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Verfügbare Informationen zu "Warum sind gute Käfer so teuer ? Teil 7 - 10"

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rostflüsterer - 04.12.2007, 06:02
Warum sind gute Käfer so teuer ? Teil 7 - 10
Kapitel 7 - Ein Lichtblick, es geht vorwärts !

Nach ewig langen Vorbereitungen und Vorbereitungen für die Vorbereitungen, geht es jetzt endlich an der eigentlichen "Baustelle" weiter, am Objekt selbst - meinem "Testkandidaten"


Mein Original - Ersatzteil muß noch etwas aufgearbeitet werden...


Wie schon erwähnt, sind die Wagenheberaufnahmen des Käfers nur
nutzlose Rostfänger.
Deshalb muß auch diese Bodenwanne leider dort repariert werden !


Teil einpassen und verschweissen....


...Die unteren Ecken nicht vergessen...
Denn die Bodenwannen sind an 2 Stellen auch von unten geschweißt !


So kann man´s lassen - steckt aber noch reichlich Arbeit drin, bis zur "Hochzeit"
Anmerkung:
Als "Hochzeit" bezeichnet man beim Käfer, das Verbinden der Karosserie(Häuschen) mit dem Fahrgestell.

Die Letzten Vorbereitungen vor der "Hochzeit"


Da sich die Pedalerie sich vorm Draufsetzen besser montieren lässt,
wird sie vorher noch montiert und davor noch "schnell" restauriert
rostflüsterer - 04.01.2008, 07:27
Warum sind gute Käfer so teuer ? - Kapitel 8
Kapitel 8 - Es kommt zusammen, was zusammen gehört


Pedalerie ist montiert, die Dichtung wird noch fixiert...


...Dichtung beidseitig mit "Dichtpampe" einkleistern...


...und "Häuschen" drauf - Endlich !!!
rostflüsterer - 20.06.2008, 06:11
Warum sind gute Käfer so teuer ? Kapitel 9
Kapitel 9 - Es geht weiter !!
Nach der Winterpause und einigen "Notfällen" geht es nun endlich weiter...
Das Häuschen sitzt ja nun drauf und die Dichtmasse auf der Chassies-Dichtung ist sogar mittlerweile mal getrocknet - Welch Wunder...
Doch nun werde ich mich erstmal um den Motor kümmern, vor Beginn lief er wohl einigermaßen, mir ist es aber lieber, wenn ich weis, mit was ich es zu tun habe :!:
Da der Motor erstaunlich trocken ist und mein "Bauchgefühl" mir sagt, das er gut ist, werde ich mich auf den normalen Wartungsablauf beschränken.


Erstmal den Vergaser reinigen und die versteinerten Membranen und
Dichtungen ersetzen


Mein "Bauchgefühl" war richtig, dieser Motor, ca. Bj. 1983, macht
wirklich einen sehr guten Eindruck, es sind kaum Ablagerungen
vorhanden :!:


Doch bevor es weitergeht, werde ich mich erstmal um den Tank kümmern,
auch er war beim Sandstrahlen und ist mittlerweile wieder lackiert,
jetzt noch von unten einwachsen und einbauen


Hier sieht´s soweit gut aus, noch etwas Konservierung und rein mit dem Tank
Mittlerweile sagte mir ein Bekannter, der vor Rund 2 Jahren auch mal selbst Hand an den Käfer seiner Tochter gelegt hatte :
"....Mann, um erstmal so weit zu kommen, das ist ne´ ganz schöne Scheißmaloche, am Anfang unterschätzt man so was schnell....!"


Nun werde ich meinem "Testkandidaten" mal Leben "einhauchen"
Der Motor läuft jetzt wie ein Uhrwerk - Naja, habe ja auch noch mal schnell
Rund 60,-Euro an Teilen "reingepulvert"

