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Anonymous - 22.02.2006, 16:00
Armut hemmt Wachstum
Ich beziehe mich hier auf einen Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 21.02.2006:
http://www.fr-aktuell.de/ressorts/wirtschaft_und_boerse/wirtschaft/?cnt=811303&
Während die Weltbank für Länder in finanziellen Schwierigkeiten bisher nur eine Medizin kannte, nämlich Deregulierung der Märkte, Privatisierung staatlicher Unternehmen, Verringerung der öffentlichen Ausgaben und Rückzug des Staates aus Bildung, Gesundheit und sozialer Sicherung, gibt es nun eine Studie der Finanzorganisation, die besagt, dass Armut sowie soziale Ausgrenzung die Wirtschaftsentwicklung eines Landes hemmen. Daher empfielt die Weltbankstudie Zugang der Armen zu öffentlichen Diensten (Transport, Strom, Wasser, Gesundheitsversorgung, Alterssicherung und Bildung als notwendige Maßnahmen für steigendes Wirtschaftswachstum.
Die Frage „wie kurbeln wir das Wirtschaftswachstum an?“ wird auch bei uns ständig diskutiert, als sinnvolle Therapie wird hier allerdings immer noch die altbackene und nun von der Weltbank korrigierte Medizin erachtet und von der Regierung verabreicht.
Es ist mir unbegreiflich, wie Regierende langfristig und wider jegliche Empirie und Vernunft einen Staat lenken können.
Martina - 23.02.2006, 13:19
Medikamentenversuch
....man könnte hier versucht sein zu behaupten das Medikament wurde hier getestet und als nicht wirksam anerkannt.
Die Frage die sich hierbei auftut, warum wird es immer noch fast weltweit angewendet :?:
Mögliche Antwort: Die Versuchskanninchen können sich nicht wehren :!: :roll:
Conny - 23.02.2006, 15:27
Tja, jedenfalls hat das "Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen" (IQWIG) offensichtlich versagt.
Um im medizinischen Jargon zu bleiben: die Patienten werden in einer riesigen Kraftanstrengung noch einmal alle Energien mobilisieren und für ihr Überleben kämpfen.
Da bin ich mir sicher!!!
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