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Anonymous - 30.01.2006, 01:23
Eroskop
Steinbock

Frau

Gewiß fehlt der Steinbock-Frau manchmal ein Schuß Unbeschwertheit. Aber sie ist nun mal ernsthafter und findet an oberflächlichen Spielereien keinen Gefallen. Wenn in ihrer Gesellschaft ein schlüpfriger Witz erzählt wird, dann geht sie. Nicht, weil sie prüde wäre, sondern weil sie sich in ihren geheimsten Regungen ertappt fühlt.

Nur der Richtige soll sie entdecken, erforschen. Sie braucht Sicherheit und viel geregelte Ordnung. Findet sie das alles nicht vor, wenn ein Mann ihr nicht gewachsen ist, dann kann sie allerdings sehr schnell die Zügel selbst in die Hand nehmen. Und dann hat er nur noch wenig zu bestellen.

Wenn sie sich im Auto küssen läßt und diesen Kuß sogar noch leidenschaftlich erwidert, so heißt dies noch lange nicht, daß er nun auch weitergehen dürfte. Nicht auf die Schnelle! Im Bett erweist sie sich als Meisterin: Kein ausgedehntes Vorspiel, das wäre reine Zeitverschwendung. Sex ist ein Ereignis, keine Spielerei. Sie hat nichts gegen Experimente - aber sie macht nur mit, wenn sie direkt zum Ziel führen. Sie bevorzugt Stellungen, die ihr erlauben, Geschehen, Tempo und Heftigkeit zu kontrollieren. Nachher schläft sie rasch ein - doch das passiert in der Regel nach mehreren Abläufen so spät, daß er ebenso erschöpft ist.

Sie gibt sich keinen Illusionen hin, sondern setzt lieber auf Sicherheit. Keine romantischen Flausen. Dennoch sollte der Partner etwas darstellen, denn sie will ihn präsentieren, sich an seiner Seite sonnen können. Wenn schon nicht gut gebaut, was im übrigen nicht so schlimm ist, sollte er doch eine gute Position bekleiden. Diese sehr nüchterne und realistische Einstellung hat der Steinbock-Frau auch den Ruf eingebracht, sehr berechnend zu sein.

In der Liebe ist sie eigensinnig. Er muß sich an gewisse Spielregeln halten. Er soll nicht zu dominierend sein, sich eher führen lassen. Ihre eigentlichen erogenen Zonen sind Knie- und Achselhöhlen. Besonders stolz aber ist sie auf ihre Beine und will, daß man sie gebührend bewundert. Eine Massage der Knie und umliegenden Partien kann sie verrückt machen. Wie keine andere Frau benutzt sie ihre Phantasie, um alles das nachzuholen, was ihr das Leben scheinbar vorenthält.

Mann

Der Steinbock-Mann - treu, zuverlässig, pflichtbewußt steht er allen Lebensaufgaben gegenüber. Auch in der Liebe: Für ihn ist sie der Lohn für alle Anstrengungen, der Ruhepol. Er besitzt eine derart starke Ausstrahlungskraft für das andere Geschlecht, daß er in jungen Jahren und nach den ersten Erfahrungen mehr darum bemüht ist, abzuwehren als anzuziehen.

So hat er seine ausgeprägte Sinnlichkeit fest im Griff. Und da nicht selten sein Argwohn überwiegt, passiert es ihm sogar, daß er zu spät erkennen muß, daß er mit seiner Zauderei das Glück verpaßt hat.

Den Steinbock-Mann trifft man auf Party und Gesellschaft als äußerst aufmerksamen Beobachter im Hintergrund. Er hat es einfach nicht nötig, sich in den Mittelpunkt zu drängen. Er verabscheut seichten Smalltalk, wie er auch aufgeputzten Frauen mit fast schroffer Ablehnung aus dem Weg geht. Er redet nicht viel, schon gar nicht über seine Gefühle. Aber was er sagt, das sitzt. Ungeschminkt und deutlich bis zur Beleidigung.

Wenn ihn aber eine Frau interessiert, wird er sie geradezu belagern und keinen Schritt von ihrer Seite weichen. Er kann und will einfach nicht glauben, daß sie ihn nicht mögen könnte. Noch so viele Körbe sind für ihn kein Grund, endgültig aufzugeben. Eine Frau, deren Herz er erobert hat, wird jedoch bald die beiden krassen an ihm kennenlernen: Den Straßenengel, der nach außen hin stets die Form wahrt, sich zuvorkommend, höflich, korrekt benimmt. Und den Hausbengel, der sich in der eigenen Intimsphäre gehen läßt, sich unkonventionell vielleicht sogar faul gebärdet.

Beim Sex liebt er das Gewohnte, schätzt keine Abweichungen oder Veränderungen. Kein zu ausgefeiltes Vorspiel, keine raffinierte Verführung. Er zieht sich sehr schnell aus - sie darf sich ruhig mehr Zeit lassen. Doch dann ist es auch schon soweit. Er packt zu, mit ungeheurer Vehemenz. Er küßt ihren Körper, als gelte es, einen Rekord zu brechen. Er zwingt sie unter sich, kraftstrotzend, wild, aber nicht gewaltsam oder brutal. Und er weiß, eine Frau zu befriedigen, denn er wird nicht müde, ehe ihr nicht die Lust vergangen ist.

Viele halten ihn für einen Frosch, nur weil er nicht ständig lichterloh brennt. Völlig falsch: Ein Steinbock-Mann will sich nur sicher sein, daß eine Frau den Wert erkennt, ehe er sich ihr nähert. Er gehört zu den Männern, die von Natur aus mit viel Mißtrauen ausgestattet sind. Nur eine Frau, die er über eine lange Zeit kennt, wird ihn voll begreifen und mit ihm das höchste Glück erleben. In der Liebe darf eine Frau alles mit ihm machen - nur nicht versuchen, ihn zu dirigieren. Oft scheint es auf den ersten Blick so auszusehen, als hätte er überhaupt kein Interesse, keine Lust - doch wartet er nur ab. Seine typisch erogenen Zonen sind die Knie. Stundenlang kann er die Knie einer Frau streicheln. Wenn sie ihn dann dort mit Liebkosungen bedenkt - am liebsten mit leichten Bissen in die Kniekehlen - dann wird er nicht lange neben ihr ruhig liegen bleiben können.

Wassermann

Frau

Auf den ersten Blick wirkt die Wassermannfrau kühl, abweisend, möglicherweise sogar berechnend. Auf jeden Fall aber zurückhaltend. Playboys machen einen großen Bogen um sie, denn es kostet viel Mühe, sie herumzukriegen. Und im letzten Augenblick sagt sie mit Sicherheit doch nur nein. Schulkameraden halten das Wassermann-Mädchen für zickig und eingebildet, weil sie mit gleichaltrigen, unreifen Männern absolut nichts anzufangen weiß.

Eltern leben immer in Sorge, ihre Wassermann-Tochter könnte eine alte Jungfer werden. Doch sie braucht einen Schutzpanzer. Denn bei aller Liebe und Zärtlichkeit, die sie zu geben hat, ist sie auch überaus verletzlich. Nichts haßt sie mehr als Härte, Grobheit, protzende Männlichkeit. Jeder, der sie überrumpeln oder zu etwas zwingen möchte, hat ausgespielt. Sie will sich anlehnen, in die starken Arme ihres Beschützers kuscheln können.

Doch wenn ihr einer zu nahe kommt, verwandelt sie sich in eine Furie und kratzt ihm die Augen aus. Es hat wenig Sinn, einer abgeneigten Wassermann-Frau den Hof zu machen. Wenn sie einen Mann nicht mag, nützen alle Aufmerksamkeiten und Mühen nichts mehr. Entweder sie zeigt von Anfang an: "Du bist mir sympathisch" - oder sie strahlt eisige Kälte aus. Und das ist immer endgültig. In diesem Punkt ist die sonst so Wetterwendische unbedingt konsequent. Ein Mann, der sie beeindrucken will, braucht nicht reich, überaus klug und schon gar nicht attraktiv zu sein. Aber er muß Originalität und ein gewisses Maß an Weisheit und Vornehmheit besitzen. Sie braucht das Gefühl, daß er ohne sie nicht leben kann. Dann ist sie schon glücklich.

Sie ist eine der attraktiven Frauen im Bett. Unruhig und unermüdlich, ausdauernd bis zur völligen Erschöpfung. Sie spielt mit seinem Körper, als wäre er ein Musikinstrument. Dabei fällt ihren Lippen die Hauptrolle zu. Und mag er mitten in der Nacht tief schlafen - sie hat ihn mit Sicherheit in wenigen Augenblicken zu vollem Leben erweckt. Denn sie liebt zu jeder Tages- und Nachtzeit und in jeder Umgebung. Sie mag besonders, wenn er auf einem Hocker Platz nimmt und sie sich auf ihn setzen kann.

