfragen das Gespräch am Laufen zu halten. Das kann natürlich falsch aufgefasst werden. Ich werde in Zukunft mal darauf achten.
Ganta hat folgendes geschrieben: Männer sind im allgemeinen nicht sehr redefreudig. Wäre also nicht schlimm oder zu unnormal, wenn die Frau den größeren Zeitanteil über redet.
Puh... ich bin selber relativ ruhig und mir fällt es schwer, die ganze Zeit zu reden. Ich denke dann oft, dass ich den / die andere/n langweile und das will ich natürlich auch nicht.
Vielleicht lerne ich das Reden ja noch ein bisschen, wenn ich mich öfter mit jemandem treffe.
In jedem Fall denke ich, dass meine Beziehungslosigkeit sehr damit zusammenhängt, dass ich wenig weggegangen bin und nur einen kleinen Freundeskreis habe. Ich bin jetzt offener und bin schon mal gespannt drauf, ob sich meine Situation in einem Jahr schon etwas geändert hat.
Liebe Grüße
Elisa
NKA - 12.04.2008, 05:14
Achte auch darauf, dass du beim Lächeln Zähne zeigst, das ist ein Zeichen, von dem man als Mann immer wieder liest, dass das ein ziemlich sicheres Signal von Interesse bei Frauen sei.
Olli - 13.04.2008, 12:30
Zitat: Achte auch darauf, dass du beim Lächeln Zähne zeigst, das ist ein Zeichen, von dem man als Mann immer wieder liest, dass das ein ziemlich sicheres Signal von Interesse bei Frauen sei.
Wichtig ist es, dass man natürlich und locker rüberkommt. Nicht ganz echtes Lächeln wird sofort erkannt von Frauen sowieso sofort. Ich hatte mal eine Englisch-Lehrerin, die wohl in den USA dieses affektierte Verhalten von manchen Frauen dort aufgeschnappt hat. Wenn sie dann das dort gelernte künstliche Lächeln aufsetzte, dachte jeder Junge garantiert nur das eine: die ist nicht ganz gesund. Alles kann, nichts muss und immer locker und entspannt sein.
Gruß, Oliver
sonnenvogel - 13.04.2008, 22:18
Eine gute Freundin hat mal zu mir gemeint dass ich beim Reden mit den Frauen zuviel darüber grüble was ich rede. Habe ich inzwischen (fast) eingestellt. Ich bin wie ich bin.
Jeder muss etwas zum Gespräch beitragen, ansonsten wird es für einen schnell fade. Das muss jetzt nicht unbedingt 50:50 sein, 30:70 finde ich auch gerade noch ok.
Das mit dem Nachfragen ist schon wichtig, aber erst wenn dein Gegenüber mit dem Reden aufhört und irgendwie wartet ob denn jetzt noch Interesse da ist. Zwischenfragen kann man natürlich jederzeit stellen weil sie das Gespräch beleben oder wenn man was nicht verstanden hat aber oft stört es.
Manchmal erwischt man natürlich Menschen (auch Männer) die nur reden reden reden und dann zuwenig auf das Gegenüber eingehen. Das ist interessant wenn man (wie viele ABs glaube ich) ein Zuhörertyp ist aber irgendwo verliert man die Konzentration.
Ich denke das wichtigste ist, einfach interessiert zu sein an seinem Gegenüber aber auch von sich selbst zu erzählen. Dadurch entblättern sich langsam die Lebenseinstellungen beider Personen und man bekommt ein Gefühl ob es passen könnte oder nicht.
(um mich hier mal auszuheulen: ich hatte jetzt schon ein paar Mal das Gefühl dass was gepasst hätte aber ich habe einfach keinen Flirt hinbekommen....)
