Alle Beiträge und Antworten
Lilien - 15.11.2007, 13:16
Bibelstellen-als Impuls für ein Leben in der Nachfolge Jesus
Das Evangelium berichtet uns, wie sich nach der Taufe Jesu im Fluss Jordan der Himmel öffnete und die Stimme Gottes ertönte:„Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden“ (Mk 1, 11). Diese Worte beziehen sich auf Jesus. Aber durch Jesus und in Jesus beziehen sie sich auch auf dich und mich. Jeder von uns ist in Jesus und durch Jesus ein geliebter Sohn, eine geliebte Tochter des Vaters, auserwählt und geliebt vom Herzen Gottes. In Jesus und durch Jesus sind wir auch Marias geliebte Kinder.
Reinhard - 17.11.2007, 16:45
Bibelstellen
Liebe Lilien!
Ich finde es schön, dass du eine Reihe mit Bibelstellen eröffnet hast. Ich denke, da hat jeder / jede auch so eine persönliche Stelle, die Kraft und Zuversicht gibt. Es wäre da sicher auch schön zu erfahren, was einem die jeweilige Stelle sagt. Da bist du gleich mit gutem Vorbild vorangegangen.
Reinhard
Lilien - 17.11.2007, 21:44
"Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch
erwählt..." (Joh 15, 16)
Wir können unsere Berufung nur im
Glauben erkennen und in Liebe annehmen.
Lilien - 18.11.2007, 11:49
Das Evangelium lehrt uns: „Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz “ (Mt 6,21). Wer diesen Schatz findet, wird nicht am Ufer dieser Welt, die uns gefangen hält, angebunden bleiben, sondern er wird es wagen auf die See hinauszugehen, wo Jesus uns ruft.
Lilien - 19.11.2007, 12:57
Alle wissen, dass wir im Leben nicht immer auf geradem Weg unterwegs sind. Es gibt viele Umwege, falsche Entscheidungen, die uns durch das Leben dorthin gebracht haben, wo wir jetzt stehen. Aber Gott liebt uns trotzdem und nimmt uns so an, wie wir sind. Gott kennt dich und mich beim Namen: „Ich habe dich eingezeichnet in meine Hände, deine Mauern habe ich immer vor Augen“ (Jes 49, 16). Gott kann niemals seine Hand anschauen ohne deinen und meinen Namen zu sehen.
Lilien - 20.11.2007, 12:37
»Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat» (Joh 3, 16). Gott gab seinen Sohn, um dich und mich zu erlösen. Er liebte den Menschen so sehr, dass er selbst Mensch werden wollte und sein Leben, seine Schmerzen und den Tod selbst auf sich nehmen wollte, um ihn zu erlösen.
Lilien - 21.11.2007, 07:50
"Wer diese meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute. Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es nicht ein; den es war auf Fels gebaut."
(Math.7, 24-25)
Das Fundament unseres Lebens ist Glaube und Vertrauen in Gott und dann auch in die Menschen, die Gott auf unseren Weg gestellt hat. Ein Leben ohne Glaube, ist wie ein Haus auf Sand gebaut, das in jedem Moment zusammenfallen kann.
Lilien - 22.11.2007, 08:03
Liebe und Leiden gehen immer zusammen. Das hat Christus gezeigt. Er liebte uns auch in Schmerzen. Er liebt uns nicht weil das Ihm angenehm ist. Er liebt bis zum Tod am Kreuz. Jesus lehrt uns in dem Er sagt: «Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage» (Joh 15, 13 – 14).
Lilien - 23.11.2007, 09:22
Fragen wir uns, wieviel wir uns verändert haben oder eben gleich geblieben sind. Denn wer nicht vorwärts geht auf dem Glaubensweg, der geht automatisch rückwärts. Das geistige Leben ist nicht Bequemlichkeit und Annehmlichkeit, sondern ein ununterbrochener Kampf auf dem Glaubensweg. So wie der leidende Ijob sagt: “Ist nicht Kriegsdienst des Menschen Leben auf der Erde?” (Ijob 7, 1a).
Wieviel Kampf ist notwendig um die materielle Existenz zu sichern, noch mehr ist der Kampf notwendig auf dem geistigen Glaubensweg. Selbst Jesus ruft uns auf und spricht: “Wachet und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet”(Mt 26, 41).