Er darf sich alles erlauben, nur Kritik will sie nicht hören. Auch der Versuch, sie umzumodeln, wird schon im Ansatz scheitern. Bevor sie nicht den Startschuß gegeben hat, sollte er nicht die Finger nach ihr ausstrecken. Wird sie alleine gelassen oder aber nur vernachlässigt, ist sie schnell weg. Schließlich muß der Partner ihr den nötigen Spielraum zugestehen. Sie liebt den passiven Mann, der unter ihrer Kunstfertigkeit stöhnt und außer Kontrolle gerät. Wehe dem Mann, der bei ihr zu schnell ermüdet. Denn keine liebt so ausdauernd, so unersättlich wie sie. Ihre eigentlichen erogenen Zonen sind die Beine, speziell die Unterschenkel. Der erfahrene Liebhaber erobert eine Wassermann-Frau von unter her kommend. Ein Streicheln der Waden, ein Lecken ihrer Fesseln, ein leichtes Massieren der Knie bringt sie in höchste Ekstase. Bei der Wassermann-Frau bleibt kein Mann unerfüllt. Wer wird reicher beschenkt als ein Partner dieser wunderbaren Seele? Die Wassermann-Frau hat ein starkes Mißtrauen gegenüber Gefühlen, die sie nicht zu kontrollieren vermag. Deshalb haben Sex und Erotik für sie immer etwas Erschreckendes.

Mann

Die einen halten den Wassermann-Mann für einen Eigenbrötler, der immer ein wenig auf Distanz geht und sich nie bedingungslos auf Freundschaften einläßt. Andere gehen ihm aus dem Weg, weil er sich rücksichtslos über Normen, Regeln, Moralvorstellungen hinwegsetzt, als hätte das alles für ihn keine Gültigkeit. Wenn ein Mann nur mal Zigaretten holen will, um niemals zurückzukehren - dann ist er sicher ein Wassermann.

Die Liebe bedeutet für ihn Entdeckung, Erfahrung, Experiment. Eigentlich etwas, was immer nagelneu, aufregend und noch nie dagewesen sein müßte. Der Wassermann verliebt sich auf der Stelle rettungslos. Und es ist jedesmal dasselbe: Er geht mit einer wunderschönen Frau aus - und dreht sich nach einer anderen um. Vielleicht tut er das nur, weil ihm ein unfehlbarer Spürsinn für das Besondere zueigen ist. Er entdeckt Qualitäten, die andere erst viel später erkennen. Feinfühlig, wie er ist, kann er auch jene Frau zur Raserei bringen, die ansonsten kalt und unnahbar ist.

Dabei ist er absolut kein Draufgänger. Hat er eine Frau erblickt, die ihn interessiert, so nähert er sich ihr fast verlegen und ein wenig hilflos. Er wartet beinahe immer, bis er ermuntert wird. Nicht die Eroberung macht ihm Spaß, sondern die Kunst der Luststeigerung. Wobei die Erotik viel wichtiger erscheint als die Sexualität. Die Luft um ihn herum muß geradezu knistern vor Spannung. Er geht nicht auf den Orgasmus los, sondern auf das kunstvolle Spiel mit dem Körper. Und er kennt alle Kniffe, auch den kühlsten Eisblock zum Schmelzen zu bringen.

Er versteht sich auf Steigerung der Leidenschaft. Er hat weder ihren Busen berührt noch ihre Scham - und sie hatte bereits ihren ersten Orgasmus. Er kann perfekt massieren, wobei seine Finger wie entfesselt über ihre Haut tanzen. Er versteht zu küssen, seine Zunge spielen zu lassen. Wenn es soweit ist, dauert es wiederum eine Ewigkeit, bis er zum Orgasmus gelangt. Die Partnerin braucht dabei nichts anderes zu tun, als ihn walten zu lassen. Hinterher ebbt alles schnell ab. Kein Wunder, er hat sich verausgabt.

Seine Partnerin weiß bei ihm nie genau, woran sie ist. Liebt er sie, liebt er sie nicht? An einem Tag kommen die heißesten Liebesschwüre über seine Lippen, am nächsten ist er schweigsam. Ein seelischer Zickzackkurs. Seine Partnerin muß ihm einen Schubs geben, bevor er ihr nachsteigt, sonst geht er einfach weiter zur nächsten. Rivalität aber spornt ihn nicht an - er weicht ihr aus. Schließlich haben andere Mütter ja auch noch schöne Töchter. Auf keinen Fall ist er der Mann für die "schnelle Nummer". Körperliche Liebe ist für ihn nur mit einem vertrauten, sympathischen Menschen in gewohnter Umgebung denkbar. Zärtlichkeiten von seiner Partnerin erwartet er eigentlich erst nach der Vorstellung - während seines Auftritts will er möglichst ungestört sein. Seine typischen erogenen Zonen sind die Unterschenkel. Wer den Müden auf Touren bringen möchte, sollte ihn dort massieren, küssen, vielleicht sogar kräftig bürsten.

Fische

Frau

Die Fische-Frau ist die personifizierte Eva, der kein Mann widerstehen kann, die fleischgewordene Versuchung. Meisterlich versteht sie sich auf den Umgang mit den Waffen der Frauen: Wenn sie will, bringt sie jeden Mann zur Strecke. Gerade die Stärksten und die Abgebrühtesten wickelt sie um ihr zartes Fingerchen, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt.

Sie gehört zu den stärksten Frauen, weil sie von Natur aus als die hilfloseste erscheint. Sie erreicht am meisten, weil sie sich mehr als andere beeinflussen läßt, alles Neue begierig aufnimmt. Sie liebt so feurig, weil sie eigentlich Angst vor den eigenen Gefühlen hat.

Die Fische-Frau lernt nicht, wie man einen Autoreifen wechselt. Sie freut sich darüber, daß es Männer gibt, die ihr dabei helfen. Sie hält überhaupt nichts von Emanzipation, weil sie dadurch alles verlieren würde, was sie stark macht. Ihre erschrockenen Kinderaugen und der schmollende Mund treffen ihn an innerster Stelle: Er muß diesem verlorenen Wesen helfen. Doch das ist bei ihr keine Raffinesse, kein loses Spiel - das ist natürlicher, unverfälschter Weibchen-Trieb. Sie lockt ihn mit ihren Reizen, verbirgt sie aber gleichzeitig so geschickt, daß der Wunsch des Mannes, noch mehr zu entdecken, übermächtig wird. Sie wirft sich ihm an den Hals, doch nur, um ihn sanft, aber bestimmt abzuwehren und so lange hinzuhalten, bis er rettungslos in sie verliebt ist und mehr sucht als nur ein flüchtiges Abenteuer. Doch sie geht nur mit dem Mann ins Bett, den sie wirklich liebt. Niemand wird sie jemals vergessen können, der ihr einmal begegnet ist. Er bleibt ihr verfallen.

Die Fische-Frau ist ungemein lernbegierig und braucht offenbar keinen Schlaf, kein Essen und keine Erholung mehr. Der Partner gewinnt rasch den Eindruck, daß nur noch ein einziges Wort ihr Denken und Fühlen, vor allem aber ihren Körper beherrscht: Sex. Und Sex bedeutet bei ihr Hingabe. "Sag mir, was ich tun soll", bettelt sie immer wieder. Und ist enttäuscht, wenn ihm nichts Neues mehr einfallen will. In dieser Phase liegt alles bei ihm: ist er ein verständnisvoller, zärtlicher Partner, dann wird sie ihn küssen, streicheln, massieren, eincremen, baden, waschen, bis er sich gewaltsam befreit.

Ihr Partner muß attraktiv sein und ihr etwas bieten können. Auf Schönheit, Muskelkraft und dergleichen kann sie dagegen verzichten. Am liebsten sieht sie in ihm einen riesigen zottigen Spielbär, stark, aber gutmütig. Ihre erste große Liebe gehört einem erfahrenen Mann: Sie will bei einem Meister in die Lehre gehen. Ist sie älter und selbst erfahren geworden, sucht sie knabenhafte Männer, die sie in die große Kunst der Liebe einweihen kann. Und es bedeutet für einen Heranwachsenden ein großes Glück, zuerst in die Hände einer Fische-Frau zu geraten. Sie erwartet, daß er sich aufwendig um ihre Lust bemüht. Ihre typischen erogenen Zonen sind die Füße, speziell die Zehen und Fußrücken. Sie läuft gern barfuß, weil das einen Schauer durch ihren Körper jagt. Und sie gerät außer sich vor Entzücken, wenn der Partner ihren Fuß zwischen beide Hände nimmt und streichelt und küßt.

Traum, Phantasie, Wirklichkeit - bei der Fische-Frau fließt alles nahtlos ineinander über. Jeder Traum ist für sie ein Stück Wirklichkeit.

Mann

So unwahrscheinlich es auch klingen mag: der undurchsichtige Fische-Mann kann sich doch tatsächlich zweimal innerhalb nur weniger Minuten verlieben. Der Fische-Mann trifft eine Frau - und ist hingerissen. Bis, ja bis eben die nächste auftaucht und alles Dagewesene verblassen läßt. Und das passiert ihm ständig.

Man sagt: Der Fische-Mann weiß nie so recht, was er eigentlich will. Falsch: Er weiß sehr genau Bescheid. Nur gewinnt er pausenlos neue Einsichten und bleibt offen für neue Eindrücke. Kein Wunder - er besitzt die beneidenswerte Fähigkeit, an jeder Sache und in jeder Person sofort das Beste zu erkennen. Hat eine Frau eine tolle Figur, dann stört ihn ihre lange Nase nicht. Ist sie zu dick, sieht er bestimmt nur das entzückende Grübchen an der Wange, das ihn völlig verrückt macht.

Und dann beginnt er zu schwärmen, zu träumen, zu versprechen. Und ehe eine Frau sich versieht, hat er sie in seinen Bann geschlagen. Unauffällig. Meistens auf die ganz sanfte Tour. Sitzt er mit seiner augenblicklichen Flamme am selben Tisch, muß sie dann mit einem versteckten Angriff von unten rechnen. Er rückt immer näher, bis seine Beine Kontakt gefunden haben. Er bittet seine Angebetete zum Tanz, wobei er ungeniert sein Knie zwischen ihre Beine drückt und seinen Schenkel an ihrem Körper reibt. Er ist unverschämt erotisch.

