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Irisviel von Einzbern - 19.07.2008, 07:08
Vom Garten ins Badezimmer
Irisviel betrat das Badezimmer, zog sich aus und legte ihre Klamotten ordentlich ins Regal. Sie nahm nur ein Handtuch mit, schritt zu einer großen Badewanne und drehte den Wasserhahn auf. Sie legte das Handtuch zur Seite. Anschließend gab sie etwas Badeseife ins Wasser. Es wurde schäumig. Als die Wanne bis zum Rand mit Wasser voll war, stieg die Oberste hinein.
Ahhhhhhhhhhhhhhh........... Etwas Entspannung nach so einem Tag.... Ein Bad ist doch immer gut und wohltuend....
Und vor allem kann ich hier über Caranthir nachdenken.... Faucon wird ihm sicher noch folgen...
im Gedanken verloren wusch die Oberste sich.
Caranthir Enarion - 19.07.2008, 07:39
Caran öffnete die Tür und atmete den Seifenduft ein. Naja, zumindest roch der nicht allzu schlimm. Dann schloss er die Tür und sah sich genauer um, als er plötzlich in einer Badewanne Irisviel entdeckte. Caran sah sich nocheinmal um und suchte nach einer Badewanne, die ausserhalb von der Bildfläche der Gildenobersten lag. Doch leider gab es keine.
Irisviel von Einzbern - 19.07.2008, 21:47
Irisviel blickte sich um.
Caran? Hier im Bad?
Die Gildenoberste ließ sich noch etwas weiter im Wasser versinken.
Es soll mich nicht stören, wenn er hier ist. Mein Körper ist eh unter Schaum begraben und solange er mich nicht blöd anpackt oder so.... Ich denke, bei ihm wird das eh nicht passieren.
Caranthir Enarion - 19.07.2008, 23:50
Irisviel schien ihn bemerkt zu haben. Na schön, aber auch das Badewannenproblem würde nichts daran ändern, dass er sich waschen würde. Jetzt und hier. Und wenn sie ihn sehen würde, war es ihm auch egal. Sie beobachtete ihn ja sowieso, egal wohin er ging. Aber nackt würde sie ihn wohl kaum sehen.
Caran ging zu der Badewanne, die von Irisviels am weitesten entfernt war und liess heißes Wasser ein. Er gab noch etwas Seife dazu, aber nur gerade so viel, dass sich eine dünne Haut aus Schaum bildete, die vor unerwünschten Blicken schützen sollte. Als die Wanne voll genug mit Wasser war, stieg Caran mitsamt seinen Sachen hinein. Als wäre es nichts besonderes, vollkommen angezogen zu baden. Und für Caran war er gar nicht mal so ungewöhnlich.
Der Rothaarige zog sich sein T-Shirt, dass er an diesem Tag trug, über den Kopf und entblöste einen Teil seines Oberkörpers, der über der Wasseroberfläche zu sehen war. Trotz seiner schlanken, 'zarten' Statur war der siebzehnjährige muskulös. Er sah zwar nicht aus, wie ein Kraftprotz, konnte aber fast annähernd so viel Kraft aufbringen, wie einer, der doppelt so viel Muskel- und Körpermasse hatte.
Caran liess sich in die Wanne sinken, sodass sein Kopf unter Wasser tauchte, und als er wieder auftauchte, klebten ihm die nassen, roten Haare im Gesicht. Sie verdeckten seine blauen Augen und er schob sie mit einer Hand zur Seite. Seit er das Badezimmer betreten hatte, hatte sich an seinem Gesicht nichts geändert. Es war wie eine Maske. Hart und unveränderlich. Und schützend ...
Irisviel von Einzbern - 21.07.2008, 06:37
Irisviel blickte nicht mal zu Caran hinüber. Viel mehr versuchte sie, ihn zu ignorieren.
Uff.... Wenn ich so überlege... Er wird sich mir nie öffnen... Wohl niemanden. Das heißt, er wird auf ewig unerreichbar bleiben. Aber wenn er das möchte, dann bitte.
Die Gildenoberste badete zu Ende, stieg aus der Wanne und griff nach dem Handtuch. Sie wickelte es um ihren Körper und ging zu den Regalen zurück. Dort trocknete sie sich ab, zog sich wieder an und ging.
Soll er machen, was er möchte. Ich habe wichtigeres zu tun, als mich nur um ihn zu kümmern. flüsterte Iris etwas genervt vor sich her. Sie eilte zu ihrem Zimmer zurück.
Caranthir Enarion - 27.07.2008, 23:25
Caran beobachtete die Gildenoberste, wie sie das Badezimmer verliess. Ein wenig belustigt stellte er fest, dass sie wohl genervt von ihm war, liess sich aber nichts anmerken.
Ein paar Minuten später stieg er ebenfalls aus der Wanne. Seine Hose klebte ihm an den Beinen und das Wasser lief ihm in kleinen Bächen über den Oberkörper. Caran hob sein T-Shirt auf und liess das Wasser aus der Badewanne. Dann verliess er das Zimmer - ohne sich abzutrocknen - und hinterliess eine Wasserspur, die vom Badezimmer bis zurück in den Garten führte.
Dort legte Caran sich auf die Wiese unter dem Baum, wo auch die Sonne den Boden erreichte, und liess sich von ihr trocknen.
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