Lilien - 24.11.2007, 12:41
Jesus suchte von Seinen Aposteln Glauben. Er sagte: "Dein Glaube hat dich geheilt." Auch wenn es Jesus ist, der heilt. Aber als ob Er dennoch sagen wollte: "Durch deinen Glauben hast du mir erlaubt, dir zu helfen. Durch deinen Glauben hast du mir die Türe geöffnet, durch die ich eintreten konnte um dir mein Heil und die Gesundheit zu bringen." Im Evangelium sehen wir, wie Jesus bei Menschen, die Ihm aus Eigeninteresse, aus Neugier und ohne Vertrauen in Seine Person begegnet sind, nicht viele Wunder tun konnte. Es ist notwendig den Glauben zu erbitten, den Glauben jener Frau aus dem Evangelium, die 18 Jahre krank war und im Glauben zu Jesus ging und von Ihm Heil und Gesundheit erwartete. Viele haben Jesus berührt, aber nur diese Frau wurde geheilt durch die Berührung mit Ihm, und Jesus spürte, dass von Ihm eine Kraft ausgegangen war. Sie wurde geheilt, denn sie sagte Jesus mit ganzem Herzen Ja. Sie hatte den Mut sich hinzugeben und sich Jesus zu schenken, deshalb konnte auch Jesus sich Ihr selbst schenken. Einer Person zu glauben heisst, diese Person auch zu kennen. Ohne Glauben ist dies unmöglich. Und Gott ist eine Person. Zu einer Person kann man nur mit offenem Herzen gehen, einem Herzen, das sich selbst hingibt und bereit ist, den anderen als Gabe zu empfangen. Gott können wir niemals bis ins letzte kennenlernen, denn Er ist immer neu und anders. Gott will uns immer überraschen. Mit Ihm kann es nie langweilig sein. Das Gebet kann langweilig sein, aber Gott niemals. Wenn uns das Gebet schwer ist, so ist das ein Zeichen, dass noch viel Egoismus in uns sterben muss, damit sich Gott an die erste Stelle in unserem Leben durchdringen kann.
Lilien - 25.11.2007, 10:36
Warum ist es so schwer sich vom Irdischen loszulösen, was nicht sättigt sondern nur irreführt? Der Hl. Paulus sagt: "…Ich weiss was gut ist, aber ich vermag das Gute nicht zu verwirklichen. Ich unglücklicher Mensch! Wer wird mich aus diesem dem Tod verfallenen Leib erretten? Dank sei Gott durch Jesus Christus unserm Herrn!" (vergl. Röm 7, 14-25).
Lilien - 26.11.2007, 11:18
Nur durch die Ganzhingabe an Gott können wir uns sicher fühlen. Und diese Hingabe kann manchmal wie ein Tod an sich selbst sein, so wie Maria sich selbst und ihrem Willen gestorben ist ; Sie selber wurde leer, damit Gott in Ihr und durch Sie leben konnte. Diese Hingabe lehrt uns Jesus in Seinem Gebet : «Herr, nicht mein, sondern dein Wille soll geschehen !» (Lk 22, 42). Sich seinen Wünschen entsagen, damit Gott nach Seinem Willen handeln kann, denn Sein Wille ist unser Friede.
Reinhard - 26.11.2007, 21:37
Vor einiger Zeit habe ich bei einem Gang durch die Stadt mit einem Lazaristen aus Kolumbien im Stephansdom ganz zufällig den Abend der Barmherzigkeit erwischt und auch eine Bibelstelle gezogen. :o
Sie ist aus Jesus Sirach 2, 6 und lautet:
"Vertraue auf Gott, er wird dir helfen."
Es ist für mich ein Wort der Ermutigung und des Vertrauens, auf Gott zu hören und mich von IHMin den Entscheidungen des Alltags leiten zu lassen.
Ich habe mich darüber sehr gefreut. :)
Reinhard CM
Lilien - 27.11.2007, 07:46
Das Evangelium ist die Frohe Botschaft. Freude hallt auf allen Seiten des Evangeliums wider, deshalb weil Gott beschlossen hat, Sein Volk zu besuchen und zu erlösen. Maria frohlockt im Treffen mit Elisabeth: «Meine Seele preist die Grösse des Herrn, und mein Geist jubelt über Gott meinen Retter» (Lk 1, 46). Der Engel Gabriel wendet sich an Maria bei der Verkündigung des Herrn: «Sei gegrüsst, du Begnadete…Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden» (Lk 1, 28. 30).
Lilien - 28.11.2007, 07:09
«Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf» (Jes 9, 1). Auch wir können aus unserer Dunkelheit, Krankheit und Angst herauskommen, denn Gott ist in unsere Dunkelheit, in unsere Sünden und Krankheiten gekommen, um all dies zu besiegen.