Andererseits ist das mit dem Nachfragen aber oft mühsam. Ich habe dieses Wochenende vier Frauen kennengelernt, davon hat eine auf jede Frage nur Ein-Satz-Antworten gegeben und auch kein Frage an uns gestellt. Mein Freund (Normalo) hat sie als fad bezeichnet, ich denke dass es da einfach an gesellschaftlichem Regeln und Smalltalkerfahrung gemangelt hat.
Gesprächpausen überbrücken ist schwer, für beide. Ein Gespräch darf abreissen, das ist ganz normal, aber die Aufmerksamkeit für das Gegenüber darf nicht verloren gehen. D.h. Blickkontakt halten, sich darüber freuen dass der andere da ist (=lächeln), Füllsätze verwenden etc.
Am besten mit 100-200 Personen Small-Talk machen, dann wird das besser.
Liebe Grüße
sonnenvogel
JohnArbucle - 16.04.2008, 11:30
Beobachtungen
Hallo Elisa,
wenn du einfach nur small-talk üben möchtest, brauchst du Kontakt zu einer gemischten Runde, ein Gespräch-du allein unter 5 (fremden) Männern, naja, ich weiß nicht was dabei herauskommt. Wobei ich keine Probleme hätte mit zum Stammtisch zu kommen, wenn es irgendwo in meiner Nähe ist.
Ich habe schon oft die Beobachtung gemacht, das Frauen oft viel mehr Reden als Männer. Gerade wenn ich mal irgendwo Urlaub machte und nebenan eine Großfamilie, befreundete Pärchen oder ähnliches am Tisch saßen. So bei einer Woche Urlaub kann man da schon seine Tendenzen erkennen. Aber auch bei Familienfeiern saßen oft die Männer stumm am Kaffeetisch und die Frauen unterhielten sich, jedoch meist über belangloses. Ich klinke mich dann entsprechend auch da und dort in die Gespräche ein.
Bei meinen Eltern ist das eher so: Sie übernimmt den smalltalk und er sitzt stumm daneben, geht's dann um Politik diskutiert er leidenschaftlich und sie gähnt eher. Ich habe von beiden etwas, was mich eher bedrückt, ist wenn gar niemand da ist, mit dem man sich unterhalten kann :(
Ok, Telefon, aber das ist dann doch nicht das gleiche...
NKA - 17.04.2008, 19:53
Das mit dem small talk ist nicht ganz so leicht, wie man glauben könnte.
Mit einer/m KunststudentIn kann eine Unterhaltung über verschiedene Impressionisten durchaus small talk sein, während das gleiche Thema schon eine Ecke zuviel an Niveau für andere ist.
Genauso kann ein einfaches Geplaudere über das Wetter sofort abschreckend wirken.
Was ist small talk ?
Ich habe da immer meine Probleme mit....
Sie:"Was machst´n du so als Hobby ?"
Ich:"Meist kreatives..."
Sie:"Was denn zum Beispiel...?"
Ich:"Naja, zur Zeit arbeite ich mit einigen Freunden an einem Photoprojekt."
Sie:"Das ist ja interessant...was denn für Photos ?"
Ich:"Fanart, könnte man sagen."
Sie:"Häh ?"
Ich:"Kennst du "S.T.A.L.K.E.R.-Shadow of Chernobyl" oder den Film "Stalker" von Andrei Tarkowski ?
Sie: "Nö, was´n das ?"
Ich:"Nun, ersteres ist ein Computerspiel und zweiteres äh ein Film."
Sie:"Worum geht´s da ?"
Ich:"Es geht um eine merkwürdige "Zone", in der physikalische Anomalien auftreten, die manchmal auch "Artefakte" genannte Gegenstände mit übernatürlichen Eigenschaften hervorbringen...ist so ein Endzeitdingens."
Sie:"Ist das so ein Killerspiel ?"
Ich:"Naja, nicht so direkt, also schon, also man rennt da schon mit Knarren rum und so...aber dieses Spiel hat auch RPG- und Adventure-Einflüsse."
Sie:"Häh ?"
