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tomtom - 09.01.2008, 01:24
Türkische Protestanten werben für die Türkei
Türkische Protestanten werben für die Türkei
Die türkische protestantisch-baptistische Kirchenvereinigung will christliche Kirchenführer aus 120 Ländern zu einem Kongress zusammen bringen.
Angriffe auf Christen, haben in der europäischen Presse großen Raum eingenommen und in den Augen der christlichen Welt das Image der Türkei sehr beschädigt, sagt Ertan Cevik in einer schriftlichen Darstellung. Daher sei es nötig, dass das Christentum in den theologischen Fakultäten besser gelehrt werde und die türkische Gesellschaft sollte besser informiert werden, sagte er. Das türkische Volk wisse generell sehr wenig über das Christentum und daher sollten theologische Fakultäten dabei helfen, diese Lücke zu füllen. Durch die Morde an Christen sei das Image der Türkei sehr beschädigt worden und daraus habe sich eine Notwendigkeit ergeben zu erklären, dass die türkischen Christen in der Türkei Religionsfreiheit besitzen, sagte Cevik. Die Türkei sei tolerant gegenüber allen Kulturen und Religionen und es müsse ein Weg gefunden werden, dies auch bekannt zu machen.
„Die negativen Schlagzeilen der Gegenwart in den Medien hatten einen negativen Effekt auf die Gesellschaft. Diese Angriffe repräsentieren nicht die Mehrheit unserer Bevölkerung, doch diese Vorkommnisse werden leider von Ausländern auf unsere gesamte Bevölkerung adaptiert. Die Europäer denken, in der Türkei gebe es keine Toleranz gegenüber Nicht-Muslimen und das hat Auswirkungen auf den Tourismus,“ erklärte er und fügte hinzu. Diese Übergriffe haben die globale Meinung über die Türkei gebildet und nun hat man den Eindruck, die Türkei behandele ihre Christen und andere Nicht-Muslime schlecht. „Wir, als türkische Christen, haben die Pflicht der Solidarität für unser Land und ebenso für die Prinzipien des Staatsgründers der Türkischen Republik, Mustafa Kemal Atatürk, dass die Türkei bereit ist mit jedem zu kooperieren der diese Verpflichtung teilt. Wir, als türkische Christen sind auch gegen das ‚Große Nahost Projekt’. Ebenso treten wir entschieden gegen die Beleidigungen der Muslime aus Dänemark ein. Wir werden gut behandelt, doch was auch immer wir sagen, man hält uns für Verräter der Türkei. Die Türkei ist die Heimat der Sieben Kirchen der Offenbarung, die im Neuen Testament erwähnt sind. Nach unserer Meinung tut die Türkei nicht genug für den Pilger-Tourismus und liegt weit zurück hinter Israel und dem Vatikan. Die Sieben Kirchen seien in der Ägäis beheimatet und die Türkei könnte von einem Pilger-Tourismus nur profitieren, sagte er.
Aber dieses Vorhaben müsse von Ministerpräsident Erdogan mit unterstützt werden. Solche Organisationen könnten dabei helfen, die Allianz zwischen der christlichen und moslemischen Welt zu unterstützen. „Wir jedenfalls werden die christlichen Führer aus 120 Ländern zusammen bringen und mit ihnen eine Allianz der Zivilisationen auf den Weg bringen sowie den Pilger-Tourismus fördern. So haben wir auch eine gute Gelegenheit, ihnen die türkischen Menschen vorzustellen. Aber dazu benötigen wir die Unterstützung des Ministerpräsidenten.
http://deutsch.yenialanya.com/index.aspx?KatAd=Alanya%20Nachrichten&KatId=35&Haberim=14582&HabRes=sadcvsdasdasd
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