Allerdings ist sein Ziel bei dieser engen Berührung nicht unbedingt das Bett - daran denkt er nicht einmal. Er lebt vornehmlich für die Ekstase und will sie ohne Hintergedanken genießen. Der Fische-Mann liebt es ungewöhnlich, vielleicht sogar ein wenig pervers. Tabus jedenfalls gibt es für ihn nicht. Den Geschlechtsakt aber schiebt er vor sich her, als wäre er das Ende der Liebe, als hätte er Angst vor dem Augenblick, in dem seine Männlichkeit die Standhaftigkeit einbüßt. So zieht er das Vorspiel fast unerträglich in die Länge. Nach der Liebe ist es, als hätte er ihre Existenz einfach vergessen. Er dreht ihr den Rücken zu - oder setzt sich vor den Fernsehapparat. Aus. Vorbei.

Er besitzt nicht den Ehrgeiz, als großer Verführer zu gelten. Sobald er merkt, daß eine Frau ihm nicht entgegenkommt, zieht er sich zurück. Sie ist aber um so begehrenswerter, je verrückter sie auftritt. Ihm gefällt der gefallene Engel, den er retten kann - oder mit dem er berauscht und so richtig schön verdorben durch alle Sümpfe der Leidenschaft watet. Auch deshalb läßt er sich am leichtesten einfangen, wenn man versucht, ihn tüchtig zu schockieren. Dazu muß sie aber recht selbstbewußt und sicher auftreten, denn er braucht ihren Rückhalt und eine gewisse Sicherheit. Besonders schön braucht sie nicht zu sein, aber gepflegt. Beine, vor allem aber die Füße mit blutrot lackierten Zehennägeln können ihn verrückt machen. Seine eigenen Füße sind auch seine spezielle erogene Zone. Es ist ein Zeichen höchster Lust, wenn er seine Partnerin mit den Zehen liebkost. Je länger die Bindung aber dauert, desto mehr muß die Partnerin die Führung übernehmen und ihn mit immer neuen Spielarten überraschen.

Der Fische-Mann verfügt über Erfahrungen - auch schon in jungen Jahren. So träumt er weniger, aber direkter als andere. Die Szenen und Abläufe variieren dabei stark und sind extrem vom spontanen Erlebnis abhängig.

Widder

Frau

Die Widder-Frau ist eine Katze mit samtweichen Pfoten, die scharfe Krallen verbergen. Unnahbar, stolz betrachtet sie das Treiben um sich herum, als wäre sie an all dem völlig desinteressiert. Doch sie lauert nur auf Ihre Chance.

Keiner bringt Sie zum Schnurren - es sei denn, Sie wollen es selbst. Niemand kann Sie zähmen. Doch wenn Sie sich selbst das Halsband umlegen, folgen Sie treuer als jeder Hund. Nur wer glaubt, sie durchschaut zu haben, ist auf dem Holzweg.Liebe bedeutet für sie Kampf. Sie muß sich mit Ihrem Partner unentwegt messen. Wehe ihm, er zeigt dabei Schwäche! Zaghafte, weiche, verträumte Typen oder gar Pantoffelhelden sollten einen weiten Bogen um die Widder-Frau machen. Sie braucht den hundertprozentigen, großzügigen Mann. Das erste Zeichen Ihrer Zuneigung ist massive Kratzbürstigkeit: Sie faucht, beleidigt, verletzt, wie nur ein Widder verletzen kann. Und sie tut das mit all Ihren Waffen.Selbst mit Ihren körperlichen Reizen.

Nur wer dieser Angriffslust standhalten kann und ein paar kräftige Kratzer am eigenen Bild in Kauf nehmen mag, lernt das heißblütige, temperamentvolle Wesen als Liebespartner kennen. Er glaubt, sie nach zähem Ringen erobert zu haben - dabei hat sie ihn schon erwählt, bevor er nur daran dachte. Nicht selten geschieht das Hals über Kopf. Es ist beinahe schon typisch für Widder-Frauen, daß sie lange und sorgfältig sortieren und verwerfen - und sich dann impulsiv für einen Mann entscheidet, der überhaupt nicht ihrer Idealvorstellung entspricht. Und das ist dann genau der Falsche.

So liebt die Widder-Frau: Die Umgebung braucht nicht unbedingt zu stimmen, auf Blumen und Kerzenschimmer kann sie verzichten. Hauptsache, der Partner kennt keine Hemmungen und er hält sich nicht zu lange mit einem langatmigen Vorspiel auf -je wilder, desto besser. Auf keinen Fall darf die Liebe eintönig, mechanisch, einfallslos sein. Schon gar nicht verstohlen, heimlich, scheu unter der Bettdecke. Dann schon lieber einmal so zwischendurch auf die "Schnelle" an einem ungewöhnlichen Ort.

Das erwartet die Widder-Frau von ihrem Partner: Sehr hoch im Kurs steht bei Ihnen der orale Sex, den sie selbst zwar nicht gerne praktizieren, aber vom Partner selbstverständlich erwarten. Seine Lippen und seine Zunge mögen Sie überall verspüren, ohne daß ein Zentimeter Ihres Körpers ausgespart würde. Zu den eigentlichen erogenen Zonen gehört bei ihr der Kopf: Ein Kuß auf die geschlossenen Augenlider schätzen Sie als höchste Anerkennung.Ein leichtes Knabbern am Ohrläppchen kann Sie verrückt machen. Ihr Partner sollte alles Gekünstelte und Geschminkte meiden und sich so natürlich wie möglich geben. Wenn er allerdings etwas für seine Muskeln tut und nicht bleich vergeistigt, sondern braungebrannt und selbtbewußt auftritt, wird sie das redlich honorieren.

Dann vermag sie auch einen Seitensprung zu verzeihen - vorausgesetzt, der Partner findet rechtzeitig wieder heim und verharrt nicht in Heimlichkeiten und Lügen. Davon träumt die Widder-Frau: Es sind gewiß keine romantischen Märchenbilder, mit denen sie sich befaßt. In ihren Träumen geht es noch wilder zu als im realen Leben. Sie sollte ihrem Partner nicht alles erzählen - und wenn, dann nur in Andeutungen: Er könnte sich sonst als Stümper vorkommen.

Mann

Widder-Männer sind eine Sturmflut: Wild, aggressiv, voller Ungeduld - und schonungslos direkt. Wo sie auftauchen, liegt Spannung in der Luft. Und eines ist sicher: Bald passiert etwas Ungewöhnliches. Der Widder-Mann entdeckt mit sicherem Blick die attraktivste Frau. Falls sie das Interesse weckt - und Widder sind schnell interessiert - gibt es kein Halten mehr. Protest wird nur als Ansporn für neue Attacken empfunden. Das Vorspiel ist für ihn nur Zeitverschwendung - er kommt gleich zur Sache!

Es liegt in der Natur des Widder, alles auf die Spitze zu treiben. Er sucht das Abenteuer und kostet es bis zur Neige au ichts ist da mit romantischem, einfühlsamem Erobern. Der Widder streichelt nicht - er zerreißt, knöpft auf, entblättert. In puncto Sex gibt es nichts, was ihn nicht reizt, was nicht ausprobiert werden muß. Glauben Sie ja nicht, es gäbe einen Ort, an dem man vor seinem Überfall sicher wäre. Der Platz, an dem er sich nicht vorstellen könnte, Liebe zu machen, existiert nicht. Den Spaß verliert er nur dann recht schnell, wenn die Umstände zu gewöhnlich und die Aktion selbst zu routiniert erscheinen. Seine eigentliche Stärke ist zugleich seine Schwäche: Ein Widder kann seine Leidenschaft kaum kontrollieren. Ohne groß zu überlegen, muß er immer tun, wonach ihn sein schäumendes Blut drängt, ob das nun schicklich, rücksichtsvoll ist oder nicht. Was er sieht, was ihn reizt, das will er haben - koste es, was es wolle.

Der Widder-Mann liebt mit dem Kopf. Das sorgt für Einfälle und viel Abwechslung in der Liebe. Den Ort wählt er nicht groß aus - nur zweimal hintereinander am selben Platz wird er nicht verführen. Um richtig in Stimmung zu kommen, liebt es der Widder-Mann, prickelnde erotische Spannung zu erzeugen, in dem er sich an den verwirrten und zugleich neugierigen Blicken anderer ergötzt. Er nimmt seine Partnerin im wahrsten Sinne des Wortes. Dabei sind gelegentliche Püffe und blaue Flecken nicht ausgeschlossen.

Eine Frau ist für den Widder-Mann nur dann interessant, wenn er um sie kämpfen muß. Wer sich ihm willenlos an den Hals schmeißt, wird rüde zurückgestoßen. Es macht ihm unendlich Spaß, jeden Widerstand zu brechen. Schnell verunsichern läßt er sich nur dann, wenn seine Partnerin die Initiative an sich reißt. Sofort würde er befürchten, sie könnte mit seiner Leistung nicht zufrieden sein. Trotz allem erwartet er ein Höchstmaß an Zärtlichkeit. Und dabei ist der Kopf die eigentliche erogene Zone. Ein wilder Kuß kann ihn bereits in einen Zustand versetzen, in dem er alle Hemmungen beiseite fegt. Das leichte Kraulen des Nackenhaares gehört für ihn schon zum Vorspiel. Sehen, Schmecken, Hören - und vor allem das Riechen - das ist für ihn reinste Sinnlichkeit. Alleine ein schweres Parfüm kann ihn bereits um den Verstand bringen. Am aufregendsten findet er freilich den natürlichen, unverfälschten Duft einer erregten Frau.