Wann verlässt man den small talk und gerät auf Spezialgebietterritorium ?
Wenn man das allgemeine Niveau vom small talk verlässt, muss man oft umfangreichere Erklärungen dabei geben und reisst das Gespräch an sich, ohne es zu wollen.
Wenn aber der Redeanteil zu sehr bei einer der Personen liegt, verliert die andere Person das Interesse, selbst dann, wenn die Person mit dem hohen Redeanteil eingentlich nur die Fragen der anderen Person beantwortet.
Die Beobachtung, dass ich "zuviel" rede in Gesprächen hat mich zutiefst verunsichert und zur Zeit möchte ich am liebsten gar nicht mit anderen Menschen, die mich noch nicht kennen plaudern.
Aber so lernt man auch niemanden kennen.
Wieder einmal....dumm gelaufen.:-(
Fabian - 17.04.2008, 22:45
NKA, du hast da einen sehr wichtigen Punkt angesprochen, nämlich das Smalltalk nicht immer gleich Smalltalk ist. Es gib nicht DIE eine Smalltalkebene, die bei jedem Menschen funktioniert. Stattdessen muss man in der Lage sein, sein Gegenüber so einzuschätzen, dass man die gerade richrige Ebene findet.
Will heißen, man muss sein Gegenüber beobachten und einschätzen. Gegebenenfalls das Gespäch in die richtigen Bahnen lenken. Bei deinem Beispiel zu dem PC-Spiel könntest du nach dem letzen "Hä?" ja ganz direkt und schmunzelnd sagen: "Ah, ich sehe schon, dass findest du nicht so super" und dann das Thema wechseln.
Oder du stellst das gleich Thema in einem anderen Licht da. Erzähl nicht von den technischen Finessen des Projekts, sondern von den Leuten, die da mitwirken und wie die drauf sind. Also keine kalten Fakten, sondern Storys aus deinem Bekanntenkreis. Damit kannst du dann gleich auch zeigen, dass du in eine Gruppe eingebunden bist und dort wichtige Arbeit verrichtest. Das müsste doch gut ankommen.
jurt - 18.04.2008, 02:16
NKA hat folgendes geschrieben: Achte auch darauf, dass du beim Lächeln Zähne zeigst, das ist ein Zeichen, von dem man als Mann immer wieder liest, dass das ein ziemlich sicheres Signal von Interesse bei Frauen sei.
Gilt das auch umgekehrt?
NKA - 18.04.2008, 02:40
Also...
Die etwas biologistische Erklärung, weshalb Männer es anziehend finden, wenn Frauen viel mit sichtbaren Zähnen beim Flirt lächeln ist, dass Frauen mit reglenässig hohem Östrogenspiegel (gelten als besonders fruchtbar), weissere Zähne als andere Frauen haben.
Deswegen ist das "Strahlelächeln" ein bseonderes Flirtsignal, so wie bei Männern die "Schulter-betonte" Körpersprache oder das "ans-kinn-fassen", was auf die Stellen hinweisen soll bei denen sich ein hoher Testosteronspiegel zeigt.
Habe ich jedenfalls mal gelesen.....
Ich glaube allerdings, das unabhängig vom Geschlecht ein besonders gleichmässiges und gesund wirkendes Gebiss, ein Hinweis auf "gute Gene" und daher natürlich auch ein wichtiges Flirtsignal ist.
Tja, wer nicht so schöne Zähne hat, muss hoffen, dass er/sie wenigstens "süsse Grübchen" beim zahnlosen Lächeln zeigt. :roll: :wink: :D :( :?
Gust - 23.04.2008, 23:11
Stichwort "das Gespräch am laufen halten" usw:
wenn Frau krampfhaft versucht, das Gespräch am Laufen zu halten und dadurch "plappert wie ein Wasserfall" wirkt das nicht gut. Das hat so etwas "krampfhaftes", was es ja im Endeffekt auch ist.
