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brunowanderer - 07.04.2008, 15:11
50 JAHRE SCHAUBERGWERK
50 JAHRE SCHAUBERGWERK


Samstag, 3. Mai 2008: Tag der offenen Tür im Schaubergwerk mit Premiere des Theaterstückes "Das Zeiringer Kegelspiel" in der Großen Zeche. Es spielt das Zeiringer Gruabntheater der Theaterrunde St.Oswald Möderbrugg
Beginn 17 und 20 Uhr " Eingang Berghof" Weitere Termine und Genaueres zum Theaterstück wird noch bekanntgegeben
Samstag, 7. Juni 2008: Tag der SchaubergwerkführerInnen
Sonntag, 13. Juli 2008: Mineralienbörse
Samstag, 16. August 2008: Knappentag
Samstag, 13. September 2008: Bacardi Feeling
Donnerstag, 6. November 2008: Österreichischer Schaubergwerkstag der Hauptstelle für das Grubenrettungs- und Gasschutzwesen GmbH
Donnerstag, 4. Dezember 2008: Barbarafeier
http://www.silbergruben.at/frameset.htm
http://www.angelfire.com/poetry/brunoaustria/oberzeiring.html#004

12.03.2008 20:38 Der G'wissenswurm war in Möderbrugg
Tosender Applaus für Aufführung der Theaterrunde St. Oswald-Möderbrugg. Die Mehrzweckhalle der Volksschule Möderbrugg wurde vor kurzem zu den Brettern, die die Welt bedeuten: Denn die Theaterrunde St. Oswald-Möderbrugg führte dort das Stück "Der G'wissenswurm" von Ludwig Anzengruber auf.
Tosender Applaus. Vom Publikum gab es tosenden Applaus und auch Lob für das gelungene Bühnenbild.

SAGA von OBERZEIRING. Im heurigen Jahr steht für die Mitglieder der Theaterrunde noch ein großes Projekt an: Denn im Bergwerkstollen von Oberzeiring wird im Sommer die Sage von Oberzeiring nachgespielt.
Große Herausforderung. "Dies wird aufgrund der örtlichen Begebenheiten eine große Herausforderung für die Mitwirkenden sein", ist Marianne Hasler von der Theaterrunde überzeugt
http://www.kleinezeitung.at/steiermark/judenburg/oberzeiring/index.do
Walter - 05.05.2008, 21:34
"Gruabntheater" im Schaubergwerk Oberzeiring
Fakten
Samstag: Tag der offenen Tür; Aufführung des Zeiringer Gruabntheaters um 17 und 20 Uhr in der Zeche. Eingang beim Seniorenhaus Berghof. Karten an der Abendkasse erhältlich. Weitere Vorführungen: 10. und 11. Mai (17 Uhr Kinder, 20 Uhr Erwachsene). Karten gibt es in der Raiba und unter Tel. (03571) 2415.
Führungen: 1. Mai bis 31. Oktober täglich um 9.45, 13.45 und 15 Uhr. Informationen unter Tel. 0676-97 61 455. http://www.silbergruben.at/

Das Schaubergwerk in Oberzeiring feiert sein fünfzigstes Bestandsjahr unter anderem mit einem "Gruabntheater". Tausende Gäste haben die Stollen seit der Eröffnung im Jahr 1958 erkundet.
Seit 30 Jahren bewältigt Fritz Stuhlpfarrer täglich vier Mal 600 Stufen, wenn er durch die Stollengänge des ehemaligen Oberzeiringer Silberbergwerks huscht. "Da bleibt man fit", schmunzelt er. Früher war Stuhlpfarrer nur als Führer im Schaubergwerk tätig. Doch seit der Pension ist er als Betriebsaufseher für die Instandhaltung der Stollen zuständig. "Ich mache täglich Kontrollgänge, vor einer Führung immer", erklärt er.

In den Berg. Gemeinsam mit ihm und seinem Stellvertreter Johannes Pfandl machen wir uns auf, um die Stollen zu erkunden. Zuerst muss jeder einen Helm aufsetzen. Ein wichtiges Accessoire, wie wir später in den niedrigen Gängen merken werden. Schon nach zehn Meter hauen wir uns die Köpfe ordentlich an. Der Helm dämpft aber die Härte des Marmorsteins, aus dem der Berg hauptsächlich besteht.

Silberabbau. "Bis ins Jahr 1361 wurde hier Silber abgebaut", erklärt Stuhlpfarrer. Der Sage nach soll der Silberabbau durch einen Wassereinbruch, bei dem 1400 Knappen starben, stillgelegt worden sein. "Man sagt auch, dass der Berg nicht mehr ertragreich gewesen ist", so Stuhlpfarrer.

600 Stufen. Meist in gebückter Haltung geht es flott voran. 600 Stufen und 440 Meter werden wir bei der Führung überwinden. Die Gesamtlänge der Stollen beträgt rund 50 Kilometer. Während der Führung erkennt man die außerordentliche Kraftleistung der Knappen von damals an. Ohne Beleuchtung, tief im Berg mussten sie Bleiglanz abbauen, aus dem das wertvolle Silber gewonnen wurde.

Enge Stollen. Klaustrophobisch sollte man nicht veranlagt sein. Die Stollen sind sehr eng. "Einmal ist eine Frau zu uns gekommen, die unter Klaustrophobie gelitten hat. Nach vier Besuchen im Schaustollen konnte sie geheilt werden", erzählt Stuhlpfarrer, der besonders die Ruhe im Bergwerk schätzt. "Hier drinnen hörst du nur das Tropfen des Wassers", meint er.

Theater in der Zeche. An der niedrigsten Stelle misst der Hauptstollen nur 1,40 Meter. Natürlich hauen wir uns wieder den Kopf an. "Im 14. Jahrhundert waren die Stollen im Schnitt nur einen Meter hoch", erklärt Johannes Pfandl. "Die Menschen waren damals kleiner, aber trotzdem mussten sie sich ducken", so Pfandl, der sich besonders über das Jubiläum des Schaubergwerkes freut. "Wir haben uns dafür etwas Besonderes einfallen lassen", meint Pfandl. Und zwar wird das "Zeiringer Gruabntheater" die Sage vom Silberbergwerk direkt im Schaustollen spielen. "Wir zeigen das Stück in der großen Zeche, einem Hohlraum", erklärt er. Die Besucher sollten sich warm anziehen, wenn sie sich das Stück anschauen. Im Bergwerk hat es nur acht Grad.
SONJA HAIDER http://www.kleinezeitung.at/steiermark/judenburg/oberzeiring/1248153/index.do
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