Stier

Frau

Die Stier-Frau ist der Inbegriff einer Traumpartnerin: Sie ist offen und geradlinig, zu ihrer Sexualität hat sie ein natürliches, gesundes Verhältnis. Jede Faser ihres Körpers strahlt Erotik aus. Sie ist anschmiegsam und zärtlich, wenn nötig auch nachsichtig. Und all dies wird beherrscht von einer perfekt funktionierenden Intuition. Ihrer gefühlsbetonten Natur entsprechend ist sie aber auch besitzergreifend und eifersüchtig: Wenn sie etwas will, weiß sie ihre Mittel bis hin zu Tränen oder Wutausbrüchen einzusetzen.

Eine Stier-Frau für ein belangloses Abenteuer zu gewinnen, ist ein nahezu aussichtsloses Unterfangen: Ist sie in festen Händen, flirtet sie zwar gern, geht aber keinen Schritt weiter. Bei der Wahl eines Mannes fürs Leben - und wenn möglich, wird sie tatsächlich ein Leben lang an seiner Seite bleiben - verläßt sie sich ganz auf ihre Intuition. Ihre Vorstellungen sind nüchtern und präzise, was ihrer Leidenschaft aber keinen Abbruch tut - in ihrem Leben muß nur alles stimmen. Wollust bedeutet für sie nicht nur Zärtlichkeit und Spaß im Bett. Dazu gehört auch ein gutes Glas Wein, die wohlige Zweisamkeit oder auch ein gutes Gespräch.

Im Liebesspiel ist die Stier-Frau nicht festgelegt. Es spielt für sie keine Rolle, ob es im Auto oder auf einer Treppe passiert. Dabei ist sie nicht nur selbstlos: Sie will ihre Befriedigung. Wenn die Stier-Frau einen Mann verführt, geht sie sehr zielstrebig vor: Bevor er es richtig bemerkt hat, hat sie ihn längst um den Finger gewickelt. Wenn ihre Liebe aber einmal gewonnen ist, ist ihre Zuneigung absolut vorbehaltlos und frei von jeder Heimlichkeit.

Um die körperliche Liebe richtig genießen zu können, braucht sie Sicherheit. Der Traummann sollte ein großes Maß an Erotik ausstrahlen - noch wichtiger ist aber, daß er ein Typ zum Anlehnen ist. Nur ja kein Weichling, der sich hinter ihr versteckt und nur einen Mutter-Ersatz sucht. Hat sie den Richtigen gefunden, umsorgt sie ihn und ordnet sich ihm auch bereitwillig unter. Allerdings muß er von Anfang an wissen: Er gehört ihr. Die Stier-Frau verteidigt ihren Besitz mit allen Kräften. Mag er ruhig mit anderen flirten - wenn sie spürt, daß sie ihn verlieren könnte, wird sie zur wilden Bestie.

Ihre bevorzugten erogenen Zonen finden sich am Hals und Nacken. Bereits das leichte Kraulen des Nackens versetzt sie in wohlige Schwingungen. Zärtliche Bisse unter das Kinn können sie schon beinahe um die Besinnung bringen. Und das nicht nur beim Vorspiel: Wenn ihr Partner später leicht Hals und Nacken umfaßt, kann sich ihr Orgasmus zur wahren Ekstase steigern. Doch die Stier-Frau verlangt nicht nur die sexuelle Erfüllung: Wer sie glücklich sehen will, muß ihr Luxus bieten können. Eine Perlenkette etwa um den Hals bedeutet für sie ein höchst sinnliches Erlebnis.
Sexuelle Träume und Wunschvorstellungen beschäftigen sie von klein auf und später unentwegt, wobei ihre Phantasien aber gern zu ihrem ursprünglichen Thema zurückkehren. Dabei spielen immer wieder große und starke Männer die Hauptrolle, zu denen sie aufsehen kann, denen sie sich unterwirft und hingibt.

Mann

Auf den ersten Blick wirkt er meist unscheinbar, scheu, vielleicht sogar langweilig. Er bleibt im Hintergrund. Doch der Stier-Mann sieht alles und weiß alles. Kommt er einmal in Fahrt, hält ihn keiner mehr auf.

Hartnäckig und unbeirrbar kämpft er sich an sein Ziel heran. Wenn er es auf eine Frau abgesehen hat und sich ihr nähert, hat er bereits seit längerem ein Auge auf sie geworfen. Für den Stier-Mann ist Liebe niemals etwas Flüchtiges oder Zufälliges, sondern etwas Großes und Wichtiges.

Der Stier-Mann genießt die körperliche Liebe. Im Gegensatz zu anderen Zeichen mißbraucht er den Sex nicht dazu, Druck oder Spannungen abzubauen oder seine Männlichkeit zu beweisen. Insoweit ist er vielleicht sogar der ideale Liebhaber: Sensibel versteht er es wie kein anderer, die Gefühle seiner Partnerin zu respektieren. Bereits in der Kindheit entwickelt der Stier-Mann einen regen Sexualtrieb. In seiner Jugend ist er, was seine Partnerin betrifft, nicht besonders wählerisch - er will sich vor allem austoben.

Je älter und reifer er wird, desto mehr versteht es der Stier, aus dem Sex ein zauberhaftes, üppiges und vor allem sinnliches Fest zu machen. Aber gerade darin liegt sein größtes Problem: Der Stier-Mann liebt es zu flirten. Nicht aufreizend oder gar frech, eher schüchtern und zurückhaltend. Doch weil seine Begierde immer im Zusammenhang mit tiefsten Gefühlen steht, passiert es ihm immer wieder, daß er sich unsterblich verliebt und dann herzzerreißenden Liebeskummer erleidet.

Er ist ein Meister im Schmusen. Deshalb empfinden viele Frauen das Vorspiel fast noch aufregender als die eigentliche Vereinigung. In seinen Händen kann die Partnerin einen Orgasmus haben, bevor es richtig begonnen hat. Das liegt einfach daran, daß er stets das optimale Tempo findet, ungemein zärtlich, romantisch und behutsam vorgeht. Von einem Stier entkleidet zu werden, ist ein Fest für sich. Er attackiert erst, wenn er den Zeitpunkt für gekommen sieht. Der Liebesakt selbst vollzieht sich dann schnell und kraftvoll - vor allem aber schweigsam. Einen Stier wird man kaum einmal laut stöhnen hören.

Dem Stier-Mann wird nachgesagt, seine Technik im Bett sei einfach und wenig phantasievoll. Doch was ihm an Einfällen fehlt, macht er durch seine Ausdauer spielend wett. Und sorgt seine Gespielin durch ihre Initiative für mehr Schwung und Abwechslung, so ist ihm dies durchaus willkommen. Nur sollte sie sich davor hüten, einem Stier das Gefühl zu geben, er werde bevormundet: Er würde nur eigensinnig und stur reagieren. Am leichtesten erregt eine Frau die Aufmerksamkeit eines Stier-Mannes, wenn sie schüchtern und schwach erscheint. Das weckt seinen Beschützerinstinkt.

Der Stier selbst ist ein von Natur aus eitler Mensch. Er wird gern umschmeichelt, und mit dem richtigen Kompliment läßt er sich leicht um den Finger wickeln. Da er eine Schwäche für das Natürliche hat, mag er weder dicke Schminke noch zu schweres Parfüm. Der Stier braucht Zärtlichkeit und Bequemlichkeit. Seine erogenen Zonen finden sich an Hals, Nacken und Kinn.

Zwilling

Frau

Die Zwilling-Frau ist eine Verwandlungskünstlerin, ein geheimnisvolles und schillerndes Wesen. Aber sie ist noch viel mehr: ein glühender Eisblock, eine sanfte Wildkatze, eine heilige Sünderin.

Doch ist es nicht alleine ihre verführerische Ausstrahlung, die zu faszinieren vermag. Sie ist in der Lage, jeden Typ von Mann zu begeistern - denn sie ist nicht nur Gespielin fürs Bett, sondern auch eine geistreiche und herausfordernde Gesprächspartnerin. Dabei ist sie eine ständige Herausforderung: Zu direkt oder gar plump darf man sich ihr nicht nähern. Auch wenn Sie noch so bereit und willig ist, mit ihrem Geliebten alle Spielarten animalischer Triebhaftigkeit zu erleben - so erwartet sie doch zunächst ein galantes, respektvolles Werben. Und das muß er sich was kosten lassen, denn Zwilling-Frauen lieben den Luxus. Sie ist sprunghaft - und er muß mitgehen. Wehe dem Liebhaber, der, statt aktiv zu werden, ihr immer noch zu Füßen liegt und sie liebkost, wenn sie schon Feuer gefangen hat.

Schon in frühester Jugend neigt die Zwilling-Frau dazu, sich mit vielen Männern einzulassen. Es genügt ihr nicht, Leben, Charakter und Laufbahn eines Mannes zu beeinflussen: Unentwegt wird sie sich und ihren Partner auf die Probe stellen. Ihre Liebe ist spontan, nicht geplant. Und sie ist Meisterin, wenn es darum geht, sich selbst und den Partner in die richtige Stimmung zu versetzen und dann Schritt für Schritt zu jenem Punkt zu führen der beiden die höchsten Wonnen verspricht.

