iphpbb - Forenarchiv: Archivbeitrag des Forums Rocky`s Sprechstunde
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Scooby - 17.03.2008, 15:11
Nachdenklich
... bin ich in den letzten Tagen geworden. Grund dafür war Scoobys komische Fettdinger und die Frage OP, ja/nein, dann aber auch der Tod des Nachbarhundes Nikolaus und der Tod des Hundes meiner Schwiegereltern.
Ich ertappe mich also in letzter Zeit immer öfter dabei, dass ich beispielsweise abends im Bett wach liege und mich frage wie Scooby mal sterben wird und vor allem wann? Ich hab da richtig Angst vor, Angst ihm das letzte Mal in die Augen zu schauen, ihn das letzte Mal zu berühren. Dann rollen mir die Tränen und ich sag mir selbst, dass ich das ja vorher wusste, dass es einmal so kommen wird und dass Tiere irgendwann gehen werden. Ich weiß nicht wie ich mich dann verhalten werde, ich glaube das Schlimmste wäre für mich ihn zum Einschläfern bringen zu müssen, da wünschte ich mir lieber, dass wenn er mal stirbt hier abends einfach einschläft.
Habt ihr auch solche Gedanken? Wie denkt ihr darüber, dass euer Tier irgendwann einmal gehen muss?
Molly - 17.03.2008, 18:31

.....mhhh.....noch ist unsere Molly ja noch jung (4 Jahre alt). Und dementsprechend schiebe ich das weit weg.

Denke, dass es immer auf die Umstände ankommt. Wenn der Hund nur noch leiden muss, Schmerzen hat usw. ist es besser, ihn zu erlösen. Klar, ist das ein furchtbarer Gang :cry: Aber fast schlimmer finde ich es, wenn man nicht dabei ist....und der Hund diesen Weg nicht mit seiner vertrauten Person gehen darf. Ist ja auch nicht schlimm, wenn man die ganze Zeit in der Praxis weint. Da kenne ich dann keine Scham und denke, alle Leute kennen/verstehen das.

Natürlich ist es schöner, wenn das geliebte Tier zuhause einfach einschläft. Aber das ist leider oft nicht der Fall.

Mach Dir nicht zuviele negative Gedanken. Beeinflussen kann man den Gang der Zeit sowieso nicht.

LG Kirstin
Tana - 17.03.2008, 19:55

mh, sicher ist der Gedanke an den Tod des geliebten Tieres der blanke Horror...

... und ich hab hier dann noch so einen Rassevertreter liegen, der theoretisch bereits zwei Jahre "überreif" ist.
Kurzum: ich genieße jeden Tag als Geschenk mit ihr. Sie könnte morgen vom Auto überrollt werden oder was weiß ich was. Es kann unheimlich schnell sehr viel passieren.
Auch wenn es einerseits die schlimmste Vorstellung überhaupt ist, so wünsche ich ihr doch, dass sie einfach im vollen Lauf umkippt, dann wär sie bei ihrer Lieblingsbeschäftigung gegangen. Das darf natürlich auch erst mit 14 passieren ;-)

Grundsätzlich glaube ich aber auch an die Kraft der Gedanken und die verbieten mir persönlich, länger an solchen Gedanken festzuhalten und sie zu nähren. Macht das Leben auch nicht leichter, darüber zu sinnieren - oder?
rockyhund - 17.03.2008, 23:57

Denkt immer daran, die Macht unserer Gedanken.

Dass solche Gedanken kommen ist völlig normal und dass der Tod des geliebten Tieres mit das Schlimmste ist, was wir durchleben müssen, ist uns allen bewusst. Diese Gedanken zuzulassen, finde ich auch völlig in Ordnung, aber nicht daran festhalten. Genießt jede Minute mit euren Fellnasen, auch wenn es Minuten des Zorns gibt.

Mehr möchte ich dazu nicht sagen ... wer möchte liest unter
www.pfote-in-hand.de.vu die Rubrik In Memoriam.

Liebe Grüße Kiss
Wölfin - 18.03.2008, 09:13

Mir kommen solche Gedanken öfter und zwar immer dann wenn ...

… es Alf nicht sehr gut geht und man ihm seine Krankheit ansieht
… wenn er seine Medikamente nicht nehmen will
… wenn er so wie in der letzten Zeit lieber schlafen will, als Ball spielen
… wenn andere Leute zu mir sagen, den hätte ich schon längst eingeschläfert
… wenn der Tierarzt sagt, „was, der lebt ja immer noch“
… wenn Andere zu mir sagen „mein Hund ist aber nicht so alt geworden“
… wenn ich so ein Thema hier im Forum lese.

Bei all dem, weis ich das ich ein riesen Glück habe, das ich meinen Alf noch habe. Dann streichele ich ihn über das Fell und ich sehe wie auch er sich freut bei mir zu sein.
Ja, wir sind ein super Team!! Wir werden uns nie im Stich lassen, nieeee!
Ramona - 18.03.2008, 20:34

Ich kann Dir hier voll nach empfinden. Ich selbst mache derzeit solche Gedanken zu Hauff durch, da meine Jette ja nächste Woche operiert wird.
Bisher war meine Jette nie krank und ich habe mir ehrlich gesagt um den Tod meiner Süssen bisher nie Gedanken gemacht. Aber jetzt, wo es uns selbst hammerhart erwischt hat, kann ich Deine Gedanken uns Gefühle verstehen.
Scooby - 22.03.2008, 02:19

Verrückt mache ich mich deswegen nun nicht, es ist auch kein stetiger Gedanke, aber in letzter Zeit kam er einfach ab und an mal auf, wo ich vorher nie daran gedacht hätte.
Ich bin auch dankbar meinen Hund überhaupt so lange haben zu dürfen und sehe auch jeden Tag als Geschenk an. Ich weiß, sein Leben ist erfüllt und ihm ist viel erspart geblieben, was andere Hunde leider durchmachen müssen/mussten. Das stimmt mich zufrieden.
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