Schweigen ist manchmal gar nicht so schlecht. Man erinnere sich an Mia Wallace aus dem bekannten Tarantinofilm: "man weiß dass man jemand besonderes getroffen hat, wenn man einfach nur für ein paar Minuten gemeinsam die Schnauze halten kann"
Aus dem Schweigen kann man ja auch einen neuen Aufhänger für das Gespräch basteln.
Weiterhin:
Männer haben es nicht so gern (zumindest ich persönlich, weiß nicht, ob das allgemeingültig ist) wenn man zu sehr ausgefragt wird. Also nachfragen über bestimmte persönliche Sachen ist schon okay, aber es muss in gewissem Rahmen bleiben.
In diesem Zusammenhang ist auch wichtig, dass Frau Interesse zeigt. Und zwar nicht nur verbal sondern auch mit Körpersprache. Ist schwer zu beschreiben, aber ich merke es wenn einer Frau es total egal ist, was ich sage - auch wenn sie 100mal nachfragt und 1000mal "ist ja toll, ist ja interessant" sagt.
Also das sollte nur gelten, wenn auch echtes Interesse vorhanden ist :wink:
von der Körperhaltung her ist es immer gern gesehen, wenn Frau entspannt und nicht so komisch-verkrampft dasitzt. Auch nervöse rumspielerei mit diversen Tischgegenständen sind nicht der Bringer. Zu ruhig ist aber auch nix.
Das ist das, was ich dazu beitragen kann
NOVA - 24.04.2008, 10:53
Wenn die Sympathie zueinander übereinstimmt, ist es so ziemlich wurscht was oder über welches Thema man spricht. Dann verläuft das Gespräch automatisch fast wie von selbst. Deshalb sollte man sich nicht zu sehr darüber den Kopf zerbrechen. Am besten beim Date z.B. die Sache einfach auf sich zukommen lassen. Denn planen kann man mit einer Fremden Person das Gespräch ohnehin nicht. Wenn ein Gespräch von Anfang an nur schleppend vorangeht wie ein schwerer hinterherschleifender Sack Kartoffeln, wo jeder innerlich glücklich darüber ist, wenn was gefunden wird um die nächste Etappe von ein paar wenigen Minuten halbwegs gut zu überbrücken, kann davon ausgegangen werden dass es einfach nicht passt.
Tyvek - 02.05.2008, 08:04
Ich habe Probleme in Gesprächen Probleme, in denen ich mein gegenüber noch nicht kenne. Das viel mir letztens in einem chat auf, wo man öfters von wildfremden angetextet wird (ich wollte da ein wenig kommunikation üben).
Ich weiß nämlich meist nicht worüber ich dann reden soll. Ich selber beginne keine Themen, die mich nicht interessieren und versuche auch nichts zu erzählen, wo ich denke, es würde mein gegenüber langweilen.
d.h. da small-talk Themen mir meist völlig egal sind, ist das schonmal ein Problem. und wenn ich mich langweile, fang ich an mit den worten des andern in meinem kopf umherzuspielen... d.h. wenn er zweideutigkeiten zulässt, überspitze ich die nicht gemeinte bedeutung, manchmal ist das auch recht lustig. nur schlecht ist es wenn es nicht verstanden wird.
und da liegt das zweite Problem: ich benutze ein etwas gebildeteres Vokabular, aber nur etwas, was den 17jährigen Hauptschüler aber überfordert. und wenn ich dauernd Begriffserklärungen geben muss, schafft das eine feindselige atmosphäre.
zwar heißt es in einem Sprichwort: "Die Struktur einer ambivalenten Beziehung beeinträchtigt das visuelle und kognitive Wahrnehmungsvermögen extrem."
nagut ... blind vielleicht, aber nicht Taub.
Ich finde, ein Gespräch das auch Pausen aushält ohne damit beendet zu sein, ist es auf jedenfall wert geführt zu werden.
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