So haftet selbst einer schnellen Nummer im Zugabteil oder auf dem Rücksitz im Auto nichts Gewöhnliches oder Flüchtiges an. Der Sex beginnt bei ihr oft mit einem anregenden Gespräch. Dabei wird ihre Körpersprache von Minute zu Minute deutlicher. Die körperliche Vereinigung mit einer Zwilling-Frau ist dann ein heftiger, ungestümer Zusammenprall, der einem Kampf mit einem wilden Tier gleichkommt. Sie schreit und tobt, beißt und kratzt, als ginge es um ihr Leben. Der Mann muß die Zwilling-Frau auf Händen tragen. Sie muß für ihn der Mittelpunkt des Lebens sein. Das heißt aber nur, daß er auf sie eingehen, sie anregen muß.Sie braucht Blumen und vor allem Menschen, das Leben um sie herum muß toben. Und sie muß wissen, daß er alles für sie tun würde.Alles!

Die eigentliche erogene Zone der Zwilling-Frau sind die Hände. Bereits nach dem ersten Händedruck weiß sie sicher, ob der Mann ihr Interesse zu wecken vermag oder nicht. Sie streichelt unermüdlich und will selbst ausgiebigst gestreichelt werden. Auch liebt sie den Luxus und setzt beinahe jedes Mittel ein, um ihn zu erlangen. Dazu gehört auch ihr Sex-Appeal.

Da sie in der Lage ist, Gefühl und Berechnung gut voneinander zu trennen, fällt es ihr nicht schwer, den Sex als Waffe zu benutzen. In ihrer Phantasie gibt es so gut wie kein Tabu. Unverblümt und grenzenlos träumt sie an nahezu jedem Ort und bei jeder Beschäftigung: Mal ist sie das wehrlose Mädchen, das von einer ganzen Rockergruppe durch alle Höhen und Tiefen der Leidenschaft geschickt wird.

Dann wieder ist sie ganz dominante Frau, die sich mit starker Hand eine Schar Liebessklaven hält. Besonders häufig aber geht sie von ihren momentanen Regungen aus und versteigt sich in die wildesten Abwege.

Mann

Zwei Dinge sollte man über den Zwilling-Mann unbedingt wissen: So, wie er sich heute gibt, wird er morgen bestimmt nicht sein. Das ist an weniger guten Tagen tröstlich: Bei einem Zwilling-Mann darf man immer auf positive Änderungen hoffen. Benimmt er sich im einen Augenblick grob und eigensinnig, kann er im nächsten ungemein zartfühlend und nachsichtig reagieren.

Er ist ein Mann der Überraschungen, der plötzlichen Wendungen. Ruhelos und von einer ungeheuren Neugier getrieben, versucht er bisweilen, an einem Tag mehr zu erleben, als andere in einer ganzen Woche. Liebe, Sex und Erotik - das sind für ihn prickelnd aufregende Expeditionen ins Unbekannte. Er will und muß alles kennenlernen, alles erfahren, alles einmal ausprobieren. Hat er es sich vorgenommen, ein Geheimnis zu lüften, kann ihn nichts aufhalten.

Seine wahren Gefühle weiß der Zwilling-Mann gut zu verbergen, denn er schwelgt gerne in Widersprüchen. Nie kann sich seine Partnerin seiner Liebe wirklich sicher sein. Während er ihr noch heftig den Hof macht und sie liebkost, ist er vielleicht schon anderweitig verliebt. Andererseits bedeutet scheinbare Gleichgültigkeit nicht, daß er nicht tiefste Gefühle hegt.

Frauen gegenüber ist er charmant und einfallsreich. Er versteht es, sie in ein interessantes Gespräch zu verwickeln, ohne sie seine Begierde spüren zu lassen. Seine eigentliche Stärke ist der Zauber, der von ihm ausgeht. In der Nähe dieser energiegeladenen Männer fühlen sich seltsamerweise alle Frauen sofort wohl, verstanden und geborgen.

Er verliert nicht viele Worte. Lieber läßt der Zwilling-Mann seine Hände sprechen. Wenn er will, kann er mit ihnen jede Frau in Stimmung bringen. Ein unbedecktes Frauenknie, ein nackter Oberarm - schon liegen seine Hände darauf, jagen Schauer durch ihren Körper. So ist seine Stärke auch das Vorspiel. Er beherrscht alle Feinheiten und Nuancen, kein Zentimeter ihres Körpers entgeht seiner Aufmerksamkeit. Sex bei ausgelöschtem Licht mag er dagegen überhaupt nicht. Der Zwilling-Mann bevorzugt Spiegel, möglichst überall, um das Liebesspiel aus allen Blickwinkeln beobachten zu können. Die eigentliche Vereinigung vollzieht der Zwilling-Mann erst, wenn er sich selbst nicht mehr zurückhalten kann. Dann geht alles sehr schnell - fast zu schnell.

Ist ihm die Gespielin zu dominant, verliert der Zwilling-Mann schnell die Lust. Er will, daß sich seine Partnerin unter seinen Händen windet, sich seinen Händen ergibt. Vom zarten Streicheln und Liebkosen bis zum kraftvollen Zupacken, Kneten und Schlagen kennt er alle Abstufungen der süßen Marter. Will man einen Zwilling-Mann reizen, muß man die Kunst der Andeutungen beherrschen. Nicht das durchsichtige Kleid oder gar eine entblößte Brust bringen ihn auf Touren. Aber ein kurzer Rock, ein tiefer Ausschnitt, der ahnen läßt, was noch verhüllt ist, stacheln ihn an. Vor allem jedoch schöne, ästhetische Hände kann er stundenlang bewundern. Die Frau, die ihn auf Dauer begeistern will, muß jeden Tag in irgendeiner Weise neu für ihn sein. Sie muß sich ständig verändern und überraschende Rollen spielen. Seine erogenen Zonen befinden sich an den Händen, Armen und Schultern.

Zwar träumt der Zwilling-Mann vielfältig und variantenreich. Doch meist endet jede seiner Phantasien in einer wilden Orgie - und immer ist es der Zwilling-Mann, der die Initiative ergreift, der andere mitreißt, ihnen Scheu und Scham nimmt.

Krebs

Frau

Die Krebs-Frau ist die Mysteriöse: Bei ihrem Anblick stockt jedem Mann für einen Augenblick der Atem. Vielleicht ist es nur ihr Blick, eine Geste oder die Art, wie sie sich bewegt. Und sofort möchte er sich als großer Beschützer und Gönner aufspielen. Er muß diese reine Seele vor allen Fährnissen dieser Welt beschützen.

Er will sie bewahren. Sie wirkt scheu, zerbrechlich und zurückhaltend - bis der Knoten platzt. Diese zwiespältige Wirkung dieser Frau, die von den Männern immer als hilfloses, schutzbedürftiges Wesen empfunden wird, ist nicht selten ihr eigentliches Problem: Sie will nicht als verschüchtertes, kleines Mädchen gelten, sondern als Frau geachtet und bewundert werden. Sie will ihre Gefühle zeigen - hat aber instinktiv Angst, der Rolle, die ihr von außen aufgedrängt wird, nicht gerecht zu werden. Deshalb gibt sie sich noch scheuer, als sie ist.

Doch kann sich dies jäh ändern und die Krebs-Frau ins krasse Gegenteil verfallen: Dann kann es passieren, daß sie sich auf einem vornehmen Fest als Amateur-Striptease-Tänzerin betätigt oder Ihrem Gefährten in aller Öffentlichkeit Hörner aufsetzt. Die Krebs-Frau handelt nach dem Motto "Alles oder nichts". Ihre Entscheidung für einen Partner ist eine Entscheidung fürs Leben, für Heirat oder Trennung. Ihr den Hof zu machen will gut überlegt sein: Denn hat sie Feuer gefangen, weicht sie ihm nicht mehr von der Seite.

Ganz wichtig ist die Stimmung: Es muß ein Ort sein, der Geschmack und etwas Luxus verrät. Sie nimmt erotische Schwingungen auf, wird aber von sich aus nie aktiv. Ihr sensibles Wesen verlangt, daß er sich ihr zunächst liebe- voll und zärtlich nähert. Ein ungalantes Wort, eine ungeschickte Bewegung - und schon zieht sie sich zurück.Das ändert sich schlagartig, wenn sie die Leidenschaft erst einmal gepackt hat: Dann will sie, daß kräftig zugepackt wird, will sie den Mannrichtig spüren. Und dann kann sie eine atemberaubende Liebhaberin sein.

So erschrocken sie bei der ersten Berührung zurückweichen mag - so direkt erwartet sie, genommen zu werden, sobald sich ihr Blick vor Erregung verschleiert hat. Er sollte es aber tunlichst vermeiden, sofort über sie herfallen zu wollen. Er muß ihrem Körper die entsprechende Bewunderung entgegenbringen, sie will hören, wie begehrenswert sie ist. Dabei bietet sie sich zunächst nur dar, läßt die Begierde des Mannes über sich ergehen. Doch sie ist mit Leib und Seele beteiligt. Die Bewegungen ihres Körpers, ihr Stöhnen, ihre Art, sich aufzubäumen, können einen Mann schon zum Glühen bringen. Hat sie ihre Hemmungen einmal abgelegt, kann sie zärtlich wie eine verspielte Katze und ungezügelt wie ein wilder Tiger sein. Sie genießt zu streicheln und selbst gestreichelt zu werden. Ihre bevorzugte erogene Zone ist die Brust. Wer sich darauf versteht, sie sanft zu streicheln, zu massieren, die Brustwarzen zwischen den Fingern spielen zu lassen oder mit der Zunge zu liebkosen, der schenkt ihr höchste Wonnen.