Lilien - 29.11.2007, 06:59
«Fürchtet euch nicht, den ich verkünde euch eine grosse Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr» (Lk 2, 10 – 11). Der Erlöser der Welt wurde für dich und mich, für die jeden Menschen geboren. Gott wurde Mensch, damit jedem, der ihn aufnimmt, die Macht gegeben ist, Kind Gottes zu werden. (vgl. Joh 1, 12).
Lilien - 30.11.2007, 07:44
Jesus klopft auch heute durch Maria an die Türe unseres Herzens: „Ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wer meine Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde ich eintreten, und wir werden Mahl halten, ich bin mit ihm und er mit mir“ (Offenbarung 3,20).
Lilien - 01.12.2007, 09:14
Der Hl. Paulus sagt: «Sohn Gottes, der mich geliebt und sich für mich hingegeben hat» (Gal 2, 20). Jesus hat uns alle mit menschlichem Herzen geliebt, nicht mit einem Plastikherzen, sondern mit einem Herzen, das Leiden, Schmerz und Freude und alles, was wir fühlen, spürt. Es gibt in unserem Leben nichts, was wir spüren könnten und was Jesus nicht auch gefühlt hätte.
Lilien - 02.12.2007, 13:56
Im Leben wird uns oftmals gesagt, wie wichtig es ist Gott zu lieben. Dies ist wahr. Weit wichtiger ist aber, wie sehr Gott uns liebt. Unsere Liebe zu Gott ist zweitrangig. Vorrang hat Gottes Liebe zu uns: „Denn darin besteht die Liebe: nicht wir haben Gott geliebt, sondern Gott hat uns geliebt und uns seinen Sohn zur Versöhnung für unsere Sünden hingegeben“ (1 Joh 4, 10) – sagt uns der Apostel Johannes in seinem Brief. Und er ergänzt „auch wir haben die Liebe Gottes erkannt und ihr geglaubt“ (1 Joh 4, 16).
Lilien - 03.12.2007, 07:20
Worte Jesu: «Seid vollkommen, sowie euer Vater im Himmel vollkommen ist». Auf den ersten Blick ist diese Forderung völlig unmöglich zu verwirklichen. Das Evangelium fordert, nach menschlichen Kräften gesehen, in Wahrheit das Unmögliche. Diese Unausführbarkeit des Evangeliums möchte uns dazu führen, dass wir uns nicht auf uns selber sondern auf Gott abstützen.
Sowie der Heilige Johannes sagt:
«Denn die Liebe Gottes besteht darin, dass wir seine Gebote halten. Seine Gebote sind nicht schwer.» (1 Joh 5, 3). Stützen wir uns auf Gott ab. Möge Er uns wichtiger werden als wir uns selbst. Erlauben wir Ihm, dass Er die Initiative in unserem Leben ergreift, denn es ist wichtiger, was Er in uns tut, als was wir tun. Erlauben wir Ihm, dass uns Seine Liebe berührt, damit Sein Friede in unsere Leben, in unsere Worte, Begegnungen und Werke kommen kann.
Lilien - 04.12.2007, 08:41
„Befiel dem Herrn deinen Weg und vertrau ihm; er wird es fügen“
(Ps 37, 5).
Das ist der Weg des Friedens den uns Jesus schenkt. Er sagt uns:
„Warum sorgt ihr euch, schaut die Vögel und die Lilien auf dem Feld an. Euer Vater weiss, was ihr braucht“
(vgl. Mt 6). Bestimmt sollen wir tun, was in unserer Macht liegt. Dann aber sollen wir uns voll Vertrauen Gott überlassen.
Lilien - 05.12.2007, 07:35
Fasten und Entsagung bedeutet nicht seine Kraft zu zeigen, sondern seinen Willen dem Willen Gottes zu unterstellen. Die fruchtbarste und beste Entsagung ist die Entsagung seiner selbst. Und Jesus sagt uns: „Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst“ (Mk 8, 34).
Lilien - 06.12.2007, 09:39
Wir sind zu Heiligkeit und zur Heiligung unserer Leben aufgerufen. So ermahnt uns auch der Heilige Paulus: «Das ist es, was Gott will: eure Heiligung“ (1 Thess 4, 3). Erst auf diesem Weg der Heiligung und der Heiligkeit können wir die Freude und die Wahrheit der Worte der Heiligen Schrift erfahren: «Freut euch zu jeder Zeit! Betet ohne Unterlass! Dankt für alles; denn das will Gott von euch, die ihr Christus Jesus gehört» (1 Thess 5, 16)
Lilien - 07.12.2007, 10:44
Paulus ermahnt die Epheser und auch uns:
„Nutzt die Zeit; denn diese Tage sind böse. Darum seid nicht unverständig, sondern begreift, was der Wille des Herrn ist“ (Eph 5, 16 – 17).
