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tomtom - 11.12.2007, 15:45
Frankfurt-Flughafen: Lärmschutzvereinbarung unterzeichnet
Frankfurt-Flughafen: Lärmschutzvereinbarung unterzeichnet
Das Land Hessen und Unternehmen der Luftverkehrsbranche wollen im Zusammenhang mit dem Ausbau des Frankfurter Flughafens eine Vereinbarung über einen stärkeren Lärmschutz unterzeichnen. Das geht aus einer Mitteilung der Staatskanzlei von gestern vor. Weitere Details wurden nicht genannt. Unterzeichnen sollen die Vereinbarung morgen in Wiesbaden unter anderem Ministerpräsident Roland Koch (CDU) sowie die stellvertretenden Vorstandschefs des Flughafenbetreibers Fraport, Stefan Schulte, und der Deutschen Lufthansa, Stefan Lauer.
http://www.echo-online.de/suedhessen/template_detail.php3?id=546354
tomtom - 12.12.2007, 20:58
Genehmigung zum Ausbau des Frankfurter Flughafens erwartet
Genehmigung zum Ausbau des Frankfurter Flughafens erwartet
Hessens Wirtschaftsminister Alois Rhiel (CDU) will den Planfeststellungsbeschluss zum Ausbau des Frankfurter Flughafens am kommenden Dienstag (18. Dezember) bekanntgeben. Das teilte das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung am Mittwoch in Wiesbaden mit. Der Beschluss gilt als Baugenehmigung für das umstrittene Großprojekt der neuen Landebahn und eines weiteren Terminals am Flughafen. Mit Spannung erwartet wird, ob Rhiel mögliche Ausnahmen vom beantragten Nachtflugverbot festlegt. Flughafengegner wollen gegen den Ausbau klagen.
Nach jahrelanger Planung und Diskussion steht die Genehmigung der milliardenteuren Erweiterung des Frankfurter Flughafens kurz bevor. Am nächsten Dienstag will der zuständige hessische Wirtschaftsminister Alois Rhiel (CDU) seine Entscheidung zum Ausbau-Antrag des Flughafenbetreibers Fraport bekanntgeben. Das teilte Rhiels Ministerium am Mittwoch in Wiesbaden mit.
Die Ansetzung des Termins war seit Wochen erwartet worden. Dass das Projekt genehmigt wird, ist so gut wie sicher. Spannend bleibt die Frage, wie viele Nachtflüge der Genehmigungsbescheid zulässt. Zusammen mit der Erweiterung des Flughafens hatte Fraport 2003 ein Nachtflugverbot für die Zeit von 23.00 bis 5.00 Uhr beantragt. In den vergangenen Wochen zeichnete sich jedoch ab, dass es ein absolutes Nachtflugverbot im sogenannten Planfeststellungsbeschluss nicht geben wird und stattdessen Ausnahmen erlaubt werden.
Laut Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) wäre ein absolutes Nachtflugverbot nicht gerichtsfest. SPD und Grüne sehen in den sich abzeichnenden Ausnahmen einen Wortbruch Kochs. Dieser habe immer erklärt, es werde einen Ausbau des Flughafens nur mit einem Nachtflugverbot geben.
Fraport will den Flughafen in den nächsten Jahren um ein drittes Terminal und eine neue Landebahn erweitern. Dadurch sollen bestehende Kapazitätsengpässe beseitigt werden. Der Flughafenbetreiber hofft, die Nordwest-Bahn nach absehbaren Gerichtsverfahren und einer zweijährigen Bauzeit zwischen Ende 2010 und Herbst 2011 in Betrieb nehmen zu können.
Das wäre deutlich später als ursprünglich geplant: Als Fraport vor vier Jahren die Antragsunterlagen für den Ausbau einreichte, äußerte Konzernchef Wilhelm Bender die Erwartung, die Bahn bereits 2007 in Betrieb zu nehmen.
Derzeit gibt es in Frankfurt zwei parallele Start- und Landebahnen sowie die Startbahn West. Durch das Fehlen einer vierten Bahn werde die Entwicklung des größten deutschen Airports erheblich gebremst, hatte Fraport in den vergangenen Jahren immer wieder betont. Die offiziellen Prognosen, die den Ausbauplänen zugrunde liegen, sehen einen Anstieg der Passagierzahlen auf über 88 Millionen im Jahr 2020 vor. Im vergangenen Jahr zählte der Frankfurter Flughafen knapp 53 Millionen Reisende.
Landesregierung und Luftverkehrswirtschaft vereinbarten am Mittwoch einen verstärkten Lärmschutz für die Region. Priorität habe dabei der aktive Schallschutz, hieß es. Noch vor der Eröffnung der neuen Landebahn solle mit der Einführung von konkreten Maßnahmen begonnen werden. Die hessischen Grünen kritisierten die Vereinbarung. Sie sei lediglich «weiße Salbe», um die Bürger darauf vorzubereiten, dass im Genehmigungsbescheid kein Nachtflugverbot enthalten sein werde.
http://www.airliners.de/airports/nachrichten/artikelseite.php?articleid=13843
tomtom - 18.12.2007, 12:48
Hessen genehmigt Ausbau des Frankfurter Flughafens
Hessen genehmigt Ausbau des Frankfurter Flughafens
Der jahrelang umstrittene Ausbau des Frankfurter Flughafens ist genehmigt. Den entsprechenden Planfeststellungsbeschluss unterzeichnete der hessische Wirtschaftsminister Alois Rhiel (CDU) nach eigenen Angaben am Dienstag in Wiesbaden. Der Beschluss umfasst den Bau einer neuen Landebahn sowie eines dritten Terminals, schränkt dafür aber den nächtlichen Flugbetrieb stark ein.