Da die Krebs-Frau ihre Gefühlswelt sorgsam abschottet, ist ihre Phantasie um so ausgeprägter. Mancher Partner wäre sicher schockiert, wenn er wüßte, was sich im Kopf dieser zarten Person alles abspielt. Ihre Träume sind häufig ungezügelte, erotische Märchen: Sie ist Aschenbrödel, deren Wert nur ein echter Prinz zu erkennen vermag. Doch haftet diesen so harmlos klingenden Märchen immer auch eine schmutzige, fast perverse Episode an.

Mann

Warum nur ist der Krebs-Mann so kompliziert? Wieso verkriecht er sich unter seiner rauhen Schale - gerade dann, wenn er sich angezogen fühlt? Weil er der Prototyp des "gebrannten Kindes" ist. Unentwegt trägt er bisherige Erfahrungen mit sich herum. Und ständig scheint er sich einzureden: "Paß auf, du fällst doch wieder nur herein! Sie spielt nur mit dir!" Es will ihm nicht eingehen, daß eine Frau ihn um seiner selbst wegen lieben sollte. Und wenn es keinen Zweifel mehr geben kann, plagt ihn die Angst, den Erwartungen nicht gerecht zu werden.

Wahrlich nicht einfach, dieser Krebs-Mann. Speziell dann, wenn er in jungen Jahren viele Beziehungen erlebt hat und seine zarte Seele tiefe Wunden davongetragen hat. Nicht selten ist ein Krebs-Mann im reifen Alter schlicht nicht mehr in der Lage, so etwas wie tiefe Zuneigung oder Liebe zu empfinden, da er zu früh an die falsche Frau geraten ist.

Der Krebs-Mann, der sich wirklich geliebt weiß und seine Bedenken abgelegt hat, ist der feurigste, warmherzigste und zuverlässigste Partner, den sich eine Frau wünschen kann. Wäre da nicht noch seine blühende, oft ungezügelte Phantasie. Sie eilt den tatsächlichen Ereignissen stets voraus, so daß die Wirklichkeit hinterher blaß und enttäuschend bleiben muß.

Er versteht sich nicht aufs Flirten, Spielen. Der Krebs-Mann handelt immer spontan. Oft genügt die richtige Musik, seinen Angriff zu provozieren, oder ein Blick. Und zu Unrecht halten ihn Partnerinnen oft für prüde und konservativ: Letztlich versucht er nämlich nur, die Wünsche seiner Gespielin zu erfüllen.

Er liebt die Gesellschaft einer schönen Frau. Doch das alleine genügt nicht. Irgend etwas an ihr muß er für bewundernswert halten. Mag das nun ihr stolzes Auftreten, ihr besonderer Geschmack oder ihre Bildung sein. Wenn ihn eine derartige Frau behutsam Avancen macht, wird er alles daran setzen, sie näher kennenzulernen. Haben Sie ein Auge auf einen Krebs-Mann geworfen, folgt nun der heikelste Schritt auf dem Weg zum gemeinsamen Glück. Denn er wird in der Folge versuchen, Ihre Vorstellungen, Erwartungen und geheimsten Wünsche zu ergründen. Die prägt er sich unwiderruflich ein. Es kann Ihnen passieren, daß sie nach einer Bemerkung über den doch so "primitiven Sex" in ihm einen traumhaften Partner haben, der sich einer körperlichen Vereinigung aber verschließt.

Der Krebs-Mann gehört zu den wenigen Männern, die es sehr gerne haben, wenn die Partnerin an seinen Brustwarzen saugt und sie zärtlich streichelt.

Löwe

Frau

Man kann die Löwe-Frau nicht erobern. Denn sie ist eine Frau, die genau weiß, was sie will und wie sie es bekommt. Sie wartet nicht ab, bis ein Mann sich um sie bemüht. Vielmehr richtet sie es so ein, daß der Auserwählte sie bemerkt und eine Chance findet, sich ihr zu nähern. Und sie schenkt ihm die Gunst, sie lieben zu dürfen. Doch das ist keine Arroganz. Sie ist nur einfach von sich überzeugt. Mehr noch von ihren inneren Werten als von ihren körperlichen Vorzügen. Infolgedessen hält sie den, der sich um sie bemüht, auch für einen besonderen Glückspilz. Sie sucht die ewige, vollkommene Liebe - keinen Partner nur für eine Nacht!

Und wer den Mut findet, sich mit einer Löwe-Frau einzulassen, wer es schafft, ihr Herz zu erobern, wird es sicherlich nicht bereuen. Denn sie versteht es, das Beste aus einem Mann herauszuholen, ihn immer wieder zu Höchstleistungen anzutreiben. Und das alles ohne spürbaren Druck, ohne ihn seiner Männlichkeit zu berauben. Er muß nur die Zeit und Geduld aufbringen, das einzusehen und sie kennenlernen zu wollen. Das ausgeprägte und gleichzeitig unerschütterliche Selbstwertgefühl ist ihre wahre Stärke. Doch nicht selten wird es auch zu ihrem eigentlichen Problem: Sie neigt dazu, sehr hohe Ansprüche zu stellen. So schnell ist ihr kein Mann gut genug. Und es braucht einiges, ihr imponieren zu können. Schließlich will sie sich für den Richtigen aufheben. So gibt es bei ihr keine sexuellen Spielereien, nur um die Neugierde zu befriedigen. Kein Ausprobieren, wer wohl am besten zu ihr passen könnte.

Sie sucht von Anfang an den Partner fürs Leben - und er soll der erste sein, der sie besitzen darf. Für dieses Ziel ist sie auch bereit, große Opfer zu bringen. Und manchmal geht sie sogar an ihrem Glück vorbei, weil keiner ihre Zustimmung findet. Er soll und muß ihr König sein - und träfe das auch nur für sein kraftvolles, betont männliches Aussehen zu. Der soziale Rang spielt für die Löwe-Frau nur eine untergeordnete Rolle. So kann sie einen Gärtner, einen Kraftfahrer oder auch einen Handwerker zu ihrem Partner erwählen. Hat sie aber mit 25 Jahren die gesuchte Idealgestalt nicht gefunden, wendet sie sich gerne jüngeren Männern zu. Und sie ist mit 40 noch die Frau, für die auch 18jährige schwärmen.

Bewunderung ist für die Löwe-Frau wie eine Droge. Bei der Liebe braucht sie deshalb viel Licht und eine Umgebung, die einen würdigen Rahmen für sie abgibt. Löwe-Frauen mögen es nicht, wenn man ihnen hastig die Bluse aufreißt. Denn das Ausziehen ist für sie ein Kunstwerk.

Die Löwe-Frau weiß, wie stark die Männer auf sie reagieren. Und auch beim Liebesakt versucht sie zu dominieren. Damit sich der Liebhaber selbst jetzt noch an ihrer Schönheit ergötzen kann, will sie oben liegen oder noch besser sitzen. Ihre bevorzugte erogene Zone ist der Rücken. Das Streicheln oder Kraulen zwischen Hals und Hüften ist für sie ungemein aufregend. Wer aber glaubt, die Löwe-Frau in den Griff zu bekommen, zähmen zu können, wird kläglich scheitern. Sie wird sich immer treu bleiben. Das bedeutet auch, daß sie, ihrer Natur folgend, sich mit nichts zufrieden gibt. Sie will immer mehr. Und wenn der Mann an ihrer Seite da nicht mithalten kann, sucht sie sich einen anderen.

Sie will die Größten und Besten unterwerfen. So sind ihre Phantasien eine Mischung aus unverhüllter, starker Erotik und Selbstbewunderung. Aber immer ein Machtspiel! Der Mann muß zuerst auf die Knie und sie küssen. Er muß ewige Treue schwören. Dann erst gibt auch sie sich ihrer Leidenschaft hin.

Mann

Der Löwe-Mann ist das personifizierte Selbstbewußtsein: Sicherheit, Würde, ja sogar Anmut. Wo immer er auftaucht, steht er sofort im Mittelpunkt und nimmt gnädig als größte Selbstverständlichkeit hin, daß jede Frau ihm zu Füßen liegt. Das Merkwürdige dabei: Dieses starke Auftreten imponiert tatsächlich enorm. Er wirkt wie ein Magnet. Frauen wissen das. Andere Männer fragen oft verblüfft: "Wie macht er das bloß?" Ganz einfach: Er macht überhaupt nichts.

Ein Löwe-Mann ist immer und in jeder Situation überzeugt, unwiderstehlich zu wirken, etwas ganz Besonderes darzustellen. Egal, wie verfahren seine Lage ist, wie unattraktiv er auch sein mag. Läuft etwas nicht so, wie er es geplant hat, dann sucht er die Schuld niemals bei sich selbst, sondern selbstverständlich bei anderen.

Genau diese Einstellung macht ihn in Krisen zum Fels in der Brandung, zu einem Mann, an den man sich anlehnen kann. Da er immer das Gefühl hat, das Schicksal meine es besonders gut mit ihm, schreckt er auch vor höchsten Einsätzen nicht zurück. Verliebtheit ist bei ihm ein Dauerzustand. Seine ungewöhnliche Energie und Ausdauer im Bett machen ihn zum Athleten unter den Liebhabern. Doch bei allem Feuer verliert er nie seinen Kopf. Seine Leidenschaft weiß er zu kontrollieren. Nicht zuletzt wegen seiner permanenten Angst, plötzlich eingefangen und gezähmt zu werden.