Den Kolossern schreibt der Hl. Paulus: „Seid weise im Umgang mit den Aussenstehenden, nutzt die Zeit“
(Kol 4, 5).
Wir sollten die Zeit nicht verlieren, denn sie ist begrenzt. Sie sinnvoll brauchen und achten bedeutet sie zu nützen. Jedes Mal wenn wir uns unserem Egoismus entsagen und uns für die Liebe entscheiden arbeiten wir daran, unsere
Zeit in die Ewigkeit, ins unvergängliche Leben zu verwandeln. Die Liebe ist einzig, ewig und bewahrt uns vor der Vergänglichkeit. Die Zeit verbracht im Gebet ist genützte Zeit. Nur die Zeit, die wir für Gott und die Menschen in Liebe„verschwenden“ ist erlöste Zeit.
Eva - 07.12.2007, 16:17
eine meines erachtens schöne, hoffnungsvolle Bibelstelle aus dem AT:
Psalm 124, 7
Unsre Seele ist wie ein Vogel dem Netz des Jägers entkommen; / das Netz ist zerrissen und wir sind frei.
Lilien - 08.12.2007, 10:27
Gott ist mit uns. Jesus hat uns dies versprochen: «Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.» Gott ist in jedem Moment mit uns. Darin besteht das Problem nicht. Das Problem besteht darin, dass wir nicht immer mit ihm sind. Gott bleibt immer treu. Niemals und niemanden hat er in die Irre geführt oder enttäuscht, wer in ihn sein Vertrauen setzte.
Lilien - 09.12.2007, 09:49
Eines fehlt dir noch: "Geh, verkaufe, was du hast, gib das Geld den Armen, und du wirst einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach!“ (Mk 10, 21). Jesus hatte keinen Erfolg mit diesem jungen Mann und doch hat er sich ihm voller Liebe zugewandt. Der Ruf Jesu drang nicht bis zum Herzen des jungen Mannes.
Lilien - 10.12.2007, 07:08
Solange wir das Gebet selber beschränken und wir für Kleinigkeiten beten, solange gibt es keine Mögichkeit, die Ewigkeit zu kosten. Um im Gebet Schritte machen zu können sollen wir für wirklich Wichtiges beten. „Macht euch also keine Sorgen und fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen? Denn um all das geht es den Heiden. Euer himmlischer Vater weiss, dass ihr das alles braucht.“ (Mt 6, 31 – 32).
Lilien - 11.12.2007, 08:27
Gott hört nicht auf den Menschen zu suchen und ihn an sich zu ziehen, auf dass er in ihm lebe und die Fülle des Segens finden kann. Er zeigt uns seine barmherzige Liebe, indem er seinen Sohn Jesus Christus sandte. Dieser erlöst uns durch sein Leiden, seinen Tod und seine Auferstehung. „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat“ (Joh 3, 16).
Lilien - 12.12.2007, 08:05
Nur im Gebet, zu dem uns Maria unermüdlich aufruft, können wir den tiefen Durst, der in unseren Herzen verborgen ist, spüren und erleben. Nur im Gebet können wir die Wahrhaftigkeit der Worte des Hl. Paulus erfahren: „Unsere Heimat aber ist im Himmel. Von dorther erwarten wir auch Jesus Christus, den Herrn, als Retter“ (Phil 3, 20).
Lilien - 13.12.2007, 07:33
Nur wenn wir auf die Wahrheit Gottes abgestützt sind werden wir die Vergänglichkeit unseres Lebens und die Sicherheit der Worte Jesu entdecken: „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen“ (Mt 24, 35).
Lilien - 14.12.2007, 08:14
Jünger Jesu sein bedeutet nicht, von Jesus Informationen oder eine Schulung zu erhalten, sondern es bedeutet jener zu sein, der Jesu Gnade, Kraft, seine Wunder und sein Reich empfangen kann. Ein Schüler ist der, der wie sein Lehrer wird. Deshalb konnte Jesus sagen, dass jene, die an ihn glauben, dieselben Werke tun werden wie er, und sogar grössere als diese (vgl. Joh 14, 12).