Jetzt kommt das Kapitel, was über den ganzen Eindruck von diesem Käfer endscheidet, ein Kapitel,
welches für viele Menschen anscheinend das wichtigste am Auto ist: Die "Kosmetik"
(Wer schön sein will, muß bekanntlich leiden....)
rostflüsterer - 03.07.2008, 06:28
Warum sind gute Käfer so teuer - Kapitel 10
Die Kosmetik - oder besser die Vorarbeit für ein schickes Aussehen
...Oder noch besser: Das, was beim Lackierer richtig Geld kostet, wenn man´s selbst nicht machen kann...
Ich hatte mir von Anfang an gesagt, das ich auf eine Komplettlackierung verzichten wollte - noch halte ich verzweifelt daran fest....
Mein Testkandidat wurde in der letzten Phase seines alten "Lebens" nicht mehr sonderlich "geliebt"...
Mit Dachgepäckträger oben drauf und sperrigen Sachen innendrin gings lange durch das ländliche Nidderau, danach diente er einem Musiker, der´s nicht nur mit dem Parken an verbotenen Stellen, so genau nahm (einige "Knöllchen", die sich damals beim Ausräumen fanden, belegen das !) sondern auch der Lack hatte zu dieser Zeit seinen Glanz schon lange verloren.
Bis dann der 1.Motor wohl irgendwann den Geist aufgab...
So bekam wirklich jedes Quartal der Lackierung seine Gebrauchsspuren :?


Anmerkung:
Man teilt ein Auto bei einer Teillackierung, z.B. bei Unfallreparaturen, in Lackier-Quartale auf, das heist, eine Fläche die bis zu einer bestimmten Stelle lackiert wird, so das man keinen Übergang zur alten Lackierung sieht, oder der Übergang unter einer Zierleiste, oder einer Kante versteckt werden kann, sind über 70% der möglichen "Quartale" beschädigt, sollte man sich zumindest für eine komplette Aussenlackierung entscheiden, gerade bei Farbtönen die sich im Laufe der Jahre stark verändert haben, oder Metallic-Lack, sollte man dies in erwegung ziehen - Bei unserem orangenem "Testkandidat", hielt sich das Gott-Sei-Dank einigermaßen in Grenzen... :idea:

Also Los geht´s:


Eigentlich wollte ich nur die Schweller neu lackieren, aber die viel "benutzte" A-Säule, deutet mir
das Gegenteil, das wird wohl ä´bissi meehr....


Die Schweißstelle und einige kleine Dellen müssen geglättet werden !


...und nun wieder ein paar Schichten Grundierung, Spachtel und Füller, naja das Zwischenschleifen
nicht vergessen - wie ich es liebe...


...aber gute Vorarbeit wird mit einem guten Lackbild belohnt - wenn
man das Glück hat, lackieren zu können, denn das spart viel Geld :!:


An der rechten B- Säule kam eine alte "Verletzung" zum Vorschein,
hier wurde einst gezinnt und gespachtelt



Leider wurde das Auto beidseitig (über)beansprucht, so das die "Wunden" auf der rechten Seite
auch nicht mehr mit "Smart-repair" zu flicken sind, denn hier wurde schonmal was "verarztet"
- long time ago...


Also ist es besser die ganze Seitenwand neu zu lackieren !


So sei es dann, daß, das nächste Quartal neu gelackt wurde !
Wie gesagt, gut, wenn man´s selber kann.
In Anbetracht der Tatsache, das es "nur" Material gekostet hat, kann man auch mal über die paar Staubeinschlüsse im Lack, die sich eigentlich recht einfach auspolieren lassen, hinweg sehen....


...wer das halt nicht einigermaßen hinbekommt, muß halt "etwas" Geld beim Lackierer lassen, womit wir wiedermal beim Thema wären...


...aber wenn man´s schonmal bis hier her geschafft hat, ist man doch eigentlich übern Berg - ODER ?


Ach ja, sollte ich vielleicht noch erwähnen:
Die Gummi und Chromteile waren übrigens nicht mehr so berauschend und Trittbretter in fester Form, gab´s auch nicht mehr...
Nun kommt mein gut sortiertes Teilelager ins Spiel - Was dann noch fehlt, muß man halt wirklich kaufen, also wieder Geld ausgeben...


...naja, immerhin erfreuen sich die Fensterrahmen bester Gesundheit, denn am Dach ist unser "Testkandidat" ja immerhin noch im Originallack, da kann man beruhigt Scheiben einziehen, nachdem die bestellte Gummiteilekiste eingetroffen ist.
Frisches Gummigelump in guter Qualität kostet halt wieder Geld, lässt sich leider nicht vermeiden, denn Gebrauchtgummis bedeuten oftmals leider Wassereinbrüche und alte Keder sowie Kleingummis und zerknickte Fensterschachtrahmen, sehen an einem gemachten Auto nicht so toll aus
Wobei die Fensterrahmen für die Türen, hätte ich noch in gut gebraucht, zumindestens so viele, das man daraus mit Sicherheit ein Päärchen Gute basteln könnte - Zja, da sind wir wieder beim Thema gut sortiertes Teilelager....


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