Die Umgebung und der Liebesakt selbst müssen vor allem Stil haben, denn der Löwe-Mann liebt gerne luxuriös. Von seiner Partnerin erwartet er, daß sie alle Spielarten beherrscht. Sie soll nicht von sich aus die Initiative ergreifen - das könnte seinen Stolz verletzen - aber doch seine Wünsche erahnen und sich entsprechend verhalten. Er variiert Kraft und Tempo, bis er schließlich außer Kontrolle gerät und sie beinahe unter sich zermalmt. Unter sich, versteht sich. Der Löwe beherrscht die Szene, ist ganz Herr - auch beim Liebesspiel.

Es ist nicht einfach, seine ganze Aufmerksamkeit zu erringen. Denn er ist extrem wählerisch. Sie darf nicht einfach nur schön sein. Nicht selten läßt er sich bei der Wahl derart viel Zeit, daß die Dame seines Herzens, nähert er sich ihr endlich, bereits vergeben ist. Aufgrund solcher schlechten Erfahrungen finden sich besonders viele Egoisten unter den Löwe-Geborenen. Wer mit einem Löwe-Mann liiert ist, dem kann man nur raten, sorgsam auf seine Eigenheiten einzugehen. Nichts läßt seine Phantasie so wilde Sprünge vollführen wie eine Schönheit am Arm eines anderen Mannes. Er braucht eine gewisse Herausforderung, muß aber gleichzeitig von seinem Erfolg überzeugt sein. Im Bett muß sich seine Geliebte seinen herrischen Forderungen unterwerfen. Sie darf weder zu schweigsam noch zu zimperlich sein. Und sie muß deutlich machen, was ihr gefällt. Seine typische erogene Zone ist der Rücken, den sie nicht oft genug massieren, einreiben und mit Liebkosungen verwöhnen kann.

Jungfrau

Frau

Das Zeichen der außergewöhnlich schönen Jungfrau ist zugleich das der einsamen. Und das ist das eigentliche Problem der Jungfrau-Frau: Jeder Mann drängt sich in ihre Nähe, träumt von ihr. Aber gerade ihre Ausstrahlung wirkt wie eine Schranke, hält Männer von ihr ab. Die Jungfrau-Frau trifft nicht ins Zentrum der Sinnlichkeit - man hebt sie auf den Altar der Verehrung. Der Gedanke, sie aufs Kreuz zu legen, käme einem Frevel gleich.

Es ist schon seltsam: Sie, die man für einen Eisblock hält, kommt diesem Bild der Männer noch entgegen. Vielleicht, weil sie weniger als andere Frauen Liebe und Zärtlichkeit braucht. Weil sie so stark ist, daß sie nicht unbedingt einen Partner nötig hat, auf den sie sich stützen müßte. Die Sexualität ist für sie eine wundervolle Verzierung des Glücks - aber nicht das Glück selbst. Über die Lust gibt sie sich keinen Illusionen hin. Denn eigentlich ist die körperliche Vereinigung doch nur ein animalischer Akt, notwendig, damit es Nachwuchs gibt, so denkt sie bisweilen allzu nüchtern.

Liebe jedenfalls ist für sie etwas völlig anderes. Etwas in geistigen Sphären, etwas Erhabenes. Doch lassen Sie sich nicht täuschen: Vielleicht redet die Jungfrau in dieser Weise, vielleicht denkt sie sogar ähnlich. Doch handeln tut sie anders. Wer sie aufspüren will, braucht Einfühlungsvermögen und viel Geduld. Doch wer sich die Mühe macht, stößt auf einen Vulkan, der kaum mehr zu bändigen ist. Ein entfesseltes, überaus sinnliches, sehr irdisches Wesen, das hält, was andere versprechen.

Wer versucht, bei ihr mit der Hau-Ruck-Methode zu landen, wird scheitern. Denn in der Liebe lehnt sie alles Plötzliche und Überraschende ab. Sie ist nicht der Typ, der sich im Auto überrumpeln oder einfach in ein Gebüsch zerren läßt. Wenn sie sich hingibt, hat sie das so gewollt. Die Liebe muß ein Fest sein und entsprechend vorbereitet werden. Auch die Liebe selbst wird zelebriert. Zuerst fast feierlich. Nach und nach immer hemmungsloser. Nach dem Orgasmus ist das Fest allerdings schlagartig zu Ende. Keine andere Frau ist so schnell wieder in ihren Kleider wie sie.

Überaus erfinderisch, erwartet sie von ihrem Partner, daß er auf ihre Ideen eingeht und mitmacht. Dabei fühlt sie sich dem Mann ebenbürtig - und zeigt dies auch. Sie braucht keinen väterlichen Typ, der sie in die Praktiken der Liebe einweiht, aber auch keinen Playboy, der bei ihr nur seine Show abziehen will. Bei ihr ist der Liebhaber ein echter Teilhaber. Freilich wäre es schön, einen Mann zu haben, der einem Lust verschafft. Doch wenn er eben nicht da ist, tut man es selbst. Diese Selbständigkeit schreckt zaghafte Naturen von vornherein ab. Die Jungfrau-Frau liebt ein geradezu endloses Vorspiel, zögert die Vereinigung immer wieder hinaus, bis die Spannung unerträglich geworden ist. So steht etwa das gegenseitige Streicheln bis zum Orgasmus ganz oben auf ihrer Hitliste. Ihre erogene Zone ist der Bauch, speziell die Haut rund um den Nabel, in den Rippenbogen und am Ansatz der Schenkel.

Nach außen spielt sie die Prüde, die nie über Sex sprechen würde. Gleichsam als Ventil drehen sich ihre sexuellen Traumszenen dann aber meist um etwas "Schmutziges", Verbotenes. Oft hängen diese Phantasien mit Bestrafungen für das unmoralische Begehren zusammen. Jede Bewegung, jeder Schritt wird vorgeschrieben. Und dabei werden sie beschimpft und geschlagen. Bald schreit sie vor Schmerz - und vor Lust. Aber sie fühlt sich unglaublich glücklich. Bestraft - und befreit.

Mann

Der Jungfrau-Mann spielt den strengen Puritaner: Über Sex darf man in seiner Gegenwart nicht sprechen, schlüpfrige Witze sind ihm zutiefst zuwider - aber nur, weil er sich durchschaut wähnt. Im Geheimen ist die Sexualität ein Gebiet, das ihn - seiner Meinung nach - viel zu stark beschäftigt.

Sein nüchterner Verstand wehrt sich zwar gegen die "primitive Herablassung", aber sein Herz sehnt sich nach Zärtlichkeit. Ziemlich kompliziert, dieser Typ.
Allzu oft geht er den Weg des geringsten Widerstandes: Flüchtet in sexuelle Betätigung, die sich ohne einen Partner bewerkstelligen lassen, oder geht sehr berechnend eine Vernunftehe ein, die ihm persönliche Vorteile bringt. Risiken meidet er ohnehin. Sein scharfer Intellekt läßt ihn bei jedem Vorschlag sofort Vor- und Nachteile gegeneinander aufwiegen. Wenn er dann einen Rückzieher macht, fällt er ein Urteil, das rein auf Fakten, keinesfalls auf Emotionen beruht. Jedenfalls wird es nur einer sehr selbstbewußten und behutsamen Frau gelingen, ihn aus seinem Elfenbeinturm zu locken. Als akribischer Planer und Rechner wird er es aber nicht zulassen, daß man ihn vor vollendete Tatsachen stellt. Andererseits ist es sinnlos, ihn nach seinen Wünschen zu befragen, denn darüber spricht er nur ungern. Dabei wartet er nur auf Anregungen und Hilfen und greift sie dankbar auf.

Immer wieder gibt er Zeichen und Andeutungen, die seine Partnerin beachten sollte. Hat er einmal gesehen, daß das, was in seinen wildesten Phantasien passiert, nicht abwegig oder gar verwerflich ist, kann er zu einem liebevollen, ja leidenschaftlichen Geliebten werden.

Er ist ein Ästhet, bei dem alles schön und sauber sein muß. Und er mag Licht, denn alles Schummrige, Dunkle ist ihm suspekt. Die Liebe beginnt bei ihm nach einem festen Ritual mit einem guten Essen. Ist er einmal erregt, reagiert er fast gehetzt. Doch keine Sorge: Er gehört zu den Typen, die in der Liebe eine unvorstellbare Ausdauer entwickeln. Nach jedem Orgasmus ist er für einige Augenblicke in sich zurückgezogen. Das ist der Augenblick, in dem sie besonders zärtlich sein sollte. Dann nämlich erwacht er schlagartig zu neuem Leben.

Merkwürdigerweise will der Jungfrau-Mann bestimmte "Spezialitäten" nur bei einer Dirne erleben, auf keinen Fall aber bei seiner Partnerin zu Hause, die "so etwas doch nicht tut". So vollzieht er daheim das "Normale", ist mit seinen Gedanken aber bei einer wüsten Szene im Bordell. Gruppensex etwa mag er nicht, solange seine Frau oder Bekannte beteiligt sind. Sonst aber überaus gerne. Er liebt schweres, süßes Parfüm, er wühlt gerne in langen Haaren, er ist verrückt nach weiblichen Gerüchen. Seine eigentliche erogene Zone ist der Bauch. Von innen mit leckeren Speisen gefüllt, von außen mit Zärtlichkeiten überschüttet, reizt er ihn zu höchstem Lusttaumel.