Rhiel begründet die Genehmigung mit den neuen Arbeitsplätzen, die der Ausbau mit sich bringen werde. Er veranschlagte deren Zahl auf 40 000.
Nach Aussagen von Ministerpräsident Roland Koch (CDU) aus der vergangenen Woche enthält die Genehmigung auch ein Start- und Landeverbot von 23.00 bis 5.00 Uhr, lässt dabei aber Ausnahmen zu. Anliegerkommunen und Bürgerinitiativen wollen das auf rund vier Milliarden Euro veranschlagte Vorhaben wegen der Belastungen für die Region vor Gericht anfechten.
Umweltschutzverband BUND kündigt Klage an
http://www.aero.de/Hessen_genehmigt_Ausbau_des_Frankfurter_Flughafens_5467.htm
tomtom - 17.01.2008, 18:04
Stadt Frankfurt klagt gegen Flughafen-Ausbau
Stadt Frankfurt klagt gegen Flughafen-Ausbau
DJ Stadt Frankfurt klagt gegen Flughafen-Ausbau
FRANKFURT (AP)--Die Stadt Frankfurt am Main wird gegen den geplanten Ausbau des Flughafens im Südwesten der Stadt klagen. Das Stadtparlament wies am Mittwochabend einen Einspruch von Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) gegen einen schon früher gefällten Beschluss dieser Art zurück. Roth, die zuvor in einer flammenden Rede erneut für den Ausbau des Start- und Landebahnsystems geworben hatte, kündigte nach dem Beschluss an, sie werde sich ungeachtet ihrer persönlichen Meinung dem Beschluss beugen und klagen.
Diese Klage gegen den von Landeswirtschaftsminister Alois Rhiel (CDU) erlassenen Planfeststellungsbeschluss zum Flughafen-Ausbau richtet sich vor allem gegen die von SPD und anderen Parteien kritisierte Durchlöcherung des Nachtflugverbots. Entgegen der Empfehlung der Mediatoren hat Rhiel 17 Flüge zwischen 23.00 und 05.00 Uhr als Ausnahme von diesem Verbot genehmigt. Zur Begründung verwies die CDU-Landesregierung darauf, dass andernfalls eine mögliche Klage gegen das Nachftlugverbot vor Gericht keinen Bestand hätte.
Die Mehrheit gegen Roths Veto zur der Klage kam am Mittwoch in der Stadtverordnetenversammlung zustande, weil sich die Koalition aus CDU und Grünen im Rathaus in dieser Frage uneins ist und daher Stimmenthaltung zu allen Abstimmungen darüber vereinbart hat. Deshalb enthielt sich auch die Partei der Oberbürgermeisterin, die CDU, am Mittwochabend bei dem Beschluss des Stadtparlaments, der so unter anderem mit den Stimmen von SPD und der Fraktion Flughafen-Ausbau-Gegner (FAG) die Mehrheit fand.
Vor Frankfurt hatten bereits andere Gemeinden aus dem Umland und die Nachbarstadt Offenbach eine Klage gegen den Flughafen-Ausbau angekündigt.
http://www.boerse-online.de/tools/dowjones/20080116LL004475.html
tomtom - 08.02.2008, 16:42
Frankfurter Flughafenausbau: Auch Condor klagt
Frankfurter Flughafenausbau: Auch Condor klagt
Frankfurt - Die Ferienfluggesellschaft Condor wird gegen die Betriebsbeschränkungen des Planfeststellungsbeschlusses zum Ausbau des Flughafens Frankfurt/Main klagen. Die Einreichung der Klage erfolge am Freitag, teilte die Airline am Donnerstag abend mit und bestätigte damit entsprechende Informationen von anderen Verfahrensbeteiligten. Diese hatten Dow Jones Newswires zuvor gesagt, dass Condor und Lufthansa Klagen einreichen würden.
Condor begründet die Klage mit einer Existenzbedrohung. Obwohl im Planfeststellungsbeschluss ein unabweisbarer Bedarf von Condor nach Nachtflügen anerkannt werde, werde dem mit der Betriebsbeschränkung auf 17 Flüge zwischen 23 Uhr und 5 Uhr und der Bevorzugung der Fracht nicht Rechnung getragen, heißt es in der Begründung.
http://www.net-tribune.de/article/080208-61.php
tomtom - 22.02.2008, 15:06
Fraport will Flughafen Hahn in drei Jahren profitabel machen
Fraport will Flughafen Hahn in drei Jahren profitabel machen
Der Flughafenbetreiber Fraport will den Flughafen Hahn im Hunsrück in spätestens drei Jahren profitabel machen. «Alle unsere Beteiligungen müssen schwarze Zahlen schreiben, das gilt auch für den Hahn», sagte der Finanzvorstand der Fraport AG, Matthias Zieschang, am Donnerstagabend in Frankfurt. Ansonsten sei auch ein Verkauf nicht ausgeschlossen. Fraport ist an dem Tochterunternehmen mit 65 Prozent beteiligt.
http://www.airliners.de/airports/nachrichten/artikelseite.php?articleid=14364
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