Lilien - 15.12.2007, 15:47
Gottes Liebe schliesst niemanden aus. Gott hat den Menschen nach seinem Abbild geschaffen und deshalb lässt er den Menschen nicht los. „Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.“ (Gen 1, 27).
Lilien - 16.12.2007, 13:31
Auch an uns sollen die Worte des Propheten Jesaja offenbar werden: „Geh, sag deinem Volk – ’Hört gut zu, aber ihr werdet nicht verstehen, seht hin, aber ihr werdet nicht erkennen. Das Herz deines Volkes ist schwer, ihre Ohren sind taub, ihre Augen sind blind, so dass die Augen nicht sehen und das Herz nicht versteht wie sie sich bekehren und geheilt werden können.“
Lilien - 24.12.2007, 19:19
Weihnachten ist die grösste Offenbarung der Liebe Gottes. „Die Güte unseres Gottes und Erlösers und seine Liebe gegenüber den Menschen hat sich offenbart“ (Tit 3, 4). Dies ist die Rose die an Weihnachten vom Himmel gefallen ist, die Zärtlichkeit die von oben herabkam.
Lilien - 10.01.2008, 09:34
Gott hat sein Volk besucht
und ihm Erlösung geschaffen ...
Diese viel versprechenden Worte werden im Lukasevangelium Zacharias in den Mund gelegt. Wir haben
Grund zur Dankbarkeit und auch zur Hoffnung; wir sind nicht allein, denn Gott ist zu uns gekommen.
Lilien - 11.01.2008, 07:22
Niemals können wir sagen, dass wir Jesus genügend kennen. Wir können Ihn nur suchen und finden, weil Er als Erster gekommen ist um uns zu suchen. Wie der Apostel Johannes sagt: " Nicht darin besteht die Liebe, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat"
(1 Joh 4,10).
Lilien - 12.01.2008, 10:30
Uns selbst können wir nicht ändern oder bekehren, aber wir können Gott "Ja" sagen. Eine Wendung machen in unserem Leben, die Worte Jesu als göttliche und nicht als menschliche Worte annehmen. Das sind jene Worte die fähig sind zu heilen, zu erlösen und den Menschen zu bekehren. Nur so werden wir mit dem Hl. Paulus sagen können: "Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir. Soweit ich aber jetzt noch in dieser Welt lebe, lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich für mich hingegeben hat" (Gal 2,20).
Lilien - 13.01.2008, 12:29
LOBPREIS
Gepriesen sei Gott,
der Vater unseres Hernn Jesus Christus,
durch den er uns vom Himmel her
mit allem Segen seines Geistes gesegnet hat.
In Christus hat er uns erwählt vor Erschaffung der Welt,
damit wir heilig und untadelig vor Gott leben.
Er hat uns aus Liebe im voraus dazu bestimmt,
durch Jesus Christus seine Söhne zu werden
und nach seinem gnädigen Willen ihm zu gehören
zum Lob seiner göttlichen Gnade.
Er hat sie uns geschenkt in seinem geliebten Sohn;
durch sein Blut haben wir die Erlösung,
die Vergebung der Sünden nach dem Reichtum seiner
Gnade.
Durch sie hat er uns mit aller Weisheit und Einsicht
reich beschenkt.
Er hat uns das Geheimnis seiner Entscheidung kundgetan,
die er in Christus im voraus getroffen hatte,
um sie in der Fülle der Zeiten zu verwirklichen:
in Christus alles zusammenzufassen,
was im Himmel und auf Erden ist. (Eph 1,3-10)
Lilien - 14.01.2008, 09:09
Die Mutter Maria war eine Gläubige, eine Pilgerin: Sie ging uns voran auf Ihrem Glaubensweg. Sie ging voran, denn Sie verstand es, alle Worte und Erinnerungen in Ihrem Herzen zu bewahren, als etwas Wertvolles für Ihr Leben. Darüber berichtet der Evangelist Lukas: “Seine Mutter bewahrte alles was geschehen war in ihrem Herzen” (Lk 2, 51b).
Lilien - 15.01.2008, 07:55
Unser Gott in Jesus Christus wie auch Maria haben auf dieser Erde gelebt und haben den gleichen Körper wie wir gehabt, Sie sind unseren Lebensweg gegangen. Sie wurden vor dem Leiden, dem Kreuz und den Freuden und Leiden des Lebens nicht bewahrt oder befreit. Auch wir können uns dem Zweifel überlassen oder am Glauben festhalten. Mutlosigkeit oder Glaube. Sich auf Gott, auf Sein Wort ohne andere Sicherheit stützen, wie der Heilige Petrus als er, sich auf das Wort Jesu „Komm“ (vergl. Mt 14,29) stützend, ins Wasser sprang. Er glaubte Jesus. Der Glaube und die Hoffnung sind sehr nahe, gar identisch.