Bald sind Sie der Junge, dem die Göttin winkt, bald ein Unhold, der sie beschmutzt. Zwischen diesen Extremen pendeln die meisten Phantasien.

Skorpion

Frau

"Sie hat den Teufel im Leib", sagen andere Frauen, und dabei spielt viel Eifersucht mit. Weiß man doch, daß mit ihr keine konkurrieren kann. Wenn die Skorpion-Frau es darauf anlegt, ist jeder Mann hingerissen, wo sie auftaucht, muß man den eigenen Partner an die Kette legen. Dabei ist sie keineswegs ständig auf Männerfang aus, gehört viel mehr zu den treuesten Partnerinnen überhaupt. Ist sie verliebt, kennt sie nur den einen, mag er reich oder arm, gutaussehend oder abgrundtief häßlich sein.

Die Skorpion-Frau sucht nicht pausenlos nach sexueller Bestätigung. Sie ist die unverfälschte Sexualität. Und sie weiß von Kindesbeinen an, wie sich eine Frau zu bewegen, zu reden hat und aussehen muß, wenn sie einen Mann bezaubern will. Sie ist eine Frau, die alle Seligkeit verspricht. Das verrät ihr Gang, die Art, wie sie lächelt, wie sie den Hals reckt, wie sie die Hände bewegt.

Das imponierendste an ihr ist aber ihr Temperament. Brodelnd! Heißblütig! Ein einziger, stetiger Gefühlsausbruch. Kein Zweifel: Diese Frau weiß nicht, was Hemmungen sind - zumindest nicht in der Liebe. Mit dieser starken Sinnlichkeit macht sie sich wahrlich nicht nur Freunde. Sie kann sie selbst und den Partner verschlingen. Doch sie kann andererseits dann das Leben zur Hölle machen, wenn die Erfüllung ausbleibt oder der Partner ihr nicht gewachsen ist. Und sie ist, was das Bett betrifft, sehr anspruchsvoll. Von einem bestimmten Augenblick an ist bei ihr alles andere wie ausgeschaltet. Es existiert nur mehr die Glut ihres Körpers.

Liebe ist für sie überall und jederzeit möglich - ob auf dem Rücksitz eines Busses, im Kino oder im Auto. Auf Zärtlichkeit legt sie wenig Wert. Das Vorspiel kann entfallen, weil sie die Liebe direkt und sehr konzentriert wünscht. Doch ob es hell ist oder dunkel: Die Hauptsache bleibt immer die Liebe. Erstaunlicherweise bevorzugt die Skorpion-Frau eine gewisse Heimlichkeit. Sie mag keine Zuschauer, kein helles Licht und zeigt sich nur ungern völlig nackt. So schlüpft sie am liebsten unter eine warme Decke.

Er braucht nicht reich oder besonders gebildet zu sein - aber die körperliche Leistungskraft muß stimmen. Die Liebe muß für ihn ebenfalls viel, wenn nicht sogar alles bedeuten. Auch deshalb ist sie nicht scharf auf kleine Abenteuer. Und sie ist schwer zu erobern, besonders, wenn sie sich gebunden fühlt.

In der Öffentlichkeit ist sie eine ganz andere als im Schlafzimmer: Sie legt Wert auf Formen, kann unnahbar erscheinen. In der Liebe will sie sich ungehemmt gehenlassen. Er darf nicht zu zärtlich sein, sonst wird sie ungeduldig. Ihre erogene Zone ist der Geschlechtsbereich. Darauf sollte der Partner seine Aufmerksamkeit richten, und dabei kann er dann auch ruhig kräftiger zupacken. Zwar durchaus experimentierfreudig und neuen Praktiken gegenüber aufgeschlossen, will die Skorpion-Frau keine technischen "Kunststücke" im Bett. Sie steht mehr auf deftigem, hausbackenen Sex.

Sie träumt nicht vom Märchenprinzen, auch Orgien oder Vergewaltigungsszenen spielen in ihren Phantasien keine Rolle. Schon eher die zufällige Begegnung mit einem Supermann. "

Mann

Der Skorpion-Mann lebt ständig zwischen zwei Welten: Zwischen Himmel und Hölle, zwischen heute und morgen. Kein Extrem, das er nicht erforschen möchte. Meistens wird es ein schmerzhaftes Erleiden. Keine Sache, die er wie andere einfach hinnehmen könnte, ohne damit zugleich ein Problem zu entdecken. Der Skorpion ist wie Dr. Faust der oberflächlichste und zugleich tiefsinnigste -vor allem aber der sinnlichste aller Menschentypen.

Zweifellos gibt es Männer, die sich leichter tun, eine Frau glücklich zu machen. Aber keiner ist wie er in der Lage, sie in so schwindelnde Höhen der Lust zu führen, Er ist nicht nur sinnlich - er ist übersinnlich. Er ahnt, er spürt, er weiß um die geheimsten Regungen der Partnerin. Vor ihm kann sie sich nicht verstellen. Bei jeder Begegnung taucht er in ihre Seele ein. Und diese Vereinigung ist ihm fast wichtiger als die körperlichen Vorgänge. Man könnte jetzt meinen, er sei ein recht schwieriger Mensch. Aber das stimmt so nicht. Als schwierig wird ihn nur empfinden, wer nicht versucht, auf ihn einzugehen. Allerdings: Ein sehr bequemer, leicht zu führender Partner ist er bestimmt nicht. Eine Frau, die sich mit einem Skorpion einläßt, sollte wissen, was sie tut, und sich über die Folgen im Klaren sein.

Grundsätzlich möchte er zwar unabhängig sein, doch ist wohl kein anderer Mann so anlehnungsbedürftig. Ohne Liebe könnte er nicht existieren. Denn bei aller Ruhelosigkeit, bei allem Suchen und aller Getriebenheit: Er braucht Halt. Wehe aber dem Menschen, der einen Skorpion verletzt oder verspottet. Er vergißt Derartiges nie und sinnt nur mehr auf Rache.

Er braucht keine Stimmung, keine besondere Atmosphäre. Er kocht immer und überall über. Er steht, sobald er einer aufregenden Frau begegnet, unter Hochspannung. Und er geht auf sein Ziel los, als wäre er geradezu süchtig nach Intimitäten. Ist sie nicht längst von ihm abgerückt, wird sie sich seiner fast hypnotischen Wirkung kaum mehr entziehen können. Und dann benimmt er sich, als müßte er sich für die Tatsache, ihr wieder einmal auf den Leim gegangen zu sein, mit Vehemenz rächen. Sie ist nicht seine Partnerin, sondern eher ein Gegner. Er denkt nicht an ihr Glück - sondern nur an seinen Triumph über sie.

Am meisten imponiert ihm eine Frau, wenn er den Eindruck bekommt, er hätte sie einem anderen ausgespannt. Solange er nicht an eine feste Bindung denkt, kann er zum Wilderer im Schutzgebiet verheirateter Frauen werden. Und will er eine Frau haben, kann er schmachten, sich lächerlich machen, so hartnäckig ist sein Einsatz. Sehr häufig ist der Skorpion-Mann auf einen bestimmten Typ Frau festgelegt. Dann wird ihn keine andere reizen, mag sie noch so attraktiv sein. Beim Liebesakt erwartet er keine besondere Initiative, sie wird auch kaum dazu kommen. Trotzdem kann die Frau damit rechnen, bei ihm im Bett mehr zu bekommen, als sie zunächst vermutet. Er besitzt nur eine erogene Zone: sein Geschlecht. Er mag es, wenn seine Partnerin ihre Haare darüber spielen läßt.

Schütze

Frau

Es gibt kein Wort, das größeren Reiz auf die Schütze-Frau ausübt als die Silbe "fremd", keines stößt sie mehr ab als "gewöhnlich". Unbekanntes zieht sie magisch an, Mittelmäßiges haßt sie geradezu. So ist es auch mit der Liebe: Für die Schütze-Frau ist sie nicht der Lebensinhalt, ohne den sie nicht glücklich werden könnte. Liebe bleibt eine Variation auf der Entdeckungsreise zu Erlebnissen, Gefühlseindrücken, persönlichen Entfaltungsmöglichkeiten.

Wie sie ständig nach Abwechslung und nach neuen Erfahrungen Ausschau hält, so wandelt sie sich selbst von Minute zu Minute. Wer eine Schütze-Frau liebt, liebt täglich eine andere: Bald ist sie ein zärtliches, verspieltes Wesen, bald die große Dame. Im nächsten Augenblick kann sie sich schon als forderndes, grenzenlos nymphomanisches Weib zeigen, das in einer Nacht alle Höhen und Tiefen der Sexualität durchleben will.

Sie ist wie ein Elixier für den Mann, der einfallsreich und beweglich genug ist, ihre Sprünge mitzumachen. Auf keinen Fall aber darf ihr Partner wie eine Klette an ihr kleben. Sie braucht viel Freiheit. Die Schütze-Frau steht im Ruf, zur Untreue zu neigen. Das stimmt so nicht - richtig ist allerdings: Wenn sie sich langweilt oder sich unwohl fühlt, wird sie umgehend nach einem Ausweg suchen. Sie muß auf ihren Partner stolz sein können, dann wird sie mit ihm alle Höhen und Tiefen durchstehen.

Ob im Licht oder im Dunkel, im Hotelzimmer oder auf einer Wiese: Sie will sich vollkommen gehenlassen können. Hat sie die Erregung erfaßt, sind Liebkosungen oder Rücksichtnahme
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