iphpbb - Forenarchiv: Archivbeitrag des Forums Willkommen
Verfügbare Informationen zu "Abfall-Katzenfutter"

  • Qualität des Beitrags:
  • Beteiligte Poster: Baline - Dosine
  • Forum: Willkommen
  • Forenbeschreibung: und viel Spaß
  • aus dem Unterforum: Aktuelles (öffentl.)
  • Antworten: 7
  • Forum gestartet am: Sonntag 11.03.2007
  • Sprache: deutsch
  • Link zum Originaltopic: Abfall-Katzenfutter
  • Letzte Antwort: vor 5 Monaten, 29 Tagen, 13 Stunden, 15 Minuten
Alle Beiträge und Antworten
Baline - 06.04.2008, 17:23
Abfall-Katzenfutter
Abfall - Katzenfutter

Bericht:

Angeboten wurde uns ein Katzenfutter.

Als Beiblatt erhielten wir eine Aufstellung der im handelsüblichen Katzenfutter enthaltenen Zutaten.
Daraus ging hervor, dass Dosenfutter größtenteils aus Schlachtabfällen besteht .
Als Inhaltsstoffe fanden wir hier Hühnerfüße mit Krallen, zermahlene Federn, Hufe, etc.
Verwendete Konservierungsmittel und Farbstoffe können Krebs erregen.

Als Inhalt werden in der Regel 4 % Huhn, Fisch, Kalb oder ähnliches angegeben.
Die verbleibenden 96% können alles andere sein.
Wo Huhn drauf steht, ist längst nicht Huhn drin. Mit Huhn kann jedes Abfallprodukt vom Huhn gemeint sein.
4 % die auf der Packung deklariert werden, sind nicht der Inhalt der Dose. So kann Huhn draufstehen aber Abfälle von Rind, Fisch etc. enthalten sein.
Katzenfutter enthält auch nicht das, was wir unter Fleisch verstehen, sondern Abfälle, die für den menschlichen Verzehr nicht zugelassen sind, zudem Fischsud, ein Abfallprodukt bei der Fischverarbeitung, und vergorene Abfälle aus der Obstverarbeitung.
Bis 2000 durften selbst eingeschläferte Hunde, Katzen und andere Kleintiere im Tierfutter verarbeitet werden!

Katzenfutter ist ein reines Müllprodukt!
Wen wundert es da, das viele Katzen sich angeekelt abwenden.

Wir haben uns beim Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft erkundigt, ob die Angaben den Tatsachen entsprechen.
Dies wurde uns dort bestätigt.

Im Fernsehen lief ein Bericht über einen Hühnerfarm und die Verarbeitung der Tiere bei der Firma Wiesenhof Hähnchen.
Dort wurde gesagt, dass es keine Abfallprodukte gäbe. Federn, Füße, Köpfe, das alles ginge in die Tierfutter-Industrie.

Jemand der sein Tier liebt, möchte so etwas eigentlich nicht gerne verfüttern.
Die meisten Menschen wissen nur gar nicht, was im Katzenfutter enthalten ist.
Zudem sollte man meinen, dass etwas so teures wie Katzenfutter, auch gute Inhaltsstoffe hat.

Was also kann man machen?
Hochwertiges verfüttern:

Wir verfüttern sehr viel Thunfisch, rohes Rindergehacktes, Puten- oder Hühnerwurst, gekochtes Hühnchenfleisch.
Dann und wann kochen wir auch mal ein Stück Suppenfleisch für die Tiere oder geben etwas gekochten Fisch.

Ihre Katze wird es Ihnen danken.
Dosine - 06.04.2008, 23:07

Grundsätzlich kann man die Verwendung von Füßen, Knochen u.ä. nicht verteufeln, denn sie entspricht der natürlichen Nahrung der Katzen. Keine Katze sucht sich aus der Maus das Filet heraus. Die meisten Katzen fressen den Großteil der Maus oder die ganze Maus auf. Sie fressen auch den Darminhalt mit, sicher auch nicht gerade "lecker" für uns, aber für die Verdauung der Katze nicht ganz unwichtig..

Allerdings ist in der Tat zu bezweifeln, dass 4% Huhn auf dem Teller nach Huhn schmecken und diverse andere Dinge gehören absolut nicht herein, was Farb- und Lockstoffe angeht, Sojamehl oder so ein Kram, was manche Futter mit 20% angeben.. Da stellt sich die Frage - Katze oder Huhn??

Farbstoffe sind übrigens nur drin, weil es die Besitzer als besser ansehen, wenn es auch appetitlich aussieht. Insofern müssen sich die Käufer eines solches Futters wohl nicht aufregen, sondern an die eigene Nase packen.
Baline - 07.04.2008, 20:18

Ich persönlich bin auch nicht gegen die Verwendung von Knochen und Federn im Futter, nur der Anteil ist wichtig. Das sollte nicht in solch riesigen Mengen enthalten sein. Und dann steht auf der Dose Huhn, da werden die Leute getäuscht. Die meisten meinen, da wäre dann auch nur Hühnerfleisch drin.

VG
Beate
Dosine - 08.04.2008, 15:17

Leider ist das so, aber da muss man auch sagen, wer lesen kann ist klar im Vorteil..

Ich schreibe auch manchmal Hersteller an und bitte um eine genauere Aufstellung, meistens antworten sie auch und wenn nicht, würde ich aus dem Grund chon sagen, Finger weg. Mangelnde Transparenz ist immer ein schlechtes Zeichen.
Baline - 08.04.2008, 15:22

Ja, da hast Du Recht.
Aber ich denke, manch einer ist überfordert mit Bezeichnungen wie Fleischnebenerzeugniss u.ä..
Schade für die Tiere.