Lilien - 17.01.2008, 09:27
Im Johannesevangelium wird uns gesagt, dass das WASSER, das Jesus uns gibt, in uns zur sprudelnden Quelle wird, deren Wasser ewiges Leben schenkt (Joh 4,14)
Wir staunen beim Lesen dieser Worte. Jesus der in uns wohnt, öffnet und schafft in uns eine Quelle, der göttliches Leben entspringt. Großes will der Herr an uns tun, sodass wir zum Segen werden für unsere Mitmenschen. Für uns gilt die Einladung des Herrn, lebendiges Wasser aus der Quelle zu trinken.
In diesen Worten steckt eine große Herausforderung für uns. Wir wollen den Kontakt mit dem Herrn pflegen. Nur wer von diesem Wasser trinkt und aus der Kraft dieses Wassers lebt, das Jesus gibt, kann das reine Wasser weitergeben.
Ein Gott, der uns das lebendige Wasser gibt, bietet uns nicht nur die Fülle des Wassers, sondern vielmehr die Fülle des Lebens an, die Möglichkeit, zur Vollendung zu kommen.
Lilien - 18.01.2008, 19:31
Der Herr ist dein Hüter, der Herr gibt dir Schatten;
Er steht dir zur Seite.
Bei Tag wird dir die Sonne nicht schaden
Noch der Mond in der Nacht ( PS 121, 5-6)
Immer mehr tauchst du, Herr, auf meinem Lebensweg auf,
wie ein Baum, der mir Schatten spendet
und unter dessen Ästen ich mich ausrasten
und meine Kräfte erneuern kann.
Lilien - 19.01.2008, 07:52
Jerusalem, wie oft wollte ich deine Kinder um mich
Sammeln, so wie die Henne ihre Kücken unter ihren Flügel
nimmt; aber ihr habt nicht gewollt (Mt 23, 37).
Unter den Flügeln Schutz finden vor Gefahr,
vor Kälte,
vor der stechenden Sonne.
Unter den Flügeln finden die Kücken Schutz,
wenn unkluge Schritte Lebensgefahr bedeuten,
wenn Naivität sie in heikle Situationen bring.
Unter den Flügeln können die Kücken sich entspannen,
ihre Kräfte erneuern, sich schlafen legen.
Sicherheit gibt den Kücken die Nähe der Henne,
ihr Da-Sein und ihre Gegenwart.
Die Kücken können auf sie schauen,
auf sie hören und sich auf sie verlassen.
Lilien - 20.01.2008, 10:07
Wie ein Vogel mit ausgebreiteten Flügeln wird der Herr der Heere Jerusalem schützen, es beschirmen und befreien, verschonen und retten ( Jes 31, 5). Der Herr wird dir Geborgenheit und Heimat bieten, doch du musst den Schutz, die Befreiung, die Geborgenheit annehmen.
Lilien - 21.01.2008, 08:05
Wenn der Herr kommt...
der glühende Sand wird zum Teich
und das durstige Land
zu sprudelnden Quellen. (Jes 35, 7)
Lilien - 22.01.2008, 08:05
Jesus ist der wahre Tempel Gottes, aus dem die heilbringenden Wasser hervorströhmen, die alles gesund machen, wohin sie ströhmen. Er selbst lädt die Dürstenden ein, zu ihm zu kommen und zu trinken; die an ihn glauben, empfangen nähmlich das Geschenk des Heiligen Geistes (vgl. Evangelium).
Lilien - 23.01.2008, 07:43
Es gibt nur einen Weg, der zum ewigen Leben, in den Himmel führt -
und das ist Jesus Christus. Er sagt über sich selbst: „Ich bin der Weg, die
Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater außer durch mich“
(Joh 14,6).
webmaster - 23.01.2008, 07:53
Liebe Lilien!
Vielleicht könntest du uns zukünfigt zur täglichen Bibelstelle einen kurzen persönlichen Kommentar posten, warum du gerade diese Bibelstelle gewählt hast, warum gerade diese Stelle für dich so bedeutsam ist - quasi als zusätzlicher Input.
LG Admin
Mit folgendem Code, können Sie den Beitrag ganz bequem auf ihrer Homepage verlinken