Ich finde ,Cornettina hat ganz Recht!
Ich habe auch bereits an Interpretations und anderen Meisterkursen teilnehmen können und letzten Sommer hatten wir sogar das Glück, pro Tag 45 Min mit der Gesangslehrerin und eine Stunde zusätzlich mit der Korrep zu haben. Bei 8 Teilnehmern ging das eben so hin.
In einem Mozart-Inszenierungskurs vor zwei Jahren wurde Szenen aus Zauberflöte, Figaro , Cosi und Clemenza einstudiret. Da gab es drei Dozenten und man hatte jeden Tag 30-45 Min Unterricht allein/im Duo beim Korrep(um Unsicherheiten auszubessern) und dann gab es einen genauen Plan, nach welchen die Ensembles an die Reihe kamen, ob Duett, Terzett oder was auch immer. Zeitlich hatte jedes Ensemble zwischen 45 und 70 Minuten, je nachdem, was alles gemacht werden musste. Man muss seine Literatur natürlich vorher können, sonst bringt es ja in der kurzen Zeit nichts. In dem Kurs ging es deshalb auch nicht um Technik, sondern um Interpretation und Spiel.
Am Ende stand eine Auffuhrung mit Mozart-Szenen, die uns grösste Freude und vollen Saal bescherte.Jeder war auch angehalten, Utensilien für seine Rolle mitzubringen. Mit einer netten Schürze als Despina reichte das schon fast als Kostüm. ;-)
Allerdings waren DRei Dozenten da: eine Gesangslehrerin, ein Korrep, der auch Sänger war und eine Theater-Therapeutin, die ganz neue, hochinteressante Aspekte hineinbrachte.
Ich finde auch, dass ein Kurs in solchem Fall mindestens 5 Tage dauern soll, ein Wochenende scheint mir dann viel zu kurz.
Ich hätte grosse Lust darauf und wäreauch bereit, gute Dozenten finanziell einzukalkulieren.
Ensemblekonzerte in der Zukunft können ja nur davon profitieren.
Liebe Grüsse
Cantilene