VG
Beate
Dosine - 08.04.2008, 15:36

Ich denke, wer sich ernsthaft für sein Tier interessiert, wird sich auch kundig machen und informieren.

Natürlich ist es schade um die anderen, aber zum einen sagt das noch gar nichts über ihre Lebenserwartung aus und ihre Gesundheit, da gibt es etliche Beispiele für und es hängt sehr stark von vielen anderen Faktoren ab und zum anderen ernähren viele Menschen ihre Kinder auch falsch und sich selbst auch, da kann man dann nicht gegen an und die werden sich vermutlich noch weniger um ihre Tiere kümmern, sicher auch nicht nur in Futterbelangen.

Bei dem was wir so mitbekommen denke ich manchmal, dass das Futterproblem das Kleinste ist.

Weswegen ich es nicht für unwichtig halte, das nicht, aber das ist wirklich eine Sache der persönlichen Verantwortungsbereitschaft, sich darüber zu informieren und es ggf. zu ändern.

Es gibt inzwischen auch einige gute Bücher dazu oder man beschäftigt sich mit der natülrichen Nahrung und leitet mal da ein wenig ab.
Baline - 16.04.2008, 13:00

Quelle: http://www.hundeseelen-in-not.de/krebs.htm

"Der Stoffwechsel von Tieren ist im Stande besser zu entgiften, weshalb Tiernahrung nicht für den Menschen geeignet ist und sämtliche Abfall- und Giftstoffe niemals für die menschliche Ernährung zugelassen worden wären. Gesunde und nicht vorbelastete Tiere können viele Jahre – teilweise sogar bis zu zehn Jahre und länger - durch minderwertige Dosennahrung mit krebserregenden Antioxidantien BHA (320) und BHT (321) gefüttert werden ohne dass Krebs, Leber-, oder Niereninsuffizienz, sowie dadurch Herzkrankheit entsteht. Auch wird für die Heimtiernahrung Ethoxyquin als Antioxidant zugelassen, das in der Giftskala als „extrem giftig“ bewertet wurde. Auch Farbstoffe sind in der Tiernahrung erlaubt, z.B. E 127 verursacht nachweislich Schilddrüsenkrebs und wird sogar den Leckerlies für Katzen- und Hundebabys zugesetzt, damit sie schön bunt aussehen. Nach Meinung der Wissenschaftler Dr. Jeanbourquin und Dr. Jacques Leguera in Villed Avray besteht Tierfutter aus Schlachtabfällen, worin von Parasiten durchsetze Leber, Lungen, Knorpeln, Milz, pulverisierte Knochen und andere Organe kranker Tiere, die im Moment der Schlachtung an Fieber, Abszessen, Viren, Tumoren usw. litten, enthalten sind. Auch Kadaver von Tieren, die man wegen ihrer schweren Krankheit getötet hatte, wurden nicht eingeäschert, sondern an die Hersteller von Tierbüchsennahrung abgegeben.

Diese kochen alles zusammen, entziehen das Wasser und reduzieren das Ganze in „Fleischmehl“, sowie auch jährlich 700.000 Tonnen beschädigte Landwirtschaftsprodukte, die für die menschliche Ernährung nicht verwendet werden darf, dazugepantscht wurde. Diese Abfälle werden vermischt mit anderen Abfällen aus der Öl-, Zucker- und Bierproduktion: Industrieabfälle, alle chemischen Substanzen der Reinigung, Raffination sind enthalten. Im Futter darf sich auch Wolle, Hufen, Federn und vieles weitere an Abfallstoffen befinden. Selbst blaugefärbte Holzstücke und Plastikteile musste ich bereits im Katzenfutter finden, sowie es Futter gibt, das mehr Knochen enthält als Fleischabfälle, die ja bekanntlich mit den radioaktiven Elementen angereichert und somit verseucht sind.

Trotzdem sind Tiere scheinbar dazu fähig diese Gifte abzubauen und die Inkubationszeit bis zum Auftreten von Krebs und anderen Organschäden dauert sehr lange. Dies zeigt, dass zahlreiche Gifte, die den Menschen schädigen, durch den tierischen Metabolismus scheinbar größtenteils abgebaut werden. Tiere haben einen schnelleren Herzschlag (Katzen z.B. einen Puls von 120 bis 160), eine höhere Körpertemperatur (Katzen 39.5° Celsius), wodurch die Entgiftung bei dieser Tierart vorangetrieben wird."


weitere interessante Katzenlinks:
(Ernährung, Krankheiten usw.)
http://www.cuxkatzen.de
http://www.poose.de
http://www.kretakatzen.de
http://www.savannahcats.de



VG
Baline
Mit folgendem Code, können Sie den Beitrag ganz bequem auf ihrer Homepage verlinken
Weitere Beiträge aus diesem Forum
Tierhilfe Pfotenhoffnung - Homepage - gepostet von Dosine am Donnerstag 05.04.2007
Inselpferde - gepostet von sami am Mittwoch 30.05.2007
Tierklau in Münster - gepostet von Dosine am Donnerstag 20.03.2008
Pateninfos zu: Puccini - gepostet von Der Hofnarr am Mittwoch 25.04.2007
Ähnliche Beiträge
Trauer Monat für mich - gepostet von Michinator am Montag 17.03.2008
beckenbodengymnastik - gepostet von Proudenz1984 am Mittwoch 05.04.2006